<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>STADTKIND - hannovermagazin &#187; sport</title>
	<atom:link href="http://www.stadtkind-hannover.de/sport/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.stadtkind-hannover.de</link>
	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Sep 2010 14:35:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>ein bisschen wehmut muss erlaubt sein</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/06/ein-bisschen-wehmut-muss-erlaubt-sein/</link>
		<comments>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/06/ein-bisschen-wehmut-muss-erlaubt-sein/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 May 2010 22:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[basketball]]></category>
		<category><![CDATA[2010-06]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stadtkind-hannover.de/?p=8102</guid>
		<description><![CDATA[Nach der Saison ist vor der Saison – oder so ähnlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Sommer ist der langjährige Trainer der UBC Tigers ins Management gewechselt. Über wechselndes Personal und professionelle Spieler sprachen wir im zweiten Teil des Interviews mit Michael Goch.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/48-57_Juni_SK_10_72.jpg"><img class="size-medium wp-image-8104 alignleft" title="Die können mit Bällen umgehen" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/48-57_Juni_SK_10_72-168x300.jpg" alt="" width="134" height="240" /></a>Nach der Saison ist vor der Saison – oder so ähnlich. Es ist die Zeit, um über das Zurückliegende zu sprechen, Spieler zu kritisieren, die Taktik des Trainers infrage zu stellen oder die Einkaufspolitik der Verantwortlichen zu brandmarken. Das alles ist gut und das alles ist richtig. Es muss in dieser Phase aber auch Zeit zur Besinnung und zum Träumen geben.</p>
<p>Wie schön war es doch früher, als die Heimspiele der Tigers noch den Charme der alten Uni-Halle boten. Die Zuschauer konnten auf zwei Ebenen zusehen. Der Fan saß oder stand auf den stylischen Holzbänken. Es war enger und man rückte sprichwörtlich ein wenig zusammen. Großartig war der Einmarsch der Tigers, wenn sich das Tor langsam erhob und im Nebel und den Ankündigungen von Jumpin&#8217; Joe die Spieler aufs Feld liefen. Mit der Zeit wurde zwar alles etwas professioneller, trotzdem konnten sich die Tigers genau diesen ungezwungenen Anfangscharme eines jungen Vereins erhalten. Symbolisch dafür war immer der „UBC-Dome“.</p>
<p>Sicher, die neue Heimat ist größer, moderner und bietet den Standard, der von der Ligaleitung gefordert wird. Sie soll auch nicht schlechter gemacht werden, als sie ist. Es ist bloß eben nicht DIE Halle der Tigers. Selbst bei Top-Spielen war die AWD-Hall nicht ausverkauft. Das kann man den Tigers nicht an-lasten. Die neue Spielstätte ist schlichtweg zu groß.</p>
<p>Müssten die Tigers auf Grund des fehlenden Hallenbodens den ungeliebten Gang zurück in die Pro B antreten, würden sie zumindest wieder in ihrer eigentlichen Halle spielen. Und das wäre für die Stimmung kein Nachteil. War bei den letzten Heimspielen bei der Mannschaft ein wenig die Luft raus, spiegelte sich das leider auch auf den Rängen wider. Sicherlich bedingt beides einander. Schafften es die Spieler nicht durch ihre Spielweise das Publikum zu begeistern, verhielten sich die Zuschauer ruhig oder kamen erst gar nicht mehr. Und so sprang dann auch nicht der Funke von den Rängen aufs Spielfeld über.</p>
<p>Das war in der Uni-Halle oft anders, wo gerade die lautstarken Fans im Zentrum des Geschehens waren, wo aber auch alle anderen Zuschauer viel näher das Spiel erleben konnten. Es war eine Spielstätte, die zu den Tigers passte. Der Vergleich mit dem Hamburger Stadtteilclub ist müßig. Dennoch wäre der FC St. Pauli ohne das Millerntor nicht denkbar. Das Konzept würde nicht recht funktionieren.</p>
<p>Und hier liegt die Parallele zu den Tigers. Beide Vereine haben ein besonderes Fanpotential, dass sich nicht beliebig verpflanzen lässt. Die Zahlen zeigen zwar, dass auch die Heimspiele in der AWD-Hall gut besucht wurden – es gab zumindest keinen Rückschritt im Vergleich zur Unihalle. Das Verhalten und Gefühl auf den Rängen war aber ein anderes. Mit dem Abstand zum Spielfeld vergrößerte sich vielleicht auch der Abstand zur Mannschaft.</p>
<p>Würden die Tigers also absteigen, wäre das aus sportlicher Sicht zwar tragisch und nicht verdient, für die Stimmung bei den Heimspielen könnte das allerdings einen Gewinn bedeuten. Bei den Gegnern war die alte Heimat gefürchtet. Das bestätigten immer wieder Trainer und Spieler anderer Vereine. Die Uni-Halle hätte also auch Einfluss auf das Punktekonto der Tigers. Gegen verängstigte Teams lässt sich eben leichter gewinnen.</p>
<p><strong>Christian Lawendel</strong></p>
<p><strong>Hannover UBC Tigers e.V.<br />
Sauerweinstr. 4, 30167 Hannover<br />
Fon: +49 (0) 511 – 763 5470<br />
info@ubctigers.de, www.ubctigers.de</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/06/ein-bisschen-wehmut-muss-erlaubt-sein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>mountainbiken für frauen</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/06/mountainbiken-fur-frauen/</link>
		<comments>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/06/mountainbiken-fur-frauen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 May 2010 22:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[leben neben]]></category>
		<category><![CDATA[2010-06]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stadtkind-hannover.de/?p=8400</guid>
		<description><![CDATA[Keine Angst, liebe Herren, dieser Verein richtet sich nicht gegen euch. Er ist einfach nur für Frauen gemacht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er ist eigentlich ein Phänomen, dieser Mensch, der einem bei längeren Fahrradtouren begegnet: Er ist der typische Hummeltyp, also deutlich untersetzt, kurze Stumpenbeine und roter Kopf. Auf seinem Drahtesel sitzt er leicht nach vorn gebeugt, sein massiger Bauch zwingt ihn ins Hohlkreuz. Stark schnaubend bewegt sich diese Gattung Radfahrer vorwärts.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/Für-Frauen_72.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-8402" title="Bienen vs Hummeln" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/Für-Frauen_72-300x258.jpg" alt="" width="300" height="258" /></a>Und dazu gesellt sich Phänomen Nummer Zwei: In einem Abstand von circa zwei Metern fährt eine Dame, die von ihm mehr oder weniger liebevoll „Frauchen“ genannt wird. Sie hat eine Frisur, der kein Fahrtwind, keine Regenschauer oder zu viel Sonne etwas anhaben kann. In den Modefarben gelb und weiß radelt sie ihrem Ungetüm von Mann hinterher. Dieser erklärt durch Fingerzeige die Umgebung, das Fahrradfahren und das Leben an sich. Eine häufige Fahrradkonstellation von Ehepaaren um die 60.</p>
<p>Jüngere, sportliche Paare fahren nicht auf einem gewöhnlichen Drahtesel, sie nutzten das Mountainbike.</p>
<p>Es wird zwar nicht so viel gestikuliert und erklärt, aber trotzdem wird eine Parallele deutlich: Der Mann fährt nämlich meistens vorneweg. Nach Spaß sieht das häufig nicht aus und zwar für beide. Er muss vielleicht auf sie warten, und sie fühlt sich durch ihn gestresst. Frau kann da leicht die Freude an diesem netten Sport verlieren.</p>
<p>„Wir möchten unseren Mitgliedern die Lust am Mountainbiken vermitteln“, sagt Wiebke Henschel, erste Vorsitzende der ATBienen, des ersten Frauenradsportvereins Hannovers. Keine Angst, liebe Herren, dieser Verein richtet sich nicht gegen euch. Er ist einfach nur für Frauen gemacht. Den Mitgliedern werden nicht nur die Fahrtechniken vermittelt, sondern auch die Fahrradtechnik. „Wir zeigen, wie man sein Sportgerät richtig pflegt, wie man es reparieren kann und wie es funktioniert.“</p>
<p>Bei den ATBienen handelt es sich aber nicht um einen Technikclub, sondern um einen Sportverein. Zweimal wöchentlich wird sich entweder zum Laufen oder Mountainbiken getroffen.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/Mountainbiking_72.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-8401" title="Ein paar Frauen im Wald" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/Mountainbiking_72-300x259.jpg" alt="" width="270" height="233" /></a>„Den Lauftermin haben wir eingeführt, weil das Wetter so schlecht war, dass wir die Räder nicht nutzen konnten“, so Wiebke Henschel. Ein zweiter Rad-Termin soll im Sommer folgen. Beim Mountainbiken werden die üblichen Ziele – Benther Berg oder der Deister – genutzt.</p>
<p>„Wir machen Touren und üben dann an verschiedenen Stellen, wie man beispielsweise richtig den Berg abfährt.“ Es geht um Fahrsicherheit und das Erweitern des eigenen Könnens. „Unser Angebot richtet sich an alle Frauen, die Lust aufs Mountainbiken haben. Wir sind eine sehr gemischte Gruppe.“</p>
<p>Zusätzlich bieten die ATBienen auch Kurse an, bei denen externe Experten wie die mehrfache Olympiateilnehmerin Regina Marunde die Übungen anleiten. Solche Extras finden an Wochenenden statt, beispielsweise am 4. und 5. September. Hier dürfen nicht nur Vereinsmitglieder mitfahren, sondern auch andere interessierte Frauen.</p>
<p>Komische Blicke von männlichen Kollegen ernteten die Radlerinnen bislang nicht. „Ich glaube, die Herren freuen sich eher über ein paar Frauen im Wald“, lacht Wiebke Henschel. Durch die ATBienen können vielleicht auch bald Paare nebeneinander her fahren und niemand muss mehr auf den anderen warten. Es könnte dann allerdings reichlich eng auf den Mountainbikestrecken werden.<br />
<strong><br />
Christian Lawendel, Foto: Peter Schulz</strong></p>
<p><strong>Weitere Infos unter www.atbienen.de</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/06/mountainbiken-fur-frauen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>dart</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/05/dart/</link>
		<comments>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/05/dart/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 22:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[leben neben]]></category>
		<category><![CDATA[2010-05]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stadtkind-hannover.de/?p=7382</guid>
		<description><![CDATA[Außer mit dem Anfertigen von Klosettdeckeln, beschäftige sich der Junge aus Burslem vor allem mit Dart. [...] Der mittlerweile 50-jährige Taylor ist nun ein gemachter Mann und mehrere Millionen schwer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit seinem leicht schütteren Haar und der hohen Stirn sieht er nicht mehr ganz jung aus. Etwas Bubenhaftes kann er sich aber durch sein Lächeln und die Blumenkohlohren bewahren. Der Oberkörper steckt in einem zu großen Hemd. Ein Klassiker bei Menschen, deren Oberkörper einer Birne gleicht. An den Schultern schlabbern die Ärmel, während der Stoff am Bauch gehörig spannt. Die Unterarme sind tätowiert. Es ist das typische Klischee eines Fernfahrers und eben genau so sieht Phil „The Power“ Taylor aus. Dieser Mann fährt aber keine LKW, sondern ist der wahrscheinlich beste Dartspieler der Welt. Der Engländer wirft seit 1988 Dartpfeile auf die runde Scheibe und ist 15-maliger World Darts Champion.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/Dart2_72.jpg"><img class="size-medium wp-image-7383 alignleft" title="Voll ins Schwarze - trotz Birnenkörper!" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/Dart2_72-300x257.jpg" alt="" width="300" height="257" /></a>In Sportbars und ähnlichen Etablissements startete der kleine Phil seine große Karriere. Aufgewachsen in ärmlichen Verhältnissen, verließ er mit 16 Jahren die Schule und wurde Arbeiter in einer Keramik-Manufaktur. Ganze 52 Pfund verdiente er damals in einer Woche. Außer mit dem Anfertigen von Klosettdeckeln, beschäftige sich der Junge aus Burslem vor allem mit Dart. Das Hobby wurde zum Sprungbrett aus dem entbehrungsreichen Leben. Der mittlerweile 50-jährige Taylor ist nun ein gemachter Mann und mehrere Millionen schwer. Eine Geschichte, wie man sie eigentlich nur aus dem Fernsehen kennt. Aber bitte jetzt nicht weinen. Emotionen sind unangebracht! Dart ist ein Sport der Ruhe und Konzentration, nichts für rührselige und unruhige Zeitgenossen. Wer sich leicht ablenken lässt, braucht sich um höhere taylor’sche Sphären keine Gedanken machen. Die meisten Spielstätten in Hannover sind nämlich Kneipen, also nicht gerade Orte der Ruhe.</p>
