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	<title>STADTKIND - hannovermagazin &#187; bandporträt</title>
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		<title>desona</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 15:55:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[bandporträt]]></category>
		<category><![CDATA[2011-08]]></category>

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		<description><![CDATA[Was kommt heraus, wenn sich Musiker aus den Bereichen Metal, Indie und Pop-Rock zusammentun? – Eine richtig gute Band, namens Desona. Die vierköpfige Rockcombo mit Sänger Marc, Gitarrist Sebastian, Schlagzeuger Dennis und Bassist Thomas spielt eingängigen Alternative Rock – zum Lauthörenn – am besten live...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2012/01/36-89_SK_August_2011_72.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14660" title="desona" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2012/01/36-89_SK_August_2011_72-300x187.jpg" alt="" width="300" height="187" /></a>Was kommt heraus, wenn sich Musiker aus den Bereichen Metal, Indie und Pop-Rock zusammentun? – Eine richtig gute Band, namens Desona. Die vierköpfige Rockcombo mit Sänger Marc, Gitarrist Sebastian, Schlagzeuger Dennis und Bassist Thomas spielt eingängigen Alternative Rock – zum Lauthörenn – am besten live.</p>
<p>„Uns gibt es erst seit 1½ Jahren“, sagen die Jungs bei einem Treffen in ihrem Proberaum. Trotzdem hatte Desona in der letzten Zeit schon 30 Gigs, Tendenz steigend. „Früher mussten wir noch um Auftritte kämpfen. Heute kommen viele Anfragen von ganz allein. Mit dieser schnellen Entwicklung haben wir gar nicht gerechnet.“ 2010 produzierten die vier ihr Debütalbum „Anthems For The Poeple“ (Hymnen für das Volk) und unterschieben einen Plattenvertrag beim Emsländer Indielabel „Rock Range“. Im selben Jahr gewann die Band den Bunnen-Rock-Contest sowie das „Rocken am Brocken“-Voting und landete unter den Top-20-Bands des landesweiten N-Joy-Bandbattle. Außerdem war die Gruppe im Vorprogramm von Bands wie Madsen und Herrenmagazin.</p>
<p>Das Erfolgsrezept? Das Talent, zu rocken, eingängige sphärische Refrains, die ins Ohr gehen und eine ganze Menge Leidenschaft. In den Texten geht es um Themen wie das Gefühl, wenn man einem geliebten Menschen sagen muss, dass es vorbei ist – oder um Enttäuschungen, die man erleben musste, aber auch um Hoffnungen, Wünsche und Träume, über die es wert wäre nachzudenken. „Der ein oder andere wird sich in den Texten wiederfinden und sie verstehen können oder vielleicht sogar einen Denkanstoß bekommen.“</p>
<p>An ihrem Album ist die Bandbreite ihrer musikalischen Wurzeln abzulesen, denn von kraftvollen Rocktiteln wie „In My Head“ bis zu Popliedern wie „Coming Around“ sind viele Spielarten vertreten. „Außerdem achten wir bei Auftritten auf ein ausgefeiltes Zusammenspiel, damit eine gewisse Tanzbarkeit entsteht“, sagen die Musiker. Zudem haben sie als Gewinner des Bandfactory-Wettbewerbs die Möglichkeit bekommen, an ihrer Performance zu arbeiten. Seitdem wissen sie noch besser, wie sie auf der Bühne 100 Prozent geben können. Die Begeisterung des Publikum gibt ihnen recht.</p>
<p>„Vor allem die Resonanz aus dem Publikum spornt uns an. Wenn wir mit unserer Musik begeistern können und die Leute anschließend zu uns sagen: Macht weiter so!“ Vor Kurzem habe ein Fan stundenlang am Merchandisestand auf Desona gewartet, weil er unbedingt die Sticks des Schlagzeugers haben wollte. Auch beim Auftritt auf der Fête de la Musique 2011, bei der Desona in der Altstadt als Headliner auf der Faust-Bühne stand, war das Publikum äußert erfreut. „Es war bezaubernd“, sagte ein Rockfan nach dem Konzert.</p>
<p>Dabei fingen auch Desona mal klein an. Zumindest, was die Räumlichkeiten betrifft, denn sie hatten zunächst keinen Proberaum. „Wir haben zwei bis drei Monate lang in einer Wohnung geprobt. Das fanden unsere Nachbarn immer ganz gut: Ruhe jetzt!“, sagen die Jungs und lachen. Leise sein ist eben nicht ihr Stil. Doch sie fügen schließlich hinzu: „Nein, eigentlich waren die Nachbarn ganz gütig.“ In Zukunft wollen Desona natürlich weitermachen und noch mehr, noch schönere und bessere Songs schreiben. Denn: „Das Ziel ist es, irgendwann von der Musik leben zu können.“</p>
<p><strong>Janine Klemmt</strong></p>
<p><em>Die nächsten Live-Termine von Desona und alle Songs vom aktuellen Album finden Interessierte im Internet: www.desonamusic.de!</em></p>
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		<title>peace development crew</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 10:34:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[bandporträt]]></category>
		<category><![CDATA[2011-07]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Band so groß wie eine Fußballmannschaft – und alle unter einem Hut? Ja seid ihr denn des Wahnsinns? Ganz im Gegenteil! Wenn elf Individuen aufeinander treffen, seit Jahren harmonisch miteinander auskommen und obendrein auch noch gute Musik machen, dann muss es etwas mit Reggae zu tun haben...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/54-88_SK_Juli_2011_72.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13319" title="Peace Development Crew" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/54-88_SK_Juli_2011_72-300x209.jpg" alt="" width="300" height="209" /></a>Eine Band so groß wie eine Fußballmannschaft – und alle unter einem Hut? Ja seid ihr denn des Wahnsinns? Ganz im Gegenteil! Wenn elf Individuen aufeinander treffen, seit Jahren harmonisch miteinander auskommen und obendrein auch noch gute Musik machen, dann muss es etwas mit Reggae zu tun haben! Peace Development Crew (PDC), das sind Mystical Mo (Drums, Vocals), Batida de Loco (Vocals, Samples), MelE (Vocals, Percussion), Martin Homey (Trompete), Simply Cat (Vocals), Olaf Spitzenberg (Keyboard), Oliviè (Gitarre), Wolfgang Mayr (Bass, Kontrabass), Christian Blume (Bass), DJ Reaktionsschwach (DJ) und Tino Seusing (Sax).</p>
<p>Im März 2005 gründete Mystical Mo die PDC. Nach Anfängen mit HipHop und Funk kristallisierte sich für die Combo immer deutlicher ein vielschichtiger Stil heraus. Batida de Loco: „Die PDC versucht Verschiedenes zu verbinden, sodass jeder Musiker sich in das Projekt einbringen kann. Wir spielen in erster Linie Reggae und Dancehall, haben aber auch einige Drum&#8217;n'Bass und Jungle-Stücke im Programm.“ Zahlreiche Bandmitglieder, unterschiedliche Stile, individuelle Vorlieben – dass die PDC harmoniert, beweist ihre beachtliche Bandgeschichte: PDC begleitete bereits Künstler wie Benjie oder Brimstone &amp; Fire und war der hannoversche Support-Act für Nosliw, Jamaram oder Dr. Ring-Ding. Des Weiteren ist die Band auch in Sachen Festival kein unbeschriebenes Blatt: Ob „Weedbeat“ oder „Rock im Gras“ – der Gruppe geht’s darum, mit Musik für den Frieden einzutreten und dies mit tanzbaren „positive vibrations“ zu vermitteln.</p>
<p>Musik als Sprachrohr und friedliche Waffe gegen Hoffnungslosigkeit, Krieg, Unterdrückung und Hass? „Unsere Texte sind meist positive Botschaften: für den Frieden, für das Genießen das Lebens und natürlich gegen Babylon“, erzählt Batida de Loco mit einem Augenzwinkern, „wir haben allerdings auch einige einfache Unterhaltungstexte, Tanzmusik, Dancehall eben. Wir singen über das, was uns bewegt und uns vorantreibt, sei es der Kampf für unsere Ideale oder die Party am nächsten Wochenende.“ An der Songentwicklung sind übrigens alle Musiker beteiligt: Die Bandmitglieder am Mic schreiben die Texte – ob in Englisch, Spanisch oder auf Deutsch – meist zu Riddims oder selbst gebastelten Beats. Anschließend wird das Ganze dann zu einem gemeinsamen Song verarbeitet. Batida de Loco: „Wenn jemand eine gute Idee für ein Stück hat, fangen wir einfach an, ein bisschen zu jammen, dann packt vielleicht jemand einen Text aus und singt dazu. Wenn&#8217;s dann passt, schreiben die anderen entsprechende Strophen dazu. Viele aus unserer Band machen nebenbei noch eigene Musik. Von daher bringt meist jemand ein Stück oder eine Idee mit, die dann eben mit allen zusammen im Proberaum zu einem Lied verarbeitet wird.“</p>
<p>So ist auch der jüngste Song „Stoppt die gelbschwarze Macht“ einige Monate vor dem Unglück in Japan entstanden, der auf www.reverbnation.com/peacedevelopmentcrew zu hören ist. Batida de Loco: „Wir haben den Song einige Male live gespielt und waren, als das Unglück passierte, gerade mit Aufnahmen und dem Mischen des Songs beschäftigt. Wir haben dann versucht, den Song schnellstmöglich fertig zu stellen und zum freien Download anzubieten.“ Das Albumdebüt „Inner Journey“ hingegen ist bereits seit dem letzten Jahr erhältlich. Es beinhaltet eine Sammlung aus den eigenen Lieblingstracks der vergangenen vier Jahre. Doch am liebsten tritt die PDC vor das Publikum. Batida de Loco: „Festivals sind natürlich immer schön, weil die Atmosphäre dort einfach passt, aber ein eigenes Konzert ist einfach einzigartig: Wenn man quasi das Gefühl hat, dass alle im Publikum wegen der Band gekommen sind. Außerdem haben wir auf eigenen Konzerten eben die Möglichkeit, unser ganzes Repertoire zu präsentieren.“ Und wer jetzt Lust bekommen hat, die PDC live zu erleben, geht entweder am 02.07. ab 20 Uhr zum großen Musik- und Kulturfest am Küchengarten oder am 14.07. ins Bad, wo PDC im Vorprogramm der jamaikanischen Band Skatalites spielt (bitte Tagespresse lesen, ob das Konzert in verlegt wird!). Eine Kostprobe von Songs und weitere Infos sind unter www.peacedevelopmentcrew.de einzusehen.</p>
<p><strong>Anna Pakosch</strong></p>
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		<title>vinyl</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 14:20:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[bandporträt]]></category>
		<category><![CDATA[2011-06]]></category>

