<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>STADTKIND - hannovermagazin &#187; klassisches</title>
	<atom:link href="http://www.stadtkind-hannover.de/musik/klassisches/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.stadtkind-hannover.de</link>
	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Sep 2010 14:35:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>klassik-lounge im historischen museum</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/07/klassik-lounge-im-historischen-museum/</link>
		<comments>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/07/klassik-lounge-im-historischen-museum/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 22:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[klassisches]]></category>
		<category><![CDATA[2010-07]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stadtkind-hannover.de/?p=8580</guid>
		<description><![CDATA[Gefragt war ein stimmiger Rahmen für den Genuss klassischer Musik und ein Get-together zwischen den Festivalbesuchern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Ein Projekt im Rahmen von „Klassik in der Altstadt“</strong></p>
<p>Vom 9. bis zum 24. Juli jährt sich in Hannover bereits zum zehnten Mal das Festival „Klassik in der Altstadt“. An verschiedenen Orten rund um den historischen Stadtkern können Besucher in entspannter Atmosphäre klassische Klänge teils unter freiem Himmel erleben. Den Auftakt bildet das Jubiläumskonzert am 9. Juli um 20 Uhr in der Marktkirche, mit Helen Donath als Star des Abends, begleitet von ihrem Mann Klaus Donath am Klavier sowie mit Emiko Okuyama (Sopran), dem Solistenensemble des Mädchenchors Hannover, dem Orchester im Treppenhaus unter Leitung von Thomas Posth, Luiza Borac (Klavier), Axel la Deur (Orgel) und weiteren bekannten Namen aus den letzten Festivaljahren. Auf höchstem Niveau geht es auch in den nachfolgenden Wochen weiter: mit einem vielseitigen Programm von der Kammer- bis zur Kirchenmusik und vom Konzerthighlight mit internationalen Stars bis zum Kinderkonzert. Musikliebhaber jeden Alters können gezielt eine der hervorragenden Darbietungen besuchen oder auf einem geführten, kostenlosen Rundgang von Bühne zu Bühne flanieren und sich dabei über die unterschiedlichsten Interpreten und Ensembles freuen.</p>
<p>Traditionell und dennoch stets neu veranstalten Ariane Jablonka und ihr Team von der AJ-Classic &amp; Eventpromotion GmbH &amp; Co. das kleine, feine Klassikhighlight. Unterstützung erhalten sie dabei von den Kooperationspartnern Hannover Tourismus Service e.V. und dem Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover sowie zahlreichen ideellen Partnern und Sponsoren. Dafür, dass es nicht nur namhaften Künstlern, sondern auch jungen Talenten eine Plattform bietet, ist das Festival längst bekannt. Die Besonderheit in diesem Jahr: Neben Klassikinterpreten haben auch talentierte Innenarchitekturstudierende die Möglichkeit, im Rahmen von „Klassik in der Altstadt“ ihre Kunst zu präsentieren.</p>
<p>Entstanden aus der Idee von AJ-Classic &amp; Eventpromotion heraus, Freunden und Förderern sowie teilnehmenden Künstlern zum 10-jährigen Jubiläum einen besonderen Raum zu bieten, in dem sie das Ehrenfest gemeinsam feiern und sich persönlich kennenlernen können, wurde das Projekt „Klassik-Lounge“ ins Leben gerufen. In eine solche galt es im Vorfeld des Festivals das Foyer des Historischen Museums – neben dem Marktplatz, der Kreuzkirche und (bei schlechtem Wetter) auch dem Alten Rathaus eine der zentralen Musikbühnen bei „Klassik in der Altstadt“ – zu verwandeln. Orte der Kommunikation – seien es gemütliche Sitz- oder lockere Stehmöglichkeiten – sowie ein außergewöhnliches Beleuchtungskonzept sollten dem Foyer den typischen Charakter einer Lounge verleihen, ein Catering sollte aufgebaut werden können, und die Lounge musste so konzipiert sein, dass der normale Ausstellungsbetrieb des Hauses nicht gestört wird. Ebenso im Raum visualisiert werden sollte das Thema „Klassik in der Altstadt“. Kurz: Gefragt war ein stimmiger Rahmen für den Genuss klassischer Musik und ein Get-together zwischen den Festivalbesuchern.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/54-88_SK_Juli_10_721.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-8579" title="Klassik-Lounge" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/54-88_SK_Juli_10_721-1024x506.jpg" alt="" width="599" height="399" /></a></p>