<p>Man kann Dart in verschiedenen Varianten spielen. Sie heißen beispielsweise 50, 51, All Fives, Baseball, Blind Killer, Blind Killer reverse, Bullrunde, Check it, Cricket, Double Round the Clock, Elimination, Fuchsjagd, Große 6 oder Hektik. Das ganz normale Standartspiel bietet sich besonders für Anfänger an. Man kann von 301, 501, 701 oder 1001 auf Null Punkte herunterspielen. Das heißt konkret, dass jeder Spieler mit diesen Punkten startet. Auf der Dartscheibe sind verschiedene Flächen, die unterschiedliche Punkte einbringen. Mit Pfeilen wirft der Spieler auf die Scheibe und erzielt seine Punkte. Wer zuerst seinen Punktstand auf Null reduziert hat, ist der Sieger.</p>
<p>Die Flächen, die die hohen Punktzahlen einbringen, sind sehr klein und dementsprechend schwer zu treffen. Um Dart zu spielen, benötigt man also eine gewisse Fingerfertigkeit und ein gutes Auge. Es sind weniger Kraft und Ausdauer (Stichwort: Birnenkörper). Das hat den Vorteil, dass man nicht mit Dreißig schon zum alten Eisen gehört. Phil Taylor ist 1960 geboren und gehört zur absoluten Weltspitze. Die meisten Kneipen haben auch einen Dartautomaten. Das hat den Vorteil, dass man nicht selber mitschreiben muss und sich ganz aufs Spiel konzentrieren kann. Wer aber zu Hause üben möchte, kann sich ab 140 Euro auch schon einen eigenen Automaten kaufen. Pfeile gibt es ab 45 Euro. Nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Es gibt sogar Online-Shops, bei denen man original Phil-Taylor-Shirts kaufen kann.</p>
<p>Ob man dann genau so gut wirft, wie der große Held, sei einmal dahin gestellt. Um den Look zu imitieren reicht es aber, obwohl das wirklich nicht zu wünschen ist. Mit dem Shirt kann man sich aber vielleicht genau so zielsicher fühlen und das ist doch auch schon mal was.</p>
<p><strong>Christian Lawendel</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/05/dart/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>im interview:michael goch</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/05/im-interviewmichael-goch/</link>
		<comments>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/05/im-interviewmichael-goch/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 22:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[basketball]]></category>
		<category><![CDATA[2010-05]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stadtkind-hannover.de/?p=7373</guid>
		<description><![CDATA[Jeder möchte immer gewinnen. Das zeigen unsere Jungs auch auf dem Spielfeld. Um gegen die großen Teams zu gewinnen, muss man diese Einstellung aber auch in jedem Training haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Sommer ist der langjährige Trainer der UBC Tigers ins Management gewechselt. Über wechselndes Personal und professionelle Spieler sprachen wir im zweiten Teil des Interviews mit Michael Goch.</strong></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Ist es gerecht, wenn man trotz des sportlichen Erfolgs absteigen würde?</span><br />
Was heißt gerecht? Man hat es ja selbst in der Hand. Wir könnten sagen, dass wir in der Pro A bleiben und bankrott gehen, oder wir machen es eine Nummer kleiner und gehen wieder in die Uni-Halle. Das ist natürlich mit unserem Ziel BBL nicht konform. Wir sind für beide Ligen gemeldet. Das ist eine Entscheidung, die man noch nach hinten rauszögern kann.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Kann sich ein so junger Verein den Abstieg leisten?</span><br />
Die Sponsoren haben alle langfristige Verträge. Bei einem Abstieg würden sie weniger zahlen. Von unserer History können wir uns eigentlich keinen Abstieg leisten. Wir sind ja immer aufgestiegen.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/Goch_72.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-7374" title="Michael Goch" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/Goch_72-151x300.jpg" alt="" width="151" height="300" /></a>Einen solchen personellen Austausch während der Saison hat man bei den Tigers bisher noch nicht erlebt. Sind die konstanten Zeiten vorbei?</span><br />
Auf dem Level, auf dem wir uns jetzt bewegen, achten alle Vereine darauf, dass sie Spieler so günstig wie möglich einkaufen können. Es gibt genug Spieler. Gerade auf der amerikanischen Position ist der Markt übersättigt. Das rechtfertigt dann auch die Preise, zu denen gespielt wird. Der Basketball in Europa befindet sich in einer Krise. In Amsterdam werden keine Gehälter mehr gezahlt. Die Pro A ist für Spieler eine interessante Liga, gerade für diejenigen, die sich präsentieren und die Liga als Sprungbrett nutzen wollen.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Mit Holloway haben die Tigers einen Volltreffer verpflichtet. Stimmte bei Anthony Slack zwar die sportliche Seite, war das Verhalten abseits des Platzes nicht professionell. Wie schwer ist es, die richtigen Spieler zu finden?</span><br />
Es ist nicht einfach, man benötigt schon ein gewisses Fingerspitzengefühl. Wir waren vollkommen zufrieden mit Slack. Als er gespielt hat, gab es keine Probleme. Während der Verletzungszeit haben wir aber gesehen, dass er nicht genug investiert hat, um wieder aufs Feld zurück zu kommen. Er ist Profisportler, sollte sich dementsprechend verhalten.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Die Tigers haben es oft an einer klaren Struktur, an einem sicheren Set-Play vermissen lassen. Gegen Cuxhaven war das besonders deutlich. Fehlt dem Team die klare Linie?</span><br />
Die einzige Linie, die fehlt, ist die Disziplin. Aus der Disziplin entsteht eine klare Linie. Wir haben viele Spieler, die sehr viel Talent haben, das allerdings nicht voll nutzen. So etwas äußert sich beispielsweise in der Pünktlichkeit. Man muss eine professionelle Einstellung haben und sich nicht in der Woche die Nacht um die Ohren schlagen. Jeder möchte immer gewinnen. Das zeigen unsere Jungs auch auf dem Spielfeld. Um gegen die großen Teams zu gewinnen, muss man diese Einstellung aber auch in jedem Training haben.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Wie kann man der Lage Herr werden?</span><br />
Die Vorgaben müssen strikter sein. Es darf keine Möglichkeit geben, irgendwo Schlupflöcher zu finden.</p>
<p><strong>Interview und Foto: Christian Lawendel</p>
<p>Hannover UBC Tigers e.V.<br />
Sauerweinstr. 4, 30167 Hannover<br />
Fon: +49 (0) 511 – 763 5470<br />
info@ubctigers.de, www.ubctigers.de</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/05/im-interviewmichael-goch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>im interview: michael goch</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/04/im-interview-michael-goch/</link>
		<comments>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/04/im-interview-michael-goch/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 22:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[basketball]]></category>
		<category><![CDATA[2010-04]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stadtkind-hannover.de/?p=6626</guid>
		<description><![CDATA[Es ist überhaupt interessant, für den UBC etwas zu machen. Wenn man das Baby geboren hat, möchte man natürlich noch daran beteiligt sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Sommer war der langjährige Trainer der UBC Tigers ins Management gewechselt. Über entspanntere Spiele und einen möglichen Abstieg sprachen wir im ersten Teil des Interviews mit Michael Goch.</strong></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Ist es nicht sehr trist, die Spiele nicht mehr von der Seitenlinie, sondern von der Tribüne zu verfolgen?</span><br />
Nein, ist es nicht. Man hat keinen Einfluss mehr, und dadurch ist es ein bisschen anders. Es war schon eine Phase der Umgewöhnung, um überhaupt ruhig sitzen zu bleiben. Man gewöhnt sich aber schnell an neue Aufgaben. Ich bin jetzt befreiter.<br />
<a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/04/46-65_Stadtkind_April_10_72.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-6625" title="Michael Goch" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/04/46-65_Stadtkind_April_10_72-166x300.jpg" alt="" width="166" height="300" /></a><br />
<span style="color: #ff0000;">Du warst als Trainer ein sehr emotionaler Typ an der Linie. Kannst Du das jetzt so einfach zügeln?</span><br />
Ich versuche es. Auf der Tribüne sitze ich zwischen den ganzen Geschäftskunden. Wenn ich dort so herumspringe, wie ich das damals gemacht habe, würde das vermutlich nicht so gut ankommen. Es brodelt aber schon oft in mir, das ist klar.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Wann erlebt man Dich wieder als Trainer?</span><br />
Das kann ich nicht sagen, erstmal nicht.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Könntest Du Dir ein Engagement außerhalb des UBCs vorstellen?</span><br />
Nein. Wenn ich nochmals als Trainer arbeiten sollte, dann hier, allerdings in kleinerer Form, beispielsweise als Assistenztrainer. Im Moment kann ich mir das aber zeitlich gar nicht vorstellen.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Statt mit Spielzügen beschäftigst Du Dich jetzt mehr mit den Zahlen rund um das Team. Ist die Arbeit um Lizenzanträge und Spielergehälter nicht langweilig?</span><br />
Es ist überhaupt interessant, für den UBC etwas zu machen. Wenn man das Baby geboren hat, möchte man natürlich noch daran beteiligt sein. Ich versuche, meinen Bruder in der Sponsorenakquise zu unterstützen und leite den sportlichen Bereich. Diesen Bereich müssen wir aber in der nächsten Saison noch intensivieren.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Könntest Du das etwas erklären?</span><br />
Es war ein großer Schritt in die Pro A. Es ist nicht nur die neue sportliche Situation. Wir haben neue Mitarbeiter, mit neuen Ärzten, einem Fitnesscoach und natürlich dem hauptamtlichen Trainer Mahmut Ataman. Wir haben Hallen, die über ganz Hannover verteilt sind. Diese Saison war eine Annäherungsphase. Man kann diese Dinge noch straffer organisieren. Wir müssen aus den gemachten Fehlern unsere Lehren ziehen und ein neues Konzept für die nächste Saison erstellen. In dieser Saison sind Dinge in der Organisation nicht so gut gelaufen. Das schlägt dann bis zum Team durch.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Die Tigers müssen für eine erneute Lizenz der Pro A einen Parkettboden für die Halle kaufen. Ist der Abstieg bei einem fehlenden Hallenboden besiegelt?</span><br />
Wenn wir keine Hilfe bekommen, sollten wir uns überlegen, ob man den Rückschritt machen sollte. Es war ein großer finanzieller Schritt in die Pro A. Auch die AWD-Hall kostet mehr als die Uni-Halle, auch das Team kostet ein bisschen mehr. Dort sind enorme Kosten auf uns zugekommen. Und jetzt würde die Finanzierung des Parketts noch hinzu kommen. Wir sind quasi in der Wirtschaftskrise aufgestiegen. Bei den Sponsoren, der Stadt und allen beteiligten sind die Taschen leer.</p>
