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	<title>STADTKIND - hannovermagazin &#187; stadtleben spezial</title>
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	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
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		<title>das 13. herrenhäuser boulefestival</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 22:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtleben spezial]]></category>
		<category><![CDATA[2010-06]]></category>

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		<description><![CDATA[Während wir das Spiel beobachten, kommt Jürgen Piquardt ins Schwärmen: „Dieses Klicken, wenn die Kugeln aufeinander treffen, das ist ein großartiges Gefühl... vielleicht nicht ganz mit Sex zu vergleichen, aber schon toll!“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Himmelfahrt bis Pfingsten ist in Hannover alljährlich die Sau los! Bereits zum 13. Mal haben sich in diesem Jahr wieder etliche begeisterte Boulespieler im Georgengarten getroffen, alle mit nur einem Ziel vor Augen: die silberglänzenden Metallkugeln möglichst nah an die kleine Zielkugel, auch Sau oder Schweinchen genannt, zu befördern. Gespielt wird mit jeweils zwei Mannschaften à ein, zwei oder drei Spieler. Das kleine, sympathische Festival ist mit der Zeit für viele eine Institution geworden, ein kurzer, (fast) kostenloser Urlaub, der im Kalender fest eingetragen ist. Ob Profi, Amateurspieler oder Zuschauer, das vielfältige Programm gibt für jeden etwas her. Und selbst von denjenigen, die sich in keiner Weise am Festival beteiligen, bekommt der Initiator Jürgen Piquardt oftmals positives Feedback. „Man merkt, dass es atmosphärisch für die Stadt von Bedeutung ist“, erzählt der 69-Jährige.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/rrrrr_72.jpg"><img class="size-medium wp-image-8139 alignleft" title="Jürgen Piquardt" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/rrrrr_72-300x163.jpg" alt="" width="300" height="163" /></a>Als wir ihn im Georgengarten treffen, ist gerade der sogenannte Schießwettbewerb in vollem Gange. Hat nämlich eine gegnerische Kugel bereits den begehrten Platz nahe des Schweinchens ergattert, spielt das Wegschießen eine entscheidende Rolle. Das beherrschen allerdings nur geübte Spieler perfekt. Wer bei diesem Turnier die meisten Kugeln wegschießt, kann sich stolz mit dem Titel des Schießmeisters rühmen.</p>
<p>Während wir das Spiel beobachten, kommt Jürgen Piquardt ins Schwärmen: „Dieses Klicken, wenn die Kugeln aufeinander treffen, das ist ein großartiges Gefühl&#8230; vielleicht nicht ganz mit Sex zu vergleichen, aber schon toll!“</p>
<p>Es ist nicht zu übersehen, dass Jürgen Piquardt dem Nationalsport der Franzosen und dem Land im Ganzen mit Haut und Haar verfallen ist. Als er 1970 das erste Mal in die Provence reist, zieht ihn das südländische Flair sofort in seinen Bann. Schon 1972 wird die Provence zu seinem zweiten Wohnsitz, seiner Heimat. Um auch in Deutschland nichts missen zu müssen und die Region um ein wenig französischen Charme zu bereichern, wird die Idee geboren, die Provence ganz einfach nach Niedersachsen zu holen. Zuerst entsteht aus dieser Idee das Restaurant „La Provence“, das unsere Currywurst gewohnten Gaumen mit französischen Köstlichkeiten aus Bio-Anbau verwöhnt. 1996 holt er dann mit dem Boulefestival auch seine zweite Liebe nach Hannover.</p>
<p>Die Faszination für den gemütlichen Kugelsport kommt nicht von ungefähr: „Das Schöne an diesem Spiel ist, dass es von vornherein jeder spielen kann, einem Anfänger also nichts Peinliches geschehen kann, selbst wenn man alle möglichen Handicaps haben sollte. Das Einzige, was man mitbringen muss, ist ein Zugehen auf den Anderen. Es ist ein wunderbar solidarisches und lustiges Spiel.“</p>
<p>Dass diese Worte mehr als nette Phrasen sind, erleben wir während des Interviews hautnah mit. Freudige Umarmungen wollen gar kein Ende nehmen und machen es dem Initiator schwer, den Faden nicht zu verlieren. Doch gerade diese spürbare Herzlichkeit ist es, was Piquardt so schätzt: „Wo gibt es sowas schon, hunderte von Leuten, die man alle in den Arm nimmt!“ Natürlich soll der Sport an sich dabei nicht zu kurz kommen: „Es ist schon sehr wichtig, dass beim Spielen eine gewisse Ernsthaftigkeit herrscht, ansonsten wird es einen niemals faszinieren können. Man muss jedoch aufpassen, dass das nicht Überhand nimmt. Beim Boule geht es auch darum, sich am Können und Glück der Anderen zu erfreuen.“ Beim späteren brüderlichen Umtrunk und einem knus-prigen Baguette von der provenzalischen Jahrmarktsküche wird das Ergebnis dann ohnehin zur Nebensache.</p>
<p>Auch wenn das Wetter Jürgen Piquardt und seinen Mitspielern diesmal nicht immer freundlich gesonnen war, ist dieser auch mit der 13. Auflage des kugeligen Vergnügens wieder sehr zufrieden und hofft, dass noch viele weitere schöne Jahre Spielpaß folgen werden. Dass das Festival überhaupt bereits so eine lange Zeit besteht, verdankt er auch der Unterstützung zahlreicher Sponsoren, wobei insbesondere die Herrenhäuser Brauerei ein wichtiger Partner ist: „Ohne sie hätten wir es nicht durchgestanden. Selbst in der eigenen Not unterstützen sie uns noch, und das ist einfach toll!“</p>
<p><strong>Tamy Kahlert</strong></p>
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		<title>die beste wg der welt</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 22:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtleben spezial]]></category>
		<category><![CDATA[2010-06]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine tierisch coole Wohngemeinschaft hat den „Neubau“ im Erlebnis-Zoo Hannover bezogen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine tierisch coole Wohngemeinschaft hat den „Neubau“ im Erlebnis-Zoo Hannover bezogen. Beim offiziellen Einzugstermin am 22. Mai konnte Stadtkind leider nicht dabei sein. Erstens, weil Einzug verdächtig nach Umzug klingt, und wer hilft schon gerne bei Umzügen. Zweitens, weil auch unsere Kisten zu dieser Zeit heißliefen. Doch in guter Nachbarschaft stellt man sich natürlich vor. Also haben auch wir uns vorgestellt und durchs Schlüsselloch geguckt. Brot und Salz war gestern – heute gibt’s Butter bei die Fische. Hier sind sie, die „Neuen“ aus Yukon Bay:</strong></p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/Eisbär_72.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-8329  alignright" title="Hä?" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/Eisbär_72-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><strong>Name: </strong>Eisbär<br />
<strong>Ursprünglich aus:</strong> Nordpolarmeer<br />
<strong>Zimmergröße:</strong> 1.700 m³ (im Hafenbecken)<br />
<strong>Eigene Größe:</strong> bei Geburt so winzig wie ein Meerschweinchen (500 g), ansonsten bis 2 m Länge, 1,60 m Schulterhöhe und 800 kg<br />
<strong>Lieblingsessen: </strong>Robben, Fische, Beeren und Früchte<br />
<strong>Kann ich gut: </strong>mit meinen Tatzen paddeln<br />
<strong>Kann ich nicht:</strong> an die Robben zwei Becken weiter kommen<br />
<strong>Das sagen die anderen: </strong>geduldiger Riese, hat den schönsten Teppich<br />
<strong>Beste WG der Welt, weil:</strong> ich mich hier nicht tarnen muss, um an Futter zu kommen</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/Karibu_72.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-8332   alignleft" title="Karibu" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/Karibu_72-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><strong>Name: </strong>Karibu<br />
<strong>Ursprünglich aus: </strong>Kanada, Alaska<br />
<strong>Zimmernachbar:</strong> Timberwolf<br />
<strong>Eigene Größe:</strong> bis 2,20 cm Länge, 1,40 m Höhe und 275 kg<br />
<strong>Lieblingsessen: </strong>Flechten, Blätter, Kräuter und Pilze<br />
<strong>Kann ich gut: </strong>wenn Weibchen wirft, mein Geweih abwerfen<br />
<strong>Kann ich nicht: </strong>mich lautlos vorwärts bewegen, nach unten schauen&#8230;<br />
<strong>Das sagen die anderen:</strong> schön und furchtlos<br />
<strong>Beste WG der Welt, weil: </strong>hier jeder seine Privatsphäre hat (zu Ge-Weihnachten wünsch&#8217; ich mir noch einen Sichtschutz!)</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/Kegelrobbe_72.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-8333  alignright" title="Pack die Kegelrobbe ein, ..." src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/Kegelrobbe_72-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><strong>Name:</strong> Kegelrobbe<br />
<strong>Ursprünglich aus: </strong>Alaska, Kanada, Norwegen, England, Irland, Ostsee<br />
<strong>Zimmergröße:</strong> 1.100 m³ (im Hafenbecken)<br />
<strong>Eigene Größe:</strong> bis 2,30 m und 300 kg<br />
<strong>Lieblingsessen: </strong>Fisch in allen Variationen<br />
<strong>Kann ich gut:</strong> im Wasser schlafen, mit meinen Krallen auf Felsen klettern<br />
<strong>Kann ich nicht:</strong> auf Kegelfahrten mitkommen, mir Krebse und Weichtiere schmackhaft machen<br />
<strong>Das sagen die anderen: </strong>gar nicht so aalglatt, wie sie aussieht<br />
<strong>Beste WG der Welt, weil:</strong> man hier &#8216;ne Riesenwelle machen kann</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/Pingu_72.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-8335   alignleft" title="Fred Pinguin gewohnt aufgerüscht" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/Pingu_72-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><strong>Name: </strong>Pinguin<br />
<strong>Ursprünglich aus: </strong>Subantarktis, Feuerland, Falklandinseln (Felsenpinguin/FP), Küsten Südafrikas bis Angola (Brillenpinguin/BP)<br />
<strong>Zimmergröße:</strong> 250 m³ (im Hafenbecken)<br />
<strong>Eigene Größe: </strong>63 bis 65 cm<br />
<strong>Lieblingsessen:</strong> Fische, Krebse und Tintenfische<br />
<strong>Kann ich gut: </strong>schwimmen und tauchen<br />
<strong>Kann ich nicht: </strong>trotz Flügel fliegen, also habe ich sie zu Flossen umfunktioniert<br />
<strong>Das sagen die anderen: f</strong>lotter Hüpfer (FP), tollpatschiger Landgänger<br />
<strong>Beste WG der Welt, weil:</strong> ich Gesellschaft einfach liebe</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/Präriehund_72.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-8336  alignright" title="Was murmelt der wieder in seinen Bart?!" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/Präriehund_72-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><strong>Name: </strong>Präriehund<br />
<strong>Ursprünglich aus: </strong>Nordamerika<br />
<strong>Zimmerbezug: </strong>auf den letzten Drücker<br />
<strong>Eigene Größe: </strong>40 cm und bis 1.400 g<br />
<strong>Lieblingsessen: </strong>Gräser, Heu, Obst, Gemüse, Würmer, Schnecken und Insekten<br />
<strong>Kann ich gut: </strong>bellen wie ein richtiger Hund, mehrere Weibchen gleichzeitig ertragen, mich dick und rund futtern<br />
<strong>Kann ich nicht:</strong> ohne zu küssen Besuch empfangen<br />
<strong>Das sagen die anderen:</strong> Haremsbesitzer, ein Hund im Murmeltierpelz<br />
<strong>Beste WG der Welt, weil: </strong>hier die hübschesten Schnecken sind</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/Schneeeule_72.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-8338   alignleft" title="Hedwig?" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/Schneeeule_72-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><strong>Name: </strong>Schnee-Eule<br />
<strong>Ursprünglich aus:</strong> Polargebiete von Europa, Asien, Amerika<br />
<strong>nächstgelegener Zimmernachbar: </strong>Eisbär<br />
