Hannover kreativer zu machen ist das erklärte Ziel der beiden Begründer und Geschäftsführer des Kreativnests, Erik C. Höhn und Maximilian Mente. Das Kreativnest versteht sich als Ideenschmiede, als eine Alternative oder Ergänzung zur klassischen Werbeagentur. Hier können sich Unternehmen, Agenturen oder Privatpersonen mit Kreativen austauschen. Die anfallenden Arbeiten erledigen die beiden Begründer selbst, dafür sind sie durch ihre Ausbildung bestens geeignet. Erik C. Höhn (23) ist staatlich anerkannter Werbekaufmann, Maximilian Mente (24) staatlich anerkannter Veranstaltungskaufmann.
Zwar ist das Kreativnest gerade erst frisch im Juli gegründet worden, aber wenn es zum 1. Oktober in die neuen Räumlichkeiten in der Südstadt geht, dann wollen die beiden richtig durchstarten. Der Grundgedanke des Kreativnests ist, dass hier jeder, der sich kreativ verwirklichen möchte, einen Ansprechpartner findet und sich Input holen kann. „Wir sind jung, wenn man mutiger sein will, kommt man zu uns“, sagt Erik C. Höhn. Das sei einer der Unterschiede zu klassischen Agenturen, die häufig immer wieder ähnliche Ideen anbieten. Ein weiterer Unterschied ist, dass Kunden beim Kreativnest aus bereits geschnürten Ideenpaketen individuell die für sie passende Kombinationen wählen können. Diese Ideenpakete variieren je nach Zielgruppe und umfassen die Bereiche Promotion, Text & Druck, Events und grafische Hilfe bei Existenzgründungen. Auch wenn eine Privatperson beispielsweise ansprechende Visitenkarten gestaltet haben möchte und ihr eine klassische Werbeagentur zu teuer ist, kann sie sich an die Ideenschmiede Kreativnest wenden. Dann kann sie aus dem Ideenpaket für einen vorher festgelegten Pauschalpreis noch zwei weitere Leistungen auswählen, zum Beispiel passendes Briefpapier und Umschläge.
Die Preise sind nach vorher kalkuliertem Arbeitsaufwand festgelegt. So ist immer im Voraus klar, welche Kosten entstehen. Den beiden Jungunternehmern schwebt Großes vor, Kreativität unlimited sozusagen. Sie wollen ihr Wissen auch gern an Praktikanten weitergeben, lehren, wie man kreativ ist und Ideen findet. Jedermann ist willkommen im Kreis der Kreativen, beispielsweise der Schlosser, der sich in seinem Beruf nicht kreativ verwirklichen kann. Wenn er innovative Ideen hat, wird in die Ideenschmiede aufgenommen und erhält seinen Anteil für erfüllte Aufträge. So entsteht ein großes, ständig wachsendes Netzwerk unterschiedlichster Leute, deren Ideen und Vorschläge dadurch vielfältiger sind, als bei klassischen Agenturen. Von diesem Netzwerk, das einerseits aus Freiberuflern und Spezialisten, aber auch aus Partnerfirmen und – agenturen besteht, werden dann externe Arbeiten wie Grafiken oder Promotion erledigt. Sie alle arbeiten frei, unabhängig und projektbezogen. Das bedeutet, dass nach der Aufgabenerfüllung für ein konkretes Projekt eben keine weiteren Pflichten entstehen. Aber natürlich sind dauerhafte Kooperationen wünschenswert und werden daher auch angestrebt. Noch neu im Geschäft bezeichnen sich sie sich als „hungrig nach Erfolg“ und haben sich deshalb hohe Ziele gesteckt: erst wenn sie überzeugt davon sind, ihren Kunden einen klaren Vorteil verschafft zu haben, haben sie ihr Ziel erreicht. Vorerst. Denn wer zufrieden ist, kommt wieder. Ihr Ziel ist es, in zwei Jahren als DIE Ideenschmiede zu gelten, sich einen Namen gemacht und etabliert zu haben. „Die Leute sollen sagen ‘Ich brauch noch ‘ne Headline und ‘nen Text, ich frag mal das Kreativnest’“, wünscht sich Erik C. Höhn.
PS: Außerdem wird unter dem Namen Kreativnest Personalvermittlung für Promotion- und Messejobs stattfinden, sowie die Organisation von elektrolastigen Partyreihen, bei denen das geneigte Partyvolk erst kurz vorher per SMS darüber informiert wird, wo die Party steigt.
Jessica Poeschel
Kreativnest
Birkenstraße 17
30171 Hannover
www.kreativnest.de