<p><strong>Interview und Foto: Christian Lawendel</p>
<p>Hannover UBC Tigers e.V.<br />
Sauerweinstr. 4, 30167 Hannover<br />
Fon: +49 (0) 511 – 763 5470<br />
info@ubctigers.de, www.ubctigers.de</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/04/im-interview-michael-goch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>einen drachen steigen lassen</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/04/einen-drachen-steigen-lassen/</link>
		<comments>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/04/einen-drachen-steigen-lassen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 22:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[leben neben]]></category>
		<category><![CDATA[2010-04]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stadtkind-hannover.de/?p=6997</guid>
		<description><![CDATA[Den Drachen aus dem Rektum einer Dame zu ziehen, hätte sicherlich ein Trauma fürs Leben ausgelöst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Blick aus dem Fenster verheißt nichts Gutes. Grau und regnerisch präsentiert sich die Welt, die wahrscheinlich nie wieder warm wird. Der Blick schweift vom nassen Hannover ins warme Zimmer und verharrt einen Moment auf den Fotoalben, die sich im Regal stapeln. Fotos gucken ist an solchen Tagen genau das Richtige. „Sylt 1989“ steht auf einem rot eingebundenen Buch. Das war der Urlaub, als der kleine Christian zum ersten Mal das Vergnügen hatte, einen Drachen steigen zu lassen. Es war damals ähnlich stürmisch wie Anfang März in Hannover.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/46-65_Stadtkind_April_10_723.jpg"><img class="size-medium wp-image-6996 alignright" title="Der Herr des Windes" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/46-65_Stadtkind_April_10_723-300x259.jpg" alt="" width="300" height="259" /></a>Wir waren am Strand. Nur ein Schild verriet, welche Körperpracht sich hier in heißeren Jahreszeiten zur Schau stellt. FKK stand in großen Lettern auf der Holztafel, die an einen Pflock genagelt aus dem feuchten Sand ragte. Mein Bruder und ich hatten keine besondere Lust auf lange Strandspaziergänge und forderten von den Erziehungsbeauftragten mehr Abwechslung. Schließlich waren ja auch wir im Urlaub. Der Drache war ganz neu, gerade erst bei einer dieser völlig überteuerten Buden an der Promenade gekauft. Es war nicht nur eine einfache Raute aus Papier, die man mit einer Schnur gen Himmel schicken konnte. Wir waren damals stolze Besitzer eines Lenkdrachens, das tollste und beste Spielzeug, das man Ende der 1980er an deutschen Stränden finden konnte.</p>
<p>Bei gefühlter Windstärke zwölf war das Auspacken leider nicht ganz so einfach. Zwei quängelnde Jungs taten ihr übriges. Nach einiger Zeit, ein paar unterdrückten Flüchen und drei enttäuschenden Versuchen später, war er fertig. Der Drache sah aus wie ein Tarnkappenbomber, dreieckig, circa 1,50 Meter breit – für ein Kind gigantisch. Die Schnüre waren extrem lang, so kam es mir zumindest vor. Mein großer Bruder war der Auserwählte, der den Jungfernflug steuern durfte. Mit einem Ruck spannte er die Schnüre, jede in einer Hand, machte ein paar Schritte rückwärts und der Wind packte zu. Der Drache schnellte empor. Wahnsinn. Toll. Fantastisch. Mit rausguckender Zungenspitze und starrem Blick lenkte der Erstgeborene sicher den neuen Familienstolz.</p>
<p>Es surrte, wenn der Drache einen Bogen flog, und schien richtig Spaß zu machen. Das bloße Zuschauen verlor schnell seinen Reiz und ich wollte auch mal. Nur widerwillig ließ der große Bruder vom Objekt der Begierde ab und es kam mein großer Moment. Ich stellte mich zwischen seine Arme. Erst die rechte, dann die linke Schnur bekam ich zu fassen. Nun war ich der Herr des Drachens, der Herr des Windes.</p>
<p>Ich wollte auch ein paar Bögen fliegen und zog leicht an der rechten Schnur. Nichts passierte. Nach stärkerem Ziehen flog der Drachen schnell nach rechts, dann nach links. Es surrte, ich versuchte gegenzusteuern, ruderte mit den Armen, zog an den Schnüren. Mein Bruder rief irgendetwas von Vorsicht und anderen Leuten. Ich hatte die Kontrolle über das Ding schon lange nicht mehr. Von einer Böe gepackt, jagte der Drache zu Boden. Kurz vor dem Aufprall änderte er die Richtung und schoss parallel zum Boden in Hüfthöhe auf eine Frau zu, die dem Geschehen den Rücken zugewandt hatte und verträumt aufs Meer hinaus schaute. Die Drachenspitze beendete ihren Flug am jeansbedeckten Hintern der Dame, die die Situation mit einem lauten „Huch“ kommentierte.</p>
<p>„Gott sei Dank war es heute so kalt und alle angezogen“, sagte mein Bruder abends beim Essen. Den Drachen aus dem Rektum einer Dame zu ziehen, hätte sicherlich ein Trauma fürs Leben ausgelöst. Und was lernt man aus dieser Geschichte? Schlechtes Wetter muss nicht immer schlecht sein. Außerdem kann man sich auch in stürmischen Momenten einen schönen sportlichen Tag machen.<br />
<strong><br />
Christian Lawendel</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/04/einen-drachen-steigen-lassen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>nix!</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/04/nix-2/</link>
		<comments>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/04/nix-2/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 22:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[eishockey]]></category>
		<category><![CDATA[2010-04]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stadtkind-hannover.de/?p=6667</guid>
		<description><![CDATA[Für die Anhänger der Hannover Indians geht es um den Verbleib Ihrer Lieblinge in der zweiten Eishockey-Bundesliga. Ein ungewohntes Gefühl.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Frühling beginnt… traditionell die Jahreszeit, in der es beim Eishockey um die Wurst geht. Egal in welcher Liga: Überall werden in harten Ausscheidungsduellen Auf- und Absteiger ermittelt. Dass es sich bei der Wurst, um die es geht, bei den Hannover Indians lediglich um eine verbrannte Bratwurst handelt, ist die exklusive Meinung der Verantwortlichen der ungeliebten Nachbarn der Hannover Scorpions. Für die Anhänger der Hannover Indians geht es um mehr: Den Verbleib Ihrer Lieblinge in der zweiten Eishockey-Bundesliga. Ein ungewohntes Gefühl. In den Jahren zuvor in der Oberliga ging es regelmäßig in die Play Offs. Es gab Jahre mit mehr und Jahre mit weniger Optimismus, was die Chancen anging, den Aufstieg zu schaffen. Aber nach unten konnte nichts passieren. Abstieg? Keine Thema!</p>
<p>Und nun? Alles anders! Play Downs! Abstiegskampf! Geplant war das ganz anders…Hatte man gedacht, man könnte mit einem ambitionierten Kader die zweite Liga aufmischen, wurde man eines Besseren belehrt. Von Beginn der Saison bis zum Ende der Hauptrunde kamen die Spieler vom Pferdeturm nicht aus dem Keller der Tabelle. Dass am Ende der Gang in die Play Downs stehen würde, war seit langem klar. Aber dennoch: Wie würde sich das anfühlen? Für die Mannschaft. Für die Zuschauer. Für das ganze Umfeld.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/04/46-65_Stadtkind_April_10_721.jpg"><img class="size-full wp-image-6666 alignright" title="Abestiegen wird nicht! Oder sieht man hier irgendwen auf der Treppe?" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/04/46-65_Stadtkind_April_10_721.jpg" alt="" width="264" height="358" /></a>Zumindest die Fans ließen „ihre“ Indians nicht im Stich. Zu den letzten, für die Tabelle bedeutungslosen, Spielen kamen sie in verblüffend hoher Zahl. Und auch zum ersten Spiel in den Play Downs kamen mit über 3600 Zuschauer doppelt so viele Besucher als bei den Heimspielen der Konkurrenten im Abstiegskampf – deutliches Statement, dass der sportliche Verbleib der Hannover Indians für viele Hannoveraner eine Herzensangelegenheit ist. Zwar würde der typische Indians-Fan vermutlich in jeder Liga zu Spielen erscheinen – aber den lange verfolgten und letztes Jahr realisierten Traum des Aufstiegs in die zweite Liga möchte er auf keinen Fall gleich nach einem Jahr wieder begraben.<br />
Ach ja, ein Gegner gibt es ja auch. Die Eispiraten Crimmitschau. Ein Club, der einige Gemeinsamkeiten mit den Indians aufweist. Beides sind Kult-Clubs, beide spielen in alten, zugigen Stadien, Traditionsstandorte mit einer treuen Anhängerschar. Sportlich scheinen die beiden Teams ähnlich stark. Drei Punkte nach 52 Spielen trennten die beiden Mannschaften. Eine spannende Serie scheint sicher zu sein. Gewonnen hat, wer als erster vier Spiele gewonnen hat.</p>
<p>Beim ersten Spiel im Crimmitschau konnten die Eispiraten ihren Heimvorteil nutzen und knapp mit 3:2 in der Verlängerung gewinnen. Im zweiten Spiel wollten die Indians dann ihren großen Trumpf in die Waagschale werfen – einen Hexenkessel im vollen Eisstadion am Pferdeturm. Das Eisstadion war voll, alles zum Hexenkessel angerichtet. Und es passierte – der GAU. Eine Heimmannschaft, die spielte, als hätte sie die Hosen voll, hatte den Gästen nichts entgegenzusetzen und verlor chancenlos mit 1:5. Sollte das die Vorentscheidung gewesen sein?</p>
<p>Doch Auscheidungsspiele folgen einer eigenen Logik – sie sind nicht logisch. Eine Niederlage hätte wohl die Entscheidung in der Serie bedeutet. Nach der schlechten Leistung von Spiel zwei hätten die wenigstens den Indians einen Auswärtssieg zugetraut. Doch die Mannschaft zeigte sich von ihrer besseren Seite und gewann 3:1.</p>
<p>Die Serie ist wieder offen. Der Verlierer spielt entweder gegen Bremerhaven (unwahrscheinlich) oder gegen Freiburg (wahrscheinlich) den direkten Absteiger aus der zweiten Liga aus.</p>
<p>Die Indiens werden das nicht sein. Sicher. Na ja… hoffentlich!</p>
<p><strong>DMVB</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/04/nix-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>handball</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/03/handball/</link>
		<comments>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/03/handball/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 22:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[leben neben]]></category>
		<category><![CDATA[2010-03]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stadtkind-hannover.de/?p=6466</guid>
		<description><![CDATA[Es werden Entscheidungen kritisiert und lamentiert, dass ein Heiner Brandt seine helle Freude hätte. Auch wenn es um den Spaß geht, ernst nimmt das hier jeder!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Handball in Hannover bedeutet großer Sport, Bundesliga und Spiele in der AWD-Hall. Der THW Kiel oder die SG Flensburg-Handewitt sind die prominenten Gegner. Handball in Hannover ist aber auch Training am Donnerstagabend in einer Grundschulsporthalle in Stöcken. Hier trainiert einmal in der Woche die dritte Mannschaft des MTV Herrenhausen von 1893.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/04/handball.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-6465" title="Ball ohne Hand" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/04/handball-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a>„Eigentlich trainieren und spielen wir in der Wendlandhalle. Die wird aber gerade umgebaut“, sagt der Trainer Ingo von Bylandt. Auch das ist Handball in Hannover. Wird die eigene Halle umgebaut, muss man sich mit neuen Trainingsbedingungen engagieren. Die Dritte des MTV hat nämlich nur eine Hallenhälfte zur Verfügung. Auf der anderen Seite trainieren die alten Herren des Vereins. „In den beiden Mannschaften spielen aber zum Teil die gleichen Leute. Also passt das auch“, erklärt Ingo von Bylandt.</p>
