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	<title>STADTKIND - hannovermagazin &#187; unterwegs in der region</title>
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	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
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		<title>Schloss Marienburg</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 15:17:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Violka</dc:creator>
				<category><![CDATA[unterwegs in der region]]></category>
		<category><![CDATA[2008-10]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur entlang des Rheins sind die alten Burgen und Schlösser ein Aushängeschild mitteleuropäischer Geschichte, auch hier um die Ecke im Calenberger Land haben die Jahrhunderte einzigartige Baudenkmäler hinterlassen. Bei einer Tour durch das Leine- / Weserbergland stößt man auf Schloss Bevern, Schloss Bückeburg, Schloss Corvey, Schloss Fürstenberg, Schloss Hämelschenburg und auf das Prachtstück Schloss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur entlang des Rheins sind die alten Burgen und Schlösser ein Aushängeschild mitteleuropäischer Geschichte, auch hier um die Ecke im Calenberger Land haben die Jahrhunderte einzigartige Baudenkmäler hinterlassen. Bei einer Tour durch das Leine- / Weserbergland stößt man auf Schloss Bevern, Schloss Bückeburg, Schloss Corvey, Schloss Fürstenberg, Schloss Hämelschenburg und auf das Prachtstück Schloss Marienburg. Erbaut auf dem Marienberg 20km südlich von Hannover, beim kleinen Örtchen Nordstemmen.<a href="http://skneu.d-1.com/wp-content/uploads/2008/10/2008-10_unterwegsregion_marienburg1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-3730" title="Schloss Marienburg" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/10/2008-10_unterwegsregion_marienburg1-300x187.jpg" alt="" width="300" height="187" /></a> Das Schloss sollte ein Geburtstagsgeschenk des letzten Königs von Hannover Georg V. an seine Frau Königin Marie werden. Die Bauarbeiten erstreckten sich von 1858 bis 1867, doch die romantische Version einer mittelalterlichen Höhenburg wurde nie ganz vollständig zu einem Bauabschluss gebracht. Als sich Georg V. 1866 beim Konflikt zwischen Österreich und Preußen unkluger Weise auf die Seite der Habsburger schlug, besiegelte die verlorene Schlacht bei Langensalza die Annexion des Königreichs Hannover durch Preußen und wurde zur Provinz degradiert. Als die Stadt Hannover von preußischen Truppen besetzt wurde, floh Königin Marie auf ihre Sommerresidenz bei Nordstemmen und folgte schließlich im Sommer 1867 ihrem Mann ins österreichische Exil. Schloss Marienburg blieb in seinem Originalzustand weitestgehend erhalten und ist heute ein weiteres Highlight in der historischen Landschaft rund um die Landeshauptstadt. Die Burg zählt zu den schönsten neugotischen Bauwerken Deutschlands und bietet mit seinen vielfältigen Veranstaltungen &#8211; der traditionellen Schlossführung und dem Schloss-Restaurant/Cafe im Burghof &#8211; ein erstklassiges Ausflugsziel.</p>
<p><strong>Weiteres Wissenswerte:</strong><br />
Der Bau der Marienburg war ursprünglich auf dem Benther- bzw. Stemmer Berg geplant. Als die Verhandlungen um den Grund und Boden scheiterten, entschied man sich für den Schulenburger Berg &#8211; heute Marienberg genannt &#8211; gleich in der Nähe der Ruinen der ehemaligen Feste Calenberg (1292 bis 1689). Der Name Calenberger Land geht auf diese Burg zurück. Als Calenberger Land bezeichnet man heute die Gegend westlich vom Leineufer, begrenzt vom Deister, dem Osterwald und dem Mittellandkanal. Deshalb auch der Name Calenberger Neustadt, das kleine Herz zwischen Linden und der Altstadt Hannovers.</p>
<p>Infos:www.schloss-marienburg.com</p>
<p>Text und Fotos: Oliver Kurtz</p>
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		<title>Schöne Aussichten &#8211; das Neue Rathaus</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 15:11:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Violka</dc:creator>
