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	<title>STADTKIND - hannovermagazin &#187; &#8230;wundern sich</title>
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		<title>…über die Scherben in Linden</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 09:55:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2011-06]]></category>

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		<description><![CDATA[Und nicht nur über die. Damit wir uns nicht falsch verstehen, Linden war schön, ist schön und bleibt schön, aber inzwischen sollte man dort besser festes Schuhwerk tragen. Linden ist ja in den letzten Jahren immer mehr zum bevorzugten Ziel der Ausgeh- und Amüsierwilligen geworden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>…über die Scherben in Linden. Und nicht nur über die. Damit wir uns nicht falsch verstehen, Linden war schön, ist schön und bleibt schön, aber inzwischen sollte man dort besser festes Schuhwerk tragen. Linden ist ja in den letzten Jahren immer mehr zum bevorzugten Ziel der Ausgeh- und Amüsierwilligen geworden. Eine Bar neben der nächsten Kneipe, ein Café neben dem nächsten Club, alles wunderbar, ein richtig lebenswerter Stadtteil. Das wussten und wissen auch die Lindener. Dieser Stadtteil ist für seine Bewohner einfach etwas ganz Besonderes, eine liebevoll eingerichtetes Wohnzimmer und überall Mitbewohner, die man wirklich mag. Niemals würde darum ein echter Lindener seine Flasche auf der Straße entsorgen, seinen Müll in der Gegend herumschmeißen und nachts grölend und aggressiv das Mobiliar zerdeppern. Wer macht denn auch so etwas im eigenen Wohnzimmer? So liegt der Verdacht nahe, dass all die Vollidioten, die inzwischen nachts pöbelnd und aggressiv durch die Straßen ziehen, bevorzugt ihren Frust an Mülleimern und Autos ablassen und ihre Bierflaschen in der Gegend herumschmeißen, eigentlich keine Lindener sein können. Die müssen aus anderen Stadtteilen kommen. Für all die an dieser Stelle ein paar erklärende Worte über das Lebensgefühl in Linden. Dazu gehört zum Beispiel durchaus die Flasche Bier in gemütlicher Runde, beispielsweise auf der Limmerstraße (man nennt das liebevoll „limmern“). Dazu gehören richtig lange Nächte, aber dazu gehören auch Rücksicht und Respekt. Respekt vor dem Stadtteil und seinen Bewohnern, Rücksicht, wenn man beispielsweise um vier Uhr nachts ziemlich voll nach Hause geht. Denn es gibt ein paar, die schlafen vielleicht schon. Mal ehrlich, feiert man heute so? Bierflaschenweitwurf und dumm rumgrölen? Ist das die neue Partykultur? Ist die Party nur gelungen, wenn man einen riesigen Scherbenhaufen hinterlässt? Wir wollen euch hier ja nicht drohen, wer auch immer ihr seid, aber wenn das so weitergeht, bekommen wir raus, wo ihr wohnt, und dann besuchen wir mal euch in eurem Wohnzimmer. Wollt ihr das? 				             VA</p>
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		<title>&#8230;über die argentinier</title>
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		<pubDate>Sun, 01 May 2011 10:49:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2011-05]]></category>

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		<description><![CDATA[…über die Menschen in Argentinien – immer und besonders zur Osterzeit. Immer, weil die diversen Jesus-Erlebnisparks das ganze Jahr über geöffnet haben und gerne besucht werden, besonders weil sie zu Ostern einen unglaublichen Zuschaueransturm erleben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>…über die Menschen in Argentinien – immer und besonders zur Osterzeit. Immer, weil die diversen Jesus-Erlebnisparks das ganze Jahr über geöffnet haben und gerne besucht werden, besonders weil sie zu Ostern einen unglaublichen Zuschaueransturm erleben. Außerordentlich schön ist beispielsweise der Jesus-Erlebnispark bei Buenos Aires. Auf sieben Hektar gibt es alles, was das christliche Herz begehrt. Tierra Santa (Heiliges Land), so nennt sich der Themenpark, in dem wirklich nichts ausgelassen wird. Schon am Eingang werden die Besucher von einem römischen Statthalter in Plastik-Rüstung, einer Frau mit Schleier und einem Esel aus Gips begrüßt. Es gibt einen Kreuzigungshügel, viele cremefarbene Häuschen im Stil des alten Jerusalems, kleinere mit Flachdächern und größere mit goldenen Kuppeln, wunderschöne Torbögen, grün angemalt, künstliche Palmen und weiße Kieswege. Dazu natürlich Zuckerwatte und alles, was sonst in so einem Park nicht fehlen darf. Los geht es selbstverständlich mit der Schöpfungsgeschichte als 15-minütiges Multimedia-Spektakel in einer modrig duftenden Höhle. Dort stehen die Zuschauer dann ergriffen, die Kinder mit offenen Mündern und die Erwachsenen mit der einen oder anderen Träne im Knopfloch. Allein an Ostern kommen ca. 35.000 Menschen. Und dass die Anlage direkt in der Einflugschneise des Inlandsflughafens liegt und ständig Passagierjets über die Köpfe hinwegdonnern, stört niemanden. Das ist ja alles irgendwie auch Gottes Wille. Im kleinen Dorf entdecken die Besucher dann noch die Klagemauer und zögern <a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/30-35_Stadtkind_Mai_11_2_722.