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		<description><![CDATA[„Transmigration of Souls“ heißt das Debüt von Vinyl. „Transmigration“ steht in diesem Fall für eine Pendelmigration, eine Vereinigung, zweier Seelen. Die Albumproduktion der Band beweist: Die Seelen des Musikers Ramin und der Sängerin Siedda haben tatsächlich zueinandergefunden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Transmigration of Souls“ heißt das Debüt von Vinyl. „Transmigration“ steht in diesem Fall für eine Pendelmigration, eine Vereinigung, zweier Seelen. Die Albumproduktion der Band beweist: Die Seelen des Musikers Ramin und der Sängerin Siedda haben tatsächlich zueinandergefunden.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/52-90_SK_Juni_2011-1_72.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13171" title="vinyl" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/52-90_SK_Juni_2011-1_72-223x300.jpg" alt="" width="223" height="300" /></a>Ramin und Siedda &#8211; zwei ungewöhnliche Vornamen, zwei ungewöhnliche Persönlichkeiten: Siedda kommt aus dem nordischen Rendsburg, und ihr Name ist eine Verschmelzung ihres Nachnamens und einer hessischen Verniedlichungsform. Ramin wiederum ist Deutsch-Iraner und trägt einen beliebten, persischen Vornamen, der übersetzt „erfreut“ oder auch „fröhlich“ bedeutet. Und erfreut war der Musiker sicher auch, als er zufällig im August 2009 auf Siedda traf. Zumal er zum damaligen Zeitpunkt einige instrumentale Songs vorproduziert hatte, denen Siedda zu einem späteren Zeitpunkt die poetische und stimmliche Seele verleihen sollte. Doch ehe es dazu kam, hätten Siedda und Ramin nicht daran geglaubt, dass sich ihre Wege einmal kreuzen. sind doch beide zunächst unterschiedliche musikalische Wege gegangen.</p>
<p>Vollblutmusikerin Siedda nahm schon früh Jazzunterricht, spielt Cello und Gitarre, verfügt über eine klassische Klavierausbildung und lässt sich von musikalischen Vorbildern wie Lizz Wright, Pink oder Sting inspirieren. Ehe sie auf Ramin aufmerksam wurde, sang und spielte sie Keyboard in einer Coverband und leitete außerdem jahrelang einen Pop-Chor. Heute ist sie bei Vinyl für den Gesang und die Texte verantwortlich. Ramin hingegen ist eher technisch orientiert und für die Instrumente sowie für das Abmischen verantwortlich. Zu seinen musikalischen Vorbildern zählt er Bands wie Porcupine Tree, Element Of Crime, aber auch die elektronische  Musik von Depeche Mode und Human League. Erste Banderfahrungen sammelte Ramin mit der Guppe Recall, die mit dem Ex-Yello-Produzenten Carlos Péron das Album „Best of Beginning“ veröffentlichte.</p>
<p>Aber zurück zu Vinyl und dem Anliegen des Duos,  Elektro mit Klassik zu verbinden. Ramin und Siedda sind von verschiedenen Stilrichtungen beeinflusst und gehen in ihrer Musik eine ganz eigene Art der Symbiose oder eben auch eine „seelische Transmigration“ ein. Und wie klingt das Ganze? Im Großen und Ganzen wie eine Mischung aus sphärischen Rock und mystischen Pop. Das Debütalbum ist geprägt von zarten Akustik- und lärmenden Rockgitarren, drängenden Drumbeats und Synthesizer-Klängen. Getragen wird dieser charakteristische Sound von Sieddas melodiösem Gesang. Passend zur musikalischen Atmosphäre handeln die melancholischen Texte von Verzweiflung und Schmerz, gleichzeitig aber auch von Kraft und Hoffnung. Des Weiteren wurden zwei Gedichte der Briten Thomas Wyatt und Emily Bronte auf dem Album integriert. Innerhalb nur eines knappen Jahres haben Vinyl die neun Tracks auf „Transmigration of Souls“ fertiggestellt. Das lag daran, dass Ramin bereits die Instumentalparts nicht nur komponiert, sondern auch schon eingespielt hatte. Erst in einem zweiten Durchlauf war Siedda an der Produktion beteiligt, entwickelte die Gesangsmelodie und schrieb die Texte. Aufgenommen und gemischt wurde das Ganze dann in den hannoverschen Tune Studios. Songs aus dem endgültigen Produkt gibt’s via www.myspace.com/vinylhannover oder via www.youtube.de samt Videos (Stichwort: „Vinyl Transmigration of Souls“) im Internet. Demnächst geht das Duo auch auf Tour. Dafür haben Ramin und Siedda Anfang des Jahres den Schlagzeuger Veetam engagiert.</p>
<p>Übrigens: Bassisten, Gitarristen, Keyboarder und andere Musiker aufgepasst. Die Band Vinyl braucht noch Live-Unterstützung. Wer ebenfalls mit den musikalischen Seelen transmigrieren will, meldet sich bei Ramin unter Ramin.Sattari@gmx.de!</p>
<p><em><strong>Anna Pakosch</strong></em></p>
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		<title>soon is now</title>
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		<pubDate>Sun, 01 May 2011 10:13:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[bandporträt]]></category>
		<category><![CDATA[2011-05]]></category>

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		<description><![CDATA[Emotionaler Gesang, Hybrid-Pop, elektronische Beats und atmosphärische Gitarren – das sind die Markenzeichen der Hannoverschen Band „Soon Is Now“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/46-89_Stadtkind_Mai_11_7225.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11668" title="46-89_Stadtkind_Mai_11_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/46-89_Stadtkind_Mai_11_7225-300x264.jpg" alt="" width="300" height="264" /></a>Emotionaler Gesang, Hybrid-Pop, elektronische Beats und atmosphärische Gitarren – das sind die Markenzeichen der Hannoverschen Band „Soon Is Now“. Im März 2011 hat die Band nun ihren ersten Longplayer vorgelegt. „Passing by“, so der Titel des 42-minütigen Albums – ein beeindruckendes Stück Musik.</p>
<p>Und das ist kein großes Wunder, denn bei „Soon Is Now“ versammeln sich mit Kai Hornung (Gesang), Ernie Schadow (Schlagzeug), Kolja Schwab (Gitarre), Andreas von Kessinger (Bass) und Arman Gregor (Keyboards) gleich fünf erfahrene Musiker. Die üblichen, vielleicht etwas nachsichtigeren Maßstäbe an ein Debüt darf man also nicht anlegen. Muss man auch gar nicht. Der Erstling ist gelungen vom ersten bis zum letzten Ton, und man sollte sich tatsächlich die Zeit nehmen, und den Longplayer genau so hören, in einem Rutsch. Erst dann erschließt sich das stimmige Gesamtbild eines bis zur letzten Note durchdachten Albums. Von der Songreihenfolge über das Klangbild bis zum Artwork erscheint alles irgendwie aus einem Guss. Man merkt bereits nach den ersten Sekunden, dass hier jahrelange Band- und Bühnenerfahrung die Feder geführt haben.</p>
<p>Dabei war „Passing By“ alles andere als eine leichte Geburt. Bereits im Mai 2009 wurden die ersten Töne eingespielt. Damals waren die fünf Musiker noch unschlüssig, ob eine EP oder tatsächlich gleich ein ganzes Album entstehen sollte. Man wollte einfach die seinerzeit besten Songs mit möglichst geringem Aufwand und in maximaler Qualität aufnehmen. Schlagzeuger Ernie Schadow spielte zunächst seine Spuren im Glocksee-Studio von Krösus ein. Das Ergebnis brachte dann die Entscheidung für die Variante Album. Gittarist Kolja Schwab und Bassist Andreas von Kessinger erarbeiteten ihre Parts im Anschluss jeweils am heimischen Computer, während Kai Hornung für seinen Gesang die Atmosphäre des Proberaums bevorzugte. Arman Gregor tüftelte ebenfalls zu Hause am Computer an seinen Sounds und schließlich begann Leonard Boeck, das fertige Material zu mischen und zu produzieren. Doch welchen Anstrich man dem gesamten Album geben wollte, welcher Bandsound am Ende bei all dem für „Soon Is Now“ stehen sollte, war den Mitgliedern der Band zu jenem Zeitpunkt noch nicht klar. Es gab eine gemeinsame Vision, entstanden bei etlichen Liveauftritten und nach intensivem Songwriting, doch diese Vision zu vermitteln, das stellte sich als äußerst schwierig heraus. Als auch nach einem Jahr die Zwischenergebnisse nicht das ausdrückten, was die Band wollte, und der schwierige Prozess allmählich auch für Frust und Unstimmigkeiten unter den Bandmitgliedern sorgte, entschloss man sich zu einem radikalen Schritt und trennte sich vom bisherigen Produzenten. Was blieb, war zunächst die Übenrzeugung von der Qualität der Songs. Und wie sich herausstellte, hatte die gemeinsame <a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/46-89_Stadtkind_Mai_11.bmp2_72.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11669" title="46-89_Stadtkind_Mai_11.bmp2_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/46-89_Stadtkind_Mai_11.bmp2_72-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Karthasis dann auch etwas Gutes: Man wusste nun sehr genau, wie man nicht klingen wollte unde  Produzent drei zu begeben. Im Herbst 2010 übernahm schließlich Willi Dammeier vom Institut für Wohlklangforschung die Regie. Er hatte in den Jahren zuvor bereits mit den unterschiedlichen Bands der Soon Is Now-Bandmitglieder zusammengearbeitet und darüber hinaus einen Großteil der Soon Is Now-Konzerte gemischt. Arman Gregor übernahm im Studio viele der notwendigen Vorarbeiten für das Mischen des Albums. Dammeier übernahm dann den Feinschliff, wenn er während der Tourpausen der Apoptygma Berzerek-Europatour im heimischen Studio war. Und endlich, in enger Abstimmung mit der Band war man sich schließlich im Januar 2011 einig. Genau so soll es sein!</p>
<p>Die Mühe hat sich gelohnt. Kompakt und zugänglich sind die Songs „Starracer“ und „Travelling through snow“, wobei sie ganz ohne poppige Anbiederung auskommen, „Sorryful“ und „Cover me“ überzeugen durch ihre intime Intensität, während „The soil“ eher die Energie der Soon Is Now-Liveauftritte transportiert. Die Zwischenstücke „Interlude one“ und Interlude two“ unterteilen das Album in drei Kapitel. „Interlude two“ fällt dabei mit dem gesprochenen deutschen Text leicht aus der Rolle, fügt sich aber in seiner Stimmung sehr schön in den Charakter des Albums. Und mit „Sad movies“ folgt zum Ende ein eindrucksvoller Ausklang. Eine Kostprobe des Titels „Travelling through Snow“ gibt es als Gratis-Download auf der Band-Homepage unter www.soonisnow.de.</p>
<p><strong>Lotta Caspers</strong></p>
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		<title>treibhaus</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 10:37:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[bandporträt]]></category>
		<category><![CDATA[2011-04]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie sehen schon ganz schön fies aus: Curt Doernberg (Gesang), Martin Blankenburg (Gitarre), Klaus Alberti (E-Bass) und Michael Wolpers (Schlagzeug) heißen die Bandmitglieder von Treibhaus, und sie sind wild tätowiert, kahl rasiert, markant definiert und tierisch durchtrainiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/56-89_April_SK_2011_726.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11408" title="56-89_April_SK_2011_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/56-89_April_SK_2011_726-211x300.jpg" alt="" width="211" height="300" /></a>Sie sehen schon ganz schön fies aus: Curt Doernberg (Gesang), Martin Blankenburg (Gitarre), Klaus Alberti (E-Bass) und Michael Wolpers (Schlagzeug) heißen die Bandmitglieder von Treibhaus, und sie sind wild tätowiert, kahl rasiert, markant definiert und tierisch durchtrainiert. Tatsächlich ist die hannoversche Combo, die im Bereich Neue Deutsche Härte anzusiedeln ist und sich stilistisch in etwa an Rammstein oder Eisbrecher orientiert, eine Art Konzeptband. Musik, Erscheinungsbild und Plattencover sind bestens aufeinander abgestimmt.</p>