<strong>Eigene Größe: </strong>bis 70 cm und 2,1 kg<br />
<strong>Lieblingsessen:</strong> kleine Nager, Lemminge<br />
<strong>Kann ich gut:</strong> im Hellen und im Dunkel jagen, mit den Krallen und meinen Flügeln fischen<br />
<strong>Kann ich nicht:</strong> mir einen Lemming entgehen lassen, die Post zustellen<br />
<strong>Das sagen die anderen:</strong> eine vom Kopf bis zur Zehe mit Federn besetzte Schneekönigin<br />
<strong>Beste WG der Welt, weil:</strong> Hogwarts nur halb so zauberhaft ist</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/wolf_72.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-8343  alignright" title="Karibuköstlich!" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/wolf_72-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><strong>Name:</strong> Timberwolf<br />
<strong>Ursprünglich aus: </strong>Nordamerika<br />
<strong>Zimmernachbar:</strong> Karibu<br />
<strong>Eigene Größe:</strong> bis 150 cm Länge, 95 cm Schulterhöhe und 80 kg<br />
<strong>Lieblingsessen:</strong> Karibus<br />
<strong>Kann ich gut: </strong>zur Erkennung der Rangfolge Haltung bewahren, kräftig zubeißen, in auf- und abschwingenden Tönen singen<br />
<strong>Kann ich nicht: </strong>jemanden alleine heulen lassen, meine Rudelmitglieder beißen<br />
<strong>Das sagen die anderen: </strong>gesellige Heulsuse, hat ein Auge auf unseren Karibu geworfen<br />
<strong>Beste WG der Welt, weil: </strong>der Zimmernachbar ganz meinem Beuteschema entspricht&#8230;</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/seebär_72.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-8339    alignleft" title="AHOI!" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/seebär_72-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><strong>Name:</strong> Nördlicher Seebär<br />
<strong>Ursprünglich aus:</strong> Arktis, Alaska, Kanada, Russland<br />
<strong>Zimmergröße: </strong>1.700 m³ (im Hafenbecken)<br />
<strong>Eigene Größe: </strong>Weibchen 1,50 m und bis 60 kg, Männchen 2,10 m und über 275 kg<br />
<strong>Lieblingsessen: </strong>Fische und Tintenfische<br />
<strong>Kann ich gut:</strong> zum Abkühlen nach dem Sonnenbaden hecheln wie ein Hund, 27 km/h schnell tauchen, auf die Richtige warten<br />
<strong>Kann ich nicht: </strong>meinen Geburtsort vergessen<br />
<strong>Das sagen die anderen:</strong> treue Seele<br />
<strong>Beste WG der Welt, weil: </strong>ein Nördlicher Seebär sich neben dem nördlichsten Pinguin-Zoo einfach pudelwohl fühlen muss</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/waldbison_72.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-8341  alignright" title="Chill mal!" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/waldbison_72-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><strong>Name: </strong>Waldbison<br />
<strong>Ursprünglich aus: </strong>Kanada, Alaska<br />
<strong>Zimmerbezug: </strong>auf den letzten Drücker<br />
<strong>Eigene Größe:</strong> bis 3,80 cm und 850 kg<br />
<strong>Lieblingsessen: </strong>Gräser, Kräuter, Triebe und Flechten<br />
<strong>Kann ich gut:</strong> gekonnt lässig meinen dicken Wintermantel abstreifen, im Zweifel bis zu 50 km/h schnell werden<br />
<strong>Kann ich nicht: </strong>mich rasieren<br />
<strong>Das sagen die anderen:</strong> gemächlicher Wanderer, der Typ mit der coolsten Nackenmähne<br />
<strong>Beste(s) W(ald)G(ebiet) der Welt, weil:</strong> immer Gras im Haus ist</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/Stadium_72.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-8340" title="Stadium" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/Stadium_72-300x300.jpg" alt="" width="216" height="216" /></a>Ein Rammbär rüttelt im Erdreich herum. Auch andere Gefährten sind voll in Aktion. Die ersten Bewohner der Kanada-Landschaft? Auf zigmal Nachbohren räumt man ein: all die Baugeräte, Maschinen und Kräne. Nach über sieben Jahren Vorbereitungs- und Planungszeit sowie weiteren zweieinhalb Jahren Bauzeit ist die siebte Themenwelt – und damit Europas größte Zoo-Baustelle – fertiggestellt. Nun gilt es, die Welt mit Leben zu füllen. Der Rammbär macht Platz für die neuen Bewohner.<br />
Wo bei anderen „Welcome“ steht, liest man hier „Danger“. Durch einen dunklen, knarrenden Bergwerksstollen gelangt man hinein in die Wohnanlage. Hier und da funkelt&#8217;s verdächtig nach Gold. Einsturzsicherer als der Euro, demnach besteht kein Grund zur Panik.<br />
Allein der extravagante Eingangsbereich verrät: Hier wohnen keine gewöhnlichen Leute. Auf 22.000 m² Gesamtfläche finden 100 Tiere in 15 Arten ein Zuhause. Haus-tiere wird man hier nicht finden, zu Besuch dürfen sie aber trotzdem kommen.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/schiff_72.jpg"><img class="size-medium wp-image-8337 alignright" title="Yukon Queen" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/schiff_72-300x300.jpg" alt="" width="270" height="270" /></a>Mit seiner neuesten Themenwelt hat der Erlebnis-Zoo Hannover sich den lang gehegten Traum erfüllt, für seine Wassertiere neue Anlagen zu schaffen. Am 29. Januar 2008 wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Es wurde geschaufelt und gegraben, wie zu Zeiten der Goldgräber am Yukon. Bis allerdings von einer Goldgräber-„Romantik“ die Rede sein konnte, hat es einiges gekostet – unter anderem rund 35 Millionen Euro. Schließlich wurden nicht mal eben nur Möbel gerückt, sondern 15.000 m³ Erdreich bewegt und 3.050 m³ Salzwasser in einen „Pool“ eingelassen, mit dem man anderen Zoos nicht nur eine Wellenlänge voraus sein wird. Das Ergebnis: eine authentische und weltweit einzigartige Nachbildung des echten Yukon Territory in Kanada. Kilometerlang wurden auch Strom- und Kommunikationskabel verlegt.<br />
Ein guter Zoo hält seine Tiere halt drahtlos. Insgesamt 60 Baufirmen wurden 30 Monate auf Trab gehalten, um den hohen Ansprüchen aller Bewohner gerecht zu werden.</p>
<p>Er hätte sicher als erstes geheult, wenn irgendwas nicht zur Zufriedenheit wäre: der Timberwolf. Am Minenausgang empfängt er die Gäste. Seinen Ruf als Schreckgespenst trägt er zu Unrecht. Der ausdauerstarke Jäger hat eher eine Schwäche für ohnehin schon geschwächte Tiere. Auch seinen Zimmernachbarn hat er zum Fressen gern. Auf einem Hügel über der Wolfsschlucht ist der Karibu mit seiner Herde – die einzige Europas – sesshaft. Wie für Besucher, bleibt es beim Sattsehen. Das Futter kommt nie aus den anderen Anlagen!</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/Eisenbahn_72.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-8330" title="The Duchess" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/Eisenbahn_72-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Entlang der Wolfsschlucht fließt der Yukon Hannovers, und der Weg führt durch eine weitere Mine. Die Wände sind teilweise eingestürzt. Kein Baupfusch, sondern kanadische Kunst. Der Blick für die Kunst weicht dem Blick nach draußen. Eine Scheibe wahrt vornehm Distanz zu den Tieren. Im alten Bahnhof von Yukon Bay wartet „The Duchess“. Die stillgelegte Lokomotive ist ein originalgetreuer Nachbau der Bergbahn, die im 19. Jahrhundert durch das Yukon Territory dampfte. Mit ihren Loren dient sie nicht nur als Zugnummer; sie trennt den Karibu vom Waldbison. Bezeichnend für die Philosophie des Zoos: Um     Attraktion und Architektur allein geht es nie. Die Tiere stehen an oberster Stelle. Mit spannenden Impressionen möchte man Dinge zum Leben erwecken und unter naturähnlichen Bedingungen Tiererlebnisse schaffen.</p>
<p>Unter dem Bison wacht der Präriehund. Bei ihm ist nichts so, wie es scheint: namentlich Hund, doch normal ein Hörnchen. Dass der kleine Nager als einer der letzten den Schlüssel erhielt, liegt nicht an mangelnder Kompetenz als Wachhund. Seine Hundeparodie ist picobello. Bis zum Schluss wurde auf seiner Anlage gebuddelt. Inzwischen baggert der Parodiehund dort selbst herum, auch an seinen unzähligen Frauen.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/futter_72.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-8331" title="Futter" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/futter_72-300x300.jpg" alt="" width="240" height="240" /></a>Eis Eis Bay Bay<br />
Weiter geht&#8217;s in die Hafenstadt mit der Market Hall als gastronomisches Zentrum. Als erster Freizeitpark überhaupt bietet der Erlebnis-Zoo Hannover Eis aus eigener Herstellung an. In der Eisfabrik kann man hautnah dabei zusehen. Fast auf Fellfühlung ist man auch mit dem Eisbär. Sein Fell, mit dem er sich in seiner ursprünglichen Umgebung so wunderbar unsichtbar machen kann – in WGs immer eine gern gesehene Eigenschaft – ist übrigens gar nicht weiß, sondern ein dichter Teppich aus durchsichtigen, hohlen Haare. In der Meeresbucht, nahe dem gut gelüfteten „Zimmer“ der Schnee-Eule, kann man ihn schon mal in voller Länge ausgelegt finden. Im Hafenbecken liegt jemand ganz anderes: die auf Grund gelaufene „Yukon Queen“.<br />
Auf ihr eine Fracht im Frack und der „Nördlichste Pinguin Zoo der Welt“. In ihrem Bauch bieten 39 große Fensterscheiben den Blick frei auf eine Unterwasserwelt, die es in Sachen Größe, Gestaltung und Qualität so noch nie gegeben hat in Europa. „Henry’s Underwater World“ gewährt sowohl Land- als auch Wassereinblicke auf Eisbären, Pinguine und Robben. Ebenso besonders: die per Luftdruck erzeugten künstlichen Wellen. Ob den Eisbären Arktos und Nanuq der teils hohe Seegang wohl zu schaffen macht? Die beiden kommen frisch aus Wien – und dort geht&#8217;s bekanntlich gemütlich zu.</p>
<p>Alles andere als das war sicher der Umzug. Stellt sich nur die eine Frage: Wenn ein Umzug für uns schon Stress bedeutet, wie hat man das Ganze dann hier bewältigt? In jedem Fall mit einem einzigen Sprinter. So heißt der Eisbär aus Amsterdam. Das Gemeine Rothörnchen hat sich uns leider nicht gezeigt. Dennoch: Der beste Zoo hat die beste WG! Wie wir finden, Kanada stolz drauf sein.</p>
<p><strong>Manuela Sender</strong></p>
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		<title>das jugendprojekt rheingold</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 22:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtleben spezial]]></category>
		<category><![CDATA[2010-06]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem einzigartigen Kooperationsprojekt kreieren und produzieren Jugendliche eine DVD namens „Rheingold – Der Film“, eine moderne Interpretation des ersten Teils aus Wagners Musikdramen-Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine Oper im Musikclip-Format</strong></p>
<p>In einem einzigartigen Kooperationsprojekt kreieren und produzieren Jugendliche eine DVD namens „Rheingold – Der Film“, eine moderne Interpretation des ersten Teils aus Wagners Musikdramen-Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/06-38_Junei_SK_10_72.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-8408" title="Gewagter Kopfschmuck" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/06-38_Junei_SK_10_72-300x178.jpg" alt="" width="300" height="178" /></a>Contigelände, 11 Uhr vormittags: Es ist kalt. Sehr kalt für diese Jahreszeit. Der Wind pfeift durch die zerbrochenen Fenster der Fabrikhalle, in denen sich weniger Glas befindet als auf dem sandigen Fußboden. Rot-weiße Absperrbänder grenzen die Drehorte vom riesigen Rest des brachliegenden Geländes ab. „Oha, können wir jetzt mal anfangen?“, hört man ein Mädchen mit einer großen Federboa auf dem Kopf durch die Fabrikhalle rufen.</p>
<p>Dieses Mädchen gehört zu einer Gruppe von etwa zwei Dutzend Jugendlichen, die zusammen mit Kameramännern, Kostümbildnerin, Projektleiterin &amp; Co. auf dem Contigelände in Limmer umherwirbeln.</p>