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11681" title="30-35_Stadtkind_Mai_11_2_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/30-35_Stadtkind_Mai_11_2_722-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>natürlich nicht, ganz in der Tradition des echten Vorbilds, dort ihre kleinen Zettelchen zu hinterlassen. Irgendwo steht Mutter Theresa in der Gegend herum, und – man glaubt es kaum – auch eine Ghandi-Figur ist mit von der Partie. Dazu spielt eine Kapelle orientalische Musik und eine Bauchtänzerin sorgt für Stimmung. Auf dem Kreuzigungshügel wird tatsächlich die Kreuzigung nachgestellt und alle zwei Stunden steigt eine 18 Meter hohe Jesusfigur gen Himmel, während sich die Besucher bekreuzigen oder ihr Kreuz um den Hals küssen. Zu Ostern wird natürlich neben all dem noch etwas ganz Besonderes geboten: Die Inszenierung der Ostergeschichte mit echten Schauspielern und allem drum und dran. Gerne gesehen in ganz Argentinien ist übrigens auch die Judas-Verbrennung, bei der eine Figur des Verräters über den Köpfen der Zuschauer mittels Feuerwerk zu Asche verwandelt wird. Das nennen wir mal wirklich gelebte Religion. Und was stellen wir hier bei uns zu Ostern auf die Beine? Richtig, wir bemalen Hühnereier und heucheln in der Kirche Aufmerksamkeit. Gott wird uns alle strafen! Das Himmelreich gehört den Argentiniern!</p>
<p><strong>VA</strong></p>
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		<title>…über all die Länder, die vor dem Eindruck der Katastrophe in Japan nicht über einen Ausstieg nachdenken.</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 13:24:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2011-04]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob in den USA, in China oder Russland, überall in der Welt wird fleißig weiter geplant und gebaut. Was wissen die, was wir nicht wissen? Haben die das Problem mit dem Restrisiko gelöst, liegt es in diesen Ländern bei Null? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>…über all die Länder, die vor dem Eindruck der Katastrophe in Japan nicht über einen Ausstieg nachdenken. Außer Deutschland sind das anscheinend alle. Sind wir hier bei uns also nur hysterisch, oder haben die anderen alle einen an der Klatsche? Manche Länder denken gerade sogar über einen Einstieg nach, zum Beispiel Vietnam, Thailand und Indonesien. Die Pläne Indonesiens sind dabei besonders schwer nachzuvollziehen, denn dieses Land liegt direkt im pazifischen Feuerring. Das Parlament hat dem Weg in die Nuklearenergie dort bereits zugestimmt. Dass sich daran nun etwas ändert, ist eher unwahrscheinlich, obwohl die Proteste lauter werden. Ob in den USA, in China oder Russland, überall in der Welt wird fleißig weiter geplant und gebaut. Was wissen die, was wir nicht wissen? Haben die das Problem mit dem Restrisiko gelöst, liegt es in diesen Ländern bei Null? Was ist mit der Endlagerung? Gibt es geheime Pläne, den ganzen Müll zum Mond zu schießen? Fragen über Fragen. Ja, sagen manche, wir sind hier in Deutschland hysterisch. Und nur wegen dieser Hysterie steigen wir jetzt aus, um später aus dem Ausland Atomstrom importieren zu müssen, weil es sonst nicht reicht. Nein, sagen andere, wir haben uns hier in Deutschland nur schon etwas länger mit dem Thema auseinandergesetzt, wir wissen um das Restrisiko und all die anderen Probleme (bis auf die CDU und die FDP, die sind offensichtlich gerade erst dahinter gekommen), und wenn wir hier einen vernünftigen Job machen, dann reichen die regenerativen Ressourcen im Land locker aus, um Deutschland ganz ohne Importe zu versorgen. Das wird nur anstrengend und zwischendurch ein bisschen teurer. Die Wahrheit liegt bekanntlich meistens irgendwo in der Mitte, aber nicht in diesem Fall. Es ist tatsächlich ganz einfach: Die anderen haben alle einen an der Klatsche.</p>
<p><strong>VA</strong></p>
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		<title>…über die „extremismusklausel“</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 15:03:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2011-03]]></category>

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		<description><![CDATA[„Hiermit bestätigen wir, dass wir uns zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland bekennen und eine den Zielen des Grundgesetzes förderliche Arbeit gewährleisten. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und die geht so: „Hiermit bestätigen wir, dass wir uns zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland bekennen und eine den Zielen des Grundgesetzes förderliche Arbeit gewährleisten. Als Träger der geförderten Maßnahme haben wir zudem im Rahmen unserer Möglichkeiten (Literatur, Kontakte zu anderen Trägern, Referenzen, die jährlichen Verfassungsschutzberichte des Bundes und der Länder etc.) und auf eigene Verantwortung dafür Sorge zu tragen, dass die als Partner ausgewählten Organisationen, Referenten etc. sich ebenfalls zu den Zielen des Grundgesetzes verpflichten. Uns ist bewusst, dass keinesfalls der Anschein erweckt werden darf, dass eine Unterstützung extremistischer Strukturen durch die Gewährung materieller oder immaterieller Leistungen Vorschub geleistet wird.