<p>Die Reserve der Reserve des Männer Turnvereins ist aber keine Riege aus betagten Handballern. Neben Studenten, denen der sportliche Ehrgeiz für höhere Ziele verloren gegangen ist, Spielern, die sich erst seit kurzem für den Handball interessieren,oder einfach Menschen, denen die lockere Art einer dritten Mannschaft gefällt, gehören eben auch ein paar ältere Spieler zum Team.</p>
<p>Auch wenn es Freizeitsport ist, wird das Training ernst genommen. Neben Schnelligkeits-, Konditions- und Wurfeinheiten, findet am Ende ein Trainingsspiel gegen die alten Herren statt. Und es wird ambitioniert geführt. Der Schiri, ein verletzter Spieler, der trotzdem zum Training gekommen ist, pfeift in Jeanshosen nach bestem Wissen. Das reicht offenbar nicht jedem. Es werden Entscheidungen kritisiert und lamentiert, dass ein Heiner Brandt seine helle Freude hätte. Auch wenn es um den Spaß geht, ernst nimmt das hier jeder!</p>
<p>Ein vielleicht spezielles Charakteristikum des MTV ist eine ganz eigene Sprache. Beim Training fallen Worte, die dem Außenstehenden eher fremd sind. „Ey, den musst du richtig reinmameln.“ Was? Wie bitte? „Ja sicher, der im Tor ist doch nicht aus Zucker. Einfach draufmameln.“ Wie ein Insider später berichtete, handelt es sich bei dem Wort „mameln“ um eine eigene Kreation für den bekannteren Begriff „werfen“.</p>
<p>Richtig zu „mameln“ ist gar nicht so einfach. Und genau hier liegt der besondere Wert einer dritten Mannschaft. Beim MTV III darf sich jeder im Handball probieren. „Bei uns kann man die Grundlagen lernen. Wir haben hier beispielsweise jemanden, der erst mit 23 angefangen hat und jetzt zur Mannschaft gehört. Der hat alles neu erlernt“, sagt Ingo von Bylandt nicht ganz ohne Stolz.</p>
<p>Ein wichtiger Teil beim Training einer dritten Mannschaft ist immer die Zeit danach. Beim Duschen und Anziehen werden natürlich die besten und erfolgreichsten Würfe und Treffer diskutiert. Stichwort „mameln“! Die Mannschaft ist aber thematisch so breit aufgestellt, dass sich neben dem Sport auch andere Dinge finden, über die es sich zu reden lohnt. Die Anatomie des Menschen, Pilzerkrankungen oder Berichte über das vergangene Wochenende haben gleichbedeutend ihren Stellenwert. In manchen Monologen finden sich gleich alle drei Themen wieder. Ob das bei den Profis auch so ist?</p>
<p><strong>Christian Lawendel</strong></p>
<p>Weitere Infos unter <a href="http://www.mtv-herrenhausen.de">www.mtv-herrenhausen.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/03/handball/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>nix!</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/03/nix/</link>
		<comments>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/03/nix/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 22:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[eishockey]]></category>
		<category><![CDATA[2010-03]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stadtkind-hannover.de/?p=6583</guid>
		<description><![CDATA[Ich will ehrlich sein: Ich habe keine Ahnung, was ich noch schreiben soll! Wenn es wenigstens ein auf und ab gewesen wäre. Aber nach Monaten als Zweitletzter fällt einem einfach nix mehr ein!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Saison 2009/2010 dauert nun bereits über fünf Monate. Das heißt, das ist nun das sechste Mal, dass ich mich an dieser Stelle über das Thema „Hannover Indians 2009/20010“ auslassen darf. Am Anfang schien das reizvoll: Die erste Zweitligasaison! Spannend“ Da gibt’s sicher eine Menge zu sehen und zu erleben. Und eine Menge zu schreiben. Und jetzt? Ich will ehrlich sein: Ich habe keine Ahnung, was ich noch schreiben soll!</p>
<p>Wenn es wenigstens ein auf und ab gewesen wäre. Aber nach Monaten als Zweitletzter fällt einem einfach nix mehr ein!</p>
<p>Gut, wir hatten einen immensen Bedarf an Torhütern (sechs). Okay, wir hatten einen Trainerwechsel. Der Austausch der kompletten ersten Sturmreihe war auch noch mal so etwas wie Abwechslung. Aber sonst? Die sportlichen Highlights waren rar. Da mal ein Sieg gegen den Tabellenführer, hier mal eine gute Leistung gegen ein Topteam. Das war&#8217;s. Kein dauerhafter Aufschwung. Kein imposanter Zwischenspurt. Nix.</p>
<p>Es scheint in dieser Liga eben 12 Mannschaften zu geben, die besser sind als die Hannover Indians. Und hoffen wir, dass das eine Team, das schlechter zu sein scheint, nicht in der entscheidenden Phase der Saison einen Formschub bekommt, sondern brav den Absteiger mimt.</p>
<p>Dass das Team, mit dem man sich wahrscheinlich in Sachen Abstieg auseinandersetzen muss, die Wölfe aus Freiburg sind, ist die letzte reizvolle Komponente dieser verkorksten Saison. Unvergessen die Fights in den Oberliga Play Offs mit den schmutzigen Tricks der Freiburger. Unvergessen der Sportsfreund Meyer, der just in diesen Play Offs seinen Wechsel von Hannover eben nach Freiburg verkündete. Sollte dieses Duell um den Abstieg zustande kommen, dürften spielerische Leckereien Mangelware bleiben. Aber Spannung, Kampf und volle Strafbänke werden den geneigten Besucher sicher entschädigen. Und wenn am Ende der Klassenerhalt der Indians steht, dürfte das Gros der Fans spätestens in der Sommerpause vergessen haben, wie mühsam die erste Saison in der Zweiten Liga war.</p>
<p>Die Fans. Ein gutes Thema. Obwohl ihnen die ganze Saison einiges an Leidensfähigkeit abverlangt wurde, ließen sie ihren Club nicht im Stich. Der zweithöchste Zuschauerschnitt der Liga trotz der bescheidenen sportlichen Erfolge zeigt deutlich, dass Eishockey am Pferdeturm für die regelmäßigen Besucher mehr ist, als nur ein Puckspiel zwischen zwei Toren. Es ist ein wöchentlicher Fixpunkt im Leben. Ein Thema mit viel Emotionen, Herzblut und Leidenschaft.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/04/eishockey.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6582" title="Sponsoren-Treffen in der Ouzeri" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/04/eishockey-300x230.jpg" alt="" width="300" height="230" /></a>Einen kleinen Eindruck davon bekommt man auf der offiziellen Clubseite:<br />
Täglich ist hier ein neuer Clip zu sehen, in dem ein Spieler, Offizieller, Fan oder Sponsor in einem kurzen Statement erklärt, warum er stolz ist, ein Indianer zu sein. Und es scheint eine Menge Gründe zu geben.</p>
<p>Oft war nach verlorenen Spielen zu hören: „Nächste Woche bleib ich mal schön zuhause!“</p>
<p>Und man konnte sicher sein: Jeder, der das sagte, war beim nächsten Spiel wieder auf seinem Platz…</p>
<p>Ein Eintrag im Indians Fan Forum beschreibt das sehr gut. Als Antwort auf den Beitrag eines Fans der benachbarten „Hannover Scorpions“ schreibt ein User: „Ihr geht dahin, wo gewonnen wird. Wir gehen dahin, wo die Indians spielen!“ So sieht&#8217;s aus! Ich sehe es positiv: Mir geht es besser als 80 Prozent der anderen Indians Fans. Wenigstens bin ich kein Fan von Hannover 96. Glück gehabt!</p>
<p><strong>DMVB</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/03/nix/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>es fehlt die konstanz</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/03/es-fehlt-die-konstanz/</link>
		<comments>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/03/es-fehlt-die-konstanz/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 22:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[basketball]]></category>
		<category><![CDATA[2010-03]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stadtkind-hannover.de/?p=6471</guid>
		<description><![CDATA[Die Tigers müssen sich als Aufsteiger nur an ihrem Punktekonto messen lassen und das sieht gut aus. Es ist ein anderer Basketball, der in der Pro A gespielt wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der UBC steht im gesicherten Mittelfeld der Tabelle und ist in der zweiten Bundesliga Pro A angekommen. Gegen große Gegner wie den FC Bayern München konnten die Tigers überzeugen. Bemerkenswert ist die Art und Weise, wie das Team von Mahmut Ataman auftritt. Im Spiel gegen die Bayern war es nicht nur der Kampf, sondern vor allem die spielerische Klasse, die den Unterschied ausmachte. Leider fehlt die Konstanz und so stehen die Tigers im Mittelfeld der Tabelle.</p>
<p>Es sind die unkonzentrierten und verspielten Aktionen, die der Mannschaft immer wieder wichtige Punkte kosten. Im Spiel gegen TV 1862 Langen wurde das besonders deutlich. Die Tigers dominierten eigentlich die ganze Partie, konnten sich aber nie in letzter Konsequenz von Langen absetzten. Auch wenn am Ende ein Sieg zu Buche stand, ließ das Spiel noch Wünsche offen.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/04/basketball.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6470" title="Ein anderer Basketball?" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/04/basketball.jpg" alt="" width="167" height="342" /></a>Es wäre aber unfair, von dieser jungen Mannschaft ein Routine zu erwarten, wie sie vielleicht noch nicht möglich ist. Die Tigers müssen sich als Aufsteiger nur an ihrem Punktekonto messen lassen und das sieht gut aus.</p>
<p>Es ist ein anderer Basketball, der in der Pro A gespielt wird. Michael Goch sagte in einem früheren Gespräch, dass ab der Regionalliga der richtige Basketball erst losgehe. Vielleicht hat er sich geirrt. In dieser Liga trifft man auf Größen wie Rouven Roessler aus Karlsruhe oder Robert Marras aus München, Spieler, die in der BBL ihr Können bewiesen haben und eben dieser Liga ein starkes Niveau bringen.</p>
<p>Die Tigers mussten reagieren und haben mit Mahmut Ataman genau zur richtigen Zeit einen neuen Trainer präsentiert. Der Wechsel von der Seitenlinie ins Management fiel Michael Goch sicherlich nicht leicht. Die UBC-Verantwortlichen haben aber erkannt, dass man nun eine Stufe erreicht hat, auf der die alten Strukturen nicht mehr ausreichen. Also hat man sich auf dem Trainerposten und im Management verstärkt. Dass diese Zusammenarbeit passt, zeigt die erfolgreiche Einkaufspolitik und Zusammensetzung der Mannschaft.</p>
<p>Mit den Amerikanern Emmanuel Holloway, Brian Moten, Jaques Jones und dem jüngsten Einkauf Emanuel Willis haben die Tigers scheinbar genau die richtigen Spieler verpflichtet. Allesamt junge und talentierte Spieler, die mit den erfahrenen Arigbabu und Prasuhn und dem Neuzugang Andrej Mangold eine gute Einheit bilden.</p>
<p>Die Jugend der Mannschaft mag auch der Grund dafür sein, dass in manchen Situationen die Klarheit im Spiel fehlt. Zu oft wird noch wild geschossen. Das Set-Play ist leider noch nicht so ausgeprägt, um wirklich oben anzugreifen. Auch wenn gerade diese unbekümmerte und manchmal riskante Spielweise ein Markenzeichen der Tigers ist, wenn  Spieler wie Emanuel Willis mit ihrer spektakulären Spielweise für einen hohen Unterhaltungswert sorgen, reicht das nicht für den Aufstieg.</p>
<p>In dieser Saison wird es wohl deshalb keine Ausreißer nach oben geben. Wenn Mahmut Ataman aber einen Teil der Mannschaft in die nächste Saison retten kann und diesem Team ein wenig mehr Struktur vermittelt, ist das Ziel BBL nicht mehr unrealistisch. Mit dem Umzug in die AWD-Hall und der Verbesserung des Umfeldes hat man die Richtung vorgegeben. Schafft nun die Mannschaft den letzten Schritt, hat man mit dem UBC vielleicht bald eine weitere Erstligamannschaft in Hannover.</p>
<p><strong>Text und Foto: Christian Lawendel</strong></p>
<p><strong>Hannover UBC Tigers e.V.<br />
Sauerweinstr. 4, 30167 Hannover<br />
Fon: +49 (0) 511 – 763 54 70<br />
