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	<title>STADTKIND - hannovermagazin &#187; stadtkinder essen</title>
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		<title>arancini street / brooklyn pizza</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 13:45:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtkinder essen]]></category>
		<category><![CDATA[2011-07]]></category>

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		<description><![CDATA[Italienische Restaurants gibt es in Hannover ja nun wirklich einige. Warum also an dieser Stelle ein weiteres vorstellen? Ganz einfach: Weil dieser Italiener eben nicht so ist wie alle anderen. Das kleine Restaurant, eigentlich eher ein Bringdienst, überrascht zuerst durch seine unkonventionelle Einrichtung. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/19-31_SK_Juli_2011_721.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13432" title="köstlich!" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/19-31_SK_Juli_2011_721-300x194.jpg" alt="" width="300" height="194" /></a>Italienische Restaurants gibt es in Hannover ja nun wirklich einige. Warum also an dieser Stelle ein weiteres vorstellen? Ganz einfach: Weil dieser Italiener eben nicht so ist wie alle anderen. Das kleine Restaurant, eigentlich eher ein Bringdienst, überrascht zuerst durch seine unkonventionelle Einrichtung. Als Tresen dient ein altmodisches Klavier, und die Kasse ist nicht nur im Retro-Look gestaltet, sondern scheint ein echtes, hölzernes Relikt aus den Zeiten von Pfennig und Mark zu sein. Diese prähistorischen Gegenstände finden sich neben modernen Bildern von Großstädten und Fußballern sowie den, typisch für italienische Restaurants, rot karierten Tischdecken.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/19-31_SK_Juli_2011-1_72.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13433" title="Arancini" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/19-31_SK_Juli_2011-1_72-300x194.jpg" alt="" width="300" height="194" /></a>Was auf den ersten Blick nicht zusammen passt, wird auf den zweiten schnell zum gemütlichen Ambiente. Nach diesen ersten Eindrücken setzen wir uns an einen der wenigen kleinen Tische und bekommen gleich darauf von einem freundlichen Kellner eine Karte in die Hand gedrückt. Beim Studieren des Angebots fällt uns zunächst nichts Besonderes auf. Pizza, Nudeln, Salate, Ciabatta, kleine Schnitzel. Alles da. Doch was ist das? Auf der vierten Seite der Karte ein Bild von etwas, das aussieht, wie eine ganze frittierte Kartoffel. Ein weiterer Blick in die Karte verrät, um was es sich wirklich handelt: Arancinis. Sie sind eine sizilianische Spezialität und bestehen aus gefüllten frittierten Reisbällchen. Man könnte sie sogar als Fast Food bezeichnen, weil man sie überall ganz einfach mit der Hand essen kann. Arancini Street / Brooklyn Pizza bietet zwei Varianten dieser Spezialität: Zum einen die Classico-Füllung, die sich aus Rinderhack, Tomatensauce, Erbsen, Karotten, Mozzarella, fein gehacktem Gemüse, mediterranen Gewürzen und Safranreis zusammensetzt. Zum anderen können Menschen mit nicht so empfindlichen Geschmacksnerven Arancini-Spicy bestellen und sich mal kräftig einheizen lassen. Wir sind begeistert von dem, was wir da lesen. Doch unser Test steht noch aus.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/19-31_SK_Juli_2011-2_72.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13434" title="Arancini Street" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/19-31_SK_Juli_2011-2_72-300x194.jpg" alt="" width="300" height="194" /></a>Zunächst bestellen wir uns eine Pizza. Und die kann sich jeweils schon mal sehen lassen. Der hauchdünne Teig ist knusprig, die Tomatensauce ausgesprochen würzig und die Pizza Bomba, die ausdrücklich scharfe Peperoni verspricht, bringt uns tatsächlich zum Weinen. Und das alles zu Preisen zwischen 5 und 8 Euro. Gut, wir mussten zwanzig Minuten auf unsere Bestellung warten, aber das hat sich gelohnt. Obwohl wir nun eigentlich schon satt sind, treibt uns unsere Neugier doch noch dazu, die Arancinis zu bestellen. Sie stehen binnen kurzer Zeit vor unseren Nasen, und wir wagen den Selbstversuch. Bei den ersten paar Bissen kann man noch nicht viel sagen, denn zunächst isst man lediglich frittierten Reis. Doch wenn man schließlich zur eigentlichen Füllung vordringt, erlebt man diverse Geschmacksexplosionen. Pech für uns war nur, dass wir die Masse der Arancinis ziemlich unterschätzt haben. Bei 240 Gramm Reis für 3 Euro haben wir uns eher einen Snack für zwischendurch vorgestellt, aber eigentlich kann man eine Arancini gut als kleine Mahlzeit bezeichnen. Fazit: Die Bedienung ist freundlich und die Pizza lecker, dochHighlight sind eindeutig die Arancinis. Sie werden sich mit Sicherheit bald immer größerer Beliebtheit bei den Hannoveranern erfreuen und wenn Burger King und Co nicht aufpassen, kicken sie irgendwann den Big Mac vom Thron der beliebtesten Snacks.</p>
<p><strong>Sina Schneider</strong></p>
<p><em>Arancini Street / Brooklyn Pizza</em><br />
<em>Marienstraße 38</em><br />
<em>30171 Hannover</em><br />
<em>Tel. 0511 &#8211; 81 82 83</em><br />
<em>www.arancini-street.com / www.brooklyn-pizza.de</em></p>
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		<title>hbx – stadtbrauerei am aegi</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 09:32:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtkinder essen]]></category>
		<category><![CDATA[2011-06]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonntags gibt’s außerdem Brunch mit Live-Cooking und einer Spielecke für die Kleinen. Dazu kann man in einer Brauereiführung natürlich alles über die Herstellung des Kulturguts Bier lernen, vom Gerstenkorn zum fertigen Gebräu. Fazit: Manchmal braucht man den dritten Blick. Es lohnt sich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/08-21_SK_Juni_2011_725.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13282" title="hbx" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/08-21_SK_Juni_2011_725-300x193.jpg" alt="" width="300" height="193" /></a>Der erste Eindruck ist entscheidend, sagt man, denn wir entscheiden innerhalb von wenigen Sekunden, ob wir jemanden sympathisch oder unsympathisch finden. Ist die Schublade dann einmal zugemacht, wird sie nicht mehr so schnell geöffnet. Und tatsächlich: Vor mehr als einem Jahr bekam die HBX an dieser Stelle ganz schön ihr Fett weg: Das HBX-Abendbrot sei schlechtere Krankenhauskost, der Bau ein Terrarium für Territoriums-Touristen und Masse statt Klasse das Programm beim Essen. Wollten wir zuerst nicht glauben, also folgte ein zweiter Versuch: wieder nicht geschmeckt, wieder nicht gefallen, abgehakt. Doch manchmal muss und sollte man ein drittes Mal hinsehen. Das haben wir jetzt getan und festgestellt: Die HBX-Schublade müssen wir wieder aufmachen! Es ist gut, nein, es ist noch viel besser. Vielleicht hat sich seit unserem letzten Besuch etwas verändert. Vielleicht lagen wir damals auch schlicht falsch.</p>
<p>Die Stadtbrauerei am Aegi ist anders. Bierzeltgarnituren, Dirndl, Wirtshaus-Atmosphäre und Oktoberfest-Flair sucht man hier vergeblich. Was man stattdessen findet: ein modernes, schönes Ambiente, stilvolles Inventar, Liebe zum Detail und ein stimmiges Konzept. Warum muss Brauerei immer gleich Klischee sein? Die HBX macht vor, dass es auch anders geht, denn in der Stadtbrauerei verstellt man sich nicht. Man tut nicht so, als wären wir in München anno 1800. Um selbst gebrautes Bier und gut bürgerliche Kost anzubieten, muss man nicht altbacken und rustikal sein, vermittelt uns die HBX-Brauerei. Also verabschieden wir uns erst mal von unserem eigenen Klischee einer Stadtbrauerei – genießen einfach die Atmosphäre und konzentrieren uns aufs Essen.</p>
<p>Die Speisekarte vor den Augen lässt Freunden der deftigen Hausmannskost das Wasser im Mund zusammenlaufen, denn das Angebot ist durch und durch herzhaft – und trotzdem originell. Wir entscheiden uns für das Hannoversche Rundstück und Des Brauers Brotzeit. Beides deftig, herzhaft, gut bürgerlich und erschwinglich mit 6,8o Euro für den Schweinebraten mit Schmorzwiebeln im runden Roggenbrötchen und 11,40 Euro für eine Platte voller kalter Wurst- und Fleischspezialitäten plus Brot. Das Rundstück überzeugt mit gut gewürztem, zartem Schweinebraten. Die Brotzeit-Platte kommt optisch sehr ansprechend garniert daher und mischt Frikadelle, gebackenen Leberkäse, Rauchwürstchen, saftigen Schweinebraten, Roastbeef und verschiedene Brotsorten mit Salaterfrischung zu einem stärkenden Abendbrot. Das Essen ist zwar ohne viel Schnickschnack und auf das Wesentliche reduziert (deftiges Fleisch), dafür hält es aber, was die HBX verspricht: gut bürgerliche Küche.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/08-21_SK_Juni_2011-1_72.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13281" title="hbx" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/08/08-21_SK_Juni_2011-1_72-300x193.jpg" alt="" width="300" height="193" /></a>Dazu gibt’s natürlich frisch gebrautes Bier in großer Auswahl. Jeder Bierfreund sollte unter den Selbstgebrauten fündig werden. Zur Wahl stehen das 1303er Pils (goldgelb und herb – der Klassiker), das HannoverPils (ebenso goldgelb, aber mild – eher weiblich orientiert), das HannoverDunkel (malzaromatisch – für den herberen Typen), HannoverWeizen (bernsteinfarbend – für den Gast aus südlicheren Gefilden) und das HannoverWeiße (mit Waldmeister oder Himbeer verfeinert – für den Experimentierfreudigen). Wir entscheiden uns für das HannoverPils, das leicht, erfrischend, mild und perfekt gezapft daherkommt – eine Gaumenfreude, die einem die Frage aufzwingt: Kann ich das auch mitnehmen? Man kann! Wem’s richtig gut geschmeckt hat, der kann die Biersorte seiner Wahl in der Flasche, im Kasten, in der Hopfenkanne oder sogar im Fass mitnehmen.</p>
<p>Apropos Fass: in der HBX Brauerei darf man selbst ans Fass. Auf Bestellung wird das Stammtisch-Fass zum Selberzapfen organisiert. Und das ist nur eines von vielen verschiedenen Specials: Für Fondue- und Currywurst-Freunde bietet die HBX den Currywurst-Brunnen, es gibt immer wechselnde Aktionstage (zum Beispiel den Schnitzeltag) und außerdem ein aktuelles Saisonbier. Sonntags gibt’s außerdem Brunch mit Live-Cooking und einer Spielecke für die Kleinen. Dazu kann man in einer Brauereiführung natürlich alles über die Herstellung des Kulturguts Bier lernen, vom Gerstenkorn zum fertigen Gebräu. Fazit: Manchmal braucht man den dritten Blick. Es lohnt sich.</p>
<p><strong>Janina Schendel</strong></p>
<p><em>HBX – Stadtbrauerei am Aegi</em><br />
<em>Osterstr. 64</em><br />
<em>30159 Hannover</em><br />
<em>Tel. 0511 – 898 22 5</em><br />
<em>www.hbx-hannover.de</em></p>
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		<title>café bistro bar nirwana</title>
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		<pubDate>Sun, 01 May 2011 10:27:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtkinder essen]]></category>
		<category><![CDATA[2011-05]]></category>

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		<description><![CDATA[„Kein Fleisch zu essen bedeutet, in jenen Strom einzutauchen, der ins Nirwana führt“, lautet ein spiritueller Ansatz Buddhas. Ein Leitmotiv, das die Brüder Manuel und Miguel Wetzig dazu inspirierte, ein veganes Café im Herzen von Linden zu eröffnen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/08-20_Stadtkind_Mai_11-2_72.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-11281" title="08-20_Stadtkind_Mai_11-2_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/08-20_Stadtkind_Mai_11-2_72-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>„Kein Fleisch zu essen bedeutet, in jenen Strom einzutauchen, der ins Nirwana führt“, lautet ein spiritueller Ansatz Buddhas. Ein Leitmotiv, das die Brüder Manuel und Miguel Wetzig dazu inspirierte, ein veganes Café im Herzen von Linden zu eröffnen. Bisher ist es in Hannover einzigartig: Im „Nirwana“ gibt es neben fair gehandeltem Bio-Kaffee, Tee aus kontrolliert ökologischem Anbau, frisch gepressten Säften und Cocktails auch Kuchen, Eis, Snacks und Fingerfood – alles rein pflanzlich und garantiert ohne tierische Produkte! Im Gegensatz zu vegetarischen Speisen, die fleischlos sind, wird bei veganen Gerichten nicht nur der Zusatz von Fleisch vermieden, sondern auch auf die Zugabe von Gelatine, Fisch und Tierprodukten wie Milch, Eier und Honig verzichtet. Vegan zu leben heißt aber nicht allein, auf eine besondere Art der Ernährung zu achten. So werden zum Beispiel nur Kosmetika konsumiert, die nicht auf Tierversuchen basieren. Manuel und Miguel, die beide vegan leben, liegt dieser ganzheitliche Ansatz sehr am Herzen. In ihrem Lokal werden Theorie und Praxis verbunden: Es liegen zahlreiche Flyer zum Thema Tier-, Umweltschutz und Fair Trade aus sowie verschiedene Rezepte zum Zubereiten von Speisen auf der Basis von Tofu. Außerdem gibt es eine „Hundetankstelle“, an der sich die Vierbeiner ebenfalls stärken können. Übrigens: Das Mitbringen von trockenem, alten Brot ist erwünscht – es kommt dem Pferdegnadenhof Arpke-Immensen zugute.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/08-20_Stadtkind_Mai_11_721.