“ Unterschreiben sollen das alle Initiativen, die sich gegen Extremismus engagieren, sei es nun gegen Rechtsextremismus, Linksextremismus oder islamistischen Extremismus. Wer nicht unterschreibt, der soll künftig auch keine Förderung mehr bekommen. Initiativen, deren Arbeit darin besteht, für die Demokratie zu arbeiten, sollen sich mittels Unterschrift zur Demokratie bekennen, um weiter Mittel zu bekommen, um für die Demokratie arbeiten zu können. Das klingt irgendwie grotesk. Und bedeutet wohl gleichzeitig, dass Frau Schröder ein seltsames Misstrauen gegen diese Initiativen hegt. Anerkennung sieht anders aus. Stattdessen Generalverdacht und die freiwillige Verpflichtung zur Bespitzelung von Partnern. Nachtigall ick hör dir trapsen. Frau Schröder hat wohl eher ideologische Gründe für ihren Vorschlag. Vielleicht sind ihr einfach all die „linken Zecken“ suspekt, die sich gegen Rechts engagieren. Man weiß es nicht. Weiß irgendjemand, wann die Schröder endlich in den Mutterschutz geht?          <strong>VA</strong></p>
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		<title>…über die klimaskeptiker</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 14:55:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2011-02]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei aller Liebe für den ungebrochenen Sportsgeist dieser Leute, aber irgendwann muss man doch mal einsehen, dass man verloren hat, auch wenn die Dreckschleuder-Unternehmen im Hintergrund schmieren. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;die den menschlichen Einfluss auf den Klimawandel bestreiten, oder ihn für nicht besonders relevant halten, oder die Folgen des Klimawandels nicht für relevant halten. Bei aller Liebe für den ungebrochenen Sportsgeist dieser Leute, aber irgendwann muss man doch mal einsehen, dass man verloren hat, auch wenn die Dreckschleuder-Unternehmen im Hintergrund schmieren. Aber wir wollen hier niemandem zu nahe treten. Es gibt bestimmt auch unbezahlte Klimaskeptiker, die glauben, dass Klimawandel und Co. tatsächlich nur grüne Propaganda sind und der Mensch weitermachen kann wie bisher. Aber was, wenn sie sich nun doch irren? Wenn überhaupt, so sagen sie, dann werden wir damit erst in einigen Jahrzehnten zu tun haben, und dann hat der Mensch die Technik derart weit vorangetrieben, dass Terraforming wohl kein Problem mehr sein dürfte. Dann drücken wir auf den Knopf und machen den Klimawandel rückgängig. Wunderbar! Also weiter wie bisher. Robert Long und Michael Kunze haben da mal in den 1980er Jahren ein nettes Lied geschrieben, das geht so: Feste Jungs, macht nur weiter so, ihr bekommt schon alles kaputt. Leitet alles Gift ins Meer, Dreck und Scheiße hinterher. Macht den Ozean zum Klo, Öl schwimmt da schon sowieso. Gehn die Fische dabei drauf, was liegt schon viel daran? Ja, die Herrn dieser Welt, sind wir ganz allein, ohne Führerschein, ohne Führerschein. Feste Jungs, macht nur weiter so, ihr bekommt schon alles kaputt. Haut noch die letzten Wälder klein. Autobahnen müssen sein. Setzt auf das letzte Wiesenstück, ne stinkende Chemiefabrik. Und werden auch paar Leute krank, es wird Profit gemacht. Ja der Mensch hat es weit gebracht. Wunderbar, ja wir sind schon beinah am Ziel, wunderbares Ziel, wunderbares Ziel. Feste Jungs, macht nur weiter so, ihr bekommt schon alles kaputt. Schafft Bomben euch und Panzer an, die Menschheit braucht sie irgendwann. Will einer nicht Dein Bruder sein, dann schlag ihm gleich den Schädel ein. Wenn er nicht Deiner Meinung ist, dann mach ihn lieber tot. Am besten für den lieben Gott. Ja der Mensch ist so hilfreich, edel und gut, fließt dabei auch Blut, fließt dabei auch Blut. Feste Jungs, macht nur weiter so, ihr bekommt schon alles kaputt. Buckelt vor der Obrigkeit. Provoziert bloß keinen Streit. Die da oben richten’s schon, denn die verstehen mehr davon. Sicherheit und Ordnung sind des Bürgers erste Pflicht. Protestieren lohnt sich nicht. Halt den Mund, es ist ungesund, wenn man schreit. So gewinnt man Zeit, so gewinnt man Zeit, so gewinnt man Zeit. Feste Jungs, macht nur weiter so, ihr bekommt schon alles kaputt. Gib die Schuld dem Lauf der Welt, oder dem, der Fragen stellt. Latscht wie eine dumme Kuh, nur auf den eigenen Metzger zu. Oder steckt wie Vogel Strauß den Kopf nur in den Sand. Denn es tut sich allerhand. Feste Jungs, macht nur weiter so, und ein bisschen Blut, kann man nicht vermeiden, man muss sich entscheiden, die darunter leiden, sind uns alle scheißegal. So weit die beiden Herren. Stadtkind plädiert für eine Klassenfahrt der Klimaskeptiker nach Australien, um dort mit den Bürgern vor Ort ihre Theorien zu diskutieren. Wir wünschen viel Spaß!<br />
<strong><br />
VA</strong></p>