<p>Was sie dort treiben? Sie produzieren einen Videoclip zu „Rheingold – Der Film“, eine Neu-Interpretation der gleichnamigen Oper von Richard Wagner. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen dem MusikZentrum, der Staatsoper,  der TVN Group Film &amp; TV Productions und ca. 50 Jugendlichen im Alter von 14 bis 21 Jahren.</p>
<p>Kreativität erlaubt: In der ursprünglichen Geschichte von Wagner schwimmen „die Rheintöchter“ in der Tiefe des Flusses und bewahren einen Schatz – das Rheingold. Bei den Musikclips hingegen schwimmen die Badenixen nicht im Rhein, sondern im Fössebad und führen eine Wasserballett-Choreografie vor. Im Original verleiht das Rheingold seinem Besitzer grenzenlose Macht, wenn er dieses zu einem Ring formt. Dem Zwerg Alberich vom Volk der Nibelungen gelingt es, dass Gold zu stehlen und die Zauberkraft an sich zu reißen. Bei der Jugendoper ist nicht Gold, sondern eine Kamera das Objekt der Begierde. Die metaphorische Ebene bleibt jedoch gleich: Der Antiheld Alberich ist von Ruhm und Macht besessen, die er durch die Medienpräsenz erlangen kann.&#8217;</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/06-38_Juni_SK_10_724.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-8407" title="Ernstes Trommeln" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/07/06-38_Juni_SK_10_724-300x181.jpg" alt="" width="300" height="181" /></a>Der fertige Film, inklusive der vier Musikclips als Herzstück, wird im Herbst 2010 vor mehreren Tausend Schülern auf der großen Bühne im Opernhaus präsentiert. Ob die Jugendlichen deswegen sehr aufgeregt sind? Beim Set ist ihnen jedenfalls nichts anzumerken. Solange es geht, spaßen sie miteinander rum, lassen sich fotografieren, singen laut, posieren in den Kostümen, lachen und geben Interviews. Bis es heißt:</p>
<p>„So, alles auf die Positionen!“ Und dann ist aber auch wirklich Konzentration angesagt. Doch Okan verrät: „Ich hab&#8217; voll das Adrenalin. Vor einem Dreh kann ich die ganze Nacht nicht schlafen. Ich spiele zwar seit vier Jahren Theater, aber das hier ist irgendwie was anderes.“</p>
<p>Doch nun bleibt keine Zeit mehr für Lampenfieber: Der Streetdrumming-Dreh beginnt. Die Kameras laufen, die Jugendlichen positionieren sich hinter blauen Ölfässern mit Drumsticks in der Hand und setzten auf einmal eine völlig ernste Miene auf. Das gehört zum aktuellen Clip dazu, denn inhaltlich geht es vor allem um Kampf und Macht. Dann beginnt eine sich langsam steigernde, rhythmische Trommelchoreografie à la Stomp.</p>
<p>Das Besondere am Projekt Rheingold ist zum einen, dass es komplett von jungen Menschen mitentwickelt und gestaltet wird. Auch sämtliche Filmaufnahmen werden von Auszubildenden übernommen. Zum anderen sind bei dem Projekt Jugendliche aus allen möglichen Schulformen vertreten. „Trotzdem verstehen sie sich total gut untereinander“, bemerkt Sabine Busmann, die Projektleiterin vom MusikZentrum Hannover. Ganze sechs Monate lang haben die Teilnehmer zusammen in verschiedenen Workshops die Musik und Filmsequenzen entwickelt. Sie wurden in den Bereichen Musik, Komposition, Technik, Choreografie, Sport und Stunttraining angelernt. Ziel ist es, mögliche gedankliche Genre-Grenzen der Jugendlichen aufzuheben sowie Kreativität und Eigenverantwortung zu fördern. Die Jugendlichen kommen meist zum ersten Mal mit der Oper in Berührung, sie schlüpfen in andere Rollen und erleben etwas völlig Neues. „Wandel und Wechsel liebt, wer lebt“, sagte eben auch schon Richard Wagner.</p>
<p><strong>Janine Klemmt</strong></p>
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		<title>ndr plaza festival 4. bis 6. juni</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 22:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2010-05]]></category>

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		<description><![CDATA[Das verspricht ein Festival zu werden, bei dem wirklich jeder auf seine Kosten kommt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erneut lädt der NDR auf die Expo Plaza ein und verwandelt bereits zum zehnten Mal ein ganzes Wochenende in eine große Party mit abwechslungsreichem Musikprogramm für jeden Geschmack.</p>
<p>Zum Jubiläum trumpft das Festival am ersten Juniwochenende mit den ganz Großen der Musikszene auf. Am Freitag, den 4. Juni eröffnen die Simple Minds, Sunrise Avenue und Stanfour das NDR Plaza Festival. Und mit sexy Rockröhre Kim Wilde ist noch ein weiterer internationaler Top-Act dabei, deren Mega-Hits wie „Kids in America“ für ewig unvergessen bleiben. Doch auch die folgenden Tage halten noch einige Highlights bereit. Am Samstag holen die N-JOY Moderatoren Stefan Frech und Andreas Kuhlage unter anderem zwei der erfolgreichsten nationalen Künstler auf die Bühne der „N-JOY Star-show“: Xavier Naidoo prägt nicht nur als Solo-Künstler, sondern auch zusammen mit seiner Band Söhne Mannheims die deutschsprachige Musik seit Jahren maßgeblich. Ohrwürmer wie „Dieser Weg“ und „Alles kann besser werden“ haben es nicht nur an die Spitze der Charts geschafft, sondern auch ihren festen Platz in den Herzen vieler Menschen erobert. Dem steht allerdings die Band Silbermond mit Titeln wie „Symphonie“ oder „Das Beste“ in nichts nach. Auch die Mega-Hits des Belgiers Milow werden im Radio rauf- und runtergerspielt und bringen hunderte Menschen zum Träumen. Die Eröffnung des Programms übernimmt die Gewinnerband des „N-JOY Band Battles“. Als besondere Überraschung wird außerdem noch ein Special-Guest erwartet. Bei solch einem Aufgebot von Superstars und dem Tagespreis von gerade mal 20 Euro sind begeisterte Fanhorden und unglaubliche Party-Stimmung garantiert.</p>
<p>Der dritte und somit letzte Festivaltag findet mit der NDR 1 Schlager Party seinen gebührenden Abschluss. Hier wird nochmal geschunkelt, was das Zeug hält, und altbekannte Schlager aus voller Brust mitgeschmettert. Helene Fischer und Andrea Berg, zwei Künstlerinnen, die zweifellos nicht nur die Ohren, sondern auch die Augen ihrer Fans ansprechen, begeistern mit einprägsamen Songs von Liebe und Leid. Der Schlagertitan frühester Tage, Bernhard Brink, lässt noch einmal die wunderbare Stimmung „so wie damals“ aufleben. Mit Tony Christie ist sogar ein internationaler Act mit von der Partie, dessen Hits wie „Is This The Way To Amarillo“ in Deutschland Geschichte schrieben. Mit ihrem englisch anmutenden Künstlernamen ebenfalls sehr erfolgreich: Mary Ross. Außerdem dabei die Newcomer Gerrit Winter und die beiden Duos Destivo und Fantasy. Das verspricht ein Festival zu werden, bei dem wirklich jeder auf seine Kosten kommt.<br />
<strong><br />
Tamy Kahlert</strong></p>
<p><strong>Tickets auf www.hannover-concerts.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen</strong></p>
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		<title>hitradio antenne velo challenge 26./27.06.</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 22:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2010-05]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer mehr Menschen in Hannover und der Region steigen auf das Fahrrad um. Nicht zuletzt deshalb wird kontinuierlich in die Pedale getreten, um die Infrastruktur in Sachen Rad- und Radwanderwege auszubauen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Das Image Hannovers vermuteten viele schon unter die Räder gekommen, bevor sich herausstellte: Platter Unfug. Hannover ist längst in die Gänge gekommen. Allein in Sachen Klimaschutz, CO2-Reduktion und erneuerbare Energien fahren wir in der Spitzengruppe mit – wenn wir uns nicht sogar das Gelbe Trikot überstreifen dürfen. Was passt da besser in unsere Stadt, als eine Veranstaltung, bei der sich alles um das gesündeste, klima- und umweltfreundlichste Fortbewegungsmittel dreht?</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/Supii_72.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-7529" title="Supii Sache!" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/Supii_72-1023x575.jpg" alt="" width="491" height="276" /></a></p>
<p>Immer mehr Menschen in Hannover und der Region steigen auf das Fahrrad um. Nicht zuletzt deshalb wird kontinuierlich in die Pedale getreten, um die Infrastruktur in Sachen Rad- und Radwanderwege auszubauen. Und sei es auch durch leichtes „Nachtreten“ vieler, engagierter Mitglieder von Fahrradvereinen. Doch man muss nicht in einem Verein sein, um sich für das Radfahren und eine ungetrübte Aussicht auf die Natur begeistern zu können. Auf RegionsRouten in 21, und damit in sämtliche zur Region gehörenden Städte und Gemeinden, hat die Fahrradregion Hannover inzwischen 1.000 erlebnisreiche Kilometer zu bieten. Das zentral gelegene Nordufer des Maschsees liefert den Ausgangs- und Zielpunkt für alle Routen. 15 waren&#8217;s – 17 sind&#8217;s jetzt. Mit einem 60-km-Kurs und einer 110-km-Strecke führen seit kurzem zwei weitere Routen vom Maschsee durch das Calenberger Land bis in den Deister hinein und zurück und bereichern das Angebot für Radfahrer: die beiden Rennstrecken der Hitradio Antenne Velo Challenge 2010.</p>
<p>Radrennen hat eine lange Tradition, war aber bisher immer Vereinssport. Wer an Rennen teilnehmen wollte, musste eine Lizenz haben. Hannovers erstes Jedermann-Radrennen richtet sich an alle ambitionierten Freizeitsportler, die Radsport einfach aus Leidenschaft betreiben, regelmäßig fahren und sich gerne einmal unter professionellen Bedingungen ihrer ganz persönlichen Herausforderung stellen möchten. „Der Maschsee als Hannovers beliebtestes Naherholungsgebiet und im Sommer Magnet für viele Radfahrer bietet mit dem Rudolf-von-Bennigsen-Ufer den idealen Rahmen für die Velo Challenge“, zeigt sich Oberbürgermeister Stephan Weil erfreut über das neue Radsporthighlight mit internationalem Format. Gemeinsam mit Regionspräsident Hauke Jagau hat er gerne die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen. Am 27. Juni fällt der Startschuss für das 60-km- und das 10-km-Rennen. Erst im November letzten Jahres hatte die Stadt grünes Licht gegeben – und damit schon vor der Challenge einen ins Schwitzen gebracht: Detlef Rehbock, Geschäftsführer der Event-Agentur Soulstyle und hauptverantworlicher Organisator des Events. „Das war schon relativ knapp, um das Ganze noch für dieses Jahr auf die Beine zu stellen. Aber wir haben Gas gegeben.“ Als Sportlicher Leiter an Rehbocks Seite: Reinhard Kramer vom Hannoverschen Radsport Club (HRC), auch bekannt als „Vater der Nacht von Hannover“, der erst kürzlich für seine über 50-jährige ehrenamtliche Tätigkeit im Radsport mit dem Bundesverdienstkreuz gewürdigt wurde.</p>
<p>Nun wird manch ambitionierter Radfahrer vielleicht die Nase rümpfen, angesichts eines Radrennens in der Norddeutschen Tiefebene. Aber das Höhenprofil hat es durchaus in sich. Das wird keine Spazierfahrt. „Wir haben jeden Hügel genommen, den wir kriegen konnten.“ verrät Rehbock. Vor allem die lange Runde hat es mit dem kleinen Deister, dem Nienstedter Pass und dem Gehrdener Berg in sich. Zumal in Kombination mit der Mindestgeschwindigkeit von 24 km/h. „Wir haben eine Gesamtstreckenlänge von 140 Kilometern, die wir komplett absichern müssen. Zu langsam dürfen wir nicht sein“, begründet Rehbock die Zeitvorgabe. „Die Schnellsten werden im Schnitt ein Tempo von um die 42 km/h fahren können. Das sind dann die Spitzengruppen, die sehr eng im Windschatten fahren und sich relativ schnell absetzen werden vom Feld.“ Eng im Windschatten fahren werden auch die Langsamsten. Dann allerdings mit den Besenwagen, die als Schlussfahrzeuge das Rennen begleiten. Wer die geforderten 24 km/h nicht einhalten kann, wird kurzerhand rausgekehrt. Allen übrigen Teilnehmern wird die einzigartige Stimmung bei der Zieleinfahrt sicher noch ein paar Extra-Pedalumdrehungen entlocken.</p>
