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	<title>STADTKIND - hannovermagazin &#187; stadtleben</title>
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		<title>Märchenhafter Wildwechsel – der Tierschutzkalender</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 12:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[kulturperlen]]></category>
		<category><![CDATA[2011-10]]></category>

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		<description><![CDATA[Tierschutz mal anders: Im märchenhaften Wildwechsel-Kalender hat die Hildesheimer Fotografin Benita Heldmann Menschen, Tiere und Natur auf zauberhafte Weise der Realität entzogen und sie märchenhaft in Szene gesetzt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/10/Tierschutzkalender-Märchenhafter-Wildwechsel_2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13833" title="Tierschutzkalender Märchenhafter Wildwechsel_2" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/10/Tierschutzkalender-Märchenhafter-Wildwechsel_2-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a>Tierschutz mal anders: Im märchenhaften Wildwechsel-Kalender hat die Hildesheimer Fotografin Benita Heldmann Menschen, Tiere und Natur auf zauberhafte Weise der Realität entzogen und sie märchenhaft in Szene gesetzt. Auf zwölf Kalenderblättern wurde unter anderem der deutsche Blues-Sänger Udo Wolff zum Väterchen Frost und die dreifache Miss Niedersachsen Anke Maßmann zur Froschkönigin.</p>
<p>Jedes Kind weiß, dass Tiere in Märchen sprechen, sich verwandeln und menschliche Züge annehmen können. Der märchenhafte Kalender, dessen Bilder noch bis zum 31.12. im AKKU-Cafe in Hildesheim zu sehen sind, greift Märchen wie „Die Sieben Raben“, „Die kleine Meerjungfrau“ oder „Der Froschkönig“ auf und lässt die Grenzen zwischen Menschsein und Tiersein, Realität und Traum verschwimmen und verschmelzen.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/10/Tierschutzkalender-Märchenhafter-Wildwechsel_1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13834" title="Tierschutzkalender Märchenhafter Wildwechsel_1" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/10/Tierschutzkalender-Märchenhafter-Wildwechsel_1-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a>Benita Heldmann, die nicht nur die Fotografin, sondern zugleich auch Initiatorin des Projektes ist, kreierte einen Kalender, der nicht nur poetisch und verführerisch ist, sondern auch Gutes bewirkt, denn der Erlös wird an den Tierschutzverein Hildesheim und an das Tierhilfe-Projekt von Viktor Savoschenko in Lettland gespendet. Die Kalender im DIN-A-3-Format mit Infoblättern zum Tierschutz kosten 15 Euro. Weitere Infos unter www.maerchenhafter-wildwechsel.de!</p>
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		<title>riva</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 15:59:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[der besondere laden]]></category>
		<category><![CDATA[2011-08]]></category>

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		<description><![CDATA[Trends aus Skandinavien, eine neue Filiale am Lindener Marktplatz, Online-Shopping und immer neue Produkte: 15 Jahre lang gibt es Riva in Hannover Linden schon, immer in Bewegung und immer wieder neu. Riva ist DIE Adresse für farbenfrohes Design und außergewöhnliche Geschenke, um die...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2012/01/08-18_SK_August_2011_72.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14663" title="riva" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2012/01/08-18_SK_August_2011_72-300x254.jpg" alt="" width="300" height="254" /></a>Trends aus Skandinavien, eine neue Filiale am Lindener Marktplatz, Online-Shopping und immer neue Produkte: 15 Jahre lang gibt es Riva in Hannover Linden schon, immer in Bewegung und immer wieder neu. Riva ist DIE Adresse für farbenfrohes Design und außergewöhnliche Geschenke, um die eigenen vier Wände (oder die guter Freunde) ein wenig bunter zu gestalten.</p>
<p>Handbestickte Lampions, Badeherzen, bunte Thermoskannen, karierte Kühltaschen, farbenfroher Schmuck, Eulenkissen, Filz-Handytaschen, buntes Geschirr aus Melamin, blumige Tortenheber und gepunktete Vogel-Wandhaken – die Liste an farbenfrohen Accessoires und verspielten Gebrauchsgegenständen ließe sich nahezu endlos weiterführen. Das ist Riva, das Geschäft für Wohnaccessoires und Schmuck im Herzen von Linden. Stolze 15 Jahre sorgt Inhaberin Steffi Spitzl inzwischen dafür, das Leben bunter zu gestalten – sei es im Wohnzimmer, beim Picknickausflug oder mit Accessoires für das Fahrrad.</p>
<p>Wie kam sie auf diese Idee? Alles begann mit Steffis Studium – Produktdesign für Oberflächengestaltung – und ihrer ausgeprägten Reiselust: „Damals reiste ich oft nach Asien und brachte außergewöhnliche, schöne Produkte wie Tücher und Taschen mit. Und ich habe gemerkt, dass es dafür ein großes Interesse in Deutschland gibt.“ Sie beschäftigte sich viel mit Farben und Trends und entdeckte schließlich das skandinavische Design. 1995 machte Steffi sich mit einem Freund selbstständig und gründete Riva, das erste Geschäft, das solche bunten nordischen Trendsetter in Hannover anbot. Unterstützung bekamen sie dabei von sam nok, dem Experten für asiatische Wohnkultur in Hannover. Mittlerweile ist Riva längst etabliert und gehört zur Limmerstraße wie Stock und Hut zu Hänschen Klein. Vor Kurzem eröffnete sogar die zweite Filiale am Lindener Marktplatz – Riva Maison. „Mit der Eröffnung des neuen Shops wollten wir Raum schaffen, um noch einen anderen Schwerpunkt zu setzen. Hier stehen Mode und Kleinmöbel im Mittelpunkt. Er ist auch weniger bunt“, erzählt Steffi. Und damit nicht genug. Aufgrund der häufigen Nachfrage wurde nun sogar ein Riva-Onlineshop eingerichtet. So kann man bequem von zu Hause aus im Angebot stöbern und anschließend entweder vor Ort einkaufen, oder per Onlineversand bestellen. Riva soll schließlich mit dem Zeitgeist gehen.</p>
<p>Doch so viele Produkte und Verkaufsstellen machen natürlich auch eine ganze Menge Arbeit. „Es sieht hier immer schön und bunt aus, aber der Background ist schon sehr aufwendig.“ Zum Glück muss Steffi nicht alles allein organisieren, die Unterstützung ihres Teams ist ihr sicher. Man arbeitet gemeinsam in herzlicher und familiärer Atmosphäre. Wichtig ist ihr außerdem die Zusammenarbeit mit relativ kleinen Firmen. Sie pflegt die engen Kontakte und kennt so oft die Geschichten zu jedem einzelnen, liebevoll ausgesuchten Produkt. Und wenn diese Unternehmen mit ihrem Angebot auch noch soziale Projekte unterstützen – umso besser.</p>
<p>Ein Grundprinzip von Riva ist das ständige Angebot ganz neuer Produkte. „Ich sehe immer so tolle Sachen“, schwärmt Steffi. Sie freut sich, wenn sie ihre Kunden dann mit diesen Neuheiten begeistern kann. Und das gelingt! Riva ist mittlerweile zu einer festen Institution in Hannover geworden. „Es gibt sogar Mädels, die sich hier verabreden und den Nachmittagsspaziergang auf der Limmerstraße bei uns beginnen.“ Die Kunden können bei der großen Produktauswahl in Ruhe stöbern. Und wenn man ein Geschenk braucht, kann man sich recht sicher sein, bei Riva fündig zu werden. Eine Kundin sagte sogar: „Am liebsten würde ich alles mitnehmen! Jetzt brauche ich wohl drei Wohnungen &#8230;“</p>
<p><strong>Janine Klemmt</strong></p>
<p>Riva Wohnaccessoires &amp; Schmuck</p>
<p>Limmerstraße 3</p>
<p>30451 Hannover</p>
<p>Telefon (0511) 447974</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Riva Maison</p>
<p>Lindener Marktplatz 9</p>
<p>30449 Hannover</p>
<p>0511 30023603</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>www.rivashop.de</p>
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		<title>richtig gut streiten</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 14:11:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtkinder wissen]]></category>
		<category><![CDATA[2011-07]]></category>

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		<description><![CDATA[Da haben wir uns jahrelang zusammengerissen, haben jedes Wort auf die Goldwaage gelegt, sind immer schön ruhig geblieben, haben unsere Konflikte harmonisch ausgetragen, weil man uns gesagt hatte, dass das viel besser sei. Viel besser, als den Ärger herauszulassen und herumzuschreien]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da haben wir uns jahrelang zusammengerissen, haben jedes Wort auf die Goldwaage gelegt, sind immer schön ruhig geblieben, haben unsere Konflikte harmonisch ausgetragen, weil man uns gesagt hatte, dass das viel besser sei. Viel besser, als den Ärger herauszulassen und herumzuschreien. Wir haben sogar diverse Konfliktratgeber gewälzt, und zum Beispiel etwas über Ich-Botschaften und Du-Botschaften gelernt. „Wie kann man nur so bescheuert sein und die Flugtickets vergessen!“ Eine ganz böse Du-Botschaft. Besser: „Ich ärgere mich, weil ich gerne das Flugzeug erwischt hätte.“ Eine ganz sachliche Ich-Botschaft. Würde einem so eigentlich niemals über die Lippen kommen, aber der Ich-Bezug sei wichtig, hat man uns gesagt. Damit der andere versteht, was in einem vorgeht, warum man sich in dem Moment ärgert. „Ich bin gerade sehr verletzt und verunsichert wegen dieses Seitensprungs, weil für mich in einer Beziehung Treue ein ganz wichtiger Faktor ist.“ Immer schön sachlich bleiben, den eigenen Standpunkt klar machen, ohne den anderen direkt zu kritisieren. Du-Botschaften würden schnell von oben herab klingen und das Gegenüber sofort in die Defensive zwingen, ihn letztlich hindern, die Kritik anzunehmen. Getrennt hat man sich dann trotzdem, aber wenigstens freundschaftlich.</p>
<p>Und jetzt? Jetzt sagen Psychologen der neueren Schule plötzlich etwas ganz anderes. Nämlich, dass Ich-Botschaften nicht authentisch wirken, sondern antrainiert. Und dass in den sachlichen, sanften Aussagen häufig der eigentliche Kern der Botschaft verloren geht. Wir müssen also umdenken und wieder richtiges Streiten lernen. Wir müssen zurückkehren zu den authentischen Du-Botschaften. Sie wären „echter“ und klarer, sie würden sich besser einprägen. Auch Schreien sei wieder erlaubt, denn Kommunikation sollte zuallererst stimmig sein. Also: Wer sich ärgert, darf das auch zum Ausdruck bringen. Wer die Wut unterdrückt, lässt den Deckel auf dem Topf und darunter braut sich weiteres Unheil zusammen. Was wiederum nicht gut für den Blutdruck ist. Psychologen der Universität Frankfurt am Main haben dazu mit Studierenden ein Rollenspiel durchgeführt. Als Kundencenter-Mitarbeiter durfte eine Gruppe mit gleicher Münze zurückzahlen, wenn der Anrufer pöbelte, die andere musste freundlich bleiben. Der ersten Gruppe ging es im Test auch gesundheitlich wesentlich besser.</p>
<p>Demnach können wir es jetzt also wieder richtig krachen lassen, oder? Ja und nein. Denn wichtig, so sagen die Psychologen, sei nicht so sehr der Streit an sich, die verbale Auseinandersetzung mit Brüllen, Heulen und Zähneklappern, sondern wie man danach mit dem Konflikt umgehe. Wie man ihn im Anschluss analysiere, um ihn aufzulösen. Worum ging es eigentlich? Warum hat man sich ursprünglich geärgert? Und damit dieses Nachgespräch nicht wieder in einem Streit ende, solle man versuchen, sinnvoll und mit Respekt zu streiten, aber ohne sich mit Ich-Botschaften zu verbiegen. Der Psychologe Philipp Yorck Herzberg beschreibt bei Paaren vier Konfliktlösungsstile. Drei davon seien schädlich für die Beziehung: Sehr kämpferisch zu streiten, sich schnell zurückzuziehen und zu nachgiebig zu sein. Nur ein Konfliktlösungsstil bringt nach Herzberg auf Dauer echten Ausgleich, und das ist die Suche nach einem Kompromiss. Also erst ausgiebig streiten, und dann bestimmt in diesem Jahr der eine das Urlaubsziel und im nächsten Jahr der andere. Der Kompromiss nach dem Streit zeigt, dass ein Paar die positive Streitkultur beherrscht. Man hat die Kritik des jeweils anderen verstanden, sie bleibt bestehen, ist aber akzeptiert, und man hat trotzdem gemeinsam einen Ausweg gefunden. Das klingt gut. Aber was, wenn man nun eher zu den drei anderen Stilen neigt? Wenn es kämpferisch zur Sache geht, tendieren die Beteiligten dazu, zynisch zu werden, den anderen zu beleidigen. Einer versucht den anderen zu dominieren, es geht um den persönlichen Angriff. Ein Kompromiss ist dann so gut wie ausgeschlossen. Wer diesen Stil pflegt, muss auf Dauer meist allein leben. Bessere Chancen haben Paare, bei denen einer schnell beleidigt ist und sich zurückzieht. Was auf den Partner wiederum so wirkt, als sei der Flüchtling eigentlich nicht an dem Konflikt interessiert. Und bessere Chancen haben Paare, bei denen einer immer nachgibt und so einen kurzfristigen Frieden erreicht, aber keine Lösung des Konflikts. Solche Flüchtlinge und Nachgeber haben Gründe für ihr Verhalten, ein geringes Selbstwertgefühl oder schlicht Angst, die Beziehung zu gefährden. Zwar ist es schwierig, diese Persönlichkeitsmerkmale zu ändern, aber oft reicht es schon, die typischen Muster zu identifizieren, vielleicht in einer gemeinsamen Paartherapie. Ganz generell gilt: Konflikte sollten möglichst sofort ausgetragen werden, bevor sie in einen eskalierenden Streit ausarten. Gut zu streiten, will gelernt sein. Auch hier gilt: Übung macht den Meister.</p>