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		<title>&#8230;über den durchbruch in cancún bei der un-klimakonferenz</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 13:44:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2011-01]]></category>

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		<description><![CDATA[Okay, Durchbruch ist vielleicht doch ein bisschen dick aufgetragen. Es ist ein Kompromiss. Ein kleiner, erster Schritt in die richtige Richtung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und über den Erfolg einer einzelnen resoluten Dame. Okay, Durchbruch ist vielleicht doch ein bisschen dick aufgetragen. Es ist ein Kompromiss. Ein kleiner, erster Schritt in die richtige Richtung. Ob es dann tatsächlich ernst wird im kommenden Jahr in Durban, das bleibt natürlich die große Frage. Aber wir wollen hier mal nicht den Teufel an die Wand malen, wenn sogar Greenpeace-Klimaexperte Martin Kaiser von einem Fundament spricht, auf dem 2011 vielleicht sogar ein echtes Abkommen entstehen könnte. Wohlgemerkt, falls alles so bleibt, wie es jetzt ist. Kann ja immer noch sein, dass sich ein paar Nationen das alles wieder anders überlegen. Und wenn dann in Amerika Obama zum Teufel gejagt wird bei der nächsten Wahl und Sarah Palin das Ruder in die Hand nimmt, dann werden viele Inselstaaten genau so ein Ruder über kurz oder lang wohl ganz gut gebrauchen können. Oh, jetzt malen wir hier schon wieder schwarz. Wollten wir doch gar nicht. Entschuldigung. Im Ernst, das ist wirklich ein toller Durchbruch gewesen. Nach der Kindergarten-Konferenz in Kopenhagen war dieser Erfolg kaum vorstellbar. Und wem haben wir das alles zu verdanken? Der mexikanischen Konferenzpräsidentin Patricia Espinosa, die der Welt vorgemacht hat, dass man mit ein bisschen gutem Willen und einem Quäntchen Strenge Ruhe in den größten Sandkasten dieser Erde bringen kann. Auch darüber kann man sich wundern. Ist das eventuell ein lohnendes Modell für andere Konferenzen? Man überträgt künftig einfach überall dort einer Dame vom Schlage der Espinosa das Kommando, wo sich die eitlen Herren der Schöpfung nicht einig werden und endlich wird alles gut. Frauen an die Macht! Alice Schwarzer hat das immer gewusst. Es bräuchte einfach viel mehr Frauen in solchen Positionen, Frauen, bei denen Männer nicht an Sex, sondern an ihre Mutter denken, sich an die Machtworte und kleinen Nackenschläge erinnern und lieber doch freiwillig vernünftig sind. Moment, was läuft dann mit Angela Merkel schief? Denken Teile der CDU/CSU und FDP da etwa nicht an ihre Mutter, sondern an… Nein, das kann nicht sein. Das darf nicht sein!                                          <strong>VA</strong></p>
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		<title>&#8230;über die usa</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 12:51:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2010-12]]></category>

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		<description><![CDATA[…über die USA. Machen wir uns nichts vor, Barack Obama ist schon jetzt Geschichte. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>…über die USA. Machen wir uns nichts vor, Barack Obama ist schon jetzt Geschichte. Die Kongresswahlen waren für ihn (und nicht nur für ihn) eine reine Katastrophe, der amerikanische Präsident wird für den Rest seiner Amtszeit machtlos sein, es sei denn, die Republikaner arbeiten mit ihm zusammen. Das werden sie nicht, denn ihnen geht es augenblicklich nicht darum, in Amerika oder der Welt irgendwas auf einen besseren Weg zu bringen, sie wollen einfach erst mal diesen Präsidenten loswerden. Viel Macht besaß Obama ohnehin nie. „Checks and Balance“, so lautet das Prinzip der amerikanischen Verfassung und das bedeutet, dass der Präsident im Senat und Repräsentantenhaus Mehrheiten für seine Ideen organisieren muss. Das ist ihm schon vor den Kongresswahlen mehr schlecht als recht gelungen, jetzt sind solche Mehrheiten völlig aussichtslos. Aus der Ferne wundert man sich. Würde sich Obama in Deutschland zur Wahl stellen, man würde ihn sicherlich noch immer mit absoluter Mehrheit wählen. Der amerikanische Präsident hat all das, wonach wir hierzulande bei Politikern lange suchen müssen. Intellektuell, charismatisch, ein gewandter Rhetoriker, von welchem deutschen Politiker könnte man das sagen? Und bei all dem ist Obama nun nicht unbedingt ein Fundi, sondern eher ein Realo. Seine Ideen für Amerika waren durchaus vernünftig und durchführbar, seine Visionen für die Welt sehr ambitioniert, aber zumindest vorstellbar. Nur leider regiert in Amerika und der Welt nicht unbedingt die Vernunft, es regieren staatliche Einzelinteressen, und in Amerika regiert das Geld. Und die pure Dummheit, via Fernsehen hinausgeblasen, ins Land der unbegrenzten Irrsinnigkeiten. Vergleicht man zum Beispiel die „Qualitäten“ der durchaus sehr wahrscheinlich kommenden Präsidentschaftskandidatin Sarah Palin mit denen Obamas, dann ist man ziemlich schnell fertig damit. Sie hat keine Qualitäten. Sie hat lediglich eine Menge Sympathisanten in den USA, die Recht am liebsten nach der Bibel sprechen würden, natürlich eher nach dem Alten Testament, die noch an Auge um Auge glauben, für die Homosexualität eine Krankheit ist, und die den Konflikt mit dem Iran am liebsten mit einem schönen, lukrativen Krieg lösen würden. Obama wird nun den Rest seiner Amtszeit tatenlos absitzen dürfen, danach werden die Republikaner das Heft in die Hand nehmen. Und dann Gnade uns allen Gott. Amerika, wie kann man nur so blöd sein?</p>
