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	<title>STADTKIND - hannovermagazin &#187; klassisches</title>
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		<title>hannover big band &amp; salt peanuts, marlene</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 12:17:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[klassisches]]></category>
		<category><![CDATA[2011-08]]></category>

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		<description><![CDATA[Schummriges Licht in der Marlene, dem Keller für Kleinkunst mit den tiefen Decken. Es riecht nach Hausmannskost, nach Schnitzel mit Spiegeleiern und Bratkartoffeln, wie sie fast überall auf den Tischen stehen. Die Bedienungen servieren Bier und Wein dazu. Die Gäste amüsieren sich in gediegener Atmosphäre.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2012/01/36-89_SK_August_2011_727.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14719" title="Big band" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2012/01/36-89_SK_August_2011_727-300x261.jpg" alt="" width="300" height="261" /></a>Schummriges Licht in der Marlene, dem Keller für Kleinkunst mit den tiefen Decken. Es riecht nach Hausmannskost, nach Schnitzel mit Spiegeleiern und Bratkartoffeln, wie sie fast überall auf den Tischen stehen. Die Bedienungen servieren Bier und Wein dazu. Die Gäste amüsieren sich in gediegener Atmosphäre. Als Deko steht ein altes Grammofon in der Ecke. Man fühlt sich wie in einem Lokal, aber noch nicht wie in einem Musikclub. Eigentlich ist es schon jetzt ganz nett hier &#8230; Aber gleich geht es ja erst richtig los.</p>
<p>Die Uni Big Band Hannover hat auch schon alles aufgebaut. Posaunen, Trompeten, Saxofone, einen Kontrabass, Bongos, Schlagzeug, ein Piano &#8230; Die Gäste warten auf ein Doppelkonzert: Salt Peanuts, die Big Band der Lübecker Hochschulen, wird als Hauptact spielen. Kaum vorstellbar, dass zwei Big Bands, in dem doch recht überschaubaren Raum Platz auf der Bühne haben. Die Uni Big Band betritt die Bühne. Die Musiker in der vorderen Reihen nehmen Platz, die Trompeter postieren sich dahinter. Der Dirigent schwingt den Taktstock. Dann setzt die Musik ein. Und: Wer erkennt es? Die Tatort-Titelmusik wird gespielt, in einer interessanten Variation. Tuscheln und grinsen im Raum. Ist sie das? Was ist das? Das ist sie doch, oder? Ja, das ist sie!</p>
<p>Anschließend wird es jazzig – mal pompös, mal entspannt. Auch „Come Together“ von den Beatles wird gespielt. Jeder in der Band beherrscht sein Instrument gut und scheint Spaß zu haben. Dem Publikum gefällt’s, bleibt aber zunächst ein wenig verhalten, denn außer Fußwackeln zeigen die meisten noch keine Regung. Doch die Gäste genießen das Zusammenspiel und die Jazzclub-Atmosphäre. Die Soli werden mit zeitweise aufbrausendem Applaus belohnt. Nach jedem Stück wird viel applaudiert. Aber da alles mal ein Ende haben muss, ist auch das Konzert der Uni Big Band irgendwann vorbei.</p>
<p>Dann steht  Salt Peanuts, die Big Band aus Lübeck auf der Bühne. Die Trompeter und der jugendlich wirkende Leiter tanzen sogar! Der Dirigent macht Witze über die Facebook-Gefällt-Mir-Daumen-hoch-Generation und das Paris-Hilton-Video „One Night In Paris“, das die Gäste nicht mit „A Hot Night In Paris“ von Phil Collins verwechseln sollen. Zu Gehör gebracht werden u. a. bekannte Songs von Robbie Williams und Musical-Klassiker wie „The Beauty And The Beast“, denn der Dirigent liebt Disney-Filme, sagt er, „aber nachdem sich das Biest in einen Prinzen verwandelt hat, war der Film nicht mehr so schön. Der sah als Mensch ja furchtbar aus!“ Fazit: ein runder Abend mit zwei runden Auftritten – sehr gelungen!</p>
<p><strong>Janine Klemmt</strong></p>
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		<title>tobias klug: bass-spielereien, konzertlokal kanapee</title>
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		<pubDate>Sun, 01 May 2011 08:46:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[klassisches]]></category>
		<category><![CDATA[2011-05]]></category>

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		<description><![CDATA[„Der deutsche Kontrabass, wo steht er heute?“ Das ist die Eingangsfrage und Gegenstand einer ebenso unterhaltsamen wie inhaltsreichen Lehrstunde des Musikkabarettisten Tobias Klug.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/46-89_Stadtkind_Mai_11_7218.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11630" title="46-89_Stadtkind_Mai_11_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/46-89_Stadtkind_Mai_11_7218-267x300.jpg" alt="" width="267" height="300" /></a>„Der deutsche Kontrabass, wo steht er heute?“ Das ist die Eingangsfrage und Gegenstand einer ebenso unterhaltsamen wie inhaltsreichen Lehrstunde des Musikkabarettisten Tobias Klug. Für die Kanapee-„Schüler“ steht das Instrument heute Abend eindeutig im Mittelpunkt. Im schwarzen Anzug, mit weißem Hemd und silbergrauer Krawatte betritt Klug die Bühne und betreibt knackiges Marketing für seinen hölzern-bäuchigen Freund. Umweltfreundlich, biologisch abbaubar und weiblich geschwungen sei er, außerdem habe das Instrument den Elch-Test mit Bravour bestanden: „Beim Vorspiel fiel der Elch nach drei Takten um.“ Damit hat er die Publikumslacher auf seiner Seite. Was folgt sind Klassik und Komik im Einklang: 90 geballte Minuten voller Sprachwitz, Tempo und Politik-Satire, musikalisch angereichert durch Swing, Jazz, Blues, Klassik, Evergreens sowie eigene Kompositionen und Texte von Christian Morgenstern und Erich Kästner.</p>
<p>Los geht’s mit einer Adaption des Volksliedes „Wenn ich ein Vöglein wär“, bei der der Dresdener gleich mal verdeutlicht, was für ein virtuoser Musiker in ihm steckt. Bei seiner Komposition „Im Sägewerk für drei Kontrabässe“ schaltet er begleitende, musikalische Aufnahmen seiner Frau und seiner beiden Töchter per Fußhebel aus dem Off zu. Zeitweilig kommt sogar romantische Stimmung auf, die wunderbar mit dem edlen und farblich abgestimmten Interieur des Kanapees harmoniert. Leidenschaft und Kraft zeigt der klassische Kontrabassist, wenn er bei Schumanns „Wildem Reiter“ seinen Bass schlichtweg als Schaukelpferd oder als Gitarre zupft – eine Haltung, die bedauerlicherweise „vom Orchester aufgegeben wurde“, wie Klug betont. Es folgt die dritte Strophe von Mozarts „Liebes Mädchen“. Das Opus, das „lange Zeit auf dem Index des Köchelverzeichnisses stand“ hat der Musiker persönlich wiederentdeckt und gibt nun das Lied rund um das Liebesspiel in angemessenem Mozart-Ton zum Besten. Gekonnte Pointen und skurrile Einlagen runden die abwechslungsreiche Bühnenshow ab. Dabei bedient Klug jegliches Repertoire zwischen Köchel- und „Knöchelverzeichnis“. Je später der Abend, desto fröhlicher die Schüler. Klug selbst weiß, dass in diesem Zustand kleine Missgeschicke passieren können und entlarvt das Geheimnis rund um die „Kleine Nachtmusik“: „Das singen die Musiker, wenn sie angeheitert nach Hause kommen!“ Weiter geht’s mit der Musik-Collage „Heimatbild mit Naturwunder“, bei der er mit einem Flageolett und wechselnden Akzenten (bayerisch, britisch, sächsisch) brilliert. Dabei überträgt er jegliche Dramatik in seine Mimik: Die weit geöffneten Augen sind seine clownesken Instrumente. Überhaupt erinnert er mit seiner mitunter gewollt-unbeholfenen Gestik und dem haarigen Oberlippenschmuck verdächtig an Charly Chaplin.</p>
