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	<title>STADTKIND - hannovermagazin &#187; sport</title>
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		<title>polocrosse german open, 18.-19.06.2011 holzhauers hof, stelingen</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 13:31:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[spitzenspiel]]></category>
		<category><![CDATA[2011-07]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Holländer waren auch schon da. Ein kräftiges „Wilt u een Chocomel?“ adressiert an eine der jungen Spielerinnen in knallorangenen Trikots ließ keine anderen Schlüsse zu. Und kaum war das Flüssigschoki-Doping abgeschlossen, konnten die Polocrosse German Open auch schon starten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/44-51_SK_Juli_2011_721.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13422" title="reiten" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/44-51_SK_Juli_2011_721-300x234.jpg" alt="" width="300" height="234" /></a>Die Holländer waren auch schon da. Ein kräftiges „Wilt u een Chocomel?“ adressiert an eine der jungen Spielerinnen in knallorangenen Trikots ließ keine anderen Schlüsse zu. Und kaum war das Flüssigschoki-Doping abgeschlossen, konnten die Polocrosse German Open auch schon starten. Polocrosse, eine in Deutschland noch nicht so recht etablierte Sportart, ist eine Mischung aus Polo und Lacrosse. Einfach gesagt: Die Sportler – hoch zu Ross – müssen versuchen, mit Lacrosseschlägern den Ball in die schmalen Tore jeweils am Kopfende des fast 150m langen Feldes zu befördern. Klar, dass noch einige Regeln hinzukommen, die den beiden Muttersportarten entliehen sind. Die Spielzeit wird in „chukkas“ bemessen (3 x 6Minuten) und die drei Spieler sind fest eingeteilt in Abwehr, Mittelfeld und Angriff. Tore darf dabei nur der Angriffsspieler erzielen, der immer mit der Nummer 1 auf dem Rücken reitet. Die beiden anderen sind für Abwehraktionen zuständig und treiben nach Ballgewinnen die Kugel nach vorne. Tore dürfen nur aus dem Wurfkreis erzielt werden, in dem sich nur jeweils ein Angreifer und ein Verteidiger aufhalten dürfen.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/44-51_SK_Juli_2011-1_72.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13423" title="polo zu ross" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/44-51_SK_Juli_2011-1_72-300x228.jpg" alt="" width="300" height="228" /></a>Packende Zweikämpfe sind also garantiert, denn körperlos ist dieser Sport nicht. Auch wenn es hauptsächlich die Pferde sind, die sich unter Anleitung der Reiter beharken. Unter diesem Druck muss der Angreifer versuchen, den Ball abzuschirmen. Hiebe von unten an den Schläger des Kontrahenten sind erlaubt, um sich nebenbei eine Position zu erarbeiten, aus der ein Torwurf erfolgreich erscheint. Das dieser spektakuläre Sport in Deutschland noch nicht viel Beachtung findet, liegt sicherlich auch daran, dass er erst seit einigen Jahren aktiv betrieben wird. Die jetzige Verbandspräsidentin brachte ihn aus einem Irlandurlaub mit, wo sie durch Zufall an einige Polocrosser geriet. Die Entwicklung läuft seitdem langsam, aber kontinuierlich. Für die Sportler ist Polocrosse eine schöne Ergänzung zum Reitsport. Mit nur wenigen zusätzlichen Mitteln kann aus einem begeisterten Pferdebesitzer ein ausgewachsener Spieler werden. Ein Schläger gekauft, die Beine des Pferdes getaped und mit einer Art Schienbeinschützer versehen, und das Spiel kann beginnen. Einzig die Pferde brauchen so manches Mal ein bisschen Eingewöhnungszeit, bis sie sich im vollen Galopp in einen spektakulären Zweikampf mit einem Artgenossen wagen.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/44-51_SK_Juli_2011-2_72.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13424" title="polo zu ross" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/44-51_SK_Juli_2011-2_72-300x229.jpg" alt="" width="300" height="229" /></a>Für Reitanfänger ist dieser Sport übrigens auch möglich, denn ob Pony oder Ackergaul, jedes Pferd hat seine Vorteile und jedes Pferd kann dabei sein. Die jüngste Teilnehmerin des Turniers ist immerhin stolze sieben Jahre alt und mit ihrem Pony im Mittelfeld einer der Nachwuchsmannschaften eingesetzt. Tipps vom jovialen Moderator gibt es dabei gratis, auch wenn einige davon mit einem reumütigen „Ach nee, doch nicht!“ schnell wieder zurückgezogen werden. Mittlerweile agieren in Deutschland drei Vereine und die Sportler nehmen auch an internationalen Wettkämpfen teil. Während Turniere in Holland oder Frankreich gut zu erreichen sind, fällt bei Reisen nach England ein wesentlich größerer Aufwand an. Doch trotz der wachsenden Schar der Begeisterten sind die German Open in Stelingen das einzige Turnier in Deutschland im Jahr 2011.</p>
<p>Und wo so viele Pferdenarren vereint sind, da dürfen auch andere Gattungen nicht fehlen. Hunde toben neben dem Spielfeld, und am Stand für den Vierbeinerbedarf kommt auch schon mal ein Fachgespräch über den letzten Besuch beim Katzenpsychologen zustande. Vielleicht das Biest mal mit Chocomel besänftigen. Bei Zweibeinern klappt das.</p>
<p><strong>Klaas Laufmöller</strong></p>
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		<title>Bezirksoberliga 30. April: ubc hannover II – cvjm hannover 66:78</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 14:25:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[basketball]]></category>
		<category><![CDATA[2011-06]]></category>

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		<description><![CDATA[So ist das halt mit der guten alten Zeit: Versucht man sie wiederzubeleben, geht es meist in die Hose. Die zweite Mannschaft des UBC wurde auserkoren, eine Reminiszenz an die Geburtsjahre des mittlerweile in der ProA beheimateten Vereins zu liefern]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/45-49_SK_Juni_2011-1_72.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13175" title="Basketball-Spiel" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/45-49_SK_Juni_2011-1_72-300x226.jpg" alt="" width="300" height="226" /></a>So ist das halt mit der guten alten Zeit: Versucht man sie wiederzubeleben, geht es meist in die Hose. Die zweite Mannschaft des UBC wurde auserkoren, eine Reminiszenz an die Geburtsjahre des mittlerweile in der ProA beheimateten Vereins zu liefern. Es gab eigentlich auch viel zu feiern. Der Aufstieg der Mannschaft in die Oberliga stand bereits vor der Partie fest, und nun sollte noch eben der städtische Konkurrent vom CVJM aus der Halle gefegt werden. Das Ganze in bester Tradition bei freiem Eintritt, 100 Liter Freibier, passender HipHop-Untermalung und einer spektakulären Halbzeitshow. Halt ganz wie früher, als die erste Mannschaft der Tigers in den unteren Ligen völlig unterlegene Mannschaften auseinandernahm und dabei die vielen Zuschauer mit spektakulären Aktionen unterhielt.</p>
<p>Klar, die großen Namen fehlten auf dem Spielfeld. Richard Brenton oder Michael Claxton, die in den damaligen Zeiten die Liga dominierten und von den Gegnern nicht zu stoppen waren, bekamen die rund 300 Zuschauer nicht zu sehen. Doch mit Andre Peuker – unvergessen wie Hallensprecher Joe Asberry diesen Nachnamen aussprach und einen mittelschweren Lachanfall bekam – und Lars Schulze liefen immerhin zwei Akteure auf, die auch schon in der ersten Mannschaft ihre Minuten bekommen hatten. Dazu an der Linie mit Kristian Maric ein Trainer, der auch noch in der ProB den einen oder anderen Distanzwurf eingestreut hatte. Der CVJM hingegen dümpelt im Mittelfeld der Tabelle und hatte im Hinspiel eine böse Packung bezogen. Besonders auffällig waren die Größennachteile der jungen Mannschaft. Einzig Routinier Matthias Schomburg konnte einige Zentimeter gegen die großen Spieler des UBC entgegensetzen. Dennoch waren die Gäste nicht gewillt, sich vor ungewohnter Kulisse abfertigen zu lassen. Von Beginn an hielten sie dagegen und waren mit Teambasketball und Versuchen aus der Distanz erfolgreich. Besonders der Aufbau des CVJM, in Fachkreisen der weiße Mugsy Bogues genannt, tat sich bei den Versuchen von Downtown hervor. Die Offensive der Tigers bestand dagegen meist aus Einzelaktionen. Als sich Andre Peuker im dritten Viertel innerhalb von drei Minuten fünf Fouls einhandelte und das Spiel verlassen musste, nutzte der CVJM seine Chance und spielte seinen Stiefel ruhig und souverän herunter.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/45-49_SK_Juni_2011_72.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13176" title="Basketball" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/45-49_SK_Juni_2011_72-300x236.jpg" alt="" width="300" height="236" /></a>Den Zuschauern, zumindest denen, die dem UBC die Daumen drückten, konnte ab diesem Zeitpunkt noch nicht einmal mehr das Freibier den Abend retten. Dabei lief das kühle Gold wie zu besten Zeiten. Da auch die Jungs vom Tresen sich das Spiel nicht entgehen lassen wollten, mussten die Zuschauer allerdings selber aktiv werden und sich an den bereit stehenden Kisten bedienen. Der ungeheuren Anziehungskraft des Tresens war auch der verzögerte Beginn der zweiten Spielhälfte zu verdanken. Die Spieler standen schon bereit, als die Referees bemerkten, dass einzig das Kampfgericht noch nicht wieder auf seinem Posten war. Nach kurzer Ratlosigkeit seitens der Herren in Grau schlurften die Offiziellen aber auch schon unter dem Applaus der Zuschauer in die Halle. Das Spiel konnte weitergehen und der UBC hätte sich 20 Spielminuten später wohl ein komplettes Fernbleiben der Zeitnehmer gewünscht.</p>
<p><em><strong>Klaas Laufmöller</strong></em></p>
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		<title>reiten: vielseitigkeitsturnier des rv hannover anlage des rv hannover in vahrenheide / 26. märz 2011</title>
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		<pubDate>Sun, 01 May 2011 13:24:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[spitzenspiel]]></category>
		<category><![CDATA[2011-05]]></category>

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		<description><![CDATA[Reitturniere sind eine sehr zurückhaltende Sache. Während der Tag langsam in Schwung kommt, ist auf dem Gelände zwar schon mächtig was los. Doch der Geräuschpegel bewegt sich auf einem der Tageszeit angepasstem Niveau]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/46-89_Stadtkind_Mai_11_7214.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11594" title="Spitzenspiel" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/46-89_Stadtkind_Mai_11_7214-300x233.jpg" alt="" width="300" height="233" /></a>Reitturniere sind eine sehr zurückhaltende Sache. Während der Tag langsam in Schwung kommt, ist auf dem Gelände zwar schon mächtig was los. Doch der Geräuschpegel bewegt sich auf einem der Tageszeit angepasstem Niveau. Aus den Boxen am Sprungplatz klingt leise, belanglose Radiomusik. Das Catering wird in aller Ruhe aufgebaut. Die Sportler sprechen wenig. Nur die Pferde durchbrechen ab und zu die Stille, fast als wenn sie andeuten wollten, dass sie die eigentlichen Hauptakteure des Tages sind. Dabei geht beinahe unter, dass neben dem Gewusel auf dem Aufwärmplatz auch der Wettkampf bereits begonnen hat. In den Dressurvierecken werden die Übungen wortlos vorgetragen. Ein kurzes Verbeugen zu Beginn und am Ende der Übung – die Wertungsrichter antworten mit einem Lüften der Kopfbedeckung und schwupps, ist schon der nächste dran.</p>