<p><strong>GAH</strong></p>
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		<title>arancini street / brooklyn pizza</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 13:45:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtkinder essen]]></category>
		<category><![CDATA[2011-07]]></category>

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		<description><![CDATA[Italienische Restaurants gibt es in Hannover ja nun wirklich einige. Warum also an dieser Stelle ein weiteres vorstellen? Ganz einfach: Weil dieser Italiener eben nicht so ist wie alle anderen. Das kleine Restaurant, eigentlich eher ein Bringdienst, überrascht zuerst durch seine unkonventionelle Einrichtung. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/19-31_SK_Juli_2011_721.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13432" title="köstlich!" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/19-31_SK_Juli_2011_721-300x194.jpg" alt="" width="300" height="194" /></a>Italienische Restaurants gibt es in Hannover ja nun wirklich einige. Warum also an dieser Stelle ein weiteres vorstellen? Ganz einfach: Weil dieser Italiener eben nicht so ist wie alle anderen. Das kleine Restaurant, eigentlich eher ein Bringdienst, überrascht zuerst durch seine unkonventionelle Einrichtung. Als Tresen dient ein altmodisches Klavier, und die Kasse ist nicht nur im Retro-Look gestaltet, sondern scheint ein echtes, hölzernes Relikt aus den Zeiten von Pfennig und Mark zu sein. Diese prähistorischen Gegenstände finden sich neben modernen Bildern von Großstädten und Fußballern sowie den, typisch für italienische Restaurants, rot karierten Tischdecken.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/19-31_SK_Juli_2011-1_72.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13433" title="Arancini" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/19-31_SK_Juli_2011-1_72-300x194.jpg" alt="" width="300" height="194" /></a>Was auf den ersten Blick nicht zusammen passt, wird auf den zweiten schnell zum gemütlichen Ambiente. Nach diesen ersten Eindrücken setzen wir uns an einen der wenigen kleinen Tische und bekommen gleich darauf von einem freundlichen Kellner eine Karte in die Hand gedrückt. Beim Studieren des Angebots fällt uns zunächst nichts Besonderes auf. Pizza, Nudeln, Salate, Ciabatta, kleine Schnitzel. Alles da. Doch was ist das? Auf der vierten Seite der Karte ein Bild von etwas, das aussieht, wie eine ganze frittierte Kartoffel. Ein weiterer Blick in die Karte verrät, um was es sich wirklich handelt: Arancinis. Sie sind eine sizilianische Spezialität und bestehen aus gefüllten frittierten Reisbällchen. Man könnte sie sogar als Fast Food bezeichnen, weil man sie überall ganz einfach mit der Hand essen kann. Arancini Street / Brooklyn Pizza bietet zwei Varianten dieser Spezialität: Zum einen die Classico-Füllung, die sich aus Rinderhack, Tomatensauce, Erbsen, Karotten, Mozzarella, fein gehacktem Gemüse, mediterranen Gewürzen und Safranreis zusammensetzt. Zum anderen können Menschen mit nicht so empfindlichen Geschmacksnerven Arancini-Spicy bestellen und sich mal kräftig einheizen lassen. Wir sind begeistert von dem, was wir da lesen. Doch unser Test steht noch aus.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/19-31_SK_Juli_2011-2_72.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13434" title="Arancini Street" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/19-31_SK_Juli_2011-2_72-300x194.jpg" alt="" width="300" height="194" /></a>Zunächst bestellen wir uns eine Pizza. Und die kann sich jeweils schon mal sehen lassen. Der hauchdünne Teig ist knusprig, die Tomatensauce ausgesprochen würzig und die Pizza Bomba, die ausdrücklich scharfe Peperoni verspricht, bringt uns tatsächlich zum Weinen. Und das alles zu Preisen zwischen 5 und 8 Euro. Gut, wir mussten zwanzig Minuten auf unsere Bestellung warten, aber das hat sich gelohnt. Obwohl wir nun eigentlich schon satt sind, treibt uns unsere Neugier doch noch dazu, die Arancinis zu bestellen. Sie stehen binnen kurzer Zeit vor unseren Nasen, und wir wagen den Selbstversuch. Bei den ersten paar Bissen kann man noch nicht viel sagen, denn zunächst isst man lediglich frittierten Reis. Doch wenn man schließlich zur eigentlichen Füllung vordringt, erlebt man diverse Geschmacksexplosionen. Pech für uns war nur, dass wir die Masse der Arancinis ziemlich unterschätzt haben. Bei 240 Gramm Reis für 3 Euro haben wir uns eher einen Snack für zwischendurch vorgestellt, aber eigentlich kann man eine Arancini gut als kleine Mahlzeit bezeichnen. Fazit: Die Bedienung ist freundlich und die Pizza lecker, dochHighlight sind eindeutig die Arancinis. Sie werden sich mit Sicherheit bald immer größerer Beliebtheit bei den Hannoveranern erfreuen und wenn Burger King und Co nicht aufpassen, kicken sie irgendwann den Big Mac vom Thron der beliebtesten Snacks.</p>
<p><strong>Sina Schneider</strong></p>
<p><em>Arancini Street / Brooklyn Pizza</em><br />
<em>Marienstraße 38</em><br />
<em>30171 Hannover</em><br />
<em>Tel. 0511 &#8211; 81 82 83</em><br />
<em>www.arancini-street.com / www.brooklyn-pizza.de</em></p>
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		<title>überforderung</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 13:40:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadthund]]></category>
		<category><![CDATA[2011-07]]></category>

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		<description><![CDATA[Letztens bekam ich einen verzweifelten Anruf von einer Hundebesitzerin, die sich einen Welpen angeschafft hatte. Sie sagte mir, sie bräuchte unbedingt meinen Rat, da sie mit ihrem kleinen Vierbeiner überhaupt nicht mehr klar käme.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztens bekam ich einen verzweifelten Anruf von einer Hundebesitzerin, die sich einen Welpen angeschafft hatte. Sie sagte mir, sie bräuchte unbedingt meinen Rat, da sie mit ihrem kleinen Vierbeiner überhaupt nicht mehr klar käme. Der Welpe würde ständig den kleinwüchsigen Hund ihrer Mutter „überfallen“, er würde ihn im Nacken packen und ihn regelrecht durchschütteln, er würde außerdem in die Hosenbeine der Kinder beißen, vor allem, wenn sie spielten oder rannten. Die Kinder hätten bereits Angst, sie würden sich schon nicht mehr an dem Hund vorbeitrauen. Zu allem Überfluss hätte er nun auch noch angefangen zu knurren, wenn er an den Hosenbeinen zog oder wenn man mit ihm spielte. Zwei Hundetrainer wären bereits da gewesen. Einer hatte empfohlen, den Welpen mit Leckerlies zu locken oder abzulenken, wenn der Hund dieses Verhalten zeige. Der andere war der Meinung gewesen, dass ein gezielter Klaps auf die Nase helfen könne. Doch beide Methoden, so erzählte die Frau, hätten nicht funktioniert.</p>
<p>Für die Leckerlies hätte er sich nicht interessiert, und der Klaps auf die Nase hätte den Hund nur noch wilder gemacht. Außerdem hatte einer der Hundetrainer empfohlen, dass die Kinder (13 und 8 Jahre alt) lernen sollten, den Hund zurechtzuweisen. Der Welpe hätte sich jedoch dagegen gewehrt, was die Angst bei den Kindern entsprechend noch verstärkt habe. Nach den erfolglosen Versuchen hatte die Besitzerin den Züchter kontaktiert, dessen Tipps der Familie allerdings ebenfalls nicht geholfen hatten, sodass die völlig überforderte Familie zwei Tage vor dem Anruf bei mir den Hund wieder zum Züchter gebracht hatte. Der Züchter hätte gesagt, lieber jetzt, als zu spät, wenn der Hund zu alt wäre.</p>
<p>Die Schilderungen der Frau haben mich nicht unbedingt überrascht, da viele noch unerzogene Welpen und Junghunde gerne ein rüpelhaftes, freches Verhalten zeigen. Nach ihrer Beschreibung war ich eigentlich von einem Junghund ausgegangen. Zu hören, dass es sich um ein 14 Wochen altes Tier handelte, also tatsächlich noch um einen Welpen, wunderte mich. Noch mehr aber, dass der Hund nun wieder beim Züchter war. Wozu wollte jemand meinen Rat, der gar keinen Hund mehr hatte? Die Eile des Züchters war für mich dagegen sofort nachvollziehbar, denn mit der 16. Woche endet die Sozialisierungsphase. Bis zur 16. Lebenswoche kann sich ein Hund besonders leicht an eine neue Umgebung gewöhnen. Nur eineinhalb Wochen, so erfuhr ich noch, hatte der Hund in der Familie gelebt. Auch das wunderte mich. Denn viele, auch überforderte Welpenbesitzer sind wesentlich ausdauernder, wenn sie sich erst einmal für einen Hund entschieden haben. Nun wollte ich es ganz genau wissen: Warum hatte sie mich angerufen? Der Welpe war gerade noch rechtzeitig wieder beim Züchter gelandet, niemand hatte ernsthaft einen Schaden davongetragen.</p>
<p>Natürlich wollte die Frau in erster Linie wissen, ob es richtig gewesen sei, den Hund wieder zurückzugeben, aber auch, ob damit jetzt endgültig feststehe, dass sie nicht geeignet sei, einen Hund zu halten. Glücklicherweise konnte ich sie bei der ersten Frage beruhigen. Ihre Entscheidung war vollkommen richtig. Natürlich ist es nicht leicht, sich einzugestehen, etwas nicht zu können. Doch einen Hund zu behalten, obwohl man der Aufgabe nicht gewachsen ist, führt oft zu echten Problemen. Allerdings musste ich ihr auch sagen, dass ich wenig davon halte, es nach einem gescheiterten Versuch dann einfach mit einem neuen Welpen zu versuchen. Zumindest nicht ohne eine entsprechende Vorbereitung. Meiner Meinung nach kann so gut wie jeder einen Hund therapieren und erziehen, vorausgesetzt man packt es richtig an und bringt ein gewisses Durchhaltevermögen mit. Einigen Menschen mag die Erziehung eines Hundes einfach im Blut liegen, doch die allermeisten benötigen Hilfe. Das ist in meinen Augen überhaupt keine Schande – im Gegenteil. Zur Vorbereitung sollte man auf jeden Fall ein bisschen Fachliteratur über Welpen studieren. Mein Lieblingsbuch zurzeit ist von Anton Fichtlmeier und heißt „Grunderziehung für Welpen“. Wichtig ist natürlich auch, sich schon vor der Anschaffung des Hundes über eine geeignete Hundeschule zu informieren, um nicht frustriert den Traum vom eigenen Hund aufgeben zu müssen. Woran man gute Hundeschulen erkennt, dazu mehr in der nächsten Ausgabe.</p>
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		<title>der allerweltsladen feiert 30-jähriges jubiläum</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 10:42:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[der besondere laden]]></category>
		<category><![CDATA[2011-07]]></category>

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		<description><![CDATA[Bananen aus Ecuador, Kaffee aus Lateinamerika, Schokolade aus der Dominikanischen Republik – oder wie wäre es mit echtem kubanischen Rum? Alles unter gerechten sozialen Bedingungen produziert. Alles fair gehandelt. Der Allerweltsladen in Linden...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/09-18_SK_Juli_2011_72.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13323" title="Allerweltsladen" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/09-18_SK_Juli_2011_72-300x229.jpg" alt="" width="300" height="229" /></a>Bananen aus Ecuador, Kaffee aus Lateinamerika, Schokolade aus der Dominikanischen Republik – oder wie wäre es mit echtem kubanischen Rum? Alles unter gerechten sozialen Bedingungen produziert. Alles fair gehandelt. Der Allerweltsladen in Linden bietet diese und andere Köstlichkeiten sowie  Kleidung, Musikinstrumente, Geschirr, Schmuck, Spielzeug und vieles mehr – und das seit mittlerweile stolzen 30 Jahren. Das will gefeiert werden, und das wird es auch: am 2. Juli ab 11 Uhr mit westafrikanischer Live-Musik von Bantamba moolu, Häppchen, Infos, einem Quiz und Info-Filmen.</p>