<p>Die visuelle und akustische Verschmelzung liegt dem Frontman und Songwriter der Band, Curt Doernberg, besonders am Herzen. Als ehemaliger Schlagzeuger diverser kleinerer Formationen, entschied er sich 2004 eine eigene Band zu gründen. Bereits ein Jahr später erschien das Treibhaus-Debüt „Unsterblich“ unter Doernbergs Label „Kneeve Records“ und dem Co-Label „Danse Macabre“. Die Eigenproduktion war und ist insofern von Vorteil, als dass Treibhaus bis heute absolut unabhängig sind und keiner musikalischen oder textlichen Zensur unterliegen.</p>
<p>Es folgten weitere Alben, beim Debüt noch mit der Sängerin Kai Rudat am Mikrofon, die zuvor bei Welle:Erdball mitgewirkt hatte, doch schon beim Nachfolger „Feindbild“ nahm Produzent und Sänger Curt Doernberg dann das Zepter endgültig selbst in die Hand. Der Erfolg gab ihm Recht: „Feindbild“ stieg 2006 von Null auf Platz zehn der Deutschen Alternativ-Charts ein und erntete zahlreiche positive Reaktionen in den Medien.</p>
<p>Damit wurde das Quartett zum Selbstläufer: Kaum war das erste Video „Maschinen“ im Kasten, wurde der Horrorfilmproduzent Michael Effenberger auf die Band aufmerksam und integrierte das Video in seinen Zombiefilm „Infekt“ (2007). Nach der Veröffentlichung des dritten Studioalbums „Alarmstufe Rot“, auf dem Treibhaus unter anderem mit einer Neuinterpretation des Kinderlieds „Pippi Langstrumpf“ überraschten, fasste die Band sogar in der Werbebranche Fuß: Im Frühjahr 2009 wurden der Song „Lauf“ von Focus Money für einen TV-Werbespot und der Song „Maschinen“ für die „Germany’s  Next Topmodel“-DVD 2009 lizensiert.</p>
<p>Im gleichen Jahr feierten Treibhaus das fünfjährige Bestehen und bedankten sich bei allen Fans mit dem limitierten Livealbum „Treibhaus live in Hannover“.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/56-89_April_SK_2011-2_721.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11409" title="56-89_April_SK_2011-2_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/56-89_April_SK_2011-2_721-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Einst im Genre Elektro, Metal und Industrialrock beheimatet, erweiterten Treibhaus mit jedem veröffentlichten Album ihr musikalisches Spektrum. Spätestens seit ihrem aktuellen Studioalbum „Alphatier“ (2011) ist die Band nun auch im Bereich Gothic zu Hause. Die Einflüsse aus dem Bereich EBM sind unverkennbar.</p>
<p>Ähnlich dem Stil ihrer Vorgänger fügen sich neue Titel wie „Tanz der Teufel“, „Wahrheit tut weh“ oder „Helden von gestern“ in das typische Treibhaus-Konzept ein, klingen aber wesentlich reifer und persönlicher. „Alphatier“ ist der ganze Stolz von Curt Doernberg, dem Perfektionisten: Fast alle Instrumente auf dem Album hat er selbst eingespielt und in seinem Tonstudio Schall und Rauch Soundstudios aufgenommen, gemischt und gemastert. Das Cover-Artwork, das an Originalschauplätzen im ehemaligen Gefängnis S-21 in Kambodscha und Syrien geschossen wurde, rundet das vierte Studioalbum visuell ab. Dabei haben alle Treibhaus-Songs eins gemeinsam: sie sind treibend und schnell, aber dennoch kontrolliert und melodisch. Der Aufbau der einzelnen Lieder ist überschaubar und erinnert an das Schema aggressiver Popsongs, was die Musik für viele unterschiedliche Hörer zugänglich macht. Treibhaus hat für alle was auf die Ohren, wie man der Website entnehmen kann: „Liebst du Treibhaus, schenk sie deinen Freunden, hasst du sie, schenk sie deinen Feinden.“</p>
<p><strong>Lotta Caspers</strong></p>
<p><strong>Fotos: Frederic Bozada</strong></p>
<p>Weitere Infos unter www.treibhaus-sound.de oder unter www.myspace.de/treibhaus!</p>
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		<title>transmitter</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 10:13:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[bandporträt]]></category>
		<category><![CDATA[2011-03]]></category>

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		<description><![CDATA[„Welche Genres wir in unserer Musik verarbeiten? Die Frage ist wohl eher: welche nicht?“ Grob kann man Transmitter dem Genre Alternative/Electronica zuordnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Electro, Big Beat, Hip Hop, Industrial, Rock. „Welche Genres wir in unserer Musik verarbeiten? Die Frage ist wohl eher: welche nicht?“ Grob kann man Transmitter dem Genre Alternative/Electronica zuordnen. Eines der Erfolgsrezepte der auch international erfolgreichen Band aus Hannover ist jedoch, dass sie sich aus jedem Musikbereich das nimmt, was ihr gefällt. Als eine der ersten Gruppen kreuzte sie ganz selbstverständlich Electro mit E-Gitarren: Hauptsache „die Energie stimmt“!</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Transmitter.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-10241" title="Transmitter" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Transmitter-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Transmitter, das sind Produzent Mo Heidrich, Sänger Jeff Ogle, Schlagzeuger Stefan Bielesch und VJ Ti Schimschal (v. l.). Einen Visual Jockey besitzt nicht jede Band, bei Transmitter ist er allerdings fester Bestandteil: „Wir benutzen die Visuals wie ein Instrument.“ Bei allen Liveauftritten sorgt der VJ mit Grafiken, Schriftzeichen und Videos auf der Background-Leinwand dafür, dass die treibende Musik von Transmitter zu einem musikalischem Showspektakel expandiert. Visuell soll die gleiche energetische Intensität ausgedrückt werden wie musikalisch.</p>
<p>Doch obwohl Transmitter so viel Wert auf eine große Bühnenshow legen, bevorzugen sie minimalen Abstand zum Publikum. „Wir spielen lieber in einem kleinen, stickigen Club, als auf einer großen Bühne. Man ist dem Publikum viel näher, kann mit den Zuschauern interagieren und ihre Reaktionen mitbekommen.“ Einen der besten Gigs hatten Transmitter, als sie in einem Club gespielt haben, der gar keine Bühne besaß.</p>
<p>Gab es noch andere ungewöhnliche Gigs in der Laufbahn von Transmitter? Ja – ein Gig, der leider negativ in Erinnerung blieb und Transmitter fast zur Weißglut brachte, fand natürlich auf einer großen Bühne statt: „Der Auftritt auf dem E-Lake Festival. Es sollte einer der größten Gigs werden, die wir je gespielt haben. Doch dann haben</p>
<p>Seeed aufgrund von nicht enden wollenden Zugaberufen überzogen. Als wir auf die Bühne kamen, wurden wir kurze Zeit später von der Polizei wieder heruntergeholt. Die Zeit war abgelaufen.“ Auch die Fans konnten es nicht fassen und schimpften, aber es half alles nichts. Zum Glück stehen solchen Gigs sehr viele andere gegenüber, bei denen es wie gewünscht läuft und bei denen die Atmosphäre stimmt. Da Transmitter so intensiv genreübergreifend arbeiten, erleben sie immer wieder, wie sie bei ihren Auftritten Menschen überzeugen können, die eigentlich aus ganz anderen Musikrichtungen kommen.</p>
<p>Wie hat sich Transmitter in den letzten Jahren entwickelt? „Früher war unsere Musik eher tracklastig. Heute schreiben wir keine Songs mehr. Wir schreiben Alben.“ Bevor sie sich dem musikalischem Part widmen, wird ein Thema festgelegt und ein lyrisches Konzept entwickelt. Das zieht sich dann wie ein roter Faden durch das Album. „Wichtig ist, dass die Atmosphäre stimmt.“ Es entstehen Teile, die dann wie bei einem Puzzle zusammengesteckt werden und demnach isoliert nicht richtig zu begreifen sind. Deswegen solle man das Album von vorne nach hinten hören. Und was ist, wenn man einen Lieblingssong hat, zum Beispiel „Never Mess“, den fünften Track des aktuellen Albums „Overloader“ und sich nur diesen anhören will? „Das ist nicht erlaubt“, sagen die vier mit einem ironischen Lächeln. „Jeder Song kann natürlich auch für sich stehen“, lenken sie ein. Aber das Gesamtwerk sei eben nur richtig zu verstehen, wenn man alle Stücke hört.</p>
<p>Wie wird es weitergehen? Die neue Single „Kick and Rush“ wird voraussichtlich im April herausgekommen. „Ein Video dazu wird es auf jeden Fall auch geben. Aber da wollen wir noch nicht zu viel verraten.“</p>
<p>Der nächster Gig: Transmitter treten am 11.03. um 21 Uhr mit Psyche (Electro aus Kanada) als Support von DAF im MusikZentrum auf. Bis dahin freuen sich Transmitter über Facebook-Nachrichten von euch: www.facebook.com/ TRANSMITTERbackstage. Ihr könnt auch die offizielle Website unter www.TRANSMITTERmusic.de besuchen. Achtung! Stadtkind verlost zwei Transmitter-T-Shirts. Einfach eine E-Mail mit Größe und dem Stichwort „Transmitter“ an redaktion@stadtkind-hannover und vielleicht gewinnen. Viel Glück!</p>
<p><strong>JK</strong></p>
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		<title>hausboot</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 11:54:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[bandporträt]]></category>
		<category><![CDATA[2011-02]]></category>

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		<description><![CDATA[Sich treiben lassen, zurücklehnen, stromabwärts gleiten und sich Zeit dabei nehmen. Hausboot-Musik ist – wie der Name vermuten lässt – unaufdringlich, entspannt, fast passiv und trotzdem hellwach.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sich treiben lassen, zurücklehnen, stromabwärts gleiten und sich Zeit dabei nehmen. Hausboot-Musik ist – wie der Name vermuten lässt – unaufdringlich, entspannt, fast passiv und trotzdem hellwach. Die Songs sind ein Mix aus Pop, Rock, Country und Folk, die Bandmitglieder ein Mix aus erfahrenen und gestandenen Musikern.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Hausboot.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-10011" title="Hausboot" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Hausboot-300x284.jpg" alt="" width="300" height="284" /></a>Hausboot, die Band um Tino Eisbrenner und Heiner Lürig, veröffentlichte vor einem Jahr ihr erstes Album „strom ab“, das einfach nebenbei laufen kann, bei dem man aber trotzdem zuhören möchte. Kein Wunder, die Musiker wissen aus jahrelanger Erfahrung, wie es geht. Tino Eisbrenner war schon in der DDR mit der Band „Jessica“ ein Teenie-Star, Heiner Lürig war jahrzehntelang Produzent und Komponist von Heinz Rudolf Kunze. Außerdem komponierte er die erfolgreichen Shakespeare-Musicals („Ein Sommernachtstraum“, „Der Sturm“, „Kleider machen Liebe“), die jährlich in den Herrenhäuser Gärten zu sehen sind.</p>