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11285" title="08-20_Stadtkind_Mai_11_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/08-20_Stadtkind_Mai_11_721-300x277.jpg" alt="" width="300" height="277" /></a>Betritt man das Lokal, fällt einem bereits im Eingangsbereich das stimmige Ausstattungskonzept ins Auge: weinrote Wände, dunkle Sitzmöglichkeiten an robusten Tischen, ein braunes Ledersofa, auf dem beige Kissen und Decken zum Lümmeln einladen. Accessoires wie Spiegel mit Zierrand, die das 30-Mann-Lokal optisch vergrößern und rote Lacklampen sowie Schwarz-Weiß-Fotos runden das Erscheinungsbild ab. Das Auge isst schließlich mit! Und so werfen wir einen Blick auf die Speisekarte. Wer bei vegan nun an fades Grünzeug denkt, wird von dem überschaubaren Angebot überrascht: Gulasch, Burger, Hot Dogs, Pizza, Suppen, Salate und Pasta stehen zur Auswahl. Da alle Gerichte unter fünf Euro liegen, bestellen wir querbeet, dazu gibt’s Rhabarberschorle und Wein. Bereits kurze Zeit später steht das Essen auf dem Tisch: Cheeseburger mit vegetarischem Käse (3 Euro), Hot Dog (2,80 Euro), Hawaii-Salat (2,30 Euro), Pasta Bolognese (4,50 Euro) und Nudelsalat (2,50 Euro). Die Salate schmecken frisch, vor allem die Frühlinszwiebeln verleihen dem Hawaii-Salat einen raffinierten Pfiff. Die Pasta mit vegetarischer Bolognese mundet köstlich und selbst mein sonst non-vegetarischer Begleiter vermisst dabei kein Fleisch! Lediglich beim Burger harpert es etwas: Das Soja-Schnitzel ist zu sehr durchgegart. Auch auf schnörkelhafte Deko wird kein Wert gelegt, was aber nicht wirklich stört – schließlich sind hier Männer am Werk. Dafür ist die auserlesene Weinkarte und die erstklassige Beratung dazu einsame Spitze. Als Nachtisch gibt’s noch etwas von der Space Bar auf die Hand: Vegetarische Würstchen von herzhaft-würzig bis pikant-scharf.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/08-20_Stadtkind_Mai_11-3_721.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-11284" title="08-20_Stadtkind_Mai_11-3_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/08-20_Stadtkind_Mai_11-3_721-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Nach diesem Abend haben wir keinen Zweifel, dass sich das „Nirwana“ mit seinem runden Konzept und den unschlagbaren Preisen etablieren wird. Schon lange haben wir nicht mehr so leckeren Rotwein genossen. Übrigens: Das Lokal hat auch noch andere positive Gimmicks zu bieten: „Fast“ freie Musikwünsche, eine Kinderspielecke, kostenloses W-Lan, Darts und Gesellschaftsspiele sowie Zeitschriften und Bücher zum Schmöckern. Außerdem kann das Lokal für Geburtstage, Junggesellenabschiede oder Seminare gebucht werden. Also, nix wie hin, Gutens tun, genießen und: „Mampf dem Klimawandel!“</p>
<p><strong>Anna Pakosch</strong></p>
<p>Café Bistro Bar Nirwana</p>
<p>Davenstedter Straße 27,</p>
<p>30449 Hannover</p>
<p>Tel. 0511 – 30 05 39 28</p>
<p>www.nirwana-hannover.de</p>
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		<title>café und bar vogelfrei</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2011/04/cafe-und-bar-vogelfrei/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 14:23:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtkinder essen]]></category>
		<category><![CDATA[2011-04]]></category>

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		<description><![CDATA[„Der Vogel ist von Alters her ein Symbol der körperlosen Seele und der freien Gedanken. Er soll Bilder von Hoffnung und Zuversicht vermitteln.“ Alles in allem ein stimmiges Café- &#038; Bar-Konzept mit tollem Design, frischen Zutaten und feinsten Speisen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/20-53_April_SK_2011_725.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11347" title="20-53_April_SK_2011_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/20-53_April_SK_2011_725-300x193.jpg" alt="" width="300" height="193" /></a>„Der Mensch lebt nicht von Brot allein, nach einer Weile braucht er einen Drink“, das weiß nicht nur Woody Allen. Diesen Monat nehmen wir unseren Drink in der Café &amp; Bar Vogelfrei im Herzen von Linden-Nord. Vorgänger war hier die griechische Taverne Marathon. Vor dem Einzug wurden die Räume komplett entkernt, renoviert und neu eingerichtet. Das Interieur wirkt jetzt minimalistisch, frisch, sauber und edel: dunkles Mobiliar und Parkett, große Wandbilder sowie eine lange, gemauerte Bar und knallrote Designerlampen. Ein Strommast mit Vögeln im separaten Raucherbereich rundet das Vogelfrei-Konzept ab. Es duftet noch leicht nach frischem Holz. Blickfang ist aber vor allem das DJ-Pult. Die dahinter hängenden Platten an der Wand bieten eine musikalische Auswahl vom Feinsten: Faith No More, The Doors, AC/DC, The Police. Nur eine fällt leicht aus dem Rahmen: Phil Collins. Umso überraschter sind wir, dass dezente Klänge von RH Factor unseren Abend begleiten. Am Wochenende gibt’s hier besonderes Soulfood vom Plattenteller: Für die musikalische Unterhaltung sorgen abwechselnde DJ&#8217;s mit Funk, Soul, Rock&#8217;n'Roll, Swing, Rhythm &amp; Blues und elektronischen Klängen. Außerdem gibt es kostenloses WLAN, eine Handy-Ladestation sowie jeden Dienstag „Game over“, einen offenen Spieleabend.</p>
<p>Doch nun zum Essen. Auf der überschaubaren Karte gibt es neben selbstgebackenem Kuchen und Brownies, internationale Gerichte mit deutschen, italienischen und arabischen Einflüssen. So finden sich unter den Vorspeisen, Suppen, Salate sowie kalte und warme Köstlichkeiten, zum Beispiel exotische Gaumenfreuden wie Hommos mit Sesampaste (4 Euro), indisches Curry (8,50 Euro) oder Klassiker wie Currywurst mit selbstgemachter Currysauce (5,80 Euro). Jede Woche gibt es zusätzlich ein wechselndes Spezialangebot, beispielsweise Fish &amp; Chips. Das Beste: Alle Gerichte liegen unter zehn Euro. Wir entscheiden uns für den frischen Rösti mit Lachs (7,50 Euro), Saltimbocca (Schweinefilet in Serranoschinken gewickelt, mit Salbeisoße und Basmatireis für 9,50 Euro) sowie die Suppe <a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/20-53_April_SK_2011-2_722.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11349" title="20-53_April_SK_2011-2_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/20-53_April_SK_2011-2_722-300x193.jpg" alt="" width="300" height="193" /></a>Vogelfrei aus einer Parmesan-Basilikum-Créme (4 Euro). Die Karte hat nicht zu viel versprochen. Es schmeckt wie es duftet – einfach köstlich: Das Fleisch ist auf den Punkt gebraten, der Rösti pikant, der Lachs zart und frisch und die Suppe überzeugt mit frischem Basilikum und einer angenehm sämigen Konsistenz. Allerdings vermissen wir eine große Pfeffermühle zum Nachwürzen. Dafür braucht in der Café &amp; Bar Vogelfrei niemand auf dem Trockenen zu sitzen. Neben dem reichhaltigen Getränkesortiment bestehend aus Longdrinks, Weinen, Spirituosen, Non-alcoholics und Kaffeespezialitäten kann man jeden Mittwoch seine Cocktails aus vier verschiedenen Kategorien für 3,50 Euro pro Getränk selbst mixen. Ob fruchtig oder herb – einfach die aufmerksame und charmante Bedienung nach der Zutatenliste fragen. Wer nach dem Essen eine chillige Auszeit braucht, kann die Drinks auch einfach auf einem der schwarzen Sofas in einer Art Lounge genießen. Ihren Namen Vogelfrei verdankt die Café &amp; Bar übrigens dem Chef persönlich: „Der Vogel ist von Alters her ein Symbol der körperlosen Seele und der freien Gedanken. Er soll Bilder von Hoffnung und Zuversicht vermitteln.“ Alles in allem ein stimmiges Café- &amp; Bar-Konzept mit tollem Design, frischen Zutaten und feinsten Speisen. Abzüge gibt’s lediglich bei der Beleuchtung, die teils zu sehr blendet. Und dann wäre da natürlich auch noch Phil Collins. Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten. Okay, Themenwechsel. Wie sagte John Lennon: „Zahme Vögel singen von Freiheit, wilde Vögel fliegen.“ Und wir Vögel fliegen auf die Café &amp; Bar Vogelfrei.</p>
<p><strong>Lotta Caspers</strong></p>
<p>Café &amp; Bar Vogelfrei</p>
<p>Elisenstraße 2230451 Hannover</p>
<p>Tel. 0511 – 56 86 83 38</p>
<p>www.vogelfrei-bar.de</p>
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		<title>bar-restaurant tremendo</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2011/03/bar-restaurant-tremendo/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 14:49:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtkinder essen]]></category>
		<category><![CDATA[2011-03]]></category>

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		<description><![CDATA[Aloha! Süßes trifft Herzhaftes und karibisches Flair löst deutsche Rustikalität ab. Dort wo einst in der List das bodenständige „Kartoffelhaus“ sein Zuhause hatte, versprüht nun Karibik-Feeling seinen kulinarischen Charme.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Gericht-11.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-10281" title="Gericht 1" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Gericht-11-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Aloha! Süßes trifft Herzhaftes und karibisches Flair löst deutsche Rustikalität ab. Dort wo einst in der List das bodenständige „Kartoffelhaus“ sein Zuhause hatte, versprüht nun Karibik-Feeling seinen kulinarischen Charme: Eine strohbedachte Cocktailbar, Bananenblätter und Bambus-Deko, Kokosnüsse als Kerzenständer, dezente Wandbildmotive, braunes Parkett sowie dunkle Stühle und Tische. Neben exotischen Fisch- und Fleischplatten dominieren vor allem typisch karibische Beilagen, Gewürze und Zutaten die Speisekarte, so zum Beispiel Kokosmilch, Kochbanane oder Maniokwurzel. Aber auch Genießer, die mit Geschmacksexplosionen dieser Art nichts anfangen können, kommen auf ihre Kosten: Leichte, mediterrane Pastagerichte verschiedenster Art laden zum Schlemmen ein. Zu jeder Hauptspeise kann man beliebig die Beilage wählen: frittierte Süßkartoffeln, gekochte Maniokwurzeln, Kochbananen-Püree, Reis mit Erbsen oder einen schlichten Beilagensalat.</p>
<p>Auf der Internetseite www.restaurant-tremendo.de kann man vorab nicht nur einen Blick in die Speisekarte werfen (Hauptgerichte zwischen 9 bis 18 Euro), sondern wird auch liebevoll vorgewarnt: „Unser Küchenteam ist stets bemüht (&#8230;) Wir (&#8230;) bitten um Verständnis, falls die Zubereitung vereinzelt etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt.“ Doch kaum angekommen, ist davon nichts zu spüren. Die freundliche Bedienung ist den ganzen Abend sehr aufmerksam und steht gern beratend zur Seite: „Kombinieren Sie doch die Hauptspeise vielleicht besser mit der anderen Beilage, sonst könnte es zu trocken sein.“</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Gericht-21.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10282" title="Gericht 2" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Gericht-21-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Um die Wartezeit vorsichtshalber zu verkürzen, greifen wir zur Cocktailkarte: Starters, Coladas, Tropicals, Margaritas und Daiquiris sind in der Happy Hour zwischen 18 und 21 Uhr für erschwingliche 3,50 Euro zu haben. Auf Wunsch werden für weitere 2,50 Euro Nachos mit verschiedenen Dips serviert. Im Sommer kann man die Cocktails übrigens auch auf der Außenterrasse genießen, im Winter gern im separaten Raucherraum – vielleicht in Kombination mit einer kolumbianischen Zigarre (siehe Speisekarte)? Wir haben kaum angestoßen, da kommt auch schon unsere Bestellung: „Parillada de Pescado“ – ein gemischter Fischteller bestehend aus Red Snapper, Papageifisch, Schwertfischfilet und Riesenscampi für 16 Euro sowie „Parrillada Caribena“ – ein gemischter Grillteller mit Rumpsteak, Lammkarrée und Putenfilet mit pikant-karibischer Jerk-Mischung für 16,50 Euro.</p>
<p>Nicht nur, dass die Portion riesig ist, es schmeckt auch genauso gut wie es duftet: Rumpsteak und Lammkarrée sind erfreulich zart, das Putenfilet nicht zu trocken, die Risenscampi saftig gegrillt, die Süßkartoffeln fruchtig-weich und der Fisch ist herrlich grätenfrei zubereitet. Raffiniert ist aber vor allem die Kombination der Gewürze: feine Chilischotenstreifen, Koriander, Paprika oder auch Ingwer durchziehen den Sud unserer Teller und benebeln unsere Sinne auf angenehme Art und Weise. Übrigens bietet das Tremendo auch eine erschwingliche Mittagskarte. Die Preise liegen zwischen 4,90 und 8,90 Euro pro Gericht.</p>
<p>Die „Ritmo del Caribe“-Veranstaltungen und Showeinlagen, die von Zeit zu Zeit im Abendprogramm angeboten werden, entführen den Gast komplett in die Welt der Karibik.</p>
<p>Unser Fazit? Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angemessen und sehr zufrieden stellend. Frische Zutaten, die für die Zubereitung verwendet werden, sorgen für einen beglückenden Gaumenschmaus. Insbesondere die Cocktails haben es in sich. Kleine Abzüge gibt’s lediglich bei der Deko: Hier fehlt noch die Liebe zum Detail, wie zum Beispiel ein Sandstrand zumindest auf der Außenterrasse, definitiv passendere Servietten, wesentlich mehr Früchte am Cocktailglas und vielleicht karibische, mit Baströckchen bekleidete Schönheiten, die diese servieren. Aber vielleicht spricht da aus uns auch nur der Iced Tea aus Long Island&#8230;</p>
<p><strong>Lotta Caspers</strong></p>
<p><em>www.restaurant-tremendo.de</em></p>
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		<title>s bar kitchen &amp; drinks</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 14:28:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtkinder essen]]></category>