<p>Für den ungeübten Zuschauer sind Leistungsunterschiede kaum auszumachen. Da ist der zweiten Übung schon einfacher zu folgen: Springreiten ist ja auch recht einfach. Der Parcours muss in möglichst kurzer Zeit absolviert werden und wer ein Hindernis abwirft, erhält Strafpunkte. Der abschließende Geländeritt ist die letzte der Übungen für die Vielseitigkeitsreiter. Nur wer in allen Disziplinen Top-Leistungen bringt, hat die Chance, das Turnier zu gewinnen. Für Fachidioten ist ein solches Turnier nichts, doch wer das komplette Paket des Reitsports beherrscht, der kann bei solchen Veranstaltungen glänzen.</p>
<p>Das Turnier im Reiterverein Hannover, eines der ersten Freiluftevents des Jahres, wird von vielen Großen der Branche genutzt, um Nachwuchspferde an den Trubel eines Turniers zu gewöhnen und im Wettkampf zu testen. Auf dem ehemaligen Gelände der Kavallerieschule Hannover finden die Reitsportler dafür beste Bedingungen vor. Der sandige Boden ist auch bei niedrigen Temperaturen weich und fluffig und damit schonend für die anfälligen Gelenke der kostbaren Vierbeiner.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/46-89_Stadtkind_Mai_11_72.bmp2_2.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11593" title="Spitzenspiel" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/46-89_Stadtkind_Mai_11_72.bmp2_2-300x220.jpg" alt="" width="300" height="220" /></a>Dass es auch bei diesem Sport um vieles geht, bemerkt man erst, wenn man ganz genau hinschaut. Eine der Favoritinnen hält nach der absolvierten Übung im Dressurviereck noch ein nettes Pläuschchen mit dem Wertungsrichter, reitet dann mit nettem Gruß davon und das Pferd wird von ihrer Pflegerin übernommen. Als die beiden dann außer Hörweite der Entscheider sind, wird Tacheles geredet. Richter 1 hat nach Meinung der Sportlerin eh keine Ahnung und sollte sich langsam mal in den Ruhestand zurückziehen, während sein Kollege sie schon bei einem vorangegangenen Turnier viel zu schlecht hat davonkommen lassen und sowieso was gegen sie persönlich hätte. Doch Haltung wird auch dabei gewahrt. Diese eher unsachliche Kritik wird in ruhigem Ton besprochen. Verhältnisse wie im Fußball, wo testosterongeschwängerte Streitgespräch auf Gossenniveau geführt werden, wird man bei Reitturnieren nicht finden.</p>
<p>Auch das vorzügliche Angebot der netten Damen vom Catering ist keine Vergleich zu den Sportplätzen andere Freiluftsportarten. Klar, es gibt auch Bratwurst und Pommes, doch wirklich Eindruck schindet man damit bei den Pferdefreunden wohl nicht. Dazu werden ganz andere Highlights aufgefahren: Erdbeerkuchen, Obstsalat, belegte Brötchen und Mousse au Chocolat. Somit bietet ein Reitturnier nicht nur für Pferdefreunde allerlei Highlights, sondern sorgt auch für kulinarische Höhenflüge.</p>
<p><strong>Klaas Laufmöller</strong></p>
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		<title>fußball: 1. regionsklasse sv arminia II – hsc hannover II 0:5</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 12:36:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[spitzenspiel]]></category>
		<category><![CDATA[2011-04]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Spiel bot alles, was man von einer Partie der Kreisklasse erwarten konnte. Besonders die viertelstündige Pause wäre Eintrittsgeld wert gewesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/20-53_April_SK_2011_7222.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11441" title="20-53_April_SK_2011_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/20-53_April_SK_2011_7222-300x231.jpg" alt="" width="300" height="231" /></a>Die ersten sonnigen Tage des Jahres sollte man an der frischen Luft genießen. Kaum ein Ort bietet sich dafür mehr an als ein Fußballplatz. Der Nebenplatz des Arminia-Stadions am Bischofsholer Damm versprühte jedoch trotz des Wetters wenig frühlingshaften Charme. Der direkt am Spielfeld vorbeiführende Schnellweg war für die bestimmende Geräuschkulisse verantwortlich. Das Spiel jedoch bot alles, was man von einer Partie der Kreisklasse erwarten konnte. Besonders die viertelstündige Pause wäre Eintrittsgeld wert gewesen.</p>
<p>Es gibt sicherlich verschiedene Möglichkeiten, wie ein Trainer in der Halbzeitpause die Mannschaft für weitere 45 Minuten aufbauen und motivieren kann. Felix Magath droht mit Straftraining, Bruno Labbadia mit Partyverbot, Jürgen Klopp macht nochmal richtig Feuer in der Kabine, und Mirko Slomka sagt einfach, was besser gemacht werden soll. Bei der zweiten Mannschaft von Arminia läuft das alles ganz anders. Der Spielertrainer übernimmt das Kommando und kommt auch direkt zur Sache: Anstatt darauf einzugehen, wie man auch mal zu einer Torchance kommen könnte, beschränkt er sich aber auf das beschimpfen der eigenen Spieler. Von „rostigen Nägeln im Kopf“ bis zu Vergleichen der fußballerischen Fähigkeiten mit seiner älteren Verwandschaft reichte das Repertoire dieses Magiers der Motivation. Kein Wunder, dass sich die junge Mannschaft schnell auf andere Dinge konzentrierte und den pöbelnden Coach offensichtlich ignorierte. Die Autorität des Trainers hatte in den 45 Minuten zuvor aber auch schon arg gelitten. Aus Mangel an Alternativen hatte sich der Übungsleiter selbst aufgestellt. Als hängende Spitze wollte er der Fixpunkt im Angriffsspiel der Arminen sein, scheiterte damit aber grandios. Als die Halbzeitansprache des Trainers dann endlich ein Ende gefunden hatte, übernahm ein weiterer alter Haudegen das Kommando. Der Keeper der Arminen lieferte eine     oscarreife Vorstellung. Eine wortgenaue Wiedergabe der Ansprache des Fängers würde leider zur Indizierung dieses Heftes führen, also nur mal eine grobe Umschreibung der Szene. Die Nummer 1 knetete sich beidhändig seine stattliche Wampe, schnaufte dabei genüsslich und forderte die Mannschaft auf, nicht so eine „Muschischeiße“ zu spielen.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/20-53_April_SK_2011-2_729.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-11442" title="20-53_April_SK_2011-2_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/20-53_April_SK_2011-2_729-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Bei so präziser Vorbereitung auf die zweite Spielhälfte war der Verlauf des Spiels irgendwie abzusehen. Nach der ersten Hälfte hielten die Arminen gegen den überlegenen Gast vom HSC ein glückliches 0:0. Eine eigene Torchance hatten die Blauen bis dahin nicht erspielt. Das lag vor allem an den ungefährlichen Angreifern. Denn im Mittelfeld hatten sie einen Spielmacher, der vor allem an seinen Mitspielern verzweifelte und daraufhin viele Einzelaktionen versuchen musste. Das hatte die Defensive der in rot gekleideten Gäste dann auch schnell geblickt, konzentrierte sich auf den 10er, und ließ den Rest der Offensivabteilung einfach stehen. Als im Verlauf des Spiels der beste Mann der Arminen verletzungsbedingt kürzertreten  musste und sich auf den rechten Flügel zurückzog, wurde das Spiel endgültig einseitig. Der HSC spielte nun besser und musste sich um mögliche Torgefahr der Gastgeber überhaupt keine Sorgen mehr machen. Bis die Tore zum verdienten 5:0- Auswärtssieg fielen, war es dann nur noch ein Frage der Zeit. Nach dem 0:3 war auch der letzte Widerstand der Gastgeber gebrochen und die Moral am Ende. Die letzten Tore waren „Geschenke“ und wurden von der lautstarken Suche nach Schuldigen begleitet.</p>
<p><strong>Klaas Laufmöller</strong></p>
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		<title>hannoverscher sc von 1893 gegen tsv barsinghausen II &#8211; 34:27</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 15:43:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[spitzenspiel]]></category>
		<category><![CDATA[2011-03]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste Eindruck bei der Ankunft an der Halle bürgt für Qualität. Vor dem Eingang lungern verschwitzte Gestalten in Trainingsanzügen herum, trinken Bier und rauchen Kette. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Spitzenspiel.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10275" title="Spitzenspiel" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Spitzenspiel-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Der erste Eindruck bei der Ankunft an der Halle bürgt für Qualität. Vor dem Eingang lungern verschwitzte Gestalten in Trainingsanzügen herum, trinken Bier und rauchen Kette. Denn vor der ersten Herren sind auch noch andere Mannschaften im Einsatz. Und das sorgt auch für gute Stimmung auf der Tribüne. Dort sammeln sich die Sportfreunde mit dem Anpfiff und teilen ihr Fachwissen gerne mit den anderen Zuschauern. Und auch die Schiedsrichter bekommen von den Rängen viele gute Tipps mit auf den Weg. Im Gegensatz zu den Akteuren auf dem Feld, denen das an einen Kirmesboxer erinnernde Äußere des Schiris offensichtlich ängstlichen Respekt einflößt, wird gegenüber den Unparteiischen kein Blatt vor den Mund genommen. Selbst als ein Spieler des HSC wegen übertriebenem Jubel für zwei Minuten auf die Bank geschickt wird, bleibt die Mannschaft ruhig. Einzig die Zuschauer wagen es, dem volltätowierten Spielleiter kräftig die Meinung zu geigen und mal rein formell anzufragen, ob „man denn jetzt noch nicht einmal mehr jubeln dürfe“. Bei einem Jubellauf, der selbst Nuri Sahin nach einem späten Siegtreffer in Köln zur Ehre gereicht hätte, eine sympathisch einseitige Betrachtung der Ereignisse. Doch zeigt diese Szene auch, wie es im Handball zugeht. Für Unfairness sitzt man schnell auf der Bank, während hartes, körperliches Spiel einfach dazugehört. Zum Vergleich: Nachdem ein Barsinghäuser beim Torwurf hart gefoult wird – der Teambetreuer eilt zur Versorgung schon auf den Platz – wird keine Strafe ausgesprochen, sondern ernsthaft darüber diskutiert, dass man in der Situation nicht unbedingt abpfeifen muss. Schließlich kam der Spieler ja zum Wurf und wurde erst danach weggehauen. Eine Sichtweise, die bei Fußballern blankes Entsetzen auslösen würde. Ein Spieler à la Marko Marin hätte es im Handball sicher nicht so ganz leicht.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Punktestand.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-10274" title="Punktestand" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Punktestand-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das Spiel verläuft recht einseitig. Der HSC ist deutlich überlegen und kann sich immer weiter absetzen. Besonders aus Kontern und der zweiten Welle entstehen einige leichte Tore. Als sich irgendwann sogar die Rückraumspieler in die Schnellangriffe einschalten, herrscht allgemeine Verwunderung bei den Zuschauern. Normalerweise sind es eher die schnellen, kleinen Außenspieler, die dort ihre Stärken ausspielen. Als plötzlich der zwei Meter lange Rückraumschütze Jan Bartel mit großen Schritten in Richtung des gegnerischen Tores stürmt und sicher verwandelt, fällt der anwesenden Expertenschaft die Kinnlade herunter. Der erste, der seine Gesichtszüge wieder sortiert und die Sprache wiederfindet, bringt sein Erstaunen in einem einfachen Statement zum Ausdruck: „Ahh, die Gazelle!“, ruft er in die Halle und sorgte damit auch bei den Spielern für Erheiterung. Den ersten Lacher jedoch haben die Gäste vom Deister auf ihrer Seite. Werbung auf dem Allerwertesten ist im Handball nicht ungewöhnlich. Allerdings sollte man auch dabei gewisse Regeln beachten. Zum Beispiel, dass der Weg vom Sponsorennamen „SZOT“ zu einem englischen Schimpfwort für Damen aus dem horizontalen Gewerbe sehr kurz ist. Ein aus der Hose hängendes Trikot reicht dabei völlig aus.</p>