<p>Schon am Vortag wird der gesamte Bereich vom Sprengel Museum bis zum NDR Landesfunkhaus mit einer Radsportmesse belegt sein. Actionreiche Shows rund ums Bike und vieles mehr erweitern das Rahmenprogramm.</p>
<p>„Ein bisschen Spaß dabei zu haben, ist ganz wichtig, sonst bräuchte man das gar nicht erst organisieren”, so Rehbock.</p>
<p>Alle Infos über Rennen und Rahmen gibt’s unter www.velo-challenge.de. Anmeldeschluss ist der 14. Juni. Doch nicht nur Mitfahrer sind hier erwünscht: „Wir sind auf allen Kanälen auf der Suche nach Helfern.” Wenn alles gut läuft wird wohl noch am Wettkampftag selbst mit den Planungen für das zweite Jedermann-Radrennen begonnen.</p>
<p><strong>Manuela Sender</strong></p>
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		<title>sixteen daily experiences</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 22:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2010-05]]></category>

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		<description><![CDATA[16 Kompositionen von 16 namhaften Komponisten und Komponistinnen aus aller Welt mischen sich mit den Klängen des Alltagslebens der Innenstadt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/Mysteriöse-Geräusche-schallen-durch-die-City.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-7587" title="Mysteriöse Geräusche schallen durch die City" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/Mysteriöse-Geräusche-schallen-durch-die-City-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Zur Feier des zehnjährigen Jubiläums der EXPO 2000 erwartet uns ein Klangerlebnis der ganz besonderen Art. Früher oder später wird jeder unweigerlich mit dem Klangkunstprojekt in Berührung kommen, denn es befindet sich mitten im Herzen der Stadt, am Platz der Weltausstellung. Am 16. Mai um 10 Uhr begeht das Projekt, dessen künstlerische Leitung der Musiker und Komponist Stephan Meier zusammen mit Joachim Heintz und Johannes Schöllhorn übernommen hat, seine feierliche Eröffnung. Als Schirmherr natürlich dabei: Oberbürgermeister Stephan Weil. Die Kulturstiftung des Bundes ist großzügiger Förderer. Fünf volle Monate, bis zum 16. Oktober, wird der altbekannte Ort ganz neu bespielt. 16 Kompositionen von 16 namhaften Komponisten und Komponistinnen aus aller Welt mischen sich mit den Klängen des Alltagslebens der Innenstadt.</p>
<p>16 Mal täglich hallen die Tonstücke aus 16 Stelen über den Platz und können als großes, räumliches Klangfeld erlebt werden. Das Stadtkind wurde von den Veranstaltern Musik für heute e.V., dem Institut für neue Musik der Hochschule für Musik und Theater, dem Kulturbüro und Musik 21 eingeladen, bei ersten Probeläufen dieses außergewöhnlichen Projektes die Ohren zu spitzen. Besonders erstaunlich ist, wie man die Klänge von verschiedenen Standorten aus ganz unterschiedlich wahrnimmt. Man sollte zwischen den einzelnen Stelen herumwandern oder direkt ein Ohr an eine der Säulen legen. Keine Angst, die Lautstärke hält sich in Grenzen, ist aber neben den Geräuschen des Platzes zeitweise deutlich dominant. Die gespielten Werke werden von ganz unterschiedlicher Dauer sein, von gerade mal einer bis zu 59 Minuten. Der französische Komponist François Bayle erzählt, dass er es als spannende Herausforderung empfindet, Musik zu komponieren, auf die die Menschen sich nicht wie bei einem Konzert konkret einlassen müssen, sondern die sie vielmehr im Vorbeigehen aufschnappen. Die ersten Töne erklingen bereits zur frühen Morgenstunde um 07:16 Uhr und folgen darauf im Stundentakt. Da kann es schon mal passieren, dass man zu später Stunde ganz arglos durch die Stadt schlendert, und plötzlich von mysteriösen Geräuschen aufgeschreckt wird. Jeder Mensch wird dieses Klangprojekt auf seine eigene Art wahrnehmen, das zeigt sich bereits beim ersten Probelauf. Während die elektronisch- fremdlichen Klänge der Komposition von François Bayle zu Testzwecken aus den Lautsprechern hallen, zeigen die Menschen ringsum vollkommen unterschiedliche Reaktionen. Manche halten lediglich kurz irritiert inne, andere nähern sich fasziniert der Geräuschquelle, und wieder andere lassen sich überhaupt nicht aus der Ruhe bringen und gehen offenbar gänzlich unbeeindruckt ihrer Wege.<br />
<strong><br />
Tamy Kahlert</strong></p>
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		<title>enercity swinging hannover</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 22:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2010-04]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist mit Sicherheit eines der Highlights der Musikkultur in Hannover: Am 13. Mai wird der Vorplatz des neuen Rathauses wieder zum Treffpunkt unzähliger Hannoveraner und vor allem Jazzliebhaber. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist mit Sicherheit eines der Highlights der Musikkultur in Hannover: Am 13. Mai wird der Vorplatz des neuen Rathauses wieder zum Treffpunkt unzähliger Hannoveraner und vor allem Jazzliebhaber. Beim Open Air Festival auf dem Trammplatz geben sich hochkarätige Jazzmusiker aus aller Welt die Ehre; ein ganz besonderes Konzert mit einzigartiger Atmosphäre (bei hoffentlich gutem Wetter). Doch getanzt wird auch wenn es regnet, da ist sich Bernd Strauch, Vorsitzender des Jazz Clubs sicher. 35.000 Zuschauer versammelten sich im vergangenen Jahr vor der Bühne. Besucherrekord. Am 13. Mai dürften es dieses Jahr wahrscheinlich noch ein paar mehr werden. Und das hat gleich mehrere Gründe.</strong></p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/22-43_Stadtkind_April_10_722.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-7049" title="Manhattan Transfer" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/22-43_Stadtkind_April_10_722-300x299.jpg" alt="" width="270" height="269" /></a>Es sind wirklich ganz große Namen, die sich und ihr Können in diesem Jahr in Hannover präsentieren. Zum Beispiel “The Ray Gelato Giants”. Der Saxophonist und Sänger Ray Gelato ist mit seiner unnachahmlichen Mischung aus Hot Swing, Jive und R’n’B nicht nur ein Garant für volle Konzertsäle und ein begeistertes Publikum, er zieht sogar Megastars wie Paul Mc Cartney und Robbie Williams in seinen Bann. Der frühere Beatle ließ sich seine Hochzeitsfeier durch Gelato klanglich versüßen, und Robbie Williams holte ihn als Opener für sein Konzert &#8220;Swing When You&#8217;re Winning&#8221; in die Royal Albert Hall in London.<br />
Auch “The Manhatten Transfer” muss man kaum noch vorstellen. 22 Alben in 30 Jahren Bandgeschichte, 8 Grammys und ein begeistertes Millionenpublikum. Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.</p>
<p>Zu den erfolgreichsten Acts der internationalen World-Music-Szene gehören “The Gangbe Brass Band”. Die aus dem westafrikanischen Benin stammenden acht Musiker sorgen mit ihrem furiosen, bläserdominierten Mix aus westafrikanischen Melodien, modernem Bass-Sound und Jazz-Harmonien für Lebensfreude pur.</p>
<p>Und auch die Nummer Vier im Lineup kann sich sehen lassen. „The Soulmates” feat. Sharon Phillips. Und das heißt: Der neuste Star aus Mousse T.s Peppermint-Jam-Starschmiede zusammen mit den wohl besten Musikern, die unsere hannoversche Szene zu bieten hat. „Orgelmagier“ Lutz Krajenski (manche behaupten, er hätte irgendwo noch eine dritte Hand) und Saxofonist Stephan Abel werden mit ihrer Band ganz sicher so richtig abräumen.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/22-43_Stadtkind_April_102_722.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-7047" title="Jens Briskorn, Lutz Krajenski und Juliano Rossi" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/22-43_Stadtkind_April_102_722-300x300.jpg" alt="" width="162" height="162" /></a>Nicht zuletzt wird auch der Chor aus dem Gospelworkshop der ev.-luth. Erlöserkirche mit etwa 150 Teilnehmern auftreten und für manches Gänsehauterlebnis sorgen.</p>
<p>In schöner Tradition werden alle Tonkünstler bereits am 12. Mai beim Jazzbandball im Kuppelsaal des Hannover Congress Centrums auf der Bühne stehen. Erstklassige Musiker, festliche Stimmung und trotzdem diese gewisse lockere und beschwingte Atmosphäre, das macht diesen Abend jedes Jahr aufs Neue zu einem ganz besonderen und vor allem tanzbaren Jazz-Event der Extraklasse.</p>
<p>Bereits zum 6. Mal unterstützt enercity in Kooperation mit dem Jazz Club Hannover e.V. die Veranstaltung als Hauptsponsor. „Ohne diesen Support wäre dieses Musik-Ereignis in Hannover kaum denkbar“, betont auch Bernd Strauch. „Wir sehen unser Engagement für enercity swinging Hannover als einen unserer Beiträge, das Leben in Hannover noch attraktiver zu machen und damit viele Menschen auch über die Stadtgrenzen Hannovers hinaus zu erreichen“, sagt Michael G. Feist, der Vorsitzende des Vorstands der Stadtwerke Hannover AG.</p>
<p>Doch dieses Engagement beschränkt sich nicht allein auf den Jazzbandball und das Open Air Konzert am folgenden Tag. Zur Einstimmung und vor allem, um auch die jüngeren Generationen vom Jazz zu begeistern, haben die Stadtwerke Hannover mit der “enercity jazzzeit” ein abwechslungsreiches und ansprechendes Programm zusammengestellt. Moderner Jazz auf internationalem Niveau, mit zahlreichen neuen Impulsen von Minimal- bis zu zeitgemäßen Neuinterpretationen der großen Klassiker, erwartet den geneigten Hörer vom 17. April bis zum 8. Mai im enercity expo Café.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/22-43_Stadtkind_April_104_72.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-7045" title="Sharon Phillips" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/22-43_Stadtkind_April_104_72-300x299.jpg" alt="" width="240" height="239" /></a>Starten wird die Jazzzeit mit “Toke”, ein Kollektiv blutjunger Musiker, deren Wege sich Ende 2006 in Hannover kreuzten. Zum Glück, denn die New-Jazz-Sounds mit Funk-Elementen sind ein absolutes Hörerlebnis, ein atmosphärischer Trip, den man sich nicht entgehen lassen sollte (17.04).</p>
<p>Eine Woche später geht es dann weiter mit dem „Benedikt Jahnel Trio”. Jahnel hat sich nach vielen Jahren erfolgreicher Arbeit mit Gruppen wie “Max.bab”, “Cyminology” oder “Das Kaktus 6tett” und zahlreichen Festivalauftritten u. a. auf dem “Montreal Jazz Festival”, dem “Jazz Baltica” oder dem “Münchener Klaviersommer” nun zwei gefragte Musiker der New Yorker Szene ins Boot geholt, den Trommler Owen Howard sowie Antonio Miguel und seine erste Trioeinspielung „Modular Concepts“ vorgelegt. (23.04).</p>
<p>Nur einen Tag später darf man sich dann auf Swing-Poetry der besonderen Art freuen. Mit der stilvollen  Show “I’ve got you under my skin” zollen Juliano Rossi (Gesang), Jens Briskorn (Erzähler) und Lutz Krajenski (Klavier) Leben und Werke Cole Porters Tribut – garantiert mit den schönsten Songs des großen Komponisten (24.04.).</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/22-43_Stadtkind_April_103_721.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-7046" title="Ray Gelato" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/22-43_Stadtkind_April_103_721-300x300.jpg" alt="" width="118" height="118" /></a>“Abwechslung bringt Kontinuität”, so das Motto Edson Cordeiros, der am 30. April sein neues Projekt “The Woman’s Voice” präsentiert. Seit über 15 Jahren ist er eine feste Größe der brasilianischen Musikszene und erfindet sich dabei immer wieder neu. Seine größte Inspiration ist die weibliche Stimme. Seine Interpretationen von Songs großer Sängerinnen wie Billie Holiday, Yma Sumac, Zarah Leander und Edith Piaf sind an diesem Abend in Hannover zu hören. Ach ja, Madonna ist auch dabei. Aber die im vorigen Satz unterzubringen, schien uns irgendwie nicht ganz passend.</p>