		<category><![CDATA[2011-02]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon mal das Essen vom King of Rock’n’Roll persönlich serviert bekommen? Es ist Sonntag, 13 Uhr, Zeit fürs Katerfrühstück. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon mal das Essen vom King of Rock’n’Roll persönlich serviert bekommen? Es ist Sonntag, 13 Uhr, Zeit fürs Katerfrühstück. Als eingefleischte Otto-Fans hat uns das Lokal im Herzen der Nordstadt immer mit günstigen Speisen und Getränken versorgt. Doch im letzten Jahr machte das in die Jahre gekommene Lokal endgültig die Schotten dicht. Seit Dezember befindet sich nun an der Lutherkirche/Ecke Hahnestraße die S Bar, die es heute unter die Lupe zu nehmen gilt.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Gericht-1.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-10075" title="Gericht 1" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Gericht-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Gespannt betreten wir den Eckladen und trauen unseren Augen kaum: Modernes Design im minimalistischen Lounge-Stil, ein frischer, sauberer Anstrich, ein amerikanisches 50er-Jahre-Sofa. Das Interieur wirkt zurückhaltend aber edel. Übrigens: Ein besonderes Gimmick befindet sich auf der Männertoilette, mehr wird nicht verraten. Die ehemaligen Holzbänke im Stil à la „Muttis Küchenessecke“ mussten den jetzt dunklen, großzügigen Holztischen und Polsterstühlen weichen. Noch ist der Laden recht leer und es vergeht keine Minute, da wird bereits unsere Bestellung aufgenommen. Als Vorspeise gibt es Ingwer-Möhren-Suppe, Bruschetta und das Nonplusultra: Kartoffelpuffer für erschwingliche 4,50 Euro (Katerfrühstück!).</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Gericht-2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10076" title="Gericht 2" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Gericht-2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Während wir auf unser Essen warten, entdecken wir in einigen Ecken Gitarren, Plakate, Old-School-Radios und Figuren – eine Hommage an den King persönlich: Elvis Presley. Auf die Nachfrage, was es denn damit auf sich habe, blinzelt der dunkelhaarige Mann mit den auffälligen Koteletten, der uns das Essen serviert, nur geheimnisvoll. Doch der Gaumenschmaus lenkt uns zu sehr ab, um diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen: Die Suppe ist heiß und frisch, die Bruschetta knackig, die Tomaten fruchtig und die Kartoffelpuffer ein Gedicht! Allmählich füllt sich das Lokal: Mütter mit Kindern, Studenten, es  herrscht bunter Trubel eines gemischten Publikums. Begeistert von den frischen Zutaten und dem durchgehend freundlich-charmantem Service, bekommen wir Lust auf mehr und greifen erneut zur Karte: Lachsfilet auf Tomatenvinaigrette, Burger sowie Ravioli in Tomaten-Käse-Sauce. Auch hier wird wert auf Qualität und Frische gelegt: Der Lachs ist wunderbar zart und saftig, die Ravioli sind hausgemacht und pikant. Es fällt sogar schwer, die Finger von der Salatbeilage zu lassen. Zum Schluss folgt eine Portion selbst gemachtes, wenn auch vielleicht etwas zu süßes, Tiramisu. Wir sind glücklich, gesättigt und müssen anerkennen: Bei diesem Preis-Leistungs-Verhältnis von vier bis zwölf Euro pro Gericht hätte selbst das Otto nicht mithalten können. Die S Bar bietet schließlich alles was das Herz begehrt: Von Frühstück über Mittagstisch, Kaffee und Kuchen, Snacks und überschaubaren Speisen bis hin zu einer Eiskarte im Sommer und Cocktails am Abend. Und dann gelingt es uns doch noch, das Geheimnis um den Kotelettenmann zu lüften: Tode Banjanski, einer der S Bar-Betreiber, ist ein international erfolgreicher Elvis-Imitator! Dass er demnächst in der S Bar seine Hüften kreisen lässt, ist gar nicht so abwegig. Die Rubrik „Specials und Veranstaltungen“ der Homepage befindet sich zwar noch in der Aufbauphase, geplant sind aber auch Themenabende à la „Viva Las Vegas“. Eins ist klar: Wir kommen wieder! Ob für einen Snack zwischendurch oder für einen gemütlichen Schlemmer-Abend – wer gutes Essen liebt, gehört in die S Bar. Nichts wie hin!</p>
<p><strong>Lotta Caspers</strong></p>
<p><strong>www.s-bar-hannover.de</strong></p>
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		<title>street kitchen – viet cuisine</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 13:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtkinder essen]]></category>
		<category><![CDATA[2011-01]]></category>

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		<description><![CDATA[„Zurück in die Urzeit der Esskultur“ ist der Slogan von Street Kitchen auf der Limmerstraße. Was sich dahinter wohl verbirgt? Archaisch Ungekochtes, selbst Gesammeltes oder gar selbst Erlegtes? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Street-Kitchen.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-10511" title="Street Kitchen" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Street-Kitchen-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>„Zurück in die Urzeit der Esskultur“ ist der Slogan von Street Kitchen auf der Limmerstraße. Was sich dahinter wohl verbirgt? Archaisch Ungekochtes, selbst Gesammeltes oder gar selbst Erlegtes? Eher nicht, Street Kitchen meint mit „Urzeit“ die Zeit vor künstlichen Aromen und Neurotransmittern, die als Geschmacksverstärker herhalten müssen, Glutamat zum Beispiel. Nach traditionellen vietnamesischen Rezepten soll hier gekocht werden, aber mit frischen Zutaten aus der Region. Ganz nach vietnamesischer Straßenstände-Manier: An südostasiatischen Straßenständen – das weiß jeder Reisende – gibt es das leckerste, frischeste, preiswerteste, kurz: das beste Essen.</p>
<p>Street Kitchen auf der Limmerstraße ist ein kleines Restaurant und kein Straßenstand. Angesichts der momentanen Minusgrade freut sich der Besucher aber über das Nichtvorhandensein dieses kleinen Stücks Authentizität. Als wir hereinkommen, sitzt das freundliche Personal gerade entspannt im Restaurant und nimmt eine kleine Stärkung zu sich, was der ganzen Atmosphäre einen familiären Touch gibt. Trotzdem wird auf jede Regung der Gäste geachtet, der Service steht an oberster Stelle. Die Einrichtung von Street Kitchen wirkt zwar eher wie die eines etwas in die Jahre gekommenen Bistros, neue Tische und Bänke werden aber bald geliefert und eine Renovierung sei bereits geplant, wird uns gesagt.</p>
<p>Auch wenn das Design der Einrichtung nicht ganz nach Vietnam aussieht, das junge Personal tut es, denn die Bedienung kommt tatsächlich aus Vietnam. Zusammen mit der kostenlosen Vorsuppe bringt sie einen Hauch von Hanoi mit an den Tisch und damit modernes, asiatisches Großstadtfeeling mit einer sehr kreativen Arbeitskleidung: Eine kariert-glitzernde Weste mit Krawatte erinnert ein bisschen an asiatische Musikvideos und ist auf jeden Fall original asiatischer Style fern ab von Klischee-Kimonos.</p>
<p>Bis jetzt macht das vietnamesische Restaurant eine ziemlich gute Figur, aber man soll den Tag ja bekanntlich nicht vor dem Abend loben, erst einmal das Hauptgericht abwarten. Aus dem vielfältigen Angebot auf der Speisekarte mit fast täglich wechselnden Spezialgerichten haben wir uns für „Bun Ga Xao Sa“ entschieden.</p>
<p>Laut Beschreibung verbirgt sich hinter dem exotischen Namen „Hühnerfilet mit Zitronengras auf Glasnudeln und frischem Salat“, für günstige 5,50 Euro. Nach einer gefühlten halben Minute stand unsere Bestellung schon auf dem Tisch, und nach einer Stunde waren wir noch nicht fertig mit dem Essen, denn die Portionen sind stets so groß, dass wirklich jeder satt wird.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Vietnam-Cuisine.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10510" title="Viet Cuisine" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Vietnam-Cuisine-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Schade um das Essen, das übrig bleibt, haben wir gedacht. Das Hühnerfilet war unglaublich zart, das Zitronengras sehr erfrischend, der Salat ganz schön knackig, die Sesamkörner brachten die interessante und das Chili die leicht scharfe Note – eine Kompositon, die alle Geschmacksnerven aktiviert, ein Essen, in das man sich am liebsten reinsetzen würde! Laut meiner Vietnam-erfahrenen Begleitung sei „Bun Ga Xao Sa“ außerdem so original gewesen, dass bei ihr sofort Urlaubsgefühle geweckt wurden.</p>
<p>Zu unserer Freude wurden uns die Reste  eingepackt, sodass das Vergnügen zu Hause weitergehen konnte. Wer von vornherein im Wohnzimmer vietnamesisch schlemmen möchte, kann sich alle Gerichte auch zum Mitnehmen bestellen, und das scheint sich bei vielen Lindenern bereits herumgesprochen zu haben, denn während wir im Restaurant saßen, war ein reges Kommen und Gehen von Freunden der vietnamesischen Küche zu beobachten.</p>
<p>Kein Wunder, denn wer Vietnamesisch liebt, muss zu Street Kitchen. Wer sich noch nicht sicher ist, ob er vietnamesische Kompositionen mag, sollte aber ebenfalls einen Besuch wagen und sich überzeugen lassen, denn Street Kitchen ist ein kleines, aber feines Highlight auf der Limmerstraße.</p>
<p><strong>Janina Schendel</strong></p>
<p>www.streetkitchen-viet-cuisine.de</p>
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		<title>enchilada – puro méxiko</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/12/enchilada-%e2%80%93-puro-mexiko/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 12:42:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtkinder essen]]></category>
		<category><![CDATA[2010-12]]></category>

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		<description><![CDATA[„Fiesta, Fiesta Mexicana!“ Arm in Arm, leicht wankend, aber bestens gelaunt treten meine Freundin und ich aus der Tür, hinaus auf die Knochenhauerstraße in der Altstadt. Was war passiert? Wir hatten uns natürlich nicht einfach in der neuen mexikanischen Bar Enchilada betrunken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/19_SK_Dezember_2010.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11871" title="19_SK_Dezember_2010" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/19_SK_Dezember_2010-300x193.jpg" alt="" width="300" height="193" /></a>„Fiesta, Fiesta Mexicana!“ Arm in Arm, leicht wankend, aber bestens gelaunt treten meine Freundin und ich aus der Tür, hinaus auf die Knochenhauerstraße in der Altstadt. Was war passiert? Wir hatten uns natürlich nicht einfach in der neuen mexikanischen Bar Enchilada betrunken. – Nein: Im Dienste der unabhängigen Berichterstattung testeten wir einen Abend lang unermüdlich die riesige Getränkekarte des Mexikaners. Hoch und runter. Da an dieser Stelle „Stadtkinder“ sonst immer „essen“, wurde es höchste Zeit für „Stadtkinder trinken“:</p>
<p>„Was darf’s sein?“ Kaum hatten wir uns gesetzt, war die freundliche Bedienung auch schon an unserem Tisch. Wir waren allerdings noch völlig überfordert. Die Getränkekarte ist riesig. Auf 15 Seiten blättert man sich durch Margaritas, Classics, Caipis, Coladas, Rum-Drinks, sogenannte Fancy-Drinks, Wodka-Drinks, Cervezas (Biere), Vinos, Bio-Smoothies und vieles mehr. Außerdem machen es einem die vielen leckeren Kleinigkeiten – Mozzarellasticks, Garnelenspieße und Co. – unmöglich, nicht auch noch eine Kleinigkeit zu Essen zu bestellen.</p>
<p>„Tequila!“ Damit kann man auf jeden Fall nichts falsch machen. Wir entscheiden uns für den verlockenden Zimttequila: „Den muss man nicht unbedingt mit Orange und Zimt trinken“, verrät uns die Bedienung. „Der schmeckt auch schon so.“ Mit Orange hat er uns dann aber doch noch besser geschmeckt. Außerdem beschlossen wir, die hausgemachten Tortillachips mit Guacamole zu probieren und waren zufrieden mit der Wahl: Die Avocadocreme war sehr lecker.</p>
<p>„Da hängt eine Lampe in der Form des Landes Mexiko.“ Das Ambiente bekommt die Note gut. Echte Holztische, Dielen, Kerzenschein und vor allem vereinzelte Tischkamine erzeugen den gewissen Wohlfühleffekt. Dazu konstrastiert die bunte, stilvolle Beleuchtung auf angenehme Weise. Ein echter Hingucker ist die Bar: Die vielen Spirituosen und Gläser ruhen auf den Einbuchtungen einer weißen „Lehmwand“, die modern und bunt beleuchtet ist.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/19_SK_Dezember_20102.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11872" title="19_SK_Dezember_20102" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/19_SK_Dezember_20102-300x194.jpg" alt="" width="300" height="194" /></a>„Trinken wir noch einen?“ – „Na gut.“ Nach dem Tequila, diversen Cocktails wie dem Cuba Libre Mexikos (mit Tequila statt Rum), Latin Lover, Tequila Sour, Bloody Mary und Flying Cangaroo fiel uns auf, dass wir das Cerveza total vernachlässigt hatten. Wir bestellten das Homemade Mexican Beer, das sofort zu unserem Favoriten wurde: Die Bar mixt dafür Bier mit Agaven Brandy, Lime, Lemon und Limonade. Schmeckt wie Becks Green Lemon, nur viel besser.</p>
<p>Fazit: Schönes Ambiente, jedes der Getränke war richtig gut. Die Cocktails schmeckten genau so, wie sie schmecken müssen. Es gab absolut nichts zu meckern. Rein gar nichts. Das Konzept geht auf. 27 Mal gibt es Enchilada in Deutschland, vergleichbar mit dem Bolero oder Sausaulitos, ebenfalls beides mexikanische Bars. Wer dort gerne mal zum Cocktailtrinken einkehrt, der wird sich auch im Enchilada sehr wohl fühlen.</p>
<p><strong><br />
Text und Foto: Janine Klemmt</strong></p>
<p>Enchilada<br />
Knochenhauerstr. 36<br />
Tel.: (0511) 80391100<br />
Cocktail Happy Hour:<br />
täglich 17-20 Uhr</p>
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		<title>il forno</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 10:59:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtkinder essen]]></category>
		<category><![CDATA[2010-11]]></category>