<p>Auf die Frage, warum er erst jetzt eine Band gegründet habe, antwortet Lürig: „Wann hätte ich das denn früher tun sollen!?“ Heinz Rudolf Kunze hat Lürig ganz schön eingespannt und war sozusagen schuld daran, dass eigene Bandprojekte in den Hintergrund rückten. Nachdem sich Lürigs und Kunzes Wege aber 2008 trennten, war die Zeit und die Idee für eine eigene Band da. „Die Zusammenarbeit mit Kunze war beendet, aber ich steckte noch voller Ideen für Songs“, erzählt Lürig. „Jetzt musste eine eigene Band her.“</p>
<p>Tino Eisbrenner, für den Lürig 1999 ein Album produzierte, war sofort von dem Vorhaben begeistert, und stieg mit ins Hausboot ein. Was konkret aus diesem Bandprojekt werden sollte, zeigte sich dann erst nach und nach, vor allem durch die Besetzung. Christian Decker, jahrelanger Bassist bei Fury In The Slaughterhouse, Martin Huch, ehemaliger Kunze-Gitarrist, Alejandro Soto Lacoste, chilenischer Pianist und Akkordeon-Spieler, und Marius Lürig, der Schlagzeuger der Band, brachten verschiedene Einflüsse mit und arbeiteten zusammen mit Heiner Lürigs Melodien und Tino Eisbrenners Texten am Hausboot-Sound. „Die Richtung der Band wird sich im nächsten Album wahrscheinlich noch mehr zuspitzen“, erklärt Lürig, denn durch die weitere intensive Zusammenarbeit würde die Musik noch mehr durch die einzelnen Musiker geprägt werden.</p>
<p>Das Thema des Albums und auch das Arbeitsthema der Albumproduktion war „Zeit“, denn Zeit ist etwas, dass Lürig vor allem während seiner Zusammenarbeit mit Heinz Rudolf Kunze manchmal vermisst hat. „Sich Zeit nehmen und sich Zeit lassen, auch für die Reflexion der eigenen Arbeit, heißt nicht gleich, dass man Zeit vertrödelt“, sagt Lürig, oft bekomme man bessere Ergebnisse, wenn die Zeit da sei, um zwischendurch auch mal Abstand zu gewinnen. Und Abstand von der Arbeit zu bekommen, sei gerade bei einer eigenen Band wichtig. Deshalb wollte Lürig die Lieder von Hausboot auch nicht selbst mischen, sondern holte sich dafür Verstärkung ins Boot.</p>
<p>Die Melodien und Songs stammen aber allesamt aus seiner Feder, Heiner Lürig ist im Grunde eine Fundgrube der Kreativität. Wenn man ihn fragt, was das Geheimnis seiner Kreativität ist, dann sagt er, er wisse es nicht. „Es liegt einfach in der Luft, man muss es nur aufgreifen und in sich hineinhören“, erklärt er.</p>
<p>Gedanklich steckt er jetzt sogar schon in neuen Songs und im nächsten Hausboot-Album. Für 2011 ist aber erst mal eine kleine Tournee durch Deutschland geplant. „Wir befinden uns jetzt in einer sehr spannenden Phase“, sagt Lürig, „Nun muss Hausboot das Studioalbum auf die Bühne bringen.“</p>
<p><strong>Janina Schendel</strong></p>
<p><strong>Weitere Infos unter www.hausbootmusik.de!</strong></p>
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		<title>fair warning</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2011/01/fair-warning/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 15:39:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[bandporträt]]></category>
		<category><![CDATA[2011-01]]></category>

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		<description><![CDATA[1991 fanden sich Tommy Heart, Ule W. Ritgen, Helge Engelke, C.C. Behrens und Andy Malecek zu Fair Warning zusammen und landeten mit ihrem Debütalbum gleich einen Volltreffer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sechs Alben, drei DVDs, an die 200 Konzerte und ungefähr 30 größere und kleinere Tourneen – Fair Warning hat Einiges vorzuweisen. Kein Wunder, die in Hannover gegründete Band ist ein alter Hase im Musikbusiness, es gibt sie schon seit 20 Jahren und noch ist kein Ende in Sicht, zum Glück für die Fans in aller Welt.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Fair-Warning.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-10446" title="Fair Warning" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Fair-Warning-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>1991 fanden sich Tommy Heart, Ule W. Ritgen, Helge Engelke, C.C. Behrens und Andy Malecek zu Fair Warning zusammen und landeten mit ihrem Debütalbum gleich einen Volltreffer. In Japan wurden die damaligen Newcomer sofort zum „Newcomer of the Year“ in der Metal-Zeitschrift „Burrn!“ gewählt, und das obwohl die Band eigentlich nichts mit Metal am Hut hat. „Wir werden oft in die Metal-Schublade gesteckt, aber unsere Musik hat nichts mit dem vor allem rhythmisch orientierten Metal zu tun. Melodien spielen bei uns immer ein große Rolle“, erzählt Ule W. Ritgen, Bassist von Fair Warning. Als Melodic-Rockband möchte Fair Warning aber auch nicht gelten, denn „Melodic hört sich so nach sentimental an, und ich hasse Sentimentalität“, sagt Ule. Kuschelrock machen sie auf keinen Fall, am besten ist es also, man bezeichnet Fair Warning einfach und schlicht als Rockband, dann kann man nichts falsch machen.</p>
<p>Als Rockband starteten die fünf bis zum Jahr 2000 national und international richtig durch. Umso überraschender sei es gewesen, als der Sänger der Band, Tommy, nach neun Jahren Fair Warning nicht mehr weitermachen wollte, sagt Ule. Die Band löste sich auf, und die Mitglieder waren fest davon überzeugt, dass es Fair Warning nicht mehr geben wird. Das hatte aber nicht nur schlechte Seiten an sich. „Irgendwann wirst du der Sklave deiner eigenen Maschinerie, die Pause tat also ganz gut“, erzählt Ule. 2005 haben sich die ehemaligen Fair-Warning-Mitglieder aber schließlich doch von vielen Anfragen überzeugen lassen und die Reunion mit dem Album „Brother&#8217;s Keeper“ gefeiert. Zwar ohne Andy, aber ansonsten in gleicher Besetzung konnten die vier ohne Probleme an ihren Erfolg vor der Pause anknüpfen. Ihr sechstes Album „Aura“ erschien im vergangenen Jahr und lässt die Erfolgssträhne nicht abreißen.</p>
<p>20 Jahre sind eine lange Zeit, in der sich der Musikgeschmack vieler Menschen ganz schön verändert hat. Wie sieht&#8217;s bei Fair Warning aus? „Unsere Musik verändert sich konstant, aber  trotzdem bleiben wir uns selbst treu“, sagt Ule, „unsere Songs waren schon immer breit aufgestellt, wir bedienen uns also an einem großen Spektrum musikalischer Elemente. Veränderungen sind daher andauernd da.“ Sich ständig selbst zu kopieren, funktioniere sowieso nicht, meint Ule. Die Band habe den Drang, sich immer weiterzuentwickeln und künstlerisch auszuleben. All das sei wichtig, um sich als erfolgreicher Musiker seine künstlerische Identität zu bewahren, aber auch um weiterhin als Musiker Erfolg zu haben.</p>
<p>Erfolg haben die vier offensichtlich. Sie spielen locker vor 10 bis 15.000 Menschen beim Wacken- oder Loudpark-Festival in Japan, aber das heißt nicht, dass sich die Band für kleinere Events zu schade ist. „Uns reicht es, wenn wir vor einer Person spielen“, sagt Ule und erzählt dann, dass das sogar schon einmal passiert ist. „Zu oft sollte das aber nicht vorkommen“, findet er und lacht dabei, sonst würde das ganz schön am Selbstbewusstsein kratzen.</p>
<p>Normalerweise füllen Fair Warning problemlos Konzerthallen und haben auf der Bühne genauso viel Spaß wie die Zuschauer davor. „Ein tolles Konzert ist ein magischer Moment. Dann spürst du die Verbindung mit dem Publikum“, sagt Ule.</p>
<p>Seit dem vergangenen November kann man sich auch von zu Hause aus die aktuellen magischen Bühnenmomente der Band ansehen, die neue DVD „Talking Ain&#8217;t Enough“ zeigt Fair Warning live in Tokio.</p>
<p><strong><br />
Janina Schendel</strong><br />
<em><br />
www.fair-warning.de</em></p>
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		<title>ray22</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/12/ray22/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 10:06:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[bandporträt]]></category>
		<category><![CDATA[2010-12]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Mitglieder der vierköpfigen Band um Sophie Melrose-Doering sind jung, aber nicht unerfahren: Seit 2008 stehen sie gemeinsam auf der Bühne – natürlich nur mit original selbst geschriebenen und komponierten Songs.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/79_SK_Dezember_2010_72.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11771" title="79_SK_Dezember_2010_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/79_SK_Dezember_2010_72-300x181.jpg" alt="" width="300" height="181" /></a>Bald ist es soweit: Das Winterbash Festival der Band-akademie Hannover rückt näher! Am 9. Dezember sind 14 Nachwuchsbands der Akademie in der Faust zu hören, über zwei dieser Bands – Vogon Enemy und The Aimless – wurde an dieser Stelle bereits berichtet, eine dritte Band macht sich momentan auch schon startklar: Ray22.</p>
<p>Die Mitglieder der vierköpfigen Band um Sophie Melrose-Doering sind jung, aber nicht unerfahren: Seit 2008 stehen sie gemeinsam auf der Bühne – natürlich nur mit original selbst geschriebenen und komponierten Songs. Der Spaß steht bei ihnen dabei an erster Stelle, beruflich wollen die vier keine musikalischen Wege einschlagen. „Musik ist etwas, was ich für mich nicht mit Arbeit in Verbindung bringen will“, erzählt Sophie, die 17-jährige Frontfrau der Band. Die Liebe zur Musik wolle sie sich nicht verderben lassen, denn Musik sei ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens. „Mein Leben dreht sich um die Musik: Ich höre ununterbrochen Musik, singe dauernd, liebe es, abends tanzen zu gehen und in der Musik unterzutauchen“, erzählt sie.</p>
<p>Geboren und aufgewachsen ist Sophie in London und singt schon, soweit sie zurückdenken kann, ob im Kindergarten oder im Chor, „einfach überall und immer“. Eigene Songtexte schreibt sie bereits seit Jahren auf Deutsch oder Englisch, in besonders kreativen Phasen auch gerne mal in der letzten Reihe im Deutsch-Leistungskurs in der Schule. „Viele Songtexte könnte man auf mein Leben beziehen, allerdings merke ich erst, nachdem ich sie geschrieben habe, wie sehr sie auf eine bestimmte Situation oder einen Menschen in meinem Leben passen“, erzählt Sophie. Manchmal wird&#8217;s dann auch sehr persönlich, wie in ihrem Song „Guardian Angel“, den sie mitten in der Nacht für ihren Freund geschrieben hat. Ein echtes Liebeslied also. Ganz anders ist dafür „Sommer auf dem Mond“, statt jemandem ganz nah zu sein, geht es hier um das Ganz-weit-weg-sein. Sophie schreibt Stimmungslieder, die ungekünstelt, echt und authentisch sind.</p>