<p>Wer sich mal ein Handballspiel anschaut, sollte sich übrigens nicht wundern, wenn die Spieler danach mit Body Lotion in der Dusche verschwinden. Da werden nicht die gestählten Körper aufgehübscht. Es gibt einen ganz praktischen Grund. Nur so bekommt man das großzügig verwendete Haftwachs wieder von den Fingern.<br />
<strong><br />
Klaas Laufmöller</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>&#8220;coach, we&#8217;re just hungry!&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 16:04:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[basketball]]></category>
		<category><![CDATA[2011-02]]></category>

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		<description><![CDATA[Jahrelang begleitete das Stadtkind die UBC Tigers auf ihrem Weg bis in die zweite Liga Pro A. Viele Geschichten rund um das Team, die es Wert gewesen wären, Erwähnung zu finden, sind dabei unter den Tisch gefallen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jahrelang begleitete das Stadtkind die UBC Tigers auf ihrem Weg bis in die zweite Liga Pro A. Viele Geschichten rund um das Team, die es Wert gewesen wären, Erwähnung zu finden, sind dabei unter den Tisch gefallen. Zum Abschluss dieser UBC-Rubrik, denn es wird mit dieser Ausgabe vorerst die letzte sein, wollen wir ein paar dieser Geschichten nachliefern, denn unterhaltsam waren der Club und die Spieler über die gesamte Zeit.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Casey-Holt.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10022" title="Casey Holt" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Casey-Holt-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Als der Redakteur Christian Lawendel auf die Tigers aufmerksam wurde, dominierte das Team die Oberliga und stand kurz vor dem Aufstieg in die zweite Regionalliga. Einen großen Anteil an der Dominanz hatten die drei vor der Saison verpflichteten Amerikaner Jason van Eck, Tim Haley und Will Bonner. Sie kamen von einem kleinen College zum UBC und waren sportlich die Versicherung für die folgenden Aufstiege. Bonner brachte Energie unter den Körben, Haley besorgte den Spielaufbau und van Eck kümmerte sich um alles, wofür dicke Oberarme nötig waren. Jason van Eck war zeitweise körperlich einfach unterfordert und legte auch nach Punktspielen eine Session in der Muckibude ein. Lungerte er eigentlich gerne betont lässig auf der Bank herum, während sich die anderen Spieler aufwärmten, brannten ihm im Spiel manchmal so richtig die Sicherungen durch. Gegen die körperlich weit unterlegenen Magdeburger lieferte er sich beispielsweise ein Duell mit seinem Gegenspieler, das er durch einen gezielten Ellenbogenschlag für sich entschied. Dummerweise sahen die Referees die ganze Geschichte und van Eck musste sich die kommenden Spiele in Zivil anschauen. Inzwischen steht Jason van Eck auf der anderen Seite. Nachdem er die Tigers nach drei erfolgreichen Jahren verließ, ist er heute Polizist in den USA.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/DeAndre-Townsend.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-10023" title="DeAndre Townsend" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/DeAndre-Townsend-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das Ami-Trio hatte insgesamt den tiefen Teller nicht erfunden: Vom Verein mit einer All-You-Can-Eat-Karte des damaligen Sponsors Subway ausgestattet, trudelte bald die erste Beschwerde der Fast-Food-Kette beim UBC ein. Haley, Bonner und van Eck nutzten ihre Privilegien gnadenlos aus, versorgten gleich ihren gesamten Freundeskreis mit Leckereien und schleppten tütenweise Sandwichs aus der Filiale auf dem E-Damm. Darauf angesprochen gab es nur eine gute Antwort: „Coach, we&#8217;re just hungry!“ Das sah der Sponsor irgendwie anders und die Zusammenarbeit war bald beendet. Nachdem die drei gegangen waren, hatte der UBC mehr Glück – zumindest menschlich. Mit Casey Holt und DeAndre Townsend kamen zwei Spieler, die reifer wirkten und sich gut einführten. Sportlich dagegen waren beide in der Pro B nicht die erhofften Überflieger. Doch noch immer würden viele Fans des UBC den kämpferischen Townsend gerne wieder im blau-weißen Jersey sehen. Im schnelllebigen Basketballgeschäft spricht das eigentlich für sich. Townsend war eben einfach ein Typ.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Jason-van-Eck.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10024" title="Jason van Eck" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Jason-van-Eck-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die in der darauf folgenden Saison verpflichteten Amis konnten immerhin sportlich überzeugen. Emmanuel Holloway war einer der stärksten Spieler der Liga, Jacques Jones ein Allrounder und Anthony Slack ein Sprungwunder mit Potenzial für wesentlich höhere Aufgaben. Während Jones und Holloway die Saison auch in Hannover beendeten, danach aber nicht weiter verpflichtet werden konnten, musste „the Slack-Attack“ schon während des Jahres gehen. Als seine Hand in Gips war, und man ihn zu äußerster Ruhe der Flosse verurteilt hatte, ließ er es sich trotzdem nicht nehmen, mit den aus dem Gips ragenden Fingern seine geliebte Playstation zu bearbeiten. Dem Heilungsprozess war dies nicht zuträglich und die UBC-Verantwortlichen hatten schnell genug. Disziplinarische Probleme mit Spielern sind allerdings nicht nur beim UBC ein Problem. Bleibt zu hoffen, dass die Tigers in den kommenden Jahren ein gutes Händchen haben.</p>
<p><strong>Klaas Laufmöller</strong></p>
<p>UBC Hannover e.V.</p>
<p>Sauerweinstr. 4, 30167 Hannover</p>
<p>Telefon (0511) 763 5470</p>
<p>info@ubctigers.de, www.ubctigers.de</p>
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		<title>hockey (hallenrunde), bundesliga hannover 78 gegen den harvestehuder thc</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 16:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[spitzenspiel]]></category>
		<category><![CDATA[2011-02]]></category>

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		<description><![CDATA[Alles oder nichts! So konnte man die Ausgangslage dieses Spiels aus Sicht der Gastgeber von Hannover 78 festhalten. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Hockeyball.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10070" title="Hockeyball" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Hockeyball-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Alles oder nichts! So konnte man die Ausgangslage dieses Spiels aus Sicht der Gastgeber von Hannover 78 festhalten. Als Tabellenletzter der Hallenrunde musste gegen die favorisierte Mannschaft aus dem Raum Hamburg gewonnen werden, um die geringen Chancen auf den Klassenerhalt zu wahren. Zwei Siege in den letzten beiden Spielen und Niederlagen der direkten Konkurrenz aus Rissen waren nötig, um auch im nächsten Winter in der Bundesliga an den Start gehen zu dürfen. Sollte also am heutigen Tag ein Sieg eingefahren werden, müsste am folgenden Tag nur noch der Tabellenführer weggehauen werden und der Klassenerhalt wäre realistisch. Kein leichtes Unterfangen, aber für Spannung war gesorgt. Dummerweise ging es auch für die Gäste noch darum, die kleine Chance auf die Play-Offs zu erhalten. Auf einen Gegner, der die Saison emotional schon beendet hatte, konnten die 78er also nicht hoffen.</p>
<p>Wer noch kein Hockey-Spiel in der Halle verfolgt hat, sollte wissen: Das ist verdammt schnell. Alle Spieler müssen ständig dafür sorgen, dass sie anspielbar sind, und jeder Spieler ist in Angriff und Abwehr eingebunden. Etwas überraschend für die ca. 150 Zuschauer war 78 gleichwertig und spielte gute Chancen heraus. Der 0:3 Rückstand nach 20 Minuten resultierte eher aus der besseren Chancenverwertung der Gäste. Wie schnell ein Spiel sich verändern kann, wurde dann demonstriert: Die Hannoveraner kamen durch zwei schnelle Tore heran, das Publikum ging voll mit und alles sah nach einem hoffnungsvollen Halbzeitergebnis aus. Ein Gegentor kurz vor der Pause sorgte jedoch für Ernüchterung. Die 78er schafften mit Kraftakten den Anschluss, worauf die Gäste kurz mal ein paar Gänge hochschalteten und den Vorsprung wieder ausbauten. Auch der famos aufspielende Philipp Reihs, der in der zweiten Halbzeit drei Tore erzielte, konnte gegen die spielerische Übermacht der Mannschaft aus Harvestehude nichts ausrichten. Am Ende blieb also nur Ernüchterung – der Abstieg der derzeit besten hannöverschen Hockeymannschaft stand fest.</p>
<p>Einzig die Kassiererin des Clubs wird sich über höhere Einnahmen im nächsten Winter freuen können. In der 2. Bundesliga werden neben 78 auch die Teams vom DTV Hannover und der DHC aus Hannover vertreten sein. Gerade auf das Spiel gegen Letztere wird der Fokus gerichtet sein, wird den DHClern doch nachgesagt, die anderen Vereine gerne von oben herab zu behandeln. Für besondere Stimmung in der Liga wird sicherlich auch die Tatsache sorgen, dass im spannenden Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga der DTV dem DHC am letzten Spieltag durch ein Unentschieden den Aufstieg vermasselte.</p>
<p>Während die Spieler des Heimteams nach dem Spiel mit schlechter Laune die Banden und Spielerbänke abbauen mussten, waren auch die Hoffnungen der Gäste auf die Play-Off-Teilnahme dahin. Die Konkurrenz hatte ebenfalls gepunktet und so kreisten die Pläne der Spieler eher darum, wo das nahende Ende der Saison gefeiert werden könnte. Bei ein paar Bieren vor der Halle fiel die Wahl auf das nahe Steintorviertel: Die erste Wahl für Sportler aller Art, die im Rudel auf die Kacke hauen wollen.</p>
<p><strong>Klaas Laufmöller</strong></p>
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		<title>trainer wechsel dich!</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 14:52:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[basketball]]></category>
		<category><![CDATA[2011-01]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 9. Dezember gab der UBC in einer Pressemitteilung bekannt, dass Head-Coach Mahmut Ataman nicht mehr länger als Verantwortlicher an der Seitenlinie stehen wird. Nach knapp 17 Monaten endete damit eine Zusammenarbeit, die zu Beginn als perfekte Verbindung galt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/UBC-Logo.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10447" title="UBC Logo" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/UBC-Logo-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Am 9. Dezember gab der UBC in einer Pressemitteilung bekannt, dass Head-Coach Mahmut Ataman nicht mehr länger als Verantwortlicher an der Seitenlinie stehen wird. Nach knapp 17 Monaten endete damit eine Zusammenarbeit, die zu Beginn als perfekte Verbindung galt. Immerhin war der Übungsleiter Gründungsmitglied des Vereins, schon bei anderen Vereinen erfolgreich tätig und dem hannöverschen Basketball eng verbunden. Für Fans und Presse kam diese Entscheidung überraschend, stand der UBC zu diesem Zeitpunkt doch auf einem unerwartet guten Tabellenplatz und war auf dem besten Wege, das Saisonziel – den Klassenerhalt – zu erreichen. Vom Vorstand, der die Beurlaubung beschlossen hatte, wurde aber auch deutlich gemacht, dass andere Gründe zur Freistellung des Coaches führten. So soll das Team an der Demission Atamans nicht ganz unbeteiligt gewesen sein. Dazu passte nicht ganz, dass Kapitän David Arigbabu äußerte, das Team sei von der Entscheidung geschockt gewesen. Um zu erfahren, was wirklich los war, stellte Stadtkind dem Sportdirektor der UBC Tigers, Michael Goch, in der Halbzeit des Spiels gegen Würzburg einige Fragen.</p>
