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	<title>STADTKIND - hannovermagazin &#187; 2008-06</title>
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		<title>Vater und Sohn</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 13:05:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Violka</dc:creator>
				<category><![CDATA[zur guten nacht]]></category>
		<category><![CDATA[2008-06]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war einmal ein kleiner Junge, dessen Eltern waren sehr arm und sie konnten ihm keine hübschen Spielsachen kaufen. Deshalb saß der Junge den ganzen Tag vorm Fernseher, den sie vom Sozialamt bekommen hatten. Er wunderte sich, was es dort so zu sehen gab und fragte seinen Vater: „Papa, warum gehen Menschen in den Krieg, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war einmal ein kleiner Junge, dessen Eltern waren sehr arm und sie konnten ihm keine hübschen Spielsachen kaufen. Deshalb saß der Junge den ganzen Tag vorm Fernseher, den sie vom Sozialamt bekommen hatten. Er wunderte sich, was es dort so zu sehen gab und fragte seinen Vater: „Papa, warum gehen Menschen in den Krieg, wenn ihnen dort die Arme und Beine von den gefährlichen Bomben abgerissen werden?“ „Weil sie Geld dafür bekommen“, antwortete der Vater, „und von dem können sie sich hinterher neue Arme und Beine aus Plastik kaufen.“ „Aber Papa”, fragte der Junge, „warum verhauen sie sich nicht einfach? Warum bauen andere Menschen diese schrecklichen Bomben?“ „Weil sie dafür noch viel mehr Geld bekommen“, antwortete der Vater, „und von dem können sie ihren Kindern dann hübsche Spielsachen kaufen.“ „Aber Papa“, fragte der kleine Junge weiter, „warum baust du dann keine Bomben und kaufst mir von dem Geld hübsche Spielsachen?“ Da antwortete der Vater: „Weil wir doch schon einen Fernseher haben. Da kannst du dir anschauen, was in der großen weiten Welt so alles Schreckliches passiert. Macht dir das etwa keinen Spaß?“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Johanna Kienitz</p>
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		<title>Zitate im Juni</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 13:04:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Violka</dc:creator>
				<category><![CDATA[zitate des monats]]></category>
		<category><![CDATA[2008-06]]></category>

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		<description><![CDATA[„Man kann nicht erwarten, dass wir nach vier Monaten plötzlich Autobahnen haben. Selbst der Führer war nicht so schnell.“ Stefan Niesiolowski, Abgeordneter der Regierungspartei PO, auf die Frage, warum es in Polen bis heute nur wenige Autobahnen und Schnellstraßen gibt. „Wir verabschieden uns aus einem Lager, für das wir vorher noch Lagerwahlkampf gemacht haben.“ Alexander [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;">„Man kann nicht erwarten, dass wir nach vier Monaten plötzlich Autobahnen haben. Selbst der Führer war nicht so schnell.“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Stefan Niesiolowski, Abgeordneter der Regierungspartei PO, auf die Frage, warum es in Polen bis heute nur wenige Autobahnen und Schnellstraßen gibt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">„Wir verabschieden uns aus einem Lager, für das wir vorher noch Lagerwahlkampf gemacht haben.“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Alexander Porschke, ehemaliger Umweltsenator der Hamburger Grünen, über das Bündnis seiner Partei mit der CDU.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">„Soll ich fünfmal die Woche Golf spielen? Ich habe keine Lust, zu Hause herumzusitzen.“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Berti Vogts, ehemaliger deutscher Fußball-Bundestrainer, auf die Frage, warum er Nationaltrainer von Aserbajdschan geworden sei.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">„Es ist unwahrscheinlich, dass ein Land mit solch einem Waffenarsenal von einer Frau regiert wird.“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Mahmud Ahmadineschad, iranischer Präsident, über die Wahlchancen von Hillary Clinton.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">„Das ist ehrlich gesagt ein ziemlich peinlicher Fall.“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Condoleezza Rice, US-Außenministerin, zur Tatsache, dass Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela auf der amerikanischen Liste der Terrorverdächtigen steht.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">„Die Kanzlerin macht keine Fehler. Wenn jemand Fehler macht, bin ich das.“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Thomas de Maizière, Kanzleramtschef und Minister für besondere Aufgaben (CDU), über seine Aufgabe.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">„Ich liebe Angela Merkel.“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nicolas Sarkozy, Präsident Frankreichs, in seiner Laudatio auf die neue Karlspreisträgerin.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">„Seit einiger Zeit bete ich für Alice Schwarzer.“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Eva Herman, ehemalige „Tagesschau“-Sprecherin und Autorin, mit Friedensangeboten in Richtung ihrer größten Kritikerin.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">„Sie sollen unter Brücken schlafen.“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Thomas Röwekamp, Bremens Vize-Bürgermeister und CDU-Fraktionsvorsitzender, mit einem Zwischenruf während einer Parlamentsdebatte zum Thema &#8216;Zwangsumzüge für Hartz IV-Empfänger&#8217;.</p>
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		<title>Limmer bekommt Zweistromanschluss</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 13:03:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Violka</dc:creator>
				<category><![CDATA[unterwegs in der region]]></category>
		<category><![CDATA[2008-06]]></category>

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		<description><![CDATA[limmerkultur e.V. zweistromland im hammermuseum Limmer bekommt Zweistromanschluss Am 1. Juni startet der neue Kulturverein Zweistromland e.V. mit einer Eröffnungsfeier im Hammermuseum in Limmer. Es wird der Startschuss für eine Veranstaltungsbelebung im Stadtteil zwischen Stichkanal und Leine sein. Daher der Name Zweistromland – ein kulturelles Mesopotamien zur Bereicherung der Kulturlandschaft Limmers mit Kunst jeglicher Art. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>limmerkultur e.V. </strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>zweistromland im hammermuseum</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Limmer bekommt Zweistromanschluss</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Am 1. Juni startet der neue Kulturverein Zweistromland e.V. mit einer Eröffnungsfeier im Hammermuseum in Limmer. Es wird der Startschuss für eine Veranstaltungsbelebung im Stadtteil zwischen Stichkanal und Leine sein. Daher der Name Zweistromland – ein kulturelles Mesopotamien zur Bereicherung der Kulturlandschaft Limmers mit Kunst jeglicher Art. So wird es in der Zukunft Theateraufführungen geben (vormerken: am 11. Juni startet das Theater Nordstadt dort mit dem Stück „Wasser“), und es werden Konzerte, Lesungen, Diskussionsrunden, Filme usw. stattfinden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ins Leben gerufen wurde der Verein im August 2007, als sich mit der Vereinsvorsitzenden Wiebke Saathoff sieben weitere kulturinteressierte Hannoveraner zusammenfanden, um den Stadtteil zu einem kulturellen Mittelpunkt zu entwickeln. So können die Bürger Limmers nun auch vor Ort Angebote eines breiteren Kulturspektrums wahrnehmen und müssen nicht ständig auf Veranstaltungen in den Nachbarstadtteilen Linden und Nordstadt ausweichen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Das Gelände, auf dem sich der Zweistromland-Verein befindet, liegt in der Mitte des Stadtteils Limmer. Auf dem Grundstück stehen die Gebäude einer ehemaligen Schmiede, in denen verschiedene Unternehmer – unter ihnen Georg Peters – ihre Handwerksbetriebe eingerichtet haben. Peters ist Eigentümer und leidenschaftlicher Sammler von Hämmern. So ist es ihm zu verdanken, dass Hannover seit mehreren Jahren ein Hammermuseum vorweisen  kann, in dem Exponate aus aller Welt in zwei alten Schmiederäumen ausgestellt sind. Im Fundus des Museums befinden sich daher beispielsweise ein 70 kg schweres Hammer-Exemplar, das zum Zertrümmern von großem Felsgestein geeignet ist, sowie ein Winzling-Hammer, gerade einmal so groß wie ein 2-Cent-Stück.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Zum Hammermuseum gehört auch ein über 200qm großer Veranstaltungsraum, in dem nun eben der Kulturverein Zweistromland ab Juni 2008 sein Domizil aufschlagen wird und die Hannoveraner &#8211; nicht nur zur Ausstellungseröffnung &#8211; zu reichlichem Besuch einlädt. Vorerst soll im Zweistromland an jedem zweiten Mittwoch im Monat eine Veranstaltung angeboten werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Zur Eröffnungsfeier Anfang Juni wird es neben zwei nachmittäglichen Führungen durch die Hammerausstellung einen abendlichen Live-Auftritt mit den Indierockern der Band „ella“ geben. Im Anschluss präsentiert die Limmeraner Artistin Jenni Baumgart passend zur Dunkelheit eine (heiße!) Feuer-Jonglage, und natürlich gibt es Getränke zu erschwinglichen Preisen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Das Stadtkind-Team wünscht dem Verein einen glücklichen Start und dauerhaften Erfolg!  Text und Fotos: Oliver Kurtz</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Info und Kontakt:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">zweistromland.wordpress.com / Petra Wolf</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Tel.: 0160 – 97 78 42 40</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">1.6. Eröffnungsfeier ab 17.00 Uhr im</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Hammermuseum, Weidestraße 22</p>
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		<title>In Wien</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 13:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Violka</dc:creator>