<p>Einer der wichtigsten Vertreter der Gesangsszene im deutschsprachigen Raum, Marc Secara, gibt sich eine Woche später die Ehre im enercity expo Café. Seit dem Jahr 2000 ist er mit eigener Big Band unterwegs. Das Berliner Jazz Orchester unter der Leitung des ehemaligen RIAS Big-Band-Dirigenten Jiggs Whigham hat sich rasant einen festen Platz in der internationalen Big-Band-Szene erspielt (07.05.).</p>
<p>Zum Abschluss der Jazzzeit eine Sängerin und Songschreiberin, deren Leben die Idee des Spiels mit der Zeit beherrscht. Mit der Zeit kann man nicht spielen, mit der Idee von ihr schon. Die Musik von Niederländerin Iris Romen und ihrer Ballhausband, inspiriert von tanzbaren Rhythmen wie Beguine, Chachacha, Walzer oder Swing, ist vielleicht gerade deshalb zeitlos schön (08.05.).</p>
<p><strong>LaK</strong></p>
<p><strong>Weitere Informationen unter:<br />
www.enercity-swinginghannover.de<br />
www.jazzclub.de<br />
Vorverkauf für die Karten zum Jazzbandball:<br />
Laporte, Karmarschstraße 30, Tel.: 0511 &#8211; 363 29 29<br />
Kartenshop Hannover im Kaufhof, Bahnhofstraße, Tel.: 0511 &#8211; 327 244<br />
Hannover Tourismus, Ernst-August-Platz 8,<br />
Tel.: 0511 &#8211; 1234 5222<br />
Die Karten kosten im Vorverkauf 22,- Euro (erm. 13,- Euro), an der Abendkasse 25,- Euro (erm. 15,- Euro)<br />
Karten für die enercity jazzzeit gibt es nur an der Abendkasse im enercity expo café. Kartenreservierung unter Tel.: 0511 &#8211; 866 846 80</strong></p>
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		<item>
		<title>16.masala festival 5.5. – 16.5.2010</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 22:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2010-04]]></category>

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		<description><![CDATA[MASALA – das indische Wort für eine feurige Gewürzmischung ist nicht nur Name, sondern auch Programm für das seit vielen Jahren weit über die Stadtgrenzen hinaus beliebte Weltmusikfestival.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/22-43_Stadtkind_April_10_721.jpg"><img class="size-medium wp-image-7030  alignright" title="Amparo Sánchez" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/22-43_Stadtkind_April_10_721-300x298.jpg" alt="" width="243" height="241" /></a>MASALA – das indische Wort für eine feurige Gewürzmischung ist nicht nur Name, sondern auch Programm für das seit vielen Jahren weit über die Stadtgrenzen hinaus beliebte Weltmusikfestival. Alles begann 1995 mit einem Festival-Wochenende im Pavillon und entwickelte sich bis heute zu einer zweiwöchigen musikalischen Weltreise, dieses Jahr bereits zum 16. Mal. Europa wächst mehr und mehr zusammen, die Welt insgesamt, die verschiedenen Kulturen kommen einander näher, musikalische Traditionen inspirieren sich. Das MASALA ist musikalische Völkerverständigung im besten Sinne. Tallin in Estland und Turku in Finnland werden 2011 als Kulturhauptstädte die Aufmerksamkeit der europäischen Kulturszene auf sich ziehen. Grund genug für die Veranstalter Gerd Kespohl und Christoph Sure, in diesem Jahr zwei besondere Schwerpunkte auf Musik aus eben diesen beiden Regionen zu setzen.<br />
Doch natürlich wird auch der Rest der Welt sich ein musikalisches Stelldichein geben.</p>
<p>Und wenn am 5. Mai alle wichtigen Worte gesprochen sind, wird zum Eröffnungskonzert eine spanische Sängerin die Bühne des Pavillon betreten, die genau diese Festivalphilosophie mit ihren verschieden musikalischen Einflüssen widerspiegelt. Der Musikchef der taz, Daniel Bax, nennt sie die „Königin des Mestizo“. Amparo Sánchez, langjährige Frontsängerin von „Amparanoia“, hat sich musikalisch weiterentwickelt und entführt die Zuschauer mit ihrem ersten Soloalbum in die Wüste Arizonas und gleichzeitig in die vibrierende Atmosphäre der Karibik. Mexiko und Kuba, Mariachis, Bolero, Son und Country, originell, ganz eigen, und bei all dem natürlich jede Menge Spanien!</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/22-43_Stadtkind_April_101_721.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-7029" title="Kari Bremnes" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/22-43_Stadtkind_April_101_721-298x300.jpg" alt="" width="268" height="270" /></a>Auf dem Hermannhof in Völksen präsentiert einen Tag später Maria Kalaniemi, Ausnahmeakkordeonistin und Dozentin an der Sibelius Akademie in Helsinki, finnische Volksmusik und nordische Melodien, gewürzt mit Tango und irischen Tänzen. Der Auftakt zu vier Konzerten in der Region Hannover</p>
<p>Eine der populärsten Künstlerinnen Estlands, Siiri Sisask, begibt sich am 7. Mai im Pavillon gemeinsam mit ihrer Begleitgruppe „Jälg“ auf eine musikalische Reise in die faszinierende Klanglandschaft ihrer Heimat. Ebenfalls an diesem Abend wird Kari Bremnes aus Norwegen zu hören sein, deren Musik sich im Spannungsfeld zwischen der Schönheit der Lofoten im äußersten und einsamen Norden Norwegens und dem Sog und der Melancholie der Großstadt bewegt.</p>
<p>Die Red Hot Chilli Pipers sind am 8. Mai im Pavillon zu Gast, im Gepäck ihre Dudelsäcke. Doch was sie mit diesen traditionellen Instrumenten auf die Bühne bringen, klingt nicht nach Wachablösung vor dem Buckingham Palast, sondern würde der Königsfamilie eher den Atem verschlagen. Sie wildern in allen Feldern europäischer und amerikanischer Popmusik, ohne ihre musikalische Herkunft in den Bergen Schottlands zu verleugnen. Ein spektakuläres Live-Erlebnis, das man so schnell nicht vergessen wird.</p>
<p>Das MASALA steht seit vielen Jahren nicht nur für ein ungewöhnliches und hochwertiges Musikprogramm, auch der Austausch zwischen Künstlern und Künstlerinnen aus verschieden Nationen ist ein wichtiger Teil des Fes-tivals. In diesem Jahr wird die weltberühmte Jazzformation Moscow Art Trio gemeinsam mit dem Orchester der Technischen Universität Braunschweig die Komposition „Village Variations“ einstudieren und sowohl in Braunschweig als auch am 9. Mai im Pavillon aufführen.</p>
<p>Am 10. Mai betört Raquel Tavares mit den leisen Tönen des portugiesischen Fado die Zuschauer im Schauspielhaus. Geschichten voller Emotionen, Tristesse und Melancholie vermischt mit Witz und Ironie.</p>
<p>Am 11. und 12. Mai geht es dann wieder in die Region, zunächst ins Schloss Landestrost in Neustadt a. Rbge. mit der koreanischen Jazzsängerin Youn Sun Nah, die bei dem diesjährigen Festival die weiteste Anreise hat und mit dem Gitarristen Ulf Wakenius aus Schweden für manche Gänsehaut sorgen wird. Am Tag darauf werden HaBanot Nechama aus Israel auf dem Isernhagenhof zu hören sein. Die drei Sängerinnen sind die aktuellen Shootingstars in Israel und verzaubern mit ihrem Spielwitz und ihrer energiegeladenen Live-Show.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/22-43_Stadtkind_April_103_72.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-7028" title="Pee Wee Ellis" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/22-43_Stadtkind_April_103_72-298x300.jpg" alt="" width="188" height="189" /></a>Nicht nur für Tango-Fans sind ebenfalls am 12. Mai im Pavillon El Sonido de las Caricias aus Argentinien mit dem Tango-Tanztheater &#8220;Der Klang der Zärtlichkeit&#8221; zu Gast.</p>
<p>Der Himmelfahrtstag gehört in Hannover natürlich dem Jazz vor dem Rathaus, doch abends sollte man sich auch die andalusische Nacht im Pavillon nicht entgehen lasen. Al Andaluz ist ein Projekt der spanischen Gruppe L&#8217;Ham de Foc, die durch ihre eigenständige Weltmusik in einer Mischung aus mittelalterlicher, mediterraner und vorderasiatischer Folklore bekannt geworden sind. Außerdem steht die deutsche Mittelalterband Estampie auf der Bühne.</p>
<p>Am 14. Mai heißt es „Still Black, Still Proud – An African Tribute to James Brown” wenn der Saxophonist Pee Wee Ellis gemeinsam mit den „Mahotella Queens &amp; Ty“ für drei Stunden schweißtreibenden Funk- und African-Roots-Musik sorgt, bevor am 15. Mai die Formation „Sedaa“ um den Gitarristen und Percussionisten Omid Bahadori in einzigartiger Weise fernöstliche Gesangstraditionen mit westeuropäischer Jazz- und Popmusik vereint. Anschließend sorgt das rumänische Ensemble „Mahala Rai Banda“ mit ihrer mitreißenden Mischung aus Oriental Pop, traditioneller rumänischer Musik, Rumba Catalan, Reggae und Manele für ausgelassene Partylaune.</p>
<p>Zum Abschluss noch einmal MASALA zum Mitmachen. Denn ehe die vier bulgarischen Frauen des „Eva Quartets“ ihr Publikum abends in der St. Martinskirche in Bennigsen mit ihrem virtuosen und ausdrucksvollen Gesangsstil begeistern, gibt es bereits am Nachmittag einen Gesangsworkshop und eine Einführung in die bulgarische Gesangskultur.</p>
<p>So weit unser kleiner Streifzug durch das Programm des 16. MASALA Festivals. Doch das ist natürlich längst nicht alles. Neben den zahlreichen Partys nach den Konzerten wird es natürlich wieder Workshops für Schulklassen und musikinteressierte Menschen geben, in Tanzkursen kann man Tänzer der Welt kennenlernen und die MASALA Kinderkarawane wird 2010 erstmals vom Opernplatz zum Neuen Rathaus am Trammplatz führen und dort am 21.5.2010 das Fest der Kulturen eröffnen.<br />
<strong><br />
<a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/22-43_Stadtkind_April_102_721.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-7027" title="Feurig!" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/22-43_Stadtkind_April_102_721-300x175.jpg" alt="" width="180" height="105" /></a>LaK, Miriam El Salib</strong></p>
<p><strong>Das gesamte Programm und weitere Informationen gibt es unter: www.masala-festival.de</strong></p>
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		<title>shakespeare&#8217;s „ein sommernachtstraum“</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 22:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtleben spezial]]></category>
		<category><![CDATA[2010-03]]></category>

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		<description><![CDATA[Shakespeare's Sommernachtstraum – kann man sich dafür einen besseren Ort vorstellen als die Herrenhäuser Gärten? Bereits vor sechs Jahren wurde das Sommernachtstraum-Musical dort uraufgeführt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Musical von Heinz Rudolf Kunze und Heiner Lürig</strong></p>
<p><strong>Shakespeare&#8217;s Sommernachtstraum – kann man sich dafür einen besseren Ort vorstellen als die Herrenhäuser Gärten? Bereits vor sechs Jahren wurde das Sommernachtstraum-Musical dort uraufgeführt – und bescherte zehntausenden ZuschauerInnen aus ganz Norddeutschland zusammen mit „Kleider machen Liebe“ und „Was ihr wollt“ vergnügliche Sommerabende. Schon damals entwickelten Kunze und Lürig die Idee, sich dem Thema Shakespeare in Musicalform langfristig zu widmen. Nun ist ihre Trilogie vollendet.</strong></p>
<p>In den kommenden fünf Jahren werden „Der Sturm“, „Kleider machen Liebe“ und „Ein Sommernachtstraum“ in der Sommersaison zum festen Programm des historischen Gartentheaters der Herrenhäuser Gärten gehören. In diesem Jahr steht noch ausschließlich „Ein Sommernachtstraum“ auf dem Spielplan. In den folgenden Jahren werden dann die beiden weiteren Inszenierungen hinzukommen. Eine echte, bleibende Attraktion für die Herrenhäuser Gärten, die damit für Besucher aus ganz Deutschland noch attraktiver werden dürften. Um das zu ermöglichen, hat man in den vergangenen Wochen und Monaten erfolgreich Kooperationen geschmiedet. Hannover Concerts, die Stadt Hannover, Hannover Marketing, die Herrenhäuser Gärten und nicht zuletzt Heinz Rudolf Kunze und Heiner Lürig haben sich in enger Zusammenarbeit auf eine Vertragslaufzeit von fünf Jahren geeinigt. Allein 21 Vorstellungen sind in diesem Jahr geplant und dabei wird nun nichts mehr dem Zufall überlassen. Kunze und Lürig wollen als Autorenteam ihre Vision vom Musiktheater in bestmöglicher Qualität auf die Bühne bringen. Und sie haben sich dazu mit Jürgen Hoffmann für die Produktionsleitung und Christian von Götz für die Regie professionelle Unterstützung gesichert. Hoffman verfügt über langjährige Erfahrungen im Theater- und Tourneebereich, Christian von Götz gehört nach mehr als 60 Inszenierungen im In- und Ausland zu den gefragtesten deutschen Musiktheaterregisseuren der jüngeren Generation. Hannover darf sich auf großes Theater freuen.</p>