<p>Zum Schluss kommen die mehr als 25 Jahre Bühnenerfahrung Klugs zum Tragen: Bei den Up-Tempo-Klängen von „Tiko, Tiko“ lautet „Hüpfsprung mit Hüftschwung“ seine Devise. Neben der Persiflage auf die zeitgenössische Musik darf auch eine Erinnerung an den bedeutenden Komponisten Hans Eisler nicht fehlen, humorvoll angereichert durch das Brecht-Lied „Mutter Beimlein“. Ein Highlight aber ist auch die eigene Vertonung von Beethovens „Freude schöner Götterfunken“, die mit „Heilig ist die Unterhose“ praktische Gebrauchstipps beinhaltet. Lediglich an den frauenverletzenden Anspielungen sollte er ein wenig arbeiten. Die Gesichter der anwesenden Gäste ließen das erkennen. Übrigens: Für sein Bühnenprogramm erhielt Klug 1998 den Rotary-Kunstförderpreis seiner Wahlheimat Landsberg am Lech. Dass er Musikkabarettist geworden ist, verdankt er seinem Kabarett-Vorbild Franz Hohler aus der Schweiz, der sich selbst zum Cello begleitet. Auch Klug steht quasi als „Ich-Orchester“ auf der Bühne. Eine Anregung der Agentur für Arbeit, arbeitslose Orchestermusiker wieder zu Lohn und Brot zu bringen. Lehrstunde geglückt: Der Auftrag, die Schüler von der wahren Größe der Randerscheinung Kontrabass zu überzeugen, ist in jedem Fall gelungen. Nachsitzen erwünscht!</p>
<p><strong>Anna Pakosch</strong></p>
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		<title>bach integral</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 09:57:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[klassisches]]></category>
		<category><![CDATA[2011-02]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Organist der Marktkirche, Ulfert Smidt, widmet dem barocken Genie Bach jetzt eine ganze Konzertreihe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Die-große-Orgel.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10048" title="Die große Orgel" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Die-große-Orgel-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Er gilt heute als einer der bedeutendsten deutschen Kirchenmusiker und Komponisten, Fuge und Kanon erhielten erst durch ihn ihre klassische Gestalt, seine Musik wird als Gipfelpunkt der lutherischen Kirchenmusik, als musikalischer Ausdruck der Reformation verstanden und trotzdem wurden seine Werke lange nicht beachtet. Im 19. Jahrhundert gelang es Felix Mendelssohn mit einer Wiederaufführung der Matthäus-Passion, Johann Sebastian Bach aus der Vergessenheit zu holen, vor allem seit dem 20. Jahrhundert gehören seine Werke nun zum weltweit festen Repertoire der klassischen Musik. Er ist ein Komponist, der sich sein Leben lang auf die Orgel konzentriert hat und vor allem für die Orgel komponiert hat. Der Organist der Marktkirche, Ulfert Smidt, widmet dem barocken Genie Bach jetzt eine ganze Konzertreihe.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Die-Chor-Ensemble-Orgel.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-10047" title="Die Chor-Ensemble-Orgel" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Die-Chor-Ensemble-Orgel-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>„Bach integral“ heißt die Gesamtaufführung des Orgelwerks von Johann Sebastian Bach, die am 5. Februar mit dem ersten Konzert „Auff Toccata Manier“ eröffnet wird. 20 Konzerte sind bis zum September geplant, bei denen die Zuhörer Johann Sebastian Bach, seine Biografie und natürlich seine musikalischen Werke näher kennenlernen können. Vielen dürfte die einfühlsame und träumerische 3. Suite für Orchester – auch als „Air“ bezeichnet – von Bach bekannt sein oder auch die Matthäus- und Johannes-Passion. Bei „Bach integral“ haben Klassik-Freunde nun die Möglichkeit, sich einen umfassenden Überblick über Bachs frühe, unbekümmerte und jugendlich virtuose Werke, aber auch seine späteren, abgeklärten Leipziger Schöpfungen zu verschaffen.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Ulfert-Smidt.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10049" title="Ulfert Smidt" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Ulfert-Smidt-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Manche seiner Stilmittel ziehen sich von Anfang an bis zu den Spätwerken durch, manches kommt neu hinzu, anderes verschwindet komplett. Was aber das Typische an Bachs Kompositionen ist, dieses unverwechselbar Besondere, das vermag wohl nur ein Blick auf das Gesamtwerk des Künstlers enthüllen. Das Genie der Kirchenmusik wird bei „Bach integral“ ganzheitlich und für sich alleine stehend, eben integral, betrachtet. Themen der Konzerte sind dann beispielsweise „In Töne gesetztes Glaubensbekenntnis“, „Der Schüler Bach beim Meister Böhm“, „Frühwerke – voller Erfindung und Empfindung“ oder „Über Thüringen hinaus: Goût Français und Stile Italiano“.</p>
<p>Die von tiefster Frömmigkeit getragene Musik wird in der Bischofskirche und größten Kirche Hannovers, der Marktkirche, gespielt. Drei Orgeln stehen hier für die Konzerte zur Verfügung: Die italienische Orgel – eine kunsthistorische Rarität – die neue Chor-Ensemble-Orgel und die große Orgel, die durch ihren symphonischen und den für die barocke Musik besonders wichtigen transparenten Klang sehr vielseitig ist. Auf allen drei Orgeln werden Bachs Werke von dem Organisten Ulfert Smidt interpretiert. Smidt ist seit 1996 Organist der Marktkirche, künstlerischer Leiter der dortigen Orgelkonzerte und gleichzeitig auch Dozent an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Bei drei Bach-Konzerten können die Zuhörer ihm sogar bei der Arbeit über die Schulter schauen, denn die Musik wird mit zeitgleichen Filmaufnahmen auf einer Großbildleinwand im Altarraum bildhaft untermalt.</p>
<p><strong>Janina Schendel</strong></p>
<p><em>Infos gibt es unter www.marktkirche-hannover.de</em></p>
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		<title>sprechchor hannover – „wortort“</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 15:33:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[klassisches]]></category>
		<category><![CDATA[2011-01]]></category>

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		<description><![CDATA[„Ein Künstler möchte alles ergreifen und gestalten“, sagt Engelbert Georg. Der 60-Jährige ist ein Allround-Künstler – Schauspieler, Sänger, Maler und Rezitator, denn vor allem das gesprochene Wort hat es ihm angetan. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Klassik-Extra.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10465" title="Klassik Extra" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Klassik-Extra-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>„Ein Künstler möchte alles ergreifen und gestalten“, sagt Engelbert Georg. Der 60-Jährige ist ein Allround-Künstler – Schauspieler, Sänger, Maler und Rezitator, denn vor allem das gesprochene Wort hat es ihm angetan. Vor 20 Jahren fasste Georg seine Worte bei einer Rezitationsveranstaltung so intensiv, dass er anschließend gefragt wurde, warum er nicht einen Sprechchor ins Leben rufen wolle. Gesagt, getan: Seit 1991 spricht nun der Sprechchor Hannover unter der Leitung von Engelbert Georg Gedichte von Brecht, Goethe, Ringelnatz und anderen.</p>
<p>70 Mitglieder hat der Chor momentan, das Besondere: alle Generationen sind im Chor vertreten. Das jüngste Mitglied ist drei Jahre alt, das älteste war 92 Jahre alt. Geprobt wird in verschiedenen Gruppen, wobei auch schon mal jugendliche Chormitglieder den Jüngsten weitergeben, was sie selbst gelernt haben – ganz nach dem Vorbild der Dorfschule in Oberschwaben aus Georgs Kindheit. Die Aufführungen führen alle wieder zusammen, der Sprechchor ist ein Mehrgenerationenprojekt.</p>
<p>Wer sich jetzt allerdings vorstellt, dass bei einer Aufführung des Sprechchors einfach nur auswendig gelernte Texte aufgesagt werden, der liegt völlig falsch. „Wir schaffen ein Gesamtkunstwerk“, sagt Engelbert Georg. Die Texte werden bei den Aufführungen publikumswirksam in Szene gesetzt, mit allem, was dazu gehört: Die szenische Darstellung des Gesprochenen, aber auch Kostüme, Bühnenbild, Licht, Musik, Gesang und Tanz bilden zusammen mit dem gesprochenen Wort eine einzigartige Komposition.</p>