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		<title>&#8230;über mysteriöse erscheinungen</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 11:38:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2010-11]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun haben wir jahrelang geglaubt, dass all die Geschichten vom Wassermonster Nessi nur Märchen sind, haben ungläubig die Stirn gerunzelt, als neulich die Daily Mail in England über die Sichtung eines weiteren Seemonsters in einer Bucht nahe der südenglischen Küstenstadt Paignton berichtete.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun haben wir jahrelang geglaubt, dass all die Geschichten vom Wassermonster Nessi nur Märchen sind, haben ungläubig die Stirn gerunzelt, als neulich die Daily Mail in England über die Sichtung eines weiteren Seemonsters in einer Bucht nahe der südenglischen Küstenstadt Paignton berichtete, haben uns an die Stirn getippt, als wir hörten, dass zwei Frauen in Kanada das rätselhafte „Montauk-Monster“ gefunden haben wollen, eine Kreatur mit braunem Fell, scharfen Reißzähnen und einem langen Schwanz. Wir haben die Geschichten über den „Chupacabra“, den „Ziegenaussauger“ aus Nord- und Mittelamerika ebenso wenig geglaubt, wie den zahlreichen Menschen, die den nordamerikanischen Schneemenschen „Bigfoot“ entdeckt haben wollen – oder zumindest seine Fußabdrücke. Und auch über die Himalaya-Ausgabe des Schneemenschen, den Yeti, haben wir bislang immer nur geschmunzelt. Zwei bis drei Meter soll er groß sein und ca. 200 Kilogramm wiegen. So ein Tier, würde es existieren, könnte sich gar nicht derart lange vor der Menschheit verstecken. Und was machen nun die russischen Behörden? Sie warnen nach zahlreichen Sichtungen ganz offiziell vor hungrigen Yetis und haben in Südsibirien sogar einen Krisenstab eingerichtet. Die Biester, so erzählen Jäger und Hirten, würden ihre Tiere stehlen und sich außerdem auch über das Futter hermachen, weil sie nach den Bränden im Wald keine Nahrung mehr fänden. Wenn das stimmt, ist dann vielleicht auch alles andere wahr? Stadtkinder wundern sich! <strong> VA</strong></p>
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		<title>…über eine ganz besondere art von humor</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 22:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2010-10]]></category>

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		<description><![CDATA[Man glaubt es kaum, aber der irakische TV-Sender Al-Baghdadia macht in Bagdad gerade Quote mit einer doch sehr speziellen Variante der „Versteckten Kamera“. Dabei werden Prominente zum Live-Interview geladen, machen sich also ahnungslos auf den Weg zum Sender und passieren dabei natürlich alle paar hundert Meter zahlreiche Checkpoints. Eine dieser Kontrollen ist falsch. Der Prominente [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man glaubt es kaum, aber der irakische TV-Sender Al-Baghdadia macht in Bagdad gerade Quote mit einer doch sehr speziellen Variante der „Versteckten Kamera“. Dabei werden Prominente zum Live-Interview geladen, machen sich also ahnungslos auf den Weg zum Sender und passieren dabei natürlich alle paar hundert Meter zahlreiche Checkpoints. Eine dieser Kontrollen ist falsch. Der Prominente trifft auf dutzende Schauspieler in Uniformen, sein Auto wird gefilzt und die vermeintlichen Soldaten finden im Kofferraum eine Bombe, eine Attrappe, die vorher dort platziert wurde. Was folgt, ist natürlich großes Geschrei. Der „Terrorverdächtige“ wird nicht geschont. Aggressiv geht es zur Sache. „Warum willst du uns in die Luft sprengen?“, ruft beispielsweise einer der falschen Soldaten in einer Folge. „Du bist ein Terrorist! Du arbeitest sicher für al-Qaida! Du wirst hingerichtet!“ Währenddessen knien die Fahrer der Promis bereits in Handschellen auf dem Boden. Die leisen Einwände der berühmten Opfer werden gnadenlos niedergebrüllt. „Bring ihn nach Bucca!“ heißt die eigenwillige Show.</p>
<p>Das Camp Bucca ist ein Hochsicherheitslager im Südirak, in dem die US-Streitkräfte bis Ende 2009 Zigtausende irakische Gefangene festhielten, für Iraker der Inbegriff des Schreckens und der Demütigung. Viele Menschen, schuldig oder unschuldig, sind in den vergangenen sieben Kriegsjahren an Checkpoints verhaftet worden, die meisten landeten für Wochen oder Monate in Iraks berüchtigten Gefängnissen oder eben in Bucca, der Willkür der Sicherheitskräfte ausgeliefert und weitgehend ohne jede Möglichkeit, sich gegen falsche Anschuldigungen zu verteidigen. Autofahren ist in Bagdad ohnehin nicht langweilig, häufig nutzen Selbstmordattentäter den Stau vor Straßensperren, um möglichst viele Menschen mit in den Tod zu reißen.</p>