<p>Unter diesen Vorgaben haben Studierende des 4. bis 6. Semesters des Studiengangs Innenarchitektur der Fachhochschule Hannover sich im Frühjahr diesen Jahres drei Wochen lang mit der temporären Umgestaltung des Museums-Foyers auseinandergesetzt. Im Rahmen eines Gestaltungswettbewerbs zum Thema „Klassik-Lounge im Historischen Museum Hannover“ haben sie unter Leitung von Prof. Dipl. Ing. Bernd Rokahr innovative Entwürfe erarbeitet. Aus 14 Arbeiten wählte eine Jury, bestehend aus Vertretern von AJ-Classic &amp; Eventpromotion und des Historischen Museums, die drei besten und zwei besonders originelle Projektideen heraus, die mit  Sachpreisen ausgezeichnet wurden.</p>
<p style="text-align: left;">Über den 1. Preis freuen durfte sich Nicole Brüggmann. „Mein Entwurf unterstreicht die Eigenschaften der klassischen Musik und macht sie virtuell zugänglich. Ich möchte den Besuchern der Klassik-Lounge im Historischen Museum einen besonderen Moment schenken“, verrät sie über den Hintergrund ihrer „Moments-Lounge“. Ein besonderer Moment, der nun Wirklichkeit wird: Brüggmanns Entwurf diente als Leitfaden zur Umsetzung der „Klassik-Lounge“. Farbe, Licht und Raum als wesentliche Inhalte bilden eine Art Gesamtkunstwerk. Eine Bühne am Fuße der Wendeltreppe steht nicht nur im Mittelpunkt bei Konzerten und Preisübergaben, sondern auch im Mittelpunkt der Lounge. Projektionen und Lichtinstallationen bespielen das Foyer, und selbst die Außenfassade wird mit einbezogen, um Besucher auf das Besondere im Inneren aufmerksam zu machen. Für das Historische Museum selbst bieten die Entwürfe der Studierenden auch über das Festival hinaus wertvolle Studien zur Nutzung des Foyers, das für das Museum der zentrale Veranstaltungsort ist.</p>
<p style="text-align: left;">Wer sich zunächst ein Bild von der Klassik-Lounge machen möchte, hat am 17. und 24. Juli von 18 bis 21 Uhr Gelegenheit dazu: Unter Mitwirkung verschiedener Künstler lädt sie alle Festivalbesucher ein, entspannt den Tag ausklingen zu lassen – mit vielen besonderen Momenten.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Manuela Sender</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Informationen zum Festival unter www.aj-classic.de und www.hannover.de</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/07/klassik-lounge-im-historischen-museum/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>klassik in der klinik</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/02/klassik-in-der-klinik/</link>
		<comments>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/02/klassik-in-der-klinik/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 22:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[klassisches]]></category>
		<category><![CDATA[2010-02]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stadtkind-hannover.de/?p=7771</guid>
		<description><![CDATA[Fest steht, dass Musik psychische, psychosomatische und vegetative Wirkungen auf den Menschen hat. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/Birgit-Bachhuber-und-Kerstin-Ingwersen.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-7772" title="Birgit Bachhuber und Kerstin Ingwersen" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/Birgit-Bachhuber-und-Kerstin-Ingwersen.jpg" alt="" width="239" height="230" /></a>Musik hilft heilen. Dieser Ansatz wurde von dem Musiker Manfred Günther aufgegriffen und mit dem Anliegen verknüpft, junge Musiker zu fördern. Manfred Günther, Kontrabassist bei der NDR-Radiophilharmonie, gründete im Februar 2009 den Verein Klassik in der Klinik. Angeregt durch seine Tätigkeit im Lions-Club Eilenriede, kam der 64-Jährige auf die Idee, Kinder-Konzerte und -Workshops in Krankenhäusern zu organisieren. So entstand aus dem Grundsatz des Lions-Clubs „We serve“, also „wir dienen“, – sprich sozial schwachen Hilfe zu leisten – die Idee zu einem gemeinnützigen Verein, der Konzerte junger Musiker im Klassik- und Jazzbereich in sozialen Einrichtungen initiiert und unterstützt.</p>