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		<description><![CDATA[Erst Anfang Oktober war es wieder in den Top-News zu lesen: Büroarbeit macht dick. Das ist natürlich nicht nur aufgewärmter, sondern seit jeher totaler Blödsinn.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Il-Forno.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10694" title="Il Forno" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/03/Il-Forno-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Erst Anfang Oktober war es wieder in den Top-News zu lesen: Büroarbeit macht dick. Das ist natürlich nicht nur aufgewärmter, sondern seit jeher totaler Blödsinn. Bewusst schreiben wir statt Blödsinn nicht „Käse“, denn Käse, ob frischen, jungen oder alten, vor allem aber warmen und aufgewärmten, mögen wir ganz besonders gerne. Am liebsten mögen wir ihn auf Pizza, und die gönnen wir uns durchaus des Öfteren. Nicht Büroarbeit macht dick, sondern im Büro zu sitzen und nichts zu tun außer zu essen. Bevor uns jetzt im Umkehrschluss jemand unterstellt, wir seien der Ansicht, dass dicke Menschen nicht anständig arbeiten: Von der Sorte kennen wir wirklich nur einen. Das dicke Fass lassen wir an dieser Stelle aber besser mal verschlossen.</p>
<p>Was wir dagegen schon aufgemacht haben, sind Fantastilliarden von Pizzakartons. Wer uns nicht glaubt, der sollte dienstags morgens mal einen Blick vor unsere Bürotür werfen, insbesondere in die blauen Papiermüllsäcke, die in Reih und Glied zur Abfuhr bereit stehen. In ihrem kurzen Leben haben die Kartons gerade einmal zwei Straßen gesehen: die Nordfelder Reihe und die Hainhölzer Straße. Der Kopf kann dann am besten arbeiten, wenn der Magen zufrieden ist. Und das ist er nur, wenn es ihm schmeckt. Nun lässt sich über gute Arbeit sicherlich streiten. Über Geschmack aber bekanntlich nicht. An Geschmack gibt es nichts zu rütteln. Und deshalb kommt für uns auch in ganz Hannover nur eine einzige Pizza infrage: die vom Pizza-Bringdienst direkt ums Eck. Durchschnittlich vierkommazweifünfmal die Woche wählen wir die Nummer von Il Forno. Neben der Nummer vom Stadtkind ist sie die einzige, die wir auswendig kennen. Der Chef kennt noch die von seiner Frau, und das war&#8217;s. Sinnlose Nummern blockieren den Speicherplatz. Auch in Sachen Pizza ist weniger oft mehr. Sauce Hollandaise, Sauce Bernaise oder BBQ-Sauce, Filetspitzen, Räucherlachs, Wiener Würstchen, dänische Gurken und Röstzwiebeln, vegetarische Pizza mit BiFi-muss-mit-Rand – all das wird man hier vergeblich suchen. Bei Il Forno versteht man noch was von Pizza. Eine Pizza ist und bleibt eine Pizza, kein Auflauf, kein Hot Dog, kein Tellerersatz, auf dem Schnitzel mit Pommes angerichtet oder vielmehr übel zugerichtet werden. Natürlich gibt es bei Il Forno nicht nur Pizza. Für uns aber schon. 36 Pizzen stehen zur Auswahl. Für uns muss die Richtige immer erst noch gebacken werden. Wir stehen auf Zwiebeln und „Peperrroni scharf“, allerdings wollen wir Champi-gnons oder Schinken statt Salami, frische Tomaten oder Spargel statt Paprika, möchten lieber Knoblauch statt Ei, und dennoch geht man noch freundlich ans Telefon, wenn unsere Nummer auf dem Display erscheint. Trotz unserer Vorliebe für Extra-Würste und Käse, war Extra-Käse bislang nie nötig. Genau wie die Pizza wird auch dieses Bedürfnis von Haus aus rundum abgedeckt. Dank Steinofen ist der Boden nicht zu dick, nicht zu dünn, nicht zu weich, aber auch nicht zu knusprig, so dass er sich optimal schneiden lässt und der Gaumen sich nach dem Essen nicht anfühlt, als hätte man Rasierklingen gekaut. Untenrum, obenrum, mittendrin – für uns ist die Pizza von Il Forno mit Abstand die beste Pizza der Stadt.</p>
<p>„Ja klar, weil ihr nebenan sitzt und die Pizza extraschnell geliefert bekommt!“, werden die einen nun sagen. Nö. Auch wir sind natürlich zu faul zum Abholen, und Lieferzeiten sind Lieferzeiten. „Die zahlen euch doch Geld dafür, dass ihr diesen Artikel schreibt!“, werden andere uns vorwerfen. Nö. Genau das Gegenteil ist der Fall: Wir zahlen eine Menge Geld an Il Forno. Nicht etwa, weil die Pizza so teuer wäre, sondern weil Kleinvieh auch Mist macht. Und wir haben schon eine Menge Kleinvieh, größtenteils aber vegetarisch bestellt. Warum wir trotzdem diesen Artikel schreiben? Weil es an der Zeit ist, „Danke“ zu sagen. Das ist ja heutzutage so üblich, dass man irgendjemandem dankt, wenn man irgend-etwas geschafft hat im Leben. Wir haben es inzwischen schon 5 Jahre und 8 Monate lang geschafft, trotz Büroarbeit nicht dick zu werden. Und auch, wenn sich über diese Arbeit streiten lässt, der Magen war immer sehr zufrieden. Danke, Il Forno! Es gibt tatsächlich nur einen Kritikpunkt: vier Wochen Betriebsferien im Sommer, in denen sie nichts ausliefern, außer uns der Konkurrenz. Wir hoffen, mit ein paar Kunden mehr ist der Urlaub für alle Zeiten gestrichen.</p>
<p><strong>Manuela Sender</strong></p>
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		<title>&#8230;im meilenstein</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/10/im-meilenstein/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 22:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtkinder essen]]></category>
		<category><![CDATA[2010-10]]></category>

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		<description><![CDATA[Das meilenstein ist noch recht neu in Hannover, aber die Qualitäten des Bistros haben sich bereits herumgesprochen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das meilenstein ist noch recht neu in Hannover, aber die Qualitäten des  Bistros haben sich bereits herumgesprochen. Einfach lecker ist es dort, so erzählt man sich. Lockt da eine echte Alternative für die Mittagspause? Das wollen wir natürlich genauer wissen. Und so machen wir uns pünktlich um 13 Uhr auf den Weg in die Lister Meile.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/10/34-44_SK_Oktober_101.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-8900" title="meilenstein" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/10/34-44_SK_Oktober_101-300x157.jpg" alt="" width="300" height="157" /></a>Spannend wird dieser Ausflug allein schon deshalb, weil meine Begleitung nicht gerade einfach ist, um es mal diplomatisch auszudrücken. Geht man mit ihr in ein Restaurant, dauert die Bestellung immer eine Weile, denn zunächst wird das zur Freundlichkeit verdammte Personal darüber informiert, was sie alles NICHT mag. Entsprechend skeptisch wandert ihr Blick über das Angebot auf der Speisekarte, ein Holzklemmbrett mit vielen kleinen Zettelchen – ungewöhnlich und ein echter Blickfang. Doch die Auswahl der angebotenen Speisen kann sich durchaus sehen lassen. Die Miene meiner Begleitung verrät jedenfalls bereits ein gewisses Wohlwollen. Schnell klären wir die ersten grundsätzlichen Fragen: Vorspeise und Hauptgericht? Oder Dessert und Hauptgericht? Oder alles? Das wird wahrscheinlich unmöglich zu schaffen sein. Wir einigen uns darauf, Vorspeise und Dessert freundschaftlich zu teilen.</p>
<p>Kreativität wird im meilenstein großgeschrieben, und das fängt schon bei den Namen für die Vorspeisen an. Vom „Ochsenfutter“ über „Bäcker ohne Wecker“ bis zum „Suppenlöffler“ hat man sich hier so einiges einfallen lassen. Das Ochsenfutter (Graues Ochsenbrot mit Olivenöl und Fleur de Sel) gibt es für 2,50 Euro und das Carpaccio vom Rinderfilet (mit Vinaigrette, Rucola und Parmesan) liegt bei 9,50 Euro. Die Preise bewegen sich also in Regionen, die auch zum kleineren Geldbeutel passen. Wir entscheiden uns schließlich bei der Vorspeise für den Ziegenkäse mit Zucchinimantel, Rucola und Tomaten. Die Tomatenphobie meiner Begleiterin wird dabei gelöst, indem ich ihre kleinen roten Feinde ganz schnell verschwinden lasse.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/10/meilenstein2.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-8901" title="mmmeilenstein" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/10/meilenstein2-300x158.jpg" alt="" width="300" height="158" /></a>Als Salatliebhaberin studiere ich bei der Wahl der Hauptspeise natürlich zuerst das umfangreiche Salatangebot, nehme aber schließlich doch die Nudeln mit Scampi, Kirschtomaten und grünem Spargel (9,50 Euro). Das klingt einfach zu verlockend. Meine Begleitung entscheidet sich (letztlich) für Nudeln Arrabiata (scharfe Tomatensoße mit Basilikum). Zu fast allen Hauptgerichten gehören im Bistro meilenstein Nudeln, die in der eigenen Nudelmanufaktur frisch hergestellt werden. Die Qual der Wahl liegt dann beim Gast, der sich entscheiden muss zwischen Spaghettinis, Tagliatelle, Penne oder Pasta Salvietta. Wer sich zum Beispiel unter Pasta Salvietta nichts vorstellen kann, für den finden sich im Meilenstein Zeichnungen der verschiedenen Nudelsorten – eine durchaus hilfreiche Sache. Alle Nudelgerichte gibt es ebenfalls zu erschwinglichen Preisen. Mehr als 9,50 Euro kostet kein Gericht. Für das pikante Rindergeschnetzelte mit Kräuterrahm, Kirschtomaten und Champignons muss man allerdings ein bisschen tiefer in die Tasche greifen.</p>
<p>Zum Dessert wird uns das Schokoküchlein mit flüssigem Kern (4,50 Euro) gleich mehrmals ans Herz gelegt. Die kleine, aber sehr feine Kaloriensünde krönt den rundum gelungenen Mittagsausflug. Allein die dazugehörige Vanillesoße wäre für sich schon eine Bestellung wert gewesen. Für Freunde der Süßspeise kann das Schokoküchlein auch mit marinierten Früchten und/oder Häagen-Dazs-Eis ergänzt und verfeinert werden.</p>
<p>Das meilenstein bietet neben gemütlicher Atmosphäre mit Brunnengeplätscher und Kerzenschein viele Leckereien, egal ob für den kleinen oder großen Hunger, zum Frühstück, zum Kaffee, auf ein Glas Wein am Abend oder einfach mal zwischendurch. Fazit: Das Bistro meilenstein hat uns bestimmt nicht zum letzten Mal gesehen. Tatsächlich ein Meilenstein in der Gourmetwelt Hannovers – einfach nur lecker!</p>
<p><strong>Ann-Kristin Wolter</strong></p>
<p><strong>meilenstein<br />
Lister Meile 32<br />
30161 Hannover<br />
Tel. (0511) 33 65 97 14<br />
Öffnungszeiten:<br />
täglich von 9-23 Uhr<br />
E-Mail: info@bistro-meilenstein.de<br />
www.bistro-meilenstein.de</strong></p>
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		<title>leine suite</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 11:33:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtkinder essen]]></category>
		<category><![CDATA[2010-08]]></category>

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		<description><![CDATA[Donnerstag, 1. Juli, 19.30 Uhr: Urlaub ist mein erster Gedanke, als wir in die Leine Suite kommen. Das liegt nicht nur am guten Wetter, sondern auch an den lässigen Chill-out-Sounds, die unsere Ohren umschmeicheln. Diese Musik erinnert mich an meine Lieblingsbar am Las-Salinas-Strand auf Ibiza. Dort habe ich zum letzten Mal solche Klänge gehört: Dort vereinen sie sich bei Sonnenuntergang mit dem Meeresrauschen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/43-51_SK_August_10_72.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-12139" title="43-51_SK_August_10_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/43-51_SK_August_10_72-176x300.jpg" alt="" width="176" height="300" /></a>Vorspiel. Donnerstag, 1. Juli, 19.30 Uhr: Urlaub ist mein erster Gedanke, als wir in die Leine Suite kommen. Das liegt nicht nur am guten Wetter, sondern auch an den lässigen Chill-out-Sounds, die unsere Ohren umschmeicheln. Diese Musik erinnert mich an meine Lieblingsbar am Las-Salinas-Strand auf Ibiza. Dort habe ich zum letzten Mal solche Klänge gehört: Dort vereinen sie sich bei Sonnenuntergang mit dem Meeresrauschen. So sommerlich wie auf der Baleareninsel ist das Outfit vieler Gäste. Männer tragen weiße Hosen, pastellfarbene Hemden und Lederslipper. Und Frauen tippeln in High Heels und luftigen Kleidern über die Holzdielen auf der Promenade am Leineufer. Weniger gestylte Besucher – wir zählen dazu –, sind ebenfalls darunter. Klar: Das Sehen und Gesehenwerden spielt in der Leine Suite eine Rolle, denn jeder schreitet zunächst wie auf einem Laufsteg an aufgestellten Liegen, der langen Theke und der VIP-Lounge mit Sofa vorbei. Wir suchen einen Platz, werden aber nicht fündig: Alle Tische im Restaurantbereich, dazu zählt auch die schwimmende Terrasse auf der Leine, sind belegt oder reserviert. Wir müssen einen Augenblick warten, bis wir uns setzen und den Ausblick aufs Wasser genießen können.</p>
<p>Die Karte ist sehr übersichtlich und die Preise moderat. Das Four-Seasons-Catering-Team bietet in dieser Saison Vorspeisen wie Ciabatta und Salate (3 bis 7,90 Euro), Kindergerichte mit Fischstäbchen, Jasminreis und Gemüse (4,50 Euro), warme Speisen wie gebratene Riesengarnelen in Olivenöl mit frischem Knoblauch und Chili (9,80 Euro) sowie Desserts und Kuchen an. Weitaus spezieller ist die Getränkekarte. Neben den Standards, verschiedenen Kaffeespezialitäten, Prosecco, Champagner, offenen Weinen und Flaschenweinen wird das selbst gebraute, naturtrübe Hanöversche Weizen exklusiv in der Leine Suite serviert. Die Auswahl an Cocktails fällt üppig aus: Es gibt alkoholfreie Virgins, Smoothies und Yoghurts für 4 bis 5 Euro sowie eine Vielzahl an Longdrinks und Fancys wie Mai Tai (7 Euro) und Mojito (6,50 Euro), die von der Su-Shin-Bar in der Nikolaistraße geliefert werden.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/43-51_SK_August_102_72.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-12140" title="43-51_SK_August_102_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/43-51_SK_August_102_72-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Meine Begleitung, Herr D., möchte nur eine Kleinigkeit und bestellt Patata – kanarische Kartoffeln mit frischem Ciabatta, Avocado-Dip und Aioli und Hanöversch Weizen. Ich entscheide mich für das Kanarische Huhn von der Hähnchenbrust in Kokusmilch und Sauce mit scharfem Basmatireis und ein Glas Merlot Veneto. Während wir uns unsere Getränke munden lassen, wird uns bewusst: Ganz gleich, was uns serviert wird, in der Leine Suite ist die Atmosphäre bei gutem Wetter nicht zu toppen, dafür gibt’s vorab schon einmal fünf Punkte. Auch unsere Gerichte können wir wenig später genießen. Herr D. wird zwar nicht von den kanarischen Kartoffeln satt, macht aber passenderweise sowieso gerade eine Diät. Und ich bin zufrieden mit meiner Wahl. Das Curry ist leicht scharf und schmeckt gut, das Huhn ist zart und der Reis nicht pappig.</p>