				<category><![CDATA[unterwegs in der region]]></category>
		<category><![CDATA[2008-11]]></category>

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		<description><![CDATA[„Zehn Millionen Mark, Euer Majestät, und alles bar bezahlt!“ – so verkündete Bürgermeister Heinrich Tramm im Juni 1913 die Einweihung des hannoverschen Neuen Rathauses. Sicherlich wäre Kaiser Wilhelm II. nicht so begeistert gewesen, wenn er geahnt hätte, was dem Deutschen Kaiserreich in den kommenden fünf Jahren bevorstehen sollte. Der Bau des berühmten Verwaltungsgebäudes an der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://skneu.d-1.com/wp-content/uploads/2008/10/unterwegs_region01.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3443" title="unterwegs_region01" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/10/unterwegs_region01-292x300.jpg" alt="" width="292" height="300" /></a><a href="http://skneu.d-1.com/wp-content/uploads/2008/10/unterwegs_region02.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3444" title="unterwegs_region02" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/10/unterwegs_region02-141x300.jpg" alt="" width="141" height="300" /></a>„Zehn Millionen Mark, Euer Majestät, und alles bar bezahlt!“ – so verkündete Bürgermeister Heinrich Tramm im Juni 1913 die Einweihung des hannoverschen Neuen Rathauses. Sicherlich wäre Kaiser Wilhelm II. nicht so begeistert gewesen, wenn er geahnt hätte, was dem Deutschen Kaiserreich in den kommenden fünf Jahren bevorstehen sollte.</p>
<p>Der Bau des berühmten Verwaltungsgebäudes an der Leine war schon 1895 beschlossene Sache. Im Jahre 1901 wurde schließlich der erste von 6026 Buchenpfählen in den sumpfigen Maschboden getrieben, und es sollte weitere zwölf Jahre dauern, bis der Bau so schön wurde, wie ihn die Hannoveraner heute noch bewundern können.</p>
<p>Trotzend überlebte der wilhelminische, schlossähnliche Prachtbau das Kaiserreich, die Weimarer Republik und die NS-Diktatur. Durch amerikanische Bombenangriffe im letzten Weltkrieg stark beschädigt, wurde im Neuen Rathaus 1946 die Entstehung des heutigen Bundeslandes Niedersachsen ausgerufen.</p>
<p>Einzigartig in seiner Technik ist der Bogenaufzug, der den Besucher 50 Meter hoch in die Kuppelgalerie befördert und während der Fahrt einen horizontalen Versatz um 8 Meter zurücklegt – seit April 2008 mit modernster Fahrstuhl-Variante. Oben aus dem „schiefen Fahrstuhl“ ausgestiegen, geht es noch ein paar Meter eine Wendeltreppe hoch, und schon befindet man sich knapp 100 Meter über den Dächern der Landeshauptstadt. Die Aussicht ist nicht nur bei Sonnenschein eine Augenweide, auch bei schlechteren Wetterbedingungen ist der Blick beeindruckend – gerade nach Süden und Westen und über den Maschsee ins Calenberger Land. Bei gutem Wetter sieht man auch ohne Probleme den Harz. Sehenswert sind auch die Miniaturmodelle der verschiedenen Geschichts-Epochen in der Rathaushalle, die dem Betrachter eindrucksvoll den Wandel der hannoverschen Stadtarchitektur sowie die weitreichende Zerstörung der Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg zeigen.</p>
<p>Eintritt: 2,50 Euro<br />
Öffnungszeiten: täglich von 10 bis18 Uhr<br />
www.hannover.de</p>
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		<title>Limmer bekommt Zweistromanschluss</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 13:03:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Violka</dc:creator>
				<category><![CDATA[unterwegs in der region]]></category>
		<category><![CDATA[2008-06]]></category>

