Tag Archive | "2009-03"

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Leben lernen


Wir bleiben optimistisch, trotz allem! Auch in düsteren Zeiten bleibt der Aufschwung machbar. Wir brauchen nur gute Ideen und ein bisschen Mut. Stadtkind hilft mit monatlichen Vorschlägen für die ausgekochte Geschäftsidee, damit vielleicht doch noch alles gut wird. Jetzt erst recht!

Es gibt Menschen, die gerade jetzt unsere Hilfe brauchen. Für uns „normale Menschen“ ist es selbstverständlich, uns eigenhändig das Frühstück zu machen, mit dem Auto, Bus oder Fahrrad zur Arbeit zu fahren, unsere Sozialkontakte zu planen, zwischendurch die Wäsche zu waschen, die Kinder zur Schule zu bringen, die Hemden zu bügeln, eben ein ganz normales Leben zu führen.

Doch was machen jetzt all die arbeitslosen Manager, die in Zeiten der Finanzkrise ihre Posten haben räumen müssen? Die nun vergeblich an die Türen der verarmten Branchenriesen kratzen und keinen Einlass mehr finden? Die selbst all ihr Geld in hochspekulativen Geschäften verloren haben? Sie sind die geächteten Sündenböcke unserer Zeit und ihr gesellschaftlicher Absturz ist geradezu vorprogrammiert. Gut, ein paar werden gewusst haben, mit was sie da handeln. Und rechtzeitig in Immobilien oder ein Bett aus purem Gold investiert haben, statt in heiße Luft. Aber was ist mit den anderen? Was machen diese armen Menschen? Plötzlich ohne Hausangestellte, ohne Kindermädchen, ohne Sekretärin, ohne Fahrer. Die Kinder sind auch nicht länger im Internat, dafür reicht das Geld nicht mehr. So sitzen sie alle zusammen morgens vor leeren Tellern. Natürlich würde die Stütze vom Staat reichen, diese Teller halbwegs zu füllen, aber woher bekommt man die Stütze? Und woher die Nahrungsmittel? Und wie bereitet man sie zu? Die Erinnerung an die eigene Kindheit ist schon reichlich verschwommen.

Ja, damals ist die Mutter aus dem Haus gegangen, und mit vollen Einkaufstüten zurückgekehrt. Aber wo sie genau war, das ist längst vergessen. Und die Eier hat sie irgendwie in einen Topf mit Wasser gelegt. An mehr erinnert sich auch die Frau des Managers nicht mehr.

Diese Menschen müssen noch einmal ganz neu alles lernen. Sie müssen von vorne anfangen. Kein Fahrer, der sie zur Agentur für Arbeit fährt. Niemand, der ihnen sagt, wie ihre Kinder heißen und wann sie Geburtstag haben. Schon bald verlässt die Frau den Manager, und lässt auch die Kinder zurück, denn eine echte Beziehung zu den Kleinen hatte sich da sowieso nie wirklich aufgebaut. Sie sucht sich einen anderen Manager, einen, der mehr Glück hatte. Und nun gesellt sich zum Hunger die Einsamkeit. Und Freund Alkohol lauert schon. Aber auch hier stellt sich zuerst die Frage, wo der zu kriegen ist. So eine Hausbar ist schnell ausgetrunken, wenn niemand sie auffüllt. Am Ende werden diese armen, geschassten Manager zu einem Problem für die Gesellschaft. Sie werden verrückt oder laufen Amok, die Kinder werden kriminell, und am Ende legen sie sich die Manager zum letzten Schlaf auf Bahngleise und wir alle müssen für die Behandlung traumatisierter Zugführer aufkommen. Das darf nicht sein! Wir müssen diesen Menschen jetzt die Hand reichen. Und dazu nun hier unsere Geschäftsidee: Einen Kurs an der Volkshochschule zu geben, ist bereits für viele Menschen ein angenehmer Nebenverdienst. Allerdings musste man dafür bisher die nötigen Qualifikationen nachweisen können. Das fällt nun weg, denn die Qualifikation (einfach leben) bringt ja fast jeder Normalsterbliche mit. Ein Lehrplan ist schnell geschrieben. Was ist ein Supermarkt, wie liest man einen Busfahrplan, wie bedient man einen Herd oder eine Waschmaschine? All das könnten mögliche Inhalte sein. Moment, wird nun mancher sagen, wenn die jetzt so arm sind, werden sie sich wohl kaum einen Kurs an der Volkshochschule leisten können und wollen.