<p>Engelbert Georg ist in erster Linie Künstler. Er erschafft und plant diese Komposition und vermittelt sein gedankliches Kunstwerk dann dem Chor. Hierfür hat er ein eigenes Dirigat entwickelt, das Rhythmus, aber auch Laute darstellt. Für das Sprechtraining verwendet er sein eigenes didaktisches Konzept. „Wir lernen nicht einfach nur Texte auswendig, wir arbeiten immer mit gestalteten und durchkomponierten Texten in den Proben, damit diese möglichst effektiv und nachhaltig erfasst werden“, sagt Georg. Die Ergebnisse der Proben sind nicht nur auf die Bühne gebrachte Gesamtkunstwerke, die sich hören und sehen lassen können, sondern auch ganz persönliche Veränderungen bei den Sprechern und Sprecherinnen. „Beim Sprechchor erlernt man Atem- und Klangtechniken, eine ausdrucksvolle Artikulation, eine aufrechte Körperhaltung und Bühnenpräsenz“, erklärt Elke Reimers, Vorsitzende des Vereins Sprechchor Hannover WortOrt e.V. „Wir sind aber kein Chor, der Sprachstörungen behebt, und keine Selbstfindungsgruppe“, betont sie. „Das wird leider manchmal missverstanden.“</p>
<p>Der Sprechchor Hannover ist ein Aufführungschor, der auf ein bestimmtes Niveau achtet und Anspruch an seine Mitglieder stellt. Über Zuwachs freut sich der Sprechchor, aber Neuzugänge werden erst einmal auf die Probe gestellt. Zweimal im Jahr können Interessierte zu einem Info-Abend und einer offenen Chorprobe kommen – das nächste Mal am 17.01. für Erwachsene und am 18.01. für Kinder. Anschließend muss eine Probezeit absolviert werden, bevor über die Aufnahme entschieden wird. Wer sich noch im Januar dem Sprechchor anschließt, wird dann vielleicht schon bei der nächsten großen Aufführung mitwirken. Momentan laufen Unterricht und Proben für „Es wird ge-Schwittert“ – ein Programm, das sich dem hannoverschen Dichter Kurt Schwitters widmet – nämlich auf Hochtouren: Damit im Juni ein neues Gesamtkunstwerk mit Musik, Tanz, Bildern, Licht, Farben und natürlich ganz vielen Worten auf die Bühne gebracht wird.<br />
<strong><br />
Janina Schendel</strong></p>
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		<title>mit zink und chitarrone – der chor der mhh</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 11:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[klassisches]]></category>
		<category><![CDATA[2010-12]]></category>

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		<description><![CDATA[Von einem guten Arzt erwartet man, dass er ein fundiertes medizinisches Wissen hat, dass er gut und präzise richtige Diagnosen stellen kann, dass er Händels „Messias“ trällern kann und dass er immer die richtige Behandlung von Wehwehchen jeglicher Art durchfürt. Moment mal, ein Arzt, der singt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/75_SK_Dezember_2010_72.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11815" title="75_SK_Dezember_2010_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/75_SK_Dezember_2010_72-300x191.jpg" alt="" width="300" height="191" /></a>Von einem guten Arzt erwartet man, dass er ein fundiertes medizinisches Wissen hat, dass er gut und präzise richtige Diagnosen stellen kann, dass er Händels „Messias“ trällern kann und dass er immer die richtige Behandlung von Wehwehchen jeglicher Art durchfürt. Moment mal, ein Arzt, der singt? Im Chor der Medizinischen Hochschule Hannover trifft man nicht nur einen, sondern gleich ganz schön viele. Seit 1981 besteht der Chor – und das vor allem aus Medizin-Studenten und MHH-Mitarbeitern, ein paar „Normalos“ sind aber auch dabei. Zwischen 60 und 80 Mitglieder sind es mittlerweile, die einmal wöchentlich proben. Hört sich nach einer netten Freizeitbeschäftigung für gestresste Mediziner an, nach Feierabend ein bisschen singen und entspannen. Der Chor der MHH ist allerdings mehr als „nur“ eine Freizeitbeschäftigung, sondern ziemlich professionell. So professionell, dass er beim siebten und achten Niedersächsischen Chorwettbewerb in 2005 und 2009 sogar den zweiten Platz ersingen konnte.</p>
<p>Zuschauer und -Hörer dürfen sich mindestens einmal jährlich vom Können der singenden Ärzte überzeugen, denn Ziel des Chors ist es, einmal pro Jahr ein großes oratorisches Werk aufzuführen – und das gelingt auch, seit 1981. Leider kostet es mehr, ein Konzert zu veranstalten, als mit dem Eintritt eingenommen werden kann, daher ist der Chor von jeher auf Spenden angewiesen.</p>
<p>Das Repertoire des Chors ist seit der Gründung stetig gewachsen: Mozarts „Krönungsmesse“, Rossinis „Petite Messe Solennelle“ und Mendelssohns „Elias“ gehören genauso dazu wie Monteverdis „Marienvesper“. Letzteres Werk feiert in diesem Jahr sein 400-jähriges Bestehen, denn es wurde 1610 erstmals unter dem Titel „Vespro della Beata Vergine“ veröffentlicht. Das Jubiläum der norditalienischen Komposition möchte auch der Chor der MHH feiern und lädt am Silvesterabend in die Neustädter Kirche für ein Silvester-Oratorium ein. Die Vertonung des abendlichen Stundengebetes an Marienfesten beeindruckt mit frühbarocken Melodien, virtuosen Rhythmen und dem Einsatz spezifischer Instrumente wie Zinken, Posaunen, Dulzian und Chitarrone. Der MHH-Chor holt für die Marienvesper diese historischen Instrumente und professionelle Unterstützung auf die Bühne: Der renommierte Tenor Jörn Lindemann, die Cannes-Classical-Award-Preisträgerin und Barockgeigerin Ursula Bundies und der ECHO-Klassik-Preisträger, Spezialist für Originalinstrumente aus dem 17. Jahrhundert und Lautenist Ulrich Wedemeier konnten für die Aufführung gewonnen werden.</p>
<p>Ute Schulze wird die Aufführung dirigieren und sich anschließend vom MHH-Chor verabschieden. Die Sopranistin war seit 2002 Leiterin des Chors, prägte das musikalische Profil der singenden Ärzte wesentlich und verhalf dem Chor unter ihrer Leitung zu den Preisen beim Niedersächsischen Chorwettbewerb. Nach acht Jahren MHH-Chor gibt sie passend zum Jahreswechsel die Leitung ab. Einen Nachfolger von Ute Schulze gibt es allerdings noch nicht, ab Januar soll gesucht werden. Der Chor der MHH trauert zwar der beliebten langjährigen Leiterin nach, freut sich aber schon auf die neue Unterstützung. Auch wer nicht das Zeug zum Chorleiter, jedoch ein ausgeprägtes Interesse an Musik hat, kann den MHH-Chor jederzeit unterstützen: Mitsingen ist eine Möglichkeit, auch für nicht-Ärzte möglich und nach Anmeldung per E-Mail ist ein Reinschnuppern in die Proben kein Problem.</p>
<p><strong>Janina Schendel</strong></p>
<p>Mit Zink und Chitarrone, Claudio Monteverdis Marienvesper in historischer Aufführungspraxis. 31.12., Beginn 18 Uhr in der Neustädter Kirche St. Johannis Hannover. Eintritt 5-25 Euro. VVK über „Kirche-im-Blick“ (Tel. 05 11/353 68 36) und unter www.mhh-chor.de.</p>
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		<title>das institut zur frühförderung musikalisch hochbegabter (iff)</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/11/das-institut-zur-fruhforderung-musikalisch-hochbegabter-iff/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 09:16:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[klassisches]]></category>
		<category><![CDATA[2010-11]]></category>