info@ubctigers.de, <a href="http://www.ubctigers.de">www.ubctigers.de</a></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/03/es-fehlt-die-konstanz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>„ich hoffe&#8230; für deutschland zu spielen“</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/02/%e2%80%9eich-hoffe-fur-deutschland-zu-spielen%e2%80%9c/</link>
		<comments>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/02/%e2%80%9eich-hoffe-fur-deutschland-zu-spielen%e2%80%9c/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 22:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[basketball]]></category>
		<category><![CDATA[2010-02]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stadtkind-hannover.de/?p=7595</guid>
		<description><![CDATA[Da man als Profibasketballer die meiste Zeit mit seinen Teamkameraden verbringt, ist man sich des Grössenunterschieds zur Normalbevölkerung manchmal gar nicht bewusst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bei einem frischen Minz-Ingwer-Orangen-Tee erzählte Björn Schoo im zweiten Teil des Interviews über seine Anfänge im Sport und den deutsche Basketball.</strong></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Welche Poster hingen früher beim kleinen Björn Schoo an der Wand?</span><br />
Natürlich Poster von NBA Spielern.  Ich hatte damals die ganzen Hefte &#8211; „Basket“ und wie sie alle hießen. Auch amerikanische Hefte. Irgendwann hatte ich soviele Poster von Michael Jordan in meinem Zimmer, dass jeder Fleck beklebt war.  Damals war ich ein großer Fan der NBA. Selbst während des Abiturs bin ich nachts um 3 aufgestanden um die Finalspiele zu sehen.<br />
<span style="color: #ff0000;"><br />
Wie kamst Du zum Basketball?</span><br />
Angefangen habe ich mit sieben Jahren. Mein Vater hat auch schon gespielt, bis hoch in die zweite Liga. Wir hatten einen Verein in der Nähe, da lag das nah. Mit sieben Jahren war  das eher Kinderturnen mit Ball aber Basketball wurde gleich mein Lieblingssport.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/basketball.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-7596" title="Björn Schoo" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/basketball.jpg" alt="" width="167" height="266" /></a>Ab wann wusstest Du, dass Du Profi werden wolltest?</span><br />
Bis ich zwanzig war, spielte ich in meinem kleinen Heimatverein TV Bad Säckingen&#8230;</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Kennt man&#8230;</span><br />
Natürlich, Berlin, Hamburg und Bad Säckingen sind die ganz Großen! (lacht) Dort habe ich gespielt, damals auch in der Baden-Württemberg-Auswahl. Mit 18,19  bin ich nochmal gewachsen und überschritt die 2,10m. Ich dachte mir dann: „Da geht etwas im Basketball.“ Ich hatte auch genügend Ehrgeiz und die Liebe zum Spiel. Meine erste Station war Freiburg. Dort habe ich zwei Jahre in der zweiten Liga gespielt. Danach habe ich mich entschieden, noch richtig was zu lernen und bin dann drei Jahre aufs College gegangen. Die Ausbildung der Spieler kommt im deutschen Basketball leider zu kurz. Es gibt natürlich auch ein paar Ausnahmen aber für mich war der Schritt ans College genau richtig.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Das Problem, dass es zu wenige deutsche Spieler im professionellen Basketball gibt, wird oft diskutiert. Hat der deutsche Basketball unter diesen Voraussetzungen eine Chance sich vernünftig zu entwickeln?</span><br />
Nein. Die Situation in der Pro A und der Pro B ist sehr gut. Dort wurde mit der Deutschenquote ein guter und mutiger Schritt gemacht. Die Argumente von Seiten der Liga, dass man in der BBL eine solche Quote nicht einführen könnte, weil dann ein Eingriff ins Spielgeschehen stattfindet, kann ich nicht nachvollziehen, in der ProA und ProB funktioniert es ja auch. Und die Qualität bringen die Deutschen auch mit, das haben wir immer wieder unter Beweis gestellt. Ich glaube auch, dass es für die Zuschauer interessanter  ist, wenn lokale Spieler auf dem Feld stehen, da kommt dann von beiden Seiten eine höhere Identifikation zustande.  Jetzt passiert es häufig, dass eine Mannschaft von einem Jahr aufs andere nur ein oder zwei Spieler behält und 10 neue holt.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">2,13 Meter sind im Basketball nicht ungewöhnlich. Wie erlebst Du damit den Alltag?</span><br />
Da man als Profibasketballer die meiste Zeit mit seinen Teamkameraden verbringt, ist man sich des Grössenunterschieds zur Normalbevölkerung manchmal gar nicht bewusst. Wenn man dann auf die Strasse geht fällt einem wieder auf, dass man einen Kopf grösser ist als alle anderen und den Leuten fällt es auch auf, was man unschwer an ihren Blicken bemerken kann</p>
<p><strong>Text und Foto: Christian Lawendel</p>
<p>Hannover UBC Tigers e.V.<br />
Sauerweinstr. 4, 30167 Hannover<br />
Fon: +49 (0) 511 – 763 5470<br />
info@ubctigers.de<br />
www.ubctigers.de</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/02/%e2%80%9eich-hoffe-fur-deutschland-zu-spielen%e2%80%9c/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>13-20-72</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/02/13-20-72/</link>
		<comments>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/02/13-20-72/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 22:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[eishockey]]></category>
		<category><![CDATA[2010-02]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stadtkind-hannover.de/?p=7684</guid>
		<description><![CDATA[Aber letztendlich ist die Qualität des Spiels entscheidend für das Standing in der Mannschaft. Und da hat John Hughes alle Argumente auf seiner Seite.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>13-20-72. Auf diese einfache Formel lassen sich fast alle Highlights der Hannover Indians der letzten Wochen bringen. Die Zahlen stehen für die Rückennummern dreier Spieler, die die wenig verwöhnten Fans im Eisstadion am Pferdeturm zumindest teilweise in Verzückung versetzten.</p>
<p>DJ Jelitto (Nummer 13) und die neu verpflichteten Brady Leisenring (Nummer 20) und John Hughes (Nummer 72) bilden die neue Paradeangriffsreihe der Indianer. Sie ersetzt die Reihe der bereits aussortierten und abgewanderten Stars Dan Del Monte, Preston Mizzi und Josh Olson – und ist mit ihrer Einsatzfreude, Finesse und Torausbeute der Grund, dass den ursprünglich verpflichteten Topleuten keine Träne nachgeweint wird. Insbesondere die Verpflichtung von John Hughes verbesserte die Qualität des Teams erheblich. Sehr gute Technik darf von einem kanadischen Kontingentstürmer erwartet werden. Erstaunlicher ist, dass der erst 22-Jährige mit seinem unbekümmerten und mutigen Spiel die Initialzündung für das bisweilen etwas lethargische Team zu sein scheint. Das erstaunt noch mehr, wenn man den Jungen ohne Ausrüstung sieht: Ohne Ausweis ein Bier im Supermarkt zu kaufen, dürfte schwer für ihn sein.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/indians.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-7683" title="Indians" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/indians.jpg" alt="" width="233" height="199" /></a>Aber letztendlich ist die Qualität des Spiels entscheidend für das Standing in der Mannschaft. Und da hat John Hughes alle Argumente auf seiner Seite. Bisweilen wirkt er am Puck ähnlich brillant wie sein Vorgänger Dan del Monte. Aber anders als der mitunter etwas divenhaft agierende del Monte entpuppte sich Hughes als Teamplayer, der weiß, wo das Tor steht. Im Spiel beim Tabellenführer in München riss er die spielerisch klar unterlegenen Indians mit seinem beherzten Auftreten mit, erzielte selbst drei Treffer und war so maßgeblich daran beteiligt, dass die Indians am Ende sogar die Chance auf einen Punktgewinn hatten.</p>
<p>Randnotiz zu diesem Spiel Anfang Januar: 200 Fans reisten mit einem eigens angemieteten Flugzeug von Hannover nach München, um ihr Team zu unterstützen. Nach Sonderzügen und Schifffahrten ein neues Kapitel in der Geschichte der Auswärtsfahrten der Indians-Fans.</p>
<p>Auch der zweite Neuzugang brachte eine qualitative Verbesserung im Vergleich zu seinem Vorgänger. Und zudem noch einen für einen Amerikaner kuriosen Nachnamen ins Spiel: Brady Leisenring. Ebenfalls kurios: Die Verpflichtung war mit so heißer Nadel gestrickt, dass Leisenring direkt per Auto von seinem Ex-Arbeitgeber Landshut Cannibals zum Auswärtsspiel der Indians nach Schwenningen (übrigens sein Ex-Ex-Arbeitgeber) fuhr und dort gleich im Indianstrikot auflief. Im Eishockey scheint alles möglich.</p>
<p>Dritter im Bunde ist ein Spieler, der bereits seit Anfang der Saison in Hannover spielt, aber erst jetzt erst richtig Tritt gefasst hat: DJ Jelitto. Bisher eher unauffällig, explodierte die Leistung des 100-kg-Mannes an der Seite seiner neuen Mitstreiter. Plötzlich schoss er Tore, und Körpersprache und Auftreten zeigten deutlich, dass er seinen Platz im Team gefunden hat. Dennoch können auch die Highlights dieses Trios nicht darüber hinweg täuschen, dass die Indians eine enttäuschende Saison spielen. Natürlich ist man Aufsteiger. Natürlich muss man sich erst in der neuen Liga etablieren. Natürlich hatte keiner erwartet, dass die Indians alle Spiele gewinnen. Aber die hohe Anzahl der Spiele, in denen die Indianer enttäuschend agierten, hatte keiner erwartet.</p>
<p>Umso erstaunlicher, dass man trotzdem den zweitbesten Zuschauerschnitt der Liga hat. Und die treuen Fans werden benötigt, wenn man den direkten Wiederabstieg in die Oberliga verhindern will.</p>
<p><strong>DMVB</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/02/13-20-72/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>rodeln</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/02/rodeln/</link>
		<comments>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/02/rodeln/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 22:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[leben neben]]></category>
		<category><![CDATA[2010-02]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stadtkind-hannover.de/?p=7690</guid>
		<description><![CDATA[Zum Rodeln braucht es nicht viel, nur ein bisschen Schnee und einen Hang zum runter fahren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Straßen, Bäume und Autos sind mit einer weißen Schicht bedeckt. Tritt man aus dem Haus, knartscht es unter den Füßen, echtes Alpenfeeling. Doch ein Blick in den Geldbeutel lässt alle Träume vom Trip in den winterlichen Süden platzen. Die teure Ski-Ausrüstung ist nicht bezahlbar und doch ist er da, der Traum vom Wintersport. Gerade in Krisenzeiten sollte man sich dann auf Altgedientes verlassen – den guten alten Schlitten. Zum Rodeln braucht es nicht viel, nur ein bisschen Schnee und einen Hang zum runter fahren.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/rodeln.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-7691" title="Huiiiii" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/rodeln-300x171.jpg" alt="" width="219" height="125" /></a>Bei einem Spaziergang durch die vorweihnachtliche Eilenriede, nahe der Lister Meile, kann man einen Topspot des Rodelsports ausfindig machen. Zwischen den Bäumen versteckt, doch durch lautes Kindergejohle leicht zu finden, liegt mitten in Hannover ein schöner Hügel. Zugegeben ist er nicht sehr groß. Dem Quieken der zumeist jungen Abfahrer zu Folge mindert das aber nicht den Spaßfaktor.</p>
<p>Wer jedoch richtige Berge herunterbrettern möchte, sollte in Richtung Harz fahren. Das Torfhaus bietet eigentlich immer super Bedingungen. Snowboarden, Skifahren, Rodeln oder Langlauf sind auf dem Dach Niedersachsens möglich. Hier gibt es für besonders Faule sogar einen Lift, der einen samt Schlitten die Piste wieder hinauf zieht. Profis sparen aber Geld und Zeit und ziehen den Schlitten eigenhändig den Hügel hoch. Das hält warm und gibt ordentlich Beinmuckis.</p>