<p><strong>GAH</strong></p>
<p><em>Auftakt zur Sommerspielzeit 2010 ist Freitag, der 30. Juli. Beginn 20 Uhr (Einlass 19 Uhr). Eintrittskarten von 21 bis 41,50 Euro zzgl. Gebühren. Für den Aufpreis von 21,50 Euro gibt es dazu ein 3-Gänge-Menü in der Schlossküche der Herrenhäuser Gärten. Weitere Vorstellungen: 30. Juli, 1. August, 5./6./7./8. August, 12./13./14./15. August, 19./20. August, 22. August, 26./27./28./29. August, 02./03. September, 5. September 2010.</em></p>
<p><em>Eintrittskarten gibt es in der Tourist Information gegenüber dem Hauptbahnhof, in allen CTS Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse ab 18:00 Uhr. Tourist Information, Ernst-August-Platz 8, 30159 Hannover<br />
Tickethotline: 0511 / 12345-222</em></p>
<p style="text-align: left;"><em><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/03/shakespeares-ein-sommernachtstraum.jpg"><img class="size-full wp-image-6362 aligncenter" title="shakespeare's ein sommernachtstraum" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/03/shakespeares-ein-sommernachtstraum.jpg" alt="" width="539" height="415" /></a></em><br />
<strong><br />
Ein Sommernachtstraum – in Kürze für Einsteiger</strong></p>
<p>Es geht ganz schön durcheinander beim Sommernachtstraum. Wer da mit wem wann und wo aufwacht, nachdem Puck mit seinen magischen Augentropfen am Werke war, das ist gar nicht so leicht zu durchschauen – wenn man es noch nicht selbst gesehen hat. Hier ein kleiner Abriss der klassischen Variante, der vielleicht ein bisschen Licht ins Dunkel bringt. Man darf gespannt sein, was Kunze und Lürig aus dem Stoff gemacht haben.</p>
<p>In Athen wollen Theseus (Herzog von Athen) und Hippolyta (Königin der Amazonen) heiraten. Das lassen wir jetzt erstmal so stehen, denn die beiden sind später nicht direkt in die Irrungen und Wirrungen verwickelt. Obwohl Theseus schon Einfluss nimmt, aber dazu gleich mehr. Egeus (ein Athener) kommt mit seiner Tochter Hermia zu Theseus. Im Schlepptau: Der junge Athener Lysander. Und zur Orientierung hier die erste wirklich wichtige Information. Hermia und Lysander sind ein Liebespaar. Das allerdings passt Egeus so gar nicht. Er wünscht sich Demetrius zum Schwiegersohn. Demetrius ist nebenbei kein Kind von Traurigkeit. Hermias Schönheit hat es ihm angetan und um ihre Hand hat er bei Egeus bereits angehalten, aber verlobt ist er auch schon, und zwar mit Helena, einer Freundin Hermias. Das allerdings scheint Egeus egal zu sein. Er bittet Theseus um ein Machtwort, damit seine Tochter Demetrius heiratet. Und weil das Wort eines Vaters noch etwas gilt zu jenen Zeiten, lässt sich Theseus nicht lange bitten. Hermia soll sich dem Willen des Vaters fügen, basta! Falls nicht, droht der Tod oder das Nonnenkloster, wobei man durchaus darüber streiten kann, welche Strafe schlimmer ist. Binnen kurzer Frist soll sie sich entscheiden. Und das tut Hermia, allerdings nicht im Sinne ihres Vaters. Sie entwickelt mit Lysander einen Plan, um aus Athen zu fliehen. Zuerst in den Wald und dann auf und davon. Soweit alles verstanden? Ja, es sind viele Namen, deshalb noch einmal in Kürze. Hermia will Lysander, soll aber Demetrius nehmen. Ganz einfach.</p>
<p>Pläne scheitern meistens, weil sie vor der Zeit herauskommen, weil einer der Beteiligten plaudert. In unserem Fall plaudern sogar beide, was nicht gerade klug ist. Hermia und Lysander erzählen alles Helena. Und die, in der Hoffnung vielleicht doch noch Demetrius für sich zu gewinnen, erzählt es eben dem. So ist die Ausgangssituation und man glaubt es kaum, all das passiert schon im ersten Akt. Und noch mehr. In der zweiten Szene treffen sich sechs Handwerker, die das Stück „Pyramus und Thisbe“ (nach Ovid) auf der Hochzeit des Herzogs aufführen wollen. Sie verabreden sich am nächsten Tag zur Probe im Wald.</p>
<p>Und wieder ein paar neue Namen: Im Wald streiten Oberon (König der Elfen) und Titiana (Königin der Elfen). Sie hat einen jungen indischen Prinzen zu sich genommen, was Oberon natürlich nicht gefällt. Er beschließt, ihr einen Streich zu spielen. Puck, sein vertrauter Elf, wird beauftragt, den Nektar einer bestimmten Blume zu besorgen. Kommt der in die Augen eines Schlafenden, so verliebt der sich in die erste lebende Kreatur, die er nach dem Aufstehen erblickt. Und Oberon hat sich für Titiana da schon etwas ganz Besonderes ausgedacht. Puck macht sich also auf den Weg. Während dessen beobachtet Oberon Demetrius (auf der Suche nach Lysander und Hermia) und Helena, die ihm gefolgt ist. Die beiden streiten, und da Oberon eigentlich ein netter Elfenkönig ist, beauftragt er Puck bei seiner Rückkehr, einen jungen Athener zu suchen, der von einer Frau verfolgt wird, und diesem Athener etwas Nektar zu verabreichen, damit sich die Sache zwischen den beiden nach dem Aufwachen regelt. Oberon vertreibt sich derweil die Zeit mit seinem Streich, findet die schlafende Titiana und tropft ihr den besagten Nektar in die Augen.</p>
<p>Puck findet nicht Demetrius sondern Hermia und Lysander schlafend im Wald. Und verabreicht fälschlicherweise Lysander die nötige Dosis. Dann stolpert Helena über Lysander, der sich prompt in sie verliebt und ihr folgt. Als Hermia erwacht, ist ihr Geliebter spurlos verschwunden. Und was macht man alleine im Wald? Man geht erstmal auf eigene Faust weiter. Was bleibt einem anderes übrig?</p>
<p>Auch die Handwerker haben sich derweil zur Probe ihres Stücks im Wald versammelt. Puck verwandelt den Kopf des Webers in den eines Esels und führt diesen zu Titiana, die aufwacht und sich in das Ungetüm verliebt. Oberon amüsiert sich darüber prächtig und wir stellen fest, dass Elfen einen sehr speziellen Humor haben.</p>
<p>Aber wie gesagt, Oberon hat auch ein Herz für junge Menschen, die nicht zueinander finden. Er entdeckt Pucks Fehler und versucht, die Angelegenheit wieder in Ordnung zu bringen. Puck muss Helena holen, Demetrius bekommt seine Augentropfen. Er wacht auf, und verliebt sich in Helena. Die beiden sind also schon mal abgehakt. Allerdings ist Lysander ebenfalls noch in Helena verliebt. Hermia findet die Drei und kommt sich natürlich reichlich verspottet vor. Erst waren beide in sie verliebt, jetzt haben sie nur noch Augen für ihre beste Freundin. Oberon muss also noch einmal eingreifen. Puck sorgt dafür, dass alle Vier alleine schlafen und Lysander bekommt seine Tropfen.</p>
<p>Und dann wird tatsächlich alles gut. Titiana gibt den indischen Prinzen heraus und wird von der Wirkung des Nektars befreit, der Handwerker mit dem Eselkopf wird zurückverwandelt, Lysander erwacht und verliebt sich in Hermia. Am Ende heiratet Theseus Hippolyta, Demetrius Helena und Lysander Hermia. Und die Handwerker räumen während der Hochzeit mit ihrem Stück beim Publikum so richtig ab. Zum Schluss kommt dann noch mal Puck auf die Bühne und bittet das Publikum zu klatschen, wenn das Stück gefallen hat, und falls nicht, das Ganze als Traum zu betrachten.</p>
<p>Fertig ist der Sommernachtstraum.</p>
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		<title>stadtkind gratuliert: 10 jahre living concerts und k.o.k.s.</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 22:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtleben spezial]]></category>
		<category><![CDATA[2009-09]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 1999 versorgen uns regelmäßig zwei Konzertagenturen aus Hannover mit einer großen Vielfalt an nationalen und internationalen Künstlern. In diesem Jahr feiern Living Concerts und K.O.K.S. ihr zehnjähriges Bestehen mit einem gemeinsam veranstalteten Festival.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jubiläum bei den hannoverschen Konzertveranstaltern</strong></p>
<p><strong>Seit 1999 versorgen uns regelmäßig zwei Konzertagenturen aus Hannover mit einer großen Vielfalt an nationalen und internationalen Künstlern. In diesem Jahr feiern Living Concerts und K.O.K.S. ihr zehnjähriges Bestehen im September mit einem gemeinsam veranstalteten Festival. Zwei Agenturen, die mit ihrer Arbeit aktiv zur Erweiterung der Kulturlandschaft Norddeutschlands beitragen.</strong></p>
<p>Die von Achim Brandau gegründete Agentur Living Concerts beschert uns regelmäßig die beliebten Tanzveranstaltungen „Independance“ und „Tanzpalast“ sowie die „ToteÄrzteHeldenScherbenStiller“-Party und die „Sympathy For The Devil“-Party. Spezialisiert ist man allerdings auf kleinere und mittlere Konzerte für 200 bis zu 500 Besucher. In enger Zusammenarbeit mit dem Musikzentrum konnten inzwischen so große Namen wie Adam Green oder Art Brut, Freundeskreis oder K.I.Z. nach Hannover geholt werden. Nicht zuletzt das richtige Händchen bei der Auswahl der Künstler aus den Bereichen Pop, Rock, Hip- Hop, Punk, Metal, Ska/Reggae und Gothic sorgten dafür, dass die Konzerthalle in der Emil-Meyer-Straße mittlerweile zu einem der beliebtesten Veranstaltungsorte Hannovers geworden ist. Auch im Capitol ist man aktiv. Größere Acts wie Kettcar, Revolverheld, Sido oder Subway to Sally sorgten dort bereits für ein volles Haus.</p>
<p>Die Agentur K.O.K.S („Köllers Organisation für Konzerte und Schallaufzeichnungen“) widmet sich den Bereichen Tourneeveranstaltung, Bandbetreuung und Festival Booking. Die von Achim Köller und Dirk Lankenau gegründete Agentur besitzt außerdem ein eigenes Label namens „Nothing to Loose Records“ (Die Schröders, Boppin&#8217; B). In Zusammenarbeit mit anderen Festivalpartnern gelang es K.O.K.S., bekannte Acts wie Pink, The Cure, Mando Diao, Die Ärzte, Peter Fox und viele andere für Konzerte in Hannover zu buchen.</p>
<p>Da beide Achims seit mehreren Jahren gut befreundet sind, lag es nahe, das zweifache Jubiläum gemeinsam zu feiern. Und das natürlich so, wie sie es am besten können: durch ein von ihnen organisiertes Festival. Am 18. und 19. September bedanken sich die Agenturen mit „10 Jahre Living Concerts und K.O.KS. – Das Festival“ im Musikzentrum mit mehreren deutschen Bands bei vielen treuen Zuschauern und Mitstreitern. Wir gratulieren und freuen uns auf die nächsten zehn Jahre!</p>
<p><strong>Natalie Moser</strong></p>
<p><strong>Weitere Infos: www.livingconcerts.de,www.koks-music.de</strong></p>
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		<title>neu in der stadt? schule für alle!</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/09/schule-fur-alle/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 22:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtleben spezial]]></category>
		<category><![CDATA[2009-09]]></category>