<p>Für Promis ist der Nervenkitzel nun noch ein bisschen größer geworden. Die Meinungen über die Sendung sind im Irak natürlich geteilt. Viele „offizielle“ Stimmen verurteilen sie als völlig geschmacklos und unterirdisch. Aber die Quote stimmt. Den Amerikanern ist es vielleicht nicht gelungen, die Demokratie ins Land zu bringen, aber ein gewisser westlicher Einfluss scheint sich bereits zu entwickeln. Dann war ja doch nicht alles umsonst.</p>
<p><strong>VA</strong></p>
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		<title>&#8230;über smartphones</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 13:49:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[… darüber, das mit einem Gerät, das ursprünglich mal zum Telefonieren gedacht war, heutzutage beinahe alles möglich ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>… darüber, das mit einem Gerät, das ursprünglich mal zum Telefonieren gedacht war, heutzutage beinahe alles möglich ist. Denn über die ohnehin schon üppige technische Ausstattung der sogenannten Smartphones hinaus können die Nutzer ihr „bestes Stück“ inzwischen zusätzlich mit einer Vielzahl an Funktionen („Apps“) nach ganz eigenen Wünschen aufrüsten. Damit haben Apple und Co es anfangs vielleicht sogar mal ganz gut gemeint. Schließlich gibt es auch recht nützliche Anwendungen wie das mobile Navi oder das Diktiergerät. Mittlerweile wird der Markt allerdings von einer Flut Apps überschwemmt, deren einziger Sinn offenbar nur noch darin besteht, sich in der Abwesenheit eben dieses Sinns gegenseitig immer mehr zu übertrumpfen. So springt das Smartphone heute ein, wenn einem selbst beim Anblick der Geburtstagstorte die Luft wegbleibt – und lässt die Kerzen mit einem kleinen Lüftchen erlischen. Sprießen vor einem wichtigen Date die Pickel, wird man diese mit einer heilenden Bestrahlung seines Smartphones in kürzester Zeit wieder los. Und wenn es mit der Date-Bekanntschaft am Ende trotzdem nicht klappt, funktioniert der treue Kamerad in der Handtasche inzwischen auch als Sextoy. Gut, über den Sinn dieser letzten Anwendung kann man sicher streiten. Fest steht, es wird nicht mehr lange dauern und man kann mit diesen Geräten fliegen. Nur das Telefonieren soll beispielsweise beim neuen iPhone 4 ein bisschen schwer sein. Aber darauf kommt es ja schon lange nicht mehr an, oder?</p>
<p><strong>VA</strong></p>
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		<title>&#8230;darüber, dass es noch immer Politiker gibt, die an der Idee der Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke festhalten.</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 22:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2010-06]]></category>

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		<description><![CDATA[Niemand nimmt es Politikern übel, wenn sie von einer Sache nichts verstehen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Niemand nimmt es Politikern übel, wenn sie von einer Sache nichts verstehen. Für die schwierigen Fragen gibt es ja bestenfalls unabhängige Experten, die man beauftragt, sich in Gremien zusammenzusetzen, um Antworten zu finden, die Sinn machen. Was dabei herauskommt, darauf sollten sich Politiker verlassen, die Ergebnisse sollten sie lesen, vielleicht ein bisschen dazulernen, um dann im Sinne des Gemeinwohls vernünftige Entscheidungen zu treffen. Und wenn eine solche Entscheidung mal nicht zur eigenen politischen Grundüberzeugung passt, oder zur Meinung des Konzerns, der bei der letzten Wahl die meisten Spendengelder locker gemacht hat, dann ist es für Politiker an der Zeit, Größe zu beweisen. Solcherlei Größe könnten jetzt auch die Damen und Herren aus den Reihen der CDU und FDP zeigen. Tun sie aber nicht. Jüngst hat der Sachverständigenrat der Bundesregierung für Umweltfragen (SRU) festgestellt, dass Deutschland auch ohne Laufzeitverlängerung im Jahr 2050 zu hundert Prozent klimaschonend mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden kann. Doch leider ist der einsichtige Politiker wohl nur ein schöner Traum. FDP-Obmann im Umweltausschuss Horst Meierhofer jedenfalls zweifelt sehr an den Ergebnissen und fordert, noch ein paar andere Experten zu befragen. Am besten welche, die auf den Gehaltslisten der Atomkraftwerksbetreiber stehen, oder Herr Meierhofer?<br />
<strong><br />
VA</strong></p>