				<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[2008-06]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer jetzt im Sommer Lust auf einen spontanen City-Trip hat, dem sei Wien sehr ans Herz gelegt. Die Bundeshauptstadt Österreichs ist bekannt für ihren teils morbiden Charme und ihr gleichzeitig internationales Flair. Gerne verzeiht man dieser Stadt, dass sie Geburtsort eines der langweiligsten Dramatiker ist, der je auf Erden wandelte. Wien kann ja nichts für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;">Wer jetzt im Sommer Lust auf einen spontanen City-Trip hat, dem sei Wien sehr ans Herz gelegt. Die Bundeshauptstadt Österreichs ist bekannt für ihren teils morbiden Charme und ihr gleichzeitig internationales Flair. Gerne verzeiht man dieser Stadt, dass sie Geburtsort eines der langweiligsten Dramatiker ist, der je auf Erden wandelte. Wien kann ja nichts für Franz Grillparzer. Bis auf das Grillparzer-Gedenkzimmer im Historischen Museum ist aber ein Streifzug durch Wiens Sehenswürdigkeiten durchaus eine spannende Angelegenheit. Ein paar Tage sollte man sich dafür allerdings Zeit nehmen. Zwar liegen die meisten lohnenden Ziele eng beieinander und sind außerdem für fußfaule Menschen mit der Straßenbahn gut zu erreichen, aber um wirklich alles ohne Stress zu sehen, braucht es eben doch ein bisschen mehr Zeit. Die Straßenbahn ist dabei wie gesagt ein guter Helfer. So führt die Standardtour mit dem &#8220;Einser&#8221; rund um den Ring und vorbei am Parlament, am Rathaus sowie am Kunsthistorischen und Naturhistorischen Museum.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Anreise nach Wien von Hannover aus ist sehr angenehm. Wenn der Pilot Gas gibt, dauert der Flug nur ca. eine Stunde. Viele günstige Airlines fliegen mehrmals täglich und wenn man früh genug bucht, bekommt man leicht einen Flug hin und zurück unter 70 Euro. Teurer kann allerdings die Unterkunft werden, wenn man unbedingt in einem zentrumsnahen Stadthotel unterkommen möchte. Wer bereit ist, eine kleinere Strecke auf sich zu nehmen, kann jedoch in den Hotels der Außenbezirke günstig Quartier beziehen. Sie liegen im so genannten Grüngürtel</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wiens und sind neben den zentralen Jugendherbergen mit ca. 20 Euro pro Nacht die günstigere Alternative.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Millionenmetropole ist mit rund 1,7 Millionen Einwohnern die zehntgrößte Stadt der europäischen Union. Sie war lange Zeit die Residenzstadt der Habsburger. In dieser Zeit entstanden bedeutende Kulturgüter, wie das Schloss Schönbrunn, das bis zum Jahre 1918 als kaiserlicher Sommersitz diente und 1996 von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Weitere Highlights sind das Naturhistorische und Kunsthistorische Museum. Die palastartigen, sich gegenüberliegenden Gebäude laden zum stundenlangen Staunen ein. Sie dienten den Habsburgern als Sammelstätte für ihre Schätze aus aller Welt. Im Naturhistorischen Museum ist vor allem die gigantische Mineraliensammlung faszinierend, im Kunsthistorischen Museum sollte man sich die antike Münzsammlung nicht entgehen lassen. Die vielen historischen Bauwerke, wie die Hofburg im Zentrum der Stadt, beeindrucken vor allem durch ihren hochherrschaftlichen Stil. Man fühlt sich zurückversetzt in jene Zeit, als Sissi noch Kaiserin und die Welt noch in Ordnung war, und man bekommt eine leise Ahnung davon, was für ein prunkvolles Leben sie am Hofe genießen durfte. Wem das alles ein</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">bisschen zuviel Protz und Luxus ist, der sollte auf jeden Fall noch einen Abstecher in den ältesten Zoo der Welt machen, den Tierpark Schönbrunn.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Im Zentrum der Stadt rund um den Stephansdom befinden sich viele Geschäfte, die man auch aus anderen europäischen Städten kennt. Hier kann man wunderbar völlig überteuerten Kaffee trinken und den Menschen beim Bummeln zuschauen. Einige dieser Menschen werden ganz sicher Studierende sein. Denn die Wiener Universität ist mit rund 72.700 Studenten die älteste und größte Uni im deutschsprachigen Raum. Sie zieht viele Studenten aus ganz Europa und der Welt an. Genau hier ist Wien ausgesprochen international. Wenn man in Wien einen lauschigen Sommerabend genießen möchte, sollte man dies in den Heurigen tun. Die Heurigen, das sind Weinlokale in den Weinanbaugebieten Wiens. Sie befinden sich in Floridsdorf und Döbling sowie Mauer und Oberlaa. In romantischer Atmosphäre kann man hier unter Weinreben den einheimischen Wein genießen, der meist als Gespritzter, d.h. mit Mineralwasser, getrunken wird. Rustikales Essen wie Erdäpfelsalat und Wienerschnitzel runden den gemütlichen Abend ab. Ja, Wien ist eine Reise wert.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Marleen Gaida</p>
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		<title>Fest der Nationen</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 12:58:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Violka</dc:creator>
				<category><![CDATA[die türkische seite]]></category>
		<category><![CDATA[2008-06]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag, den 15. Juni, findet auf dem Uni Sportplatz Herrenhausen am Moritzwinkel 6 ab 10.00 Uhr das 1. Fest der Nationen statt. Veranstalter sind die UETD (Union of European Turkish Democrats), das Comites Hannover (das Organ der 22.000 in Niedersachsen lebenden Italiener) und die Vereinung der Griechen in Hannover und Umgebung e.V. Ein ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">Am Sonntag, den 15. Juni, findet auf dem Uni Sportplatz Herrenhausen am Moritzwinkel 6 ab 10.00 Uhr das 1. Fest der Nationen statt. Veranstalter sind die UETD (Union of European Turkish Democrats), das Comites Hannover (das Organ der 22.000 in Niedersachsen lebenden Italiener) und die Vereinung der Griechen in Hannover und Umgebung e.V. Ein ganz besonderes Fest, denn vor allem die Zusammenarbeit zwischen Griechen und Türken ist alles andere als selbstverständlich.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">Die UETD versteht sich als eine gemeinnützige, unabhängige und überparteiliche Organisation aller in Europa lebenden türkischstämmigen Bürgerinnen und Bürger. Als stetig wachsende Interessensvertretung engagiert sie sich für einen offenen und ehrlichen Dialog mit neuer Sichtweise, Gleichberechtigung und Toleranz. Das Comites als Vertretung der im Ausland lebenden Italiener wurde von der italienischen Regierung ins Leben gerufen. Ziel ist die Förderung von Initiativen unter anderem im Bereich des soziokulturellen Lebens der im Bezirk ansässigen italienischen Gemeinschaft und der Austausch, die Kooperation und gegenseitige Unterstützung mit anderen ethnischen Gruppierungen, politischen und interkulturellen Gruppen und Vereinen. Die Vereinigung der Griechen in Hannover und Umgebung e.V. wurde 1967 von den ersten Gastarbeitern gegründet. Ziel der Vereinigung war und ist es unter anderem, die traditionellen Folkloretänze den Mitbürgern aber auch den griechischen Jugendlichen näher zu bringen, um einen Erhalt der Tradition zu gewährleisten. Nun veranstalten diese drei Organisationen ein gemeinsames</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">Fest mit dem Ziel, einen Beitrag zur Integration auch unter den Migranten selbst zu leisten.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">Die Türken und die Griechen – da war doch was. Zypern war und ist das Thema, das auf beiden Seiten bis heute für Zündstoff sorgt, nicht nur auf Zypern selbst, sondern zwischen den beiden Staaten insgesamt. Fragt man einen Türken in Deutschland, so ist er auf die Griechen meist nicht gut zu sprechen. Und umgekehrt. Erst in jüngster Zeit kam wieder Bewegung in den Konflikt,</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">nachdem der neu gewählte Präsident der Republik Zypern, Dimitris Christofias, bereits wenige Tage nach seiner Amtsübernahme erste Gespräche mit dem Präsidenten Nordzyperns, Mehmet Ali Talat, führte, bei denen die Wiederaufnahme von Verhandlungen zur Überwindung der Teilung vereinbart wurde. Die folgende Beseitigung der Barrikade auf der Ledra-Straße in der Altstadt</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">Nikosias am 3. April war danach ein erstes greifbares Ergebnis. Eine politische Annäherung, die hoffen lässt, die aber nur realistische Chancen hat, wenn auch die beiden Bevölkerungsgruppen ihre Feindschaft und das gegenseitige Misstrauen überwinden, auf Zypern selbst, aber zudem ganz</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">generell in beiden Staaten. Und auch hier bei uns. Die Wiederentdeckung der Gemeinsamkeiten,</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">das ist vielleicht der beste Weg, das Verhältnis zwischen den Menschen zu verbessern. Ein Fest, wie das Fest der Nationen am 15.06. unter der Schirmherrschaft unseres Oberbürgermeisters Stephan Weil, kann auf diesem Weg ein wichtiger Schritt sein. Es beginnt mit einem internationalen</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">Fußballturnier, welches die Studenten des  Fachbereiches Sport der Universität Hannover und die Schüler der BBS 6 organisiert haben. An dem Turnier werden zehn Mannschaften beteiligt sein, deren Spieler nach dem Zufallsprinzip ausgewählt werden; so sind die Nationen gemischt und es spielen einfach Menschen mit- und gegeneinander. Die Folklore ist vor allem bei den Türken</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">und Griechen ein wichtiger Berührungspunkt. Sie ist fest in beiden Kulturen verankert und sich in ihrer Ausdrucksform sehr ähnlich. So wird es sicher einige verwunderte Türken und Griechen geben, wenn um 15:00 Uhr und 18:30 Uhr bei den Folklorevorführungen die Ähnlichkeiten deutlich werden. Natürlich wird es auch Live-Musik geben, und dazu kulinarische Genüsse, die so international sein werden wie die Gäste des Festes. Spiele für Kinder, ein Badmintonturnier, eine große Tombola und vieles mehr werden die von den Organisatoren erwarteten 1500 bis 2000 Besucher darüber hinaus bestens unterhalten. Ein Tag der Begegnung, an dem sich die verschiedenen Kulturen Hannovers austauschen, um ein neues Wir-Gefühl zu entdecken. Neue Bekanntschaften werden entstehen, vielleicht sogar Freundschaften. Aber dieses Fest kann noch weitaus mehr erreichen: Möglicherweise sprechen die verschiedenen Bevölkerungsgruppen</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">demnächst verstärkt mit einer Stimme, um ihre Interessen zu vertreten. Übrigens sind auch Deutsche zu diesem Fest der Nationen herzlich eingeladen. GAH, Übersetzung: Cuma Aktas</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
]]></content:encoded>
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		<title>Kaufsucht und ihre rechtlichen Folgen</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 12:54:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Violka</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtrecht]]></category>
		<category><![CDATA[2008-06]]></category>

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		<description><![CDATA[Samstag zur Mittagszeit in der hannoverschen City: mehrere Tausend Stadtkinder unterwegs in den Läden mit dem Ziel, ihr wohlverdientes Geld los zu werden. Ein Phänomen ist das sicherlich noch lange nicht, befinden wir uns doch in einer Konsumgesellschaft, und Besorgungen des täglichen Bedarfs müssen erledigt werden. Kritisch wird es aber dann, wenn ein unwiderstehlicher Drang, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Samstag zur Mittagszeit in der hannoverschen City: mehrere Tausend Stadtkinder unterwegs in den Läden mit dem Ziel, ihr wohlverdientes Geld los zu werden. Ein Phänomen ist das sicherlich noch lange nicht, befinden wir uns doch in einer Konsumgesellschaft, und Besorgungen des täglichen Bedarfs müssen erledigt werden. Kritisch wird es aber dann, wenn ein unwiderstehlicher Drang, stärker als der eigene Wille, das Kaufverhalten bestimmt. &#8220;Es ist stärker als ich&#8221; oder &#8220;Wenn ich Geld habe, dann muss es einfach raus&#8221; oder &#8220;An Sonderangeboten komme ich einfach nicht vorbei&#8221; oder &#8220;Die Dinge ziehen mich magisch an&#8221;. Das kann zu einer Abhängigkeit vom Kaufen bis hin zum Verlust der Selbstkontrolle führen. In so einem Fall spricht man von Kaufsucht. Es gibt bislang kaum Studien darüber. Kaufsucht wird auch unter Wissenschaftlern nicht ganz ernst genommen. Nach einer Studie von Poppelreuter, S. &amp; Gross, W. (2000) sind ca. 8 % der Bevölkerung Deutschlands von Kaufsucht betroffen. Alarmsignale für eine Gefährdung sind beispielsweise eine beginnende Überschuldung, heimliche Shopping-Touren oder unausgepackte Einkäufe. Die Sucht ist derzeit unheilbar.