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		<description><![CDATA[limmerkultur e.V. zweistromland im hammermuseum Limmer bekommt Zweistromanschluss Am 1. Juni startet der neue Kulturverein Zweistromland e.V. mit einer Eröffnungsfeier im Hammermuseum in Limmer. Es wird der Startschuss für eine Veranstaltungsbelebung im Stadtteil zwischen Stichkanal und Leine sein. Daher der Name Zweistromland – ein kulturelles Mesopotamien zur Bereicherung der Kulturlandschaft Limmers mit Kunst jeglicher Art. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>limmerkultur e.V. </strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>zweistromland im hammermuseum</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Limmer bekommt Zweistromanschluss</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Am 1. Juni startet der neue Kulturverein Zweistromland e.V. mit einer Eröffnungsfeier im Hammermuseum in Limmer. Es wird der Startschuss für eine Veranstaltungsbelebung im Stadtteil zwischen Stichkanal und Leine sein. Daher der Name Zweistromland – ein kulturelles Mesopotamien zur Bereicherung der Kulturlandschaft Limmers mit Kunst jeglicher Art. So wird es in der Zukunft Theateraufführungen geben (vormerken: am 11. Juni startet das Theater Nordstadt dort mit dem Stück „Wasser“), und es werden Konzerte, Lesungen, Diskussionsrunden, Filme usw. stattfinden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ins Leben gerufen wurde der Verein im August 2007, als sich mit der Vereinsvorsitzenden Wiebke Saathoff sieben weitere kulturinteressierte Hannoveraner zusammenfanden, um den Stadtteil zu einem kulturellen Mittelpunkt zu entwickeln. So können die Bürger Limmers nun auch vor Ort Angebote eines breiteren Kulturspektrums wahrnehmen und müssen nicht ständig auf Veranstaltungen in den Nachbarstadtteilen Linden und Nordstadt ausweichen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Das Gelände, auf dem sich der Zweistromland-Verein befindet, liegt in der Mitte des Stadtteils Limmer. Auf dem Grundstück stehen die Gebäude einer ehemaligen Schmiede, in denen verschiedene Unternehmer – unter ihnen Georg Peters – ihre Handwerksbetriebe eingerichtet haben. Peters ist Eigentümer und leidenschaftlicher Sammler von Hämmern. So ist es ihm zu verdanken, dass Hannover seit mehreren Jahren ein Hammermuseum vorweisen  kann, in dem Exponate aus aller Welt in zwei alten Schmiederäumen ausgestellt sind. Im Fundus des Museums befinden sich daher beispielsweise ein 70 kg schweres Hammer-Exemplar, das zum Zertrümmern von großem Felsgestein geeignet ist, sowie ein Winzling-Hammer, gerade einmal so groß wie ein 2-Cent-Stück.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Zum Hammermuseum gehört auch ein über 200qm großer Veranstaltungsraum, in dem nun eben der Kulturverein Zweistromland ab Juni 2008 sein Domizil aufschlagen wird und die Hannoveraner &#8211; nicht nur zur Ausstellungseröffnung &#8211; zu reichlichem Besuch einlädt. Vorerst soll im Zweistromland an jedem zweiten Mittwoch im Monat eine Veranstaltung angeboten werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Zur Eröffnungsfeier Anfang Juni wird es neben zwei nachmittäglichen Führungen durch die Hammerausstellung einen abendlichen Live-Auftritt mit den Indierockern der Band „ella“ geben. Im Anschluss präsentiert die Limmeraner Artistin Jenni Baumgart passend zur Dunkelheit eine (heiße!) Feuer-Jonglage, und natürlich gibt es Getränke zu erschwinglichen Preisen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Das Stadtkind-Team wünscht dem Verein einen glücklichen Start und dauerhaften Erfolg!  Text und Fotos: Oliver Kurtz</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Info und Kontakt:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">zweistromland.wordpress.com / Petra Wolf</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Tel.: 0160 – 97 78 42 40</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">1.6. Eröffnungsfeier ab 17.00 Uhr im</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Hammermuseum, Weidestraße 22</p>
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		<title>Dino Park</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 10:39:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Violka</dc:creator>
				<category><![CDATA[unterwegs in der region]]></category>