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		<title>&#8230;darüber, dass es überhaupt noch Wetter gibt&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 22:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2010-05]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich hatten wir fest damit gerechnet, dass sich das Wetter eine Auszeit nimmt, nachdem Kachelmann hinter Schloss und Riegel gewandert ist. Aber das Wetter hat einfach weitergemacht wie immer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; so ganz ohne Jörg Kachelmann. Einigermaßen erstaunlich, dass auch ohne ihn die Sonne täglich auf- und untergeht, völlig unabhängig davon, dass er das jetzt gar nicht mehr im Fernsehen ansagen kann. Eigentlich hatten wir fest damit gerechnet, dass sich das Wetter eine Auszeit nimmt, nachdem Kachelmann hinter Schloss und Riegel gewandert ist. Aber das Wetter hat einfach weitergemacht wie immer. Haben wir Kachelmann überschätzt? Natürlich haben wir das! Wetterexperten gibt es wie Sand am Meer. Wir haben ihn gemocht, weil er immer so sympathisch erkältet war in den Werbespots und weil uns nach seinen Ansagen der heftigste Herbststurm nicht mehr erschrecken konnte. Aber er bleibt bei all dem natürlich nur ein Wetterexperte. Daran mussten auch wir uns erstmal wieder erinnern. Ob wir ihn weiter mögen werden, das muss jetzt die Justiz klären. So wie es aussieht, sieht es schlecht aus. Nach Angaben des Anwalts der Frau, die unser aller Wettergott vergewaltigt haben soll, sei seine Mandantin gleich am nächsten Morgen zur Polizei gegangen, die sind mit ihr in die Gynäkologie der Uniklinik Heidelberg gefahren, und dort habe es eindeutige Ergebnisse gegeben. Kachelmann bestreitet alles und lächelt dabei sein schönstes Wetterlächeln in die Kameras. Aber das wird ihm wohl wenig nützen. Sollte etwas dran sein, an den Vorwürfen, müssen wir und das Wetter künftig ohne ihn auskommen. In dem Fall verzichten wir gern. Er ist ja kein Wetterphänomen. Ein Tsunamie, ein Erdbeben, ein Sturm, sie dürfen sich damit entschuldigen, keinen Verstand und kein Gewissen zu haben. Kachelmann darf das nicht.</p>
<p><strong>VA</strong></p>
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		<title>&#8230;über die katholische Kirche</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 22:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2010-04]]></category>

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		<description><![CDATA[Denn es ist doch wirklich eine Freude, wie dort jetzt alle an einem Strang ziehen, um mitzuhelfen, die stetig steigende Zahl von bekannt werdenden Missbrauchsfällen aufzuklären.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Denn es ist doch wirklich eine Freude, wie dort jetzt alle an einem Strang ziehen, um mitzuhelfen, die stetig steigende Zahl von bekannt werdenden Missbrauchsfällen aufzuklären. Und wie sie gleichzeitig darüber nachdenken, mit welchen Mitteln und Maßnahmen solche Übergriffe künftig vermieden werden können. Das hätte man so eigentlich nicht erwartet, oder? Diesen Geist der unbedingten Aufklärung. Das war bisher nie so richtig die Sache der katholischen Kirche. Man hatte immer Wichtigeres zu tun. Schließlich ging und geht es darum, den Menschen überall auf der Welt den richtigen Glauben zu bringen. Dafür brauchte und braucht man ein starkes Team, das zusammenhält, zahlenmäßig groß genug, um die frohe Botschaft auch in die entlegensten Winkel der Welt zu tragen. Auf keinen einzigen Priester konnte man bei dieser hehren Aufgabe bisher verzichten. Hat man auch nicht. Wer in der Vergangenheit „auffällig“ geworden ist, weil er ein Schäfchen ein bisschen zu lieb hatte, der konnte sich sicher sein, irgendwohin versetzt zu werden. Jetzt will man also auf Personal verzichten, die Sünder in den eigenen Reihen mit aller Härte verfolgen. Das ist nicht nur eine Chance für die katholische Kirche. Vielleicht ergeben sich mit diesem Sinneswandel sogar ganz neue Perspektiven für den deutschen Arbeitsmarkt. Denn wenn es so weitergeht, immer mehr Fälle bekannt werden, dann ist man am Ende ganz sicher auf Laien angewiesen, die als Quereinsteiger die frohe Botschaft verkünden. Ein solventer Arbeitgeber ist die katholische Kirche ja ganz sicher. So liegt – wie so oft – in jeder Tragödie auch Potenzial für das Gute.<br />
<strong><br />
VA</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8230;weshalb kaum noch jemand blasen möchte.</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 22:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2010-02]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei gesunde Hände, einen Mund, ein bisschen Puste und ein ganz klein wenig Talent bei der Handhabung – das war's ja dann schon auch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie ist es ja doch am schönsten. Zudem am ehrlichsten. Und am günstigsten sowieso! Zu Hause hat man schließlich alles, was man braucht. Bestenfalls zumindest. Zwei gesunde Hände, einen Mund, ein bisschen Puste und ein ganz klein wenig Talent bei der Handhabung – das war&#8217;s ja dann schon auch. Da muss man sich doch nicht extra was anderes besorgen! Schwer ist es nicht. Da kommt man schnell wieder rein. Auch, wenn man&#8217;s schon länger nicht mehr gemacht hat. Denjenigen sei allerdings empfohlen, sich vorab nochmal in Ruhe mit dem Stab vertraut zu machen. Ihn einfach mal in die Hand nehmen, vielleicht auch schon ein kleines bisschen näher an die Lippen heranführen. Auch wenn das Ganze natürlich aufregend ist: kein Grund zu hyperventilieren. Währenddessen kann ganz normal durch die Nase geatmet werden. Wenn man sich bereit fühlt, einfach in Ruhe Luft holen, den Mund leicht öffnen, die Lippen spitzen, den Stab eintauchen, ihn vielleicht noch einmal abstreifen und dann einfach mal alles rauslassen und das Blasen in Angriff nehmen. Die Handhabung ist in jeder Hinsicht unbedenklich. Sollten dennoch einmal trockene Rückstände zurückbleiben, lassen diese sich ganz einfach wieder wegbürsten. Spritzer auf Textilien können mit warmen Wasser entfernt werden, ohne Zusatz von Waschmitteln. Ein völlig unbeschwertes Vergnügen. Also wer zum Teufel braucht eine Seifenblasenmaschine!?</p>