<p>Was als Initiative der IGS Linden entstand, ist heute das etablierteste Fair-Trade-Geschäft Hannovers: der Allerweltsladen e. V. ist eines der wenigen Geschäfte, in denen man einkaufen kann, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Denn die Lebensmittelproduzenten und Kunsthandwerker aus Afrika, Lateinamerika und Asien werden gerecht entlohnt, ihnen wird eine Sozial- und Krankenversicherung geboten, sie arbeiten nach international geltenden Arbeitsschutzrichtlinien, haben die Möglichkeit, Gewerkschaften zu gründen, werden bei der Umstellung auf Bio unterstützt und bekommen die Chance, an Alphabetisierungskursen teilzunehmen. Überschüsse, die der gemeinnützige Verein erwirtschaftet, werden für soziale Zwecke genutzt, zum Beispiel für Bildungseinrichtungen und Krankenhäuser. Fair Trade ist mehr als eine gerechte Bezahlung: Die bewusste Entscheidung für fair gehandelte Produkte hat direkte und positive Folgen für die Menschen vor Ort. Die Kleinbauern können ihre Zukunft planen und ihre Kinder zur Schule schicken.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/09-18_SK_Juli_2011-1_72.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13324" title="Allerweltsladen" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/09-18_SK_Juli_2011-1_72-300x230.jpg" alt="" width="300" height="230" /></a>Und trotzdem sind Fair-Trade-Produkte nicht zwangsläufig teuer. „Es ist ein Irrglauben, dass alle Fair-Trade-Produkte teuer sind“, sagt Rita Otte, Vereinsmitglied und ehrenamtliche Mitarbeiterin im Allerweltsladen. Oft ist man verwundert, dass Schokolade, Pesto oder Chips nicht mehr kosten als qualitativ gute Ware in anderen Geschäften. „Der Kaffee ist bei uns schon ein wenig teurer, aber das liegt daran, dass er in anderen Geschäften einfach viel zu billig ist. Genau wie Bananen, deren Produktion sehr langwierig ist.“</p>
<p>Seit 30 Jahre schon bietet der Allerweltsladen die Möglichkeit, sich für gerechte Handelsstrukturen einzusetzen – eine lange Zeit. Hat sich das Einkaufsverhalten der Menschen in dieser Zeit geändert? „Früher haben die Menschen aus Solidarität hier eingekauft, heute geht es ihnen auch um die Qualität.“ Denn was in Entwicklungsländern unter guten sozialen, ökonomischen und ökologischen Bedingungen produziert wird, sei oftmals auch qualitativ besser und gesünder für den Verbraucher. Oder es schmecke einfach besser: „Die Kunden kommen, weil ihnen der Kaffee richtig gut schmeckt. Das schätzen sie.“</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/07/09-18_SK_Juli_2011-2_72.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13328" title="Allerweltsladen" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/07/09-18_SK_Juli_2011-2_72-300x229.jpg" alt="" width="300" height="229" /></a>Auch im Allerweltsladen an sich hat sich eine Menge getan. Das Sortiment hat sich deutlich erweitert. Fair Fashion aus Baumwolle, Trommeln und Rasseln, Taschen, Sorgenpüppchen, bunte Schüsseln und Gläser, Schmuck, Traumfänger – eine gute Adresse, zum Beispiel auch, wenn man ein Geschenk besorgen muss. Aus dem kleinen Schulprojekt ist ein ansehnliches Geschäft geworden. Vor allem im Bereich Kunsthandwerk und Kleidung hat sich das Angebot erweitert. Vor elf Jahren zog der Allerweltsladen von der Fössestraße auf die Limmerstraße und 2003 in das heutige größere Geschäft. „Zuerst haben wir uns gefragt, ob wir uns das leisten können. Aber wir haben den Umzug nicht eine Sekunde bereut. Wir können unsere Produkte viel besser präsentieren. Viele Kunden entdecken jetzt erst Produkte, die wir aber schon lange führen.“</p>
<p>Auf der Jubiläumsfeier gibt es die Möglichkeit, sich genauer über die Hintergründe des fairen Handels zu informieren und natürlich im Geschäft zu stöbern. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen. Das Jubiläumsprogramm geht im September weiter. Dann gibt es u. a. ein Gespräch mit Ivan Cavallo, Vertriebsmanager für Marketing und Entwicklung in Indien, und einen Fair-Trade-Kochkurs mit Moon Sharma von Tara, einem Pionierprojekt für fairen Handel in Indien.</p>
<p><strong>Janine Klemmt</strong></p>
<p><em>Allerweltsladen</em><br />
<em>Limmerstraße 4</em><br />
<em>30451 Hannover</em><br />
<em>Mo-Fr 10-14 und 14.30-18.30 Uhr</em><br />
<em>Sa 10-14 Uhr</em><br />
<em>www.allerweltsladen.de</em></p>
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		<title>hbx – stadtbrauerei am aegi</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 09:32:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtkinder essen]]></category>
		<category><![CDATA[2011-06]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonntags gibt’s außerdem Brunch mit Live-Cooking und einer Spielecke für die Kleinen. Dazu kann man in einer Brauereiführung natürlich alles über die Herstellung des Kulturguts Bier lernen, vom Gerstenkorn zum fertigen Gebräu. Fazit: Manchmal braucht man den dritten Blick. Es lohnt sich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/08-21_SK_Juni_2011_725.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13282" title="hbx" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/08-21_SK_Juni_2011_725-300x193.jpg" alt="" width="300" height="193" /></a>Der erste Eindruck ist entscheidend, sagt man, denn wir entscheiden innerhalb von wenigen Sekunden, ob wir jemanden sympathisch oder unsympathisch finden. Ist die Schublade dann einmal zugemacht, wird sie nicht mehr so schnell geöffnet. Und tatsächlich: Vor mehr als einem Jahr bekam die HBX an dieser Stelle ganz schön ihr Fett weg: Das HBX-Abendbrot sei schlechtere Krankenhauskost, der Bau ein Terrarium für Territoriums-Touristen und Masse statt Klasse das Programm beim Essen. Wollten wir zuerst nicht glauben, also folgte ein zweiter Versuch: wieder nicht geschmeckt, wieder nicht gefallen, abgehakt. Doch manchmal muss und sollte man ein drittes Mal hinsehen. Das haben wir jetzt getan und festgestellt: Die HBX-Schublade müssen wir wieder aufmachen! Es ist gut, nein, es ist noch viel besser. Vielleicht hat sich seit unserem letzten Besuch etwas verändert. Vielleicht lagen wir damals auch schlicht falsch.</p>
<p>Die Stadtbrauerei am Aegi ist anders. Bierzeltgarnituren, Dirndl, Wirtshaus-Atmosphäre und Oktoberfest-Flair sucht man hier vergeblich. Was man stattdessen findet: ein modernes, schönes Ambiente, stilvolles Inventar, Liebe zum Detail und ein stimmiges Konzept. Warum muss Brauerei immer gleich Klischee sein? Die HBX macht vor, dass es auch anders geht, denn in der Stadtbrauerei verstellt man sich nicht. Man tut nicht so, als wären wir in München anno 1800. Um selbst gebrautes Bier und gut bürgerliche Kost anzubieten, muss man nicht altbacken und rustikal sein, vermittelt uns die HBX-Brauerei. Also verabschieden wir uns erst mal von unserem eigenen Klischee einer Stadtbrauerei – genießen einfach die Atmosphäre und konzentrieren uns aufs Essen.</p>
<p>Die Speisekarte vor den Augen lässt Freunden der deftigen Hausmannskost das Wasser im Mund zusammenlaufen, denn das Angebot ist durch und durch herzhaft – und trotzdem originell. Wir entscheiden uns für das Hannoversche Rundstück und Des Brauers Brotzeit. Beides deftig, herzhaft, gut bürgerlich und erschwinglich mit 6,8o Euro für den Schweinebraten mit Schmorzwiebeln im runden Roggenbrötchen und 11,40 Euro für eine Platte voller kalter Wurst- und Fleischspezialitäten plus Brot. Das Rundstück überzeugt mit gut gewürztem, zartem Schweinebraten. Die Brotzeit-Platte kommt optisch sehr ansprechend garniert daher und mischt Frikadelle, gebackenen Leberkäse, Rauchwürstchen, saftigen Schweinebraten, Roastbeef und verschiedene Brotsorten mit Salaterfrischung zu einem stärkenden Abendbrot. Das Essen ist zwar ohne viel Schnickschnack und auf das Wesentliche reduziert (deftiges Fleisch), dafür hält es aber, was die HBX verspricht: gut bürgerliche Küche.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/08-21_SK_Juni_2011-1_72.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13281" title="hbx" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/08-21_SK_Juni_2011-1_72-300x193.jpg" alt="" width="300" height="193" /></a>Dazu gibt’s natürlich frisch gebrautes Bier in großer Auswahl. Jeder Bierfreund sollte unter den Selbstgebrauten fündig werden. Zur Wahl stehen das 1303er Pils (goldgelb und herb – der Klassiker), das HannoverPils (ebenso goldgelb, aber mild – eher weiblich orientiert), das HannoverDunkel (malzaromatisch – für den herberen Typen), HannoverWeizen (bernsteinfarbend – für den Gast aus südlicheren Gefilden) und das HannoverWeiße (mit Waldmeister oder Himbeer verfeinert – für den Experimentierfreudigen). Wir entscheiden uns für das HannoverPils, das leicht, erfrischend, mild und perfekt gezapft daherkommt – eine Gaumenfreude, die einem die Frage aufzwingt: Kann ich das auch mitnehmen? Man kann! Wem’s richtig gut geschmeckt hat, der kann die Biersorte seiner Wahl in der Flasche, im Kasten, in der Hopfenkanne oder sogar im Fass mitnehmen.</p>
<p>Apropos Fass: in der HBX Brauerei darf man selbst ans Fass. Auf Bestellung wird das Stammtisch-Fass zum Selberzapfen organisiert. Und das ist nur eines von vielen verschiedenen Specials: Für Fondue- und Currywurst-Freunde bietet die HBX den Currywurst-Brunnen, es gibt immer wechselnde Aktionstage (zum Beispiel den Schnitzeltag) und außerdem ein aktuelles Saisonbier. Sonntags gibt’s außerdem Brunch mit Live-Cooking und einer Spielecke für die Kleinen. Dazu kann man in einer Brauereiführung natürlich alles über die Herstellung des Kulturguts Bier lernen, vom Gerstenkorn zum fertigen Gebräu. Fazit: Manchmal braucht man den dritten Blick. Es lohnt sich.</p>
<p><strong>Janina Schendel</strong></p>
<p><em>HBX – Stadtbrauerei am Aegi</em><br />
<em>Osterstr. 64</em><br />
<em>30159 Hannover</em><br />
<em>Tel. 0511 – 898 22 5</em><br />
<em>www.hbx-hannover.de</em></p>
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		<title>montessori &#8211; region hannover e.v.</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 08:24:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtkinder engagiert]]></category>
		<category><![CDATA[2011-07]]></category>

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		<description><![CDATA[Leistungsdruck, frühzeitige Selektion, Stress schon bei den ganz Kleinen – die Unzufriedenheit mit dem staatlichen Schulsystem wächst bei vielen Eltern. Manche sprechen auch bei gewöhnlichen Krippen, Kindergärten und Kitas eher von einer zeitweiligen Aufbewahrung und bemängeln das Fehlen einer liebevollen Betreuung. Die Elterninitiative Montessori-Region Hannover e.V...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/44-51_SK_Juli_2011_72.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-12939" title="44-51_SK_Juli_2011_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/44-51_SK_Juli_2011_72-284x300.jpg" alt="" width="284" height="300" /></a>Leistungsdruck, frühzeitige Selektion, Stress schon bei den ganz Kleinen – die Unzufriedenheit mit dem staatlichen Schulsystem wächst bei vielen Eltern. Manche sprechen auch bei gewöhnlichen Krippen, Kindergärten und Kitas eher von einer zeitweiligen Aufbewahrung und bemängeln das Fehlen einer liebevollen Betreuung. Die Elterninitiative Montessori-Region Hannover e.V. möchte ihrem Nachwuchs mehr bieten und betreibt ein Kinderhaus sowie eine Grundschule und eine IGS nach dem reformpädagogischen Ansatz Maria Montessoris. Die PSD Bank Hannover eG unterstützt das Montessori-Kinderhaus mit einer Sachspende innerhalb eines besonderen Spendenkonzepts (siehe Kasten).</p>
<p>Vor fünf Jahren wurden das Montessori-Kinderhaus und die Montessori-Schule gegründet. Seither ist der Verein stetig gewachsen und Kinderhaus und Schule platzen inzwischen aus allen Nähten. An der Bonner Straße übernahm der Verein deshalb Anfang des Jahres ein Grundschulgebäude, in dem nun nach Montessori-Prinzipien ein Bildungshaus mit Krippe, Kita, Grundschule und integrativer Gesamtschule entsteht, parallel zum Kinderhaus in der Milanstraße.</p>
<p>Montessori-Pädagogik ist gefragt wie nie, und das, obwohl das Konzept alles andere als eine neue Idee ist. Schon vor rund 100 Jahren hat die italienische Ärztin Maria Montessori ihren reformpädagogischen Ansatz entwickelt, ein ganzheitliches Konzept von der Krippe bis zum Ende der Schulzeit. Das Kind ist wissbegierig und motiviert zu lernen, heißt es in diesem Ansatz, und deshalb funktioniert das Lernen ohne Zwang, ohne Druck und ohne starre Vorgaben im Unterricht am besten. Die praktische Anwendung dieser Erkenntnis erfolgt dann in offenem Unterricht und Freiarbeit. „Hilf mir, es selbst zu tun“ ist dabei das Credo der Unterrichtsform und der Leitsatz, an dem sich Lehrer orientieren sollen. Der Lehrer ist innerhalb der Montessori-Pädagogik nicht Vorbild oder Autoritätsperson, sondern Wegbegleiter des Kindes, der eine anregende Umgebung bereitet, in der das Kind frei und selbstbestimmt lernen kann. Schon im Montessori-Kinderhaus gibt es deshalb ganz besondere „Spielsachen“, mit denen das Kind je nach Motivation, Interesse, Fähigkeiten und Lernstil schult.</p>