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		<description><![CDATA[Studieren erst nach dem Abitur? Nicht an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH), denn hier gibt es bereits für Kinder und Jugendliche von 13 bis 18 Jahren das "Früh-Studium Musik".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Frühförderung.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-10848" title="Frühförderung" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Frühförderung-300x122.jpg" alt="" width="300" height="122" /></a>Studieren erst nach dem Abitur? Nicht an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH), denn hier gibt es bereits für Kinder und Jugendliche von 13 bis 18 Jahren das &#8220;Früh-Studium Musik&#8221;. Möglich gemacht wird das durch das IFF, das Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter, das mittlerweile 120 Kinder und Jugendliche studieren lässt. Schon seit zehn Jahren werden sogenannte Wunderkinder durch das IFF gefördert, Anlass genug um einen Blick auf das deutschlandweit einmalige Konzept zu werfen.</p>
<p>Von Wunderkindern zu sprechen, ist immer eine heikle Sache. Die geförderten Kinder und Jugendlichen sind natürlich außerordentlich begabt und talentiert. Meist haben sie ein perfektes musikalisches Gehör und können Akkorde nur durch Hören benennen und in die einzelnen Töne auflösen. Das klingt sehr nach „Wunder“, aber der Begriff verschleiert, dass diese wunderbaren Fähigkeiten auch gefördert und weiterentwickelt werden müssen, damit sich das Potenzial eines musikalisch Hochbegabten voll entfalten kann. Das „Wunder“ allein reicht fast nie, um einen Hochbegabten zu einem erfolgreichen Musiker zu machen. Dafür braucht man auch einen extremen Leistungswillen, Disziplin und natürlich die Liebe zur Musik, die einen immer weiter üben lässt. Das alles müssen die Jungstudierenden von sich aus mitbringen, für alles Weitere sorgt das IFF.</p>
<p>Im Jahr 2000 wurde die Frühförderung als Kooperationsprojekt vieler Einrichtungen und Stiftungen, unter anderem auch des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, möglich gemacht. Die Gründungsprofessoren Bernd Goetzke, Martin Brauß und Andreas Boettger strebten schon lange eine verbesserte Förderung musikalisch hochbegabter Kinder und Jugendlicher in Deutschland an. In anderen Ländern ist man uns, was Frühförderung angeht, schon weit voraus, beispielsweise in Ostasien. Es wurde also höchste Zeit, diese Lücke zu schließen und die Frühförderung zu verbessern. Eine Internatslösung, wie sonst oft üblich, kam aber nicht in Frage, denn die Geförderten sollten in ihrem familiären und schulischen Umfeld bleiben können. Also musste ein Konzept entwickelt werden, das zeitlich auch die normale schulische Ausbildung  möglich macht. Unterrichtet wird daher oft am Wochenende oder nach Schulschluss, mittlerweile gibt es auch Regelungen mit Schulen, die ihre Schüler für das IFF und beispielsweise anfallende Konzerte und Auftritte zeitweise freistellen. Das Konzept scheint zu funktionieren, denn das IFF wird immerhin schon zehn Jahre alt – und es wird kontinuierlich erweitert: Seit 2004 gibt es auch eine Frühförderung für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren als Vorklasse des IFF (VIFF), seit 2007 das VIFF regional, ein Kooperationsprojekt mit Musikschulen in der Umgebung.</p>
<p>Besonders am IFF ist, dass die Jungstudierenden nicht nur „ihr“ Instrument perfektionieren, sondern eine breit angelegte Ausbildung erhalten. Fächer wie Komposition, Musiktheorie oder Gehörbildung sind genauso dabei wie Rhythmische Erziehung. Das Ziel sei es nicht – anders als bei Frühförderungen an vielen anderen Musikhochschulen – sich auf ein Musikinstrument zu fixieren, sondern möglichst vielseitig zu studieren.</p>
<p>Hört sich ganz schön anstrengend an, der normale Schulalltag und dazu ein Studium? Freunde, Freizeit und Hobbys müssen sich hinten anstellen, die Musik und die Schule in einem 24-Stunden-Tag untergebracht werden. Der Gewinn, den die jungen Studierenden daraus ziehen, ist aber nicht zu unterschätzen. Hochbegabte haben es gerade wegen ihrer Begabung oft nicht leicht. Sie haben Fähigkeiten, die meist niemand im sozialen Umfeld verstehen kann. Sie möchten vielleicht über Dinge reden, für die sie unter „Normalbegabten“ keinen Gesprächspartner finden. Beim IFF wird den Kindern und Jugendlichen über die musikalische Förderung hinaus die Möglichkeit gegeben, Menschen kennen zu lernen, die eine ähnliche Begabung haben. Joana Mallwitz, ehemalige Studierende am IFF und heute Dirigentin, sagt dazu: „Dass ich hier zum ersten Mal im Leben Menschen begegnete, die ähnlich zu hören schienen wie ich, das war etwas ganz Besonderes, fast wie eine kleine Erlösung.“<br />
<strong><br />
Janina Schendel</strong></p>
<p><strong>Weitere Infos: www.hmtm-hannover.de</strong></p>
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		<title>gabriela montero</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 22:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[klassisches]]></category>
		<category><![CDATA[2010-10]]></category>

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		<description><![CDATA[Montero besitzt die unter klassischen Pianisten seltene Gabe, aus dem Stegreif zauberhafte, anrührende, aber auch lustige, jazzige oder rockige Melodien spielen zu können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gabriela Montero ist eine Ausnahmeerscheinung in der klassischen Konzertwelt. Die venezolanische Pianistin spielt auf ihrer Herbsttournee aus ihrem neuen Album SoLatino klassische Musik aus ihrer südamerikanischen Heimat. Werke von Komponisten, die in Europa bei Klavier-Konzerten bisher eher selten gespielt wurden, stehen in Hannover auf dem Programm. Dazu die Uraufführung einer Auftragsarbeit für Gabriela Montero von Paul Desenne. Stücke voller Lebensfreude und Energie, daneben Melodien, die von unsäglichem Leid und Einsamkeit erzählen. Monteros neues Programm drückt Kontraste aus, die auch in ihrem Heimatland präsent sind und die sie auf musikalische Art und Weise brillant inszeniert. Hannover darf sich auf einen intensiven und eindrucksvollen Konzertabend freuen. Allerdings nicht allein wegen der ungewöhnlichen musikalischen Qualität der Werke, sondern vor allem, weil Montero noch aus einem ganz anderen Grund als Ausnahmeerscheinung gilt.</p>
<p>In der zweiten Hälfte ihrer Konzerte spielt sie Stücke, die nicht im Programmheft stehen. Das können sie auch gar nicht, weil es sie noch nicht gibt, bevor die erste Note erklingt. Montero besitzt die unter klassischen Pianisten seltene Gabe, aus dem Stegreif zauberhafte, anrührende, aber auch lustige, jazzige oder rockige Melodien spielen zu können. Die ersten Gehversuche am Klavier der heute 40-Jährigen waren Improvisationen.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/10/54-88_SK_Oktober_101.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-8926" title="Gabriela Montero" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/10/54-88_SK_Oktober_101.jpg" alt="" width="600" height="366" /></a></p>
<p>Bereits im Alter von fünf Jahren hatte sie ihren ersten öffentlichen Auftritt und studierte später an der Royal Academy of Music, London. Während ihrer Ausbildung riet man ihr von der Improvisation ab, denn solcherlei Talent – so die herkömmliche Lehrmeinung – stört eher bei der Erarbeitung klassischer Musik. Erst die Pianistin Martha Argerich, die sie als Meisterschülerin unterrichtete, ermutigte Montero, ihre Fähigkeit, über beliebige Themen frei spielen zu können, in ihre Konzertgestaltung mit einzubeziehen. Damit betrat Montero Neuland in der klassischen Konzertwelt, nicht ohne entsprechende Kritik, die wohl jeder erfährt, der neue und andere Wege geht. Allein das Publikum gab und gibt ihr Recht: Monteros Konzerte sind meist ausverkauft, und weltweit lauschen Fans über YouTube ihren Kunststücken am Klavier. Die Improvisationen sind zu ihrem Markenzeichen geworden und weltberühmt.</p>