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wie bei allen Süchten üblich, ist die Konfrontation der Betroffenen mit der Rechtsordnung nicht weit entfernt. Bestellte und nicht bezahlte Waren bei den Katalog- oder Onlineversandhändlern können zu einem Problem werden, wenn den Ermittlungsbehörden der Nachweis gelingt, dass Kaufsüchtige zum Zeitpunkt der Bestellung wussten oder wissen mussten, dass sie gar nicht bezahlen können. In so einem Fall spricht man von Betrug zu Lasten der Katalog- oder Onlineversandhändler. Im Strafverfahren haben es dann die Verteidiger nicht leicht, die Gerichte oder Staatsanwaltschaften davon zu überzeugen, dass es eine Kaufsucht gibt und die Begehung der Tat deshalb unter dem Einfluss der Sucht zu würdigen ist. In Strafprozessen kommt es häufig zum</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Showdown zwischen Verteidigern und Sachverständigen, wenn es um die Frage der Schuld geht. Anwälte beklagen oft die falsche Diagnostik durch die Gutachter. Viele Sachverständige (Psychologen, Ärzte) haben zu wenige oder gar keine Kenntnisse über die Kaufsucht. Wegweisende Rechtsprechung hat sich noch nicht entwickelt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Neben den strafrechtlichen Konsequenzen gewinnt der zivilrechtliche Aspekt eine nicht unerhebliche Bedeutung. Das Verbraucherinsolvenzverfahren kann Kaufsüchtigen in der Überschuldungsfalle eine Hilfe sein. Nach 6 Jahren der Wohlverhaltensperiode können die Betroffenen einen schuldenfreien Neuanfang starten. Doch bis dahin ist es ein langer und schwerer Weg. Während der Wohlverhaltensperiode dürfen keine neuen Schulden gemacht werden. Auch sind Schulden, die aus Straftaten resultieren, vom Insolvenzfahren ausgeschlossen. Zivilrechtlich gesehen ist der Kauf im Suchtzustand eine heikle Sache. Wendet man die Vorschriften über die Geschäftsunfähigkeit (§§ 104 ff. BGB) konsequent an, dann kommt man zu dem Schluss, dass von Kaufsüchtigen getätigte Einkäufe rückabgewickelt werden müssen, da sich die Betroffenen beim Kauf in einem Zustand vorübergehender Geschäftsunfähigkeit (§ 105 Abs.2 BGB) befunden haben. Rechtsfolge ist die Nichtigkeit des Rechtsgeschäfts, die Rückgabe der gekauften Waren „Zug um Zug“ gegen Rückerstattung des Kaufpreises. Das alles ist reine Theorie. Und in der Praxis wollen die Kaufsüchtigen die Ware ja gerade nicht zurückgeben. Sie schämen sich und haben Hemmungen, ihre Käufe und Bestellungen rückgängig zu machen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ein erster Schritt, die Scham zu überwinden, könnte der Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe sein. In Hannover gibt es „Lindes Selbsthilfegruppe“, die schon seit 6 Jahren existiert. Kontakt: Kibis-Kiss Hannover, Tel: 0511- 66 65 67, Email: S.Zimmer-Fiene@t-online.de</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Weitere Informationen unter</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">www.kaufsuchthilfe.de</p>
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		<title>Unendlicher Nervenkitzel</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 12:52:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Violka</dc:creator>
				<category><![CDATA[wissen]]></category>
		<category><![CDATA[2008-06]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon immer dachte der Mensch sich allen möglichen Unsinn aus, wenn ihm langweilig war. Im 16. Jahrhundert baute in Russland irgendein hyperaktiver Hedonist aus Holz eine Abfahrt, die er mit Wasser übergoss, das im bitterkalten russischen Winter natürlich einfror. Tolle Sache, denn jetzt konnte man dort hinunterfahren. Damit das auch im Sommer möglich war, wurden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon immer dachte der Mensch sich allen möglichen Unsinn aus, wenn ihm langweilig war. Im 16. Jahrhundert baute in Russland irgendein hyperaktiver Hedonist aus Holz eine Abfahrt, die er mit Wasser übergoss, das im bitterkalten russischen Winter natürlich einfror. Tolle Sache, denn jetzt konnte man dort hinunterfahren. Damit das auch im Sommer möglich war, wurden später Schlitten auf Rädern entwickelt. Diese Idee brachten Napoleons Soldaten nach Westeuropa, insbesondere nach Frankreich, wo die wilden Konstruktionen unter dem Namen „russische Berge“ bekannt wurden. Die ersten Achterbahnen im heutigen Sinne bildeten eine geschlossene Strecke mit Bergen und Tälern, die von einem allein durch die Schwerkraft angetriebenen Zug befahren wurde. Die erste regelrechte Achterbahn &#8211; in Form der Ziffer Acht natürlich &#8211; wurde 1898 auf Coney Island eröffnet. Die erste Achterbahn Deutschlands, die aus Holz gefertigte „Riesen-Auto-Luftbahn“, wurde 1908 im Vergnügungspark der Ausstellung München vorgestellt. Während in Österreich noch heute der gemütliche Begriff „Hochschaubahn“ gebräuchlich ist, hat sich parallel zur Evolution der Achterbahn anderenorts ein ganzes Fachvokabular entwickelt. Denn mit einem ordinären „Roller Coaster“, wie das Gefährt auf Englisch heißt, kann man inzwischen kaum noch jemanden von seinem Plasma-TV-Sofaplatz locken. Höher, schneller, durchgeknallter &#8211; die klassische Achterbahn im Sitzen („Sit-Down Coaster“) kann heute niemanden mehr schocken. Gibt es doch inzwischen alle möglichen Weiterentwicklungen: Bahnen, in denen man unter der Schiene fährt („Inverted Coaster“), im Wagen steht („Stand-Up Coaster“), liegt („Flying Coaster“) oder bei denen der Zug-Boden fehlt („Floorless Coaster“). Achterbahnen mit Wagen, die sich horizontal drehen können („Spinning Coaster“) und solche, bei denen die Sitze der Wagen selbst Überschläge ausführen können ( „4th Dimension Coaster“). Weiterer Clou: die Doppelanlagen. Je nach Art deren Aufbaus spricht man von „Racing Coaster“, wenn die Spuren parallel laufen und die Wagen sich ein „Rennen“ liefern, oder von „Duelling Coaster“, wenn die Strecken ähnlich und gleich lang sind aber nicht parallel verlaufen. Ganz entscheidend ist natürlich auch die Höhe: vom „Mega Coaster“ über den  „Hyper Coaster“ und den „Gigacoaster“ reicht die Messlatte inzwischen bis zum „Teracoaster“.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Durch die fortgeschrittenen Berechnungsmodelle und Fertigungstechniken wurden natürlich auch immer aufwendigere Streckenführungen wie Umschwünge, überneigte Kurven, Hügel mit Richtungswechsel und Air-Time oder senkrecht stehende Kurven („Immelmann Turn“) möglich. Doch das wahrhaft spektakulärste Element hat sich bis heute nicht geändert: der Looping. Bereits ab Ende des 19. Jahrhunderts versuchte man den einzubauen. Schleudertraumata bei den Gästen waren da keine Seltenheit. Erst der deutsche Konstrukteur Werner Stengel fand eine Lösung für die viel zu hohen G-Kräfte und Momente in kreisrunden Loopings. Er berechnete einen Looping, bei der der Radius bei Ein- und Ausfahrt in den Looping deutlich größer als im oberen Looping-Teil ist. So konnte er die Kräfte optimieren und 1976 den ersten benutzerverträglichen Looping bei der Bahn „Revolution“ in den USA realisieren.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Neben den Rekorden der Bahnen gibt es auch regelmäßig Versuche, Ausdauerrekorde im Achterbahnfahren aufzustellen. Insbesondere der US-Amerikaner Richard Rodriguez ist für seine vielen Rekordfahrten bekannt, die teilweise auch von Ärzten und Wissenschaftlern erforscht wurden. Der aktuelle Rekord, aufgestellt von Rodriguez im August 2007, beträgt 9,5 Tage.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Allen Angsthasen sei noch gesagt: auch wenn man in der Achterbahn die Todesangst im Nacken spürt &#8211; tatsächlich ist sie, statistisch gesehen, das sicherste Gefährt der Welt. Eine Autofahrt ins Rastiland ist da weitaus gefährlicher&#8230;  Johanna Kienitz</p>
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		<title>Stadtkinder trauern im Juni</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 12:40:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Violka</dc:creator>
				<category><![CDATA[...trauern]]></category>
		<category><![CDATA[2008-06]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;um die Spannung. Denn wer erinnert sich nicht gerne daran, früher einmal Tonnen von Duplos gekauft zu haben, um endlich alle Mitglieder der Nationalmannschaft auf das gute alte Bett aus Pressspanplatte kleben zu können. Früher hat man nicht gesehen, welcher Spieler sich hinter dem undurchsichtigen Papier des Schokoriegels verbarg. Heute ist das anders. Heute spart [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;um die Spannung. Denn wer erinnert sich nicht gerne daran, früher einmal Tonnen von Duplos gekauft zu haben, um endlich alle Mitglieder der Nationalmannschaft auf das gute alte Bett aus Pressspanplatte kleben zu können. Früher hat man nicht gesehen, welcher Spieler sich hinter dem undurchsichtigen Papier des Schokoriegels verbarg. Heute ist das anders. Heute spart Ferrero an der Verpackung und man kann mit einem Blick feststellen, welcher Spieler im Duplo wartet. Das ist ökonomisch schlecht für Ferrero, weil nun niemand mehr Tonnen von Duplos kauft, nur weil Rudi Völler fehlt. Und das ist tödlich für die Spannung. Unter solchen Umständen kann man das Sammeln ja eigentlich gleich lassen.  AH</p>
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		<title>Sollten mal wieder im Juni</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 12:39:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Violka</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2008-06]]></category>

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		<description><![CDATA[…über die Dinge des täglichen Lebens nachdenken. Denn warum ist zum Beispiel der Stiel einer Zahnbürste so lang, wie er lang ist? Nein, nicht weil das eben so ist! Wenn er länger wäre, dann hätten wir beim Zähneputzen arge Schwierigkeiten und wenn er kürzer wäre, dann erst recht. Da steckt also Kalkül dahinter. Irgendwann hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>…über die Dinge des täglichen Lebens nachdenken. Denn warum ist zum Beispiel der Stiel einer Zahnbürste so lang, wie er lang ist? Nein, nicht weil das eben so ist! Wenn er länger wäre, dann hätten wir beim Zähneputzen arge Schwierigkeiten und wenn er kürzer wäre, dann erst recht. Da steckt also Kalkül dahinter. Irgendwann hat sich mal jemand ausgesprochen kluge Gedanken zur Zahnhygiene gemacht. Aber kennen wir diesen jemand? Natürlich nicht. Sind wir dankbar? Wohl kaum. Wir putzen uns nur gedankenlos die Zähne und realisieren dabei gar nicht, was für ein Glück wir haben. Allerdings realisieren wir auch höchst selten, was für ein Pech wir haben. Wer hat zum Beispiel das Privatfernsehen erfunden?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
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		<title>Logopädische Praxis Brand &amp; Sauer</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 12:37:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Violka</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtkinder sind mutig]]></category>