<p>Der Unterstützung der HMTH und des Jazz Clubs Hannover konnte sich der Vrein dabei natürlich von Beginn an sicher sein. Schlicht und einfach eine gute Idee! Die Musiker bekommen durch den Verein eine Plattform, sie  können sich einem Publikum präsentieren und an Bekanntheit gewinnen. Gleichzeitig leisten sie ihren sozialen Anteil, denn die Konzerte fördern den Integrations- und somit auch den Heilungsprozess der Patienten.</p>
<p>Ursprünglich sollten die Konzerte direkt in den Krankenzimmern stattfinden, doch die Umsetzung war schon aus Platzgründen schwierig. Deshalb hat sich die Form der Präsentation dahingehend gewandelt, dass die Konzerte in Krankenhaussälen gegeben und dadurch auch einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden. Darüber hinaus gehen Musikerinnen einmal in der Woche in das Kinderkrankenhaus auf der Bult und in die MHH und gestalten mit den Kindern auf der Station Stücke und rhythmische Übungen.</p>
<p>Das gemeinsame Spielen von Liedern soll den kranken Kindern Abwechslung und Freude in den Krankenhausalltag bringen. Noch dazu unterstützt die Musik selbst den Heilungsprozess. Dieses Wissen gibt es seit mehreren tausend Jahren. Und es ist nur logisch, bedenkt man, dass Schwingung und Frequenzen sich schon allein auf Wassermoleküle derart auswirken, dass diese je nach Art der Musik florale oder zerrissene Formen bilden – und der Mensch besteht ja zu einem Großteil aus Wasser. Heavy Metal und Techno wirken sich in der Regel negativ aus. Abgesehen davon, dass sie kurz helfen können, Aggression und Wut abzubauen, werden durch sie Herzfrequenz und Blutdruck erhöht. Auch werden Schmerzen noch stärker empfunden, wenn harte Töne oder gar keine Musik zu hören ist. Schmerz nimmt also durch das Hören von Musik ab. Rock- und Pop, vor allem, wenn es sich um die Lieblingsmusik handelt, lateinamerikanische und klassische Musik, sind am Besten geeignet, um Schmerzen, Stress und Schlafstörungen zu lindern und das Immunsystem zu stärken.</p>
<p>Darum gibt es Musiktherapien für die verschiedensten Bereiche: Zur Linderung bei Tinitus-Leiden, Konzentrationsschwäche, Angst, Burn-Out und um Demenzkranke, Autisten oder sogar Koma-Patienten zu erreichen. Die Liste ist lang.</p>
<p>Fest steht jedenfalls, dass Musik psychische, psychosomatische und vegetative Wirkungen auf den Menschen hat. Rhythmische Schwingungen wirken positiv auf Herzschlag, Atemfrequenz und andere Funktionen. Und natürlich wird auch die Psyche positiv beeinflusst, wenn die Gefühle in Schwingung geraten – Melodien wirken nämlich im Gehirn genau dort, wo Freude, Trauer usw. verarbeitet werden. Wer dazu selbst Musik macht, hat außerdem die Möglichkeit, seine Gefühle über die Musik auszudrücken und was für die Seele gut ist, tut auch dem Körper gut.</p>
<p>Zwölf Konzerte sind für dieses Jahr geplant – drei davon im Februar und März. Da der Verein u.a. vom NDR unterstützt wird, der einmal jährlich ein Konzert sponsert, geht es auch gleich mit einem Kammermusikkonzert vom NDR los. Kerstin Ingwersen (Oboe) und Birgit Bachhuber (Harfe) präsentieren am 07. Februar um 15 Uhr im Atrium des INI (International Neuroscience Institute) Werke von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Louis Spohr, Gaetano Donizetti, Benjamin Britten und Camille Saint Saens.</p>
<p>Im März werden dann fünf weitere junge KünstlerInnen Werke von Ludwig van Beethoven, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Frederic Chopin und Peter I. Tschaikowski darbieten (03.03., Friederikenstift) und mit Arien aus Opern von Wolfgang Amadeus Mozart sowie berühmten Melodien aus Operetten und Musicals aufwarten (10.03. im Henriettenstift). Der Eintritt zu den Konzerten ist frei, um Spenden wird gebeten.<br />
<strong><br />
Christine Meier</strong></p>
