im zoo hannover

Wenn in diesen Zeiten ein Unternehmen Mitarbeiter sucht und ausdrücklich ankündigt, zukünftig noch mehr Mitarbeiter zu suchen, dann muss sich dahinter eine Erfolgsgeschichte verbergen. Wenn diese Arbeitsplätze auch noch besonders spannend und abwechslungsreich sind, in Kanada, Afrika oder Indien liegen und viele wilde Tiere wie Elefanten, Giraffen, Nashörner, Eisbären, Robben und Pinguine keine kleine Rolle spielen, dann kann es sich eigentlich nur um einen schönen Traum handeln. Aber dieses Unternehmen gibt es tatsächlich, mitten in unserer Stadt. Die Rede ist vom Zoo Hannover.

Seit 1994 hat der Zoo mit rund 70,6 Millionen Euro Investitionen den herkömmlichen Stadtpark-Zoo zu einem modernen und hochattraktiven Naherholungsziel ausgebaut. Er gehört heute zu den wichtigsten niedersächsischen Freizeiteinrichtungen überhaupt. Rund 82 Prozent der Besucher, die nicht aus der Region Hannover kommen, reisen extra wegen des Zoobesuchs in die Landeshauptstadt. Aber auch bei der Bevölkerung vor Ort erfreut sich der Zoo stetig wachsender Beliebtheit. Steigende Besucherzahlen trotz gestiegener Eintrittspreise, das hört man nicht oft. 1994 verkaufte der Zoo gerade mal 5.524 Jahreskarten, heute sind es 90.000 Jahreskarten. Natürlich kommt dieser Erfolg nicht von ungefähr. Dahinter stand immer ein kluges Konzept.

Nicht nur sehen und staunen, erleben war von Anfang an das zentrale Motto. So schaukelt man heute mit einem kleinen Boot über den Sambesi, während nur einen Steinwurf entfernt Kiboko, die größte Flusspferddame im Erlebnis-Zoo Hannover, ihre beachtlichen Zähne zeigt. Man ist nicht im Zoo, man ist plötzlich mitten in Afrika. Die Grenzen zwischen Mensch und Tier verschwinden: Flamingos, Giraffen, Löwen, Zebras, Nashörner und nicht zuletzt die Flusspferde scheinen jederzeit in das Boot steigen zu können.

Ein Team, ein Tatzi und ein Elefant1.900 Tiere, 22 Hektar Fläche, 4 km Wege, sechs Themenwelten von Asien über Afrika nach Kanada, acht Abteilungen von Gastronomie, Zoologie, Service bis Merchandising, all das ist heute der Zoo Hannover – kurz: ein Erfolgskonzept. Und dieser Erfolg drückt sich natürlich auch in den gestiegenen Einnahmen aus, die in den vergangenen Jahren zu einem großen Teil kontinuierlich in die Verbesserung der Tierhaltung investiert worden sind.
Aber nicht allein die Einnahmen sind Alexandra Knobbegestiegen, auch die Zahl der Mitarbeiter hat sich von Jahr zu Jahr vergrößert. Gerade mal 78 Vollzeitstellen zählte der Zoo 1994. Heute sind es rund 400 Voll- und Teilzeitstellen. 34,2 Prozent des Jahresbudgets sind Personalkosten.

„Wir sind ein junges, lustiges Team – das Kochen direkt vor den Gästen macht unheimlich viel Spaß.“ Alexandra Knobbe (25) arbeitet in „Tante Millis Futtertrog“ im Kinderland Mullewapp.

Damit sich über eine Million Gäste im Jahr bei ihrem Zoobesuch rundum wohlfühlen, legt der Zoo natürlich großen Wert auf die Auswahl und Schulung seiner Mitarbeiter, denn nichts trägt mehr zum Erfolg eines Unternehmens bei, als ein engagiertes und begeisterungsfähiges Team. Ganz aktuell werden noch Mitarbeiter als Maskottchen-Darsteller gesucht. Wer also schon immer mal wissen wollte, wie die Kostüme von Tatzi Tatz und seinen drei Freunden von innen aussehen, der sollte sich schleunigst bewerben.

Tobias Jungke„Es gibt super flexible Arbeitszeiten, für Studenten ideal. Nach den Scoutführungen gehen alle Zoobesucher mit einem Aha-Erlebnis nach Hause, weil sie etwas Persönliches über die Tiere gehört oder etwas ganz Unerwartetes gelernt haben. Das ist einfach toll.“
Tobias Jungke (23), Student, arbeitet als Scout im Zoo.

Im November sucht der Zoo dann Mitarbeiter für den Winter-Zoo (Rodelbahn, Schlittschuhbahn, Winterdorf) und nächstes Jahr für Yukon Bay (die neue Kanadalandschaft).

Wer Glück hat und eine Stelle bekommt, auf den wartet vor Antritt des neuen Jobs eine ganz besondere Einführungswoche. „Zoo ein Team“ so wird diese Woche genannt, und die hat es in sich. Damit alle Mitarbeiter schnellstmöglich auf alle Kundenfragen eine Antwort haben, gibt es Führungen und Schulungen. Auch die persönliche Vorstellung der Geschäftsleitung und der Abteilungsleiter gehört dazu. „In unserem Unternehmen ist jeder Mitarbeiter gleich wichtig“, erklärt Zoodirektor Klaus-Michael Machens dazu. „Alle müssen sich in dem Betrieb zu Hause fühlen, sich bestens auskennen und unseren Gästen perfekten Service bieten, erst recht, wenn hier sprichwörtlich der Bär los ist.“

Es kommt nicht darauf an, in welchem Bereich die neuen Mitarbeiter künftig arbeiten. Ob Servicekräfte, Pizza-Jongleure und flinke Griller, Kinderschminker, Bootsfahrer, zupackende Rodel-Profis, Maskottchen-Darsteller, Praktikanten, Scouts, Kundenbetreuer, Verkaufstalente, Köche und Köchinnen, Sanitäter oder Kassierer, jeder Mitarbeiter lernt jeden Weg, jede Tierart, jeden Imbiss, jede Show kennen. Nach sieben Tagen wissen alle, wer der Clanchef der Gorillas ist, wie die kleinen Elefanten heißen und wann die Löwenfütterung beginnt. Sie kennen das Geheimnis der frisch zubereiteten Nudeln in Mullewapp und sind Meister im Pizzabacken am Ufer des Sambesi. Man gehört sozusagen von Anfang an zur Familie. „Ich fand es bemerkenswert, dass sich der Zoodirektor und alle Abteilungsleiter persönlich vorgestellt haben. Das habe ich noch in keinem anderen Unternehmen erlebt“, meint zum Beispiel Seda Türkyilmaz, Praktikantin der Marketingabteilung.

Der Zoo ist eben ein ganz besonderer Arbeitgeber.

GAH

Sandra Littmann„Das Team ist total nett, super Betriebsklima. Im Shop herrscht richtig Urlaubsstimmung, die Besucher haben Zeit zu bummeln und zu schauen und dann eine schöne Erinnerung mitzunehmen.“ Sandra Littmann (30), Merchandising, arbeitet im Basar im Dschungelpalast direkt neben den Elefanten, mit Blick auf die heiligen Tempelaffen.


Mehr Infos zu den Job-Angeboten im Zoo gibt es auf www.zoo-hannover.de unter „Unternehmen Zoo“ und dort unter „Jobs“.


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