<p><strong>GAH</strong></p>
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		<title>&#8230;über die jüngsten großrazzien&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 22:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[...wundern sich]]></category>
		<category><![CDATA[2009-09]]></category>

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		<description><![CDATA[Polizei und Justiz werden einfach nicht müde, den Druck zu erhöhen auf Menschen, die mit ihrem Konzept wiederum den Druck von zahlreichen Lenden nehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>.<strong>..in deutschen Flatrate-Bordellen.</strong></p>
<p>Polizei und Justiz werden einfach nicht müde, den Druck zu erhöhen auf Betreiber von Einrichtungen, die Sex nach Belieben zum Festpreis anbieten – sprich den Druck zu erhöhen auf Menschen, die mit ihrem Konzept wiederum den Druck von zahlreichen Lenden nehmen. Mehrere hundert Beamte fielen in unschuldige Etablissements ein, um sämtliche Mitarbeiter, Prostituierte und Kunden zu durchsuchen. Vereinzelt wurden gar Einrichtungen geschlossen. Ein Weiterbetrieb sei aus hygienischen Gründen nicht mehr tragbar gewesen. Zum Kuckuck mit den hygienischen Vorschriften, dafür ist es schließlich eine Flatrate-Sause! Die deutschen Behörden gönnen einem auch wirklich nicht das Schwarze unterm Fingernagel. Oder unterm sonstwas. Erst nehmen sie uns die Flatrate-Partys, nun den Flatrate-Sex. Warum kann man bei der Pizza-Kette mit dem Hütchen immer noch jeden Montag soviel Pizza essen, wie ein träger Kellner tragen mag – wohlgemerkt vom ewig gleichen, bereits nach dem zweiten Stück ziemlich unansehnlichen Teller –, nicht aber soviel billigen Sex haben, wie man eben haben mag? Das kann man ja schon zu Hause nicht. Billig sind dort allenfalls die Ausreden des eigenen Partners. Abgesehen davon, wer möchte schon Sex, und erst recht viel Sex, mit seiner besser(niemals kennen gelernt)en Hälfte!? Dann doch lieber aus einem fremden Töpfchen naschen, und sei es auch eingedreckt und eingetrocknet wie ein alter Pizza-Teller.</p>
<p><strong>MS</strong></p>
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		<title>Stadtkinder wundern sich im Juni 2009</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 17:49:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[...wundern sich]]></category>
		<category><![CDATA[2009-06]]></category>

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		<description><![CDATA[…über die Idee der Bad Banks. Haben wir das richtig verstanden? Da werden jetzt also schlechte Banken gegründet, damit die „guten“ Banken ihre „giftigen Wertpapiere“ auslagern können, um so die Bilanzen zu schönen, damit wieder Geld frei wird für neue Kredite? Das ist eine tolle Idee. Aber ein paar Fragen haben wir trotzdem noch: Werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>…über die Idee der Bad Banks. Haben wir das richtig verstanden? Da werden jetzt also schlechte Banken gegründet, damit die „guten“ Banken ihre „giftigen Wertpapiere“ auslagern können, um so die Bilanzen zu schönen, damit wieder Geld frei wird für neue Kredite? Das ist eine tolle Idee.</p>
<p>Aber ein paar Fragen haben wir trotzdem noch: Werden diese Bad Banks jetzt neu gebaut? Gibt es dort dann auch Marmorböden und goldene Waschbecken, eine eigene Küche plus einen Sterne-Koch für die Chefetage und einen Fuhrpark mit diversen Luxuslimousinen?</p>
<p>Immerhin sollen die „guten“ Banken ja verpflichtet werden, bis zu 20 Jahre lang mögliche Verluste abzutragen. Das heißt, die neuen Bad Banks werden mindestens 20 Jahre lang existieren. Und die Banker aus den „guten“ Banken werden wahrscheinlich recht häufig bei den Bad Banks zu Gast sein. Die „guten“ Banker müssen sich dann in den Bad Banks aber auch wohl fühlen, und das können Banker bekanntlich nur auf Marmorboden und mit Sterne-Koch. Da wird hoffentlich ein bisschen investiert in die Bad Banks, oder nicht?</p>
<p>Und noch eine Frage: Wird es auch andere Formen von Bad-Unternehmen geben?</p>
<p>Wir kennen da ein paar Unternehmen, die haben in einigen Filialen in letzter Zeit nicht so gut gewirtschaftet, was natürlich die Bilanzen belastet. Können diese Unternehmen ihre Filialen vielleicht auch in Bad-Filialen auslagern, damit die Bilanzen wieder stimmen und man möglicherweise wieder Kredite von den Banken bekommt? Sonst müsste man am Ende die Bad-Filialen schließen. Und dann stehen wieder Leute auf der Straße und schwenken rote Fahnen. Das kann man doch nicht wollen.</p>
<p><strong>LS</strong></p>
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