<p><strong>Weitere Informationen unter: www.klassikinderklinik.club.officelive.com</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/02/klassik-in-der-klinik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>kurt masur und das london philharmonic orchestra</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/09/kurt-masur-und-das-london-philharmonic-orchestra/</link>
		<comments>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/09/kurt-masur-und-das-london-philharmonic-orchestra/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 22:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[klassisches]]></category>
		<category><![CDATA[2009-09]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stadtkind-hannover.de/?p=5368</guid>
		<description><![CDATA[Das London Philharmonic Orchestra spielt unter der Leitung Kurt Masurs im Kuppelsaal im HCC, die Symphonie Nr.7 C-Dur op. 60 Leningrader.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;"><strong>Wenn am 8. September im Kuppelsaal im HCC die ersten Klänge von Schostakowitschs „Leningrader“ unter der Leitung Kurt Masurs zu hören sein werden, dann ist das nicht nur ein Wiedersehen alter Bekannter, denn von 2000 bis 2007 war Masur Musikdirektor des London Philharmonic Orchestra, es ist auch ein Konzert mit politischer Aussage.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2009/10/Masur_700px.jpg"><img class="size-full wp-image-5120 alignnone" title="Kurt Masur" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2009/10/Masur_700px.jpg" alt="Kurt Masur" width="454" height="370" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Der Konzertabend erinnert an den Mauerfall vor 20 Jahren. Schostakowitsch vollendete seine 7. Symphonie während der Belagerung von Leningrad in den Jahren 1941/42. Die Leningrader ist dem Kampf gegen den Faschismus gewidmet. Sie ist dramatisch, tragisch und doch auch hell, heiter und lebensbejahend. Symbol für das unendliche Leid des Krieges, Symbol für den Kampf, aber vor allem für die Hoffnung. Auch Masur hat gekämpft, auf seine Weise, zuletzt, als er die Oppositionellen in Leipzig unterstützte. Geboren wurde Masur am 18. Juli 1927 im schlesischen Brieg. Zunächst absolvierte er eine Elektrikerlehre, entschied sich erst danach für die Musik. Am Leipziger Konservatorium studierte er ab 1946 Klavier, Komposition und Orchesterleitung.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;">Das Studium brach er jedoch nach zwei Jahren ab. Sein Debüt als Kapellmeister erfolgte am Theater von Halle an der Saale, wo er zum ersten Mal Opernaufführungen dirigierte. Es folgten weitere Engagements auf verschiedenen Bühnen der damaligen DDR. 1970 wurde er Kapellmeister des 1743 gegründeten Gewandhauses in Leipzig. Und formte dieses Orchester zu einem der besten Klangkörper. Er selbst hat sich gelegentlich als „Politiker wider Willen“ bezeichnet. Unvergessen bleibt sein politisches Engagement bei den Montagsdemonstrationen 1989 in Leipzig – er gehörte zu den Mitunterzeichnern des Aufrufs zum beiderseitigen Verzicht auf Gewalt. „Seine Stimme war nicht die einzige, aber die wichtigste“, sagt dazu der ebenfalls aus der DDR stammende Dirigent Peter Gülke. Masur war und ist ein freier Geist.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;">Natürlich stand er zu DDR-Zeiten unter strenger Beobachtung durch die Stasi. Sie sah in ihm zwar keine direkte Bedrohung, denn er war immer zuerst ein Mann der Musik. Aber man vermisste doch das klare Bekenntnis zur DDR. Im Büro des Gewandhauses hatte man Mikrofone installiert, auch im Auto des Dirigenten wurde später ein Sender entdeckt. 1964, ohne Orchester und mit einem Auslandsauftrittsverbot belegt, hatte Masur darum gebeten, nach Bremen zu gehen. Man hat ihn jedoch nicht ziehen lassen. Masur ist in der Folgezeit kaum angeeckt in der DDR, er hat sich auf die Kunst, „auf das Gute“ konzentriert. Doch als sich 1989 die Gelegenheit bot, hat er sich klar positioniert. Nach dem Mauerfall folgte Masur dem Ruf zu den New Yorker Philharmonikern. Die ihn nicht wollten, weil er nun diesen „politischen Nimbus“ hatte, wie in vielen westdeutschen Medien damals zu lesen war, sondern die einfach einen erfahrenen Dirigenten suchten. Immerhin hatte Masur bis dahin bereits über 300 Konzerte in den USA gegeben. Es folgten Stationen beim London Philharmonic Orchestra und beim Orchestre National de France in Paris.