<p>Offener Unterricht, Freiarbeitszeit und Lernen nach Motivation des Kindes hört sich allerdings nach ziemlich wenig Struktur an, vielleicht zu wenig für manche Kinder? „In dem Kinderhaus und der Schule gibt es eine klare Strukturierung des Tages. Wir haben offene Lernphasen, in denen die Kinder verschiedene Angebote wahrnehmen können, sie müssen aber auch bestimmte Aufgaben in einer vorgegebenen Zeit erledigen“, erklärt Martin Töllner, Vorsitzender des Trägervereins. „Damit helfen wir Kindern dabei, kompetente Menschen zu werden, die sich etwas selbstständig erarbeiten können.“ Montessori setze weniger auf das Ansammeln und kurzfristige Abprüfen von Faktenwissen, sondern auf eine nachhaltige Lernentwicklung, die sich an eigenen Fähigkeiten und künftigen Anforderungen an die Kinder orientiere, sagt Töllner weiter. Dafür seien Montessori-Kinder zum Beispiel häufig sozial sehr kompetent. Jedes Spielzeug gibt es im Kinderhaus nur einmal, sodass man sich zwangsläufig einigen muss, wer wann und wie lange damit spielen oder auch lernen darf.</p>
<p>Immer mehr Eltern, die das staatliche Schulsystem kritisch sehen, wählen den reformpädagogischen Ansatz als alternativen Weg für ihr Kind – trotz Gebühren und Schulgeld für Montessori-Kinderhaus und Montessori-Schule. Die Montessori-Institutionen sind zwar staatlich anerkannt und finanziell gefördert, doch das reicht für den Schulbetrieb nicht aus. Eltern müssen recht tief in die Tasche greifen, um ihren Kindern Lernen ohne Druck in anregender Umgebung zu ermöglichen. Eine Selektion möchte man durch die Gebühren aber nicht, erzählt Martin Töllner, deshalb gebe es eine Staffelung der Gebühren nach Einkommen der Eltern und eine Förderung für einkommensschwache Familien. Trotzdem kommen die meisten Eltern aus dem Bildungsbürgertum – viele Lehrer, Selbstständige und Freiberufler sind dabei. Anders als in staatlichen Schulen sind diese Eltern im Montessori-Konzept aktiv in den Schulalltag mit eingebunden. Der Trägerverein besteht aus Eltern auf allen Ebenen, Eltern helfen bei der Umgestaltung der neuen Schulräume, veranstalten Schulfeste und arbeiten in diversen Arbeitsgemeinschaften. Wer sich nicht beteiligt, muss für jede versäumte Arbeitsstunde zahlen, denn die Montessori &#8211; Region Hannover e.V. ist eine Elterninitiative, die nur machbar ist, wenn alle mitmachen und engagiert sind.</p>
<p><em><strong>Anja Anders</strong></em></p>
<p>Weitere Informationen unter</p>
<p><strong>www.montessori-regionhannover.de</strong></p>
<p><span style="color: #008000;">Bei dem Spendenkonzept, entwickelt von Elisabeth Leipholz von der Agentur für soziale Kooperationen, profitieren gleich zwei gemeinnützige Organisationen. Die erste bekommt über die Spende den Auftrag, beispielsweise Spielzeug zu produzieren, die zweite Organisation freut sich über das neue Spielzeug. Mehr Informationen zu diesem Spendenkonzept im Internet unter: www.spendenkonzept.de!</span></p>
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		<title>wohnwaren</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 14:32:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[der besondere laden]]></category>
		<category><![CDATA[2011-06]]></category>

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		<description><![CDATA[„An den Taschen sieht man keine Naht, alles ist gesteckt, ein vollkommen neues Konzept“, erklärt Ulrike Postel die neuen Produkte der hannoverschen Designerin maijuni. Die Inhaberin von wohnwaren kennt ihre Produkte ganz genau, ob zum Designer, zum Konzept oder zum Material, sie kann zu allem eine kleine Geschichte erzählen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„An den Taschen sieht man keine Naht, alles ist gesteckt, ein vollkommen neues Konzept“, erklärt Ulrike Postel die neuen Produkte der hannoverschen Designerin maijuni. Die Inhaberin von wohnwaren kennt ihre Produkte ganz genau, ob zum Designer, zum Konzept oder zum Material, sie kann zu allem eine kleine Geschichte erzählen – und trägt zum Beispiel gerade selbst einen Gürtel ohne Nähte der hannoverschen Designerin.</p>
<p>Ulrike Postel gründete wohnwaren 2004, zunächst nur als Onlineshop. Davor hat sie als Webdesignerin in einer Werbeagentur gearbeitet und konnte damit auf ein entsprechendes Know-how zurückgreifen, um sich nebenbei den virtuellen Designer-Laden aufzubauen. Nach zwei Jahren wohnwaren-Laden im Internet war die Zeit dann reif für die Erweiterung – ein „richtiges“ Geschäft zum Reingehen, Stöbern und Anfassen, erst in der Oststadt, jetzt in größeren, hellen Räumen und schöner Nachbarschaft in der Stephanusstraße in Linden.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/08-21_SK_Juni_2011_72.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13180" title="wohnwaren" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/08-21_SK_Juni_2011_72-300x229.jpg" alt="" width="300" height="229" /></a>Neben Taschen und Gürteln ohne Nähte, gibt’s dort auch elegante Holzbrettchen mit eingravierten Astronauten oder Kanufahrern, Fahrradbänder aus LKW-Planen, Kirschkernkissen in originellen Stoffen, dänische Leuchten nach original Bauplänen aus den 60er Jahren und allerhand andere Designprodukte. Eine bunte Mischung von originellen, schönen, ein bisschen außergewöhnlichen, aber auch praktischen Wohnaccessoires, Lifestyleprodukten und Geschenkideen. Besonders angetan haben es der Inhaberin „entfremdete“ Materialien, also Produkte, bei denen ungewöhnliche Materialien zu praktischen Gebrauchsgegenständen verarbeitet wurden. Somit findet man bei ihr zum Beispiel Tragetaschen aus Feuerwehrschlauch und LKW-Planen, Kulturtaschen aus Badekappen und Handytaschen aus Fahrradschlauch.</p>
<p>Die Produkte stammen von internationalen Designern, aber auch von regionalen: ein Wandtattoo aus Paris neben „Knastware“ aus der JVA Fuhlsbüttel und einem „unsichtbar schwebenden“ Bücherregal aus Hannover. Preislich ist für jeden Geldbeutel etwas dabei, Kleinigkeiten gibt’s ab 6 Euro, kleine Möbel oder Leuchten bis 200 Euro. Auch für beide Geschlechter hat wohnwaren etwas zu bieten: Ulrike Postel legt Wert darauf, dass Männer nicht nur auf der Suche nach einem Geschenk für ihre Freundin in den Laden kommen, sondern auch selbst fündig werden. Speziell für die Herren gibt es zum Beispiel die schlichten Handytaschen aus Fahrradschlauch, die nachgeschneiderte Bundeswehr-Kulturtasche „Saubermann“ oder die Garderobe „Trikottausch“ aus Tischfußball-Spielerfiguren. Wohnwaren ist – wie sonst viele Läden für Wohnaccessoires – damit kein typisches Geschäft für Frauen, sondern hat ein ausgewogenes Sortiment, das für beide Geschlechter gleichermaßen interessant ist.</p>
<p>Viele der Produkte bei Ulrike Postel konnten zudem auch bei Wettbewerben überzeugen und haben Designpreise gewonnen: die Kosmetiktasche „Gänsehaut“ aus alten Duschkappen gewann den Designpreis designplus 2005, die Taschen „Wild Bags“ wurden sogar schon zweimal ausgezeichnet und die Kabelbox „Chargebox“ war als Exponat im Deutschen Pavillon auf der Expo 2010 in Shanghai ausgestellt.</p>
<p>Auch die niedlichen Ugly Dolls – ein Liebling vieler Kunden – haben den Preis Toy of the Year gewonnen. Ihre Entstehung ist der Liebesgeschichte eines Designer-Paares zu verdanken, die Ulrike Postel natürlich auch erzählen kann. Ein amerikanischer Designer beendete die Liebesbriefe an seine japanische Freundin immer mit kleinen Zeichnungen von ziemlich hässlichen Figuren, den Ugly Dolls. Seine Freundin schickte ihm daraufhin eine selbstgenähte Figur – der Prototyp der Ugly Dolls. Die Ergebnisse der Liebesgeschichte sind heute viele unterschiedliche Filzfiguren, die man allesamt bei wohnwaren in Linden und natürlich im Online-Shop kaufen kann.</p>
<p><em><strong>Janina Schendel</strong></em></p>
<p><em><span style="color: #008000;">wohnwaren</span></em></p>
<p><em><span style="color: #008000;">Stephanusstraße 5</span></em></p>
<p><em><span style="color: #008000;">30449 Hannover</span></em></p>
<p><em><span style="color: #008000;">Mo-Fr 11 bis 14 Uhr und 15 bis 18 Uhr</span></em></p>
<p><em><span style="color: #008000;">Sa 11 bis 14 Uhr</span></em></p>
<p><em><span style="color: #008000;">Weitere Infos und Onlineshop</span></em></p>
<p><em><span style="color: #008000;">unter www.wohnwaren.de</span></em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>das boreout-syndrom</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 09:53:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtkinder wissen]]></category>
		<category><![CDATA[2011-06]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer denkt, das Boreout-Syndrom sei vornehmlich ein Phänomen, das man in Beamtenkreisen findet, der irrt. Eigentlich kann es jeden Büro-Menschen treffen, der sich in seinem Job unterfordert fühlt, den die tägliche Arbeit langweilt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer denkt, das Boreout-Syndrom sei vornehmlich ein Phänomen, das man in Beamtenkreisen findet, der irrt. Eigentlich kann es jeden Büro-Menschen treffen, der sich in seinem Job unterfordert fühlt, den die tägliche Arbeit langweilt.</p>
<p>Genau wie beim Burnout-Syndrom ist auch mit dem Boreout-Syndrom nicht zu spaßen. Oder ist das alles nur ein Witz? Laut Philippe Rothlin und Peter R. Werder ist es das nicht. Bereits 2007 haben die beiden Autoren ein Buch mit dem Titel „Diagnose Boreout“ veröffentlicht, in dem sie ihre Theorie der Unzufriedenheit mit dem Arbeitsplatz infolge von Langeweile vorstellten. Seither wird die Theorie vor allem im Internet reichlich diskutiert.</p>
<p>Kritiker meinen, sie sei nicht viel mehr als der Versuch, ein völlig normales Phänomen als krankhafte Erscheinung darzustellen. Doch glaubt man den Autoren, kann das Boreout-Syndrom schlimmstenfalls in einer krankhaften Depression enden.</p>
<p>Die Symptome auf dem Weg zur ernsthaften Erkrankung sind Müdigkeit, Lustlosigkeit, Gereiztheit und Frustration – ganz ähnlich wie beim Burnout-Syndrom. Wir wollen mal nicht zu skeptisch sein. Wenn es das eine Phänomen gibt, wenn die Überlastung zum Burnout führen kann, warum dann nicht auch die Unterforderung zum Boreout. Klingt ja eigentlich ganz logisch. Und würde außerdem auch zum „Yerkes-Dodson-Gesetz“ passen, das einen Zusammenhang zwischen emotionaler Aktiviertheit und der Leistungsfähigkeit herstellt. Sind wir zu aktiviert, überschreiten wir das gesunde Maß und bringen weniger Leistung, sind wir emotional unbeteiligt, unterschreiten wir das gesunde Maß und bringen wiederum weniger Leistung. Gut, dieses Gesetz basiert auf Versuchen an Mäusen, aber Menschen und Mäuse sind ja genetisch immerhin zu 98 Prozent identisch.</p>
<p>Der Boreout kann jeweils einen ganz unterschiedlichen Ausgangspunkt haben: Unterforderung, Desinteresse und Langeweile. Bei der Unterforderung kann der Arbeitnehmer entweder quantitativ oder qualitativ unterfordert sein, er bekommt also entweder nicht genug Arbeit, oder muss ständig die 08/15-Geschichten erledigen. Er könnte eigentlich mehr leisten, aber es fehlt an Aufgaben, oder er bekommt nicht die anspruchsvollen und spannenden Aufgaben.</p>
<p>Beim Desinteresse fehlt die Identifikation mit dem eigenen Beruf, das Unternehmen oder die Branche, in der man arbeitet, ist einem also im Grunde völlig egal. Bei der Langeweile geht es im Zusammenhang mit dem Boreout-Syndrom eher um ein Gefühl von Lustlosigkeit oder Ratlosigkeit bis hin zur Verzweiflung, weil es einfach nichts zu tun gibt.</p>
<p>Seltsam ist, dass Menschen, die unter einem Boreout-Syndrom leiden, also mit ihrer Situation am Arbeitsplatz völlig unzufrieden sind, keine Strategien entwickeln, um aus der Nummer herauszukommen. Im Gegenteil, sie entwickeln Strategien, ähnlich wie beim Burnout-Syndrom, die nach außen signalisieren sollen, dass alles in bester Ordnung ist. Sie leiden also im Stillen, sitzen ihre Zeit ab, aber spielen dabei die Gestressten, allein schon aus Angst um ihren Arbeitsplatz.</p>
<p>Denn wenn herauskommt, dass sie eigentlich gar nichts machen, sind sie ja entbehrlich und mit einem Bein schon fast auf der Straße. Also lieber Beschäftigung vortäuschen. Und das kann man am besten bei einem Bürojob, denn dort ist die Arbeitsleistung nicht so offensichtlich messbar. Ein Fliesenleger kann ja schlecht vortäuschen, eine Menge zu tun zu haben, wenn alle Fliesen verlegt sind.</p>
<p>Gemein ist, dass der Boreout-Betroffene mit der Zeit immer mehr an Energie verliert, und damit entsprechend die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass er aus eigenem Antrieb etwas an seiner Situation ändert. Da ist dann am Ende wohl der Chef gefragt. Und der sollte sich, sieht er sich mit einem Boreout-Mitarbeiter konfrontiert, vielleicht zunächst fragen, was in seinem Unternehmen falsch läuft, bevor er diesen Mitarbeiter vor die Tür setzt. Denn wer seine Mitarbeiter unterfordert, der kennt sie offensichtlich nicht besonders gut, weiß nicht um ihre Qualitäten – und ist demnach kein besonders guter Chef.</p>