<p>Wer sich beim Rodeln eine Pause gönnt, erkennt, dass der gute alte Holzschlitten zwar immer noch gerne genutzt wird, mittlerweile aber reichlich Konkurrenzprodukte neben sich dulden muss. Neben den baugleichen Gefährten aus Plastik, scheint der Siegeszug der aufblasbaren Gerätschaften unaufhaltsam eingeleitet zu sein. Ein Qualitätshinweis ist aber an dieser Stelle nützlich. Achtet auf gutes Material! Man stelle sich vor, die Kinder sitzen hinten im Auto, quengeln, wollen endlich raus in den Schnee. Im Anschluss einer nach Kindergefühl viel zu langen Autofahrt, hat man endlich einen Parkplatz gefunden. Der Schlitten ist aufgepustet, nichts steht einem Tag im Schnee mehr im Weg. Die Kinder fiebern der ersten Fahrt entgegen. Doch nach ein paar Metern berührt das Gummigeschoss einen kleinen Stein, nicht sehr groß, aber spitz genug, um diesen Tag zu einer großen Enttäuschung für die lieben Kleinen werden zu lassen. Also vielleicht doch ein bisschen mehr Geld investieren und einen richtigen Schlitten kaufen. Der lässt sich auch besser steuern. Apropros Kinder. Wer sich zum Rodeln zu alt fühlt, findet im eigenen Nachwuchs ein perfekte Legitimation zum Ritt auf dem rasanten Geschoss. „Komm Kevin, ich fahr&#8217; jetzt erstmal allein. Da kannst du mal gucken, wie der Papa das so macht.“ So oder so ähnlich darf man auch mal ungestört fahren.</p>
<p>Rodeln ist grundsätzlich aber nichts für Einzelkämpfer. Gerne werden lange Ketten gebildet, die zwar nicht so schnell sind, dafür aber einen hohen Spaßfaktor bieten. Wichtige Regel: Die Dicken müssen nach hinten. Erstens sorgen sie so für den letzten Schub. Zweitens kann man dann auch sehen, was vor einem auf der Piste passiert und rast nicht im Blindflug den Hügel hinab. Möglich ist aber auch das so genannte „Sandwich.“ Dabei legen sich so viele Leute aufeinander, bis der Unterste rot anläuft. Gerade für eine Gruppe mit hohem Singleanteil ist diese Form des Abfahrens zu empfehlen, Stichwort „Après Rödeln“.</p>
<p><strong>Christian Lawendel</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/02/rodeln/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>michael ist ein treiber &#8211; teil 2</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/09/michael-ist-ein-treiber-teil-2/</link>
		<comments>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/09/michael-ist-ein-treiber-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 22:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[basketball]]></category>
		<category><![CDATA[2009-09]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stadtkind-hannover.de/?p=5144</guid>
		<description><![CDATA[Mahmut Ataman, der neue Trainer der UBC Tigers, über die Unterschiede zwischen dem alten und dem neuen Trainer und über die Taktik der Tigers.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit dem 06. Juli ist Mahmut Ataman der neue Trainer der UBC Tigers. Im zweiten Teil des Interviews sprechen wir über die Unterschiede zwischen dem alten und dem neuen Trainer und über die Taktik der Tigers.<br />
</strong><br />
<span style="color: #ff0000;">Du kennst Michael Goch sehr gut. Wo ist der Unterschied zwischen dem Trainer Goch und dem Trainer Ataman?<br />
</span>Das ist schwer zu beurteilen. Michael war ein besserer Spieler als ich. Er hat mehr Erfahrung, hat beispielsweise am College gespielt. Ich habe allerdings über zwanzig Jahre Erfahrung im Basketball. Ich habe Jugendmannschaften im Alter von acht Jahren bis zu den Erwachsenenmannschaften trainiert. Das heißt, dass ich eine Spielerentwicklung schon mal komplett durchgemacht habe und mich so sehr gut einfühlen kann, was welcher Spieler wann braucht. Zudem arbeite ich schon über viele Jahre in professionellen Strukturen und bin daran gewöhnt. Das Level, das der UBC jetzt erreicht hat, habe ich schon seit acht Jahren. Insofern ist es für mich Normalität.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Und taktisch?</span><br />
Michael ist ein Treiber, der viel Herz, Athletik und Power fordert. Die Mannschaft hat zu Hause sicherlich überzeugt. Das hat alles perfekt geklappt. Ich versuche Sachen in einer Mannschaft zu finden, die eine gewisse Stabilität und Reproduzierbarkeit mitbringt.Darauf konzentriere ich mich. Auf der einen Seite muss man athletisch und schnell spielen. Auf der anderen Seite benötigt man aber auch ein kontrolliertes Set-Play. Für den Trainer und den Zuschauer muss das Gefühl da sein, dass die Mannschaft das Spiel beherrscht und kontrolliert. Ich denke, das konnte man in Wolfenbüttel ganz gut sehen.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2009/10/Ataman_537px.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5146" title="Mahmut Ataman" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2009/10/Ataman_537px-157x300.jpg" alt="Mahmut Ataman" width="157" height="300" /></a>Was wird das Spiel der Tigers in der nächsten Saison prägen?</span><br />
Das ist eine schwierige Frage, weil die komplette Mannschaft noch nicht feststeht. Wenn ich dann die ganze Mannschaft vor mir stehen habe, und die ersten Spiele und Trainingseinheiten absolviert sind, weiß ich, wie ich die Mannschaft einstellen werde. Ich werde dem Team kein System aufzwingen, sondern gucken, was das Beste für die Mannschaft ist. Michael ist ja auch nicht aus der Welt. Wir werden uns die ganze Zeit beraten. Ich möchte aber schon schnell und athletisch nach vorne spielen, allerdings nicht ins offene Messer laufen.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Wie werden die Tigers auswärts auftreten?</span><br />
Wir möchten stabil auftreten, sowohl zu Hause, als auch auswärts. Es mag den ein oder anderen Trainer geben, der sich vorher den Spielplan anschaut. Ich denke, man geht in jedes Spiel, um zu gewinnen. Die Mannschaft muss sich perfekt vorbereiten. Wenn wir am Sonntag spielen, darf es vorher kein Saturday-Night-Fever geben. Spielen wir am Samstag, können die Jungs ruhig abends die Korken knallen lassen. Das muss einfach alles passen.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Worauf können sich die Fans in der nächsten Saison freuen?</span><br />
Auf die neue Sportstätte AWD Hall. Wir kommen von einer Turnhallensituation, die schön war, in eine Eventsituation. Natürlich wird es auf dem Spielfeld abgehen. Die Fans können sich auf wahnsinnig guten Basketball freuen.</p>
<p><strong>Interview und Foto: Christian Lawendel</strong></p>
<p><strong>info@ubctigers.de,www.ubctigers.de</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/09/michael-ist-ein-treiber-teil-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>im hexenkessel ist alles möglich</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/09/im-hexenkessel-ist-alles-moglich/</link>
		<comments>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/09/im-hexenkessel-ist-alles-moglich/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 22:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[eishockey]]></category>
		<category><![CDATA[2009-09]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stadtkind-hannover.de/?p=5329</guid>
		<description><![CDATA[Fast fünf Monate Warten auf das nächste Spiel: Für die Fans geht am 11.9. eine lange Sommerpause zu Ende, die anders war als die der letzten Jahre.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2009/08/Indians_Logo_net.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4267" title="EC Hannover Indians" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2009/08/Indians_Logo_net.jpg" alt="EC Hannover Indians" width="288" height="245" /></a>Fast fünf Monate Warten auf das nächste Pflichtspiel: Für die Fans der Hannover Indians geht am 11.9. eine lange Sommerpause zu Ende, die anders war als die der letzten Jahre. Nach dem furiosen Aufstieg in die zweite Bundesliga war die Vorfreude auf die Auftritte „ihrer“ Indians in der neuen Spielklasse den ganzen Sommer über zu spüren.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Neben der Freude über den sportlichen Erfolg für den Fanindianer wichtig: Endlich konnte der Fluch der „Unaufsteigbaren“ abgestreift werden und endlich warten neue, attraktive Gegner! (Wer will schon drei Heimspiele pro Saison gegen die Eisbären Juniors sehen?) Wobei beim Studium der Gegner in der neuen Liga auffällt: Freiburg, Dresden, Heilbronn… sieben der Gegner in der zweiten Liga sind Mannschaften, die in den letzten Jahren an den Indians vorbei aus der Oberliga aufgestiegen waren. Zeit für Revanche…</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wie heiß Hannover auf seine Indians in der zweiten Bundesliga ist, zeigte das erste Testspiel: 3.600 Zuschauer wollten das Debüt der neu formierten Indians sehen – trotz Freibadwetters. Und sie wurden nicht enttäuscht: Lange konnte man den klassenhöheren Kölner Haien Paroli bieten und unterlag am Ende nur knapp mit 1-3. Ein Unsicherheitsfaktor sind stets die neuen ausländischen Spieler. Wie werden sie sich integrieren? Wie stark sind sie wirklich? Entwarnung gab es bereits nach den ersten Spielen. Nick Martens entpuppte sich als fleißige Verstärkung für die Abwehr, bei den Schlagschüssen von P.J. Atherson fühlte sich manch einer an die Schussgewalt eines Robby Sandrock erinnert, und Josh Olson und Preston Mizzi stellten gemeinsam mit ihrem Sturmpartner Dan del Monte öfter die Verteidigungen der Testspielgegner vor unlösbare Aufgaben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Auch die wichtige Torwartposition scheint im Jahr eins nach Indianslegende Roman Kondelik gut besetzt. Sowohl die neue Nr. 1 Marek Mastic als auch Backup Benjamin Voigt konnten in den ersten Spielen überzeugen. Die Vorbereitung hatte es in sich. Testspiele vor allem gegen Vertreter aus der DEL forderten das Team und sorgten mit guten Ergebnissen für ein neues Gefühl bei den Fans: Hoppla, wir können da mithalten! DEL? Da war doch noch was in Hannover… Genau! Auch den örtlichen Vertreter der ersten Liga fordern die Indians heraus. Am 30.8. treffen sich die Hannover Scorpions und die Hannover Indians zur inoffiziellen Stadtmeisterschaft in der TUI Arena. Die letzten Vergleiche gewannen die Indians haushoch – allerdings nur im Vergleich der Stimmgewalt der Fangruppen. Sportlich war der Nachbar aus Laatzen deutlich überlegen. Diesmal ist das vielleicht anders. Auch, wenn es keiner offen ausspricht: Das Indians-Lager rechnet sich durchaus Chancen aus, zumindest für ein offenes Spiel zu sorgen. Und beim Rückspiel im Oktober im Hexenkessel am heimischen Pferdeturm scheint alles möglich…</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Letztendlich zählen aber nur die Ergebnisse in der Liga. Experten trauen den Indians als Aufsteiger eine Platzierung zwischen den Plätzen vier und acht zu, verbunden mit der Qualifikation für die Play Offs. Das dürfte bei eingefleischten Fans eine neue Angst hervorrufen: Es könnte ja ein Aufstieg in die ungeliebte DEL drohen! Doch dieses minimale Risiko gehen alle gerne ein für die Mission der Indians auf dem Kriegspfad 09/10: Zweite Eishockey Bundesliga!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>DMVB</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/09/im-hexenkessel-ist-alles-moglich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>sportlicher erfolg&#8230;</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/08/sportlicher-erfolg-braucht-einen-klugen-background/</link>