<p>Fazit: Die Leine Suite ist wie geschaffen für den Sommer und umgekehrt. Wenn sich das Licht bei Sonnenuntergang in den Weingläsern bricht, hat das etwas Poetisches. Ein guter Tipp für Verliebte.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/43-51_SK_August_103_72.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12141" title="43-51_SK_August_103_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/43-51_SK_August_103_72-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Nachspiel. Mittwoch, 7. Juli, 20.30 Uhr: Anpfiff zum WM-Halbfinale Deutschland – Spanien. Herr D. guckt Fußball, und mich zieht es zum Entspannen in die Leine Suite. Im Selbstbedienungsbereich hole ich mir an der Theke eine Holunder-Bionade und mache es mir anschließend auf einer Liege bequem. Neben mir turtelt ein Pärchen, dessen Patriotismus sich augenscheinlich auch noch bis zum möglichen Finale in Grenzen hält. Ich blättere kurz in der Zeitung und beobachte dann, wie die Sonne untergeht: Urlaub.</p>
<p><strong></p>
<p>Simone Niemann</strong></p>
<p>Leine Suite, Hohes Ufer – Untere Promenade, 30159 Hannover<br />
Telefon 0162 / 2 44 11 74<br />
Täglich ab 11 Uhr geöffnet, bei ungünstiger Witterung geschlossen</p>
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		<title>högers 1910</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 22:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtkinder essen]]></category>
		<category><![CDATA[2010-07]]></category>

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		<description><![CDATA[Und dieser Eindruck wird sich auch im späteren Verlauf des Abends nicht ändern, denn wir werfen natürlich noch einen Blick in das Innere des Café-Restaurants.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/08/35-49_SK_Juli_10_72.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-8633" title="Die Außenterrasse" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/08/35-49_SK_Juli_10_72-300x207.jpg" alt="" width="300" height="207" /></a>Schick, wirklich schick. So unser erster Eindruck, als wir beim Högers ankommen. Und dieser Eindruck wird sich auch im späteren Verlauf des Abends nicht ändern, denn wir werfen natürlich noch einen Blick in das Innere des Café-Restaurants. Vorerst nehmen wir aber bei herrlichem Wetter auf der schönen Außenterrasse Platz. Genau der richtige Ort für hart arbeitende Stadtkinder nach einem anstrengenden Tag. Man sitzt bequem und die gleichermaßen stilvolle wie gemütliche Atmosphäre lädt ein zu einem entspannten Abend mit – hoffentlich – gutem Essen.</p>
<p>Wir sind gespannt, was uns erwartet. Und werden nicht lange auf die Folter gespannt. Die Bedienung ist ausgesprochen aufmerksam und freundlich, nach kürzester Zeit halten wir die Speisekarten in den Händen. Neben einem recht üppigen Frühstücks- und Brunchangebot finden sich hier eine angenehm überschaubare und abwechslungsreiche Auswahl an gutbürgerlicher deutscher Küche sowie Pizza und mancherlei Extras. Ich entscheide mich für die Käsespätzle, meine Begleitung nimmt eine Französische Zwiebelsuppe als Vorspeise und Geschnetzeltes Züricher Art als Hauptgang. Ganz nebenbei komme ich an diesem Abend übrigens in den Genuss der besten grünen Berliner Weiße, die ich je getrunken habe (und ich habe bereits viele getrunken, so viel sei verraten). Aber zurück zum Wesentlichen. Meine Begleitung kann sich die Zwiebelsuppe tatsächlich schmecken lassen – sie lässt keine Wünsche offen. Und auch mein Salat, der zu meinem Hauptgericht gehört, ist lecker. Gabel und Löffel kreuzen munter und unser Urteil ist einstimmig.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/08/35-49_SK_Juli_101_72.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-8634" title="Pfanntastisch!" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/08/35-49_SK_Juli_101_72-300x207.jpg" alt="" width="300" height="207" /></a>Die Hauptspeisen werden in kleinen Pfännchen kredenzt, was wirklich toll aussieht. Der äußere Schein trügt nicht, wir sind schlicht begeistert. Herzhafter Käse, knusprige Röstzwiebeln und Spätzle, die weich, aber nicht matschig sind, lassen für mich nur ein Urteil zu: Wirklich lecker! Auch meine Begleitung schwärmt. Die Portionen sind ebenfalls genau richtig. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Auf unseren Pfannen bleibt nichts übrig. Für einen Nachtisch ist natürlich trotzdem noch Platz und wir entscheiden uns schnell für Pfirsich Melba, denn allein bei der Beschreibung läuft uns bereits das Wasser im Mund zusammen: Pfirsich in Zucker gedünstet mit Vanilleeis, Himbeerpüree und Schlagsahne. Gut, die Pfirsichhälften sind offensichtlich aus der Dose, die Kugel Vanilleeis ist recht klein und mit der Sahne hätte man ruhig ein wenig sparsamer umgehen können, aber alles in allem ist es trotzdem recht lecker, auch wenn wir uns mehr von diesem Nachtisch versprochen hatten. Vielleicht war unsere Erwartung ein wenig zu hoch, nach unserer Begeisterung für die Hauptspeisen.</p>
<p>Wir sind satt und guter Stimmung, machen uns aber doch noch einmal ein paar Gedanken zu den Portionen. Wären unsere Männer ohne Vor- und Nachspeise satt geworden? Wären wir satt geworden? Wahrscheinlich nicht. Aber ist das nun schlimm? Im Högers lohnt sich auch das Davor, bzw. das Danach. Wenn man satt werden will, lässt man also einfach keinen Gang aus und wem das nicht reicht, der genießt in toller Atmosphäre einfach noch ein Glas dieser wirklich ausgezeichneten Berliner Weiße.</p>
<p><strong>Tamy Kahlert</strong></p>
<p><strong>Högers 1910<br />
Oesterleystraße 6-7<br />
30171 Hannover<br />
Tel.: 0511 &#8211; 510 6425<br />
Öffnungszeiten:<br />
Mo-Do 9-24 Uhr,<br />
Fr-Sa 9-1 Uhr, So 10-24 Uhr</strong></p>
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		<title>ihmerauschen</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/06/ihmerauschen/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 22:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtkinder essen]]></category>
		<category><![CDATA[2010-06]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir holen ein paar fachkundige Tipps in Sachen sortentypischer Eigenschaften ein. Klar und trocken beginnen wir den Abend – auch was unsere erste Wahl anbelangt: ein Riesling vom Grauen Schiefer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab sofort kommt man um die Kulturlandschaft Linden wohl nicht mehr herum, zumindest wenn es um guten Wein geht. Mit dem Ihme-Rauschen rankt auch der neueste Ableger von Christoph Elbert und Verena Schindler direkt am Küchengarten.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/Ihmerauschen_72.jpg"><img class="size-medium wp-image-8167 alignleft" title="Gemütliches Höhlenfeeling" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/Ihmerauschen_72-300x219.jpg" alt="" width="300" height="219" /></a>Um der großen Menschentraube in ihrer 11A Küche mit Garten gerecht zu werden und keine Auslese betreiben zu müssen, haben die beiden Gastro- und Gustoprofis eine zusätzliche Weinbar eingerichtet. Der Weinanbau grenzt direkt an die Küche mit Garten. Gästen des kleinen Restaurants bietet sich damit die schöne Möglichkeit, nach dem Essen nun auch zum gemütlichen Teil über und rüber zu gehen. Doch auch unabhängig von einem Besuch im 11A kann man selbstverständlich hier einkehren. Obwohl ebenerdig, gewinnt man den Eindruck, man befände sich inmitten eines Weinkellers.</p>
<p>Die fensterlose Höhle ist nicht nur gemütlich, sie bewahrt den Wein auch vor schädlichen Einflüssen. Gedämpftes Licht gibt den Blick frei auf die stilvolle Einrichtung. Man merkt: Hier waren Designer am Werk. Selbst das Klo ist eine spannende Kiste für sich. Auf Kopfhöhe entlang der Holztheke ein kleiner Vorgeschmack auf eine der wohl exklusivsten Weinsammlungen der Stadt. Im Boden davor ein paar eingelassene Sichtfenster mit Blick auf den „echten“ Weinkeller.</p>
<p>Dass Philip, der Mann hinter der Bar, Oenologie studiert, erleichtert uns selbst das Studieren der Karte. Die verrät über den Charakter der zur Auswahl stehenden rund 200 Spitzenweine aus aller Welt nicht allzu viel. Wir holen ein paar fachkundige Tipps in Sachen sortentypischer Eigenschaften ein. Klar und trocken beginnen wir den Abend – auch was unsere erste Wahl anbelangt: ein Riesling vom Grauen Schiefer. Der biodynamische 2009er von Clemens Busch an der Mosel spiegelt die Charakteristiken des Bodens wider. Wie Stein, über den Gebirgswasser fließt – so zumindest die Ankündigung. Ebenfalls biodynamisch unter ein Dutzend offener Weißweine zu finden: der Riesling EinsZweiDry von Josef Leitz, ein 2009er aus dem Rheingau. Beim dritten Wein werden auch Philips Schritte dynamischer, die Auskünfte etwas ausführlicher, und die anfängliche Reserviertheit wird mit ein paar Taralli, gebogenen Brotstangen zum Knabbern, gerade gebogen. Ein Weißburgunder, Jahrgang 2008, macht die weiße Runde komplett. Der Badener vom Weingut Holger Koch hat eine frische Note: am Gaumen Aprikose, im Abgang mineralig. Als trockenen, kräftigen Roten empfiehlt Philip den Petit Cabernet Merlot, einen 2008er von Ken Forrester Vineyards, Südafrika, mit würzigem Unterton. Wir wollen schon gehen, da wird uns ein Barbera d&#8217;Alba MonBirone angeboten, der sonst nur in Flaschen serviert wird. Der leuchtend rubinrote 2007er vom Weingut Monchiero Carbone, Piemont, hat einen sehr angenehmen, leicht säuerlichen Geschmack und ein frisches, fruchtiges Bouquet. Für uns eindeutig der Beste heute.</p>
<p>Zum Abschluss gibt&#8217;s einen Grappa und ein Fazit ohne Schönung: Das IhmeRauschen, ein 2010er Projekt aus der Domaine Elbert und Schindler, Linden, dürfte dank bester Rebsorten dem Geschmack selbst kritischer Weinliebhaber entsprechen. Der hauseigene Sparkling Rosé ist mehr als nur ein Nottropfen und all denjenigen eiskalt zu empfehlen, die es prickelnder mögen. Ein abgerundetes Konzept. Das leicht rauchige Bouquet wird die einen freuen, die anderen kaum stören. Im Abgang stellen wir insgesamt fest: Die Weinbar ist einige Jahrgänge wert.  Manuela Sender</p>
<p><strong>IhmeRauschen (an der 11A Küche mit Garten)</strong></p>
<p><strong>Am Küchengarten 11 A, 30449 Hannover<br />
Tel. 0511 – 590 11 11<br />
Öffnungszeiten: Mi+Do 19-1 Uhr, Fr+Sa 19-2 Uhr</strong></p>
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		<title>anna limma</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/05/anna-limma/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 22:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtkinder essen]]></category>
		<category><![CDATA[2010-05]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Anna, Du glaubst nicht, wie erleichtert ich bin! Allen Leserbriefen und Vorwürfen der Ketzerei zum Trotz: HBX-mal gebetet, dass es nicht wieder in einem Desaster endet. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Liebe Anna,</strong></p>
<p><strong>Du glaubst nicht, wie erleichtert ich bin! Allen Leserbriefen und Vorwürfen der Ketzerei zum Trotz: HBX-mal gebetet, dass es nicht wieder in einem Desaster endet. Ein ganzes Unwetter hatte sich jüngst über uns zusammengebraut. Beschwerden hat es gehagelt. Gott sei Dank hast Du es uns diesmal besonders einfach gemacht: Gutes Konzept gleich gute Kritik. Bei Dir, Anna Limma, simma jetzt imma. Zumindest imma wieder gerne.</strong></p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/Leckerlecker_72.jpg"><img class="size-medium wp-image-7388   alignleft" title="Die Anna" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/Leckerlecker_72-300x240.jpg" alt="" width="270" height="216" /></a>Soweit vorweg unsere kleine Liebeserklärung, um selbst dem flüchtigsten Leser etwas mitzugeben. Nicht nur Qualität, sondern auch Zeit ist schließlich kostbar. Nach durchschnittlich 7,3 Sekunden wird im Printbereich umgeblättert. Im zwischenmenschlichen Bereich braucht es maximal 30 Sekunden, um sich einen bleibenden Eindruck zu verschaffen. In diesen 30 Sekunden haben wir uns in Dich verguckt. Natürlich wollten wir das anfänglich gar nicht glauben. Haben sofort eine Suppe bestellt, um nach dem sprichwörtlichen Haar förmlich zu fahnden! Nix. Du hast nichts zu verbergen. Selbst das Süppchen kam im Glas.</p>