<p>Seit 2006 lebt die Nachwuchsmusikerin in Hannover. Hier fing sie an, ihre intuitive Musikalität mit professioneller Stimmbildung zu unterstützen. Und hier fand sie sich mit drei musikalischen Jungs zusammen: Marius am Schlagzeug und Jost und Malte an den Gitarren. Die Vier wurden in der Bandakademie Hannover zu Ray22 und sind nun regelmäßig auf den Bühnen Hannovers zu hören. Wofür steht eigentlich Ray22? „Die Bedeutung unseres Namens ist ganz einfach: es gibt einfach keine“, sagt Sophie. Natürlich heißt Ray auf Deutsch (Sonnen)strahl, und 22 hat mit dem Geburtsdatum der Sängerin zu tun, aber der Name sei nur gewählt worden, weil er sich nett anhöre.</p>
<p>Ihre Musik beschreiben die Vier als Punk-Rock-Pop. Die Einflüsse sind genauso vielfältig wie der Musikgeschmack der vier. Sophies erste CD war von Britney Spears, unter dem Einfluss steht die Band heute aber glücklicherweise nicht mehr. Die Texte für Ray22 schreibt nach wie vor Sophie: „Während ich meine Texte schreibe, habe ich immer ganz bestimmte Vorstellungen davon, wie das Lied klingen soll und versuche, diese den Jungs so gut wie möglich zu vermitteln.“ Davon, dass die Zusammenarbeit gut funktioniert, konnte sich das Publikum schon auf einigen Gigs überzeugen: Zweimal waren sie bereits bei  Local Bands on Stage und Stage Time for Local Bands, im Klein Kröpcke einige Male, und auf Stadtfesten wie in Poggenhagen und Bramsche bei Osnabrück waren sie ebenfalls schon zu hören. Keine schlechte Bilanz für eine junge Band mit jungen Mitgliedern. Als nächstes steht für die vier das Winterbash Festival der</p>
<p>Bandakademie Hannover am 9. Dezember in der Faust an, auf das sich alle „riesig freuen“. Wer die Band schon vorher hören will, kann sich auf der MySpace-Seite von Ray22 von den handgemachten Songs überzeugen lassen.</p>
<p><strong>Janina Schendel</strong></p>
<p>www.myspace.com/ray22rocks</p>
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		<title>the aimless</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/11/the-aimless/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 09:22:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[bandporträt]]></category>
		<category><![CDATA[2010-11]]></category>

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		<description><![CDATA[„Die Planlosen“ nennen sie sich und irgendwie sind sie auch ziemlich planlos. Musikalisch zumindest. Man kann sie keiner eindeutigen Musikrichtung zuordnen: Ein bisschen Rock, ein bisschen Indie, ein bisschen Alternative Pop und Funk – man will sich eben nicht festlegen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/The-Aimless.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-10662" title="The Aimless" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/The-Aimless-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>„Die Planlosen“ nennen sie sich und irgendwie sind sie auch ziemlich planlos. Musikalisch zumindest. Man kann sie keiner eindeutigen Musikrichtung zuordnen: Ein bisschen Rock, ein bisschen Indie, ein bisschen Alternative Pop und Funk – man will sich eben nicht festlegen. Dass das aber nicht negativ sein muss, zeigen die vier Hannoveraner in ihren Songs. Kreativ, flexibel, ohne festes Ziel und damit auch ohne Einschränkungen sind die Lieder der Nachwuchsmusiker. Individuelle und originelle Musik, die sich nichts selber verbietet, so das Ergebnis der planlosen Arbeit. Derart offen für alles waren die Musiker aber nicht immer: Nach der Gründung als „The Aimless“ entschieden die Bandmitglieder, dass man ein Ziel vor Augen haben müsse, und nannten sich fortan „Out of City“. Sich auf eine einzige Richtung zu beschränken, war aber einfach nicht das Ding der Vier. Um den kreativen, freien Anspruch an die Musik auch im Namen deutlich zu machen, wurden aus „Out of City“ ganz schnell wieder „The Aimless“.</p>
<p>Die planlos Kreativen sind Catha, die für Gesang und Gitarre zuständig ist, Dajana am Bass, Timmy mit seiner Gitarre und Fabi an den Drums. Zwischen 15 und 19 Jahre alt sind die Nachwuchsmusiker und drücken allesamt noch die Schulbank am Gymnasium oder der Berufsschule. Nach der Schule wäre es natürlich toll, wenn sich etwas in Richtung Musik ergeben würde, erzählen sie, aber darauf wolle man sich nicht verlassen. Erstmal Abi machen und studieren, dann kann man weitersehen. Nur Fabi möchte staatlich anerkannter Profi-Schlagzeuger werden und hofft, dass er dafür an der Hamburg School of Music angenommen wird. Im Moment steht aber erstmal das Bandprojekt in Hannover im Vordergrund.</p>
<p>Zusammengefunden haben sich die Vier über die Bandakademie Hannover. Mit professionellem Equipment, in guten Proberäumen und betreut von erfahrenen Musikern können junge Musikinteressierte hier in einer Band spielen und proben. Ihren ersten Auftritt hatten „The Aimless“ nach nur zwei Monaten Bandproben beim Winterbash-Festival, einer Veranstaltung der Bandakademie im November 2009. Damals coverten sie Berühmtes, bald danach hatten sie aber schon ein Repertoire an eigenen Songs vorzuweisen, das sich sehen und hören lassen kann. „Einige Stücke sind leicht melancholisch, andere gehen kraftvoll nach vorn und wieder andere laden vom ersten Takt an zum Mitklatschen ein”, erzählt Catha. So unterschiedlich die Lieder, gemeinsam ist ihnen, „dass sie mit viel Herz geschrieben worden sind”. Thematisch geht es in den Songs auch ab und zu um Liebe und Herzschmerz, aber natürlich nicht nur. Alles wäre denkbar: „Unsere Musik befasst sich mit Themen, die aus dem Leben gegriffen sind”, sagt Catha. In „Congratulations” zum Beispiel singt und spielt die Band, dass man nicht immer das bekommt, was man will, in „Delusion“ geht es um Menschen, die den Realitätsbezug komplett verloren haben. Inhaltlich sind keine Grenzen gesetzt.</p>
<p>Wenn es darum geht, was die Vier zu Hause gerne hören, und woran sie sich musikalisch orientieren, dann – wie könnte es anders sein – wird ein bunter Mix aus (fast) allem genannt: Fabi bringt Einflüsse von Hip-Hop, Reggae und Swing mit in den Proberaum, Timmy orientiert sich Richtung Alternative- und Punk-Rock, Dajana hört gerne auch mal Funk-Metal oder Crossover wie die US-amerikanische Band „Incubus“, während Catha mit „The Kills“ ein bisschen Blues und Punk mitbringt. Kein Wunder, dass das eigene Repertoire so vielseitig ist.</p>
<p>An dem wird geprobt und gebastelt in einem Proberaum im Jungendzentrum Laatzen oder in der Bandakademie Hannover. Dort dann mit der Hilfe von Michael Seubert, der als Gitarrenlehrer die drei Saiteninstrument-Spieler unterrichtete und nun den Songs der Vier als Betreuer der Band den letzten Schliff verleiht. Zurzeit stehen die Proben für das nächste Winterbash-Festival am 09. Dezember in der Faust an, denn da sind „The Aimless“ natürlich wieder mit dabei, dieses Jahr mit ihren eigenen, kreativen Songs.</p>
<p><strong>Janina Schendel</strong></p>
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		<title>vogon enemy</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/10/vogon-enemy/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 22:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[bandporträt]]></category>
		<category><![CDATA[2010-10]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwischen Bluesmetal und Westcoast Rock bewegen sich Vogon Enemy, und das extrem sicher, obwohl die Band (nicht ihre Mitglieder) noch relativ jung ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine ungewöhnliche Band. Vogon Enemy heißt sie, aber was heißt das überhaupt? Vogonen sind wahrscheinlich nur Lesern von Douglas Adams&#8217; „Per Anhalter durch die Galaxis&#8221; bekannt. Die fiktiven Wesen wollen im Science-Fiction-Roman für eine Hyperraumroute im Weltall die Erde zerstören, die Protagonis-ten aus Adams&#8217; Buch schmuggeln sich daraufhin in ihr Raumschiff, um dem Tod zu entfliehen und reisen per Anhalter durch das Universum. Sie sind „nicht direkt böse, aber mies gelaunt, bürokratisch und gefühllos&#8221; schreibt Adams über die Vogonen. Gut, jetzt wissen wir, wer oder was die Vogonen sind, unsere Band im Porträt hat sich diese Wesen also als ihr Feindbild auserkoren. Aber was bedeutet das für ihre Musik?</p>
<p>Die vier Musiker aus Hannover wollen „den Feinden ihren ekelhaften Missmut, und ihre widerwärtige, gefühllose Bürokratie mit laserschwertscharfen Rockriffs, sphärischen, hirnverdrehenden Spacesounds und klassischen Blues-, Country- und Westcoasteinlagen wegblasen&#8221;, heißt es in der Bandbeschreibung. Da scheint an Musikstilen einiges vertreten zu sein, eine ungewöhnliche Mischung. Und tatsächlich, die Vier sind musikalisch ziemlich vielseitig und treiben mit eigenen Songs wie dem rockigen „Space Shuffle&#8221; oder dem Rock-Countrymix „you&#8221; zumindest jedem Menschen den Missmut aus.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/10/54-88_SK_Oktober_10.jpg"><img class="size-full wp-image-8888 aligncenter" title="Vogonenfeinde" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/10/54-88_SK_Oktober_10.jpg" alt="" width="500" height="342" /></a></p>
<p>Zwischen Bluesmetal und Westcoast Rock bewegen sich Vogon Enemy, und das extrem sicher, obwohl die Band (nicht ihre Mitglieder) noch relativ jung ist. Erst seit Anfang 2009 kämpft die 4-köpfige Formation um „Kapitän&#8221; Olli Oppermann gegen die fiktiven Feinde. Zusammengefunden haben sie sich in der Bandakademie Hannover, an deren Gründung Olli Oppermann federführend beteiligt war. Auch heute noch wird dort geprobt und gearbeitet. Olli ist studierter Flamenco-Gitarrist und als selbstständiger Gitarrenlehrer in Hannover tätig, er betreut verschiedene Bands in der Bandakademie und unterrichtete auch Karsten Wiesner (Gitarre) und Thomas Werner (Bass) als Gitarrenschüler. Karsten lernte zunächst Konzertgitarre und war danach fünf Jahre lang bis 1985 Elektrogitarrist in der Fusion orientierten Band Kamajema. Nach dieser Zeit spielte er jahrelang nicht mehr, mittlerweile hat er sich das aber zum Glück anders überlegt, denn Karstens Kunststücke auf der Gitarre tragen wesentlich dazu bei, dass Vogon Enemy das sind, was sie sind: eine musikalisch anspruchsvolle Band. Thomas Werner hat die Gitarre gegen den Bass getauscht und sorgt für den nötigen Tiefgang in den Songs. Nur Sänger Gunnar Gertzen, der mit seiner rauchig-rockigen Stimme etwas an Joe Cocker erinnert, hat nichts mit Gitarren am Hut. 2004 sang Gunnar eher zufällig das erste Mal bei einer Karaokeveranstaltung, glücklicherweise, denn sonst müssten Vogon Enemy heute ohne sein Talent auskommen. Damit die Musik der vier „Spacewarriors&#8221; aber nicht nur aus Gitarren- beziehungsweise Bassklängen besteht, lässt Allround-Musiker Olli seine Gitarre für die Auftritte und Aufnahmen liegen und ist dann nicht nur, aber vor allem, für Drums und Background-Gesang zuständig. Hauptberuflich ist allein Olli als Musiker tätig, die anderen Drei sind im ersten Leben in einer Zahnprophylaxe-Praxis, bei einer Versicherung und im Max Planck Institut beschäftigt und nur in ihrer Freizeit an der Gitarre, am Bass oder am Mikrofon zu hören.</p>