<p>Gabriela Montero schafft bei ihren Konzerten noch viel mehr, als sich spontan originelle Melodien einfallen zu lassen, sie sorgt für eine Verbindung zwischen Publikum und Pianistin, die man sonst nur selten findet. Denn das Publikum darf bei ihr mitentscheiden, was gespielt wird. Durch Vorsingen von Liedern oder Summen von musikalischen Themen lässt sich Montero inspirieren und improvisiert im Anschluss technisch brillant. Sie bettet die vom Publikum gewählten Melodien dabei in Tango- oder Sambarhythmen ein, bleibt klassisch oder schlägt Brücken zu vollkommen anderen Musikstilen. 2007 führte diese Art der Konzertgestaltung in der Kölner Philharmonie dazu, dass 3.000 Kölner fast unisono das Lied vom Kölner Dom vorsangen („Mir losse de Dom in Kölle&#8230;&#8221;). Montero griff das Thema auf und verjazzte den Gassenhauer. „Das Publikum erhält ebenfalls eine Stimme und öffnet den Raum, in dem sich ein Konzert abspielt“, beschreibt Montero ihre Konzerte. Das während eines Abends so entstandene Gemeinschaftswerk von Publikum und Pianistin kann der Besucher am Ende übrigens als fertige CD mitnehmen. Eine persönliche Erinnerung an einen außergewöhnlichen Konzertbesuch. In Hannover kann man Gabriela Montero am 23. Oktober um 20 Uhr im Großen Sendesaal des NDR Landesfunkhauses Niedersachsen erleben.</p>
<p><strong>Janina Schendel</strong></p>
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		<title>orchester im treppenhaus</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 15:04:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[klassisches]]></category>
		<category><![CDATA[2010-08]]></category>

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		<description><![CDATA[Muffig, dunkel, ungemütlich – so kennt man es von Treppenhäusern. Doch Treppenhaus ist nicht gleich Treppenhaus, und Orchester erst recht nicht gleich Orchester.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/54-89_SK_August_10_727.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-12213" title="54-89_SK_August_10_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/54-89_SK_August_10_727-300x242.jpg" alt="" width="300" height="242" /></a>Muffig, dunkel, ungemütlich – so kennt man es von Treppenhäusern. Doch Treppenhaus ist nicht gleich Treppenhaus, und Orchester erst recht nicht gleich Orchester.</p>
<p>Gerade in letzter Zeit häufen sich immer mehr Klassik-Formate, die das gleiche Ziel verfolgen: mit ungewöhnlichen Orten und neuen Konzepten ein jüngeres Publikum anzusprechen. Das Orchester im Treppenhaus steht nicht einfach nur auf einer Stufe mit diesen Projekten – vielmehr ist es Vorreiter dieser Bewegung.</p>
<p>Im Jahr 2006 haben 25 professionelle, junge Musiker sich unter Leitung von Thomas Posth zusammengeschlossen, um die Klassik von ihrem verstaubten Image zu befreien. Allesamt Studierende und Absolventen der Hochschule für Musik und Theater Hannover, kannten sie das Bild nur zu gut: Wann immer sie ein Konzert gespielt haben, sie saßen meist doch nur vor ihren Eltern. Nach dem x-ten „Eltern-Konzert“ in der Hochschule starteten sie eine Umfrage unter Jugendlichen, um in Erfahrung zu bringen, was die von Klassik überhaupt hielten. Das erstaunliche Ergebnis: Rund 50 Prozent fanden Klassik „cool“. Konzerte besuchten sie trotzdem nicht. Das Problem war also nicht die Musik, das Problem waren die Konventionen: Das Orchester ist weit weg auf der Bühne, das Publikum sitzt ähnlich steif da, wie es der Kodex auch für die Kleidung vorsieht, und selbst geklatscht wird nicht dann, wenn&#8217;s gefällt, sondern nach bestimmten Regeln. Distanziert, abstrakt und so gar nicht „cool“. Das sorgt natürlich für Unsicherheit. „Die Angst, etwas falsch zu machen, schreckt viele ab“, weiß Thomas Posth. Jungen und gar nicht mal uninteressierten Leuten Orchestermusik und neue Kompositionen nahezubringen, ohne sie durch einen steifen Rahmen zu verschrecken, musste aber doch möglich sein. Das Ziel des Orchesters war damit klar. „Spaß machen muss es, und lustig darf&#8217;s sein.“ Die klassische Musik bildet klar den Kern – das Drumherum ist dagegen stets neu, ebenso wie das Gehäuse.</p>
<p>Unter dem Motto „Raus aus den Konzertsälen, hinein in die Alltagsräume der Stadt“ tritt das Orchester in Clubs, Treppenhäusern und an anderen ausgefallenen Schauplätzen auf, an denen niemand Klassik vermutet. Seit Gründung des Trägervereins Akademie für lebendige Musik e.V. ist das Orchester im Treppenhaus unabhängig, freut sich aber über eine Vielzahl an spannenden Kooperationen. Viermal jährlich mit je drei Konzerten in Hannover sowie zwei anderen Städten in Niedersachsen, finden in der Reihe KlassikCLUB unverwechselbare Musik-Theater-Abende statt, in denen Klassik, Texte, Bilder und schauspielerische Szenen im Wechsel zu einem kunstvollen Gesamterlebnis wachsen. Die Szenen werden von Regisseur Werner Eggenhofer und dem Schauspiel München eigens für die Treppenhauskonzerte erarbeitet und umrahmen, ergänzen und kommentieren die klassische Musik so, dass sie selbst Klassiklaien begreifbar und zugänglich wird. So entstanden sind bereits begeistert angenommene Programme mit Titeln wie „Verbotene Liebe“, „Psycho“, „Dirty Dancing“, „Tatort“ oder „Hitzefrei!“. Ob verpackt als Komödie, Thriller, Liebesschnulze oder Actionspektakel, eines haben die KlassikCLUB-Konzerte gemein: ein Eröffnungs-Jingle, passend zum Thema, der mit dem typischen THX-Filmsound endet, sowie den „Treppenhaus-Tango“ zum Schluss, dem musifizierten „Alles wird gut“. Und tatsächlich scheint es so zu sein: „Wir erreichen zu 80 Prozent unser Zielpublikum“, freut sich Posth. Heißt: Leute ab 18 bis 40 Jahre. Warum erst ab der Oberstufe? „Wenn Schüler mit ihren Lehrern kommen, ist eben doch manchmal Zwang dabei. Wer hierhin kommt, ist freiwillig da.“ Natürlich sind aber alle willkommen, bei loungiger Atmosphäre die Konzerte zu genießen und im Anschluss mit Musikern und Schauspielern gemeinsam zu feiern. Der nächste KlassikCLUB mit dem „Geburtstag der Infantin“ findet am 4. Dezemeber um 20:30 Uhr im Conti-Foyer statt.</p>
<p>Posths aktuelles Lieblingsprojekt ist die „Geisterbahn“ in Zusammenarbeit mit der üstra. In einer Oldtimerstraßenbahn quer durch düstere, stillgelegte Untergrundstationen Hannovers wird Stravinskys „Geschichte vom Soldaten“ aufgeführt, szenisch untermalt von Schauspielern der Schauspielschule Hannover unter der Regie von Nora Somaini. Premiere ist am 13. September. „Das wird richtig gruselig“, verrät der 33-Jährige, der vor zehn Jahren aus Tübingen hierher gekommen ist, um an der HMTH Schulmusik und Cello zu studieren, und zudem Mitglied der Dirigierklasse von Prof. Eiji Oue war. Unter anderem für das Orchester im Treppenhaus ist er 2008 mit dem Förderpreis des Prätorius Musikpreises Niedersachsen ausgezeichnet worden. Als Lehrbeauftragter, Leiter von „clazz“, dem Jungen Konzertchor Hannover, sowie des Universitätsorchesters „collegium musicum“ der Leibniz Universität Hannover ist er alledings weit mehr und gern mit Hannover verbunden. Die Stadt biete Kulturschaffenden viel Raum und viele Möglichkeiten und sei offener für neue Konzepte. „Es ist schön, dass man verrückte Ideen haben und die auch noch umsetzen kann.“</p>
<p><strong>Manuela Sender</strong></p>
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		<title>klassik-lounge im historischen museum</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 22:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[klassisches]]></category>
		<category><![CDATA[2010-07]]></category>