		<category><![CDATA[2008-06]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine logopädische Praxis in Hannover zu gründen, ist keine besonders außergewöhnliche Idee. Trotzdem haben die beiden gelernten und staatlich geprüften Logopädinnen Cordula Brand und Julia Sauer genau das getan. Sie haben mit ihrem neuen Unternehmen sogar einen Preis gewonnen: Beim Ideenwettbewerb Startup-Impuls, der gerade vor zwei Monaten zu Ende ging, haben sie den zweiten Platz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine logopädische Praxis in Hannover zu gründen, ist keine besonders außergewöhnliche Idee. Trotzdem haben die beiden gelernten und staatlich geprüften Logopädinnen Cordula Brand und Julia Sauer genau das getan. Sie haben mit ihrem neuen Unternehmen sogar einen Preis gewonnen: Beim Ideenwettbewerb Startup-Impuls, der gerade vor zwei Monaten zu Ende ging, haben sie den zweiten Platz in der Sonderkategorie Gesundheit und Wellness belegt sowie den vierten Platz im Gesamtklassement. Zusammen genommen brachte das ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro – eine Summe, die jede Gründerin gut gebrauchen kann. Zwar halten sich die nötigen Investitionen für die Einrichtung und Inbetriebnahme der eigenen Praxis in Grenzen, aber Miete und Nebenkosten fallen in jedem Falle monatlich an. Da ist ein finanzielles Polster für schlechte Tage durchaus eine beruhigende Sache.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Einige Büromöbel und -geräte sowie verhältnismäßig teure Therapieunterlagen hatten Cordula und Julia schon vor der Teilnahme am Wettbewerb angeschafft. Auch hatten sie schon Kalkulationen gemacht und einen Businessplan zusammengestellt. Schon letztes Jahr gab es einen Termin bei einer hannoverschen Bank, doch der Bankmensch nahm das Anliegen der jungen Frauen offenbar nicht ernst. Vielleicht wirkten sie mit ihren 24 beziehungsweise 28 Jahren zu unbedarft. Allerdings sind Cordula und Julia mit klarem Verstand zu ihrer Unternehmung aufgebrochen. Ein Jahr lang hatten sie nach dem Ende der Ausbildung in Göttingen im Angestelltenverhältnis gearbeitet, um zunächst wichtige Erfahrungen zu sammeln. „Zum Beispiel hatten wir während unserer Ausbildung niemals Rezepte in der Hand, geschweige denn haben wir gelernt, Abrechnungen richtig zu bearbeiten“, sagt Julia. Auch habe man in der Praxis viel weniger Zeit, die sehr unterschiedlichen Störungsbilder zu erkennen, ergänzt Cordula.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Berufspraxis ist für eine Selbstständigkeit sicherlich von Vorteil, denn auch die Logopädie ist mehr als viele in erster Assoziation damit verbinden. Da gibt es nicht bloß das lispelnde Kind. Insbesondere zählen auch ältere Menschen zu den Patienten von Cordula und Julia, dann nämlich, wenn sie zum Beispiel nach einem Schlaganfall bestimmte Laute nicht mehr artikulieren können oder sie die komplexen Vorgänge beim Sprechen nicht mehr beherrschen. Spezialisiert haben sich Cordula und Julia auf die zweisprachige Logopädie. „Wir bieten als einzige Praxis in Hannover gezielt auch logopädische Therapie in englischer Sprache an“, sagt Julia, „viele andere machen das nur nebenbei und haben deshalb oft nur mangelhafte Kenntnisse der sprachspezifischen Störungen“.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Für einen zweiten Banktermin wählten Cordula und Julia die Sparkasse. Dort bekamen sie nicht nur ihren Kredit, sondern auch einen Tipp. Der Berater drückte ihnen einen Flyer vom Ideenwettbewerb in die Hand. Offenbar erkannte er, dass die jungen Frauen gut präpariert waren. Ein weiterer Beleg dafür war, dass Cordula und Julia den</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Standort für ihre Praxis exakt bestimmt hatten: Kindergarten, Altenheim und eine Klinik befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft. Das ist sehr wichtig mit Blick auf den entstehenden Kundenstamm, „gerade weil logopädische Praxen genau wie Ärzte nicht werben dürfen“, sagt Cordula. Statt also Anzeigen zu schalten, zählt für die überzeugten Hannoveranerinnen der persönliche Kontakt zu Ärzten und Erziehern sowie vor allem die Mund-zu-Mund-Propaganda von zufriedenen Patienten. „Es könnte gerne etwas schneller gehen“, sind sich beide einig. Dann gehörten die Tage mit den existenziellen Ängsten der Vergangenheit an. So aber soll die Praxis in einem Jahr entsprechend gut laufen, dass auch die beiden Gründerinnen davon leben können. Derzeit müssen sie nebenbei noch jobben. Aber immerhin: Die Kosten für die Praxis kommen schon rein und es scheint sich herum zu sprechen, dass Cordula Brand und Julia Sauer ihre Sache gut und ordentlich machen. Und das ist oft entscheidender als eine außergewöhnliche Idee.  Jesco Heyl</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Kontakt: www.brand-sauer.de</p>
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		<title>Im Brauhaus</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2008/08/im-brauhaus/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 12:36:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Violka</dc:creator>
				<category><![CDATA[stadtkinder essen]]></category>
		<category><![CDATA[2008-06]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach zahlreichen WM-Abenden im vorletzten Sommer führte der anschließende Weg nach Hause stets vorbei am Brauhaus in der Schmiedestraße. Aus den beinahe historischen Räumen dröhnten Fetenhits auf die Straße, die Türsteher grüßten höflich. Das Brauhaus – Partyhochburg für Jung &#38; Alt. Kulinarischer Feinschmeckertipp? Auf jeden Fall, nur weiß das leider kaum jemand. Der Hunger ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;">Nach zahlreichen WM-Abenden im vorletzten Sommer führte der anschließende Weg nach Hause stets vorbei am Brauhaus in der Schmiedestraße. Aus den beinahe historischen Räumen dröhnten Fetenhits auf die Straße, die Türsteher grüßten höflich.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Das Brauhaus – Partyhochburg für Jung &amp; Alt. Kulinarischer Feinschmeckertipp? Auf jeden Fall, nur weiß das leider kaum jemand.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der Hunger ist riesig und die Karte vielfältig. Zwar gibt es auch für Vegetarier das ein oder andere Angebot, doch in erster Linie isst man hier Fleisch. Es gibt Fleisch vom Grill, aus der Pfanne, aus dem Ofen und mit den unterschiedlichsten Beilagen, Fleisch vom Rind vom Schwein, Geflügel.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wir bestellen das Schweinesteak „Spezial“ und die Blätter vom Schweinefilet. Zusammen kosten die Gerichte ca. 21 Euro. Die Portionen sind so groß, dass wir auch zu dritt davon satt geworden wären, dabei aber so lecker, dass es dann doch nur für zwei reicht.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Meine Begleitung leidet unter Futterneid und knabbert genüsslich an ihrem Steak, während der Blick jedoch deutliches Interesse an meinem Filet verrät. Die Pommes sind frisch und schmecken wie selbst gemacht. Der Salat ist es auf jeden Fall, das Dressing möchte man am liebsten nachordern. Wir sind restlos begeistert, sitzen auf der großen Terrasse und lassen sacken.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">1986 begann die Erfolgsgeschichte des Brauhauses als kleine Familienbrauerei. Seit nunmehr über 20 Jahren werden hier unbehandelte Bierspezialitäten gebraut. Dabei kommen die Rohstoffe stets aus ökologischem Anbau und werden nach strengen Biorichtlinien schonend verarbeitet.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Das schmeckt man. Bei 25 Grad im Schatten zischt es. Das Fest-Bier wurde 2007 erstmals auf dem Schützenfest ausgeschenkt und ähnelt dem bayerischen Wiesenbier. Mit 5,6% Alkohol ist es etwas stärker eingebraut als die üblichen Pilsener Biere, dafür ist es süffiger. Unser freundlicher Kellner weiß, was Frauen wollen („Das Bier richtet sich geschmacklich vor allem an das weibliche Publikum.“) und bringt zwei weitere Gläser.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Dann ist endlich Platz für Nachtisch: der Wiener Apfelstrudel mit Vanilleeis duftet genauso köstlich wie er schmeckt und auch das Tagesdessert für 1.90 Euro hält, was es bereits optisch verspricht. Am Nachbartisch wird der Spargel serviert. Er kommt natürlich aus Burgdorf, das an der Niedersächsischen Spargelstraße liegt und für die frischen Erzeugnisse überregional berühmt ist. „Mist, das sieht aber lecker aus!“, meckert meine futterneidische Kollegin und begutachtet den Teller. Spargel, Schinken, Kartoffeln, dazu eine hausgemachte Sauce Hollandaise. Schade. Bevor sie anfängt zu weinen, brechen wir auf. So verpassen wir zwar die täglichen Brauerstunden (von 15-17 Uhr gibt es sämtliche Bierspezialitäten zum halben Preis), treffen aber auch noch auf den freundlichen Türsteher, der sich schon für seine kommende Schicht stärkt. „Hit Giganten“, heißt es heute Abend: alle Hits aus den 70ern bis heute! Morgen früh geht es mit Frühstück weiter. Never ending Gastronomie im Brauhaus. Hier ist wirklich für jeden etwas dabei!  Sabrina Kreter</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">P.S. Für alle, die es nicht lassen können, gibt es einen schönen Raucherraum!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wissenswertes:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Brauhaus Ernst August</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Schmiedestr. 13, 30159 Hannover</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Reservierungen: 0511 365 950</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">info@brauhaus.net</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Brauereiführungen können in den Zeiten von: Mo.- Do. 12 &#8211; 17 Uhr, Fr. 12- 16 Uhr und Sa. 10-13 Uhr beginnen. Weitere Termine nach Anfrage möglich.</p>
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		<title>Sport mit Handicap im Juni</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 12:33:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Violka</dc:creator>
				<category><![CDATA[sport mit handicap]]></category>
		<category><![CDATA[2008-06]]></category>

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		<description><![CDATA[Maren Butterbrodt aus Hannover spielt Basketball in der Nationalmannschaft und wurde 2007 Europameisterin. Mittelstreckler Max Bergmann aus Dedensen hat schon zahlreiche Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften gewonnen. Beide Sportler trainieren beinahe täglich, um sich in diesem Jahr den großen Traum von Peking zu erfüllen. An den Olympischen Spielen werden sie jedoch nicht teilnehmen, sondern aller [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;">Maren Butterbrodt aus Hannover spielt Basketball in der Nationalmannschaft und wurde 2007 Europameisterin. Mittelstreckler Max Bergmann aus Dedensen hat schon zahlreiche Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften gewonnen. Beide Sportler trainieren beinahe täglich, um sich in diesem Jahr den großen Traum von Peking zu erfüllen. An den Olympischen Spielen werden sie jedoch nicht teilnehmen, sondern aller Voraussicht nach zwei Wochen später zu den Paralympics fahren, die an gleicher Stätte stattfinden. Maren und Max sind Behindertensportler, doch kaum jemand weiß von den großartigen Erfolgen der vergangenen Jahre. Grund genug für das Stadtkind, ab sofort in Kooperation mit langeleine.de den Behindertensport in seinen vielseitigen Facetten zu zeigen. Von den Wurzeln des Behindertensports über hoffnungsvolle Nachwuchssportler und</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">erfolgreiche Athleten bis hin zu ungewöhnlichen Sportangeboten für Menschen mit Handicap wollen wir den Behindertensport in der Region Hannover vorstellen und zum Mitmachen anregen. Ob Rollstuhlbasketball oder Goalball, ob Leichtathletik oder Judo &#8211; Sport treiben kann jeder, ob mit oder ohne Handicap.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ging es bis in die 80er Jahre hinein noch in erster Linie darum, kriegsversehrten oder verunfallten Menschen durch sportliche Rehabilitation die besten Voraussetzungen für die Bewältigung ihres Alltags zu schaffen, so hat sich der Behindertensport mittlerweile allen Menschen mit Handicap geöffnet. Sportler aus aller Welt treten heutzutage gegeneinander an, um Europameister, Weltmeister und Paralympicssieger zu ermitteln, und sie unterscheiden sich darin in keiner Weise von den Nichtbehinderten. Sie trainieren hart, gehen oftmals einem Fulltime-Job nach und schaffen es trotz dieser Doppelbelastung, beeindruckende Leistungen zu erbringen. Obwohl die finanzielle Förderung der meisten dieser hochmotivierten Sportler in Deutschland minimal ist, sind die Athleten in der Lage, sich mit ihren Leistungen in der internationalen Konkurrenz zu behaupten. Das wurde einmal mehr bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2006 im holländischen Assen deutlich, wo sich die deutsche Nationalmannschaft</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">mit ihren 40 Aktiven auf Platz zwei in der Medaillenwertung gegen starke Nationen wie Großbritannien und Brasilien durchsetzte. Das einzige anwesende Fernsehteam neben dem lokalen Produzenten aus den Niederlanden war eine dreiköpfige Besetzung aus Angola. Aus Deutschland, dem Nachbarland, war hingegen lediglich ein Fotograf vertreten. Kein Wunder also, dass kaum jemand in Deutschland weiß, dass es in beinahe jeder Sportart Welt- und Europameisterschaften für Menschen mit Handicap gibt, geschweige denn, wann sie stattfinden und wer die Sieger sind.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nur zu Paralympics oder bei außergewöhnlichen Ereignissen tauchen Behindertensportler in den Medien und in der Öffentlichkeit auf. Zum Beispiel wenn in Niedersachsen die Behindertensportler des Jahres gewählt werden. Dabei gibt es allein in Hannover über 40 Vereine, die ein umfassendes sportliches Angebot für behinderte Menschen haben. Von Rudern über Leichtathletik bis hin zu Schwimmen und Herzsport sind die Möglichkeiten zur körperlichen Aktivität breit gefächert. Behinderte können das Sportabzeichen ablegen, und zahlreiche Vereine bieten regelmäßig Veranstaltungen an. Zwar geht es in erster Linie um den Rehabilitations- und Breitensport, doch auch der Leistungssport spielt in der Region Hannover eine bedeutende Rolle. Insgesamt 14 Athleten aus Niedersachsen, unter ihnen Maren Butterbrodt und Max Bergmann, haben in diesem Jahr die Chance, sich bis Mitte Juni für die Paralympics in Peking zu qualifizieren. Drücken wir ihnen die Daumen, dass sich das harte Training während der vergangenen Monate gelohnt hat.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Text und Foto: Heike Werner, langeleine.de</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