<p>Oder er leidet selbst unter dem Boreout-Syndrom und hat längst jegliches Interesse verloren.</p>
<p><strong>GAH</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>per mertesacker stiftung</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 09:28:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtkinder engagiert]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[2011-06]]></category>

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		<description><![CDATA[„Wer auf der Sonnenseite des Lebens steht, sollte seiner Verantwortung gerecht werden, sich für Menschen zu engagieren, die auf der Schattenseite des Lebens stehen.“ Nach diesem Motto hilft die Per-Mertesacker-Stiftung Menschen, die unverschuldet in eine Notlage geraten sind]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/45-49_SK_Juni_2011_723.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13277" title="Per Mertesacker-Stiftung" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/45-49_SK_Juni_2011_723-203x300.jpg" alt="" width="203" height="300" /></a>„Wer auf der Sonnenseite des Lebens steht, sollte seiner Verantwortung gerecht werden, sich für Menschen zu engagieren, die auf der Schattenseite des Lebens stehen.“ Nach diesem Motto hilft die Per-Mertesacker-Stiftung Menschen, die unverschuldet in eine Notlage geraten sind und fördert gleichzeitig den Fußballsport in der Region Hannover. Die PSD Bank Hannover eG unterstützt die Stiftung seit 2007. </strong></p>
<p>„Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied“, heißt es so schön oder „man hat sein Schicksal selbst in der Hand“. Wie man es auch ausdrücken mag, fest steht: Du bist für dich und dein Leben selbst verantwortlich. Stimmt. Und: Es liegt an dir, ob du es gut hast im Leben, ob du es zu etwas bringst, ob du erfolgreich wirst, reich wirst oder eben nicht – dann bist du selbst schuld. Stimmt auch. Oder? Eigenverantwortung vor staatlichem Handeln heißt auch die Zauberformel, die die Zuständigkeit des Sozialstaates regelt. Doch ist jeder Mensch in einer Notlage wirklich selbst schuld, und wann kann sich jemand nicht mehr selbst helfen, wann muss die Gemeinschaft für den Einzelnen einspringen?</p>
<p>Das alles ist nicht immer leicht zu bestimmen, und deshalb gibt es genug Menschen in Deutschland und auch in der Region Hannover, denen nicht geholfen wird, obwohl sie es nötig hätten. Die Per-Mertesacker-Stiftung versucht, diesen Menschen zu helfen. Sie vertritt eine andere Philosophie: Eigenverantwortung ist wichtig, aber es gibt auch Menschen, die unverschuldet in eine Notlage geraten sind und denen geholfen werden muss.</p>
<p>Gegründet wurde die heutige Per-Mertesacker-Stiftung 2001 von Matthias Uelschen als Matthias-Uelschen-Stiftung. Er gründete sie „aus Dankbarkeit“, wie er sagt, nach der Geburt seiner zwei Kinder. Matthias Uelschen ist Finanzberater – vor allem von Fußballprofis – und bricht mit allen Klischees des gierigen, ausschließlich profitorientierten Machtmenschen der Finanzbranche. Zur Gründung seiner Stiftung stellte er ein Startkapital von 25.000 Euro bereit und setzte einen Schwerpunkt auf die Förderung von Kindern in Not. Wegen des  Wunsches, die Stiftung weiter wachsen zu lassen, wurde sie 2006 in Per-Mertesacker-Stiftung umgetauft, und der Nationalspieler Per Mertesacker trat in den Vorstand ein. „Wir haben zuvor schon beruflich zusammengearbeitet und gemerkt, dass wir beide ähnliche Ziele verfolgen“, erzählt Uelschen.</p>
<p>Durch die Zusammenarbeit mit dem Fußballprofi änderte sich nicht nur der Name der Stiftung, sondern auch das Profil: Neben der Förderung von Menschen in unverschuldeter Notlage steht nun auch die Sportförderung in der Region Hannover im Mittelpunkt. Die beiden Fördergebiete vermischen sich allerdings auch, wie Uelschen sagt. So läuft seit 2009 beispielsweise an einer Gesamtschule in Garbsen das Projekt „Sport als Chance“, das Kindern aus benachteiligten Elternhäusern zweimal wöchentlich nach einem gemeinsamen Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung durch ausgebildete Pädagogen ein Fußballtraining ermöglicht. Die Kinder sollen beim Fußball faires Verhalten erlernen. Das Einhalten bestimmter Regeln beim Fußball soll sie außerdem auf das Regelwerk des Lebens vorbereiten. Fußball bietet dabei als Mannschaftssport zusätzlich die Chance, Kinder aus verschiedenen sozialen Schichten und mit unterschiedlichem (oder auch ohne) Migrationshintergrund in einer Mannschaft zusammenzubringen. Toleranz und Akzeptanz werden genauso trainiert wie Kondition und Technik. Integration durch Fußball ist das Ziel.</p>
<p>Das Projekt in Garbsen kostet die Per-Mertesacker-Stiftung jährlich rund 30.000 Euro. Geld, das durch Spenden, Sponsoren und Förderer zusammenkommt, aber auch durch das jährlich (mit Ausnahme der EM- und WM-Sommer) stattfindende Benefizspiel. Dieses Jahr trifft das Team von Per Mertesacker am 13. Juni 2011 im Rudolf-Kalweit Stadion auf das Team der Robert-Enke-Stiftung. Mit dabei sind viele Fußballprofis, aber auch prominente Amateure, wie Oliver Pocher, der im Stiftungsrat der Per-Mertesacker-Stiftung engagiert ist. Der Erlös des Benefizspiels kommt beiden Stiftungen zugute, zudem kann die Fußball-Sommerpause so gut überbrückt werden – Grund genug, um sich jetzt schon eine Karte zu sichern!</p>
<p><strong>Janina Schendel</strong></p>
<p><em>Weitere Infos und Kartenvorverkauf zum Benefizspiel am 13. Juni 2011 finden Interessierte im Internet unter www.pms.mertesackerandfriends.de!</em></p>
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		<title>respekt</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 09:18:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadthund]]></category>
		<category><![CDATA[2011-06]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Menschen finden Hunde einfach nur niedlich. Gerade wenn wir mit der Welpengruppe in der Eilenriede spazieren gehen, sind die Menschen vor Freude ganz aus dem Häuschen. Die kleinen, tapsigen Pfoten, die großen Kulleraugen und dann dieses kuschelige Fell! Am liebsten möchte man sie gleich anfassen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Menschen finden Hunde einfach nur niedlich. Gerade wenn wir mit der Welpengruppe in der Eilenriede spazieren gehen, sind die Menschen vor Freude ganz aus dem Häuschen. Die kleinen, tapsigen Pfoten, die großen Kulleraugen und dann dieses kuschelige Fell! Am liebsten möchte man sie gleich anfassen. Und das machen viele dann auch, nicht selten, ohne zu fragen. Der Welpe, ebenso außer sich vor Freude, springt an dem Menschen hoch, leckt ihn ab, wenn möglich gleich durchs Gesicht. Was von außen betrachtet herzzerreißend wirken mag, ist tatsächlich ein Problem, sobald der Welpe ausgewachsen ist. Denn hat er als Welpe gelernt, Menschen anzuspringen und sie abzulecken, wird er das als erwachsener Hund ebenso tun.</p>
<p>Die tapsigen Pfoten sind zu Pranken geworden, die die Kleidung beschmutzen und mit den Krallen die Haut zerkratzen. Derselbe Mensch, der den Welpen damals geknuddelt hat, wird dann nur noch Angst und Abneigung empfinden und kein Verständnis für das stürmische Verhalten des Hundes aufbringen. Was können wir also tun? Ich empfehle, Welpen auf dem Spaziergang von Anfang an nicht ständig an andere Menschen heranzulassen. Möchte man die Begegnung mit fremden Personen üben, setzt man den Welpen neben sich und erklärt der Person, wie sie den Hund streicheln soll: Ganz ruhig und am besten an der Brust.</p>
<p>Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass einige Menschen mit Unverständnis reagieren, wenn man sie bittet, den Hund nicht zu streicheln. Als sei ein knuddeliger Welpe nur dafür da. Hundebesitzer müssen lernen, sich davon nicht beeinflussen zu lassen, denn schließlich muss man selbst mit dem Hund leben, und nicht die fremde Person, der man möglicherweise nie wieder im Leben begegnet. Kurioserweise reagieren nicht nur Menschen ohne Hund verständnislos, wenn der Welpe nicht gestreichelt werden soll. Heftiger sind meistens noch die Reaktionen anderer Hundebesitzer, obwohl gerade die doch eigentlich Verständnis haben müssten. Sie pochen auf ihre eigenen Erfahrungen und haben natürlich immer recht.</p>
<p>So weit so gut, doch wird die eigene Meinung allzu oft durchaus aggressiv und respektlos vorgetragen. Ein klassisches Beispiel sind Begegnungen mit angeleinten Hunden. Ich empfehle meinen Teilnehmern, Hunde an der Leine nicht zu nah aneinander geraten zu lassen. Das hat einen einfachen Grund: Angeleinte Hunde fühlen sich oft bedrängt, da sie nicht frei kommunizieren können. Ein Ausweichen ist kaum möglich. Zudem verdrehen sich Leinen recht schnell ineinander. Kommt es dann zu einer Auseinandersetzung, wird es auch für den Halter gefährlich, die beiden Hunde zu trennen. Wenn Hunde an der Leine geführt werden, hat das meistens einen Grund. Vielleicht ist er verletzt, wurde gerade operiert. Oder die Hündin ist läufig. Wenn wir einen angeleinten Hund sehen, sollten wir den eigenen Hund ebenfalls an die Leine nehmen.</p>
<p>Leider, leider haben viele Hundebesitzer überhaupt keinen Sinn für ein respektvolles und rücksichtsvolles Miteinander. Es würde die nächsten zehn Kolumnen füllen, wenn ich Situationen aufzähle, die ich selbst erlebt habe, in denen Hundebesitzer sich mir gegenüber, Kursteilnehmern gegenüber oder einfach anderen Menschen gegenüber respektlos verhalten haben. In meiner Hundeschule geht es aus diesem Grund nicht allein darum, den Teilnehmern den richtigen Umgang mit ihrem Hund zu vermitteln. Ich möchte ihnen außerdem bewusst machen, dass sie mit einem Hund immer im Mittelpunkt stehen, quasi unter Beobachtung. Und damit gilt umso mehr, was im Grunde ohnehin gelten sollte, nämlich sich höflich und vernünftig anderen Menschen gegenüber zu verhalten. Nicht selten werden beispielsweise unsere Trainingsgruppen von unerzogenen, unangeleinten Hunden gestürmt. Wenn man dann darum bittet, den Hund anzuleinen, sind freche und ungehaltene Antworten durchaus die Regel. Einmal wurden wir regelrecht angeschrien (nebenbei von einer Tierärztin). Doch davon sollte man sich im Zweifel nicht beirren lassen. Es ist wichtig, Nein sagen zu können, und es ist wichtig, dabei höflich zu bleiben.</p>
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		<title>die zeckenzeit beginnt</title>
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		<pubDate>Sun, 01 May 2011 13:42:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadthund]]></category>
		<category><![CDATA[2011-05]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu dieser Jahreszeit sind Zecken wieder auf dem Vormarsch, denn bei warmen bis milden Temperaturen kommen sie so richtig in Gang. Kälte gefällt ihnen gar nicht und auch bei zu viel Hitze sind Zecken nicht besonders aktiv.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu dieser Jahreszeit sind Zecken wieder auf dem Vormarsch, denn bei warmen bis milden Temperaturen kommen sie so richtig in Gang. Kälte gefällt ihnen gar nicht und auch bei zu viel Hitze sind Zecken nicht besonders aktiv. Es ist bereits überall bekannt, dass der Biss einer Zecke sowohl bei Hunden (und anderen Tieren) als auch bei Menschen Krankheiten hervorrufen kann, da Zecken Überträger von Viren, Bakterien und Protozoen sind.</p>
<p>Hunde werden in Europa hauptsächlich von Zecken aus der Familie der Schildzecken befallen. Schildzecken-Weibchen saugen vor der Eiablage Blut aus einem großen Säugetier. Die jüngeren Entwicklungsstadien der Zecke bevorzugen eher kleiner Säugetiere, wie wild lebende Nager. Der Saugakt kann bis zu 10 Tage andauern. Während des Saugens, vor allem auf dünn behaarten Hautstellen wie Achseln, Bauch oder Kopf, können Erreger auf das Tier übertragen werden. Dort, wo die Zecken gebissen haben, entwickelt sich oft eine kleine, lokale Entzündung, vor allem dann, wenn die Zecke nicht richtig entfernt wurde. Die bekannteste Krankheit ist die Borreliose, jedoch werden bei einem Zeckenbiss auch andere Erreger, wie Babesien, Bartonellen oder Ehrlichen übertragen. Die Zecke kann in ihrem Speichel einen oder gleich mehrere Erreger enthalten. Die Erregerübertragung erfolgt meist erst einige Stunden nach dem Zeckenbiss.</p>