<p><em>Mahmut Ataman musste nach anderthalb Jahren als Coach gehen. Warum?</em></p>
<p>Das war keine Entscheidung von heute auf morgen, auch wenn es für die Öffentlichkeit so wirkte. Wir hatten mit seinem Führungsstil schon länger Probleme. Die Linie, die er dem Team vermittelt hat, hat uns nicht gefallen. Die Leistung hat darunter gelitten.</p>
<p><em>David Arigbabu sagte, das Team sei geschockt gewesen. Konnten auch die Spieler die Entscheidung nicht absehen?</em></p>
<p>Nein, selbst das Team konnte das nicht absehen. In der Karriere von Mahmut als Trainer ist es mehrfach vorgekommen, dass das Team ihn praktisch abgesetzt hat. Wir mussten als Management dem Schritt zuvorkommen und ihn beurlauben.</p>
<p><em>Basketball-Teams verändern sich ja sehr schnell. Hätte es mit einem neuen Team z.B. im nächsten Jahr nicht schon wieder ganz anders aussehen können?</em></p>
<p>Wir haben in den letzten anderthalb Jahren auch sehr viele Spieler verloren. Ein Grund dafür war auch Mahmut. Wenn Spieler auf der Kippe waren, haben sie sich gegen den UBC entschieden, weil sie bei ihm nicht wussten, woran sie sind. Da fehlte einfach das Vertrauen in den Coach.</p>
<p><em>Wart ihr denn mit dem sportlichen Abschneiden in dieser Saison zufrieden?</em></p>
<p>Sportlich kann man nichts sagen. Ziel war der Klassenerhalt, und den werden wir schaffen. Doch wir wollten einem Abrutschen schon vorher entgegenwirken. Man sieht auch schon heute: Das Team steht mit einer ganz anderen Einstellung auf dem Platz und zeigt richtig Herz.</p>
<p><em>Soll Michael Mai denn jetzt dauerhaft Head-Coach bleiben?</em></p>
<p>Michael Mai soll den Job sicher bis zum Saisonende machen. Es ist aber auch geplant, dass er länger hier bleibt.</p>
<p><em>Es hieß, der UBC würde sich erhoffen, dass Mahmut Ataman dem Verein in anderer Position erhalten bleibt. Ist das nur eine höfliche Floskel?</em></p>
<p>Nein, es ist von unserer Seite so angedacht. Gerade sind wir dabei, eine mögliche Position zu finden. Wir müssen aber auch abwarten, ob Mahmut mit seinem Stolz vereinbaren kann, sich an neuer Stelle im Verein zu engagieren.</p>
<p><strong><br />
Klaas Laufmöller</strong></p>
<p>www.ubctigers.de</p>
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		<title>sledge-eishockey bundesliga: ice lions langenhagen gegen kamen barbarians</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 14:48:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[spitzenspiel]]></category>
		<category><![CDATA[2011-01]]></category>

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		<description><![CDATA[Dort wird dem unwissenden Zuschauer recht schnell deutlich, dass es beim Sledge-Eishockey auch mal richtig auf die Fresse geben kann. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welches Image haben eigentlich paralympische Sportarten? Während bei olympischen Spielen ernsthafter Sport getrieben wird – und von Zeit zu Zeit ein Paradiesvogel wie „Eddie the eagle“ oder „Erik the eel“ für Abwechslung sorgt – treiben bei den Paralympics die netten Behindertensportler einen sauberen, fairen Sport bei dem es nur ums dabei sein geht. Harte Konkurenz, so denken wohl viele, gibt es dabei nicht. Harte Zweikämpfe schon gar nicht. Rüpelige Aktionen gehören bestimmt ebenso wenig zum Repertoire der gehandicapten Amateursportler.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Sledge-Eishockey.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-10481" title="Sledge-Eishockey" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Sledge-Eishockey-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wer tatsächlich mit dieser Vorstellung lebt, der sollte sich einmal nach Langenhagen begeben und sich ein Spiel der Ice-Lions anschauen. Dort wird dem unwissenden Zuschauer recht schnell deutlich, dass es beim Sledge-Eishockey auch mal richtig auf die Fresse geben kann. Logisch, wird das Spiel doch ganz einfach nach Eishockeyregeln gespielt – mit der einzigen Ausnahme, dass die Spieler auf Metallschlitten sitzen und sich die nötige Geschwindigkeit durch den Einsatz der beiden spikebesetzten Schläger verschaffen. Dicke Arme und eine gute Körperbeherrschung sind also die Grundvoraussetzungen, um auf dem Schlitten eine gute Figur abzugeben. Doch auch die technischen Anforderungen sind sehr hoch, denn die Spieler dürfen beidhändig spielen. Eine gute Beherrschung des Pucks mit beiden Schlägern ergibt einem Spieler einen großen Vorteil, da ein übergreifen über den Schlitten mit den kurzen Kellen nicht möglich ist.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/das-Ergebnis.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10482" title="das Ergebnis" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/das-Ergebnis-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das nicht alle Spieler diesen körperlichen Sport auf dem gleichen Level betreiben wird bei der Betrachtung des Spielgeschehens schnell deutlich. Nationalspieler wie Udo Segreff, Gerd Bleidorn und Jörd Wedde auf Seiten der Ice-Lions oder Sven Stumpe aus Kamen sind deutlich fixer unterwegs als einige ihrer Mannschaftskameraden. Und wer nicht schnell genug ist, der wird auch mal mit voller Wucht an die Bande genagelt. Denn Rücksicht wird darauf in einem Meisterschaftsspiel nicht genommen. Es geht um Punkte und für die Lions darum, die zehnte Meisterschaft in den letzten elf Jahren einzufahren. Und gerade die Kamener waren es, die 2008 dazwischenfunkten und sich den einzigen Titel holten, der nicht an Bleidorn &amp; Co. ging. Dementsprechend hart ging es an diesem eisigen Samstag im Lenny-Soccio-Center zur Sache. Schon nach kurzer Zeit musste Marco Lahrs mit einer Handverletzung ausgetauscht werden. Im Mittelabschnitt wurde Youngster Ferhat Akyüz hart gecheckt und musste auf dem Eis behandelt werden. Bei der anschließenden Untersuchung im Krankenhaus konnte aber Entwarnung bezüglich einer schlimmeren Verletzung gegeben werden. Spielerisch war es vor allem Udo Segreff, der Akzente setzte. Als erster Spieler der Ligageschichte der 500 Scorerpunkte erreichte war es natürlich Ehrensache auch in diesem Duell an vier Treffern beteiligt zu sein. Zweimal netzte er selber ein, zwei weitere Male legte er den Kollegen die Hartgummischeibe mustergültig vor. Am Ende stand ein ungefährdetes 5:0 für die gastgebenden Ice-Lions auf dem Scoreboard. In der Tabelle stehen die Langenhagener damit weiter unangefochten auf dem Platz an der Sonne. Als einziges Team sind Sie noch ungeschlagen. Einer weiteren Meisterschaft stehen damit nur noch sechs Spiele im Wege.</p>
<p><strong>Klaas Laufmöller</strong></p>
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		<title>lacrosse, bundesliga: dhc hannover gegen hthc hamburg warriors</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 12:07:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[spitzenspiel]]></category>
		<category><![CDATA[2010-12]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sportart Lacrosse erlangte in Deutschland erstmalig Berühmtheit, als 1999 die intellektuelle Teenie-Komödie „American Pie“ in die Kinos kam. Der hyperaktive Steve Stifler und Ölfrisur Chris Ostreicher betreiben an ihrer Highschool diesen in den USA weit verbreiteten Sport.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/49_SK_Dezember_2010_722.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11852" title="49_SK_Dezember_2010_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/49_SK_Dezember_2010_722-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" /></a>Die Sportart Lacrosse erlangte in Deutschland erstmalig Berühmtheit, als 1999 die intellektuelle Teenie-Komödie „American Pie“ in die Kinos kam. Der hyperaktive Steve Stifler und Ölfrisur Chris Ostreicher betreiben an ihrer Highschool diesen in den USA weit verbreiteten Sport. Die amerikanischen Wurzeln des Lacrosse machen sich auch auf dem Platz bemerkbar. Es wird englisch gesprochen. Ob Schiedsrichter, Spieler oder Trainer, die Amtssprache ist klar. Deutsche Bezeichnungen gibt es für die meisten Fachbegriffe auch gar nicht. Von einer Lacrosse-Welle zu sprechen, die nach Deutschland geschwappt ist, wäre aber trotz der medialen Unterstützung übertrieben. Derzeit gibt es hierzulande ca. 1.400 Aktive. In Hannover wird der Sport jedoch auf höchstem Niveau betrieben. Die im DHC organisierten Lacrosse-Spieler mischen munter in der Bundesliga mit. Die Nordstaffel besteht zwar nur aus vier Mannschaften, doch das macht jedes einzelne Spiel nur noch wichtiger. Denn nur die ersten beiden Mannschaften erreichen die Play-Offs. Und dies ist auch das Minimalziel des DHC. Eigentlich könnte es aber schon das Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft werden, meinen zumindest Sven Friedrich und Karl Neubert, zwei der hannoverschen Schlägersportler.</p>
<p>Hier alle Lacrosse-Regeln auszubreiten, würde den Rahmen sprengen. Nur als Beispiel sei genannt, dass sich von den zehn Feldspielern einer Mannschaft immer mindestens drei in der gegnerischen und vier in der eigenen Spielfeldhälfte aufhalten müssen. Wie auch immer, wer die kleine Kugel öfter in das Tor des Gegners befördert, hat gewonnen. Alle anderen Regeln muss man auch gar nicht verstehen, um die Geschwindigkeit und Härte des Spiels genießen zu können. Damit die Geschwindigkeit nicht nachlässt, wird viel gewechselt. Gerade die Mittelfeldspieler, die für die Verbindung zwischen Abwehr und Angriff sorgen, wechseln so oft wie möglich, da sie fast die gesamte Zeit im Sprinttempo unterwegs sind. Doch bevor das Spiel beginnt, finden die sehr peniblen Passkontrollen statt. Jeder Spieler wird einzeln aufgerufen und muss den vier <a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/49_SK_Dezember_20102_72.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11853" title="49_SK_Dezember_20102_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/49_SK_Dezember_20102_72-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Schiedsrichtern gegenübertreten. Dann kann es endlich losgehen: Hannover geht schnell in Führung, obwohl Hamburg überlegen ist. Doch das Blatt wendet sich im zweiten Viertel. Hamburg zieht davon und profitiert dabei von den häufigen Zeitstrafen des DHC. Erst im Schlussviertel kommt noch einmal Spannung auf. Nach drei schnellen Toren scheint Hannover noch einmal ins Spiel zurückzufinden. Doch eine prompte Antwort der Hamburger macht auch diese letzten Hoffnungen zunichte. Da half auch alles schimpfen des amerikanischen Trainers des DHC nichts, der im Besonderen forderte, dem „15-year-old-kid“ des Gegners mal die körperlichen Grenzen aufzuzeigen. So siegten die Gäste aus der Hansestadt am Ende mit 12:6 und ziehen an der Tabellenspitze ihre Kreise. Ein paar mehr Zuschauer könnte dieser spektakuläre Sport schon vertragen. Es fehlen halt die „Meckeropas“, die früher alles viel besser und insbesondere anders gemacht haben. So überraschte auch nicht, dass ein älteres Pärchen sich erst einmal erkundigen musste, was die jungen Burschen auf dem Feld da treiben. Auch der Hinweis auf die laufende Partie der höchsten deutschen Spielklasse konnte zu keiner längeren Unterbrechung des Flaniervergnügens verleiten.</p>
