mister q

Will man mal richtig gut essen gehen, kommt man vielleicht nicht unbedingt auf die Idee, ins Mister Q zu gehen. Eigentlich hat man bei diesem Lokal eher einen schnellen Kaffee oder eine Cola im Sinn. Ein Donnerstag, 18.30 Uhr: oben im Restaurant ist es ganz schön laut. Neben dem einzigen freien Tisch wird ein Jahrgangstreffen gefeiert. Nach einem harten Tag ist uns nach Ruhe, also versuchen wir unser Glück in der unteren Etage. Die überaus freundliche und sympathische männliche Bedienung passt gut in das gemütliche, nicht aufdringlich stylische, sondern kulturell vielfältig angehauchte Ambiente. Meine Hauptspeise ist der Teriyaki-Salat mit gegrillten Hähnchenspießen. Viele Bambussprossen und Paprika in rauen Mengen, dazu allerlei andere Zutaten. Die Hähnchenspieße sind außerordentlich delikat und würzig, das Fleisch zart. Auch die Chili-Vinaigrette ist lecker, aber ein bisschen reichlich vorhanden. Zum Nachtisch nehme ich einen Apfelstrudel. Ein Strudel im wahrsten Sinne des Wortes. Fast wäre der schmale Kuchenstreifen in das Meer aus Vanille-Sauce hinab gerissen worden. Die Kugel Eis kann ich zum Glück vorher noch eliminieren. Der Apfelstrudel ist warm und lecker, der Blätterteig etwas klebrig. Die nette Bedienung ist ständig um unser Wohlergehen bemüht, fragt regelmäßig, ob alles in Ordnung sei und beglückt uns und alle anderen Gäste zu späterer Stunde mit Kerzen, so dass die Atmosphäre schummerigwarm wird. Alles in allem ein gelungener Ausflug ins Mister Q. Preislich vollkommen in Ordnung, eine große Auswahl auf der Speisekarte. Dazu zahlreiche Vorspeisen, die man gut nebenbei essen kann, die satt machen und nicht zu teuer sind, so zum Beispiel die Mozzarella-Sticks für 3,00 Euro, die Mini- Frühlingsrollen für 2,50 Euro oder die gebackenen Zucchinischeiben mit Sour Cream für 2,60 Euro. Die Speisekarte selbst ist nach Spezialitäten der Regionen aufgeteilt: Europa, Amerika und Asien. Eben eine kulinarische Weltreise. Passend dazu die Einrichtung. Französischer Caféhaus-Charme, der Bereich um die Treppe erinnert an ein Pub, der untere Bereich wurde nach dem cubanischen Motto „La Habana“ eingerichtet und der Küchenbereich bringt den fernöstlichen Charme Asiens ins Haus. Das alles ohne krasse atmosphärische Brüche, alles ist sorgfältig aufeinander abgestimmt. Nur der Blick aus dem Fenster auf die Baustelle stört. Aber die ist ja auch bald weg. Und damit entfällt dann auch der letzte Grund, nicht ins Mister Q zu gehen.Bettina Riekenberg

Als wir nach einem langen Tag auf das Mister Q am CinemaxX am Raschplatz zusteuern, kommt uns eine geschäftige Bedienung entgegen, die uns die Tür aufhält. Wir tun uns etwas schwer mit der Platzwahl, denn in der oberen Etage ist viel los. Neben einem der wenigen freien Tische feiert eine Gruppe von etwa zwanzig ausgelassenen Menschen. Also entscheiden wir uns für die untere Etage, nehmen die moderne, aber trotzdem heimelige Holztreppe im amerikanischen Landhausstil. Unten finden wir sofort einen Tisch und werden schnell bedient. Auf der Speisekarte lockt eine kulinarische Weltreise von typischen deutschen Gerichten, über amerikanische Küche, bis zu asiatischen Speisen. Zunächst beratschlagen wir, ob wir Vorspeise und Hauptgericht oder Hauptgericht und Nachtisch nehmen, denn wir glauben, dass wir Vorspeise, Hauptgericht und Dessert auf keinen Fall schaffen werden (wir haben von den großen Portionen im Mister Q gehört). Ich bin ziemlich hungrig, mag die amerikanische Küche, und schwanke zwischen einem Putensteak namens „Steak it easy!“ und dem Mister Q-Burger. Schließlich nehme ich doch den Burger. Meine Begleitung entscheidet sich für etwas Asiatisches, einen Teriyaki-Salat. Unsere gut gekühlten Getränke (Spezi und Cola Light) kommen sehr früh, auf unsere Hauptspeise warten wir ca. 20 Minuten, was nicht lang ist. Der XXL-Burger erfüllt alleine schon optisch meine Erwartungen. Er sieht wirklich genau so aus, wie ein Burger aussehen sollte. 180 g Rindfleisch mit Käse überbacken und eine großzügige Schicht aus frischem Salat und Tomatenscheiben liegen zwischen zwei leichten Burgerbrot-Hälften. Dazu gibt es Home Fries und als Dip Sour Cream. Ich entscheide mich, den Burger mit Besteck zu essen. Er ist einfach zu groß, um ihn nach Fastfood-Manier zu bewältigen. Auch im Geschmack unterscheidet er sich stark von großen Fastfoodketten. Hier schmeckt man wirklich Rindfleisch, das sehr saftig und gut gewürzt ist. Die Home Fries sind ebenfalls sehr lecker und genau nach meinem Geschmack. Nicht zu zäh, nicht zu pappig und sehr wichtig: man schmeckt kein Öl heraus. Ich teste auch den Teriyaki-Salat, bin aber nicht so begeistert von dem Hähnchenfleisch, vielleicht, weil ich die süß-saure Sauce dazu nicht sehr passend finde. Nach einer kleinen Pause entscheiden wir uns (obwohl schon sehr satt) für einen Nachtisch. Ich nehme eine Himbeer-Käse- Sahne-Schnitte, meine Begleitung einen Apfelstrudel. Auch die Desserts kommen nach kurzer Zeit. Diesmal werden wir sogar von zwei Kellnern bedient. Service wird hier absolut groß geschrieben. Leider begeistert mich die Himbeer- Torte nicht so ganz. Die Himbeeren haben ihren natürlichen, frisch süß-sauren Geschmack durch den sehr süßen Tortenguss eingebüßt. Trotzdem, wir verlassen das Mister Q sehr gesättigt und sehr zufrieden. Nette Atmosphäre, aufmerksame und freundliche Bedienung. Die große Baustelle am Raschplatz sollte niemanden abhalten.Natalie Moser

Mister Q Speisen & Getränke GmbH
Raschplatz 6
30161 Hannover
Tel.: 0511/38 88 89 18
E-Mail: info@misterQ.de
www.misterQ.de


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