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		<description><![CDATA[Gefragt war ein stimmiger Rahmen für den Genuss klassischer Musik und ein Get-together zwischen den Festivalbesuchern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Ein Projekt im Rahmen von „Klassik in der Altstadt“</strong></p>
<p>Vom 9. bis zum 24. Juli jährt sich in Hannover bereits zum zehnten Mal das Festival „Klassik in der Altstadt“. An verschiedenen Orten rund um den historischen Stadtkern können Besucher in entspannter Atmosphäre klassische Klänge teils unter freiem Himmel erleben. Den Auftakt bildet das Jubiläumskonzert am 9. Juli um 20 Uhr in der Marktkirche, mit Helen Donath als Star des Abends, begleitet von ihrem Mann Klaus Donath am Klavier sowie mit Emiko Okuyama (Sopran), dem Solistenensemble des Mädchenchors Hannover, dem Orchester im Treppenhaus unter Leitung von Thomas Posth, Luiza Borac (Klavier), Axel la Deur (Orgel) und weiteren bekannten Namen aus den letzten Festivaljahren. Auf höchstem Niveau geht es auch in den nachfolgenden Wochen weiter: mit einem vielseitigen Programm von der Kammer- bis zur Kirchenmusik und vom Konzerthighlight mit internationalen Stars bis zum Kinderkonzert. Musikliebhaber jeden Alters können gezielt eine der hervorragenden Darbietungen besuchen oder auf einem geführten, kostenlosen Rundgang von Bühne zu Bühne flanieren und sich dabei über die unterschiedlichsten Interpreten und Ensembles freuen.</p>
<p>Traditionell und dennoch stets neu veranstalten Ariane Jablonka und ihr Team von der AJ-Classic &amp; Eventpromotion GmbH &amp; Co. das kleine, feine Klassikhighlight. Unterstützung erhalten sie dabei von den Kooperationspartnern Hannover Tourismus Service e.V. und dem Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover sowie zahlreichen ideellen Partnern und Sponsoren. Dafür, dass es nicht nur namhaften Künstlern, sondern auch jungen Talenten eine Plattform bietet, ist das Festival längst bekannt. Die Besonderheit in diesem Jahr: Neben Klassikinterpreten haben auch talentierte Innenarchitekturstudierende die Möglichkeit, im Rahmen von „Klassik in der Altstadt“ ihre Kunst zu präsentieren.</p>
<p>Entstanden aus der Idee von AJ-Classic &amp; Eventpromotion heraus, Freunden und Förderern sowie teilnehmenden Künstlern zum 10-jährigen Jubiläum einen besonderen Raum zu bieten, in dem sie das Ehrenfest gemeinsam feiern und sich persönlich kennenlernen können, wurde das Projekt „Klassik-Lounge“ ins Leben gerufen. In eine solche galt es im Vorfeld des Festivals das Foyer des Historischen Museums – neben dem Marktplatz, der Kreuzkirche und (bei schlechtem Wetter) auch dem Alten Rathaus eine der zentralen Musikbühnen bei „Klassik in der Altstadt“ – zu verwandeln. Orte der Kommunikation – seien es gemütliche Sitz- oder lockere Stehmöglichkeiten – sowie ein außergewöhnliches Beleuchtungskonzept sollten dem Foyer den typischen Charakter einer Lounge verleihen, ein Catering sollte aufgebaut werden können, und die Lounge musste so konzipiert sein, dass der normale Ausstellungsbetrieb des Hauses nicht gestört wird. Ebenso im Raum visualisiert werden sollte das Thema „Klassik in der Altstadt“. Kurz: Gefragt war ein stimmiger Rahmen für den Genuss klassischer Musik und ein Get-together zwischen den Festivalbesuchern.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/54-88_SK_Juli_10_721.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-8579" title="Klassik-Lounge" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/54-88_SK_Juli_10_721-1024x506.jpg" alt="" width="599" height="399" /></a></p>
<p>Unter diesen Vorgaben haben Studierende des 4. bis 6. Semesters des Studiengangs Innenarchitektur der Fachhochschule Hannover sich im Frühjahr diesen Jahres drei Wochen lang mit der temporären Umgestaltung des Museums-Foyers auseinandergesetzt. Im Rahmen eines Gestaltungswettbewerbs zum Thema „Klassik-Lounge im Historischen Museum Hannover“ haben sie unter Leitung von Prof. Dipl. Ing. Bernd Rokahr innovative Entwürfe erarbeitet. Aus 14 Arbeiten wählte eine Jury, bestehend aus Vertretern von AJ-Classic &amp; Eventpromotion und des Historischen Museums, die drei besten und zwei besonders originelle Projektideen heraus, die mit  Sachpreisen ausgezeichnet wurden.</p>
<p style="text-align: left;">Über den 1. Preis freuen durfte sich Nicole Brüggmann. „Mein Entwurf unterstreicht die Eigenschaften der klassischen Musik und macht sie virtuell zugänglich. Ich möchte den Besuchern der Klassik-Lounge im Historischen Museum einen besonderen Moment schenken“, verrät sie über den Hintergrund ihrer „Moments-Lounge“. Ein besonderer Moment, der nun Wirklichkeit wird: Brüggmanns Entwurf diente als Leitfaden zur Umsetzung der „Klassik-Lounge“. Farbe, Licht und Raum als wesentliche Inhalte bilden eine Art Gesamtkunstwerk. Eine Bühne am Fuße der Wendeltreppe steht nicht nur im Mittelpunkt bei Konzerten und Preisübergaben, sondern auch im Mittelpunkt der Lounge. Projektionen und Lichtinstallationen bespielen das Foyer, und selbst die Außenfassade wird mit einbezogen, um Besucher auf das Besondere im Inneren aufmerksam zu machen. Für das Historische Museum selbst bieten die Entwürfe der Studierenden auch über das Festival hinaus wertvolle Studien zur Nutzung des Foyers, das für das Museum der zentrale Veranstaltungsort ist.</p>
<p style="text-align: left;">Wer sich zunächst ein Bild von der Klassik-Lounge machen möchte, hat am 17. und 24. Juli von 18 bis 21 Uhr Gelegenheit dazu: Unter Mitwirkung verschiedener Künstler lädt sie alle Festivalbesucher ein, entspannt den Tag ausklingen zu lassen – mit vielen besonderen Momenten.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Manuela Sender</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Informationen zum Festival unter www.aj-classic.de und www.hannover.de</strong></p>
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		</item>
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		<title>klassik in der klinik</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/02/klassik-in-der-klinik/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 22:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[klassisches]]></category>
		<category><![CDATA[2010-02]]></category>

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		<description><![CDATA[Fest steht, dass Musik psychische, psychosomatische und vegetative Wirkungen auf den Menschen hat. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/Birgit-Bachhuber-und-Kerstin-Ingwersen.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-7772" title="Birgit Bachhuber und Kerstin Ingwersen" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/Birgit-Bachhuber-und-Kerstin-Ingwersen.jpg" alt="" width="239" height="230" /></a>Musik hilft heilen. Dieser Ansatz wurde von dem Musiker Manfred Günther aufgegriffen und mit dem Anliegen verknüpft, junge Musiker zu fördern. Manfred Günther, Kontrabassist bei der NDR-Radiophilharmonie, gründete im Februar 2009 den Verein Klassik in der Klinik. Angeregt durch seine Tätigkeit im Lions-Club Eilenriede, kam der 64-Jährige auf die Idee, Kinder-Konzerte und -Workshops in Krankenhäusern zu organisieren. So entstand aus dem Grundsatz des Lions-Clubs „We serve“, also „wir dienen“, – sprich sozial schwachen Hilfe zu leisten – die Idee zu einem gemeinnützigen Verein, der Konzerte junger Musiker im Klassik- und Jazzbereich in sozialen Einrichtungen initiiert und unterstützt.</p>
<p>Der Unterstützung der HMTH und des Jazz Clubs Hannover konnte sich der Vrein dabei natürlich von Beginn an sicher sein. Schlicht und einfach eine gute Idee! Die Musiker bekommen durch den Verein eine Plattform, sie  können sich einem Publikum präsentieren und an Bekanntheit gewinnen. Gleichzeitig leisten sie ihren sozialen Anteil, denn die Konzerte fördern den Integrations- und somit auch den Heilungsprozess der Patienten.</p>