]]></content:encoded>
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		<title>das Auge hört mit – horus sound studio hannover</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 12:31:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Violka</dc:creator>
				<category><![CDATA[der besondere arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[2008-06]]></category>

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		<description><![CDATA[Subway to Sally, Guano Apes, Scorpions, Donots und kürzlich nun auch Revolverheld: Es sind keine unbekannten Namen, die bereits in den Horus Sound Studios in Hannover ihre Alben eingespielt haben. Kein Wunder, denn das bereits seit Anfang der Achtziger Jahre versteckt auf einem Hinterhof im Herzen Hannovers existierende Studio genießt einen erstklassigen Ruf, auch weil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Subway to Sally, Guano Apes, Scorpions, Donots und kürzlich nun auch Revolverheld: Es sind keine unbekannten Namen, die bereits in den Horus Sound Studios in Hannover ihre Alben eingespielt haben. Kein Wunder, denn das bereits seit Anfang der Achtziger Jahre versteckt auf einem Hinterhof im Herzen Hannovers existierende Studio genießt einen erstklassigen Ruf, auch weil es sich mit einem fachkundigen Produktionsteam schmückt, u.a. bestehend aus Fabio Trentini und Frank Bornemann, dem Inhaber der Studios. Trotz all dem Ruhm versteht sich das Tonstudio als ein schlichtes Dienstleistungsunternehmen, das also prinzipiell von jedem (gegen entsprechenden finanziellen Aufwand) gemietet werden kann. „All inclusive“ erhält hierbei ganz neue Dimensionen, dann stellt das Studio nicht nur kompetente Toningenieure zur Verfügung, sondern zudem zwei voll ausgestattete Appartements, die den morgendlichen Gang zum Studio für den gemeinhin als eher faul bekannten Musiker zu einem Fußweg von höchstens sechzig Sekunden werden lassen. Einen musikalischen Schwerpunkt gibt es natürlich trotzdem, denn es sollte Musik sein, „die ich verstehe“, so Martin Kleemann, Mitarbeiter des Labels Artist Station Records, das sowohl räumlich als auch geschäftlich eng mit den Horus Sound Studios kooperiert. „Verständliche“ Musik meint fast alles von Rock bis Pop; besonders gern gehört wird Heavy Metal. Gefragt sind jedoch nicht nur etablierte Bands, sondern auch Künstler, die sich noch im Aufbau ihrer Karriere befinden: „Wichtig ist nur, dass sie einen hohen professionellen Standard und eine künstlerische Authentizität mitbringen“, so Ruben Loos, Leiter des Horus Sound Studios.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die vielseitige Auswahl an Aufnahmeräumen macht es jedoch leicht, musikalisch und vor allem soundtechnisch nicht eingleisig zu fahren. Der neuste Raum trägt den sympathischen Namen „horus: livingroom“ und sieht einem echten Wohnzimmer zum Verwechseln ähnlich. Ohne das verräterische Fenster, das Einblick gewährt zu einem winzigen Raum mit Mikrofon, wäre die Illusion perfekt. Eine schwarze Sofagruppe, ein tiefer Tisch und das obligatorische Gemälde an der Wand lassen eben fast keinen Zweifel zu. Ganz ohne Tine und ihr RTL-Einrichtungsteam haben die Mitarbeiter den Raum stilvoll eingerichtet. Selbst das Gemälde ist von eigener Hand gemalt und unterstreicht den 70er Jahre Loungecharakter, der gezielt das gewisse Flair entstehen lässt. Eben diese Atmosphäre stellt einen krassen Kontrast zum hoch-technisierten Studio dar und eignet sich daher zum Beispiel perfekt für die Aufnahme eines Unplugged-Albums. Die so genannte „Kernzelle“ ähnelt dann schon eher dem, was der gemeine Laie sich unter einem Tonstudio vorstellt: Ein monströses Mischpult mit einer Reihe von kryptischen Schaltern, Drehknöpfen, Reglern und eine breite Glasfront, hinter der Gitarrenhälse, Kontrabass und Mikrofonköpfe hervorlugen. Der letzte und dritte Aufnahmeraum schafft durch seine Größe einen natürlichen Hall und somit eine Naturatmosphäre, die das Ensemble an Klangmöglichkeiten komplettiert.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Trotz des technisch hohen Niveaus sollten junge, finanziell meist eher bescheiden ausgestattete Bands sich nicht abgeschreckt fühlen, an die Türen der Horus Sound Studios zu klopfen. Der kleine „Record Place“, in dem Signale aus allen drei Aufnahmeräumen verarbeitet werden können,  wird inklusive technischer Betreuung bereits ab 300 Euro netto am Tag vermietet und will damit bewusst Low Budget Produktionen unterstützen, damit diese trotz ihres begrenzten Etats im Wettbewerb bestehen können. Die Aufnahme eines ganzen Albums kann man sich bei durchschnittlich vier Wochen Studiozeit möglicherweise trotzdem nicht leisten, aber für ein hochwertiges Demoband ohne das Gekläffe von Nachbars Dalmatiner im Hintergrund lohnt sich die Investition ganz bestimmt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Raha Emami Khansari</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">HORUS SOUND STUDIO GmbH</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Osterstrasse 36</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">30159 Hannover</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Tel.: 0511 &#8211; 360 697 &#8211; 0</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Mail@Horus.de</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">www.horus.de</p>
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		<title>Optimisten</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 12:16:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Violka</dc:creator>
				<category><![CDATA[randgruppenbeleidigung]]></category>
		<category><![CDATA[2008-06]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Sommer wird gut. Verdammt gut sogar. Die Sonne wird brennen, das Bier wird überall günstiger, bei den Sommerspielen in China werden zahlreiche Sportlerinnen und Sportler ein Zeichen für den wahren Geist der Wettkämpfe setzen und mit Abwesenheit glänzen, bei der Europameisterschaft wird die Deutsche Nationalelf Italien im Endspiel mit 7:0 deklassieren, wir werden zielstrebig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Sommer wird gut. Verdammt gut sogar. Die Sonne wird brennen, das Bier wird überall günstiger, bei den Sommerspielen in China werden zahlreiche Sportlerinnen und Sportler ein Zeichen für den wahren Geist der Wettkämpfe setzen und mit Abwesenheit glänzen, bei der Europameisterschaft wird die Deutsche Nationalelf Italien im Endspiel mit 7:0 deklassieren, wir werden zielstrebig auf die Vollbeschäftigung zusteuern, bei den zahlreichen Open-Airs in Deutschland werden sich die internationalen Stars die Klinke in die Hand geben und unter strahlendem Sonnenschein ein Publikum begeistern, das sich in den Pausen in fest im Boden verankerten Dixi-Klos erleichtern wird, bei Lidl wird niemand mehr schlecht behandelt, die Deutsche Bahn wird jeden Tag, ausnahmslos und pünktlich ihren Dienst verrichten, Britney Spears wird nach einer erfolgreichen Entziehungskur wieder alles richtig machen und ihre Kinder zurückbekommen, dann wird sie Michael Jackson heiraten, sie leben fortan als glückliche Familie in Neverland und Michael fasst nur Britney an, die Hungernden dieser Welt werden satt sein, die Armen werden nicht mehr arm sein, die Reichen werden bescheidener, und um unser Glück vollkommen zu machen, wird die üstra ihre völlig überteuerten Fahrpreise senken. Wenn Du in der Kneipe sitzt und neben Dir jemand all diesen Schwachsinn erzählt, dann verabschiede Dich höflich und mach schleunigst den Abgang, denn dieser Mensch an der Theke gehört zu einer der gefährlichsten Spezies, die die Welt kennt. Wer kann so dämlich sein und allen ernstes glauben, dass diesen Sommer Dixi-Klos auf Festivalwiesen fest verankert sein werden, dass man nicht in den eigenen Fäkalien und in denen von all den anderen Festivalbesuchern baden wird, weil sich eine Meute Betrunkener einen Spaß macht, der sich „Dixi-Klos-schubsen“ nennt? Wer kann außer Glos so weltfremd sein und noch an die Vollbeschäftigung glauben? Wer meint, dass das politische Statement Sportlern wichtiger ist als die kleine goldene Scheibe? Wer ist so realitätsfern und hofft, dass die üstra die Preise senkt? Das sind Menschen, die wahrscheinlich zuviel Nina Ruge geguckt haben und bei denen diese hinterlistige Form der Gehirnwäsche bereits nachhaltig gewirkt hat. Das sind Menschen, die wirklich glauben, dass alles gut werden kann, weil doch immer alles gut war in ihrer kleinen Seifenblasenwelt, mit glücklich verheirateten Eltern, Berner Sennenhund und Sonntagsausflügen in die Natur. Das sind die schrecklichen Optimisten. Und man kann sich nur wundern, dass diese Spezies nicht schon längst ausgestorben ist. In einer Welt, in der selbst die UNICEF mit Korruptionsfällen zu kämpfen hat und Bruce Darnell es ins Fernsehen schafft, müsste doch eigentlich jede Hoffnung auf eine bessere Zukunft längst gestorben sein. Aber weit gefehlt. Mit Du-bist-Deutschland-Kampagnen und anderen propagandistischen Mitteln wird der Optimismus sogar noch weiter angeheizt, die Märchenparallelwelt geschürt. Der Optimismus ist wieder salonfähig und das beflügelt leider eine extreme Unterform dieser Spezies, die uns ganz besonders nervt: die Klugscheißer-Optimisten. „Die Zeit heilt alle Wunden“, „Das Glas ist immer halb voll“, „Alles hat auch seine gute Seite“. Solche Sprüche, besonders den Letzteren, kann man immer gut gebrauchen, in allen Lebenslagen, bei Scheidung, Todesfall, Krieg oder Vergewaltigung. „Ist natürlich schlimm, dass deine Schwester überfahren worden ist, aber guck mal, jetzt hast du zwei Zimmer zum Spielen.“ „Ist doch ganz gut, dass du jetzt Krebs hast, das gibt dir wenigstens Gelegenheit, dich mit dem Tod auseinanderzusetzen, bevor es soweit ist.“ Bitte, bitte nicht!   Raha Emami Khansari</p>
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		<title>Sommerloch</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 12:11:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Violka</dc:creator>
				<category><![CDATA[politisches]]></category>