<p>Die Band ist jung, ihre Mitglieder aber gestandene Musiker ab 35 aufwärts. Und das ist kein Nachteil. Auf der Bühne geht es extrem professionell zur Sache. Schon bei ihrem ersten Gig im Rahmen von „Local Bands on Stage“ im letzten Jahr konnten sie das Publikum begeistern und wurden ausgiebig gefeiert. Mittlerweile sind sie gern und viel gesehene Gäste im GiG, Kulturpalast Linden oder MusikZentrum und haben damit das Potenzial, eine echte hannöversche Kultband zu werden.</p>
<p>Am 9. Dezember sind Vogon Enemy in der Faust zu hören, als Opener für das Winterbash Festival mit den Bands der Bandakademie.</p>
<p><strong>Janina Schendel</strong></p>
<p><strong>Weitere Infos unter www.vogon-enemy.de</strong></p>
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		<title>kadosh &#8211; pop-rock aus hannover-linden</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 13:07:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[bandporträt]]></category>
		<category><![CDATA[2010-07]]></category>

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		<description><![CDATA[„Wenn die Wellen gegen die Brandung schlagen, rufen die Engel: Kadosh, Kadosh, Kadosh!“ Dieser Satz war es, der Kadosh zum Namen verhalf. Sängerin Simi hatte ihn auf einer „Engelskarte“ entdeckt und sogleich für sich und die Band beansprucht. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/06/54-88_SK_Juli_10_72.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-12235" title="54-88_SK_Juli_10_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/06/54-88_SK_Juli_10_72-300x187.jpg" alt="" width="300" height="187" /></a>„Wenn die Wellen gegen die Brandung schlagen, rufen die Engel: Kadosh, Kadosh, Kadosh!“ Dieser Satz war es, der Kadosh zum Namen verhalf. Sängerin Simi hatte ihn auf einer „Engelskarte“ entdeckt und sogleich für sich und die Band beansprucht. Der Wortklang überzeugte. Kadosh ist hebräisch und bedeutet „heilig“. „Am liebsten hätte ich uns &#8216;Gott&#8217; genannt“, sagt die sympathische Sängerin mit einem Augenzwinkern. „Aber das gab&#8217;s schon.“</p>
<p>Seit gut drei Jahren musizieren Kadosh nun miteinander – was hält die Band zusammen? „Uns allen ist gemein, dass wir total verschieden sind“, sagt Schmuh, der Keyboarder der Band. Jeder von ihnen kommt aus einer ganz anderen musikalischen Richtung, jeder ist musikalisch noch anderweitig tätig. Auf die Frage, was die Fünf tun, wenn sie nicht gerade mit Kadosh Musik machen, heißt es da natürlich: Musik machen! „Wir alle sind noch in anderen Projekten.“ Bassist Eric beispielsweise spielt bei der Fusion-Jazz-Bossa-Nova Union FossaJar. Simi ist bei der Live-Electronic-Band Open Synth aktiv. Schlagzeuger Flo absolviert zurzeit ein musikalisches Studium und spielt außerdem in der Heavy- Rock-Band Nikki Puppet. Jüngster Kadosh-Neuzuwachs ist Kemper, der Gitarrist. Er spielt bei der Latin-Big-Band Labiba. Und Schmuh spielt solo balladigen Jazz. Unwahrscheinlich, bei so vielen unterschiedlichen Einflüssen, dass die musikalische Kreativität mal stagniert oder die Musikmuse Kadosh das Küssen jemals verweigern wird.</p>
<p>„Boomerang“, „Crazy“ und „Marvel“ sind einige Titel, die bei den Gigs von Kadosh zu hören sind und sich auch auf dem Album „Blue Magic Light“ finden. Emotionale, eingängige Songs. Das Zusammenspiel aus Melodik, rockig starker und dabei authentisch emotionaler Stimme und pointierten Instrumetals packt einen sofort. Die Akzentuierungen machen die Songs tanzbar. Und jedes Stück hat seine eigene Geschichte. „Marvel“ beispielsweise ist der einzige Song, den alle gemeinsam getextet haben. Entstanden ist eine funkige Westerngeschichte; der Song beinhaltet mehr Funkeinflüsse als alle anderen Lieder von Kadosh.</p>
<p>Vom Ohr zum Kopf ins Bein, das ist der typische Weg, den auch Poplieder gerne beschreiten. Kadosh ist mit Pop aber nicht mal ansatzweise zu vergleichen. Dafür sorgt neben der Musik auch die stets mitschwingende Authentizität. „Ich sorge immer für viel Chaos in meinem Privatleben, damit ich was zum Schreiben habe“, sagt Simi dazu lächelnd.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/06/54-88_SK_Juli_101_72.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-12236" title="54-88_SK_Juli_101_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/06/54-88_SK_Juli_101_72-300x188.jpg" alt="" width="300" height="188" /></a>Ihren ersten Live-Auftritt hatte die Lindener Band ganz passend in der Glocksee (streng genommen gehört die Glocksee ja nicht mehr zu Linden, da sie leider auf der falschen Seite der Ihme steht, aber über diese paar Meter sehen wir in dem Fall einfach mal hinweg). Gleich dieser erste Auftritt war ein voller Erfolg. „Die Glocksee war randvoll und dem Publikum hat unsere Musik auf Anhieb sehr gut gefallen“, berichten sie. Kadosh ist eben eine dieser Bands, die sich nicht nur auf dem Tonträger gut anhören. Hört man heute einen Kadosh-Song, kann man sich kaum vorstellen, dass ihre Lieder noch vor nicht allzu langer Zeit ganz anders geklungen haben. „Die Strukturen unserer Songs waren früher sehr kompliziert aufgebaut. Außerdem war die Stimmung ziemlich düster.“ Die neue Mischung aus emotionaler Tiefgründigkeit und positiver Stimmung steht Kadosh jedoch gut. Mal sehen, wo die Reise noch hingeht. So viel ist schon mal sicher: Am 1. August werden die Fünf zum Fährmannsfest aufs Faust-Gelände anreisen. Dort treten sie um 18 Uhr vor Das Pack auf. Für alle, die eingängigen, authentischen Rock mögen, absolut zu empfehlen.</p>
<p><span style="color: #888888;"><strong>Text: Janine Klemmt, Fotos: Simon Knösel</strong></span></p>
<p>http://www.myspace.com/kadoshism</p>
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		<title>azera</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 22:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[bandporträt]]></category>
		<category><![CDATA[2010-06]]></category>

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		<description><![CDATA[Metal heißt schwarze Kleidung und lange Haare? „Nö – wir finden nicht, dass man Metal unbedingt nach außen tragen muss. Die Musik kommt ja schließlich von innen.“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>die melodic metalcore-band der etwas anderen art</strong></p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/Azera_72.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-8096" title="Metalheads mit weißer Weste" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/Azera_72-300x156.jpg" alt="" width="300" height="156" /></a>Metal heißt schwarze Kleidung und lange Haare? „Nö – wir finden nicht, dass man Metal unbedingt nach außen tragen muss. Die Musik kommt ja schließlich von innen.“ Die  Hannoveraner Ansgar, Santo, Simon, Lukas und Eric von Azera haben Schubladendenken eben nicht so gern. Deswegen ist es ihnen auch nicht so wichtig, ihre Musik genau einer Stilrichtung zuzuordnen, aber wenn sie müssten… „Dann könnte man sagen, wir machen Melodic Deathmetal-Core.“</p>
<p>Seit 2006 musizieren die Fünf nun schon miteinander. Auf die Frage nach dem Warum geben sie die wahrscheinlich einzig richtige Antwort: „Es ist die Leidenschaft – die Passion.“ Die Songs, wie beispielsweise „From Black To Gold“ oder „Bring Us The Light”, zeichnen sich durch harte Gitarrenriffs aus. Dann setzt der Sänger zum aggressiven Growling an. Der Ausdruck Growl leitet sich von Guttur ab, dem lateinischen Wort für Kehle/Gurgel, und wird auch als gutturaler Gesang bezeichnet. Wenn man einen Song von Azera gehört hat, kann man bestätigen, dass die Kehle des Sängers auf jeden Fall sehr stark beansprucht wird. Immer wieder kommen aber auch     Breakdowns vor – langsame Parts.  „Wir scheppern nicht einfach drauf los“, sagen die Fünf über ihre Musik. Wichtig ist, dass auch viele melodische Elemente vorhanden und die Songs technisch auf hohem Niveau sind. 2008 erschien die erste EP namens „The Epic Fall“ mit Songs eher düsterer Stimmung, wie es für Metal nun mal charakteristisch ist. Gleichzeitig wirkt die Rhythmik durch das Doublebass-Schlagzeug treibend und dynamisch.</p>
<p>Neben der Musik ist es vor allem Freundschaft, die die Musiker miteinander verbindet. „Es gibt ja auch Bands, die proben einmal in der Woche zusammen, dann gehen alle nach Hause und das war’s.“ Das ist bei Azera anders. Die Band ist wie eine Familie. Einige kennen sich aus der Schule oder sogar noch aus dem Kindergarten. Mit zur Verwandtschaft gehört auch Ilya, der sich um das Merchandising der Band kümmert.</p>
<p>Wie kommt ein Song bei Azera zustande? Die Band hat etwas gegen „Musikinzest“. Sie hören Musik abseits des Metalgenres und schöpfen daraus teilweise ihre Inspiration. Die Ideen kommen dabei übrigens von allen Bandmitgliedern. Es gibt niemanden bei Azera, der den Titel Songwriter tragen könnte oder der allein das Ruder in der Hand hält. Jeder der Fünf hat die eine oder andere Idee, beispielsweise für einen Riff und bringt Vorschläge ein. Diese werden dann gemeinsam weiterentwickelt zu einem Song. Und an dem wird so lange gearbeitet und geschliffen, bis alle zufrieden sind.</p>
<p>Was den Fünf besonders viel Freude macht, ist mit anderen Bands live aufzutreten. „Es ist toll, wenn wir von der Booking-Agentur angerufen werden und erfahren, dass wir mit Bands zusammenspielen, die wir gerade im Auto hören.“ Azera stand bei ihren deutschlandweiten Auftritten schon mit Bands wie The Black Dahlia Murder, Aborted, Caliban und Callejon auf der Bühne. Doch trotz der Vielzahl der Auftritte, ist kein Auftritt wie der andere: „Bei einem Konzert haben wir ein typisches Metal-Publikum mit vielen Headbangern. Und bei einem anderen Auftritt spielen wir vor Hardcore-Publikum mit Violent Dancern und Hardcore Kids.“ Aufgrund ihrer unterschiedlichen musikalischen Einflüsse sprechen Azera Menschen aus den veschiedensten Richtungen des Metals an. Immer wieder erleben sie, dass das Publikum von ihrer Musik überrascht ist, weil sie Azera vom äußeren Eindruck musikalisch anders eingeschätzt haben. Doch Einschätzung hin oder her – wichtig ist ihnen vor allem, stets authentisch zu sein und gut strukturierte Songs zu präsentieren. Eine bestimmte Band oder einen Stil zu kopieren, ist nicht ihre Art. Ebenso wenig wie mit einem bestimmten Trend mitzugehen. Unter den Voraussetzungen wird man wohl in Zukunft noch einiges von der jungen Band auf die Ohren bekommen.</p>