<p>Um den eigenen Hund vor einer möglichen Krankheit zu schützen, sind viele Hundebesitzer immer wieder auf der Suche nach einer vernünftigen und schonenden Zeckenprophylaxe. Die nun folgenden Tipps sind Empfehlungen der ESCCAP, einer Europäischen Vereinigung zur Bekämpfung von Parasiten bei Tieren, die auch mehrere kostenlose, sehr gute Infobroschüren zu diesem Thema herausgegeben hat. Die wichtigste Prophylaxe ist das „Absammeln“ der Zecken nach jedem Spaziergang. Hat die Zecke bereits gebissen, sollte sie umgehend entfernt werden. Dies geschieht am besten mit einer Zeckenzange, da die Zecke damit nicht gequetscht wird (dadurch gelangen möglicherweise Bakterien in die Wunde). Auf keinen Fall sollte Öl oder Alkohol zum herauslösen verwendet werden. Die Zecke wird langsam und gerade nach oben herausgezogen und nicht gedreht, wie viele Hundebesitzer meinen. Beim Drehen bleiben die Mundwerkzeuge eher stecken. Das Herausziehen kann bis zu einer halben Minute dauern – bis die Zecke sich endgültig löst. In Deutschland ist zudem eine <a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/46-89_Stadtkind_Mai_11-2_721.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-11335" title="46-89_Stadtkind_Mai_11-2_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/46-89_Stadtkind_Mai_11-2_721-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Behandlung der Hunde mit Stoffen sinnvoll, die Zecken davon abhalten, den Hund zu beißen. Zeckenmittel sind bei Tierärzten, in Apotheken und Zoohandlungen erhältlich. Es gibt sie in Form von Tropfen, die in den Nacken gegeben werden, oder als Halsband, das permanent getragen werden muss. Diese Mittel enthalten oft Gifte, die zwar vor allem auf Zecken wirken sollen, aber auch bei Hund und Mensch Nebenwirkungen verursachen können. Nebenwirkungen werden zum Beispiel durch Permethrin in Form von Juckreiz, Haarausfall und Allergien verursacht. Fipronil kann Augen und Haut reizen, im Tierversuch erzeugte es bei Ratten sogar Krebs. In vielen Halsbändern findet sich Dimpylat, das beim Menschen zu Übelkeit und Erbrechen führt. Ich persönlich greife daher lieber auf Stoffe zurück, die giftfrei sind, wie beispielsweise Teebaumöl. In Kombination mit der regelmäßigen Entfernung von Zecken habe ich sehr gute Erfahrung gemacht. Abgesehen davon gehen Wissenschaftler inzwischen davon aus, dass Hunde nicht in dem Maße empfänglich für Borreliose sind wie Menschen. Dies sollte uns zwar nicht abhalten, Prophylaxe zu betreiben, nimmt uns aber vielleicht ein wenig die Angst vor der großen, bösen Zecke!</p>
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		<title>die lieben kleinen</title>
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		<pubDate>Sun, 01 May 2011 13:19:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtkinder wissen]]></category>
		<category><![CDATA[2011-05]]></category>

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		<description><![CDATA[Sind sie nicht niedlich, wie sie da auf dem Schulhof miteinander spielen? Wie sie sich gegenseitig jagen, wie sie miteinander lachen. Der eine scheint der Fuchs zu sein, hinter ihm hetzt die Meute. Da, jetzt haben sie ihn gepackt. Wie lustig der kleine Junge mit den Armen fuchtelt. Oh, jetzt ist er hingefallen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sind sie nicht niedlich, wie sie da auf dem Schulhof miteinander spielen? Wie sie sich gegenseitig jagen, wie sie miteinander lachen. Der eine scheint der Fuchs zu sein, hinter ihm hetzt die Meute. Da, jetzt haben sie ihn gepackt. Wie lustig der kleine Junge mit den Armen fuchtelt. Oh, jetzt ist er hingefallen. Was machen sie denn mit seinem Tornister? Warum werfen sie ihn auf das Schuldach? Und was wollen sie mit seiner Jacke? Die landet im Mülleimer. Die Meute zieht ab, einer hat die Brille des Jungen in der Hand. Er wirft sie auf dem Weg zurück in die Klasse in ein Gebüsch. Gar nicht nett. Der Gejagte sucht nach seiner Brille. Er wird zu spät zum Unterricht kommen. Wie so oft. Und gleich wird er sich auch noch eine Standpauke vom Hausmeister anhören dürfen. „Kannst du dich nicht endlich mal wehren? Meinst du, ich habe Lust und Zeit, jeden Tag deinen Tornister vom Dach zu holen?“ Nein, der Junge kann sich nicht wehren. Er hat keine Ahnung, wie er das anstellen soll. Er ist das Opfer in der Klasse. Er wird beschimpft und lächerlich gemacht, jeden Tag.</p>
<p>Der tägliche Terror an der Schule, sichtbar wird er meistens nur, wenn körperliche Gewalt im Spiel ist, wenn geschlagen und getreten wird. Aber Mobbing geht auch subtiler. Gerüchte, Lügen, gerne auch via SMS und Internet. Der hat Läuse, die geht mit jedem ins Bett, ihre Mutter arbeitet am Bahnhof – ihr wisst schon… Oder einfach Schweigen. Völlige Stille. Niemand redet ein Wort mit dem Opfer. Nicht jede Hänselei, nicht jede Auseinandersetzung ist gleich Mobbing. Mobbing ist es erst, wenn es nicht mehr aufhört, wenn es über Wochen und Monate immer weitergeht, wenn die Schikane bewusst und systematisch kein Ende nimmt. Wer zum Opfer wird, das ist meist einfach Zufall. Die falsche Brille, der falsche Dialekt, ein Pickel an der falschen Stelle. Die Gründe für Mobbing muss man fast immer bei den Tätern suchen, nicht bei den Opfern. Meistens gibt es einen Täter und einige Mittäter. Aber warum eigentlich? Warum mobben Kinder andere Kinder?</p>
<p>Die Antwort ist einfach. Es geht um Macht, es geht um die Rangordnung in der Gruppe. Und dazu haben Wissenschaftler der University of California in Davis jetzt eine interessante Studie veröffentlicht. Beliebte Kinder mobben demnach mehr, man kann sogar sagen, je beliebter desto mehr. Nur die Kinder ganz oben an der Spitze der Beliebtheitsskala mobben nicht mehr. Das ist erstaunlich, denn eigentlich würde man doch eher den Außenseitern aggressives Verhalten zuschreiben, als ausgerechnet jenen Kindern, die viele Freunde haben. Das Gegenteil ist der Fall. 3722 Kinder aus Schulen in North Carolina haben die Psychologen über ein Jahr lang beobachtet. Und wie sich zeigte, fielen beliebte Schüler besonders dadurch auf, dass sie andere Kinder vermehrt hänselten, ärgerten und auch körperlich attackierten. Nur die oberen zwei Prozent der Beliebtheitsskala zeigten dieses Verhalten nicht (mehr). Und die am unteren Ende der Beliebtheitsskala ebenfalls nicht. Die einen ganz unten haben nicht die soziale Macht, um sich aggressiv zu verhalten, die ganz oben könnten, aber sie müssen nicht mehr. Und vielleicht würde es ihnen sogar schaden. Denn bei ihrer Stellung könnte ihnen Mobbing wiederum als Schwäche oder Unsicherheit ausgelegt werden, was die eigene Position gefährden würde.</p>
<p>Zur Ermittlung der Beliebtheit haben die Forscher Freunde-Netzwerke bestimmt. Je zentraler ein Kind dort im Mittelpunkt stand, desto größer die Beliebtheit. Und desto größer die Neigung zu körperlichen und verbalen Angriffen. Die Erklärung der Wissenschaftler dazu klingt recht einleuchtend. Wer sich aggressiv verhalten will, der braucht einen gewissen sozialen Rückhalt, sonst läuft er Gefahr, selbst ausgeschlossen zu werden. Eine größere Beliebtheit bedeutet ein Mehr an sozialen Bindungen und ein geringeres Risiko der Ächtung des aggressiven Verhaltens. Beliebte Kinder können es sich also schlicht leisten, andere zu mobben. Das alles zu wissen, macht es nun auch nicht besser. Wenn das eigene Kind öfter mal mit Prellungen oder Kratzern nach Hause kommt, Sachen verschwinden oder kaputt sind, das Kind plötzlich nicht mehr von anderen eingeladen wird, Bekannte oder Freunde sich abwenden, wenn es ungern zur Schule geht, die Noten schlechter werden, wenn es schlecht schläft oder ständig Bauchschmerzen hat, dann sollten bei den Eltern die Alarmglocken schrillen. Ist es Mobbing, braucht das Kind Hilfe. Dem Kind zu zeigen, dass es nicht alleine ist, kann dabei schon der erste Schritt in die richtige Richtung sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>salikum</title>
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		<pubDate>Sun, 01 May 2011 11:27:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[der besondere laden]]></category>
		<category><![CDATA[2011-05]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ein Tag am Meer wirkt ein Besuch im Salikum – Hannovers innovativer Wohlfühloase. Dafür muss man lediglich in die List reisen, wo man in beleuchteten Salzkammern entspannt die Seele baumeln lassen und obendrein auch noch hervorragend schlemmen kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ein Tag am Meer wirkt ein Besuch im Salikum – Hannovers innovativer Wohlfühloase. Dafür muss man lediglich in die List reisen, wo man in beleuchteten Salzkammern entspannt die Seele baumeln lassen und obendrein auch noch hervorragend schlemmen kann. Einfach in die Welt der Kristalle und des Lichts eintauchen und tief durchatmen&#8230;</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/08-20_Stadtkind_Mai_11_725.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11311" title="08-20_Stadtkind_Mai_11_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/08-20_Stadtkind_Mai_11_725-300x235.jpg" alt="" width="300" height="235" /></a>Salze wurden schon in der Antike als Heilmittel bekannt. Auch heute setzt die Medizin das „Weiße Gold“ zu Heilzwecken ein. Ohne Salz kann unser Körper nicht funktionieren. Es liefert die für das zentrale Nervensystem wichtigen Mineralien und stärkt, insbesondere in ionisierter Form, unser Immunsystem sowie die physische und geistige Leistungsfähigkeit. Seit kurzem befindet sich nun auch in Hannover die erste Salzkammer samt Restaurant. Eröffnet haben sie Daniel und Suzana Tosch mit ihrem Geschäftspartner Burkhardt Niggemeier. Die Idee dazu entstand eher zufällig auf einer Reise. Daniel Tosch: „Eine Salzkammer habe ich das erste Mal in Prag kennengelernt. In Osteuropa sind sie sehr weit verbreitet, gerade zur Behandlung von Patienten mit Problemen der Atemwege. Das fand ich sehr interessant und habe mich schlau gemacht.“ Gesagt getan. Im September 2010 wurde das Konzept des Salikums realisiert. „Uns war es wichtig, unseren Kunden einen Raum zu bieten, in dem sie sich vollkommen entspannen können. Dazu gehört zum einen unsere Salzkammer mit den Lichtspielen und der Salzsole, zum anderen der kulinarische Genuss, bei dem unsere Kunden frischgebackene Kuchen, Quiches, leckere Suppen und Salate genießen können“, erzählt Daniel Tosch.</p>
<p>Ob bei bronchialen Erkrankungen wie Asthma oder Bronchitis, bei Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Akne, rheumatischen Beschwerden, Erschöpfungszuständen oder beim Burn-out-Syndrom – der Aufenthalt in der Salzkammer kann Patienten Linderung verschaffen und gesunden Besuchern Entspannung und Ruhe vom stressigen Alltag bieten. Eine konstante Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit sowie die warme, helle Biolicht-Beleuchtung sorgen für eine stimmungsaufhellende Wohlfühlatmosphäre. 250 Millionen alte Salzbacksteine, -fliesen und -brocken, aus einer Zeit jenseits von Umweltverschmutzung, garantieren eine gesunde Salzkammer. Die Luft darin wird permanent gereinigt. Außerdem wird im Raum hochkonzentrierte Sole zerstäubt. Ein Gradierwerk sorgt schließlich für die therapeutische Ionisierung der Luft. Diese erleichtert die Aufnahme der sich in der Luft befindenden, wertvollen Mineralien und Spurenelemente wie Jod, Eisen, Calcium, Zink, Magnesium und Kalium. Auf diese Weise bildet das Salikum ein Klima nach, das es sonst nur in tiefen Salzheilstollen gibt. Eine besondere Schutzkleidung ist für den Besuch nicht erforderlich, die Alltagsbekleidung genügt. Lediglich Schuhüberzieher, die an der Kasse gestellt werden, sind aus hygienischen Gründen zu Tragen. Und dann steht einer Speläotherapie, so nennt sich die Behandlung in einer Salzkammer, nichts mehr im Wege: Jetzt heißt es für 45 Minuten bei einer Raumtemperatur von 17 bis 20 Grad Celsius in Decken eingekuschelt auf einem gemütlichen Liegestuhl zu entspannen, während im Hintergrund der Brunnen plätschert, sanfte Musik läuft und indirekte Lichtspiele den Körper, Geist und die Seele in Einklang bringen. Damit sich auch die Kinder im Salikum wohlfühlen, wurden in den Kammern Spielecken mit Salzkasten zum Buddeln eingerichtet. Wer sich nach der Behandlung stärken möchte, sollte unbedingt einen Blick in die Salikum-Cafeteria werfen, die auch ohne einen Besuch der Salzkammer für alle zugänglich ist: Von einem ausgiebigen Frühstück über frischgepresste Säfte bis hin zu einem täglich wechselnden Mittagstisch findet man hier alles, was das hungrige Herz begehrt: Canapés, Carpaccio, Fingerfood, Antipasti, Tapas und süße Desserts. Alle Speisen gibt es auch zum Mitnehmen. Außerdem können sie als Catering für verschiedene Anlässe gebucht werden. Gibt es einen besseren Start in den Tag? Das Salikum wirkt wie ein Kurzurlaub, ohne zu verreisen&#8230;</p>
<p><strong>Anna Pakosch</strong></p>
<p>Fotos: Salikum</p>
<p>Salikum GbR</p>
<p>Podbielskistr. 132</p>
<p>30177 Hannover</p>
<p>Tel. 0511 – 39 49 12 90</p>
<p>www.salikum.de</p>
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		<title>aktion sonnenstrahl</title>