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;">Zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen, zuletzt im April 2008 mit dem Wilhelm-Furtwängler-Preis, beschreiben die Steile internationale Karriere, die wohl noch lange nicht zu Ende ist. Das London Philharmonic Orchestra spielt unter der Leitung Kurt Masurs am Dienstag, 8. September, 20.00 Uhr im Kuppelsaal im HCC, die Symphonie Nr.7 C-Dur op. 60 Leningrader. Kartenpreise zwischen 12,- und 120,- Euro plus 10% Vorverkaufsgebühr.Konzertkarten bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter <a href="http://www.eventim.de/">www.eventim.de</a>.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;"><strong> GAH </strong></p>
<p style="text-align: center;"><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/09/kurt-masur-und-das-london-philharmonic-orchestra/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>die 4. werkstatt junger komponisten</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/09/die-4-werkstatt-junger-komponisten/</link>
		<comments>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/09/die-4-werkstatt-junger-komponisten/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 22:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[klassisches]]></category>
		<category><![CDATA[2009-09]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stadtkind-hannover.de/?p=5372</guid>
		<description><![CDATA[Initiiert von Musik 21 Niedersachsen, ist die Werkstatt Junger Komponisten ein Forum der Begegnungen und des Austauschs für aktive Nachwuchskomponisten bis 21 Jahre.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;">Initiiert von Musik 21 Niedersachsen, ist die Werkstatt Junger Komponisten ein Forum der Begegnungen und des Austauschs für aktive Nachwuchskomponisten bis 21 Jahre.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Unter professioneller Anleitung u.a. von Benjamin Lang werden sie in Komposition unterrichtet und erhalten dazu Gelegenheit, eigene Kompositionen in einer Probe mit professionellen Musikern spielen zu lassen. Anmeldeschluss ist der 07. September. Ein Anmeldebogen steht unter www.musik21niedersachsen zum Download bereit.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Dort finden sich auch alle weiteren Infos.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2009/10/Werkstatt_500px.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5121" title="Junge Komponisten am Werkeln" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2009/10/Werkstatt_500px.jpg" alt="Junge Komponisten am Werkeln" width="450" height="354" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/09/die-4-werkstatt-junger-komponisten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>7. internationaler violin-wettbewerb hannover</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/08/7-internationaler-violin-wettbewerb-hannover/</link>
		<comments>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/08/7-internationaler-violin-wettbewerb-hannover/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 22:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[klassisches]]></category>
		<category><![CDATA[2009-08]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://skneu.d-1.com/?p=4234</guid>
		<description><![CDATA[35 junge ViolinistInnen aus 17 Ländern werden vom 26. September bis zum 10. Oktober in Hannover zu erleben sein. Karten an allen VVK-Stellen und unter www.violin-wettbewerb.de.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Wenn junge Violinistinnen und Violinisten in Japan, China, Amerika, Israel oder Deutschland miteinander über renommierte internationale Wettbewerbe sprechen, so fällt seit einigen Jahren ganz selbstverständlich ein Name: Hannover.</strong></p>
<p>Bei Wettbewerben ausgezeichnet zu werden, das ist für die jungen Künstlerinnen und Künstler beruflich immer ein wichtiger Schritt auf der Karriereleiter. Zumal, wenn so eine Veranstaltung internationalen Ruf genießt. Ein hohes Bewerber-Niveau, eine fachkundige Jury und natürlich das Preisgeld bestimmen den Platz in der Rangliste innerhalb der wichtigsten musikalischen Wettbewerbe.</p>