		<category><![CDATA[2008-07]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass Niedersachsen in historischer Hinsicht so Einiges zu bieten hat, ist allgemein bekannt. Dass gerade die Landstriche rund um Hannover in archäologischer und prähistorischer Hinsicht weltklassenverdächtig sind, wissen hingegen die meisten unter uns noch nicht. In einem ehemaligen Steinbruch in Münchehagen (Rehburg-Loccum) wurden schon 1979 die ersten Trittsiegel von Sauroproden &#8211; die Saurier mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Niedersachsen in historischer Hinsicht so Einiges zu bieten hat, ist allgemein bekannt. Dass gerade die Landstriche rund um Hannover in archäologischer und prähistorischer Hinsicht weltklassenverdächtig sind, wissen hingegen die meisten unter uns noch nicht.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">In einem ehemaligen Steinbruch in Münchehagen (Rehburg-Loccum) wurden schon 1979 die ersten Trittsiegel von Sauroproden &#8211; die Saurier mit dem langen Hals und den säulenartigen Beinen &#8211; entdeckt, welche nach offizieller Lehrmeinung ca. 130 Millionen Jahre alt sein sollen. 1980 wurde zum Schutz dieser Dinosaurier-Fährten die erste Überdachung auf dem Gelände errichtet, und 1990 stellte die Niedersächsische Landesregierung Mittel zur Verfügung, um einer Verwitterung der wertvollen urzeitlichen Hinterlassenschaften vorzubeugen. Die heute existierende große Halle über den Trittsiegeln wurde schließlich 1993 der Öffentlichkeit übergeben. Schon seit 1991 bildet dieses Geotop den Mittelpunkt im Dinosaurier-Freilichtmuseum Münchehagen. Die Ortschaft und der Steinbruch liegen am nordwestlichen Ende der sogenannten Deister-Hils-Bucht gleich links neben dem Steinhuder Meer. Es handelt sich um ein prähistorisches Flussdelta, das einen damaligen riesigen Binnensee im nördlichen Niedersachsen mit Wasser speiste. Einzigartig in Europa, finden sich hier verschiedene Trittspuren von Pflanzenfresser- und Fleischfresser-Reptilien zusammen. Die Spuren sind teilweise so gut erhalten, dass man meinen könnte, sie seien erst gestern entstanden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Mit seiner Ausstattung ist der Dino-Park Münchehagen weltweit (!) das größte Dinosaurier-Freilichtmuseum und bietet Erwachsenen und gerade Kindern einen der interessantesten Themen-Parks überhaupt. Neben den Fußspuren begleiten den Besucher mehr als 220 lebensgroße Modelle der Urzeitgiganten auf einem 2,5 km langen Rundweg durch die Erdgeschichte. Zudem lassen ein liebevoll gestalteter Spielplatz, eine gute Gastronomie und viele kindgerechte Lernmöglichkeiten rund um die Riesenechsen wenig Langeweile aufkommen. Ein Besuch im niedersächsischen „Jurassic Park“ lohnt sich!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Oliver Kurtz</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Eintritt: 4 bis 12 Jahre 	8,- Euro</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Jugendliche und Erwachsene 9,50 Euro, Besuchsdauer: mind. 3 Stunden</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Tel: 0 50 37 – 20 75, Infos: www.dinopark.de</p>
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		<title>Die Leine angelt sich den Lachs zusammen</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 15:47:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Violka</dc:creator>
				<category><![CDATA[unterwegs in der region]]></category>
		<category><![CDATA[2008-08]]></category>