<p><strong>Klaas Laufmöller</strong></p>
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		<title>personalwechsel</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 10:11:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[basketball]]></category>
		<category><![CDATA[2010-12]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist im deutschen Basketball nicht unüblich, den Kader in der Sommerpause ordentlich umzubauen. Und auch personelle Veränderungen während der Saison gehören zum üblichen Verhalten in den Profiligen. Doch was der UBC vor dieser Saison gestemmt hat, ist selbst für diese Verhältnisse erstaunlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/49_SK_Dezember_2010_721.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11777" title="49_SK_Dezember_2010_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/49_SK_Dezember_2010_721-300x205.jpg" alt="" width="300" height="205" /></a>Es ist im deutschen Basketball nicht unüblich, den Kader in der Sommerpause ordentlich umzubauen. Und auch personelle Veränderungen während der Saison gehören zum üblichen Verhalten in den Profiligen. Doch was der UBC vor dieser Saison gestemmt hat, ist selbst für diese Verhältnisse erstaunlich. Mit Headcoach Mahmut Ataman und Teamkapitän David Arigbabu wurden nur zwei Konstanten aus der letzten Saison an der Leine gehalten. Ataman bekam mit dem Amerikaner Michael Mai einen Assistant-Coach zur Seite gestellt, während der Spielerkader mit dieser einen Ausnahme komplett neu besetzt wurde. In manchen Fällen aus Überzeugung, sich verbessern zu können, dazu kamen finanzielle Notwendigkeiten, und auch einige Spieler verspüren recht schnell den Drang, größeren Geldtöpfen nachzujagen. Wo im Fußball gerne von „Söldnermentalität“ gesprochen wird, ist diese Vorgehensweise im Basketball normal. Kaum ein Vertrag wird für mehr als ein Jahr abgeschlossen, was den Vereinen und Spielern gleichermaßen Vor- und Nachteile verschafft. Nach einer starken Saison locken schnell größere Verträge, während eine schwache Spielzeit mit Verletzungen den Marktwert zumindest kurzfristig enorm drücken kann. Zum Ende der vergangenen Saison zeigte sich dann auch in Hannover, dass es bei all dem durchaus zu Alleingängen einiger Spieler kommen kann. Besonders der hochveranlagte Emmanuel Holloway mutierte zum Ego-Zocker, als es darum ging, die eigenen Statistiken für einen dickeren Vertrag aufzumöbeln. So fiel für das UBC-Management vor dieser Saison noch ein bisschen mehr Arbeit an, als sonst schon auf dem Stundenplan steht. Mit weniger Geld – die hohen Ausgaben für den Parkettboden machten sich im Spieleretat bemerkbar – musste eine Mannschaft zusammengestellt werden, die den professionellen Anforderungen der Pro A genügt. Dabei galt es, eine schlagkräftige Einheit aus amerikanischen Athleten und einheimischen Spielern zusammenzustellen, die auch zusammen gut funktioniert und nicht nur aus guten Einzelspielern besteht. Mit den Neuzugängen ging der UBC volles Risiko. Es wurden hauptsächlich kleine Spieler verpflichtet und mit Calvin Henry nur ein Amerikaner, der bei größerer Personalnot auch mal auf der Centerposition aushelfen könnte. Schon in der Vorbereitung wurde deutlich, dass dieses Konzept nicht aufgehen würde. Ein weiterer Spielerwechsel folgte. Für den Aufbauspieler London Warren kam der Center Michael Nunnally und sorgte für ein paar mehr Zentimeter auf dem Spielfeld. Dazu kamen mit Steven Janzen und Stuart Turnbull zwei erfahrene Guards, die immer dann besonders wichtig werden, wenn die extrem athletischen Flügelspieler mal wieder überdrehen und spektakuläre Aktionen über den Teamerfolg stellen. Der Kader ist einfach ausgeglichener besetzt als im letzten Jahr und flexibler in der Spielweise. Trainer Ataman kann mit Spielerwechseln viel deutlicher in den Spielverlauf eingreifen als noch in der letzten Spielzeit. Geht man also vom heutigen Stand aus, haben die Verantwortlichen der Tigers bei der Teamzusammenstellung ganze Arbeit geleistet. Immerhin fünf Siege kann man nach neun absolvierten Partien verbuchen. Damit steht das Team in der oberen Tabellenhälfte und liegt voll auf Kurs.</p>
<p><strong>Klaas Laufmöller</strong></p>
<p>UBC Hannover e.V.<br />
Sauerweinstr. 4, 30167 Hannover<br />
Fon: +49 (0) 511 – 763 5470<br />
info@ubctigers.de, www.ubctigers.de</p>
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		<title>das parkett ist der star!</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 12:25:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[basketball]]></category>
		<category><![CDATA[2010-11]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor dieser Saison beherrschte ein Thema die Schlagzeilen rund um die UBC Tigers. Um weiterhin in der Pro A, also der zweithöchsten nationalen Liga, mitspielen zu dürfen, musste ein Parkettboden her.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/UBC-Logo.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-10447" title="UBC Logo" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/UBC-Logo-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Vor dieser Saison beherrschte ein Thema die Schlagzeilen rund um die UBC Tigers. Um weiterhin in der Pro A, also der zweithöchsten nationalen Liga, mitspielen zu dürfen, musste ein Parkettboden her. Schon seit einigen Jahren war bekannt, dass dies ab dem Jahr 2010 eine der Lizenzbedingungen darstellen würde. Die Liga-Verantwortlichen wollten damit eine Annäherung zur Bundesliga herstellen und für ein professionelles, einheitliches Bild in den Hallen sorgen. Ein teurer Spaß, kostet ein solcher Boden doch schon in der Anschaffung mindestens 60.000 Euro. Das macht bei einem Etat von 350.000 Euro, mit dem die Tigers planen, einen großen Teil des Budgets aus. Daher versuchte man natürlich, die Kosten von externer Seite zu decken. Immerhin, fast 9.000 Euro kamen zusammen, als der Verein zu Spenden aufrief. Dazu trugen nicht nur Firmen und Sponsoren ihren Anteil bei. Auch die Fans waren aufgerufen, sich als „Parkettinvestoren“ an der Aktion zu beteiligen. Eine schöne Geschichte, doch das Geld reichte bei Weitem nicht aus. Die Stadt Hannover, von der von Vereinsseite Hilfe erhofft wurde, konnte und wollte sich an den Kosten nicht beteiligen, und so ergab sich ein Betrag von 50.000 Euro, der vom Verein aufgebracht werden musste, um den Lizenzbedingungen der Pro A entsprechen zu können.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Auf-dem-Parkett.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10663" title="Auf dem Parkett" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Auf-dem-Parkett-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Überlegungen gingen in zwei Richtungen. Entweder man verschiebt die Anschaffung des teuren Untergrunds und zieht sich vorübergehend in die Pro B, also die dritte Liga zurück. Dort hätten die Tigers auch wieder im Uni-Dome am Moritzwinkel spielen können und die hohen Kosten der Stadionsporthalle eingespart. Eine günstige Lösung also, die aber einen großen sportlichen Rückschritt bedeutet hätte. Oder man schultert die hohen Kosten für die Anschaffung des Holzbodens als Verein, spielt damit weiterhin in der Pro A, muss aber an den sonstigen Kosten erheblich einsparen. Das erste Gedankenspiel wurde schnell verworfen. Den Sponsoren und Fans wäre nur schwer zu erklären gewesen, wie dieser Schritt die weitere Entwicklung des UBC hätte vorantreiben sollen. Das Ziel, in einigen Jahren in der Bundesliga zu spielen, ist schließlich weiterhin aktuell. Das man dieses Ziel nur wegen der anfallenden Kos-ten für einen Parkettboden zurückstellt, wäre in der Öffentlichkeit wohl kaum vermittelbar gewesen. Abgesehen davon, dass schon seit geraumer Zeit bekannt war, dass diese Anschaffung fällig werden würde. Also kam das zweite Szenario ins Spiel.</p>
<p>Die Kosten wurden alleine gestemmt und müssen nun im restlichen Etat eingespart werden. Besonders betrifft das natürlich die Ausgaben für die Spieler, denn in vielen anderen Bereichen wird auch bei den Tigers ehrenamtlich gearbeitet. Mit einem verringerten Spieleretat soll nun also der weitere Aufbau in der Pro A vorangetrieben werden. In der laufenden Saison ist wegen dieser Schwierigkeiten ein guter Mittelfeldplatz das Idealziel, wie Trainer Mahmut Ataman dem Stadtkind im letzten Interview verriet. In den ersten Spielen lieferte die Mannschaft dann auch ordentliche Leistungen ab. In Crailsheim und gegen Karlsruhe, zwei Mannschaften auf Augenhöhe, konnten Siege eingefahren werden, während es gegen München und Osnabrück nicht unerwartet zwei Niederlagen setzte. Ein Besuch in der Stadionsporthalle lohnt sich aber allemal. Der neue Boden, das altbewährte Konzept von HipHop und Show und eine kampfstarke Mannschaft bieten auch für Basketball-Laien große Unterhaltung. Und die Anschaffung des Parketts hat sich schon jetzt gelohnt. Wer die Halle betritt muss zugeben: So sieht professioneller Basketball aus.</p>
<p><strong>Klaas Laufmöller</strong></p>
<p>www.ubctigers.de</p>
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		<title>rugby, 2. bundesliga-nord:drc hannover gegen den berliner rc II</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 12:23:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[spitzenspiel]]></category>
		<category><![CDATA[2010-11]]></category>