		<category><![CDATA[2008-06]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn jetzt nichts wirklich Außergewöhnliches mehr passiert, also nicht noch eine Naturkatastrophe in China, kein Absturz eines Flugzeugs auf ein Atomkraftwerk, kein gezielter Anschlag von Terroristen auf die Fußball-Europameisterschaft oder die Olympischen Spiele, dann sind wir bald wieder mittendrin im medialen Sommerloch. Dann können wir uns darauf freuen, dass große deutsche Tageszeitungen Krokodile in Badeseen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn jetzt nichts wirklich Außergewöhnliches mehr passiert, also nicht noch eine Naturkatastrophe in China, kein Absturz eines Flugzeugs auf ein Atomkraftwerk, kein gezielter Anschlag von Terroristen auf die Fußball-Europameisterschaft oder die Olympischen Spiele, dann sind wir bald wieder mittendrin im medialen Sommerloch. Dann können wir uns darauf freuen, dass große deutsche Tageszeitungen Krokodile in Badeseen entdecken oder dass auch die letzten noch nicht von Zecken bevölkerten Gebiete Deutschlands endlich von den kleinen Plagegeistern erobert sind und nun Borreliose überall eine tödliche Gefahr ist. Vielleicht erwartet uns auch die Rückkehr der Vogelgrippe. Oder wird dürfen uns wieder an Bildern erfreuen, die junge Frauen mit planschenden Politikern in südlichen Gefilden zeigen. Wer weiß. Das Sommerloch ist immer für eine Überraschung gut. Wo planscht eigentlich die Merkel dieses Jahr? Oder der Beck? Die Merkel wird sicher irgendwo planschen. Die kann sich das leisten. Die sitzt ja fest im Sattel. Aber ob der Beck sich das traut? Am Ende kommt er aus dem Urlaub zurück und der nächste Kanzlerkandidat der SPD ist schon ein anderer. Denn wenn die hohen Damen und Herren der Politik sich ihren wohlverdienten Urlaub gönnen, schmiedet die zweite Reihe bekanntlich Pläne. Den Urlaubsplan der Parteivorderen in der Tasche, werden dann geheime Treffen abgehalten, um endlich an jenen Stühlen zu sägen, an deren Beine man sich nicht traut, solange der Gegner darauf sitzt. Irgendein Parteisoldat wird dann auserkoren, mit seinen Bemerkungen für Zündstoff zu sorgen, irgendeiner, der es sowieso nie ganz nach oben schaffen wird, weil ihm vielleicht nicht das richtige Redetalent gegeben ist oder weil er schlicht an einer schlimmen Akne… nein, das ist kein Hinderungsgrund für eine politische Karriere. Was rede ich denn da. Gott sei Dank ist das kein Hinderungsgrund. Wäre ja noch schöner, wenn wir jetzt Politiker nach ihrem Aussehen bewerten würden. Obwohl es ja einige gab, die bei der Merkel gesagt haben sollen: gut, sie sieht fast aus wie ein Mann, dann ist sie vielleicht auch eine brauchbare Bundeskanzlerin. Aber allein Westerwelle beweist uns, dass Äußerlichkeiten kaum eine Rolle spielen. Er ist ja immerhin der Chef der FDP. Nicht ganz oben, aber immerhin. Auch der Koch ist ja vor ein paar Jahren mal ganz regulär zum Ministerpräsidenten gewählt worden, auch wenn es manche gab, die gesagt haben, dass er aussieht wie ein Frettchen, das es gerade noch aus dem Osterfeuer geschafft hat. Aber ich schweife ab. Der Parteisoldat, der es aus was für Gründen auch immer niemals nach ganz oben schaffen kann, wird also angewiesen, eine verbale Bombe in die Welt zu schmeißen. Und jene, denen er damit aus der zweiten in die erste Reihe verhilft, werden sich dereinst an ihn erinnern und ihn vielleicht zum Wirtschaftsminister machen. Bei der CDU sagt ein solcher Parteisoldat nun zum Beispiel, dass seine Partei nach der nächsten Bundestagswahl im Falle einer schwarz/gelben Mehrheit prüfen werde, ob die Atomkraft angesichts des fortschreitenden Klimawandels nicht doch eine sinnvolle Option sei. Da werden manche nicken in der Partei und ein paar Sägespäne werden am Stuhl der Merkel rieseln. Er wird dann noch in einem Nebensatz hinzufügen, dass die Möglichkeit einer Koalition mit den Grünen auf bundespolitischer Ebene natürlich nur eine Illusion bleibe, weil mit dieser Partei solche Fragen nicht vorurteilsfrei erörtert werden könnten. Nun weiß ja die CDU, wovon die Merkel manchmal nachts träumt, und schon werden ein paar Späne mehr rieseln. Es folgt eine laute innerparteiliche Diskussion mit einer grinsenden und schweigenden zweiten Reihe, aus der die Merkel dann ein bisschen geschwächt hervorgehen wird. Sommerloch genutzt, alles perfekt. Bei der SPD wird im Sommerloch ganz sicher jemand bei der Frage nach einer Koalition mit der Linken nachlegen. Und dafür sein, obwohl er und die Hintermänner aus der zweiten Reihe eigentlich dagegen sind. Und am Ende heißt es: Auf Wiedersehen, Kurt Beck. So geht das Spiel. Wollen wir hoffen, dass wir dann alle im Urlaub sind und von diesem ganzen Blödsinn nichts mitbekommen.  POL</p>
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		<title>Hannovers junge Literaturszene im Fokus: Tobias Kunze</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 12:10:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Violka</dc:creator>
				<category><![CDATA[literarisches]]></category>
		<category><![CDATA[2008-06]]></category>

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		<description><![CDATA[„Poesie ist etwas Lebendiges – Poesie gehört zurück zu den Menschen, auf die Straßen und in die schönen Kinos!” Im Gespräch mit Tobias Kunze ist zu spüren, dass hier jemand mit Leidenschaft am Werk ist. Kunze ist Autor und Literaturveranstalter, Rapper und Musiker bei der „Föderation“, Grafiker und Graffiti-Künstler. Er hat fast 400 Live-Auftritte in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;">„Poesie ist etwas Lebendiges – Poesie gehört zurück zu den Menschen, auf die Straßen und in die schönen Kinos!” Im Gespräch mit Tobias Kunze ist zu spüren, dass hier jemand mit Leidenschaft am Werk ist. Kunze ist Autor und Literaturveranstalter, Rapper und Musiker bei der „Föderation“, Grafiker und Graffiti-Künstler. Er hat fast 400 Live-Auftritte in der ganzen Republik hinter sich, ist vielfacher Slam-Champion und amtierender deutscher Freestyle-Meister, zückt mal Prosa, mal Gedichte aus dem Repertoire und improvisiert auch gerne auf Zuruf. Doch sein Meisterstück schuf Kunze im September 2006: Um „der Szene etwas zurückzugeben“ sammelte er die Texte aller Autoren, die ihn beeindruckten und denen er in den eineinhalb Jahren zuvor „on tour“ begegnet war. Ergebnis ist die Anthologie „Stadtgeschehen bei Mischwetter“, ein umfassender Querschnitt regionaler und überregionaler Autorinnen und Autoren aus insgesamt 17 bundesdeutschen Städten &#8211; Live-Poeten allesamt, 44 an der Zahl, über die Hälfte von ihnen aus unserer Landeshauptstadt. Und so entstand ein einmalig repräsentatives Werk zur jungen hannoverschen Literaturszene.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Da Tobias Kunze ein Überzeugungstäter ist, hat er über die Problematik, einen Verleger zu finden, nicht allzu lange nachgedacht. Schließlich finanzierte er das Buch selbst, wurde sein eigener Verleger und lagerte die erste Auflage von 500 Stück ein: „Ich wusste noch nicht einmal, wie ich die Bücher in der Druckerei abhole, nachher haben wir sie mit Wäschekörben in meine Wohnung getragen.“ Inzwischen ist die erste Auflage vergriffen – Resultat eines unermüdlichen Verkaufes bei Live-Veranstaltungen: „Ich hatte immer ein paar Exemplare im Rucksack“. Kunze bewarb sein Buch als „Poetry Slam fürs Wohnzimmer“ und staunte über den Erfolg.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Heute ist der 28-Jährige der Meinung, dass sich Kleinverleger ruhig etwas trauen können, „weil sie sich auf den Live-Verkauf verlassen können“. Die Erfahrungen mit Buchhandlungen waren hingegen diffizil. Einerseits gingen unter anderem bei Weiland einige „Mischwetter“-Exemplare über den Tisch, und im Laufe der Zeit gab es Bestellungen aus der ganzen Republik, andererseits fehlte es an einer organisierten Vertriebsstruktur, und manch ein Buchladen blieb der lokalen Literatur gegen-über skeptisch. Umso beachtenswerter findet Kunze die Tatsache, dass die Traditionsbuchhandlung Decius seit kurzem mit einer ausdrücklich hannoverschen Literaturtankstelle aufwartet, einer kleinen, aber feinen Bücherecke, die ausschließlich mit junger lokaler Literatur ausgestattet ist. Hannover könne „ruhig mal mehr auf sich selbst schauen“, sagt Kunze, der sich als „Freund von lokaler Marktwirtschaft“ bezeichnet. Was bei regionalen Produkten allgemein gelte, zum Beispiel für Lebensmittel oder nachhaltiges Wirtschaften („aus der Region für die Region“), könne auch im Kulturbetrieb nicht verkehrt sein. „Schön“ wäre es natürlich, wenn „es zu dem Regal auch Gesichter gäbe und die Leute ihre Werke auf Veranstaltungen vorstellen könnten“, ergänzt Kunze als überzeugter Bühnen-Literat. Zumal er in der jungen Literaturszene die Erfahrung gemacht habe, dass der Bücherverkauf erst über den persönlichen Bezug in Schwung kommt: „Wenn die Leute einen gesehen haben, kaufen sie viel eher ein Buch als etwa nach der Lektüre einer Rezension“.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Und so ist Tobias Kunze unentwegt live unterwegs, auf Slams und Einzellesungen und, um die Poesie zurück auf die Straße zu bringen, auch immer mal wieder mit der legendären literarischen Protestkarawane Running Mic. Zudem veranstaltet er regelmäßig an jedem dritten Freitag des Monats mit den Kollegen Christoph Eyring, Anikó Kövesdy, Peter Märtens und Johannes Weigel die Lesebühne „Nachtbarden“ im Apollo-Konzept und vierteljährlich im Anderen Kino in Lehrte die viel gerühmte „Offene Bühne“, bei der neben den Autoren auch schon einmal Trapezkünstler und Seilschwinger mit Leuchtkugeln auf der Bühne stehen. In Zeiten, in denen immer schnellere Live-Formate sich gegenseitig zu erschlagen drohen, setzt Kunze dennoch auf das gute alte Buch, und plant seinen ersten eigenen Kurzgeschichten-Band. Denn so sehr er die Live-Literatur schätzt, eines steht für ihn fest: „Das Geschriebene wird bleiben, definitiv!“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Jörg Smotlacha, langeleine.de</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Tobis Kunze &#8211; Gedichte</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Schau</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Schau, der Wald,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">der atmet so still</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">als ob er die Welt</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">mal kurz anhalten will</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Schau, die Tanne,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">die steht da so fest</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">und ein ganz leises Rauschen</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">geht durch ihr Geäst</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Schau, das Reh,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">es äst und steht</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">so zerbrechlich inmitten der Lichtung</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Und wenn du das nicht siehst,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">und noch nicht mal verstehst,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">dann raffst du komplett nichts von Dichtung.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">9:30 (für früh aufstehende Studenten)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Mich graut vor dem,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">was kommen muss:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">die vielen schweren Schritte</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Deshalb mach ich für heut’ schon Schluss</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">der Tag fällt aus,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">der Nächste bitte.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Neu in der Stadt im Juni</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 12:06:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Violka</dc:creator>