<p><strong>Janine Klemmt</strong></p>
<p><strong>www.azera.de</strong></p>
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		<title>the high queens</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 22:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[bandporträt]]></category>
		<category><![CDATA[2010-04]]></category>

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		<description><![CDATA[„Den Traum, nur von der Musik (mit einer einzigen Band) leben zu können, den kann man abhaken. Dafür gibt es viel zu viele Bands, viel zu viele gute, und viel zu wenige Leute, die die Platten kaufen“, ist sich Matthias von the high queens sicher. Klingt hart, aber realistisch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">„Den Traum, nur von der Musik (mit einer einzigen Band) leben zu können, den kann man abhaken. Dafür gibt es viel zu viele Bands, viel zu viele gute, und viel zu wenige Leute, die die Platten kaufen“, ist sich Matthias von the high queens sicher. Klingt hart, aber realistisch.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/04/68-89_Stadtkind_April_10_72.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-6614" title="The High Queens" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/04/68-89_Stadtkind_April_10_72-1024x384.jpg" alt="" width="553" height="207" /></a></p>
<p>Entgegen der Assoziation, die der Bandname hervorruft, sind Matthias (Matze), Mathias (Mutzel) und Lars Realis-ten, die die Musikbranche nicht blumig malen. Dazu trägt sicherlich auch das Alter bei, denn die Zeiten, in denen man vielleicht noch von ausverkauften Konzerthallen träumen konnte, sind längst vorbei. Auch „für Idole sind wir glaub&#8217; ich schon zu alt. Ich hab jetzt keine Poster mehr in meinem Zimmer hängen“, versichert Mutzel. Alt sind die high queens aber nicht. Und „nachdem sogar Marquess mit ihrer richtigen Altersangabe erfolgreich Musik machen, braucht man das ja heutzutage nicht mehr zu verheimlichen. Wir sind alle Anfang 30“, fügt er hinzu. Mitten im Leben und im Beruf. Kein Rock&#8217;n'Roll-, sondern Beamtendasein. Lars ist der einzige von ihnen, der als Vollzeitmusiker (u.a. andere Projekte) sein Geld verdient, Matze und Mutzel hingegen sind beide hauptberuflich Lehrer.</p>
<p>Die Leidenschaft für die Musik, für die Band, ist aber so stark, dass sie „alle verfügbare Zeit in das Hobby investieren. Wir haben eine ganz gute Arbeitsteilung und da wir uns schon lange kennen, arbeiten wir auch effektiv“, findet nicht nur Mutzel. Am 10. April erscheint das zweite in Eigenregie produzierte Album „The Urban Songbook“, wofür das Trio aus Linden nur ein Jahr gebraucht hat – trotz Vollzeitjob. Im Gegensatz zu ihrer ersten Platte („Ten Knives“ 2008) klingt die neue laut Matze „schon sehr poppig. Wir sind sehr rhythmisch, daher kommt glaub&#8217; ich auch der britische Eindruck“. „Die neue Platte ist auf jeden Fall mehr the high queens, mehr wir“, ergänzt Mutzel. Davon können sich die Fans am 10. April bei der CD-Release-Party in der Faust selbst überzeugen, bei der das Trio das Album eins zu eins präsentieren wird. Aber auch auf Hits des ersten Longplayers darf man sich freuen. „Live haben wir auch ein bisschen Electro und Rock dabei, aber nicht auf Platte. Also live ist es auf jeden Fall tanzbar“, verrät Matze. „Zuhause auch“, korrigiert Mutzel. Und zu dem ein oder anderen Lied soll es sich wunderbar bügeln lassen, wie die high queens festgestellt haben. Kurzum: eine Platte für alle Fälle.</p>
<p>„Live-Auftritte halten uns am Leben und geben uns die Kraft weiter zu machen, weil das einfach das Beste ist“, verrät Matze. Auf der Bühne sind die Jungs Profis mit einigen 100 Auftritten auf dem Buckel. Und auch in den heimischen Gefilden sind sie keine Unbekannten mehr. Allein in der Faust haben the high queens schon mehr als fünf Auftritte gehabt, u.a. auf dem BootBooHook, woran sie sich sehr gerne zurückerinnern, weil dort laut Mutzel „die Mädels sogar gekreischt haben“. Trotzdem spielen sie lieber außerhalb von Hannover, weil das „immer wie ein Kurz-Trip ist“, fügt er hinzu. Erlebt hat das Trio schon viel, auch den Ausstieg eines Bandkollegen. Am Debüt-Album hat der Gitarrist Kay noch mitgewirkt, bevor er dann 2007 „mit Frau (und mittlerweile Kind) ins Schaumburgische Land gezogen ist“, erzählt Mutzel. Danach hat es zwar eine kurze Überlegung gegeben, ob man ihn ersetzt, aber das hat sich schnell verflüchtigt, als sie „gezwungen waren, mal zu dritt zu spielen. Und das hat gut geklappt“, meint Mutzel. Ein paar Vorteile bringt so eine 3er-Konstellation auch mit sich, weiß Matze: „Zu dritt ist die Arbeit einfacher, logistischer. Entscheidungen finden sich schneller, es gibt weniger Diskussionsstoff und mehr Platz im Auto.“</p>
<p>Außerdem würde ein neues Bandmitglied sicherlich aus dem Rahmen fallen bei so einer festen Gemeinschaft. Matze und Mutzel kennen sich bereits seit der Schulzeit (1994) und spielen seitdem gemeinsam in einer Band. „Die Band bestand früher auch schon in ähnlicher Zusammensetzung. the high queens haben wir dann 2005 ins Leben gerufen, als wir Lieder für unsere erste Platte aufgenommen haben“, sagt Matze. Die Texte schreibt und singt hauptsächlich Mutzel, der bereits in der Schulzeit den Abi-Song getextet hat – den einzigen deutschen. Heute könnte er sich nicht mehr vorstellen, auf Deutsch zu singen: „Unsere Songtexte kann ich mir auf Deutsch gar nicht  vorstellen. Da reicht mein Sprachverständnis nicht aus, damit die auch gut klingen.“<br />
Was sie sich allerdings in Zukunft vorstellen könnten, wäre zumindest, „dass die reguläre Arbeit irgendwann weniger wird, und mehr Zeit für die Musik da ist. Wir werden künftig noch einige Labels bemustern, aber die Frage ist, was das einem bringt. Man kann versuchen, seine Platte unter die Leute zu bringen, und solange das klappt, bin ich zufrieden“, sagt Matze bescheiden, findet aber schade, dass „man sich bei der wenigen Zeit für die Musik dann auch noch um Bürotätigkeiten (Agenturen, Presse, Promo) kümmern muss. Wir bräuchten einen Schulpraktikanten. Im Medienbereich arbeitet man doch eh&#8217; gerne auf Praktikumsbasis oder Volontariat, oder!?“</p>
<p><strong>Gulaim Ahangri</strong></p>
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		<title>moabit</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 22:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[bandporträt]]></category>
		<category><![CDATA[2009-09]]></category>

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		<description><![CDATA[Moabit, dieses Wort trägt eine gewisse Stimmung, klingt mechanisch, kühl und geheimnisvoll – und einfach irgendwie gut! Jedenfalls wenn man Steffen Röhrs fragt, den Schlagzeuger und Songwriter der Band, die eben diesen Namen trägt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2009/10/moabit_500px.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5101" title="Moabit" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2009/10/moabit_500px-300x199.jpg" alt="Moabit" width="300" height="199" /></a>Moabit, dieses Wort trägt eine gewisse Stimmung, klingt mechanisch, kühl und geheimnisvoll – und einfach irgendwie gut! Jedenfalls wenn man Steffen Röhrs fragt, den Schlagzeuger und Songwriter der Band, die eben diesen Namen trägt. Für ihn ist die Band ein spannendes Experiment, um musikalisch etwas Neues auszuprobieren und aus gewohnten Bahnen auszubrechen. Eine Spielwiese, auf der er und der Rest der Band, die aus seinem älteren Bruder Hendrik (Gitarre), Hendrik Hellwinkel (Gitarre, Gesang), Greta Kaufeld (Gesang, Keyboard) und Daniela Eickhoff (Bass) besteht, sich austoben können. Die fünf Jungs und Mädels zwischen 20 und 24 Jahren haben sich in der Schule oder im Studium kennen gelernt und hauen auch bandextern gerne mal gemeinsam auf den Putz.</p>
<p>Zusammengetan haben sie sich Ende 2008. Kreativer Quell der Band ist Steffen, der eine schier unendliche Fülle an Songtexten produziert und nochin einer weiteren Band aktiv ist. Seine eher düsteren, sperrigen und komplexen Ideen passten nicht so recht zu dieser ersten Band, aber sie passen zu Moabit. Moabit sollte nicht irgendeine weitere Band sein, keine simple Musik mit alltäglichen Texten, die fünf Musiker wollen etwas ganz Eigenes, Künstlerisches schaffen. Einen Sound, der sich abhebt, der viele Einflüsse aufnimmt.</p>
<p>So entstand eine bunte Mischung aus Elektro Beats, Kitsch, Krach, Postpunk, Pop, Chanson, Shoegazing und deutschen Texten. Eine männliche und eine weibliche Singstimme, zahlreiche Instrumente – den Kombinationsmöglichkeiten und der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Besonders Greta, die Operngesang studiert, gibt mit ihrer sanften, mädchenhaften Stimme eine ganz besondere und bezaubernde Note hinzu. Moabit stehen mit ihrem offenen, musikalischen Charakter in ständiger Entwicklung, aber natürlich ziehen sich auch feste Motive durch ihre Musik. In den Songtexten begegnen einem immer wieder die Themenbereiche Stadt bzw. städtische Erfahrungen, Orientierungslosigkeit und Liebe, alle das kommuniziert mit einer leisen Düsterkeit, die über allem liegt. Ohne Zweifel ist Steffen treibende Kraft und Impulsgeber der Band. Aber es bleibt genug Raum für die anderen Musiker. Das Quintett ergänzt sich gegenseitig, die Interpretationen und Ideen der anderen Bandmitglieder finden Eingang in die Kompositionen. Auch ihre Live-Auftritte sollen etwas ganz Besonderes werden. Die Musik steht im Vordergrund, die Band eher im Hintergrund. Das Auftreten auf der Bühne soll die musikalische Darstellung unterstützen und nicht zur großen Show mutieren, die nachher bloß dazu dient, spielerische Schwächen zu vertuschen. Kleine Überraschungen wird es während der Konzerte natürlich geben, wie Steffen mit einem Lächeln ergänzt.</p>
<p>Hinter den vielen, gewichtigen Worten stecken einfach fünf sehr sympathische und humorvolle junge Leute, die an ihre Musik eben mit einer gewissen Ernsthaftigkeit herangehen. Zurzeit befindet sich die Band noch in den ersten Atemzügen. Es ist ein Aufbruch, menschlich und musikalisch. Man lernt sich kennen, wächst musikalisch zusammen, arbeitet an einer ersten Setlist, um in absehbarer Zeit ein Album auf den Markt bringen zu können. Auch einige Konzerte, natürlich unter anderem in Hannover, sind in Planung. Die Fünf sind schon jetzt gespannt, wie die Lauscher da draußen auf ihr außergewöhnliches Projekt reagieren. Ihre Stücke sind lang, manchmal über sechs Minuten, und ganz sicher eine Herausforderung.</p>