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		<description><![CDATA[Zugegeben: Der DRC hat schon bessere Zeiten erlebt. Immerhin waren die „Grünen“ um die Jahrtausendwende fünfmal in Folge Deutscher Meister und konnten 2005 einen weiteren und bisher letzten Titel einfahren. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Rugby.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-10692" title="Rugby" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Rugby-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Zugegeben: Der DRC hat schon bessere Zeiten erlebt. Immerhin waren die „Grünen“ um die Jahrtausendwende fünfmal in Folge Deutscher Meister und konnten 2005 einen weiteren und bisher letzten Titel einfahren. Nun, fünf Jahre später, sind die Ziele des Clubs etwas anders gesteckt. Mit einer jungen Mannschaft soll der Klassenerhalt in der zweiten Bundesliga gesichert werden, um sich langfristig auf ordentlichem nationalen Niveau etablieren zu können. Noch einmal um die Deutsche Meisterschaft mitzuspielen, hält der Vorsitzende des DRC, Thomas Schmidt, für utopisch. Sein Verein kann finanziell einfach nicht mit den Großen der Branche aus Frankfurt oder Heidelberg mithalten. Dort wird mittlerweile unter professionellen Bedingungen gespielt, während beim DRC aus purer Überzeugung geackert wird. Selbst der Trainer, der zum Training aus Bad Fallingbostel anreist, erhält dafür keine Aufwandsentschädigung. Doch auch eigene Versäumnisse gibt der Vorsitzende bereitwillig zu. Während der erfolgreichen Jahre wurde nicht genügend auf die Jugendarbeit geachtet, sondern sich auf dem Erfolg der Herrenmannschaften ausgeruht. So sind auch jetzt noch einige der alten Haudegen aktiv und stehen den jungen Spielern auf dem Feld zur Seite.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Endstand.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10691" title="Endstand" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Endstand-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Der DRC hatte, wie auch der Gegner, vor diesem Spiel erst einen Saisonsieg eingefahren und belegte den vorletzten Tabellenplatz. Das Spiel gegen die Berliner musste also gewonnen werden, um nicht schon frühzeitig in der Saison im Tabellenkeller festzustecken. Auf dem wunderschön in der Ricklinger Masch gelegenen Sportplatz ging es also aufs Ganze. Bei herrlichem, sonnigem Herbstwetter fanden sich knapp 100 Rugby-Enthusiasten ein und begleiteten das Spiel mit fachmännischen Kommentaren. Nicht wenige der Zuseher standen aufgrund ihrer Figur zumindest im Verdacht, einst auch selbst den Platz umgepflügt zu haben. Der DRC dominierte das Spiel und konnte in den ersten 40 Minuten bereits zwei Versuche legen und durch eine erfolgreiche Erhöhung und einen Straftritt bis zur Pause 15 Punkte machen. Die Gäste hatten bis dahin erst acht Punkte gesammelt. Auch die zweite Spielhälfte dominierten die Gastgeber. Mit einer besseren Verwertung der Straftritte hätten die „Grünen“ das Spiel schon frühzeitig entscheiden können. So stand es kurz vor dem Ende der Partie 25:13 für den DRC. Das Spiel war entschieden, doch die für Neulinge schwer zu durchschauende Punkteverteilung sorgte für anhaltende Spannung. Zur Erklärung: Der Sieger eines Spiel erhält vier Punkte, der Verlierer keinen, bei einem Unentschieden bekommen beide Mannschaften zwei Punkte gutgeschrieben. Soweit klar, doch jetzt kommen die Bonuspunkte ins Spiel. Legt eine Mannschaft mindestens vier Versuche, erhält sie einen Punkt extra. Ebenso eine Mannschaft, die zwar verliert, aber dies mit weniger als acht Punkten. Und da die Berliner zum Ende der Partie versuchten, wenigstens diesen Punkt mit in die Hauptstadt zu nehmen, wurde es noch einmal hektisch. Punkte gab es für den Gast aber nicht mehr, sondern nur noch eine Boxeinlage, die erst durch den Abpfiff beendet wurde.</p>
<p>Am Ende war dann auch der Schiedsrichter, der das Spiel laut den „erfahreneren“ Zuschauern ohne Fehl und Tadel leitete, der Einzige mit schlechter Laune. Unter lautem Fluchen und Schimpfen verließ er das Sportgelände und stellte den Sinn seines Hobbys recht deutlich in Frage. Wohl auch eine Nachwirkung der ziemlich sinnlosen Hauerei in den letzten Sekunden des Spiels.</p>
<p><strong>Klaas Laufmöller</strong></p>
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		<title>wie geht es weiter, mahmut ataman?</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 22:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[basketball]]></category>
		<category><![CDATA[2010-10]]></category>

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		<description><![CDATA[Mahmut Ataman über die Finanzierung und die Zusammenarbeit mit dem neuen Co-Trainer Michael Mai.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am Bahnhof bei Espresso und Tee sprechen wir im zweiten Teil unseres Interviews mit dem Trainer Mahmut Ataman über die Finanzierung und die Zusammenarbeit mit dem neuen Co-Trainer Michael Mai.</strong></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/10/neu_49_SK_Oktober_10.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-9084" title="Mahmut Ataman" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/10/neu_49_SK_Oktober_10-215x300.jpg" alt="" width="215" height="300" /></a>Die Finanzierung des neuen Hallenbodens hat euch die Möglichkeit genommen, den Kader kostspielig zu verstärken. Wie sehr hat euch diese Investition vom Ziel BBL entfernt?</span><br />
Mindestens um eine Saison. Diese Investition hat unseren Spieleretat halbiert. Es gab im Mai Überlegungen, ob wir in die Pro B zurückgehen sollen oder es in der Pro A versuchen. Wir hätten in der Pro B das Geld für den Hallenboden sparen können und mehr Geld verdient, da die Mietkosten sehr gering sind. Wir haben aber den Boden über einen Kredit finanzieren können und uns für diesen Schritt entschieden.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Ist das Team mit diesem schmalen Etat konkurrenzfähig?</span><br />
Spiele werden immer auf dem Parkett entschieden. Die ersten Spiele, besonders die Partie gegen Bayern München, werden sehr schwer. Wir sind in der Liga und wollen uns hier auch behaupten und die Klasse halten. Das ist das Ziel. Ein einstelliger Tabellenplatz wäre für uns super.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Mit 96, den Indians oder anderen Vereinen buhlen die Tigers um die Aufmerksamkeit von Zuschauern und Sponsoren. Wie gefährlich ist eine Saison für die Tigers im Mittelmaß?</span><br />
Wir haben uns in den letzten Jahren immer wieder von Liga zu Liga extrem gesteigert. Da ist es schwierig, vom Mittelmaß zu reden. Wir haben in jeder Saison in einer besseren Liga gespielt. Die Leistung und die Entwicklung gehen also nach oben.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Mit dem neuen Co-Trainer Michael Mai steht dir ein Mann zur Unterstützung zur Seite. Wie kann er das Team weiterbringen?</span><br />
Durch meine berufliche Situation bin ich sehr eingespannt. Ich arbeite tagsüber in Göttingen und leite dann hier abends in Hannover das Training. Das ist sehr intensiv. Mit Michael Mai haben wir jetzt einen weiteren Trainer, der sich auch tagsüber um das Team kümmern wird.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Michael Mai hat einen christlichen Back-   ground und betont diesen. Inwieweit wird sich das auf die Tigers auswirken?</span><br />
Das wird sich zeigen. Ich selber bin islamisch aufgewachsen. In unserer Familie spielte die Religion immer eine Rolle. Entscheidend ist aber, dass ich ein weltoffener Mensch bin. Michael Mai ist das auch. Das war auch ein Thema in den Gesprächen zwischen uns. Zur Professionalität gehört auch, dass man verschiedene Bereiche voneinander trennen kann. In allen Religionen sind Werte und Normen wichtig. Das ist genauso im Sport. Dort gibt es Gemeinsamkeiten, die wir beide leben.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Wo landet der UBC in dieser Saison?</span><br />
Ich hoffe, dass wir zu den Überraschungsteams in dieser Saison gehören, ähnlich wie wir das in der Hinrunde auch erlebt haben.</p>
<p><strong>Interview: Christian Lawendel</strong></p>
<p><strong>UBC Hannover e.V.<br />
Sauerweinstr. 4, 30167 Hannover<br />
Fon: +49 (0) 511 – 763 5470<br />
info@ubctigers.de, www.ubctigers.de</strong></p>
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		<title>ab jetzt ganz nah dran</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 22:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[spitzenspiel]]></category>
		<category><![CDATA[2010-10]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab der kommenden Ausgabe bleiben wir an dieser Stelle zwar dem „Randsport“ treu, werden uns aber eher auf einzelne Ereignisse im „kleinen Sport“ konzentrieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es trug sich vor Jahren auf einem Provinzsportplatz zu: Einer der knapp 50 Zuschauer brüllte nach einem gelungenen Spielzug der Heimmannschaft „Das war Weltklasse“ über den Platz. Nachdem er die irritierten Mienen der Umstehenden bemerkte, berichtigte er schlagfertig: „Zumindest Kreisklassen-Weltklasse.“</p>
<p>Seit einigen Jahren hatte man an dieser Stelle das Vergnügen, Christian Lawendels Artikel unter der Überschrift „Es gibt ein Leben neben“ zu lesen. Ein Leben also neben Hannover 96. So manche ungewöhnliche Sportart wurde vorgestellt, von der man möglicherweise noch nie etwas gehört hatte. Gerne nennt man diese Aktivitäten treffend, aber wenig schmeichelhaft „Randsportarten“. All diese schönen sportlichen Aktivitäten haben eines gemeinsam: Sie kommen in der Öffentlichkeit kaum vor. Eine Deutsche Meisterschaft im Kanu-Polo wird man in der Tagespresse – wenn überhaupt – in einer Tickermeldung finden. Ein überraschender, unter widrigen Umständen errungener Aufstieg in den unteren Ligen wird auch den sportbegeistertsten Hannoveranern entgehen. Dass in diesen „Rand-sportarten“ oft ein ganz ähnlicher Zeitaufwand betrieben wird, um die nötigen Leis-tungen abzurufen, wie beispielsweise bei den Fußballprofis, darüber schreibt kaum jemand. Das Schicksal aller Sportler, die nicht in den oberen Ligen der großen Vier – Fußball, Eishockey, Handball und Basketball – ihrer Leidenschaft nachgehen. Klar, natürlich sollen und müssen die Platzhirschen ausreichend Raum bekommen – wenn aber drei Tage hintereinander über den gestauchten Zeh eines fußballerisch tätigen Verteidigers berichtet wird, bleibt der große Erkenntnisgewinn allmählich auf der Strecke.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC_0188.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-9088" title="Christian Lawendel – was er nicht alles gelernt hat beim Stadtkind..." src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC_0188-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a>Christian Lawendel hat das Stadtkind verlassen, und wir drücken ihm jetzt bei dem (neben der Notbremse) wohl einzigen relevanten Magazin zum Thema Fußball (11 FREUNDE) die Daumen (er ist schon der Dritte aus den Stadtkind-Reihen, der dort landet – allmählich sollten wir mal über Ablösesummen sprechen). Lieber Christian, Folgendes soll ich dir an dieser Stelle von „ganz oben“ ausrichten: „Vielen Dank für deine Mitarbeit bei uns. Es hat viel Spaß gemacht, mit dir zu arbeiten. Und falls du in Hannover bist, kannst du dir immer gerne den Wagen leihen.“</p>
<p>Ab der kommenden Ausgabe bleiben wir an dieser Stelle zwar dem „Randsport“ treu, werden uns aber eher auf einzelne Ereignisse im „kleinen Sport“ konzentrieren. Die Wasserballer von WASPO empfangen den Tabellenführer, im Sledge-Eishockey geht es für die „Ice Lions“ um die Deutsche Meisterschaft, die Footballer der Spartans kämpfen in der Regionalliga um Punkte, oder in der Kreisklasse steht ein Aufstiegsspiel an. Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Spitzensport gibt es auch jenseits der großen Vier reichlich in Hannover, Spitzenspiele sowieso. Wir werden künftig hautnah dabei sein und Menschen treffen, die aus purem Spaß an der Freude ihre Wochenendplanung nach dem Spielplan ausrichten. Nebenbei werden wir uns natürlich auch den kulinarischen Köstlichkeiten widmen, denn in fast jeder Halle und auf den meisten Sportplätzen locken Kaffee und Kuchen oder Bier und Bratwurst. Oft, gerade bei Freiluft-Sportarten, gibt es sogar ein muckeliges Vereinsheim, in dem das Spiel stundenlang nachbereitet werden kann. Neben dem Geschehen auf dem Platz sind es gerade diese Feinheiten, die den Amateursport so liebenswert machen. Ein sonntäglicher Ausflug lohnt sich allemal. Wer selbst aktiv ist und meint, dass die eigene Mannschaft mal Besuch vom Stadtkind bekommen sollte, schickt einfach eine Mail an klaas@stadtkind-hannover.de</p>