				<category><![CDATA[neu in der stadt]]></category>
		<category><![CDATA[2008-06]]></category>

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		<description><![CDATA[Sunshineinbag Hinter diesem blumigen Namen verbirgt sich ein neuer Shop in der Deisterstraße 55, der zugleich Ausstellungsraum sein will und sich als Plattform für Kreative aus den Bereichen Mode, urban art, Malerei, Illustration, Toy-Design etc. versteht. Am 31.5. um 19 Uhr startet die Ausstellung „Disclarity vs. Formfieber“, ein Duell zwischen den beiden gleichnamigen Künstlern aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Sunshineinbag</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Hinter diesem blumigen Namen verbirgt sich ein neuer Shop in der Deisterstraße 55, der zugleich Ausstellungsraum sein will und sich als Plattform für Kreative aus den Bereichen Mode, urban art, Malerei, Illustration, Toy-Design etc. versteht. Am 31.5. um 19 Uhr startet die Ausstellung „Disclarity vs. Formfieber“, ein Duell zwischen den beiden gleichnamigen Künstlern aus Dortmund, deren vielgestaltige roboterartige Figuren den ganzen Raum erobern werden. Zur Eröffnung gibt’s Musik von DJ Madd Dogg &amp; DJ</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Brooklyn Hot. Bis 12.7., Mo-Fr 15-19 Uhr, Sa 11-16 Uhr, www.sunshineinbag.de.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Umbau</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Thomas Wolters, Geschäftsführer von „Umbau“, ist mit seinem Laden in die Nieschlagstraße 15 umgezogen. Die Räume sind neu – sonst bleibt alles beim Alten:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Verkauft werden Farben, Böden und Öfen in gewohnt hoher Qualität, alle verwendeten Materialien genügen höchsten baulichen Ansprüchen und sind aus wertvollen Rohstoffen gefertigt. Das Team legt größten Wert auf kompetente und ausführliche Beratung. Hier bekommt der kreative Umbauer alles, was das Herz begehrt! Zur Eröffnungsfeier am 31. Mai ab 11 Uhr sind alle herzlich eingeladen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Designkombinat</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Pünktlich zum 4-jährigen Geburtstag findet am 7.6. die feierliche Eröffnung des neuen Designkombinats in der Egestorffstraße 15, Linden-Mitte, statt. Von</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">11-18 Uhr gibt&#8217;s hier nicht nur leckere Waldmeisterbowle, sondern auch sommerliche 10 Prozent! Anders als im Hauptsitz auf dem Engelbosteler Damm, tummeln sich hier auf ca. 85 qm die Marken Vive Maria und Pussy Deluxe. Dazu Ben Sherman, Dickies, Chilli Pepper, Billabong, Yumi, Gang, Psycho Cowboys, Freeman.T.Porter und Cheapo-Schuhe, eine Auswahl von Accessoires</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">und Männermode wie gehabt. www.design-kombinat.com.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>die konturen</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Seit Mitte Mai ist Hannover um ein kreatives Konsortium reicher. In einem kleinen, zweigeschossigen, efeuberankten Hinterhaus in Hannover-Linden, einer ehemaligen Goldschmiede-Werkstatt haben 4 frei schaffende Menschen sich in den konturen zusammengetan, um gemeinsame Projekte zu entwickeln. Ausstellungskonzeption, Bühnenbild, Kulturmanagement, Fundraising, Pressearbeit, Text-Redaktion, Produkt- und Industriedesign, Vielfalt durch Gemeinsamkeit. Dietmar Schulz, (www.formwahren.de), Friederike Holtmann (www.kontor-kultur.de), Karin Hutter (www.raumarbeit.de) und Stephanie Ristig (www.ars-scribendi.com) bieten ein breites Spectrum, ohne ihr jeweils eigenes Tätigkeitsfeld zu verlassen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Loretta&#8217;s</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Frisch renoviert und mit neuem Charme und Konzept hat dieser etwas andere Biergarten in der Culemannstraße 14 wieder eröffnet. Mit neuen Ideen und liebevoller Einrichtung möchten die Betreiber des alten Milchhäus-chens zurück zu den Traditionen des klassischen Ausflugslokals. Der Bier-, Wein- und Kaffeegarten am Leineufer lockt ein buntgemischtes Publikum und lädt mit leckeren, deftigen Speisen, selbstgemachtem Kuchen und seiner wunderschönen Terrasse dazu ein, einfach mal Urlaub vom Alltag zu machen – mitten in der Stadt. Und im Hintergrund läuft Ray Charles. Was will man mehr? Tel. 0511 – 590 57 80, Mo-Fr 12-22 Uhr, Sa u. So 9:30-22 Uhr.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Trionauten</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Bereits seit Anfang April heißt es: Trionauten zum Ersten, Zweiten und zum Dritten in Hannover. Ein insgesamt 7-köpfiges Team, da-runter auch Heiko Dopheide höchstpersönlich, kümmert sich nun auch in der Sallstraße 27 um die haarigen Angelegenheiten der Kunden und zaubert frische Ideen aus dem Kopf auf den Kopf: Perfekte Schnitte, Stylings und Colorationen, individuell, professionell und schnell, zu garantiert günstigen Preisen und ohne Termin – eben alles in gewohnter Trionauten-Manier! Tel. 0511 – 899 72 15, Mo-Fr 10:30-19:30 Uhr,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Sa 9-18 Uhr, www.trionauten.de, info@trionauten.de.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Suppenhandlung</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">In Hannovers erster Suppenbar können nicht nur die verschiedensten Suppen – von asiatisch über mediterran bis deftig-deutsch – gelöffelt, sondern auch Salate, Süßspeisen, belegte Brötchen und italienischer Kaffee genossen werden. Das saisonal ausgerichtete Suppen-Angebot ist gesund und nahrhaft, beinhaltet mindestens eine vegetarische Variante und kann auch als halbe Portion oder zum Mitnehmen bestellt werden. Mit Liebe zubereitet und trotzdem schnell – genau das Richtige für besonders Hungrige oder die Mittagspause. An der Lutherkirche 13, Mo-Fr 11-18 Uhr, Sa 11-17 Uhr, www.suppenhandlung.de.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>PW LEDERDESIGN Petra Warneke</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>METALLDESIGN Alexandra Kusch</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">In der Friesenstraße 48a kann man den beiden etablierten Designerinnen Petra Warneke (Leder, Pelz, Textil) und Alexandra Kusch (Metallobjekte, Schmuck) bereits durchs Schaufenster dabei über die Schulter sehen, wie sie das Gegensätzliche von filigranen Metallobjekten und erdigen Lederarbeiten miteinander verbinden, um Lederreliefs, Bekleidung, Accessoires, bewegliche Ringe und schwebende Figuren als Unikat oder Auftragsarbeit entstehen zu lassen. Individuelles Design, einzigartige Ideen und besondere</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Geschenke von zwei kreativen Köpfen! Friesenstraße 48a, 30161 Hannover; Di-Fr 11-18 Uhr, Sa 10-14 Uhr.</p>
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		<title>wir nehmen uns zeit für das leid dieser welt</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 12:01:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Violka</dc:creator>
				<category><![CDATA[kummerkasten]]></category>
		<category><![CDATA[2008-06]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Eltern hatten es in den letzten Jahren echt nicht leicht mit mir. Hab viel Scheiße gebaut, war im Jugendarrest und so. Überwiegend wegen Brandstiftung. Das ist jetzt aber vorbei, will mein Leben endlich in den Griff kriegen. Suche auf diesem Weg eine Ausbildungsstelle zum Pyrotechniker. Grundwissen vorhanden. Brenne darauf, neue Kniffe kennen zu lernen! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Eltern hatten es in den letzten Jahren echt nicht leicht mit mir. Hab viel Scheiße gebaut, war im Jugendarrest und so. Überwiegend wegen Brandstiftung. Das ist jetzt aber vorbei, will mein Leben endlich in den Griff kriegen. Suche auf diesem Weg eine Ausbildungsstelle zum Pyrotechniker. Grundwissen vorhanden. Brenne darauf, neue Kniffe kennen zu lernen! // Kevin, 16</p>
<p><strong>Lieber Kevin, freie Ausbildungsstellen sind rar gesät, besonders bei deiner Vergangenheit. Vielleicht machst du erstmal ein Praktikum bei den Rechten. Die kennen sich mit Pyrotechnik bestens aus.</strong></p>
<p>Mein Lebensgefährte und ich sind vor 5 Wochen von Köln nach Hannover gezogen. Um Stadt und Leute kennen zu lernen, würden wir uns gerne einem Verein oder dergleichen anschließen. Da Klaus-Dieter und ich zwei fußballbegeisterte Mädels sind, wurden uns jetzt schon von mehreren netten Leuten die Ultras ans Herz gelegt. Wisst ihr mehr über die? // Torti, 32</p>
<p><strong>Die Ultras sindauf jeden Fall genau richtig für euch. Bringt auf jeden Fall eine Flasche Prosecco zum Einstand mit.</strong></p>
<p>Als großer Fan des Braunschweiger Turn- und Sportverein Eintracht bin ich maßlos enttäuscht über eure Ignoranz. Nicht eine Veranstaltung, nicht die klitzekleinste Kulturperle ist da zu finden. Wenn ihr als Hannovermagazin schon so inkonsequent seid, Hameln, Hildesheim &amp; Co. als Füllmaterial zu missbrauchen, weshalb grenzt ihr uns dann aus? // Hanno, 46</p>
<p><strong>Ganz bewusst, lieber Hanno. Erstens ist es Braunschweig und zweitens ist es Braunschweig. Beides braucht kein Mensch.</strong></p>
<p>In der Schule haben alle immer so leckere Pausenbrote dabei. Nur ich nicht, denn meine Eltern sind Vegetarier. Dabei soll es sogar eine Wurst geben, die &#8220;Kinderwurst&#8221; genannt wird, weil sie so beliebt ist. Leider habe ich nicht so wie in der Werbung einen lieben Metzgerssohn als Klassenkameraden, der mich mit Schinkenspicker versorgt. Gegen meine Tofu-Toasts möchte keiner mit mir tauschen. Was soll ich nur tun? // Hannah, 6</p>
<p><strong>Da gibt es im Netz so nette Filmchen von Fließbandschlachtungen und allgemein zur Massentierhaltung. Die lädst du dir auf dein Handy und zeigst sie deinen Freunden. Danach wird jeder gerne mit dir tauschen. Oder sind deine Eltern so öko, dass du noch nicht mal ein Handy hast.</strong></p>
<p>Seit 4 Jahren jobbe ich nun schon als Go-Go-Tänzerin, reibe mich Nacht für Nacht an Käfigstangen, spreize lasziv die Beine und biete meinen spärlich bekleideten Körper der Menge an. Aber nicht ein einziges Mal hat jemand versucht, mich unsittlich zu berühren. In was für einer abgebrühten, verrohten und gefühlskalten Welt leben wir eigentlich? // Mandy, 21</p>
<p><strong>Liebe Mandy, zur Geschlechtsumwandlung gehört mehr, als nur die OP. Rasier dich mal, besonders die Brust und den Rücken, dann wird alles gut.</strong></p>
<p>Jedes Mal wenn ich nackt auf der Straße unterwegs bin, schauen mich die Leute schief von der Seite an. Aber wenn ich im Theater nackt auf der Bühne stehe, bekomme ich stehende Ovationen. Versteht ihr das? // Christoph, 30</p>
<p><strong>Die im Theater sind einfach mehr an deinen Anblick gewöhnt. Wie man hört, ziehst du dich ja sogar während der Proben aus.</strong></p>
<p>Könnt ihr mir sagen, in welche Richtung die Erde sich dreht? Mein Urlaub wurde nämlich verkürzt und jetzt hab ich mir überlegt, in die Richtung zu reisen, in die sie sich dreht, damit ich schneller da bin. // Jan, 38</p>
<p><strong>Seit der großen Koalition dreht sie sich gar nicht mehr, lieber Jan.</strong></p>
<p>Mein Sohn hat mir letztens gestanden, dass er homosexuell ist. Das kommt natürlich nicht in Frage. Denn ich habe längst die Nachbarstochter für ihn ausgesucht und mit Erwin von nebenan schon alles besprochen. Jetzt wollte ich mal fragen, ob es in Deutschland Gesetze zur Zwangsheirat gibt? Wo muss ich mich da melden? Ist das Ländersache? // Helmut, 57</p>