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		<description><![CDATA[Unterwegs in der Region, das kann auch heißen, einfach mal die Angel vom Dachboden zu holen und sich auf den Weg zu einem der Flüsse in der Region zu machen. Denn neuerdings könnte sich ein solcher Ausflug (natürlich nur mit gültigem Angelschein) wieder lohnen. Die Flüsse sind sauberer geworden und damit kehren auch manche Arten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;">Unterwegs in der Region, das kann auch heißen, einfach mal die Angel vom Dachboden zu holen und sich auf den Weg zu einem der Flüsse in der Region zu machen. Denn neuerdings könnte sich ein solcher Ausflug (natürlich nur mit gültigem Angelschein) wieder lohnen. Die Flüsse sind sauberer geworden und damit kehren auch manche Arten zurück. Einige von ganz allein, einige mit Hilfe des Menschen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Im Rahmen eines Fischbesatzprogramms des Vereins Leine-Lachs e.V. wurden im Mai zum Beispiel mehrere Kübel Junglachse in den Fließgewässern der Leinemasch ausgesetzt. Angeschafft hat die Edelfische der „Fischereiverein Hannover e.V.“, die Durchführung dieser wichtigen Wiederbestückung der hannoverschen Flüsse übernahm die Angel-Jugend zusammen mit Abordnungen des Sportanglervereins Hannover e.V. und des Fischereivereins Laatzen e.V. Die Jungfische kamen teils aus dem „Norddeutschen Lachszentrum“ in Gronau (Leine) und aus Aufzuchtstationen in Dänemark. Insgesamt wurden an diesem Tag zwischen Gronau und Hannover ca. 40.000 Stück des beliebten Speisefisches ausgewildert. Die Jungfische ziehen nun flussabwärts und fressen sich in der Nordsee und im Nordatlantik fett. Hoffentlich.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Das Wiederansiedlungs-Projekt wurde 2004 von 12 Anglervereinen zwischen Nordheim und Hannover ins Leben gerufen. Beschlossen wurde eine jährliche Bestückung der Gewässer mit 30.000 bis 40.000 Fischen. In Einzelaktionen hatte der Fischereiverein Hannover den ersten Junglachsbesatz bereits in den Jahren vor 2004 erfolgreich durchgeführt. So fing beispielsweise Fischereiaufseher „Gerd Heuer“ bereits im Dezember 2004 einen 84 cm großen Rückkehrer.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Leider ist Niedersachsen in Sachen Renaturierung, verglichen mit anderen Bundesländern, nicht gerade auf dem neuesten Stand. So ist es ziemlich absurd, dass die Anglervereine an den Oberläufen den Lachs-Besatz durchführen und auch selbst bezahlen (ein Lachs kostet 0,80 Euro), an den Unterläufen der Weser jedoch Abfischlizenzen vergeben werden, um die Lachse mit Stellnetzen abzufangen. Auch zahlt das Land Niedersachsen keinen Zuschuss für die Wiederbesetzung der einheimischen Gewässer mit dem beliebten Fisch. Hier wäre vielleicht mal unser Ministerpräsident gefordert, diesen Missstand aus der Welt zu schaffen, um diese besondere Umweltmaßnahme in Niedersachsen zu fördern.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wissenswertes um den Fisch: Der Lachs gehört zur Familie der Forellenfische (Salmoniden), ist ein Wanderfisch und kann sich an Salzwasser- und Süßwasser-Gewässer anpassen. Der Fisch wird bis zu 150 cm lang und zieht im Spätherbst aus dem Meer zurück in die Flussläufe, um dort zu laichen und für Nachwuchs zu sorgen. Hierfür bevorzugt er Bäche mit Kiesbänken und guter Sauerstoffversorgung.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ursprünglich war der Lachs gerade in deutschen Flüssen stark verbreitet. Erst die seit der Industrialisierung durchgeführten Flussbegradigungen und die Gewässerverunreinigungen hatten den Fisch aus seinen Heimatgewässern verdrängt. Der letzte verbürgte freigefangene Lachs wurde vor mehr als 150 Jahren – ungefähr Mitte des 19. Jahrhunderts – aus der Leine gefischt. Unverbürgt sind Fänge aus den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wer also in Zukunft seinen eigenen Lachs bzw. Karpfen und Co. vom Angelhaken auf den Küchentisch bringen möchte, sollte sich an die in Hannover ansässigen Fischereivereine wenden. Auch in Sachen Umweltschutz sind die drei Vereine schon seit mehreren Jahrzehnten Vorreiter, und das nicht nur unterhalb der Wasseroberfläche.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Text und Fotos: Oliver Kurtz</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Weitere Infos zum Fischbesatzungsprogramm oder zu Fragen rund um den Fisch gibt es bei: www.leine-lachs.de &#8211; www.fvhannover.de &#8211; www.fvlaatzen.de &#8211; www.sav-hannover.de</p>
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