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		<description><![CDATA[In Finnland sind Schulen, die Menschen mit Behinderung integrieren, schon längst keine Besonderheit mehr. In Deutschland muss man dagegen nach ähnlichen Schulkonzepten lange suchen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;">In Finnland oder Italien sind Schulen, die insbesondere Menschen mit Behinderung integrieren, schon längst keine Besonderheit mehr. In Deutschland muss man dagegen nach ähnlichen Schulkonzepten lange suchen. Die Sophie Scholl Schule in Gießen (Hessen) und die Waldschule in Templin (Brandenburg) sind solche Ausnahmen und haben Modellcharakter. Nun wird auch in Hannover eine Schule nach ähnlichem Muster entstehen. Bereits im Schuljahr 2010/2011 soll die Schullandschaft in Hannover um die erste inklusive Grundschule im Land Niedersachsen bereichert werden. Eltern und Pädagogen wollen in Zusammenarbeit mit der „Annastift Leben und Lernen gGmbh“ und dem Verein „Mittendrin Hannover“, der sich für die Integration von Menschen mit Behinderung einsetzt, eine Schule gründen, die Kindern mit und ohne Behinderungen einen Ort des Lernens, Bewegens und Lebens bietet. Die Initiatoren planen, Kinder mit jeglicher Art von Behinderung, Lernstörung, Hochbegabung und ohne Auffälligkeiten gemeinsam beschulen zu können. Der gleichberechtigte Umgang mit Verschiedenheiten und eine Pädagogik der Vielfalt sind die Leitbilder der „Schule für Alle!“.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Analog zu der vom Land Niedersachsen ratifizierten UN Konvention für die Rechte von Behinderten, wird sich die Schule aktiv an der Entwicklung inklusiver Strukturen und inklusiven Denkens beteiligen. Inklusion bedeutet für den Bereich der Schule nicht allein, behinderte Kinder zum Regelunterricht hinzuzunehmen und diese bestmöglich zu fördern, sondern auch, die Strukturen so zu verändern, dass jegliche Be-Sonderung entfällt. Nicht zuletzt deswegen sind alternativ zum aktuellen Bildungsangebot jahrgangsübergreifende Gruppen geplant, die bei einer Stärke von 18 Schülern sechs Kinder mit besonderem Förderbedarf aufnehmen. Jede Woche soll jedes Kind einen auf die individuellen Lernbedürfnisse abgestimmten Plan erhalten, an dem es weitgehend selbstständig arbeiten kann. So ist es möglich, dass alle Schüler im gleichen Raum an unterschiedlichen Aufgaben arbeiten und ihr Wissen durch stetige Mitteilungen an die lernende Gesamtgruppe vertiefen und vernetzen. Die „Schule für Alle!“ möchte ein breites, ganztägiges Schulprogramm bieten, das Schule nicht nur als Lern-, sondern auch als Lebensraum begreift. Deshalb werden Hausaufgaben und Nachmittagsaktivitäten in den Schulalltag eingebunden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Neben der geplanten Zusammenarbeit mit der HMT Hannover, die Musik zu einem Schwerpunkt machen soll, sind auch Kooperationen mit anderen Institutionen geplant, besonders mit den lokalen Freizeit- und Therapieangeboten. Um jede Gruppe wird sich ein Team aus pädagogischen Mitarbeitern, Grundschul- und Förderschullehrern kümmern, das kooperativ arbeitet, den Unterricht gemeinsam plant und die Schüler in deren individuellen Lern- und Entwicklungsprozessen begleitet. Dazu gehört auch, dass die Erfolge und Misserfolge im Unterricht nicht mit Noten gradiert, sondern im Gespräch mit den Schülern ergründet werden. Zum Ende des Schuljahres sollen Lernstandsberichte die herkömmlichen Zeugnisse ersetzen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Orientiert haben sich die Initiatoren des Projekts bei all dem natürlich auch an den Konzepten der Sophie Scholl Schule in Gießen (Hessen) und der Waldschule in Templin (Brandenburg). Und sie machen damit vor, was unserem Bildungssystem in Deutschland insgesamt sehr gut stehen würde: Die Bereitschaft, sich an anderen, erfolgreichen Schulkonzepten ein Beispiel zu nehmen und neue Wege zu wagen, eben einfach einen Blick über den Tellerrand zu riskieren. Vor der Eröffnung der „Schule für Alle!“ müssen allerdings noch einige Hürden überwunden werden. Und nicht zuletzt die Finanzierung ist dabei ein großes Thema. Neben Fördergeldern ist das Projekt auf Sponsoring und Spenden angewiesen. Und dieser Satz kann durchaus als Aufruf verstanden werden. Außerdem ist auch die Gebäudefrage noch nicht abschließend gelöst. Avisiert ist die Maria Magdalene Gemeinde in Ricklingen, andere Standorte sind aber ebenfalls denkbar. Die Räumlichkeiten müssen dabei einige Voraussetzungen mitbringen. So brauchen die Klassenräume zusätzliche Gruppenarbeitsräume, dem Lehrpersonal müssen Büroräume zur Verfügung stehen, die Räume und</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Sanitäranlagen müssen selbstverständlich behindertengerecht sein und auch ein Saal für das gemeinsame Mittagessen sollte nicht fehlen. Viel Arbeit und Mühe für die Initiatoren, doch Arbeit, die sich lohnt. Denn wir brauchen genau solche neuen Konzepte in unserer Bildungslandschaft, und Menschen, die die Konzepte verwirklichen. Dringend!<strong> </strong></p>
<p><strong>Anne Quante</p>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Weitere Infos unter:<br />
<a href="http://Weitere Infos unter: www.eineschulefueralle-hannover.de Kontakt:info@eineschulefueralle-hannover.de">www.eineschulefueralle-hannover.de</a><br />
Kontakt: info@eineschulefueralle-hannover.de</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>galerie luise – hannover beauty contest 2009</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/09/galerie-luise-%e2%80%93-hannover-beauty-contest-2009/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 22:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtleben spezial]]></category>
		<category><![CDATA[2009-09]]></category>

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		<description><![CDATA[Stadtkind war beim Auftaktcasting des von der Kommunikationsagentur bureaux propaganda organisierten Wettbewerbs am 07. August vor Ort und hat sich die verschiedenen Stationen des Modelcastings angesehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>So schön ist Niedersachsen</strong></p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2009/10/Luise3_500px.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5111" title="Schön um den Finger wickeln" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2009/10/Luise3_500px-300x249.jpg" alt="Schön um den Finger wickeln" width="300" height="249" /></a>Zur Neueröffnung der Luisenpassage wählt Hannover am 2. Oktober das schönste Gesicht 2009. Seit Anfang August wird im Eventbüro in der Galerie Luise werktags von 15 bis 19 Uhr und samstags von 13 bis 18 Uhr gecastet. Teilnehmen kann jedes Mädchen ab 15 Jahren. Unter www.hbc-2009.de steht ein Teilnahmebogen bereit. Schon jetzt kann man sich dort auch über die Konkurrenz informieren. Für noch Unentschlossene lohnt es sich, direkt im Eventbüro vorbeizuschauen, da hier rund um die Uhr Bilder der Castings auf einem großen Bildschirm übertragen werden. Wer spontan überzeugt ist, eine Chance zu haben, kann sich gleich vor Ort für das Casting anmelden.<br />
Stadtkind war beim Auftaktcasting des von der Kommunikationsagentur bureaux propaganda organisierten Wettbewerbs am 07. August vor Ort und hat sich die verschiedenen Stationen des Modelcastings angesehen.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2009/10/Luise1_500px.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-5109" title="Für den glanzvollen, glanzlosen Auftritt" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2009/10/Luise1_500px-300x249.jpg" alt="Für den glanzvollen, glanzlosen Auftritt" width="300" height="249" /></a>Im Schönheitssalon Prinzen werden die Mädchen professionell für die Fotosessions hergerichtet. Dazu gehört ein Komplettprogramm für Gesicht und Haare, denn „für Fotoshootings verwendet man natürlich ein anderes Make-Up als für Laufstege oder den Alltagslook“, so die fachliche Leiterin Ina Prinzen. Trotz der Vielzahl an Mädchen, die gleichzeitig geschminkt und frisiert werden, läuft alles reibungslos – der Salon ist darauf spezialisiert, bis zu 120 Models in 6 Stunden komplett herzurichten. „Es ist wirklich spannend, hier mitzumachen, und es ist eine nette Abwechslung, mal von jemand anderem geschminkt zu werden“, sagt die 19-jährige Teilnehmerin Sarah Denise Geisler, die von Modelscout Serge Irié vor einigen Wochen in einem Club angesprochen worden war. Sie sei aufgeregt und freue sich vor allem darauf, während des zweimonatigen Contests Neues kennen zu lernen. Natürlich hofft sie, ins Finale zu kommen und zu gewinnen. Auch die 17-jährige Laura Heindorf genießt das Verwöhnprogramm, will das Ganze aber „entspannt auf sich zukommen lassen“, schließlich habe sie bis vor drei Tagen noch nichts von dem Contest gewusst, bis Serge Irié sie beim Schlendern in der Luisenpassage ansprach. Irié hat eine Erfolgsquote von nahezu 100%. Der gebürtige Franzose reiste einst als Castingagent für eine Pariser Modelagentur nach Deutschland, um „große, blonde Frauen“ zu casten. Inzwischen leitet er seine eigene Agentur Belle Affiche in Hannover.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2009/10/Luise2_500px.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5110" title="Spieglein, Spieglein" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2009/10/Luise2_500px-300x249.jpg" alt="Spieglein, Spieglein" width="300" height="249" /></a>Der Modelscout sitzt selbstverständlich auch in der Jury, die am 7. September die 50 Auserwählten benachrichtigt, die ins Vorfinale kommen. Bereits einen Tag danach beginnen die Trainings für die Vorfinalistinnen. Dabei werden die Mädchen durch die Arbeit mit professionellen Fotografen und Trainern erste Erfahrungen im Modelbusiness sammeln können. Am 19. September findet das Vorfinale dann im Sol y Mar in Hannover statt. Die Jury wählt dort 15 Kandidatinnen aus, die am 2. Oktober beim großen Finale in der Luisenpassage um einen Vertrag bei einer renommierten Modelagentur kämpfen. Bei der großen Finalshow präsentieren die Mädchen sich in vier verschiedenen Outfits und stellen sich in einem Kurzinterview der mit prominenten Gästen besetzten Jury und dem Publikum vor. Zwischen den Präsentationen kann sich das Publikum auf musikalische Unterhaltung und ein großes Bühnenprogramm freuen. Bei der anschließenden Aftershowparty darf dann richtig gefeiert werden. Tickets für das Finale bekommt man im Vorverkauf für 15 Euro im Eventbüro. 5 Euro gehen übrigens direkt an das Kinderkrankenhaus auf der Bult.</p>
<p>Der Wettbewerb ist nicht nur ein reiner Schönheitswettbewerb. Er ermöglicht lokalen Jungdesignern, ihre Mode einer großen Öffentlichkeit zu präsentieren. Hannover darf also zeigen, was es in diesem Bereich zu bieten hat. Seit Beginn der Castings haben sich bereits über 150 Mädchen angemeldet, nicht nur aus Hannover. Jedes Mädchen erhält eine digitale Setcard, die auf der offiziellen Homepage zu sehen sein wird. Der Wettbewerb ist sowohl für Anfängerinnen als auch für Mädchen gedacht, die bereits Erfahrungen in der Modelbranche sammeln konnten. Für alle Nachwuchsmodels gilt: noch bis zum 5. September kann man sich im Eventbüro für das Casting anmelden. Alles, was man dazu mitbringen muss, sind eine gute Ausstrahlung und 5-Zentimeter-Absätze.</p>
<p><strong>Natalie Moser</strong></p>
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		<title>frischer wind: die liga h</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 22:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtleben spezial]]></category>
		<category><![CDATA[2009-08]]></category>

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		<description><![CDATA[Hannover ist in Deutschland nicht unbedingt als Werberhochburg bekannt. Bislang. Denn Hannover hat eine neue Liga...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Die Werber Hannovers proben den Schulterschluss</strong></p>
<p>Machen wir uns nichts vor, die Werbebranche ist ein Haifischbecken, die Unternehmen die Beute. Allerdings eine Beute, die sich nicht so einfach einfangen lässt. Diese Beute ist wählerisch, anspruchsvoll und bei all dem recht häufig ausgesprochen sparsam. Als Hai hat man es da nicht leicht. Kreativ muss man sein, aber auch realistisch. Man sollte zuhören, aber auch überzeugen können. In Hannover sind zahlreiche kleine und große Haie auf Beutefang. Die Konkurrenz in dieser Branche ist immens.</p>