<p><strong>Lieber Helmut, das ist keine Ländersache, sondern Männersache. Und wenn der Erwin und du das unter euch schon geregelt habt, dann ist doch alles in bester Ordnung.</strong></p>
<p>Meine Freundin ist jetzt schon seit drei Jahren magersüchtig. Aber jedes Mal, wenn ich versuche, ihr irgendwie zu helfen, blockiert sie total und sagt, ich könnte das nicht verstehen. Ich will sie aber verstehen. Jetzt habe ich gehört, dass auch Jungs magersüchtig werden können. An wen kann ich mich denn da wenden und welche Vorraussetzungen muss ich mitbringen? // Matthias, 26</p>
<p><strong>Magersucht ist wirklich eine feine Sache, lieber Matthias. Aber Bulimie ist noch viel cooler: Du kannst fressen, was du möchtest, und trainierst beim Brechen auch noch die Bauchmuskeln.</strong></p>
<p>Also ich hab wirklich die Schnauze voll von dem schönen Wetter. Seit einigen Tagen strahlender Sonnenschein und überall fröhliche, sonnenbebrillte Menschen, die Eis lecken und rum liegen, als wäre das Leben einfach nur wunderbar. Aber ich sage euch: das Leben ist scheiße, auch und gerade mit Sonne. // Thomas, 43</p>
<p><strong>Jetzt komm mal wieder runter, Thomas. Niemand kann irgendwas für deine Dämlichkeit. Wer seinen Urlaub in Australien verbringt und dabei auf Sonnencreme verzichtet, der darf sich erstens nicht wundern, wenn er an Hautkrebs erkrankt, und sollte zweitens seinen Frust nicht an harmlosen Mitmenschen auslassen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Warum manche Menschen Elton John mögen und andere nicht</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 12:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Violka</dc:creator>
				<category><![CDATA[küchenpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[2008-06]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Empfindsamkeit für wahre Schönheit ist eine Eigenschaft, die sich manch einer zugute hält. Man redet dann davon, Stil zu haben oder guten Geschmack. Was der eine allerdings für guten Geschmack hält, empfindet ein anderer vielleicht fast als Beleidigung seiner Sinne. Was ist also wahre Schönheit? Darüber streiten sich die Geister seit Urzeiten. Die Antwort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Empfindsamkeit für wahre Schönheit ist eine Eigenschaft, die sich manch einer zugute hält. Man redet dann davon, Stil zu haben oder guten Geschmack. Was der eine allerdings für guten Geschmack hält, empfindet ein anderer vielleicht fast als Beleidigung seiner Sinne. Was ist also wahre Schönheit?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Darüber streiten sich die Geister seit Urzeiten. Die Antwort ist verblüffend einfach. Wahrhaft schön ist etwas, was (Achtung: alle Atheisten jetzt unbedingt beide Augen zudrücken) die Seele berührt. So wird wahre Schönheit zu einer ganz subjektiven Sache. Da diese Regel aber für alle Menschen gleichermaßen gilt, ist sie dann doch wohl ziemlich objektiv, oder etwa nicht? Interessant ist, dass nach dieser Definition z.B. ein Möbelstück, vielleicht eine teure Antiquität, genau dann schön ist, wenn der Besitzer beim Anblick ein tiefes Glücksgefühl verspürt. Und wir alle kennen dieses Glücksgefühl. Es treibt uns zuweilen Tränen in die Augen. Genauer beschreiben kann man es eigentlich nicht. Verspürt der Besitzer nur Stolz, ist es seine Eitelkeit, die er mit dem Kauf befriedigt hat, dann ist die Antiquität allerdings nur ein profanes Stück Möbel. So kann auch ein einfaches Sofa aus einem schwedischen Möbelhaus schön sein, weil die Besitzer vielleicht auf genau diesem Möbel vor Jahren ihr erstes Kind gezeugt haben und noch heute lächeln müssen bei seinem Anblick. Mit dieser Definition kann nun eigentlich jeder prüfen, ob er sich tatsächlich mit schönen Dingen und schönen Menschen umgeben hat. Und er kann damit beginnen, mal ein bisschen aufzuräumen. Empfindet man zum Beispiel noch dieses Glücksgefühl, wenn man den alten Ehegatten auf dem Sofa sitzen sieht? Nein? Dann weg mit ihm. Unschönes belastet die Seele und das ist nicht gesund. Genauso kann man all den Angeber-Krempel wegschmeißen, den man über die Jahre gehortet hat, um wen auch immer zu beeindrucken. Beim Aufräumen stößt man dann aber irgendwann auch auf die gute alte Plattensammlung, bzw. mittlerweile wohl eher CD-Sammlung, und jetzt wird es doch noch einmal kompliziert. Denn es gibt eine Art von Schönheit, und diese nur in der Musik, die ist wahrhaft schön, ohne dass sie jemandes Seele berühren muss. Sie ist einfach so schön. Und wer sie hört und das nicht erkennt, der hat einfach keinen Geschmack. Die Rede ist von Elton John. Genauer ist die Rede von seinen Balladen. Wer bei diesen Balladen nicht innerlich berührt ist, der kann sich ein Schild mit der Aufschrift „Banause“ auf die Stirn kleben.  Das gilt übrigens sowohl für heterosexuelle als auch für homosexuelle Menschen. Wer bei “Candle in the Wind” keine Gänsehaut bekommt, bei dem muss einfach irgendwas in der Sozialisation schief gelaufen sein. Für einen normalen Menschen jedenfalls ist es unvorstellbar, die Balladen Elton Johns nicht zu mögen. Wer trotzdem behauptet, sie nicht zu mögen, der will es sich nur nicht eingestehen oder möchte sein wahres Ich verbergen. Solche Menschen sind zu bedauern und man sollte ihnen helfen. Elton Johns Balladen sind also die große Ausnahme bei der wahren Schönheit. Sie sind objektiv schön. Über alles andere kann jeder selbst entscheiden.  GAH</p>
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		<title>Die Seherin &#8211; Jasmin Pelz</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 11:57:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Violka</dc:creator>
				<category><![CDATA[im porträt]]></category>
		<category><![CDATA[2008-06]]></category>

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		<description><![CDATA[Steckbrief Name: Jasmin Pelz Alter: 21 Sternzeichen: Krebs Berufung: Konzert-Fotografie Lebensweisheit: „Licht ist das A und O!“ Lakonisches MySpace-Motto: „I like to take pictures while you sing along“ Idol: Robert Smith Die Jugend von heute ist zum Beispiel 21 Jahre alt, bildhübsch, heißt Jasmin, könnte Germany’s next Topmodel werden, fotografiert aber lieber selbst und zwar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Steckbrief</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Name: Jasmin Pelz</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Alter: 21</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Sternzeichen: Krebs</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Berufung: Konzert-Fotografie</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Lebensweisheit: „Licht ist das A und O!“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Lakonisches MySpace-Motto: „I like to take pictures while you sing along“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Idol: Robert Smith</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Jugend von heute ist zum Beispiel 21 Jahre alt, bildhübsch, heißt Jasmin, könnte Germany’s next Topmodel werden, fotografiert aber lieber selbst und zwar mit Leidenschaft in schwarz-weiß. Objekte ihrer Kamera-Linse sind vor allem ihre musikalischen Ikonen, die in Echtzeit auf Hannovers Bühnen zu erleben sind: Bands wie 4Lyn, Northern Lite oder Künstler wie Alec Empire. Auf den Betrachter wirken die Fotografien von Jasmin ähnlich intensiv wie die Werke von Anton Corbijn, nämlich düster, mysthisch und heroisch zugleich; stille Momentaufnahmen, die paradoxerweise die ganze Wildheit und den Expressionismus eines Live-Konzerts umso besser zum Ausdruck bringen. Doch wie kommt eine junge Frau, die auf den ersten Blick eher schüchtern wirkt, dazu, sich während eines Gigs an die vorderste Front der tobenden Masse zu begeben, um mit ruhiger Hand die Wucht der bewegten Bilder einzufangen? „Ich bin sehr musikbegeistert“, erklärt die 21-Jährige, „aber es hat mich schon immer gestört, dass ein Konzert irgendwann vorbei ist. Ich mag den Moment, wenn die Musiker singen, dann sind sie gelöst, denken nicht nach und zeigen ihre Emotionen. Diesen Eindruck möchte ich festhalten.“ Ihre erste eigene Kamera bekam die gebürtige Göttingerin im Alter von sechs Jahren von ihrem Vater, einem begeisterten Hobby-Fotografen, geschenkt. Das war eine bruchfeste Kinder-Kamera von Fisher Price – ideal, um alles abzulichten, das im Weg stand. Eine Vorliebe für dunkle Motive entwickelte Jasmin aber erst während der Pubertät. Damals sei sie der „totale Gruftie“ gewesen und ein großer Fan von „The Cure“. Über eine Internet-Community lernte sie Gleichgesinnte kennen, die sich ebenfalls für Düster-Bands und die analoge Schwarz-Weiß-Fotografie interessierten. „Farbe lenkt vom Wesentlichen ab“, meint Jasmin, und „wesentlich“ sei bei einem Konzert nun einmal die Stimmung, die ein lichtempfindlicher Film am besten einfangen könne. Auf den entwickelten Bildern läge dann später so ein undefinierbares „Rauschen“. Vor zwei Jahren siedelte Jasmin von Göttingen nach Hannover über: für ein</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Jahrespraktikum bei einer professionellen Foto-Agentur. Vorher hatte sie sich unzählige Male für einen Ausbildungsplatz zur Fotografin beworben, jedoch nur Absagen erhalten. Ihr fehle wohl das Abitur, das in Deutschland einfach gefragter sei als die praktische Begabung, mutmaßt Jasmin, die sich nun zur Erzieherin ausbilden lässt und in ihrer Freizeit weiterfotografiert. Mittlerweile ist sie auf eine digitale Spiegelreflexkamera umgestiegen, wenn sie in der Glocksee ohne Blitzgerät Acts wie Monta oder Polarkreis 18 ablichtet. Um Kosten für den Eintritt zu sparen, nimmt Jasmin zuvor online über „MySpace“ mit den Bands Kontakt auf und bittet um einen Platz auf der Gästeliste. Im Netz scheint die Werbewirkung ihrer Internet-Plattform „Indie:Graphy“ anzukommen, denn vor einem Jahr erhielt Jasmin ihren ersten größeren Foto-Auftrag von der Horrorpunk-Gothic Formation Der Fluch („Halb Mensch halb Tier“). Beim Wave-Gothic Treffen in Leipzig machte sie Fotos von der Band, die alle im Booklet der neuen CD „Geschichten aus der Gruft“ zu sehen sind. Von wegen Gruft, findet das Stadtkind, da geht noch viel mehr!  Simone Niemann</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><a href="http://www.myspace.com/poolofphotography">www.myspace.com/poolofphotography</a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Kurz nachgefragt.</strong>..</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">1)Was hältst du von Bushido? Ich finde den Typen unehrlich und viel zu aufgesetzt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">2)Welche menschliche Eigenschaft ist dir suspekt? Hochmut.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">3)Deine aktuellen Lieblingsmusiker? Sascha Funke und Patrick Wolf.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">4)Dein Lieblingsmärchen? Alice im Wunderland – das habe ich schon 100 Mal gelesen – und den Film muss ich mir mindestens zwei Mal im Jahr wieder angucken.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">5)Drei Dinge zum Mitnehmen auf die einsame Insel? Musik, Kamera und ein Kuscheltier.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">6)Eine Weisheit, die du dir gemerkt hast? Lebe jeden Tag als sei’s dein letzter.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">7)Was unterscheidet die heutige Jugend von anderen Generationen? Die Jugend von heute ist sehr krass auf ihre eigene Freiheit bezogen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">8)Wie oft warst du schon verliebt? Drei Mal.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">9)Deine Lieblingsbeschäftigung in der Freizeit? Mit Freunden auf einer Wiese zu sitzen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">10)Ein guter Ratschlag für Kurt Beck? Oh Gott!</p>
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