<p>Doch selbst, wenn Moabit den Geschmack der großen Masse am Ende nicht treffen sollte, ihre Nische werden sie auf jeden Fall finden.</p>
<p><strong>Tamy Kahlert</strong></p>
<p><strong>www.myspace.com/moabitmusik</strong></p>
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		</item>
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		<title>frames</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 22:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[bandporträt]]></category>
		<category><![CDATA[2009-08]]></category>

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		<description><![CDATA[Reine Instrumentalmusik? Die eignet sich doch eher zum Unterlegen von Filmszenen oder für den Fahrstuhl. Aber Rock? Auf richtigen Bühnen? Als Konzert? Kaum vorstellbar...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Als ich das erste Mal von frames gelesen habe, war ich zugegebenermaßen etwas irritiert. Post-Alternative-Rock, aber ohne Sänger? Reine Instrumentalmusik? Die eignet sich doch eher zum Unterlegen von Filmszenen oder für den Fahrstuhl. Aber Rock? Auf richtigen Bühnen? Als Konzert? Kaum vorstellbar. Dank Internet und MySpace hatte ich jedoch innerhalb weniger Minuten die Möglichkeit, meine Vorurteile zu revidieren. Die Musik klingt unkonventionell und natürlich, mal melancholisch schön und dann wieder aufregend finster.</p>
<p>Es ist natürlich erstaunlich, dass sich eine Band, vor allem eine relativ junge – die Bandmitglieder sind zwischen 20 und 24 Jahren –, der instrumentalen Musik verschrieben hat. Wie kam es dazu?<br />
Manuel, der Keyboarder, verrät mir, dass sie es bei der Gründung der Band (Herbst 2007) eigentlich gar nicht darauf angelegt hatten, reine Instrumentalmusik zu machen. Im Gegenteil. „Jonas hat am Anfang ganz viele Songtexte geschrieben. Dann haben wir eine Zeit lang mehrere Sänger vorsingen lassen. Aber niemand war dabei, der wirklich gepasst hat. Deshalb haben wir uns erstmal entschieden, ohne Sänger weiterzumachen.“</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-4164" title="frames" src="http://skneu.d-1.com/wp-content/uploads/2009/08/frames_net-300x200.jpg" alt="frames" width="300" height="200" />Es gibt sie also, die Songtexte. Und die Musiker schließen auch gar nicht aus, dass der eine oder andere Song irgendwann mit Gesang ausgestattet wird. „Ich könnte mir schon vorstellen, dass wir mal einen oder mehrere Songs mit einem Gast-Sänger aufnehmen“, so Manuel. Aber einen „richtigen“ Neuzugang wird es nicht geben. Das Kapitel „Ausstieg – Neuzugang“ haben die Jungs hinter sich.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Am Anfang bestand frames noch aus Manuel (Keys), Jonas (Guitar), Kyrill (Drums) und Greger (Bass). Letzterer verließ die Band jedoch schon nach einem Jahr. Zum Glück fand sich schnell der perfekte Nachfolger: Moses, so der Spitzname von Julian. Denn die Zeit drängte. Die Anmeldung sowie der Termin für den ersten Auftritt standen bereits fest: Dezember 2008.</p>
<p>„Wir wollten mal testen, wie die instrumentalen Songs beim Publikum ankommen“, begründet Manuel die Teilnahme an dem SixPack Bandcontest Hannover. Dass die Musiker dann gleich bei ihrem Debüt-Gig als Sieger von der Bühne gehen würden, hatte niemand von ihnen erwartet. Trotz einigen Zuspruchs aus dem Familien- und Freundeskreis. Natürlich wollten sich die Jungs darauf nicht verlassen, denn spätestens seit „Deutschland sucht den Superstar“ weiß man, wie viel das Urteil dieser privaten Fangemeinde meistens wert ist. In ihrem Fall lag die Verwandtschaft aber richtig. Manuel, Jonas, Kyrill und Julian haben sich mit ihrem Sieg beim SixPack Bandcontest gleichzeitig für das Local Heroes Halbfinale qualifiziert. Seitdem spielten frames auf diversen Bühnen in Hannover und veröffentlichten im Februar ihre neue „124EP“ per Eigenvertrieb, die wiederum vom Visions und dem Rock Hard Magazin zum Demo des Monats gekürt wurde.</p>
<p>Bald folgen auch ihre ersten Open-Air-Auftritte: Auf dem Fährmannsfest ist die Band am 1. August und auf dem Maschseefest am 7. August live zu erleben.<br />
Knapp einen Monat später heißt es dann Daumen drücken beim Local Heroes Niedersachsen-Halbfinale im MusikZentrum (4. September). Kurz darauf folgen bereits die Aufnahmen zum Debüt-Album. Ein passender Vertrieb dafür wird noch gesucht. Das sollte jedoch bei dem Potential dieser Band kein Problem sein.</p>
<p>Jedem, der bei dem Gedanken an rein instrumentalen Post-Alternative-Rock noch immer skeptisch die Augenbrauen verzieht, empfehlen wir, mal bei www.myspace.com/framesband reinzuhören oder eines der nächsten Konzerte zu besuchen. Es lohnt sich.</p>
<p><strong>Gulaim Ahangri</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
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		<title>crown caps</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 22:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[bandporträt]]></category>
		<category><![CDATA[2009-07]]></category>

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		<description><![CDATA[„Ab und zu klimpern wir dann mal vor uns hin und sehen, was passiert“, verrät Dominik das Erfolgsrezept der Band und stößt damit auf durchweg irritierte Gesichter...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Mittwoch, Probentag für die Crown Caps. Noch ehe ich Gefahr laufe, mich in Hemmingen zu verlaufen, weist ein überraschend guter und ganz eigener, rauer Sound mir schon von weitem den Weg und führt mich direkt zum Tanzstudio Gregor.</p>
<p>Die Fenster stehen bis zum Anschlag auf, und es würde mich nicht wundern, wenn damit der dringlichen Bitte einiger Anwohner nachgekommen wäre. Wundern würde es mich dagegen, wenn diese Jungs nicht längst schon unter den Fittichen eines fähigen Plattenpapis stünden. Wahrscheinlich der Mann, mit dem ich telefoniert hatte. An der Tür dann gleich die nächste Überraschung. „Hallo, ich bin Dominik. Wir hatten telefoniert.“ Dominik ist 18, und Dominik sieht aus wie 18. Am Telefon hatte er nicht nur wie Anfang Dreißig geklungen, sondern sich auch geduldig von mir Siezen lassen. „Die Jungs“, die er managerlike über mein Erscheinen instruieren wollte, sind schlicht und ergreifend seine Bandkollegen Mario (14), Georg (18) und Maurice (19). Dass die Tanzschule Marios Eltern gehört, ersetzt in dem Fall den Plattenpapi und erklärt, weshalb die Crown Caps sich diesen, für eine junge Nachwuchsband durchaus großzügigen, Probenraum leisten können.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2009/08/Crown-Caps900pxb.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4706" title="Crown Caps" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2009/08/Crown-Caps900pxb.jpg" alt="Crown Caps" width="559" height="221" /></a></p>
<p>„Lasst uns doch erstmal ein bisschen spielen“, schlägt Dominik vor, und schnell wird klar, wie hier die Rollen verteilt sind. Mario, von den anderen nur liebevoll „unser Kleiner“ genannt, hängt sich hinter das größte Instrument im Raum und gibt an den Drums den Takt an. Maurice aka „der Zivi“ überzeugt nicht nur bei seinen Riffs an der E-Gitarre, sondern auch beim Raushauen trockener Kommentare mit einem unverwechselbaren Pokerface. Dominik, in Sachen Band-Orga durchaus tonangebend, ist auf der Bühne nicht minder unabkömmlich als Bassist. Leadsänger Georg, der zudem ebenfalls die E-Gitarre schwingt, erweist sich beim Mucken nicht nur ganz klar als Rampensau, sondern auch als Namensfinder der Crown Caps. Beim Rumknibbeln an einem Kronkorken war ihm die Idee gekommen, die nach demokratischer Abstimmung aller Bandmitglieder – damals noch in anderer Besetzung – für gut befunden wurde.</p>
<p>Auch ich bin geneigt, einen Kronkorken und anschließend das damit verschlossene Bier zu heben, so eingängig ist die Melodie des Crown Caps-Songs „Listen“, so ungezwungen und gar nicht nachgespielt das Cover des Red Hot Chili Peppers-Krachers „Californication“. Bei geschlossenen Augen könnte man meinen, die gesamte Kronkorken-Brigade stecke mindestens in den Vierzigern und habe das Leben bereits mit all seinen Facetten kennen gelernt. Bei offenen Augen sind sie irgendwie niedlich. Kleine- Schreimädchen-Groupie-Potenzial hoch zehn. Skandale sucht man bei den Crown Caps bislang vergebens. Alle Korken sind derzeit fest verstöpselt und geloben Treue.</p>
<p>Treu geblieben sind sich bislang auch Georg und Dominik. Die langjährigen Freunde begannen zunächst zu zweit, bis sie sich vor knapp zwei Jahren gemeinsam mit einem Drummer, den Georg via Chatroom aufgetrieben hatte, sowie einem Keyboarder zu den Crown Caps formatierten und als Kellerband ihr musikalisches Unwesen trieben. Nachdem zuvor Mario bereits den alten Drummer ersetzt hatte, spielen sie nun seit einem guten halben Jahr in ihrer aktuellen Besetzung.</p>
<p>„Früher waren wir eher so auf der Indie-Rock- und Crossover-Schiene unterwegs“, beschreibt Dominik den Crown Caps-Sound. „Durch Maurice wurden wir vermehrt in eine Jazz- und Blues-Richtung gelenkt. Zusammen mit Rock ist das ja fast schon ein komplett neues Genre.“ So jung und schon ein komplett neues Genre erschaffen – sieht sich da am Ende schon einer auf den großen Bühnen der Welt? „Zunächst einmal wollen wir weg von diesen Schulauftritten“, so der bescheidene Wunsch.<br />
Erste Schritte in dieser Hinsicht sind bereits erfolgt. So waren die Crown Caps bereits beim letztjährigen Maschseefest, in der Glocksee oder beim Local Heroes Bandcontest im GIG zu erleben. Im Keller von Maurice&#8217; Oma haben sie ihr eigenes, für ihre Verhältnisse professionelles Tonstudio errichtet und feilen fleißig an weiteren Korkenknallern.</p>
<p>Einen festen Songwriter haben sie nicht. „Wir können alle ganz gut improvisieren. Ab und zu klimpern wir dann mal vor uns hin und sehen, was passiert“, verrät Dominik das Erfolgsrezept der Band und stößt damit auf durchweg irritierte Gesichter. „Hä? Wie rumklimpern, das haben wir noch nie gemacht!“ „Doch, das haben wir.“ weiß der Mann am Bass. „Ist nur nie was bei rausgekommen.“</p>
<p>Am Ende erfahre ich dann noch, dass Georg mit Marios Schwester zusammen ist und Dominiks Cousine die Ex-Freundin des Ex-Drummers der Band ist. Also doch ein bisschen Sodom und Gomorrha. Steht einer steilen Rock- oder Neues Genre-Karriere doch eigentlich nichts mehr im Wege!<strong></strong></p>
<p><strong>Text und Foto: Manuela Sender</strong></p>
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