<p>Ursprünglich sollten die Konzerte direkt in den Krankenzimmern stattfinden, doch die Umsetzung war schon aus Platzgründen schwierig. Deshalb hat sich die Form der Präsentation dahingehend gewandelt, dass die Konzerte in Krankenhaussälen gegeben und dadurch auch einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden. Darüber hinaus gehen Musikerinnen einmal in der Woche in das Kinderkrankenhaus auf der Bult und in die MHH und gestalten mit den Kindern auf der Station Stücke und rhythmische Übungen.</p>
<p>Das gemeinsame Spielen von Liedern soll den kranken Kindern Abwechslung und Freude in den Krankenhausalltag bringen. Noch dazu unterstützt die Musik selbst den Heilungsprozess. Dieses Wissen gibt es seit mehreren tausend Jahren. Und es ist nur logisch, bedenkt man, dass Schwingung und Frequenzen sich schon allein auf Wassermoleküle derart auswirken, dass diese je nach Art der Musik florale oder zerrissene Formen bilden – und der Mensch besteht ja zu einem Großteil aus Wasser. Heavy Metal und Techno wirken sich in der Regel negativ aus. Abgesehen davon, dass sie kurz helfen können, Aggression und Wut abzubauen, werden durch sie Herzfrequenz und Blutdruck erhöht. Auch werden Schmerzen noch stärker empfunden, wenn harte Töne oder gar keine Musik zu hören ist. Schmerz nimmt also durch das Hören von Musik ab. Rock- und Pop, vor allem, wenn es sich um die Lieblingsmusik handelt, lateinamerikanische und klassische Musik, sind am Besten geeignet, um Schmerzen, Stress und Schlafstörungen zu lindern und das Immunsystem zu stärken.</p>
<p>Darum gibt es Musiktherapien für die verschiedensten Bereiche: Zur Linderung bei Tinitus-Leiden, Konzentrationsschwäche, Angst, Burn-Out und um Demenzkranke, Autisten oder sogar Koma-Patienten zu erreichen. Die Liste ist lang.</p>
<p>Fest steht jedenfalls, dass Musik psychische, psychosomatische und vegetative Wirkungen auf den Menschen hat. Rhythmische Schwingungen wirken positiv auf Herzschlag, Atemfrequenz und andere Funktionen. Und natürlich wird auch die Psyche positiv beeinflusst, wenn die Gefühle in Schwingung geraten – Melodien wirken nämlich im Gehirn genau dort, wo Freude, Trauer usw. verarbeitet werden. Wer dazu selbst Musik macht, hat außerdem die Möglichkeit, seine Gefühle über die Musik auszudrücken und was für die Seele gut ist, tut auch dem Körper gut.</p>
<p>Zwölf Konzerte sind für dieses Jahr geplant – drei davon im Februar und März. Da der Verein u.a. vom NDR unterstützt wird, der einmal jährlich ein Konzert sponsert, geht es auch gleich mit einem Kammermusikkonzert vom NDR los. Kerstin Ingwersen (Oboe) und Birgit Bachhuber (Harfe) präsentieren am 07. Februar um 15 Uhr im Atrium des INI (International Neuroscience Institute) Werke von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Louis Spohr, Gaetano Donizetti, Benjamin Britten und Camille Saint Saens.</p>
<p>Im März werden dann fünf weitere junge KünstlerInnen Werke von Ludwig van Beethoven, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Frederic Chopin und Peter I. Tschaikowski darbieten (03.03., Friederikenstift) und mit Arien aus Opern von Wolfgang Amadeus Mozart sowie berühmten Melodien aus Operetten und Musicals aufwarten (10.03. im Henriettenstift). Der Eintritt zu den Konzerten ist frei, um Spenden wird gebeten.<br />
<strong><br />
Christine Meier</strong></p>
<p><strong>Weitere Informationen unter: www.klassikinderklinik.club.officelive.com</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>kurt masur und das london philharmonic orchestra</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/09/kurt-masur-und-das-london-philharmonic-orchestra/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 22:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[klassisches]]></category>
		<category><![CDATA[2009-09]]></category>

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		<description><![CDATA[Das London Philharmonic Orchestra spielt unter der Leitung Kurt Masurs im Kuppelsaal im HCC, die Symphonie Nr.7 C-Dur op. 60 Leningrader.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;"><strong>Wenn am 8. September im Kuppelsaal im HCC die ersten Klänge von Schostakowitschs „Leningrader“ unter der Leitung Kurt Masurs zu hören sein werden, dann ist das nicht nur ein Wiedersehen alter Bekannter, denn von 2000 bis 2007 war Masur Musikdirektor des London Philharmonic Orchestra, es ist auch ein Konzert mit politischer Aussage.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2009/10/Masur_700px.jpg"><img class="size-full wp-image-5120 alignnone" title="Kurt Masur" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2009/10/Masur_700px.jpg" alt="Kurt Masur" width="454" height="370" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Der Konzertabend erinnert an den Mauerfall vor 20 Jahren. Schostakowitsch vollendete seine 7. Symphonie während der Belagerung von Leningrad in den Jahren 1941/42. Die Leningrader ist dem Kampf gegen den Faschismus gewidmet. Sie ist dramatisch, tragisch und doch auch hell, heiter und lebensbejahend. Symbol für das unendliche Leid des Krieges, Symbol für den Kampf, aber vor allem für die Hoffnung. Auch Masur hat gekämpft, auf seine Weise, zuletzt, als er die Oppositionellen in Leipzig unterstützte. Geboren wurde Masur am 18. Juli 1927 im schlesischen Brieg. Zunächst absolvierte er eine Elektrikerlehre, entschied sich erst danach für die Musik. Am Leipziger Konservatorium studierte er ab 1946 Klavier, Komposition und Orchesterleitung.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;">Das Studium brach er jedoch nach zwei Jahren ab. Sein Debüt als Kapellmeister erfolgte am Theater von Halle an der Saale, wo er zum ersten Mal Opernaufführungen dirigierte. Es folgten weitere Engagements auf verschiedenen Bühnen der damaligen DDR. 1970 wurde er Kapellmeister des 1743 gegründeten Gewandhauses in Leipzig. Und formte dieses Orchester zu einem der besten Klangkörper. Er selbst hat sich gelegentlich als „Politiker wider Willen“ bezeichnet. Unvergessen bleibt sein politisches Engagement bei den Montagsdemonstrationen 1989 in Leipzig – er gehörte zu den Mitunterzeichnern des Aufrufs zum beiderseitigen Verzicht auf Gewalt. „Seine Stimme war nicht die einzige, aber die wichtigste“, sagt dazu der ebenfalls aus der DDR stammende Dirigent Peter Gülke. Masur war und ist ein freier Geist.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;">Natürlich stand er zu DDR-Zeiten unter strenger Beobachtung durch die Stasi. Sie sah in ihm zwar keine direkte Bedrohung, denn er war immer zuerst ein Mann der Musik. Aber man vermisste doch das klare Bekenntnis zur DDR. Im Büro des Gewandhauses hatte man Mikrofone installiert, auch im Auto des Dirigenten wurde später ein Sender entdeckt. 1964, ohne Orchester und mit einem Auslandsauftrittsverbot belegt, hatte Masur darum gebeten, nach Bremen zu gehen. Man hat ihn jedoch nicht ziehen lassen. Masur ist in der Folgezeit kaum angeeckt in der DDR, er hat sich auf die Kunst, „auf das Gute“ konzentriert. Doch als sich 1989 die Gelegenheit bot, hat er sich klar positioniert. Nach dem Mauerfall folgte Masur dem Ruf zu den New Yorker Philharmonikern. Die ihn nicht wollten, weil er nun diesen „politischen Nimbus“ hatte, wie in vielen westdeutschen Medien damals zu lesen war, sondern die einfach einen erfahrenen Dirigenten suchten. Immerhin hatte Masur bis dahin bereits über 300 Konzerte in den USA gegeben. Es folgten Stationen beim London Philharmonic Orchestra und beim Orchestre National de France in Paris.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;">Zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen, zuletzt im April 2008 mit dem Wilhelm-Furtwängler-Preis, beschreiben die Steile internationale Karriere, die wohl noch lange nicht zu Ende ist. Das London Philharmonic Orchestra spielt unter der Leitung Kurt Masurs am Dienstag, 8. September, 20.00 Uhr im Kuppelsaal im HCC, die Symphonie Nr.7 C-Dur op. 60 Leningrader. Kartenpreise zwischen 12,- und 120,- Euro plus 10% Vorverkaufsgebühr.Konzertkarten bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter <a href="http://www.eventim.de/">www.eventim.de</a>.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;"><strong> GAH </strong></p>