<p><strong>Klaas Laufmöller</strong></p>
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		<item>
		<title>aus den augen, aus dem sinn?</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 11:58:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[basketball]]></category>
		<category><![CDATA[2010-08]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Spielerkarussel im Basketball dreht sich recht schnell, und so ist es nicht ungewöhnlich, dass die Teams in jeder Saison völlig neu zusammengestellt werden. Besonders die amerikanischen Spieler bleiben selten lange bei einem Verein. Und junge deutsche Talente versuchen durch ein gutes Jahr in der Pro A oder Pro B den Sprung in die Basketballbundesliga zu schaffen. Aktuelles Beispiel ist Andrej Mangold...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/43-51_SK_August_10_722.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-12149" title="43-51_SK_August_10_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/43-51_SK_August_10_722-300x285.jpg" alt="" width="300" height="285" /></a>Das Spielerkarussel im Basketball dreht sich recht schnell, und so ist es nicht ungewöhnlich, dass die Teams in jeder Saison völlig neu zusammengestellt werden. Besonders die amerikanischen Spieler bleiben selten lange bei einem Verein. Und junge deutsche Talente versuchen durch ein gutes Jahr in der Pro A oder Pro B den Sprung in die Basketballbundesliga zu schaffen. Aktuelles Beispiel ist Andrej Mangold, der die Tigers nach nur einem Jahr verlässt, um in der neuen Saison beim Erstligisten Artland Dragons sein Können unter Beweis zu stellen. Eine Ausnahme in diesem Wechselspiel waren sicherlich die drei US-Akteure Will Bonner, Jason van Eck und Tim Haley oder deutsche Spieler wie Prasuhn und Arigbabu, die über mehrere Spielzeiten für die Tigers aktiv waren. Aus den Augen, aus dem Sinn. Manchmal ist das schade. Denn an viele ehemalige Spieler in den Reihen des UBC denken wir noch immer gerne. Stellvertretend wollen wir uns hier an vier von ihnen erinnern.</p>
<p>Im September 2008 wurde bekannt, dass der UBC einen neuen Center verpflichten konnte. Mit Peter van Rij kam ein Mann, der mit seinen 205 cm unterm Korb arbeiten und punkten sollte. Als Familienvater nahm er in der Spielzeit gerade seine Elternzeit. Bezeichnend für den so gar nicht in das Klischee eines Basketballspielers passenden van Rijs. Die Ruhe, die er auf dem Spielfeld ausstrahlte, zeigte sich auch in seinen vielen Scores. Wurde er auf Höhe der Freiwurflinie frei gespielt, waren es immer sichere zwei Punkte. Unvergesslich blieben aber vor allem seine „Hook Shots“.</p>
<p>In der Regionalliga stach ein Spieler besonders ins Auge, der sich, was seine Frisur anging, anfangs noch an Al Elliott orientierte und später im arigbabuschen Sinne das Haupthaar eher luftig trug. Will Bonner war ein Phänomen. Wer einmal das Vergnügen hatte, den Center im Bus zu treffen, ihn dort bewunderte, wie er in einer völligen Tiefenentspannung auf seinem Platz saß, den dürfte es doch überrascht haben, mit wie viel Kraft und Athletik Bonner auf dem Feld agierte. Ein gelungener Block oder ein schöner Dunk reichten aus, und Bonner drehte auf. Er verteidigte aggressiv, holte Rebounds und punktete selbst.</p>
<p>In der Pro B verpflichtete der UBC mit Babis Douloudis ihren bis dato vielleicht besten Spieler auf der Eins. Douludis konnte erst recht spät verpflichtet werden. Mit dem Ruf, ein nicht ganz einfacher Spieler zu sein, überzeugte er doch beim UBC durch seine gute Ballbeherrschung und seine unglaubliche Treffsicherheit von der Dreipunktelinie. Gefeiert wurde er vor allem von Jumpin&#8217; Joe als „Threeludis“. In entscheidenden Spielsituationen suchten ihn seine Mitspieler. Diese Sonderrolle machte in der Pro B aber auch ein Problem im Spiel der Tigers aus. Wurde es eng, hat man sich anstatt aufs Teamplay zu sehr auf Einzelaktionen verlassen.</p>
<p>Ein Hannoveraner, der sowohl in der Regionalliga, als auch in der Pro B für die Tigers spielte, war Florian Fleischer. „Big Flo“ war nicht unbedingt ein technischer Spieler, sondern überzeugte durch seine Physis und starke Defensivarbeit. „Ich bin ein Kämpfer und begehe auch mal ein Foul. Das ist meine Aufgabe, das gebe ich offen zu“, sagte Fleischer einmal in einem Interview. Brutal wurde es aber nie. Mit starken Rebounds und guter Deckung war er der Mann, der Arigbabu und Bonner bzw. van Rij ersetzen konnte und ihnen die nötigen Pausen verschaffte.</p>
<p>Vielleicht bietet der große Wechselwille der Basketballer irgendwann auch wieder die Möglichkeit, dass man einen dieser Spieler noch einmal im Dress der Tigers bewundern darf. Zu wünschen wäre es beiden Seiten.</p>
<p><strong>Christian Lawendel</strong></p>
<p>Hannover UBC Tigers e.V.<br />
Sauerweinstr. 4, 30167 Hannover<br />
Fon: +49 (0) 511 – 763 5470<br />
info@ubctigers.de, www.ubctigers.de</p>
]]></content:encoded>
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		<title>sie nannten ihn bären</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/07/sie-nannten-ihn-baren/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 13:16:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[basketball]]></category>
		<category><![CDATA[2010-07]]></category>

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		<description><![CDATA[Als vor zwei Jahren ein Pointguard aus den USA den Boden der altehrwürdigen Unihalle betrat, beschlich einen das ungute Gefühl, einen zweiten Muggsy Bogues vor sich zu haben. Mit einer Körpergröße von 1,72 Metern verfügte DeAndre „The Bear“ Towsend nicht gerade über das ideale Basketballmaß. Zu klein der Mann!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/06/35-49_SK_Juli_10_72.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-12240" title="35-49_SK_Juli_10_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/06/35-49_SK_Juli_10_72-146x300.jpg" alt="" width="146" height="300" /></a>Als vor zwei Jahren ein Pointguard aus den USA den Boden der altehrwürdigen Unihalle betrat, beschlich einen das ungute Gefühl, einen zweiten Muggsy Bogues vor sich zu haben. Mit einer Körpergröße von 1,72 Metern verfügte DeAndre „The Bear“ Towsend nicht gerade über das ideale Basketballmaß. Zu klein der Mann! Beim Warmup zeigte der kleine Townsend dann aber nicht nur schnelle Dribblings, sondern auch eine enorme Sprungkraft. Was er aber vor allem zeigte, war eine bis dahin in dieser Form nicht gekannte Freude am Basketball.</p>
<p>Während noch in den Vorjahren die Amerikaner beim Warmup vor allem dadurch auffielen, dass sie es schafften, ohne sichtbare körperliche Bewegung das Spielfeld zu betreten, fast abwesend wirkten, überzeugte Townsend durch das genaue Gegenteil. Der Spaß an der Sache war ihm deutlich anzumerken. Ein Strahlemann, der gerade durch diese Haltung auch außerhalb des Platzes bei den Fans gewinnen konnte. Gute Laune erzeugte zudem seine Spielweise: Aggressivität in der Defense, Schnelligkeit in der Offense. DeAndre kannte seine Stärken und spielte sie aus.</p>
<p>Sein Manko waren die Ballverluste. Manchmal war er zu schnell für den Ball oder die eigenen Mitspieler. Auch deshalb wurde er für höhere Aufgaben nicht eingesetzt. Als Starter auf der Eins bei den Tigers in der Pro A reicht die Spielweise des Bären nicht aus. Emmanuel Holloway hat durch sein Spiel die Messlatte für diese Position natürlich auch sehr hoch gelegt. Jeder Nachfolger wird es schwer haben, diesen Level zu erreichen.</p>
<p>Doch als Backup für den Ersten Mann wäre Townsend sicherlich die Idealbesetzung. Er ist den Fans in guter Erinnerung, schafft eine positive Stimmung im Team und kann durch seine Spielweise neuen Schwung bringen. Seine Einwechslung könnte dem Spiel der Tigers immer wieder wichtige und notwendige Impulse gegeben, vielleicht genau jenen Funken Leben einhauchen, den die Spieler in den letzten Partien so schmerzlich vermissen ließen. Zudem spielt der UBC jetzt regelmäßig in der AWD-Hall, der Halle, in der Townsend sein bestes Spiel im Trikot der Tigers zeigte. Angestachelt von den vielen Zuschauern hielt der kleine Pointguard die durch Verletzungen geplagten Hannoveraner gegen einen nominell besseren Gegner aus Osnabrück im Spiel. Damals schoss „The Bear“ sogar sehr erfolgreich von der Dreier-Linie, einer Disziplin, die ihm eigentlich eher nicht liegt. Obwohl Hannover das Spiel verlor, war die Stimmung in der Halle sensationell. Und den größten Anteil an diesem Erfolg hatte Townsend!</p>
<p>Auch der neue Sparkurs der Tigers wäre ein Argument für DeAndre Townsend. Viele amerikanische Spieler sind derzeit auf dem Markt – Spieler, die man nicht kennt und denen es vielleicht an Disziplin fehlt. Der Bär wäre eine kostengünstige Alternative und kein Wagnis. Man kennt und schätzt sich gegenseitig. Das haben beide Seiten in der Spielzeit immer wieder betont. Letztlich wäre die Rückkehr nach Hannover auch für Townsend eine gute Sache. Er hätte die Möglichkeit, sich in einer höheren Liga zu präsentieren, und das in einem Umfeld, dass er bereits kennt und in dem er sich nach eigener Aussage sehr wohl fühlte. „The Bear“ wäre ein Gewinn für den Verein, den Spieler und besonders für die Fans.</p>
<p><span style="color: #888888;"><strong>Christian Lawendel</strong></span></p>
<p>Hannover UBC Tigers e.V.<br />
Sauerweinstr. 4, 30167 Hannover<br />
Fon: +49 (0) 511 – 763 5470<br />
info@ubctigers.de, www.ubctigers.de</p>
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		<title>ein bisschen wehmut muss erlaubt sein</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 22:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[basketball]]></category>
		<category><![CDATA[2010-06]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach der Saison ist vor der Saison – oder so ähnlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Sommer ist der langjährige Trainer der UBC Tigers ins Management gewechselt. Über wechselndes Personal und professionelle Spieler sprachen wir im zweiten Teil des Interviews mit Michael Goch.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/48-57_Juni_SK_10_72.jpg"><img class="size-medium wp-image-8104 alignleft" title="Die können mit Bällen umgehen" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/48-57_Juni_SK_10_72-168x300.jpg" alt="" width="134" height="240" /></a>Nach der Saison ist vor der Saison – oder so ähnlich. Es ist die Zeit, um über das Zurückliegende zu sprechen, Spieler zu kritisieren, die Taktik des Trainers infrage zu stellen oder die Einkaufspolitik der Verantwortlichen zu brandmarken. Das alles ist gut und das alles ist richtig. Es muss in dieser Phase aber auch Zeit zur Besinnung und zum Träumen geben.</p>
<p>Wie schön war es doch früher, als die Heimspiele der Tigers noch den Charme der alten Uni-Halle boten. Die Zuschauer konnten auf zwei Ebenen zusehen. Der Fan saß oder stand auf den stylischen Holzbänken. Es war enger und man rückte sprichwörtlich ein wenig zusammen. Großartig war der Einmarsch der Tigers, wenn sich das Tor langsam erhob und im Nebel und den Ankündigungen von Jumpin&#8217; Joe die Spieler aufs Feld liefen. Mit der Zeit wurde zwar alles etwas professioneller, trotzdem konnten sich die Tigers genau diesen ungezwungenen Anfangscharme eines jungen Vereins erhalten. Symbolisch dafür war immer der „UBC-Dome“.</p>