<p>Alle drei Voraussetzungen erfüllt der siebte internationale Violin-Wettbewerb in Hannover. Aus 129 Bewerbern wurden 35 Violinisten aus 17 Ländern ausgewählt. Ein Bewerbungsrekord, der gleichzeitig eine Standortbestimmung ist. „Beeindruckend war vor allem das hohe Niveau der Geigerinnen und Geiger“, resümiert der Künstlerische Direktor des Violin-Wettbewerbs, Professor Krzysztof Wegrzyn, der auch die Vorauswahl leitete.</p>
<p>Mit 20 Bewerbungen kam die größte Bewerberzahl aus Japan. Sechs Künstler wurden eingeladen. Ebenfalls sechs Künstler kommen aus Korea, drei jeweils aus China und Amerika. Auch Vertreter aus Albanien, Armenien und Israel werden vom 26. September bis zum 10. Oktober in Hannover vertreten sein. In Deutschland studieren bzw. studierten insgesamt sieben Teilnehmer, drei davon an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Insgesamt sind 21 Violinistinnen und 14 Violinisten aus 17 Nationen zum Wettbewerb eingeladen, darunter drei aus Deutschland. Die Internationale Vorauswahljury, die vom 1. bis zum 5. Juli in Hannover tagte, setzte sich aus Boris Kuschnir (Privatuniversität Konservatorium Wien, Universität für Musik und darstellende Kunst Graz), Gyorgy Pauk (Royal Academy of Music London), Ulf Schneider und Krzysztof Wegrzyn (beide Hochschule für Musik und Theater Hannover) zusammen.</p>
<p>Nicht zuletzt dürfte natürlich auch die Erweiterung der Preisträgerförderung in diesem Jahr durch die Stiftung Niedersachsen zur hohen Bewerberzahl beigetragen haben. Die Preisgelder für die ersten drei Plätze wurden auf 50.000 Euro, 30.000 Euro und 20.000 Euro angehoben, die Finalistinnen und Finalisten auf den Plätzen vier bis sechs erhalten jeweils 8.000 Euro und den Titel „Preisträger/in des Internationalen Violin-Wettbewerbs Hannover 2009“. Dem Gewinner des ersten Preises stellt die Fritz-Behrens-Stiftung außerdem für drei Jahre eine Violine von Giovanni Battista Guadagnini zur Verfügung. Erstmals werden auch namhafte Medienvertreter einen mit 5.000 Euro dotierten Kritikerpreis vergeben, und nicht zuletzt kann das Publikum einen eigenen Favoriten küren und mit 5.000 Euro Preisgeld auszeichnen. Darüber hinaus vermittelt die Stiftung Niedersachsen Debütrezitale und -konzerte mit Orchestern und Ensembles von internationalem Rang.</p>
<p>Der Violin-Wettbewerb ist eingebettet in ein umfangreiches Programm zur Musikförderung und -vermittlung. Das Schulprogramm bringt junge Geigerinnen und Geiger in die Klassenzimmer. Im Gegenzug verfolgen die teilnehmenden Klassen einzelne Wettbewerbsauftritte direkt im Konzertsaal oder via Livestream im Internet. In der Reihe „Zu Gast in Niedersachsen“ werden am 7. Oktober Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Violin-Wettbewerbs in acht Städten konzertieren. Ein weiterer Höhepunkt im Gesamtprogramm ist natürlich der Auftritt Gidon Kremers mit der NDR Radiophilharmonie unter der Leitung von Eiji Oue am 3. Oktober im Landesfunkhaus Niedersachsen.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-4233" title="Classic Lounge" src="http://skneu.d-1.com/wp-content/uploads/2009/08/violin-wettbewerb_net-300x146.jpg" alt="Classic Lounge" width="300" height="146" />Eine sehr ungewöhnliche Präsentation klassischer Musik außerhalb der Konzertsäle ist die Veranstaltungsreihe „Classic Lounge“ in Zusammenarbeit mit den Festwochen Herrenhausen. In der Orangerie der Herrenhäuser Gärten inszeniert DJ Raphaël Marionneau klassische Musik als „Couch Culture“. Dazu kombiniert Harm Bremer ungewöhnliche Lichtprojektionen.</p>
<p>Der Kartenvorverkauf für die Veranstaltungen des Internationalen Violin-Wettbewerbs Hannover startet bundesweit am 3. August an den Vorverkaufsstellen und unter www.violin-wettbewerb.de. Dort finden sich auch alle weiteren Informationen zum umfangreichen Programm.<strong> </strong></p>
<p><strong>GAH</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/08/7-internationaler-violin-wettbewerb-hannover/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
