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	<title>STADTKIND - hannovermagazin &#187; film spezial</title>
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		<title>24. fantasy filmfest</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 13:10:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[film spezial]]></category>
		<category><![CDATA[2010-08]]></category>

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		<description><![CDATA[Horror, Science Fiction, Trash und Thriller, Animation und Schwarze Komödie – wie weit der Begriff „Fantasy“ sich auslegen lässt, beweisen die Veranstalter des Fantasy Filmfests nun im 24. Jahr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/54-89_SK_August_10_722.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-12184" title="54-89_SK_August_10_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/54-89_SK_August_10_722-300x256.jpg" alt="" width="300" height="256" /></a>Horror, Science Fiction, Trash und Thriller, Animation und Schwarze Komödie – wie weit der Begriff „Fantasy“ sich auslegen lässt, beweisen die Veranstalter des Fantasy Filmfests nun im 24. Jahr. So steht er für jegliche Facetten des fantastischen Films sowie darüber hinaus, und damit als Oberbegriff für zahlreiche Genres, die man auf den ersten Blick kaum vermuten würde.</p>
<p>Von „Die fabelhafte Welt der Amélie“ über „Das Schweigen der Lämmer“ hin zu „Pulp Fiction“ sind zahlreiche heute weltweit bekannte Genrehits und Klassiker hier bereits einem begeisterten Publikum vorgeführt und gefeiert worden. Nicht umsonst gilt das Festival als Entdeckungsort für das ungewöhnliche, extreme und innovative Genrekino und herausragende Arthaus-Perlen.</p>
<p>Es ist eben diese Gratwanderung zwischen düster, makaber und surreal, zwischen lauten und leisen Tönen, zwischen Unterhaltung und Anspruch, die dem Festival seinen besonderen Reiz verleiht und es zu einer festen Größe im deutschen und internationalen Festivalkalender gemacht hat.</p>
<p>1987 in Hamburg als Undergroundtipp gestartet, ist es über die Jahre zu einem der populärsten und renommiertesten Genrefestivals weltweit gewachsen. Rund 1.000 Film-Fans zog es beim 1. Fantasy Filmfest in die Hafenstadt. 1999 wurde verteilt auf 6 Städte erstmals die Hunderttausender-Marke überschritten. Für die bisherige Rekord-Besucherzahl sorgte die 20. Auflage in 2006 mit 130.000 Besuchern. Genau daran gilt es nun anzuknüpfen.</p>
<p>Jeden Sommer tourt das Fantasy Filmfest unter Leitung seines Gründers Rainer Stefan mehr oder minder parallel durch inzwischen acht deutsche Städte und Kinos mit höchstem technischen Standard. Vom 17. August bis zum 9. September ist es wieder soweit. Neben Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt, München, Stuttgart und Nürnberg, macht das Festival in diesem Jahr auch in Hannover und damit erstmalig in Niedersachsen Station. Vom 26. August bis zum 2. September kommt man nun auch im CinemaxX Nikolaistraße in den Genuss des breiten Spektrums, auf das Festivalchef Stefan und sein Team wie gewohnt setzen. Rund 80 Spielfilme, mitunter in ihrer Vorpremiere, stehen auf dem offiziellen Spielplan. Im Hauptprogramm zu sehen sind aktuelle Genre- und Independent-Filme, überwiegend im Originalton. Unter diesen „Selected Features“ mit dabei sind unter anderem der französische Beitrag „22 Bullets“ mit Jean Reno oder das US-Remake von Oliver Hirschbiegels „Das Experiment“. Ebenfalls zum Festivalprogramm gehören ausgewählte Kurzfilme („Get Shorty“) und die „Focus Asia“-Reihe mit pan-asiatischen Genre-Highlights. Die