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		<pubDate>Sun, 01 May 2011 10:36:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2011-05]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutschland zählt zu einer der stärksten Volkswirtschaften der Welt. Trotzdem ist hierzulande jedes fünfte Kind von Armut betroffen. Grund genug für Sigrid Schubach-Kasten „Aktion Sonnenstrahl“ ins Leben zu rufen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/30-35_Stadtkind_Mai_11_72.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11288" title="30-35_Stadtkind_Mai_11_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/30-35_Stadtkind_Mai_11_72-213x300.jpg" alt="" width="213" height="300" /></a>Deutschland zählt zu einer der stärksten Volkswirtschaften der Welt. Trotzdem ist hierzulande jedes fünfte Kind von Armut betroffen. Grund genug für Sigrid Schubach-Kasten „Aktion Sonnenstrahl“ ins Leben zu rufen. Bereits seit über fünf Jahren befasst sich dieser gemeinnützige Verein in Hannover nun mit Kinderarmut und -vernachlässigung. Die PSD Bank Hannover eG unterstützt diese Initiative mit einer Spende von 1.000 Euro.</p>
<p>„Ich wünsche mir, dass die ganze Familie einmal wie reiche Menschen in ein Lokal zum Essen gehen kann“, sagt die sechsjährige Maria. Immer mehr Kindern geht es wie ihr: Sie starten ohne Frühstück in den Tag. Arbeitslosigkeit und Erwerbsarmut führen dazu, dass selbst das familiäre Mittagessen zur Ausnahme anstatt zur Regel wird. An diesem Punkt setzt „Aktion Sonnenstrahl“ an: Zwischen 12.00 und 15.30 Uhr täglich werden in Brennpunktstadtteilen Kindermittagstische und gesunde Pausenbrote in Schulen angeboten. Das tägliche Essen kommt aus Großküchen, Hotels oder Firmenkantinen, die Patenschaften für eine der Stationen übernehmen. In den Einrichtungen selbst steht aber nicht nur die Nahrungsaufnahme für die sechs bis 16-jährigen Kinder auf der Tagesordnung. In jeder Station arbeiten im Schnitt mindestens eine ausgebildete Pädagogin und sechs bis acht ehrenamtliche Betreuer, die die Kinder bei ihren Hausaufgaben unterstützen, mit ihnen gemeinsam spielen, basteln, sie fördern und ihnen zuhören. Denn neben dem Mangel an materiellen Dingen, fehlt es den Kindern oft auch an Zuwendung, Erziehung und Bildung. Ziel ist es, einen ungünstigen Familienzusammenhalt aufzufangen und die Ernährung, die sozialen Fähigkeiten sowie die Zukunftschancen von sozial benachteiligten Kindern zu verbessern.</p>
<p>Als Geschäftsführerin von „Aktion Sonnenstrahl“ sind Sigrid Schubach-Kastens wichtigste Arbeitsgeräte – neben einem großen Herz für Kinder – das Telefon und das Netzwerk, das sie sich in langen Jahren engagierten Einsatzes aufgebaut hat: „Mittlerweile verköstigen wir täglich ungefähr 800 Kinder in acht eigenen Stationen und 12 Patenstationen, die wir gemeinsam mit anderen Organisationen betreiben.“ Dort erfolgt das Engagement in drei Schritten. Neben der regelmäßigen und gesunden Nahrungsversorgung als Basisschritt, wird großer Wert auf die Stärkung des Familienzusammenhalts gelegt: „Die Mittagstische können und sollen daher nur eine vorübergehende Notlösung und kein Ersatz für das gemeinsame Essen der Familie sein“, so Sigrid Schubach-Kasten. Im vergangenen Frühjahr wurde zum Beispiel die Aktion „Tischlein deck’ dich“ unter der Schirmherrschaft von OB Stefan Weil ins Leben gerufen, die gering verdienenden Eltern zeigt, wie sie auch mit wenig Geld ausgewogene Speisen zubereiten können. „Dazu bieten wir seit kurzem Kochkurse und Beratungen für bedürftige Eltern an. Familien sollen lernen, sich selbst zu helfen. Und es ist gut, und macht Kinder doppelt satt, wenn sie gemeinsam mit den Eltern an einem Tisch sitzen und essen.“ Schritt drei symbolisiert die geistige „Nahrung“. Oft fehlt es Kindern aus sozial schwachen Familien an Werten, Vorbildern oder Anreizen. Neben der Betreuung während der Kindermittagstische plant „Aktion Sonnenstrahl“ darum augenblicklich auch die Vermittlung von Vorbildern im Rahmen eines Partnerschafts- und Mentorenprogramms.</p>
<p>Dank Sigrid Schubach-Kasten hat „Aktion Sonnenstrahl“ in den letzten fünf Jahren viel erreicht: Bei den gemeinsamen Mittagstischen sind zahlreiche Freundschaften entstanden. Auch haben sich viele Kinder dank der regelmäßigen Mahlzeiten und der Zuwendung in der Schule verbessert. Zahlreiche Sonderaktionen runden das Engagement des Vereins ab. So auch am 7. und 8. Mai beim Hannover Marathon, bei dem verschiedene Kinderaktionen wie Zirkusakrobatik mit Profis, Basteln, Sackhüpfen, Eierlaufen und viele mehr geplant sind. Denn „Aktion Sonnenstrahl“ soll noch bekannter werden. Sigrid Schubach Kasten: „Ich wünsche mir, dass wir noch mehr Kinder und ihre Familien unterstützen können!“</p>
<p>Anna Pakosch</p>
<p>Aktion Sonnenstrahl e.V.</p>
<p>Sterntalerweg 1</p>
<p>30179 Hannover</p>
<p>Tel. 0511 – 6 06 96 87</p>
<p>www.aktion-sonnenstrahl.com</p>
<p>Spendenkonto:</p>
<p>Sparda Bank Hannover</p>
<p>Kto.-Nr.: 192 44 00</p>
<p>BLZ: 250 905 00</p>
]]></content:encoded>
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		<title>café bistro bar nirwana</title>
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		<pubDate>Sun, 01 May 2011 10:27:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtkinder essen]]></category>
		<category><![CDATA[2011-05]]></category>

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		<description><![CDATA[„Kein Fleisch zu essen bedeutet, in jenen Strom einzutauchen, der ins Nirwana führt“, lautet ein spiritueller Ansatz Buddhas. Ein Leitmotiv, das die Brüder Manuel und Miguel Wetzig dazu inspirierte, ein veganes Café im Herzen von Linden zu eröffnen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/08-20_Stadtkind_Mai_11-2_72.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-11281" title="08-20_Stadtkind_Mai_11-2_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/08-20_Stadtkind_Mai_11-2_72-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>„Kein Fleisch zu essen bedeutet, in jenen Strom einzutauchen, der ins Nirwana führt“, lautet ein spiritueller Ansatz Buddhas. Ein Leitmotiv, das die Brüder Manuel und Miguel Wetzig dazu inspirierte, ein veganes Café im Herzen von Linden zu eröffnen. Bisher ist es in Hannover einzigartig: Im „Nirwana“ gibt es neben fair gehandeltem Bio-Kaffee, Tee aus kontrolliert ökologischem Anbau, frisch gepressten Säften und Cocktails auch Kuchen, Eis, Snacks und Fingerfood – alles rein pflanzlich und garantiert ohne tierische Produkte! Im Gegensatz zu vegetarischen Speisen, die fleischlos sind, wird bei veganen Gerichten nicht nur der Zusatz von Fleisch vermieden, sondern auch auf die Zugabe von Gelatine, Fisch und Tierprodukten wie Milch, Eier und Honig verzichtet. Vegan zu leben heißt aber nicht allein, auf eine besondere Art der Ernährung zu achten. So werden zum Beispiel nur Kosmetika konsumiert, die nicht auf Tierversuchen basieren. Manuel und Miguel, die beide vegan leben, liegt dieser ganzheitliche Ansatz sehr am Herzen. In ihrem Lokal werden Theorie und Praxis verbunden: Es liegen zahlreiche Flyer zum Thema Tier-, Umweltschutz und Fair Trade aus sowie verschiedene Rezepte zum Zubereiten von Speisen auf der Basis von Tofu. Außerdem gibt es eine „Hundetankstelle“, an der sich die Vierbeiner ebenfalls stärken können. Übrigens: Das Mitbringen von trockenem, alten Brot ist erwünscht – es kommt dem Pferdegnadenhof Arpke-Immensen zugute.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/08-20_Stadtkind_Mai_11_721.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11285" title="08-20_Stadtkind_Mai_11_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/08-20_Stadtkind_Mai_11_721-300x277.jpg" alt="" width="300" height="277" /></a>Betritt man das Lokal, fällt einem bereits im Eingangsbereich das stimmige Ausstattungskonzept ins Auge: weinrote Wände, dunkle Sitzmöglichkeiten an robusten Tischen, ein braunes Ledersofa, auf dem beige Kissen und Decken zum Lümmeln einladen. Accessoires wie Spiegel mit Zierrand, die das 30-Mann-Lokal optisch vergrößern und rote Lacklampen sowie Schwarz-Weiß-Fotos runden das Erscheinungsbild ab. Das Auge isst schließlich mit! Und so werfen wir einen Blick auf die Speisekarte. Wer bei vegan nun an fades Grünzeug denkt, wird von dem überschaubaren Angebot überrascht: Gulasch, Burger, Hot Dogs, Pizza, Suppen, Salate und Pasta stehen zur Auswahl. Da alle Gerichte unter fünf Euro liegen, bestellen wir querbeet, dazu gibt’s Rhabarberschorle und Wein. Bereits kurze Zeit später steht das Essen auf dem Tisch: Cheeseburger mit vegetarischem Käse (3 Euro), Hot Dog (2,80 Euro), Hawaii-Salat (2,30 Euro), Pasta Bolognese (4,50 Euro) und Nudelsalat (2,50 Euro). Die Salate schmecken frisch, vor allem die Frühlinszwiebeln verleihen dem Hawaii-Salat einen raffinierten Pfiff. Die Pasta mit vegetarischer Bolognese mundet köstlich und selbst mein sonst non-vegetarischer Begleiter vermisst dabei kein Fleisch! Lediglich beim Burger harpert es etwas: Das Soja-Schnitzel ist zu sehr durchgegart. Auch auf schnörkelhafte Deko wird kein Wert gelegt, was aber nicht wirklich stört – schließlich sind hier Männer am Werk. Dafür ist die auserlesene Weinkarte und die erstklassige Beratung dazu einsame Spitze. Als Nachtisch gibt’s noch etwas von der Space Bar auf die Hand: Vegetarische Würstchen von herzhaft-würzig bis pikant-scharf.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/08-20_Stadtkind_Mai_11-3_721.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-11284" title="08-20_Stadtkind_Mai_11-3_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/08-20_Stadtkind_Mai_11-3_721-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Nach diesem Abend haben wir keinen Zweifel, dass sich das „Nirwana“ mit seinem runden Konzept und den unschlagbaren Preisen etablieren wird. Schon lange haben wir nicht mehr so leckeren Rotwein genossen. Übrigens: Das Lokal hat auch noch andere positive Gimmicks zu bieten: „Fast“ freie Musikwünsche, eine Kinderspielecke, kostenloses W-Lan, Darts und Gesellschaftsspiele sowie Zeitschriften und Bücher zum Schmöckern. Außerdem kann das Lokal für Geburtstage, Junggesellenabschiede oder Seminare gebucht werden. Also, nix wie hin, Gutens tun, genießen und: „Mampf dem Klimawandel!“</p>
<p><strong>Anna Pakosch</strong></p>
<p>Café Bistro Bar Nirwana</p>
<p>Davenstedter Straße 27,</p>
<p>30449 Hannover</p>
<p>Tel. 0511 – 30 05 39 28</p>
<p>www.nirwana-hannover.de</p>
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		<title>atelierbesuch bei lotte lindner und till steinbrenner</title>
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		<pubDate>Sun, 01 May 2011 10:18:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[kulturperlen]]></category>
		<category><![CDATA[2011-05]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Atelier von Till Steinbrenner und Lotte Lindner auf dem Gelände der Eisfabrik in Hannover gleicht ein wenig einem Architekturbüro, vor allem aber einer geschäftigen Tischlerei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/46-89_Stadtkind_Mai_11_7226.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11672" title="46-89_Stadtkind_Mai_11_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/46-89_Stadtkind_Mai_11_7226-300x226.jpg" alt="" width="300" height="226" /></a>Das Atelier von Till Steinbrenner und Lotte Lindner auf dem Gelände der Eisfabrik in Hannover gleicht ein wenig einem Architekturbüro, vor allem aber einer geschäftigen Tischlerei. Auf Tischen und an den Wänden finden sich Entwürfe und unzählige Bauteile zu ihrer 5 x 12 Meter großen Installation, die sie derzeit für den Bremer Kunstfrühling vorbereiten. Ihre eigentliche Arbeit, das Entwickeln von Aktionen und Interventionen findet im Grunde überall und zu jeder Tageszeit statt. Ausgehend von einer intensiven Auseinandersetzung mit einem traditionellen Skulptur- und Kunstbegriff und basierend auf performativen Arbeitsformen entwickeln Lotte Lindner und Till Steinbrenner zu unterschiedlichen Themen jeweils orts-, kontext- und situationsbezogene Interventionen und Aktionen, die alle denkbaren Medien von Fotografie oder Film bis zur Performance nutzen. Der eigene Körper der Künstler ist dabei ebenso integraler Bestandteil wie das Verhalten des Betrachters. So beauftragten Lotte Lindner und Till Steinbrenner im Jahr 2006 für eine Aktion im Kunstverein Hannover eine Kunstspedition, eine Kiste aus ihrem Atelier abzuholen und zum Abend der Eröffnung in den Kunstverein zu liefern. Die Kiste enthielt laut der Auszeichnung eine Arbeit von Lotte Lindner &amp; Till Steinbrenner mit dem Titel &#8220;Lotte Lindner &amp; Till Steinbrenner&#8221;, Maße 69 x 107 x 220 cm, Gewicht 200 kg. Nachdem die Besucher der Eröffnung lange gewartet und gerätselt hatten, ob noch etwas passieren würde, gaben sie nach und nach auf. Als auch der letzte Besucher die Ausstellung verlassen hatte, kamen die beiden Künstler aus ihrer Transportkiste heraus. Diese Arbeit ist nicht nur ein Spiel mit den Erwartungen des Publikums sondern hinterfragt zudem in sehr grundsätzlicher Weise, von welchem Kunstbegriff wir ausgehen, wie <a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/46-89_Stadtkind_Mai_11.bmp2_722.