<p>Sicher, die neue Heimat ist größer, moderner und bietet den Standard, der von der Ligaleitung gefordert wird. Sie soll auch nicht schlechter gemacht werden, als sie ist. Es ist bloß eben nicht DIE Halle der Tigers. Selbst bei Top-Spielen war die AWD-Hall nicht ausverkauft. Das kann man den Tigers nicht an-lasten. Die neue Spielstätte ist schlichtweg zu groß.</p>
<p>Müssten die Tigers auf Grund des fehlenden Hallenbodens den ungeliebten Gang zurück in die Pro B antreten, würden sie zumindest wieder in ihrer eigentlichen Halle spielen. Und das wäre für die Stimmung kein Nachteil. War bei den letzten Heimspielen bei der Mannschaft ein wenig die Luft raus, spiegelte sich das leider auch auf den Rängen wider. Sicherlich bedingt beides einander. Schafften es die Spieler nicht durch ihre Spielweise das Publikum zu begeistern, verhielten sich die Zuschauer ruhig oder kamen erst gar nicht mehr. Und so sprang dann auch nicht der Funke von den Rängen aufs Spielfeld über.</p>
<p>Das war in der Uni-Halle oft anders, wo gerade die lautstarken Fans im Zentrum des Geschehens waren, wo aber auch alle anderen Zuschauer viel näher das Spiel erleben konnten. Es war eine Spielstätte, die zu den Tigers passte. Der Vergleich mit dem Hamburger Stadtteilclub ist müßig. Dennoch wäre der FC St. Pauli ohne das Millerntor nicht denkbar. Das Konzept würde nicht recht funktionieren.</p>
<p>Und hier liegt die Parallele zu den Tigers. Beide Vereine haben ein besonderes Fanpotential, dass sich nicht beliebig verpflanzen lässt. Die Zahlen zeigen zwar, dass auch die Heimspiele in der AWD-Hall gut besucht wurden – es gab zumindest keinen Rückschritt im Vergleich zur Unihalle. Das Verhalten und Gefühl auf den Rängen war aber ein anderes. Mit dem Abstand zum Spielfeld vergrößerte sich vielleicht auch der Abstand zur Mannschaft.</p>
<p>Würden die Tigers also absteigen, wäre das aus sportlicher Sicht zwar tragisch und nicht verdient, für die Stimmung bei den Heimspielen könnte das allerdings einen Gewinn bedeuten. Bei den Gegnern war die alte Heimat gefürchtet. Das bestätigten immer wieder Trainer und Spieler anderer Vereine. Die Uni-Halle hätte also auch Einfluss auf das Punktekonto der Tigers. Gegen verängstigte Teams lässt sich eben leichter gewinnen.</p>
<p><strong>Christian Lawendel</strong></p>
<p><strong>Hannover UBC Tigers e.V.<br />
Sauerweinstr. 4, 30167 Hannover<br />
Fon: +49 (0) 511 – 763 5470<br />
info@ubctigers.de, www.ubctigers.de</strong></p>
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		<title>mountainbiken für frauen</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 22:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[leben neben]]></category>
		<category><![CDATA[2010-06]]></category>

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		<description><![CDATA[Keine Angst, liebe Herren, dieser Verein richtet sich nicht gegen euch. Er ist einfach nur für Frauen gemacht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er ist eigentlich ein Phänomen, dieser Mensch, der einem bei längeren Fahrradtouren begegnet: Er ist der typische Hummeltyp, also deutlich untersetzt, kurze Stumpenbeine und roter Kopf. Auf seinem Drahtesel sitzt er leicht nach vorn gebeugt, sein massiger Bauch zwingt ihn ins Hohlkreuz. Stark schnaubend bewegt sich diese Gattung Radfahrer vorwärts.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/Für-Frauen_72.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-8402" title="Bienen vs Hummeln" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/Für-Frauen_72-300x258.jpg" alt="" width="300" height="258" /></a>Und dazu gesellt sich Phänomen Nummer Zwei: In einem Abstand von circa zwei Metern fährt eine Dame, die von ihm mehr oder weniger liebevoll „Frauchen“ genannt wird. Sie hat eine Frisur, der kein Fahrtwind, keine Regenschauer oder zu viel Sonne etwas anhaben kann. In den Modefarben gelb und weiß radelt sie ihrem Ungetüm von Mann hinterher. Dieser erklärt durch Fingerzeige die Umgebung, das Fahrradfahren und das Leben an sich. Eine häufige Fahrradkonstellation von Ehepaaren um die 60.</p>
<p>Jüngere, sportliche Paare fahren nicht auf einem gewöhnlichen Drahtesel, sie nutzten das Mountainbike.</p>
<p>Es wird zwar nicht so viel gestikuliert und erklärt, aber trotzdem wird eine Parallele deutlich: Der Mann fährt nämlich meistens vorneweg. Nach Spaß sieht das häufig nicht aus und zwar für beide. Er muss vielleicht auf sie warten, und sie fühlt sich durch ihn gestresst. Frau kann da leicht die Freude an diesem netten Sport verlieren.</p>
<p>„Wir möchten unseren Mitgliedern die Lust am Mountainbiken vermitteln“, sagt Wiebke Henschel, erste Vorsitzende der ATBienen, des ersten Frauenradsportvereins Hannovers. Keine Angst, liebe Herren, dieser Verein richtet sich nicht gegen euch. Er ist einfach nur für Frauen gemacht. Den Mitgliedern werden nicht nur die Fahrtechniken vermittelt, sondern auch die Fahrradtechnik. „Wir zeigen, wie man sein Sportgerät richtig pflegt, wie man es reparieren kann und wie es funktioniert.“</p>
<p>Bei den ATBienen handelt es sich aber nicht um einen Technikclub, sondern um einen Sportverein. Zweimal wöchentlich wird sich entweder zum Laufen oder Mountainbiken getroffen.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/Mountainbiking_72.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-8401" title="Ein paar Frauen im Wald" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/Mountainbiking_72-300x259.jpg" alt="" width="270" height="233" /></a>„Den Lauftermin haben wir eingeführt, weil das Wetter so schlecht war, dass wir die Räder nicht nutzen konnten“, so Wiebke Henschel. Ein zweiter Rad-Termin soll im Sommer folgen. Beim Mountainbiken werden die üblichen Ziele – Benther Berg oder der Deister – genutzt.</p>
<p>„Wir machen Touren und üben dann an verschiedenen Stellen, wie man beispielsweise richtig den Berg abfährt.“ Es geht um Fahrsicherheit und das Erweitern des eigenen Könnens. „Unser Angebot richtet sich an alle Frauen, die Lust aufs Mountainbiken haben. Wir sind eine sehr gemischte Gruppe.“</p>
<p>Zusätzlich bieten die ATBienen auch Kurse an, bei denen externe Experten wie die mehrfache Olympiateilnehmerin Regina Marunde die Übungen anleiten. Solche Extras finden an Wochenenden statt, beispielsweise am 4. und 5. September. Hier dürfen nicht nur Vereinsmitglieder mitfahren, sondern auch andere interessierte Frauen.</p>
<p>Komische Blicke von männlichen Kollegen ernteten die Radlerinnen bislang nicht. „Ich glaube, die Herren freuen sich eher über ein paar Frauen im Wald“, lacht Wiebke Henschel. Durch die ATBienen können vielleicht auch bald Paare nebeneinander her fahren und niemand muss mehr auf den anderen warten. Es könnte dann allerdings reichlich eng auf den Mountainbikestrecken werden.<br />
<strong><br />
Christian Lawendel, Foto: Peter Schulz</strong></p>
<p><strong>Weitere Infos unter www.atbienen.de</strong></p>
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		<title>dart</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 22:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[leben neben]]></category>
		<category><![CDATA[2010-05]]></category>

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		<description><![CDATA[Außer mit dem Anfertigen von Klosettdeckeln, beschäftige sich der Junge aus Burslem vor allem mit Dart. [...] Der mittlerweile 50-jährige Taylor ist nun ein gemachter Mann und mehrere Millionen schwer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit seinem leicht schütteren Haar und der hohen Stirn sieht er nicht mehr ganz jung aus. Etwas Bubenhaftes kann er sich aber durch sein Lächeln und die Blumenkohlohren bewahren. Der Oberkörper steckt in einem zu großen Hemd. Ein Klassiker bei Menschen, deren Oberkörper einer Birne gleicht. An den Schultern schlabbern die Ärmel, während der Stoff am Bauch gehörig spannt. Die Unterarme sind tätowiert. Es ist das typische Klischee eines Fernfahrers und eben genau so sieht Phil „The Power“ Taylor aus. Dieser Mann fährt aber keine LKW, sondern ist der wahrscheinlich beste Dartspieler der Welt. Der Engländer wirft seit 1988 Dartpfeile auf die runde Scheibe und ist 15-maliger World Darts Champion.</p>
<p>In Sportbars und ähnlichen Etablissements startete der kleine Phil seine große Karriere. Aufgewachsen in ärmlichen Verhältnissen, verließ er mit 16 Jahren die Schule und wurde Arbeiter in einer Keramik-Manufaktur. Ganze 52 Pfund verdiente er damals in einer Woche. Außer mit dem Anfertigen von Klosettdeckeln, beschäftige sich der Junge aus Burslem vor allem mit Dart. Das Hobby wurde zum Sprungbrett aus dem entbehrungsreichen Leben. Der mittlerweile 50-jährige Taylor ist nun ein gemachter Mann und mehrere Millionen schwer. Eine Geschichte, wie man sie eigentlich nur aus dem Fernsehen kennt. Aber bitte jetzt nicht weinen. Emotionen sind unangebracht! Dart ist ein Sport der Ruhe und Konzentration, nichts für rührselige und unruhige Zeitgenossen. Wer sich leicht ablenken lässt, braucht sich um höhere taylor’sche Sphären keine Gedanken machen. Die meisten Spielstätten in Hannover sind nämlich Kneipen, also nicht gerade Orte der Ruhe.</p>
<p>Man kann Dart in verschiedenen Varianten spielen. Sie heißen beispielsweise 50, 51, All Fives, Baseball, Blind Killer, Blind Killer reverse, Bullrunde, Check it, Cricket, Double Round the Clock, Elimination, Fuchsjagd, Große 6 oder Hektik. Das ganz normale Standartspiel bietet sich besonders für Anfänger an. Man kann von 301, 501, 701 oder 1001 auf Null Punkte herunterspielen. Das heißt konkret, dass jeder Spieler mit diesen Punkten startet. Auf der Dartscheibe sind verschiedene Flächen, die unterschiedliche Punkte einbringen. Mit Pfeilen wirft der Spieler auf die Scheibe und erzielt seine Punkte. Wer zuerst seinen Punktstand auf Null reduziert hat, ist der Sieger.</p>
<p>Die Flächen, die die hohen Punktzahlen einbringen, sind sehr klein und dementsprechend schwer zu treffen. Um Dart zu spielen, benötigt man also eine gewisse Fingerfertigkeit und ein gutes Auge. Es sind weniger Kraft und Ausdauer (Stichwort: Birnenkörper). Das hat den Vorteil, dass man nicht mit Dreißig schon zum alten Eisen gehört. Phil Taylor ist 1960 geboren und gehört zur absoluten Weltspitze. Die meisten Kneipen haben auch einen Dartautomaten. Das hat den Vorteil, dass man nicht selber mitschreiben muss und sich ganz aufs Spiel konzentrieren kann. Wer aber zu Hause üben möchte, kann sich ab 140 Euro auch schon einen eigenen Automaten kaufen. Pfeile gibt es ab 45 Euro. Nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Es gibt sogar Online-Shops, bei denen man original Phil-Taylor-Shirts kaufen kann.</p>
<p>Ob man dann genau so gut wirft, wie der große Held, sei einmal dahin gestellt. Um den Look zu imitieren reicht es aber, obwohl das wirklich nicht zu wünschen ist. Mit dem Shirt kann man sich aber vielleicht genau so zielsicher fühlen und das ist doch auch schon mal was.</p>
<p><strong>Christian Lawendel</strong></p>
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