Mitternachts-Screenings dürften so manchem auch im Hochsommer eine Gänsehaut bescheren. Kleiner Vorgeschmack auf das, was die „Midnight Madness“ unter anderem bereit hält: „The Human Centipede“. Der niederländische Horrorfilm von Tom Six wird hoch gehandelt, der ekligste Streifen aller Zeiten zu sein. Darin fügt ein Arzt (gespielt von dem deutschen Schauspieler Dieter Laser) drei Menschen – Mund an After – chirurgisch aneinander, um einen menschlichen Tausendfüßler zu kreieren. Dass laut Six&#8217; Aussage ein medizinischer Berater bestätigt haben soll, dass der „Tausendfüßler“ nach der im Film dargestellten Methode tatsächlich lebensfähig wäre, macht die Sache doch gleich noch etwas spannender. Hartgesottene dürfen sich jedenfalls auf die erste und vielleicht einzige Gelegenheit freuen, den leichtfüßigen Film aus dem Jahr 2009 im Kino zu sehen. Seit 2006 wird das Programm zudem um eine Wettbewerbsreihe („Fresh Blood“) zur Förderung von</p>
<p>Regie-Newcomern (Debüt- oder zweiter Spielfilm) ergänzt. Hier zu sehen beispielsweise der neuste Coup des skandalträchtigen Briten Chris Morris und mit „Four Lions“ die wahnwitzige Farce von vier extremistischen Muslimen in den englischen Midlands, deren Unzufriedenheit mit der westlichen Kultur sich in einem gewaltigen Anschlag Bahn brechen soll. Wäre nur ein Problem: Die vier sind Vollspacken. Der Fresh Blood Award wird vom Publikum vergeben. Auch in diesem Jahr können wieder alle Festivalbesucher an der Abstimmung teilnehmen. Stimmkarten werden vor jeder Vorstellung eines am Wettbewerb beteiligten Films ausgeteilt.</p>
<p>Dass ein leidenschaftliches, interessiertes Publikum, wie es ein solches Festival versammelt, Filmen zu Kultstatus verhelfen kann und mitunter wohl die aussagekräftigsten Zuschauerreaktionen liefert, weiß die Branche längst zu schätzen. So darf das Fantasy Filmfest sich inzwischen als Schnittstelle zwischen internationalen Weltvertrieben, Produzenten und deutschen Filmverleihern und eines der wichtigsten Festivals in Europa sehen.</p>
<p>Das Programmheft für Hannover liegt etwa zwei Wochen vor Festivalbeginn im CinemaxX Nikolaistraße zur kostenlosen Abholung bereit. Der Vorverkauf startet am 16. August, Tickets 8 Euro zzgl. VVK-Gebühr.</p>
<p><strong>Manuela Sender</strong></p>
<p>Unter www.fantasyfilmfest.com ist schon jetzt eine Liste mit (fast) allen Filmen zu finden.</p>
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		<title>tell me their story &#8211; ein ungewöhnliches filmprojekt in der kestnergesellschaft</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 13:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2010-08]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich erwartet man in den Hallen der kestnergesellschaft Kunst. Nun haben wir in den vergangenen Jahren gelernt – auch Dank der kestnergesellschaft – dass Kunst manchmal sehr ungewöhnlich aussehen kann. Nach der Schlamminvasion von Santiago Sierra sollte uns eigentlich nichts mehr überraschen können. Doch mancher wird sich trotzdem wundern, wenn er vom 26. August bis zum 14. Oktober einen Blick in die Halle V wirft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/54-89_SK_August_10_721.