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11674" title="46-89_Stadtkind_Mai_11.bmp2_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/46-89_Stadtkind_Mai_11.bmp2_722-300x207.jpg" alt="" width="300" height="207" /></a>wir Kunstwerke behandeln und wie wir uns ihnen gegenüber verhalten. Und sie zeigt, dass es Lotte Lindner &amp; Till Steinbrenner bei aller Beschäftigung mit dem eigene Körper nicht um eine Selbstbetrachtung geht, vielmehr sind es unser aller Denkmuster, Fragen, Wünsche und Erwartungshaltungen, die die Bezugspunkte ihrer Aktionen bilden. Lotte Lindner (*1971 in Bremen) und Till Steinbrenner (*1967 in Hildesheim, beide Studium an der HBK Braunschweig bei Marina Abramovic und John Armleder) arbeiten seit 2002 zusammen. Seither waren ihre Arbeiten in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen zu sehen, allein im letzten Jahr unter anderem im Kunstverein Göttingen, im Museu Berardo in Lissabon und in der Tate Modern in London. Außerdem erhielten sie bereits zahlreiche Preise und Stipendien, 2009 das begehrte New York Stipendium des Landes Niedersachsen. Derzeit bereiten sie gleich mehrere Projekte vor: eine große Arbeit für den Bremer Kunstfrühling, der am 5. Mai um 19 Uhr eröffnet (s. rechte Seite). Anschließend sind sie bei der Ausstellung Braunschweig Visite, 21. Mai bis 12. Juni, vertreten und sie werden am 4.6., 11-17 Uhr, am Löwenwall in Braunschweig eine Aktion mit dem Titel &#8220;Inauguration&#8221; starten, als erster Teil der dreiteiligen Arbeit &#8220;Der Weg&#8221; . Für das Festival Theaterformen inszenieren sie gemeinsam mit Anna Rispoli &#8220;Die Erfindung des Fahrstuhls&#8221; im holländischen EXPO-Pavillon, 23.6.-3.7., jeweils 21 Uhr. In Hildesheim findet dann noch das Projekt &#8220;Simulation&#8221; statt, 2./3.7., Hildesheimer Wallungen.</p>
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		<title>domino der offene treffpunkt für kinder in hannover-linden</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2011/04/domino-der-offene-treffpunkt-fur-kinder-in-hannover-linden/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 14:34:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtkinder engagiert]]></category>
		<category><![CDATA[2011-04]]></category>

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		<description><![CDATA[Linden gilt heutzutage als ein bunter Stadtteil, in dem unterschiedliche ethnische Gruppen Tür an Tür leben. Wenn man dort die neu eröffneten Szene-Bars, Boutiquen oder Cafés besucht, denkt man eher nicht daran, sich in einem „Stadtteil mit besonderem Entwicklungsbedarf“ zu befinden. Aber genau diese Bezeichnung trifft nach wie vor zu...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Linden gilt heutzutage als ein bunter Stadtteil, in dem unterschiedliche ethnische Gruppen Tür an Tür leben. Wenn man dort die neu eröffneten Szene-Bars, Boutiquen oder Cafés besucht, denkt man eher nicht daran, sich in einem „Stadtteil mit besonderem Entwicklungsbedarf“ zu befinden. Aber genau diese Bezeichnung trifft nach wie vor zu, so Nils Beckmann, Leiter des Kindertreffs der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Linden-Nord. Viele Kinder, die hier leben, sind von starker sozialer Benachteiligung und Armut betroffen. Der offene Treffpunkt DOMINO an der Bethlehemkirche versucht zu helfen. Die PSD Bank Hannover eG unterstützt diese Initiative mit einer Spende von 1.000,- Euro.</p>
<p>Portugiesisch, spanisch, italienisch, kurdisch, türkisch, deutsch oder afrikanisch – „die     Kinder, die hierher kommen sind, was die kulturelle Herkunft betrifft, sehr gemischt“, sagt Nils Beckmann, der seit Kurzem die Leitung des seit über 33 Jahre existierenden offenen Treffpunkts für Kinder übernommen hat. „Linden-Mitte liegt im Durchschnitt, aber Nord und Süd sind deutlich benachteiligte Stadtteile, wenn man Faktoren wie Bildungsabschlüsse, Schulempfehlungen und Einkommen betrachtet.“ Vor allem bei den vielen Alleinerziehenden sei die Armutsgefahr groß. Oft mangele es den Kindern an grundlegenden Dingen wie einem regelmäßigen warmen und gesundem Essen.</p>
<p>Die Kirchengemeinde Linden-Nord unternimmt etwas gegen diesen Notstand: Im Spiel- und Essraum von DOMINO finden Schulkinder von sechs bis 13 Jahren jeden Werktag ab 14 Uhr einen Mittagstisch vor. Getränke und Obst sind kostenlos. Für das Essen muss aber eine Kleinigkeit bezahlt werden. Nils Beckmann erklärt warum: „Das Mittagsessen kostet 50 Cent. Denn es geht auch darum, das Essen wertzuschätzen.“ Allerdings sei bei manchen Kindern zu beobachten, dass sie auch diesen geringen Betrag nicht aufbringen können. Mit ihnen werden dann natürlich individuelle Lösungen vereinbart. „Bei uns muss keiner hungern.“</p>
<p>Überdies finden die Kinder im offenen Treffpunkt viele Angebote für ihre Freizeitgestaltung. Sie spielen Billard und krökeln, toben sich auf Matten aus, basteln, spielen Gesellschaftsspiele und machen ihre Hausaufgaben. Der Treffpunkt spricht sich unter den Kindern herum.</p>
<p>Aber im DOMINO weiß man auch, wie wichtig der Bereich Bildung ist. „Wir nehmen uns viel vor in diesem Jahr“, sagt Beckmann. Im Hausaufgabenraum, in dem vier Laptops zur Verfügung stehen, wird eine Betreuung für Hausaufgaben stattfinden. Außerdem sollen Themen wie Berufskunde, Geschichte und Ernährung vermittelt werden – also praktisches Wissen, das den Kindern und Jugendlichen im Alltag weiterhilft. Das Ferienangebot mit Schwimmausflügen, Picknicken, Fahrten in den Heide Park oder ins Sea Life wird auch in diesem Jahr wieder angeboten. „Aber um das alles zu verwirklichen, brauchen wir ehrenamtliche Helfer. Auch nur ein oder zwei Stunden in der Woche den Kindern bei den Hausaufgaben zu helfen oder etwas vorzulesen, das reicht schon.“ Ob im Bereich Computerumgang, für das Gitarre- oder Schlagzeugspielen und für die anstehende Renovierung – Helfer werden in allen Bereichen benötigt.</p>
<p>In Deutschland hängen die sozialen Chancen eines Kindes immer noch stark von der Herkunft und dem sozialen und ökonomischen Hintergrund ab. In nur fünf von 35 OECD-Ländern ist der Zusammenhang zwischen dem sozialen Umfeld der Schüler und ihren schulischen Leistungen derzeit noch ausgeprägter als in Deutschland. Dass man bei diesem Problem nicht nur mit einer minimalen Aufstockung des Hartz-VI-Satzes weiterkommt, hat man im DOMINO längst verstanden. Zuwendung, lebensnahe Wissensvermittlung, Bildung und das Aufzeigen von Perspektiven werden ebenso benötigt.</p>
<p>In Zukunft will DOMINO auch Elternberatungen anbieten. Denn: „Den Kinder geht es ja auch nur gut, wenn es den Eltern gut geht“, sagt Beckmann. Wenn die Fördergelder ausreichen, sollen auch richtige Bildungsprogramme für die Eltern angeboten werden.</p>
<p><strong>Janine Klemmt</strong></p>
<p>DOMINO</p>
<p>Bethlehemplatz 1b</p>
<p>30451 Hannover</p>
<p>Tel. 0511-92399711</p>
<p>Spendenkonto:</p>
<p>Stadtkirchenkasse Hannover</p>
<p>Stadtsparkasse Kto.-Nr. 300 020</p>
<p>BLZ: 250 501 80</p>
<p>Verwendungszweck: Kirchengemeinde</p>
<p>Linden-Nord 715 DOMINO Bildung</p>
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		<title>café und bar vogelfrei</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 14:23:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtkinder essen]]></category>
		<category><![CDATA[2011-04]]></category>

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		<description><![CDATA[„Der Vogel ist von Alters her ein Symbol der körperlosen Seele und der freien Gedanken. Er soll Bilder von Hoffnung und Zuversicht vermitteln.“ Alles in allem ein stimmiges Café- &#038; Bar-Konzept mit tollem Design, frischen Zutaten und feinsten Speisen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/20-53_April_SK_2011_725.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11347" title="20-53_April_SK_2011_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/20-53_April_SK_2011_725-300x193.jpg" alt="" width="300" height="193" /></a>„Der Mensch lebt nicht von Brot allein, nach einer Weile braucht er einen Drink“, das weiß nicht nur Woody Allen. Diesen Monat nehmen wir unseren Drink in der Café &amp; Bar Vogelfrei im Herzen von Linden-Nord. Vorgänger war hier die griechische Taverne Marathon. Vor dem Einzug wurden die Räume komplett entkernt, renoviert und neu eingerichtet. Das Interieur wirkt jetzt minimalistisch, frisch, sauber und edel: dunkles Mobiliar und Parkett, große Wandbilder sowie eine lange, gemauerte Bar und knallrote Designerlampen. Ein Strommast mit Vögeln im separaten Raucherbereich rundet das Vogelfrei-Konzept ab. Es duftet noch leicht nach frischem Holz. Blickfang ist aber vor allem das DJ-Pult. Die dahinter hängenden Platten an der Wand bieten eine musikalische Auswahl vom Feinsten: Faith No More, The Doors, AC/DC, The Police. Nur eine fällt leicht aus dem Rahmen: Phil Collins. Umso überraschter sind wir, dass dezente Klänge von RH Factor unseren Abend begleiten. Am Wochenende gibt’s hier besonderes Soulfood vom Plattenteller: Für die musikalische Unterhaltung sorgen abwechselnde DJ&#8217;s mit Funk, Soul, Rock&#8217;n'Roll, Swing, Rhythm &amp; Blues und elektronischen Klängen. Außerdem gibt es kostenloses WLAN, eine Handy-Ladestation sowie jeden Dienstag „Game over“, einen offenen Spieleabend.</p>
<p>Doch nun zum Essen. Auf der überschaubaren Karte gibt es neben selbstgebackenem Kuchen und Brownies, internationale Gerichte mit deutschen, italienischen und arabischen Einflüssen. So finden sich unter den Vorspeisen, Suppen, Salate sowie kalte und warme Köstlichkeiten, zum Beispiel exotische Gaumenfreuden wie Hommos mit Sesampaste (4 Euro), indisches Curry (8,50 Euro) oder Klassiker wie Currywurst mit selbstgemachter Currysauce (5,80 Euro). Jede Woche gibt es zusätzlich ein wechselndes Spezialangebot, beispielsweise Fish &amp; Chips. Das Beste: Alle Gerichte liegen unter zehn Euro. Wir entscheiden uns für den frischen Rösti mit Lachs (7,50 Euro), Saltimbocca (Schweinefilet in Serranoschinken gewickelt, mit Salbeisoße und Basmatireis für 9,50 Euro) sowie die Suppe <a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/20-53_April_SK_2011-2_722.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11349" title="20-53_April_SK_2011-2_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/20-53_April_SK_2011-2_722-300x193.jpg" alt="" width="300" height="193" /></a>Vogelfrei aus einer Parmesan-Basilikum-Créme (4 Euro). Die Karte hat nicht zu viel versprochen. Es schmeckt wie es duftet – einfach köstlich: Das Fleisch ist auf den Punkt gebraten, der Rösti pikant, der Lachs zart und frisch und die Suppe überzeugt mit frischem Basilikum und einer angenehm sämigen Konsistenz. Allerdings vermissen wir eine große Pfeffermühle zum Nachwürzen. Dafür braucht in der Café &amp; Bar Vogelfrei niemand auf dem Trockenen zu sitzen. Neben dem reichhaltigen Getränkesortiment bestehend aus Longdrinks, Weinen, Spirituosen, Non-alcoholics und Kaffeespezialitäten kann man jeden Mittwoch seine Cocktails aus vier verschiedenen Kategorien für 3,50 Euro pro Getränk selbst mixen. Ob fruchtig oder herb – einfach die aufmerksame und charmante Bedienung nach der Zutatenliste fragen. Wer nach dem Essen eine chillige Auszeit braucht, kann die Drinks auch einfach auf einem der schwarzen Sofas in einer Art Lounge genießen. Ihren Namen Vogelfrei verdankt die Café &amp; Bar übrigens dem Chef persönlich: „Der Vogel ist von Alters her ein Symbol der körperlosen Seele und der freien Gedanken. Er soll Bilder von Hoffnung und Zuversicht vermitteln.“ Alles in allem ein stimmiges Café- &amp; Bar-Konzept mit tollem Design, frischen Zutaten und feinsten Speisen. Abzüge gibt’s lediglich bei der Beleuchtung, die teils zu sehr blendet. Und dann wäre da natürlich auch noch Phil Collins. Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten. Okay, Themenwechsel. Wie sagte John Lennon: „Zahme Vögel singen von Freiheit, wilde Vögel fliegen.“ Und wir Vögel fliegen auf die Café &amp; Bar Vogelfrei.</p>
<p><strong>Lotta Caspers</strong></p>
<p>Café &amp; Bar Vogelfrei</p>
<p>Elisenstraße 2230451 Hannover</p>
<p>Tel. 0511 – 56 86 83 38</p>
<p>www.vogelfrei-bar.de</p>
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