		<comments>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/08/sportlicher-erfolg-braucht-einen-klugen-background/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 22:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[eishockey]]></category>
		<category><![CDATA[2009-08]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://skneu.d-1.com/?p=4268</guid>
		<description><![CDATA[Man konnte den Eindruck gewinnen, dass man beim DEL-Club gereizt auf die positive Entwicklung am Pferdeturm reagierte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>&#8230;braucht einen klugen Background</strong></p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4267" title="EC Hannover Indians" src="http://skneu.d-1.com/wp-content/uploads/2009/08/Indians_Logo_net-150x150.jpg" alt="EC Hannover Indians" width="150" height="150" />Wenn die Hannover Indians am 8. August mit dem ersten Testspiel gegen die Kölner Haie den Kriegspfad 09/10 einläuten, wird der Traum von tausenden Fans Realität: Die Hannover Indians starten endlich in der zweiten Liga! Und kaum einer zweifelt daran, dass die Indians auch in der neuen Liga eine gute Rolle spielen werden. Und dass im Jahr 1 nach Torwartlegende Roman Kondelik. Manch jüngerer Fan kann sich „seine“ Indians ohne den Goalie mit der Nr. 11 gar nicht vorstellen – in der neuen Saison wird er es müssen! Nach 10 Jahren Eishockey am Pferdeturm hängt Kondelik seine Schlittschuhe an den Nagel.</p>
<p>Dennoch kann man zuversichtlich sein, dass der verpflichtete Ersatz Nolan McDonald die entstandene Lücke schließen wird. Und auch die anderen Neuverpflichtungen lassen die Fans auf spektakuläres und erfolgreiches Eishockey am Pferdeturm hoffen. Ein neuer Stürmer, der beides vereint, könnte Josh Olson sein. Einsätze in der NHL und der Titel als Topscorer der italienischen Liga lassen auf sportliche Qualität schließen, 1,96 m Körpergröße und ein Gewicht von über 100 kg scheinen perfekte Voraussetzungen für eine gute Show…</p>
<p>Dass die Mannschaft in diesem Jahr den Aufstieg schaffen würde, konnte man voraussehen. Doch ein wesentlicher Grund des Erfolgs findet in der öffentlichen Wahrnehmung zu selten Beachtung: In den letzten beiden Jahren formierte Indians-Chef Dirk Wroblewski am Pferdeturm eine schlagkräftige Truppe im Hintergrund, die den Aufschwung maßgeblich zu verantworten hat. Ohne wichtige Indians-Werte wie Tradition und Authentizität zu vernachlässigen, wurden mit ruhiger Hand alte Strukturen entrümpelt und Abläufe optimiert. Frische Ideen hielten Einzug und wurden professionell umgesetzt.</p>
<p>So ist die gesteigerte Zuschaueranzahl zwar Ausdruck des sportlichen Erfolgs, aber eben auch das Ergebnis einer klugen und kontinuierlichen Pflege und Weiterentwicklung der Marke „Hannover Indians“. Straßenbahn und ec-Karte mit Indians-Logo – keine Selbstverständlichkeit für einen Club in der dritten Spielklasse einer Randsportart! Es ist dem Team von Dirk Wroblewski zu verdanken, viele Sponsoren für die Indians begeistert und so den nötigen Background für den Erfolg geschaffen zu haben.</p>
<p>Besonders erstaunlich ist diese Entwicklung angesichts der höherklassigen Konkurrenz in der Stadt. Den Hannover Scorpions gelang es in dieser Saison nicht, den eigenen sportlichen Erfolg in positive Entwicklungen hinsichtlich Zuschauerzuspruch und Stärkung der Position in der Stadt umzumünzen. Im Gegenteil: Man konnte den Eindruck gewinnen, dass man beim DEL-Club gereizt auf die positive Entwicklung am Pferdeturm reagierte. So ließen sich zumindest unglückliche Statements von Vertretern der Hannover Scorpions erklären, die auf die eher bodenständige Kultur und Infrastruktur des Eisstadions am Pferdeturm zielten und Besucher von Indians-Spielen als Partygänger ohne Interesse am sportlichen Wert der Veranstaltung bezeichneten.</p>
<p>Auf der anderen Seite beflügelt die Rivalität der beiden Kontrahenten vom Pferdeturm und dem Expo-Gelände die Sportszene in Hannover. Beheizte Sitze versus Warmschreien – am Ende ist das Geschmackssache. Man darf trotzdem gespannt sein, wie sich die Verkleinerung der sportlichen Distanz auf diese Rivalität auswirkt!<strong> </strong></p>
<p><strong>DMVB</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/08/sportlicher-erfolg-braucht-einen-klugen-background/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>radsport</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/08/radsport/</link>
		<comments>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/08/radsport/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 22:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[leben neben]]></category>
		<category><![CDATA[2009-08]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://skneu.d-1.com/?p=4463</guid>
		<description><![CDATA[Es ist erstaunlich, was man mit seinem Körper machen kann, an welche Grenzen man ihn bringen kann. Man kann von Hannover nach Hamburg fahren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Sommer, ein Sonntag. Die meisten Menschen haben frei, erholen sich von der Arbeit. Man schläft aus, lässt den Tag ruhig angehen. Und weil man die ganze Woche im Büro gesessen hat, denkt man über ein bisschen Bewegung nach. Also holt man den alten Drahtesel hervor, putzt die Spinnweben aus den Speichen und schwingt sich auf den Sattel. Schon nach ein paar Metern merkt man, dass die Reifen ein wenig Luft vertragen könnten. Und man selbst vielleicht ein bisschen Training. Warum also nicht sofort starten mit dem persönlichen Trainingsprogramm?</p>
<p>Auf zum Maschsee. Die Nachbarin kommt auch mit. Und dann dreht man Runde um Runde, die Nachbarin in ihrem blumigen Sommerkleid vorne weg auf ihrem Hollandrad, man selbst klebt an ihrem Hinterrad, aber Tempo 20 lässt irgendwie kein richtiges Rennfeeling aufkommen. Ist das Radsport? Bei der Tour de France sieht das alles doch etwas anders aus. Also stemmt man sich in die Pedale und greift an, überholt die Nachbarin, doch die lässt sich den Angriff nicht gefallen, startet einen Gegenangriff und setzt sich schnell wieder an die Spitze. Das ist schon eher Radsport. Aber leider werden plötzlich die Beine schwer und schließlich überredet man die Gegnerin zu einem kühlen Weizen und verlegt das nächste Training auf den kommenden Sonntag. Nein, das ist kein Radsport.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-4462" title="Radsport" src="/wp-content/uploads/2009/08/radsport_net-300x200.jpg" alt="Radsport" width="300" height="200" />„Wenn man Radsport betreibt, bekommt man eine unglaubliche Ausdauer. Es wird viel trainiert. Es ist erstaunlich, was man mit seinem Körper machen kann, an welche Grenzen man ihn bringen kann. Man kann von Hannover nach Hamburg fahren. Das ist nicht utopisch! Und wenn du so trainiert bist, ist es einfach super, wenn du dich mit anderen Rennfahrern messen kannst“, sagt Jens Ostwaldt, Jugendtrainer und Fahrer beim Hannoverschen Radsport Club. „Das macht den Reiz aus. Den Körper durch Training und die richtige Ernährung zu entwickeln. Natürlich nur durch erlaubte Mittel“, fügt er lächelnd hinzu.</p>
<p>Doping ist leider noch nicht aus dem Radsport verschwunden. Der Nachsatz gehört zum obligatorischen Repertoire im Jugendund Amateurbereich. Die Skandale haben ganz konkrete Folgen für die Vereine. Zu den guten Zeiten von Erik Zabel und Jan Ullrich kamen viele kleine Kinder und wollten Radsportler werden. Heute ist das anders. „Das Thema nervt inzwischen manchmal. Man wird als Radsportler nicht mehr wertfrei gesehen. Es ist ein wichtiges Thema, und wir klären die Jugendlichen auf. Dabei geht es nicht nur um die moralische Ebene. Wir versuchen zu erklären, was Doping mit dem Körper anstellt.“</p>
<p>Echten, sozusagen handgemachten Radsport findet man heute wahrscheinlich nur noch dort, wo Geld keine Rolle spielt. Beim Hannoverschen Radsport Club, dem ältesten in Deutschland, sitzen kleine und große Sportler im Sattel. Im Jugendbereich fahren Jungen und Mädchen zusammen. Leider fehlt es vor allem am weiblichen Nachwuchs. Natürlich werden in den verschiedenen Altersklassen Rennen gefahren. Im Radsport gibt es Lizenzund Hobbyklassen, und seit kurzem sogar „Jedermann-Rennen“. Hier kann jeder mitfahren, der Lust auf ein Kräftemessen und ein wenig Rennatmosphäre hat. Aber man sollte entsprechend ausgerüstet sein, denn Radsport auf dem falschen Rad ist meistens eine schmerzhafte Erfahrung. Für den Einstieg reichen gebrauchte Räder, doch wer fahren möchte wie die Großen, der muss schon ein bisschen Geld in die Hand nehmen. Ein gutes Rad, ein sicherer Helm und die richtige Kleidung erleichtern vieles. Weiße Socken sind übrigens nicht mehr vorgeschrieben, aber immer noch gern gesehen.</p>
<p><strong>Text und Foto: Christian Lawendel</strong></p>
<p><strong>weitere Infos unter: www.hannoverscher-radsport-club.de</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/08/radsport/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>michael ist ein treiber</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/08/michael-ist-ein-treiber/</link>
		<comments>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/08/michael-ist-ein-treiber/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 22:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[basketball]]></category>
		<category><![CDATA[2009-08]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://skneu.d-1.com/?p=4193</guid>
		<description><![CDATA[Mahmut Ataman in einem Gespräch über die Unterschiede zwischen Damen- und Herrenbasketball und seinen Weg vom UBC zum UBC.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Seit dem 06. Juli ist Mahmut Ataman der neue Trainer der UBC Tigers. Ein Gespräch über die Unterschiede zwischen Damen-</strong> <strong>und Herrenbasketball und seinem Weg vom UBC zum UBC.</strong></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><img class="alignright size-medium wp-image-4190" title="Mahmut Ataman" src="http://skneu.d-1.com/wp-content/uploads/2009/08/Mahmut-Ataman_net-157x300.jpg" alt="Mahmut Ataman" width="157" height="300" />Du bist Gründungsmitglied der Tigers. Wann und warum haben sich eure Wege getrennt?</span><br />
Als der UBC gegründet wurde, hatte ich schon einen Trainerjob in Göttingen. Ich bin, wie die meisten beim UBC, beim TKH groß geworden. Dann kam der Ruf aus Göttingen. Mir wurde ein Job in der zweiten Liga der Damen angeboten. Das Probetraining lief ganz gut. Die Mannschaft war aber so strukturiert, dass sie jedes Jahr einen Trainer verschlissen hat. Es hieß schon, dass ich nur bis Weihnachten bleiben würde. In der zweiten Saison sind wir dann ungeschlagen in die erste Liga aufgestiegen. Vom UBC habe ich mich aber nie richtig getrennt. Michael und ich haben auf dem Freiplatz immer ein bisschen gezockt.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Warum hast du dich nun wieder für den UBC entschieden?</span><br />
Erstmal musste ich den Sprung von den Damen zu den Herren schaffen. Man wird sonst schnell als Damentrainer abgestempelt. Ich finde das nicht schlimm. Im Basketball wird einem das nur als negativ ausgelegt. Dann bot sich mir die Chance in Wolfenbüttel. Dass ich irgendwann aber wieder zum UBC zurückkehren würde, war klar. Es musste nur passen, der Verein, der Trainer und auch ich mussten dazu bereit sein.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Was reizt dich am Posten des Basketballtrainers?</span><br />