<p>Darin kein Hornfaden und auch kein fader Einheitsbrei, sondern ein grünes Pfefferträumchen mit frischen Feigen. Das hat uns wirklich umgehauen. Ein Glück, dass wir zu diesem Zeitpunkt schon auf den Sofas saßen. Auch hier haben wir selbstverständlich ein Haar vermutet. Für Zwei reservieren – vor 19 Uhr okay, hast Du gesagt. Und plötzlich hieß es, wir sollen uns „einfach wo dazusetzen“. Das geht natürlich nicht! Also sind wir in die Kaminecke ausgewichen, um dort erst mal runterzukommen. Schlichte Holztische, gemütliche Sitzmöbel, Bilder, Fotos, allerlei witzige, liebevoll ausgewählte Kleinigkeiten, ein DJ-Pult, oben ein Raucherraum, draußen Terrasse: Das muss man Dir lassen, Anna, Du siehst echt gut aus. Unseren nächsten Blick widmen wir der (klein) ausgefallenen Karte. Dass Du kein billiges Mädchen bist, sieht man sofort. Die Vorspeisen liegen bei 5,20 bis 8,90 Euro, darunter gratinierte Champignons an Wintersalat oder eine Riccotta-Terrine an Ruccolasalat. Für außergewöhnliche Süppchen und Kreationen von der Tageskarte, handfeste Kleinigkeiten von der Barkarte sowie den großen Hunger kleiner Leute müssen Gäste weit weniger aufwenden, nicht aber das Team in Jontes Küchenwerkstatt. Unter Jonte Schmatzler und damit gekonnter wie geschätzter Leitung werden ausschließlich frische Lebensmittel und Zutaten verarbeitet. Internationale Crossover-Küche statt Convenience Food. Crossover wählen auch wir: zum Pfeffersüppchen vorweg die als Dessert gedachten Käsevariationen, die mit Trockenpflaumen, Walnusskernen, geröstetem Baguette und Blattsalatgarnitur optisch wie geschmacklich ein gutes Bild abgeben. Die eingelegten Senffrüchte sind definitiv ein Hingucker, uns allerdings zu süß. Hier bleibt es beim Augenschmaus. Perfekt getimt verlässt unser Hauptgericht die Werkstatt: Kräuterhähnchen in Parmaschinken mit Fingermöhrchen und Gnocchi.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/Lecker_72.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-7389" title="Mhh.. leckerlecker!" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/Lecker_72-300x239.jpg" alt="" width="270" height="215" /></a>Spätestens an dieser Stelle müssen wir zugeben, liebe Anna, dass Du mit den Preisen sogar noch durchaus großzügig und eher das Mädchen von nebenanna Limma geblieben bist. Das zart gegarte Hähnchen wird umspielt von einem knusprigem Schinkenmantel. Ein Hauch grobes Meersalz kitzelt den Gaumen. Die Sauce hat einen würzig-süßen, nicht zu schweren Charakter. Daumen hoch auch für die knackigen Fingermöhrchen. Die ebenso bissfesten Gnocchi überraschen mit einer Parmesan- und Kräuternote. Fruchtig und dekorativ wird’s dank gegrillter Cocktailtomaten am Strauch. Nachwürzen, umwürzen – nirgends erwünscht. Rosmarin, Thymian und eine Werkstatt, bei der ein optimales Salz-und-Pfeffer-Tuning ungefragt zur Serviceleistung dazu zu gehören scheint, machen&#8217;s möglich. Anna, es war Hamma. Das wagen wir mit bloßem Auge auch über die anderen Hauptgerichte (7,50 bis 14,60 Euro) zu behaupten, die unseren Tisch passierten. Haben uns einfach wo dazugesetzt. Und wie das geht! Für Profi-Dazusetzer sogar auf dem Damenklo.</p>
<p>Anna, es war schön mit Dir. Wenn wir mal nur nicht so blöd gewesen wären, vorab diesen Käseteller zu bestellen. Ein voller Bauch kritisiert nicht gern, haben wir gedacht. Bei Dir wären wir auch ohne Weichkäsefüllung dahingeschmolzen.</p>
<p><strong>Text und Fotos: Manuela Sender</strong></p>
<p><strong>Anna Limma<br />
Leinaustraße 1<br />
30451 Hannover<br />
info@anna-limma.de<br />
www.anna-limma.de<br />
Öffnungszeiten: Mo-Do 11-24 Uhr, Fr 11-1 (open end)<br />
Sa 10-1 (open end), So 10-24 Uhr</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>copthorne hotel</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2010/04/copthorne-hotel/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 22:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtkinder essen]]></category>
		<category><![CDATA[2010-04]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Auge isst mit? Nicht an diesem Abend. In völliger Dunkelheit führt eine blinde Kellnerin meine Begleitung und mich an unseren Tisch. Es vergehen gefühlte Stunden. Herzrasen. Adrenalin. Panik.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Auge isst mit? Nicht an diesem Abend. In völliger Dunkelheit führt eine blinde Kellnerin meine Begleitung und mich an unseren Tisch. Es vergehen gefühlte Stunden. Herzrasen. Adrenalin. Panik. Dass der Körper so empfindlich reagiert, hätte ich nicht gedacht. Trotz Vorwarnung durch den Veranstalter. Beruhigend wirkt hingegen die freundliche Stimme der Kellnerin, die einfühlsam auf die Gäste eingeht.</p>
<p>Beim Essen ist man auf sich allein gestellt. Orientierungssinn ist gefragt: Wo befindet sich das Glas, der Brotkorb, das Besteck? Vier Gänge (82 Euro inkl. Getränke) erwarten uns an diesem Abend und für jede Köstlichkeit ist natürlich das entsprechende Werkzeug angelegt. Unsicher taste ich mich über Gabeln und Messer, um mich gerade noch rechtzeitig zu erinnern: Wer „Pretty Woman“ gesehen hat, der weiß, dass man das Besteck immer von außen nach innen verwendet. Ich lehne mich beruhigt zurück. Die Vorspeise ist bereits serviert. Um was es sich handelt, bleibt vorerst geheim. Schließlich geht es an diesem Abend nicht allein ums Essen, sondern vor allem auch um die Erkundung der eigenen Sinne. Eine echte Herausforderung. Wie riecht es? Wonach schmeckt es? In Zeiten von Fast-Food und Geschmacksverstärkern sind die Sinne wahrscheinlich arg gebeutelt. Nach jedem Gang lüften die Veranstalter dann das Geheimnis. Ein kleines, amüsantes Ratespiel mit den Gästen. Bei der eher klassischen Vorspeise ist die Lösung noch relativ leicht: Tomatenbruschetta mit Serranoschinken, Schinkenchip und einer kleinen Salatbeilage. Vegetarier erhalten eine abgewandelte Variante. Es ist gar nicht so einfach, in der Dunkelheit das Essen auf die Gabel und schließlich in den Munde zu bekommen. Sich Wasser nachzuschenken, ist dagegen ein eher kleines Problem. Gesetzt den Fall, man kennt die Tricks und Kniffe. Mit dem Finger im Glas kann es fast nicht schiefgehen (eine Technik, die viele Blinde im Alltag verwenden). Und falls doch mal etwas daneben geht, ist das nicht so tragisch. Wasser macht ja keine Flecken. Wein dagegen schon. Wohl deshalb wird der von den KellnerInnen eingeschenkt. Es ist ein Weißer, das erkennt man sofort – das Glas ist kühl.</p>
<p>Der Zwischengang bestätigt meine Abneigung gegen Meeresfrüchte. Meine Geschmacksknospen signalisieren mir klar und deutlich: „Du magst das nicht. Wirklich nicht.“ Ich bin einfach kein Fan von diesem Getier. Ein Riesengarnelenschwanz mehr, der leider weitgehend darauf verzichten muss, von mir gegessen zu werden. Die dazu gereichte Suppe schmeckt intensiv und ungewöhnlich: Laksa (Malaysische Kokossuppe). Wer beim Kampf mit dem Löffel die Nerven verliert, kann auf einen Strohhalm zurückgreifen. Einer der Köche verrät mir später, dass viele Gäste aus Ahnungslosigkeit die lange Hohlnudel, getarnt als Strohhalm, einfach mitessen. Auch ich habe daran geknabbert, behalte das aber in jenem Moment für mich und gebe es hiermit nachträglich zu. Der Hauptgang aus in Rotwein pochiertem Rinderfilet, Morchelrahm, Babykarotten und Rosmarinkartoffeln ist nicht so ganz mein Fall. An Fleisch haben die Köche nicht gegeizt, dafür aber am Gemüse. Umgekehrt wäre es mir lieber gewesen. Der Nachtisch entschädigt mich jedoch vollständig: Weißweinsorbet im Weckglas und Rotweinmousse an Beeren und Orangenkaviar. Sehr lecker! Insgesamt ein einmalige Erlebnis dieses „Essen im Dunkeln“. Sehr zu empfehlen. Im Mittelpunkt steht bei all dem die außergewöhnliche Erfahrung, Speisen und Getränke nur am Geschmack und am Duft zu erkennen. Die Augen müssen sozusagen draußen bleiben. Tatsächlich ist keine noch so schwache Lichtquelle vorhanden. Auch die Handys, darum werden alle Teilnehmer zuvor gebeten, müssen ausgeschaltet werden. Selbst Uhren mit Leuchtziffern sind „verboten“. Man hat tatsächlich keine andere Chance, als sich voll und ganz auf seine übrigen Sinne zu verlassen. Das ist spannend, nicht nur im kulinarischen Sinne. Man staunt nicht schlecht über die Fähigkeiten der blinden KellnerInnen.</p>
<p>Einen kleinen Nebeneffekt hat das Erlebnis noch darüber hinaus, wie uns die sympathische Kellnerin erzählt: Der Körper fährt bei völliger Dunkelheit gewohnheitsmäßig in den Ruhezustand. Nach dem „Essen im Dunkeln“ würde man sich darum viel entspannter und ausgeschlafener fühlen.</p>
<p><strong>Gulaim Ahangri</strong></p>
<p><strong>Copthorne Hotel Hannover<br />
Würzburger Straße 21<br />
30880 Hannover-Laatzen<br />
Weitere Termine am 23. und 24.04. um 19 Uhr.<br />
Tel.: 0511 &#8211; 9836-0<br />
www.copthorne-hannover.de</strong></p>
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		<title>hbx – stadtbrauerei am aegi</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 22:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtkinder essen]]></category>
		<category><![CDATA[2010-03]]></category>

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		<description><![CDATA[Die HBX ist alles und nix. Warum bis zum Ende warten mit dem Fazit!? Das Essen liegt schließlich schon hinter uns und auf irgendeiner Deponie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die HBX ist alles und nix. Warum bis zum Ende warten mit dem Fazit!? Das Essen liegt schließlich schon hinter uns und auf irgendeiner Deponie. Mit Fug und Recht können wir also sagen: Die berühmte Masse statt Klasse ist hier das Programm. Zwar zeigt man sich bemüht darin, die Klasse wenigstens optisch wieder reinzuholen, nur macht eine Komplettverglasung aus einem undurchsichtigen Konzept noch lange keine Sehen-und-gesehen-werden-Szene-Brauerei. Wobei nicht mal sicher ist, ob Brauerei noch das treffende Wort ist.</p>
<p>Die HBX ist eine unverständliche Mischung aus „Restaurant, Bar, Lounge, Tagungs- und traditioneller Braustätte“ mit gutgemeint bürgerlicher Küche. Eine loungige, dabei ungemütliche Konzept-B(r)austelle also, die „im Herzen der Messestadt Hannover mit guten Verkehrsanbindungen und Parkmöglichkeiten“ gelegen ist, im Herzen vieler Hannoveraner aber kaum parken wird können, solange sie ihren Platz nur unter Messegästen sucht. Zumindest das ist bei diesem Glaskasten offensichtlich: Es ist ein Terrarium für Territoriums-Touristen. WLAN statt Wirtshausflair, Zigarrenluft statt Zunft. Die Zeiten haben sich eben geändert. Wer sagt schon, dass eine Stadtbrauerei rustikal sein muss. Das Wort Brauerei steht ja einzig dafür, dass etwas gebraut wird. Und ganz schön was zusammengebraut hat man sich hier durchaus.</p>
<p>Anliegen der HBX ist es, „der Stadt Hannover das zurückzugeben, was ihr einst zu eigen war: regionale Braukultur“. So sieht sie sich als eine „Bereicherung für die Hannoversche Brau- und Gastronomielandschaft“. Hier kann man dem Braumeister noch bei der Arbeit zusehen: Direkt vom Suffhaus kann man ins Sudhaus blicken. „Die über die gesamten Gasträume maßvoll verteilte Dekoration lässt Geschmack erahnen“, heißt es weiter. Und tatsächlich kann man ihn nur erahnen. Ein Teelichtglas steht auf dem Tisch. Darin das gleiche, was im Gläschen daneben auch zum Bier-Snacken hingestellt wurde: Statt auf Granulat, sind die kleinen Kerzen auf gebackenen Malzkörnern gebettet. Für das Glas mit dem Löffel wurde das Korn noch mit Zucker, Salz und Pfeffer verfeinert. Innovativ!</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/06/DSC0246.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-7919" title="Dat war nix..." src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/06/DSC0246-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a>Regionale Speisen jenseits von Döhrener Frikadelle, Hannoverscher Currywurst und Niedersächsischer Beerengrütze wären schön, wenn man denn regionale Braukultur vermitteln möchte. Was die Karte „Zu den HannoverBieren“ bereit hält, ist ebenfalls so maßvoll wie die Deko. Pommes, Kringel Frites und Kartoffelspalten, die man wohl bestenfalls als Beilagen verkaufen kann, einmal abgezogen, kann in der Stadtbrauerei am Aegi fast unter mehr unterschiedlichen HBX-Bieraktien-Vorteilsprogrammen gewählt werden, als unter bierbegleitenden Speisen.</p>
<p>Wir entscheiden uns für die Hannoversche Sülze und das HBX-Abendbrot. Das Sülzfleisch schmeckt gut und vor allem nach Fleisch. Aspik ist hier nur der Fugenfüller. So muss es sein, und so entschädigt die Sülze vollstens für die matschigen Bratstampfkartoffeln. Die dazugereichte Remoulade landet auf dem Abendbrotbrettchen. Optisch wie gewonnen so geronnen, überzeugt die flüssige Sauce zur Brotzeit durch ihren Geschmack: irgendwie nach Senf. Der fehlt auf dem Brett trotz Ankündigung. Aber was fehlt schon nicht. Die „Auswahl verschiedener Wurst- und Käsesorten mit Sauergemüse, rustikalem Treberbrot und Butter“ entpuppt sich als schlechtere Krankenhaus-Kost in Form von Mettklecksen, Zwiebeln, Leberwurst, Rauchwürsten sowie ein paar Scheiben geräuchertem Schinken, Salami und Mortadella, wie man es aus dem klassischen Discount-Zehnerpack kennt. Statt Käse und Sauergemüse gibt’s ein Häufchen Salat. Die Butter ist weich und abgepackt. Doch alles ändert nichts daran, dass das hauseigene Treberbrot schmeckt. Zu seiner Herstellung werden die Reste der Bierherstellung verarbeitet.</p>
<p>Wir halten fest: Malz gibt’s zum Knabbern, aus dem Rest wird Bier gemacht, aus den ausgelaugten Malz-Rückständen, kurz: Treber, dann das Brot. Rudis Reste-Rampe, nur in positiverer Hinsicht als im anderen „Brauhaus“ zu später Stunde. In Sachen Rohstoffverwertung top – wenn denn nicht so viel Verarbeitetes weggeschmissen werden müsste.</p>
<p><strong>Text und Foto: Manuela Sender<br />
</strong><br />
<strong>HBX – Stadtbrauerei am Aegi<br />
Osterstr. 64<br />
30159 Hannover<br />
Tel. 0511 – 898 22 50<br />
www.hbx-hannover.de</strong></p>
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		<title>mamma raffaele</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 22:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtkinder essen]]></category>