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-12179" title="54-89_SK_August_10_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/54-89_SK_August_10_721-300x239.jpg" alt="" width="300" height="239" /></a>Eigentlich erwartet man in den Hallen der kestnergesellschaft Kunst. Nun haben wir in den vergangenen Jahren gelernt – auch Dank der kestnergesellschaft – dass Kunst manchmal sehr ungewöhnlich aussehen kann. Nach der Schlamminvasion von Santiago Sierra sollte uns eigentlich nichts mehr überraschen können. Doch mancher wird sich trotzdem wundern, wenn er vom 26. August bis zum 14. Oktober einen Blick in die Halle V wirft. Genau eine Fotografie erwartet dort den geneigten Besucher, dazu gleich mehrere Arbeitsplätze, wahlweise mit Computer und Internetzugang. Auch ein paar gute alte Schreibmaschinen stehen bereit. Stift und Papier fehlen ebenfalls nicht. Was ist hier los? Ist das Kunst? Eine Installation?</p>
<p>Nein, in erster Linie ist es einfach eine sehr schöne Idee. Die hatte Franziska Stünkel, Regisseurin, Drehbuchautorin und Fotografin, die nicht erst mit ihrem abendfüllenden Kinospielfilm „Vineta“ (2006) recht vielen Menschen in Hannover ein Begriff sein dürfte. Die Fotografie ist von ihr, stammt aus ihrer Ausstellung „7 billion stories“ (Infos dazu siehe unten) und zeigt eine Alltagsszene. Eine Frau, ein Mann, ein Kind, gemeinsam versammelt an einem Tisch in einem Restaurant. „Es hätte auch jedes andere Bild aus meiner Ausstellung sein können“, sagt Franziska Stünkel. „Wichtig ist in der kestnergesellschaft nur, dass die Leute sich etwas vorstellen, wenn sie das Bild sehen, dass sie sich Fragen stellen und eine Geschichte entwickeln.“ Worüber wird da gesprochen? Wo kommen die Drei gerade her? Wo gehen sie danach hin? Ist das eine Familie? Vielleicht haben die beiden das Kind entführt? Vielleicht sitzen sie auch alle drei ganz zufällig beieinander, weil sonst nichts mehr frei war, und gehen nach dem Essen getrennte Wege? Der Phantasie sind eigentlich keine Grenzen gesetzt. Und genau darum geht es.</p>
<p>„Tell me their story“ heißt das neue interaktive Drehbuchprojekt und ist der Auftakt einer von der kestnergesellschaft und Franziska Stünkel gemeinsam entwickelten Reihe. „Kestnerfilm“ wird in vier Veranstaltungsblöcken von der Idee bis zum fertigen Film zwei Jahre lang laufen. Und am Anfang eines jeden Films steht ein Drehbuch – im besten Fall ein gutes. „Tell me their story“ lädt ein, Teile dieses Drehbuchs zu liefern. Jeder ist eingeladen, seine eigene Geschichte aus der fotografischen Vorlage zu entwickeln, eine Szene zu schreiben, sich inspirieren zu lassen, kreativ zu sein, sich zu überlegen, was die Personen sprechen und erleben, in welcher Umgebung sie sich bewegen und handeln.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/54-89_SK_August_102_72.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-12180" title="54-89_SK_August_102_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/54-89_SK_August_102_72-189x300.jpg" alt="" width="189" height="300" /></a>Wie sich das anhören kann, wird man am 26. August zum Start des Projekts bei der Eröffnungsveranstaltung erleben dürfen. Neben Franziska Stünkel haben sich Kai Wiesinger und Arne Nolting der Fotografie gewidmet und eine Filmszene entwickelt, die sie jeweils vorlesen. Man darf gespannt sein und kann sich bei dieser Gelegenheit sicherlich auch den einen oder anderen Kniff und Dreh abgucken.</p>
<p>Danach sind die kreativen Geister Hannovers aufgefordert, sich zahlreich zu beteiligen. Stünkel selbst sieht in jeder ihrer Fotografien einen Dialog, eine Geschichte. Die Phantasie hat viel mit der Stimmung, mit dem Gefühl zu tun. „Manchmal sehe ich an einem Tag etwas, und eine Woche später etwas völlig anderes.“ Genau das macht für sie die Faszination an der Fotografie aus. „Ich bin gespannt auf die Drehbücher der Teilnehmer. Es ist kein Wettbewerb. Ich freue mich einfach auf viele unterschiedliche Filmszenen, auf die Ideen. Jeder soll und darf mitmachen, in das Bild eintauchen.“ Das geht übrigens auch zu Hause via Internet. Mehr unter www.kestnerfilm.org.</p>