<p style="text-align: center;"><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
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		<title>die 4. werkstatt junger komponisten</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/09/die-4-werkstatt-junger-komponisten/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 22:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[klassisches]]></category>
		<category><![CDATA[2009-09]]></category>

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		<description><![CDATA[Initiiert von Musik 21 Niedersachsen, ist die Werkstatt Junger Komponisten ein Forum der Begegnungen und des Austauschs für aktive Nachwuchskomponisten bis 21 Jahre.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;">Initiiert von Musik 21 Niedersachsen, ist die Werkstatt Junger Komponisten ein Forum der Begegnungen und des Austauschs für aktive Nachwuchskomponisten bis 21 Jahre.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Unter professioneller Anleitung u.a. von Benjamin Lang werden sie in Komposition unterrichtet und erhalten dazu Gelegenheit, eigene Kompositionen in einer Probe mit professionellen Musikern spielen zu lassen. Anmeldeschluss ist der 07. September. Ein Anmeldebogen steht unter www.musik21niedersachsen zum Download bereit.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Dort finden sich auch alle weiteren Infos.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2009/10/Werkstatt_500px.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5121" title="Junge Komponisten am Werkeln" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2009/10/Werkstatt_500px.jpg" alt="Junge Komponisten am Werkeln" width="450" height="354" /></a></p>
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		<title>7. internationaler violin-wettbewerb hannover</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/08/7-internationaler-violin-wettbewerb-hannover/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 22:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[klassisches]]></category>
		<category><![CDATA[2009-08]]></category>

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		<description><![CDATA[35 junge ViolinistInnen aus 17 Ländern werden vom 26. September bis zum 10. Oktober in Hannover zu erleben sein. Karten an allen VVK-Stellen und unter www.violin-wettbewerb.de.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Wenn junge Violinistinnen und Violinisten in Japan, China, Amerika, Israel oder Deutschland miteinander über renommierte internationale Wettbewerbe sprechen, so fällt seit einigen Jahren ganz selbstverständlich ein Name: Hannover.</strong></p>
<p>Bei Wettbewerben ausgezeichnet zu werden, das ist für die jungen Künstlerinnen und Künstler beruflich immer ein wichtiger Schritt auf der Karriereleiter. Zumal, wenn so eine Veranstaltung internationalen Ruf genießt. Ein hohes Bewerber-Niveau, eine fachkundige Jury und natürlich das Preisgeld bestimmen den Platz in der Rangliste innerhalb der wichtigsten musikalischen Wettbewerbe.</p>
<p>Alle drei Voraussetzungen erfüllt der siebte internationale Violin-Wettbewerb in Hannover. Aus 129 Bewerbern wurden 35 Violinisten aus 17 Ländern ausgewählt. Ein Bewerbungsrekord, der gleichzeitig eine Standortbestimmung ist. „Beeindruckend war vor allem das hohe Niveau der Geigerinnen und Geiger“, resümiert der Künstlerische Direktor des Violin-Wettbewerbs, Professor Krzysztof Wegrzyn, der auch die Vorauswahl leitete.</p>
<p>Mit 20 Bewerbungen kam die größte Bewerberzahl aus Japan. Sechs Künstler wurden eingeladen. Ebenfalls sechs Künstler kommen aus Korea, drei jeweils aus China und Amerika. Auch Vertreter aus Albanien, Armenien und Israel werden vom 26. September bis zum 10. Oktober in Hannover vertreten sein. In Deutschland studieren bzw. studierten insgesamt sieben Teilnehmer, drei davon an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Insgesamt sind 21 Violinistinnen und 14 Violinisten aus 17 Nationen zum Wettbewerb eingeladen, darunter drei aus Deutschland. Die Internationale Vorauswahljury, die vom 1. bis zum 5. Juli in Hannover tagte, setzte sich aus Boris Kuschnir (Privatuniversität Konservatorium Wien, Universität für Musik und darstellende Kunst Graz), Gyorgy Pauk (Royal Academy of Music London), Ulf Schneider und Krzysztof Wegrzyn (beide Hochschule für Musik und Theater Hannover) zusammen.</p>
<p>Nicht zuletzt dürfte natürlich auch die Erweiterung der Preisträgerförderung in diesem Jahr durch die Stiftung Niedersachsen zur hohen Bewerberzahl beigetragen haben. Die Preisgelder für die ersten drei Plätze wurden auf 50.000 Euro, 30.000 Euro und 20.000 Euro angehoben, die Finalistinnen und Finalisten auf den Plätzen vier bis sechs erhalten jeweils 8.000 Euro und den Titel „Preisträger/in des Internationalen Violin-Wettbewerbs Hannover 2009“. Dem Gewinner des ersten Preises stellt die Fritz-Behrens-Stiftung außerdem für drei Jahre eine Violine von Giovanni Battista Guadagnini zur Verfügung. Erstmals werden auch namhafte Medienvertreter einen mit 5.000 Euro dotierten Kritikerpreis vergeben, und nicht zuletzt kann das Publikum einen eigenen Favoriten küren und mit 5.000 Euro Preisgeld auszeichnen. Darüber hinaus vermittelt die Stiftung Niedersachsen Debütrezitale und -konzerte mit Orchestern und Ensembles von internationalem Rang.</p>
<p>Der Violin-Wettbewerb ist eingebettet in ein umfangreiches Programm zur Musikförderung und -vermittlung. Das Schulprogramm bringt junge Geigerinnen und Geiger in die Klassenzimmer. Im Gegenzug verfolgen die teilnehmenden Klassen einzelne Wettbewerbsauftritte direkt im Konzertsaal oder via Livestream im Internet. In der Reihe „Zu Gast in Niedersachsen“ werden am 7. Oktober Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Violin-Wettbewerbs in acht Städten konzertieren. Ein weiterer Höhepunkt im Gesamtprogramm ist natürlich der Auftritt Gidon Kremers mit der NDR Radiophilharmonie unter der Leitung von Eiji Oue am 3. Oktober im Landesfunkhaus Niedersachsen.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-4233" title="Classic Lounge" src="http://skneu.d-1.com/wp-content/uploads/2009/08/violin-wettbewerb_net-300x146.jpg" alt="Classic Lounge" width="300" height="146" />Eine sehr ungewöhnliche Präsentation klassischer Musik außerhalb der Konzertsäle ist die Veranstaltungsreihe „Classic Lounge“ in Zusammenarbeit mit den Festwochen Herrenhausen. In der Orangerie der Herrenhäuser Gärten inszeniert DJ Raphaël Marionneau klassische Musik als „Couch Culture“. Dazu kombiniert Harm Bremer ungewöhnliche Lichtprojektionen.</p>
<p>Der Kartenvorverkauf für die Veranstaltungen des Internationalen Violin-Wettbewerbs Hannover startet bundesweit am 3. August an den Vorverkaufsstellen und unter www.violin-wettbewerb.de. Dort finden sich auch alle weiteren Informationen zum umfangreichen Programm.<strong> </strong></p>
<p><strong>GAH</strong></p>
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