		<category><![CDATA[2010-02]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon am Eingang kommt meiner Begleitung und mir ein wohlig-duftender Geruch entgegen, und mit einem herzlichen „Buona Sera“ begrüßt uns die Besitzerin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als wir an einem eisigen Januar-Abend das kleine Lindener Ecklokal betreten, begrüßt uns ein herrlicher Duft: Es riecht nach Sonne und Urlaub! Nämlich so, wie es aus Restaurants und Trattorias in Italien duftet: nach frischem gebratenem Fisch, Gemüse und Knoblauch. Irgendwie hatte ich mit einem rustikalen Ambiente gerechnet, mit vielen kleinen Tischen mit rot-weiß-karierten Decken. Doch weit gefehlt: Hier gibt es relativ wenige Tische aus schwerem dunklen Holz, weiß eingedeckt. Der Raum ist edel und modern gestaltet. An den weißen Wänden Gemälde, die, wie wir erfahren, die Tochter der Besitzer gemalt hat. Leider sind noch relativ wenig Gäste in dem Restaurant und wir sitzen an dem uns zugewiesenen Tisch neben einer größeren Gruppe, trauen uns kaum, uns zu unterhalten. Es gibt keine Musik und jedes Wort kann vom Nachbarn mitgehört werden. Dieses Problem löst sich aber, denn das Lokal füllt sich schnell. Wir bestellen eine Karaffe Weißwein und eine Flasche Wasser, verzichten jedoch auf eine Vorspeise. Denn die angebotenen Vorspeisen der Karte – z.B. Oktopus-Salate – sagen uns so wenig zu wie das von der Dame des Hauses empfohlene Fenchel-Carpaccio. Darum wählen wir gleich den Hauptgang. Ich nehme Spaghetti mit Langusten, Knoblauch, Öl, Tomaten und frischen Kräutern. Dazu wird frisches Weißbrot gereicht. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Wahl: Es sieht köstlich aus und schmeckt auch so, ausgesprochen delikat. Ein bißchen scharf, aber nicht zu sehr. Als Dessert, da sind wir uns einig, soll es Tiramisu sein. Oder sollten wir mal etwas Neues probieren? Wir bestellen Panacotta dazu und teilen uns beides. Das Tiramisu wird auf etwas Schoko-Sauce seviert, die Panacotta (gekochte Sahne) kommt auf einem großen mit Erdbeersauce gefüllten Teller. Beide Desserts sind vorzüglich, aber das beste daran ist die Erdbeersauce. Das Tiramisu schmeckt stark nach Alkohol, ist sehr saftig und die Panacotta erinnert mich an ein großes halbeckiges/halbovales Stück Mozzarella – das Auge ißt ja bekanntlich mit. Im Wechsel nasche ich von beidem und als wir alles verzehrt haben, sind wir papp-satt und uns einig: Mamma Raffaele ist ein empfehlenswerter Ausflug nach Bella Italia! Hohes Niveau zu fairen Preisen!</p>
<p><strong>Christine Meier</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/mamma-raffaele.jpg"><img class="size-full wp-image-7665 aligncenter" title="Mamma Raffaele" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/mamma-raffaele.jpg" alt="" width="539" height="199" /></a></p>
<p>Wer etwas zu bieten hat, braucht nicht zu blenden. So wirkt das kleine Eckrestaurant in Linden zwar äußerlich unscheinbar, doch was den Gast hier an Gaumenfreuden erwartet, lässt sich in Worten kaum beschreiben.</p>
<p>Schon am Eingang kommt meiner Begleitung und mir ein wohlig-duftender Geruch entgegen, und mit einem herzlichen „Buona Sera“ begrüßt uns die Besitzerin. Ob wir reserviert haben? Leider nicht, zu empfehlen ist es aber. Denn mit insgesamt acht Tischen bietet das Restaurant begrenzt Sitzgelegenheiten, gewinnt aber dadurch wieder an Gemütlichkeit. Die überschaubare Größe findet  ihre Entsprechung in der Speisekarte: Qualität statt Quantität. Typisch italienische Gerichte wie Pasta und Pizza finden kaum ihren Platz in der Karte – zu schlicht für die gehobene neapolitanische Küche. Liebhaber von Meeresfrüchten haben hier die Qual der Wahl, ebenfalls bei dem Angebot an Vorspeisen (ab 8 Euro) von Hummer über Langusten bis zu Austern. Aber auch keine Freunde von Meerestieren finden eine abwechslungsreiche Auswahl an Hauptgerichten. Sehnsüchtig erwarte ich die Tagiatella in Gorgonzola-Mandel-Creme für preiswerte 8 Euro. In der kurzen Wartezeit kann man das Auge über die farbenfrohen Gemälde schweifen lassen. Die stilvollen Akzente passen zum elegant dunkel-braunen Holzinventar. Nebenbei kosten wir von dem selbst gebackenem Weißbrot, dass innen fluffig-weich und außen knusprig ist.</p>
<p>Dampfend heiß erreichen mich die Bandnudeln, die mit zahlreichen, hauch-dünnen Mandelsplittern verziert sind. Es sieht nicht nur appetitlich aus, sondern schmeckt auch genauso cremig und lecker!</p>
<p>Die Atmosphäre ist so entspannt und familiär, dass wir gar nicht fort möchten. Scherze mit den Gästen gehören ebenso dazu wie kleine Plaudereien. Trotz der reichhaltigen Portion gönnen wir uns noch einen Nachtisch (3-4 Euro): Zabajone, Panna Cotta oder Tiramisu? Die Letzteren sollen es sein, wobei die Panna Cotta nicht nur optisch den Kürzeren zieht. Beim Tiramisu wurde mit Alkohol nicht gegeizt, wie wir erfreut herausschmecken. Vom Hauptgericht schwärme ich heute noch&#8230;<br />
<strong><br />
Gulaim Ahangri</strong></p>
<p><strong>Mamma Raffaele<br />
Viktoriastraße 37<br />
30451 Hannover<br />
Tel. 539 12 32</strong></p>
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		<title>mister q</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 22:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtkinder essen]]></category>
		<category><![CDATA[2009-10]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Donnerstag, 18.30 Uhr: oben im Restaurant ist es ganz schön laut. Neben dem einzigen freien Tisch wird ein Jahrgangstreffen gefeiert. Nach einem harten Tag ist uns nach Ruhe, also versuchen wir unser Glück in der unteren Etage.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">Will man mal richtig gut essen gehen, kommt man vielleicht nicht unbedingt auf die Idee, ins Mister Q zu gehen. Eigentlich hat man bei diesem Lokal eher einen schnellen Kaffee oder eine Cola im Sinn. Ein Donnerstag, 18.30 Uhr: oben im Restaurant ist es ganz schön laut. Neben dem einzigen freien Tisch wird ein Jahrgangstreffen gefeiert. Nach einem harten Tag ist uns nach Ruhe, also versuchen wir unser Glück in der unteren Etage. Die überaus freundliche und sympathische männliche Bedienung passt gut in das gemütliche, nicht aufdringlich stylische, sondern kulturell vielfältig angehauchte Ambiente. Meine Hauptspeise ist der Teriyaki-Salat mit gegrillten Hähnchenspießen. Viele Bambussprossen und Paprika in rauen Mengen, dazu allerlei andere Zutaten. Die Hähnchenspieße sind außerordentlich delikat und würzig, das Fleisch zart. Auch die Chili-Vinaigrette ist lecker, aber ein bisschen reichlich vorhanden. Zum Nachtisch nehme ich einen Apfelstrudel. Ein Strudel im wahrsten Sinne des Wortes. Fast wäre der schmale Kuchenstreifen in das Meer aus Vanille-Sauce hinab gerissen worden. Die Kugel Eis kann ich zum Glück vorher noch eliminieren. Der Apfelstrudel ist warm und lecker, der Blätterteig etwas klebrig. Die nette Bedienung ist ständig um unser Wohlergehen bemüht, fragt regelmäßig, ob alles in Ordnung sei und beglückt uns und alle anderen Gäste zu späterer Stunde mit Kerzen, so dass die Atmosphäre schummerigwarm wird. Alles in allem ein gelungener Ausflug ins Mister Q. Preislich vollkommen in Ordnung, eine große Auswahl auf der Speisekarte. Dazu zahlreiche Vorspeisen, die man gut nebenbei essen kann, die satt machen und nicht zu teuer sind, so zum Beispiel die Mozzarella-Sticks für 3,00 Euro, die Mini- Frühlingsrollen für 2,50 Euro oder die gebackenen Zucchinischeiben mit Sour Cream für 2,60 Euro. Die Speisekarte selbst ist nach Spezialitäten der Regionen aufgeteilt: Europa, Amerika und Asien. Eben eine kulinarische Weltreise. Passend dazu die Einrichtung. Französischer Caféhaus-Charme, der Bereich um die Treppe erinnert an ein Pub, der untere Bereich wurde nach dem cubanischen Motto „La Habana“ eingerichtet und der Küchenbereich bringt den fernöstlichen Charme Asiens ins Haus. Das alles ohne krasse atmosphärische Brüche, alles ist sorgfältig aufeinander abgestimmt. Nur der Blick aus dem Fenster auf die Baustelle stört. Aber die ist ja auch bald weg. Und damit entfällt dann auch der letzte Grund, nicht ins Mister Q zu gehen.<strong>Bettina Riekenberg</strong></p>
<p>Als wir nach einem langen Tag auf das Mister Q am CinemaxX am Raschplatz zusteuern, kommt uns eine geschäftige Bedienung entgegen, die uns die Tür aufhält. Wir tun uns etwas schwer mit der Platzwahl, denn in der oberen Etage ist viel los. Neben einem der wenigen freien Tische feiert eine Gruppe von etwa zwanzig ausgelassenen Menschen. Also entscheiden wir uns für die untere Etage, nehmen die moderne, aber trotzdem heimelige Holztreppe im amerikanischen Landhausstil. Unten finden wir sofort einen Tisch und werden schnell bedient. Auf der Speisekarte lockt eine kulinarische Weltreise von typischen deutschen Gerichten, über amerikanische Küche, bis zu asiatischen Speisen. Zunächst beratschlagen wir, ob wir Vorspeise und Hauptgericht oder Hauptgericht und Nachtisch nehmen, denn wir glauben, dass wir Vorspeise, Hauptgericht und Dessert auf keinen Fall schaffen werden (wir haben von den großen Portionen im Mister Q gehört). Ich bin ziemlich hungrig, mag die amerikanische Küche, und schwanke zwischen einem Putensteak namens „Steak it easy!“ und dem Mister Q-Burger. Schließlich nehme ich doch den Burger. Meine Begleitung entscheidet sich für etwas Asiatisches, einen Teriyaki-Salat. Unsere gut gekühlten Getränke (Spezi und Cola Light) kommen sehr früh, auf unsere Hauptspeise warten wir ca. 20 Minuten, was nicht lang ist. Der XXL-Burger erfüllt alleine schon optisch meine Erwartungen. Er sieht wirklich genau so aus, wie ein Burger aussehen sollte. 180 g Rindfleisch mit Käse überbacken und eine großzügige Schicht aus frischem Salat und Tomatenscheiben liegen zwischen zwei leichten Burgerbrot-Hälften. Dazu gibt es Home Fries und als Dip Sour Cream. Ich entscheide mich, den Burger mit Besteck zu essen. Er ist einfach zu groß, um ihn nach Fastfood-Manier zu bewältigen. Auch im Geschmack unterscheidet er sich stark von großen Fastfoodketten. Hier schmeckt man wirklich Rindfleisch, das sehr saftig und gut gewürzt ist. Die Home Fries sind ebenfalls sehr lecker und genau nach meinem Geschmack. Nicht zu zäh, nicht zu pappig und sehr wichtig: man schmeckt kein Öl heraus. Ich teste auch den Teriyaki-Salat, bin aber nicht so begeistert von dem Hähnchenfleisch, vielleicht, weil ich die süß-saure Sauce dazu nicht sehr passend finde. Nach einer kleinen Pause entscheiden wir uns (obwohl schon sehr satt) für einen Nachtisch. Ich nehme eine Himbeer-Käse- Sahne-Schnitte, meine Begleitung einen Apfelstrudel. Auch die Desserts kommen nach kurzer Zeit. Diesmal werden wir sogar von zwei Kellnern bedient. Service wird hier absolut groß geschrieben. Leider begeistert mich die Himbeer- Torte nicht so ganz. Die Himbeeren haben ihren natürlichen, frisch süß-sauren Geschmack durch den sehr süßen Tortenguss eingebüßt. Trotzdem, wir verlassen das Mister Q sehr gesättigt und sehr zufrieden. Nette Atmosphäre, aufmerksame und freundliche Bedienung. Die große Baustelle am Raschplatz sollte niemanden abhalten.<strong>Natalie Moser</strong></p>
<p><strong>Mister Q Speisen &amp; Getränke GmbH<br />
Raschplatz 6<br />
30161 Hannover<br />
Tel.: 0511/38 88 89 18<br />
E-Mail: info@misterQ.de<br />
www.misterQ.de</strong></p>
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		<title>tremendo</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/09/tremendo/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 22:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtkinder essen]]></category>
		<category><![CDATA[2009-09]]></category>

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		<description><![CDATA[Urlaub, verreisen – das ist dieses Jahr nicht drin. Darum wollen wir uns kulinarisch in die Ferne träumen, bei leckerem Essen und gutem Wein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;">Urlaub, verreisen – das ist dieses Jahr nicht drin. Darum wollen wir uns kulinarisch in die Ferne träumen, bei leckerem Essen und gutem Wein: Unsere Restaurant-Wahl fällt schnell auf das Restaurant Tremendo. Karibische Küche: Das klingt nach Sommer, Sonne, blauem, wolkenlosem Himmel, gebratenem Fisch, ausgefallenen Gewürzen und köstlichen Cocktails. Mal was anderes. Gespannt finden wir uns vor dem Restaurant in der List ein, suchen uns ein schönes Plätzchen auf der einladend gestalteten Außenterrasse und beginnen, die Karte zu studieren. Für ein Getränk haben wir uns relativ schnell entschieden – meine Kollegin bestellt ein Ingwer-Bier, ich nehme einen Chardonnay. Bei der Wahl des Essens tun wir uns dann sichtlich schwerer: Nachdem uns die freundliche, geduldige Bedienung mehrfach nach unseren Wünschen fragt, bestelle ich schließlich ein Panini Havanna als Vorspeise: getoastetes Weißbrot mit Avocado-Krebsfleisch Cocktail. Was wir als Hauptspeise wählen, wollen wir noch überlegen. Mein Avocado- Cocktail-Toast entpuppt sich als ordentliche, sättigende Portion: Das knusprige und doch fluffige Brot ist auf einer kleinen delikaten Salatbeilage angerichtet, den Cocktail selbst hatte ich mir anders vorgestellt: Viel Sauce und wenig Geschmack. Ich schmecke keine Avocado, dafür aber viel Papaya, die nicht auf der Karte erwähnt und auch nicht ganz mein Fall ist. Dafür koste ich mehrfach vom großen Salat meiner Begleiterin – mit gekochten Bananenscheiben: Der hätte mehr meinen Geschmack getroffen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Um im Folgenden auf Nummer Sicher zu gehen, fällt die Wahl für das Hauptgericht leichter: Wenn Zutaten verwendet werden, die nicht auf der Karte stehen, entscheide ich mich lieber nicht für etwas, das ich nicht kenne, und bestelle Pavo Marooni: gegrilltes Putenfleisch mariniert mit karibischer Honig-Jerk-Gewürzmischung und pikantem Dip, dazu Süßkartoffeln. Meine Kollegin nimmt Papageifisch mit Maniokwurzeln. Ich koste davon, aber sie sind mir viel zu fade und holzig. Diesmal bin ich also vollends zufrieden mit meiner Wahl: Das Gericht ist nicht nur üppig, mit drei Stück Pute auf delikater Sauce mit Paprikastücken und jeder Menge Kartoffeln dazu, sondern auch ausgesprochen lecker. Die exotischen Gewürze schmecke ich zwar ebenso wenig heraus wie den Honig, darum könnte es genauso gut ein nicht-karibisches Gericht sein, doch ich wollte ja auch nicht experimentieren. Satt und gut gelaunt verlassen wir das Lokal. Für einen Cocktail hat leider die Zeit nicht mehr gereicht – wir haben uns zu lange mit der Wahl aus all den köstlichklingenden Gerichten aufgehalten. Das nehmen wir uns aber fest für&#8217;s nächste Mal vor.<br />