<p>Was dabei herauskommt, wird dann am 14. Oktober um 19 Uhr bei der Abschlussveranstaltung zu hören sein. Vorgelesen werden eine Auswahl von Szenen, je nachdem, wie viele Leute mitgemacht haben, beispielsweise von Oberbürgermeister Stephan Weil und Joachim Werren, Generalsekretär der Stiftung Niedersachsen. Cristoph Van Hal (Wir sind Helden, Tanner) wird bei der Veranstaltung für die musikalische Begleitung sorgen. Wir wollen ja nicht übermütig werden, aber wir haben ganz den Eindruck, die überregionale Presse hat ein bisschen Recht mit ihren Kommentaren zu Hannover in letzter Zeit. Es tut sich eine Menge in der Landeshauptstadt. Und das ist eine gute Nachricht. Hier gleich noch drei weitere: Erstens werden unter allen Teilnehmern fünf Jahresfreikarten der kestnergesellschaft verlost. Zweitens ist der Eintritt zu den Veranstaltungen frei. Und drittens zeigt die Galerie Robert Drees vom 20. August bis 2. Oktober parallel zum Projekt in der Ausstellung „7 billion stories“ weitere Fotografien von Franziska Stünkel. Ein Besuch lohnt sich. Mehr dazu in dieser Ausgabe im Kunst-Teil.</p>
<p><strong>Josi Schlichting</strong></p>
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		<title>deutscher nachwuchsfilmpreis</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 22:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2009-07]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 1982 hat sich der Wettbewerb bundesweit und seit 1991 international zu einem bedeutenden künstlerischen Nachwuchswettbewerb etabliert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Initiative von „up-and-coming“ wurde der „Deutsche Nachwuchsfilmpreis“ 2005 ins Leben gerufen und wird seitdem alle zwei Jahre vergeben.</p>
<p>Das Besondere daran ist, dass drei Bestleistungen in der Kategorie Regie in der jungen Altersklasse von sieben bis 27 Jahren ausgezeichnet werden. Im Gegensatz zum „Deutschen Filmpreis“ und dem „Deutschen Kurzfilmpreis“.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2009/08/Preis_net.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4684" title="Der liebe Nachwuchs" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2009/08/Preis_net.jpg" alt="Der liebe Nachwuchs" width="560" height="339" /></a></p>
<p>Zudem ist der „Deutsche Nachwuchsfilmpreis“ mit einem Preisgeld von 2.000 Euro sowie seit 2007 zusätzlich mit einer Produzenten-Patenschaft verbunden.</p>
<p>Damit soll jeder Preisträger die Möglichkeit erhalten, eine neue Filmidee mit Unterstützung eines Paten aus der Filmbranche zu realisieren. Gleichzeitig soll der Dialog zwischen jugendlichen und professionellen Filmemachern gefördert werden.</p>
<p>Die feierliche Verleihung findet jeweils im Rahmen des internationalen Filmfestivals „up-and-coming“ in Hannover statt.</p>
<p>Seit 1982 hat sich der Wettbewerb bundesweit und international seit 1991 mit steigender Teilnehmerzahl zu einem bedeutenden künstlerischen Nachwuchswettbewerb etabliert. Das Filmfestival bietet gleichzeitig ein Forum für den Erfahrungsaustausch und die Weiterbildung junger Filme- und Videomacher. Ziel des Festivals ist u.a. die Qualitätsverbesserung des deutschen und internationalen Films.</p>
<p><strong>Gulaim Ahangri</strong></p>
<p><strong>Weitere Informationen unter <a href="http://www.deutscher-nachwuchsfilmpreis.de">www.deutscher-nachwuchsfilmpreis.de</a>.</strong></p>
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