<p>Umso mehr mag es verwundern, dass sich nun gleich mehrere Agenturen in einem Verein zusammengeschlossen haben, der den schönen Namen Liga H trägt (Das H steht natürlich für Hannover. Die Liga für weit mehr.).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Angefangen hat dieser ungewöhnliche Schulterschluss relativ unspektakulär. Natürlich läuft man sich gerade in Hannover immer mal wieder über den Weg, gerade wenn man in derselben Branche tätig ist. Und natürlich erzählt man sich bei solchen Gelegenheiten von den Sorgen und Nöten der Branche.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><img class="alignleft size-medium wp-image-4170" title="Jan Jaspersen, Martin Murch, Lars Kompa, Sven Sörgel" src="http://skneu.d-1.com/wp-content/uploads/2009/08/Jaspersen-Murch-Kompa-Sörgel_net-300x205.jpg" alt="Jan Jaspersen, Martin Murch, Lars Kompa, Sven Sörgel" width="300" height="205" />Jan Jaspersen (Geschäftsführer „Dievision“), Sven Sörgel (Geschäftsführer „Windrich &amp; Sörgel“), Martin Murch (Geschäftsführer „hms69“) und ihre Mitstreiter aus den anderen Agenturen erkannten bei diesen Gesprächen, dass bestimmte Probleme für alle Agenturen in Hannover gleichermaßen bestehen. Warum also nicht auch gemeinsam nach Lösungen suchen?</p>
<p>Hannover ist in Deutschland nicht unbedingt als Werberhochburg bekannt. Fragt man nach solchen Hochburgen, so fallen eher Namen wie Berlin, Düsseldorf oder Hamburg. Dabei verfügt Hannover durchaus über zahlreiche Kreativagenturen, die in der 1. Liga mitspielen können. Leider weiß das kaum jemand außerhalb unserer Stadt. Und auch große Unternehmen in Hannover besinnen sich allzu häufig nicht auf die Qualität vor der Haustür.</p>
<p>So war die erste Zielsetzung der Liga H recht schnell definiert: Sinn und Zweck der Initiative ist es, eine Gemeinschaft von Kommunikationsagenturen zu präsentieren, die jede für sich und gemeinsam für einen hohen Anspruch stehen.</p>
<p>„Hannover hat eine neue Liga. Eine, die sich zur Aufgabe macht, den Kommunikationsstandort Hannover zu stärken. Eine, die mit hohem Qualitätsanspruch die Kommunikationsbranche in Hannover profilieren will und sich der Nachwuchsförderung verschrieben hat. Eine, die den Wettbewerb als Chance sieht und mit vereinten Kräften den Standort Hannover als Kreativmetropole ausbauen will. Die Gründer der Liga H haben eines gemeinsam – einen hohen Qualitätsanspruch und jede Menge Ideen. Die Bündelung der Kräfte verspricht Erfolg für eine gemeinsame Sache: die Förderung der Heimatstadt Hannover als Kommunikationsstandort&#8221;, so beschreibt Sven Sörgel die Maßstäbe der Liga H.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Alle beteiligten Agenturen verfügen über jahrelange Erfahrung und entsprechende Reputationen. Namentlich sind das die Agenturen B&amp;B, Dievision, Eggert GWK, hms69, Kitazo AG, Look!, w3design, Windrich &amp; Sörgel und das Internetportal für Freie, Stadtbrandfluss. Hannover ist ihr gemeinsamer Standort, und für die „Werbehochburg Hannover“ gilt es nun, mit vereinten Kräften die Werbetrommel zu rühren, möglichst überregional.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nun ist so eine gemeinschaftliche Initiative immer schnell ins Leben gerufen. Wichtig ist, dass danach auch entsprechend getrommelt wird. So suchte und fand man ein Projekt, das als Auftakt zeigen soll, wie kreativ aber auch zielgerichtet Lösungen in Hannover auf den Weg gebracht werden. Die Werbeagenturen haben sich dabei sozusagen selbst zu ihren Kunden gemacht. Denn es geht darum, den Mangel an Texternachwuchs in Hannover nachhaltig zu beheben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Alle Agenturen in Hannover haben, auch das bereits ein Ergebnis der ersten Gespräche, große Schwierigkeiten, talentierte Texter zu finden. Für diesen Beruf gibt es keine Ausbildung, Texter sind häufig Quereinsteiger. Mal erkennt ein Grafiker nebenbei seine Affinität zu Texten, mal verschlägt es einen Germanisten während eines Praktikums in eine Agentur. Eine klare Definition für diesen Beruf fehlt außerdem. Was muss man eigentlich mitbringen, über welche Begabungen verfügen? Und wie sieht die Arbeit eines Texters praktisch aus? Geht es darum, bei einigen Gläsern Rotwein den neuen Slogan zu entwickeln? Dieses Klischee existiert zumindest in vielen Köpfen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">„Erstens weiß kaum jemand, dass es den Beruf überhaupt gibt, und zweitens haben viele, die sich für diesen Beruf interessieren, völlig falsche Vorstellungen“, erklärt Jan Jaspersen.<br />
So hat man gemeinsam ein Konzept entwickelt, um den Beruf vorzustellen und gleichzeitig nach geeigneten Talenten zu suchen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Im Oktober wird nun die erste „Texter-Rallye“ veranstaltet. Interessierte können sich auf der Seite www.texter-rallye.de bewerben und werden nach einem ersten bestandenen Test zum vielleicht härtesten Tag ihres Lebens eingeladen. Der Parcours führt durch sechs der beteiligten Agenturen. Dort muss jeweils eine für den Beruf typische Aufgabenstellung unter dem für den Beruf typischen Zeitdruck erledigt werden. Haben die Teilnehmer diesen Tag hinter sich, winkt als erste Belohnung ein gemeinsamer Abend mit allen Beteiligten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Von der weitaus größeren Belohnung werden die Talente dann erst einige Tage später erfahren. „Wir hoffen, dass wir bei dieser Rallye neue Mitarbeiter finden. Da guckt jede Agentur natürlich ganz genau hin, ob etwas für den eigenen Betrieb dabei ist“, so Martin Murch. Am Ende winkt also vielleicht auch ein spannender und abwechslungsreicher Arbeitsplatz.</p>
<p><strong>GAH</strong></p>
<p><strong>Mehr Infos unter: www.liga-h.de<br />
Bewerbungen unter: www.texter-rallye.de</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
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		<title>hannovers unorte</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 22:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtleben spezial]]></category>
		<category><![CDATA[2009-08]]></category>

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		<description><![CDATA[All das vollzog sich in großer Ruhe, als wüssten alle genau, was und warum sie es taten. Eine grandiose Demonstration sinnloser Tätigkeiten an einem funktionslosen Platz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Der Ringlokschuppen</strong></p>
<p>In jeder Stadt gibt es Unorte. Ein Unort ist ein Ort, der zwar da ist, den es aber eigentlich nicht gibt. Ein toter Ort sozusagen, eben ein Unort.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-4472" title="Die Halle" src="/wp-content/uploads/2009/08/ringlok_net-300x201.jpg" alt="Die Halle" width="300" height="201" />Hannover hat eine Reihe solcher Unorte. Da waren die Hanomag-Hallen, da war das Conti-Gelände in Limmer. Da ist der Güterbahnhof, da ist die stille Station am Bahnhof und da ist der Lokschuppen in der Bultstraße. Allesamt Orte, die einmal einen bestimmten Zweck erfüllten. Orte, die mit ihrer Funktion für die Geschichte und das Gesicht dieser Stadt wichtig waren. Dann haben sie ihre Funktion verloren und sind in der Bedeutungslosigkeit versunken.</p>
<p>Was macht man als Stadt mit diesen Orten?</p>
<p>Die einfachste Lösung ist häufig, sie einfach abzureißen. Das hat man auch in Hannover zum Teil getan. Ähnlich phantasielos ist es, sie ungenutzt leer stehen zu lassen. Sollte man nicht versuchen, diese Orte mit Leben zu füllen, zumindest von Zeit zu Zeit? Um damit den Menschen die Geschichte dieser Orte nahe zu bringen, an das kulturelle Erbe dieser Stadt zu erinnern? Eine Initiative aus Architekten und Kulturschaffenden hat jetzt genau das in beeindruckender Weise getan. Anfang Juli wurde im Rahmen der Architekturzeit 2009 im stillgelegten Ringlokschuppen ein Raum-Klang-Bewegungsszenario aufgeführt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><img class="alignright size-medium wp-image-4473" title="Die Grubenbar" src="/wp-content/uploads/2009/08/ringlok_2_net-286x300.jpg" alt="Die Grubenbar" width="286" height="300" />Das historische Baudenkmal diente früher der Reparatur und Wartung von Dampfloks. In den zwei halbkreisförmigen Hallen mit einer Fläche von über 4.000 qm und einer Deckenhöhe von bis zu 12 m war Platz für bis zu 20 dieser Kolosse. Heute steht das Gebäude unter Denkmalschutz. Seit 2004 wird es von der Bahn nicht mehr genutzt. Die technische Infrastruktur ist noch weitgehend intakt, aber es gibt Spuren von Vandalismus.</p>
<p>An drei Abenden lockte die Veranstaltung rund 700 Besucher an diesen ungewöhnlichen Ort, die überwältigt waren von den Bildern, dem Licht und der Architektur.<br />
In einer der Wartungsgruben war eine Bar eingerichtet, an den drei Abenden mit Sicherheit die schönste und aufregendste Bar der Stadt.</p>
<p>Statisten, Soundkünstler und eine Kunstfigur inszenierten abstrakte Bewegungsspiele und schufen eine subtile Klangkulisse. Passend zum Ort hatten die Soundbastler um Wenzel Mehnert eine Klangcollage aus elektronischen Musikschnipseln und Bahnhofsgeräuschen zusammengestellt, die ein monotones Hintergrundgeräusch erzeugte, nur gestört durch die echten Geräusche vorbeifahrender Züge oder rangierender Lokomotiven. Man darf nicht vergessen: das Gebäude liegt direkt an zwei der Hauptbahnstrecken Hannovers. Auf einer der Rampen spielte eine Kunstfigur Improvisationen auf dem Kontrabass. Wohlgemerkt: eine Kunstfigur, kein Künstler.</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4474" title="Alles inszeniert!" src="/wp-content/uploads/2009/08/ringlok_3_net-150x150.jpg" alt="Alles inszeniert!" width="150" height="150" />Das eigentliche Bewegungstheater fand in der großen Halle mit ihren 12 Wartungsgruben statt. Statisten simulierten Bewegungsabläufe, frei von irgendwelchen Zweckbestimmungen. So schwammen Schwimmer mit Schwimmflügeln langsam durch die Gruben, ein sinnloses aber wunderschön synchrones Schauspiel. So rollten Männer in orangenen Westen Fässer über den Boden oder schoben Mülleimer von einer Seite zur anderen. Bauarbeiter verteilten mit dem Schubkarren Hütchen und sammelten sie gleich darauf wieder ein. Dazu erklangen Töne, <img class="alignright size-thumbnail wp-image-4475" title="Und es wurde Licht." src="/wp-content/uploads/2009/08/ringlok_4_net-150x150.jpg" alt="Und es wurde Licht." width="150" height="150" />erzeugt mit Holz- und Metallgegenständen. Und immer wieder dieses kuriose Figurentheater: ein Stelzenläufer, eine Frau auf einer Schaukel, eine Reinigungsfrau mit einem Putzwagen, ein Bademeister gaben absurde Gastspiele. All das vollzog sich in großer Ruhe, als wüssten alle genau, was und warum sie es taten. Eine grandiose Demonstration sinnloser Tätigkeiten an einem funktionslosen Platz. Und genau darum ging es: eine riesige Halle, die tot und ungenutzt ist, wieder mit Leben zu erfüllen, durch Aktivitäten, die genauso sinn- wie zwecklos sind. Absurdes Bewegungstheater, unterhaltsam weil völlig gehaltlos.</p>
<p>Eine Stadt braucht genau solche Ideen. Und sie braucht Menschen, die modern denken und neue Wege gehen. Vielleicht sollte man eine Initiative anregen, die sich für die adäquate Nutzung des Ringlokschuppens einsetzt. Wer schon einmal vor Ort war, hat sicherlich eine Ahnung von dem, was dort möglich wäre. Lebendige Kultur in allen Sparten. Ob Theater, Tanz, Oper, Bühne, Kunst. Dieser Ort ist genial. Er könnte in Hannover ein Kulturtempel des 21. Jahrhunderts werden.</p>
<p><strong>Roger Heimann</strong></p>
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