Denn unser Fazit lautet einstimmig: Wenn man sich einmal etwas Besonderes gönnen möchte, kann man es sich hier in südlicher Atmosphäre defintiv gut gehen – und schmecken-lassen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Christine Meier</strong></p>
<p><strong></strong>Mit Karibik assoziiere ich glühende Hitze, erfrischende Cocktails und die Erfüllung des Fernwehs. Aber an die karibische Küche habe ich nie gedacht. Bis zu dem Moment, als meine Freundin das Tremendo vorschlägt. Das Restaurant befindet sich am Lister Platz, abgeschirmt von Straßenlärm und Autogasen. Die Kulisse sieht traumhaft aus: einige wenige Treppen führen zu der Außenterrasse, die zwar nicht besonders groß ist, aber einen unvergleichlichen Charme ausstrahlt. Weitere Treppen führen in den Innenraum, der überraschenderweise sehr geräumig ist. Die Wände sind mint-farbig und passen zum dunklen Holzinventar. Es sieht sehr einladend aus, ist es aber leider nicht für alle, wie ich enttäuscht feststellen muss: eine Rampe sucht man hier vergebens. Nach kurzer Zeit nimmt eine freundliche Kellnerin unsere Bestellung auf. Ich entscheide mich für das Ingwer Bier. Die karibische Limonade hat geschmacklich nichts gemein mit einem herkömmlichen Bier, außer der Farbe sowie dem Schaumkopf. Bei der Vorspeise fällt mir die Wahl einfach, da ich die meisten Angebote – aufgrund meiner persönlichen Abneigung gegenüber Meeresfrüchten – eliminiere. Der „Ensalada Activio“ für 6 Euro klingt verlockend: Blattsalat mit Kochbananen, Papaya, Rote Beete und Avocado mit Mango-Vinaigrette. Die Kochbananen sind noch warm und nicht zu trocken oder zu weich, die fruchtige Papaya in kleine Kügelchen geformt und die Avocado lecker-cremig.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Für den kleinen Hunger ist die Vorspeise vollkommen ausreichend: von Geiz keine Spur. Beim Hauptgericht haben wir die Wahl zwischen Fisch, Rind, Lamm und Geflügel. Dass kein Schweinefleisch angeboten wird, stört uns nicht weiter. Vegetarier müssten womöglich auf eine Vorspeise zurückgreifen. Auf die Empfehlung der Kellnerin hin entscheide ich mich für den Papageifisch, der den Namen seiner rötlich glänzenden Farbe zu verdanken hat. Zum „Loro Mambo“ (14 Euro) gesellen sich Papaya und Paprika sowie Kokosmilch in Honig-Soja-Sauce. Eine Beilage darf ich selbst auswählen: Süßkartoffeln, Reis und Salat sind mir zu schlicht. Deshalb entscheide ich mich für die Maniokwurzeln, die frittiert und vergleichbar mit „großen Pommes“ seien, jedoch trockener, teilt mir die Bedienung mit. So schmecken sie auch leider: fad, trocken und nach frittiertem Öl. Auch meiner Begleitung kann ich sie nicht schmackhaft machen, denn nach einem Biss hat sie die Wurzeln als „toten Astbaum“ deklariert. Der Papageifisch hingegen schmeckt sehr lecker, vor allem gut gewürzt. Zwischendurch beiße ich auf etwas Scharfes, was meinen Gaumen besonders erfreut. Weniger erfreulich sind hingegen die Scampis, die als kleines Bonbon gedacht sind. Bereitwillig biete ich sie meiner Begleitung an, die die Krabben genüsslich verzehrt. Als Stammgäste konnte das Tremendo uns nicht für sich gewinnen, aber gegen einen Ausflug in die karibische Küche ist nichts einzuwenden. Auch wenn das Restaurant noch entwicklungsfähig ist. Vielleicht tröstet ja die Cocktail-Karte über den einen oder anderen Fehlgriff hinweg.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Gulaim Ahangri</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2009/10/Tremendo_728px.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-5125" title="Karibische Nacht" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2009/10/Tremendo_728px-262x300.jpg" alt="Karibische Nacht" width="262" height="300" /></a><br />
Tremendo<br />
Oskar-Winter-Str.8<br />
30161 Hannover<br />
0511 &#8211; 66 02 97</p>
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		<title>campo cucina</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 22:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtkinder essen]]></category>
		<category><![CDATA[2009-08]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittagstisch, Wochenangebote, außergewöhnliche Suppen-, Vorspeisen-, Salat-, Fisch- und Fleisch-Kreationen ab preiswert bis den-Preis-wert – in der Vereinsgaststätte von Hannover 96 wird meisterlich gekocht!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;"><strong>ein vernehmlicher gruß</strong></p>
<p style="text-align: left;">Essen in der Vereinsgaststätte von Hannover 96? Der Duft von alten Socken, altem Frittenfett und alten Herren steigt mir unwillkürlich in den Sinn und kraft Einbildung auch direkt in die Nase. Was das menschliche Gehirn alles kann! „Das wird sicher nett“, sagt Kollege K., obwohl es doch eigentlichimmer einen Grund zur Beanstandung gibt. Aha, na bitte, es regnet, gerade, als wir uns auf den Weg machen. „Ich mag den Laden schon jetzt nicht”, stellt meine Begleitung fachkundig fest. „Guck mal, wie schlimm wir aussehen!” so ihre nächste Feststellung, als wir das Ziel erreichen. „Wir sehen aus wie immer.” „Eben. Aber guck mal, wie es hier aussieht.” Alles schick eingedeckt, als erwarte man eine Hochzeitsgesellschaft, nicht aber zwei begossene Presse-Pudel und einen Haufen verschwitzter Vereinskumpanen.</p>
<p style="text-align: left;">Wir werden herzlich begrüßt und haben freie Platzwahl. Sowas wie Sekt steht nicht in der Karte. Haben wollen! Bekannt und gefürchtet für ihren Polizeiverhör-ähnlichen Tonfall, auch wenn sie es selbst gerne als „Prinzessinnenton“ deklariert, übernimmt meine Begleitung das Regiment: „Frage: Habt ihr Sekt?“ „Prosecco.“ „Zweimal.“ Die Vernehmung geht weiter. „Zwei Fragen: Was ist Lammjus? Was Lamm-Carrée?“ Was folgt, ist das kleine 1&#215;1 in Sachen Lamm und der freundliche Hinweis auf die Wochenkarte, in der eine Lammkeule von nicht minder großer Qualität schon für kleines Geld geboten wird.</p>
<p style="text-align: left;">„Das Carrée”, höre ich Prinzessin Patzig sagen und liebäugel derweil mit dem Rinderfilet für zwei Personen. Die 38,50 Euro würde schließlich unser Chef bezahlen. Mich würde es allerdings den Job kosten, also entscheide ich mich für das Rumpsteak. Gerne würde ich auch die hausgemachten Spaghetti auf Tomatensugo probieren, die es zum Kalbsschnitzel gegeben hätte. Ich frage nach einer Extrawurst und soll sie auch bekommen. Mag daran liegen, dass ich gerochen habe wie ein nasser Köter. Hunden gibt man Extrawürste. Um den Kellner gänzlich auf eine falsche Fährte zu locken was unseren finanziellen Background anbelangt, teilen wir uns zudem eine Vorspeise.</p>
<p style="text-align: left;">Ich sehe mich schon vor einem Teller Tartar vom Norweger Lachs mit Kartoffelplätzchen, Rahm und Vinaigrette sitzen, da ertönt auch schon die Prinzessinnenstimme: „Ich hasse Tartar!” Wir einigen uns auf die Crêpe tarte vom feinen Räucherlachs mit marinierten Gurkenspaghetti (6,90 Euro). Kaum ist der Kellner weg, kommt der Küchenchef an unseren Tisch und grüßt uns nicht nur verbal, sondern auch mit einer Kleinigkeit aus der Küche: Tartar vom Thunfisch Bluefin, angemacht mit einer Limetten-Balsamico-Sauce. Ich atme es förmlich ein, während meine Begleitung noch ihr Besteck ordnet. Gierig starre ich auf ihr Tellerchen und versuche, sie zu hypnotisieren. Saaag schon, dass ich es haaaben kann, es ist Taaartaaar. Aber nicht nur, dass sie es probiert, sie isst es kurzerhand auf. So ist das also. Tartar vom Bluefin, dafür ist Madame sich nicht zu schade.</p>
<p style="text-align: left;">Auf eine Crêpe tarte, die ich umgehend als dreistöckige Torte in Auftrag hätte geben wollen, folgen „drei Fragen: Was kostet der Prosecco? Habt ihr Schnaps? Habt ihr Nachtisch?” 2,50 Euro, keinen Klaren außer Jubi, heute frisches Blaubeer-Tiramisù, fasse ich die geduldige Antwort mal kurz zusammen. „Ich hasse Kräuterlikör. Zwei Prosecco.” ertönt es in lieblichem Singsang, da erreicht uns auch schon ein weiterer Gruß, diesmal von der Bar. Averna mit Bitter Lemon. Mmhhh. Erneut versuche ich es mit Hypnose. Saaag, dass ich es haaaben kann, das ist Aveeernaaa. Aber meine Begleitung haut die Mixtur weg, als gäbe es kein Morgen.</p>
<p style="text-align: left;">Bei ihrem Lamm-Carrée (17,90 Euro) lässt sie sich dann mehr Zeit. Das Rumpsteak (16,90 Euro) ist leider durch, was man einem Rumpsteak wirklich niemals antun sollte, nicht einmal, wenn ausdrücklich danach verlangt würde. Die knusprige Pfefferkruste und die fruchtige Pasta spenden Trost. Etwas Süßes könnte das auch. „Frage: Dieses Tiramisù, ist das&#8230;” „Bereits unterwegs.” Natürlich als Gruß.</p>
<p style="text-align: left;">Unterwegs bin ich jetzt auch öfter. Zur Campo Cucina. Dank Mittagstisch, Wochenangeboten, außergewöhnlichen Suppen-, Vorspeisen-, Salat-, Fisch- und Fleisch-Kreationen ab preiswert bis den-Preis-wert bin ich weder auf weitere Grüße angewiesen, noch darauf, dass jemand anders meine Rechnung trägt. Begrüßen würde ich natürlich beides&#8230;<strong> </strong></p>
<p><strong>Manuela Sender</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2009/08/campo-cucina_net.jpg"><img class="size-full wp-image-4326 aligncenter" title="Ratzfatz weg - es war lecker!" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2009/08/campo-cucina_net.jpg" alt="Ratzfatz weg - es war lecker!" width="524" height="519" /></a></strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong><br />
ein großes „hallo“</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;">Eine Vereinsgaststätte? Naja. Wir machten uns auf den Weg in die Clausewitzstraße. Eigentlich gar nicht weit weg, nur circa fünf Minuten vom Zentrum mit der Bahn. Wir schlurfen in Badeschlappen und ausgebeulter, nasser Sommerkleidung zum Vereinshaus, aber da ist nichts von einem Restaurant zu sehen. Ein paar Glastüren später dann die Entwarnung. Wir haben es gefunden. Nach Vereinsgaststätte sieht das hier allerdings nicht aus. Bis wir es zu einem Tisch geschafft haben, werden wir schon drei Mal gegrüßt. Soviel Freundlichkeit ist uns nicht geheuer und wir bleiben auf der Hut.</p>
<p style="text-align: left;">Der Kellner lässt sich durch unseren Schmuddelkinder-Look nicht irritieren, oder lässt es sich jedenfalls nicht anmerken. Wir bestellen erstmal zwei Prosecco, um ein Zeichen zu setzen. Bier würde unsere Imbiss-Optik nur unterstreichen. Als Vorspeise bestellen wir uns ein Lachs-Crêpe-Gratin, als Hauptspeise wähle ich das Carrée vom Lamm, ein schönes Rückenstück, mit Rosmarinkartoffeln, frittiertem Spargel und Sauce Bernaise. Der Kellner weist mich dezent darauf hin, dass es auf der Wochenkarte auch Lammkeule mit Rosmarinkartoffeln für 6,90 gebe, ohne Knochen und sehr lecker. An jedem anderen Tag wäre ich dankbar gewesen für diesen Tipp, er hatte unseren Aufzug also durchaus zu deuten gewusst und Parallelen zu unserer finanziellen Lage gezogen. Da aber die Rechnung nicht auf uns gehen sollte, lasse ich ihn in meinem schönsten Prinzessinnenton wissen, dass ich mich für das Carrée vom Lamm entschieden habe.</p>
<p style="text-align: left;">Ein paar Minütchen später haben wir beide zwei kleine Untertassen mit gehächseltem Thunfisch vor uns stehen – Tartar. Ein Gruß aus der Küche, sagt der Kellner. Das Tartar ist liebevoll angerichtet und schmeckt göttlich. Ich überlege, wie ich mich mit dem Koch anfreunden könnte, denn Freunde grüßen sich ständig. Auf den Appetithappen folgt dann auch schnell unsere Vorspeise. Ein Schwarzer Peter steht da vor uns, nicht mit Keks und Schokolade, sondern mit Crêpe, Räucherlachs und Crème fraiche. Ich möchte nie wieder etwas anderes essen.</p>
<p style="text-align: left;">Der Koch holt die Teller persönlich ab und lässt sich bestätigen, dass es hervorragend war. Ich wittere eine Chance, ihm zuzuzwinkern, um uns weitere Grüße zu sichern, aber er ist schon fort. Wir überbrücken die Wartezeit bis zum Hauptgang mit einem zweiten Prosecco. Die Bedienung stellt uns noch ein weiteres Getränk auf den Tisch. Averna mit Bitter Lemon – ein Gruß von der Bar. Es ist nicht zu fassen, ein einziges großes „Hallo”!</p>
<p style="text-align: left;">Dann schwingt die Küchentür ein weiteres Mal und heraus kommt der Koch mit unserem Essen. Mein Carrée vom Lamm ist so schön angerichtet, dass ich es nur ungern zerpflücke, aber der Hunger siegt. Der frittierte Spargel hat eine süßliche Note und bildet einen leckeren Gegensatz zur würzigen Sauce Bernaise und den Rosmarinkartoffeln. Das Lamm ist zart und auf den Punkt genau gebraten. Portion und Qualität passen für 17,90 Euro. Als krönender Abschluss folgt ein weiterer Gruß aus der Küche. Ein lecker fruchtiges Blaubeer-Tiramisù!</p>
<p style="text-align: left;">Wie sagt man so schön: Ein Gruß kommt selten allein. Und hätten wir nicht zurück in die Redaktion gemusst, würden wir wahrscheinlich heute noch in der Clausewitzstraße 2 sitzen und uns grüßen lassen. Auf diesem Wege: Viele Grüße zurück – es war richtig lecker!</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Melanie Petersen</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;"><strong><br />
Campo Cucina<br />
Bistro &amp; Restaurant<br />
Clausewitzstr. 2, 30175 Hannover<br />
Tel. 0511-5444496<br />
</strong><a href="http://www.campo-cucina.de"><strong>www.campo-cucina.de</strong></a></p>
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