Alles! (lacht) Erstmal ist es eine tolle Sache, mit Sportlern zusammenzuarbeiten. Ich wurde als Kind mit dem Virus Basketball infiziert. Ein Jahr ohne ist vielleicht möglich. Als ich aber eine Pause hatte, habe ich mir die BBL in Göttingen angeschaut. Ganz geht es also doch nicht.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">In Göttingen hast du sehr erfolgreich die Damen trainiert. In Wolfenbüttel hast du den Aufstieg geschafft. Wo liegt der Unterschied zwischen Damen- und Herrenbasketball?</span><br />
Damenbasketball ist schwieriger zu händeln, weil es halt nicht die Anerkennung hat. Man muss mehr um ganz banale Dinge kämpfen, beispielsweise bei den Trainingsstätten oder der Ausrüstung. Es wird einem nichts geschenkt, teilweise hat man sogar Gegenwind.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Welcher Sport ist schöner?</span><br />
Herrenbasketball. Hier sehe ich mehr Dynamik und Athletik. Bei den Damen ist es aber für den Zuschauer taktisch leichter zu verfolgen, da das Spiel nicht so schnell ist. Die Frauen spielen auch mehr zusammen. Es ist strukturierter.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Warum war Wolfenbüttel in der letzten Saison stärker als die Tigers?</span><br />
Wir haben einmal verloren und einmal gewonnen. Von daher möchte ich hier nicht sagen, wer stärker war. In Wolfenbüttel hat ziemlich viel gestimmt, beispielsweise die Teamzusammmensetzung. Es sind erfahrene Leute da, eine riesige Tradition. Wenn du die ersten Spiele dann gewinnst, entwickelt das Ganze eine Eigendynamik.</p>
<p>Fortsetzung in der nächsten Ausgabe&#8230;<strong> </strong></p>
<p><strong>Interview und Foto: Christian Lawendel</strong></p>
<p><strong>info@ubctigers.de,www.ubctigers.de</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/08/michael-ist-ein-treiber/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>deutscher meister 2011!?</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/07/deutscher-meister-2011/</link>
		<comments>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/07/deutscher-meister-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 22:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[basketball]]></category>
		<category><![CDATA[2009-07]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stadtkind-hannover.de/?p=4717</guid>
		<description><![CDATA[Ernest Facko ist Trainer der U 20 und sitzt neuerdings auch auf der Bank der ersten Mannschaft. Ein Gespräch mit einem echten Sympathieträger über das Dasein als „Mädchen für alles“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ernest Facko ist Trainer der U 20 und sitzt neuerdings auch auf der Bank der ersten Mannschaft. Ein Gespräch mit einem echten Sympathieträger über die Anfänge des UBC und das Dasein als „Mädchen für alles“.</strong></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Woher kommt dein Name?</span><br />
Aus Kroatien. Ich bin aber hier in Deutschland geboren, ein gebürtiger Hannoveraner.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Wann hast du mit dem Basketball angefangen?</span><br />
Mit 16 habe ich mit dem Spiel begonnen, beim Post SV. Vorher hatte ich aber auch schon mal einen Ball in der Hand.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Wie kamst du mit dem UBC in Kontakt?</span><br />
<a href="/wp-content/uploads/2009/08/Ernest-Facko_net.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-4680" title="Ernest Facko" src="/wp-content/uploads/2009/08/Ernest-Facko_net-300x199.jpg" alt="Ernest Facko" width="300" height="199" /></a>Das war der alte Haufen von der Straße. Maric war damals schon dabei und fragte, ob ich nicht auch Bock hätte. Dann bin ich im ersten Jahr eingestiegen. Es war lustig. Man spielte von Spiel zu Spiel. Wir haben viel gewonnen und manchmal doof verloren. In diesen Ligen war es in erster Linie wichtig, sich nicht zu verletzen.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Welche Position hast du damals gespielt?</span><br />
Meist auf dem Flügel.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Was kannst du denn besonders gut?</span><br />
Labern! (lacht) Ich war in der Verteidigung ganz gut.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Welche Aufgaben hast du in dieser Saison alles beim UBC übernommen? Du bist Trainer der U 20, Ansprechpartner der 2.und 3.Herren. Neuerdings sitzt du auch bei den Spielen der 1.Herren auf der Bank.</span><br />
Ich bin das Mädchen für alles. Vielleicht mache ich die Sachen, die keiner machen will, und versuche dem Verein zu helfen. Ich möchte die Jungs da oben entlasten, damit sie sich mit ihrem Baby beschäftigen können. Man entwickelt sich auch weiter. Wir haben in dieser Saison mit der U 20 mehr Spiele gewonnen als verloren. Das ist positiv. Ich versuche, die Jugendlichen weiter zu bringen.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Warum engagierst du dich so?</span><br />
Man könnte sagen, man hat nichts anderes. (lacht) Es ist eine gute Sache. Viele Menschen in Hannover spüren diesen Hype und haben Lust auf den UBC. Irgendwer muss die Aufgaben ja auch übernehmen, sonst macht es keiner.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Wo siehst du die größte Entwicklung seit der Anfangszeit?</span><br />
Normalerweise kann man sich diese Breite im Verein gar nicht leisten. Das ging hier alles so schnell, dass sich eigentlich gar nicht viel entwickeln konnte. Trotzdem haben wir eine gute Jugendarbeit und verschiedene Herrenteams. Das ist gut gewachsen!</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Langfristig heißt das Ziel Bundesliga.Du kennst den Verein.Wann ist es soweit?</span><br />
Deutscher Meister 2011! Das wäre keine schlechte Entwicklung und würde in den Zeitplan passen. (lacht) Mittlerweile sind diese Träume sehr nah!</p>
<p><strong>Interview und Foto: Christian Lawendel</strong><strong></strong></p>
<p><strong>info@ubctigers.de,www.ubctigers.de</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/07/deutscher-meister-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mit Bewegung souverän im Alltag</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2008/10/mit-bewegung-souveran-im-alltag/</link>
		<comments>http://www.stadtkind-hannover.de/2008/10/mit-bewegung-souveran-im-alltag/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 11:08:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn B. Dorra</dc:creator>
				<category><![CDATA[sport mit handicap]]></category>
		<category><![CDATA[2008-10]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stadtkind-hannover.de/wordpress/?p=3681</guid>
		<description><![CDATA[Während der vergangenen Monate haben wir unser Hauptaugenmerk an dieser Stelle – vor dem Hintergrund sportlicher Großereignisse wie der Fußball-EM oder den Paralympics – auf den leistungsorientierten Sport gelegt. Sport mit Handicap bedeutet jedoch weit mehr als nur die Möglichkeit für behinderte Menschen, an Wettkämpfen teilzunehmen. Der Behinderten-Sportverband Niedersachsen e.V. (BSN), der seinen Sitz in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://skneu.d-1.com/wp-content/uploads/2008/10/2008-10_handicapsport.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3682" title="2008-10_handicapsport" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/10/2008-10_handicapsport-232x300.jpg" alt="" width="232" height="300" /></a>Während der vergangenen Monate haben wir unser Hauptaugenmerk an dieser Stelle – vor dem Hintergrund sportlicher Großereignisse wie der Fußball-EM oder den Paralympics – auf den leistungsorientierten Sport gelegt. Sport mit Handicap bedeutet jedoch weit mehr als nur die Möglichkeit für behinderte Menschen, an Wettkämpfen teilzunehmen. Der Behinderten-Sportverband Niedersachsen e.V. (BSN), der seinen Sitz in Hannover in direkter Nachbarschaft zur AWD-Arena hat, kümmert sich ganz besonders auch um den Rehabilitations- und Breitensport. Wie ist er organisiert, wie kommen Menschen mit Handicap zum Sport, und was sind die Ziele des Behindertensports?</p>
<p>Udo Schulz ist beim BSN zuständig für den Kinder-und Jugendsport und kennt die Bedingungen rund um das Thema Sport für Menschen mit Handicap. „Unser Ziel ist es, von Behinderung betroffenen oder bedrohten Menschen durch den Rehasport in der Gesundheitsförderung voranzubringen und sie zu lebenslangem Sporttreiben zu motivieren“, erläutert er. Um aber beispielsweise in eine Gruppe für Herzkranke aufgenommen zu werden und die Kosten dafür von der Krankenkasse erstattet zu bekommen, muss der Patient eine  Verordnung vom Arzt erhalten. Dann sucht er sich einen Verein, der den entsprechenden Sport anbietet oder wendet sich an den BSN, der ihm eine Übersicht über das Angebot der einzelnen Vereine zur Verfügung stellt.</p>
<p>Doch die Hilfe, die der Verband leistet, richtet sich auch an Vereine. „Wenn ein Verein Interesse daran hat, Rehasport anzubieten, kümmern wir uns um organisatorische und auch finanzielle Unterstützung“, erklärt Schulz. Das gilt jedoch nur für bestimmte  Sportarten, da nicht jede für den Rehasport geeignet ist. „Es gibt fünf gesetzlich definierte Rehasportarten: Leichtathletik, Schwimmen, Bewegungsspiele in Gruppen, Gymnastik und Herzsport, zum Beispiel für Schlaganfallgeschädigte.“ Für diese Gruppen bildet der BSN gezielt Fachübungsleiter aus, die einen medizinischen Hintergrund haben, kümmert sich um regelmäßige Fortbildung und regelt die finanziellen Angelegenheiten mit den Krankenkassen und Versicherungsträgern, mit denen spezielle Verträge ausgearbeitet werden. „Wenn wir uns um die formal-juristischen Angelegenheiten kümmern, nehmen wir den Übungsleitern eine Menge Druck, so dass sie sich auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren können“, sagt Schulz. Darüber hinaus hilft der BSN auch beim Ausfüllen von Verordnungen und Folgeverordnungen. „Besonders bei Kindern sind diese Folgeverordnungen wichtig, da es bei ihnen &#8211; auch durch die Behinderung bedingt &#8211; länger dauert, bis sie den begonnenen Sport eigenständig weiter betreiben können.“ Optimal wäre es, wenn beispielsweise Kinder, die mit einer Behinderung geboren werden, durch welche sie auf den Rollstuhl angewiesen sind, bereits im jungen Jahren in Mobilitätskursen an Bewegung herangeführt werden. Die Kinder gilt es dann zu fördern und nach und nach herauszufinden, welche Sportart für sie geeignet ist und welches Talent sie mitbringen. „Wenn die Unterstützung durch die Eltern gegeben ist, haben sie die Möglichkeit, einmal in den Bereich des Leistungssports zu kommen, wenn sie das möchten“, sagt Schulz. In diesem Fall übernimmt Leistungssportkoordinator Ralf Lindschulten die Betreuung der Athleten.</p>
<p>Das Ziel des Breitensports für Menschen mit Handicap ist es, die Beteiligten durch den Spaß, den sie an der Bewegung haben, zum weiteren Sporttreiben zu motivieren und durch die gewonnene Mobilität eine gewisse Selbstständigkeit im Alltag zu erwerben. Die Bemühungen des BSN haben in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass immer  mehr Menschen mit Handicap an den aktiven Sport herangeführt werden. Dennoch ist die Gründung neuer Gruppen nach wie vor schwierig, weil es zu wenige Menschen gibt, die sich für den Aufbau neuer Vereinssparten interessieren. Trotz großen Engagements aller Beteiligten gibt es also immer noch Bedarf an  Unterstützung und Initiative, um Menschen in Bewegung zu bringen und damit Folgeerkrankungen vorzubeugen.<br />
Behinderten-Sportverband Niedersachsen e.V.<br />
Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10<br />
30169 Hannover<br />
Tel.0511 / 1268-5100</p>
<p>Text: Heike Werner, langeleine.de<br />
Fotos: pixelio.de</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stadtkind-hannover.de/2008/10/mit-bewegung-souveran-im-alltag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