Der Einwand ist durchaus berechtigt. Der Gang zum Amt muss daher auf dem Lehrplan ganz oben stehen. Man sollte dann natürlich darauf achten, dass die Ex-Manager dieses Geld nicht gleich wieder in windige Geschäfte stecken, sondern zunächst mal in den Kurs investieren. Und wo erreicht man nun diese verarmten Manager mit dem Kurs-Angebot? Sie müssen ja zuerst davon erfahren, um buchen zu können. Nun, von Verbrechern weiß man, dass es sie zum Tatort ihres Verbrechens zurückzieht. Bei den Managern reicht also ein Aushang in den Bankenvierteln unserer Großstädte völlig aus.  GAH

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Gerücht im März 2009


Nun ist der Carlyle Group doch tatsächlich das Geld ausgegangen. Wer hätte das von so einem grundsoliden und ehrenwerten Unternehmen jemals gedacht? Die Rechnungen sind noch offen, die Arbeiter sind abgezogen, die Maschinen verschwunden. Und jetzt machen sich alle sorgen, dass wir uns langfristig an eine Baustelle gewöhnen müssen. Eine Baustelle, in der viele Menschen leben. Unser Mitleid gilt an dieser Stelle den Menschen mit einer Eigentumswohnung in Hannovers größter Bauruine. Eine hundertprozentige Mietminderung können sie natürlich nicht einfordern. Sie hängen ja mit drin. Schon wird wieder überall die Sprengung gefordert. Aber das ist nicht so einfach. Jemand muss zuerst die Wohnungseigentümer auslösen. Wer soll das bezahlen? Die Stadt? Damit ist wohl kaum zu rechnen. Zahlreiche Ideen zur neuerlichen Reanimierung machen derweil auf den Fluren des Rathauses die Runde. Da ist beispielsweise zu hören, dass man darüber nachdenkt, ähnlich dem Beispiel einer Bad-Bank, in der man die faulen Kredite versammelt, jetzt ein Unternehmen mit dem schönen Titel „Bad-Bau“ zu gründen, um alle Ruinen, die die lieben Heuschrecken in Deutschland hinterlassen haben und noch hinterlassen werden, darin zu versammeln. Was man dann mit den ganzen Ruinen anstellt, weiß aber immer noch kein Mensch. Jüngst zeichnet sich nun mehr und mehr ab, dass sich eventuell eine auf den ersten Blick recht ungewöhnliche Idee durchsetzen könnte. Das Ihme-Zentrum, so wird gemunkelt, soll irgendwann im Sommer zur freien Nutzung geöffnet werden. „Wer seinen Sack Zement selbst mitbringt, kann sich dort ein Plätzchen aussuchen und bauen, wozu er Lust hat“, so erläuterte unser Insider aus dem Rathaus die Idee. „Wir hoffen auf die Ansiedlung vieler junger, innovativer Unternehmen. Sobald jemand sich da was zusammengebastelt hat, was eine Tür hat, die man abschließen kann, ist er der Eigentümer.“ Ein bisschen erinnert diese Idee an alte Hausbesetzer-Zeiten. Und tatsächlich hat man sich genau davon inspirieren lassen. So soll es zunächst auch einen etwas anderen Plan gegeben haben. Demnach hat die Stadt in mehreren linken Gruppierungen V-Männer eingeschleust, die dort die Parole ausgegeben haben, das Ihme-Zentrum jetzt zu besetzen, um ein Zeichen gegen den ungezügelten Raubtier-Kapitalismus zu setzen. Allerdings sind die verschiedenen Gruppierungen nicht darauf hereingefallen. „Was besseres, als dass irgendwelche Linken da einmarschiert wären, hätte uns gar nicht passieren können“, so der Insider. „Das hat ja schon bei anderen Ruinen in Hannover geklappt. Erst besetzen sie die Trümmer, dann richten sie sich häuslich ein, dann werden sie selber häuslich, und irgendwann kommen sie dann vorbei und man einigt sich auf einen Kaufpreis. Das hat nicht funktioniert. Jetzt werden wir die Hausbesetzer doch offiziell einladen müssen.“ Wir drücken der Stadt die Daumen, dass jemand kommt.    GAH

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Die Sache mit der Klolektüre


Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die lassen sich nur schwerlich erklären. So zum Beispiel die Neigung, auf Toiletten ohne Klolektüre den Wunsch nach Lesestoff unter anderem mit dem Kleingedruckten auf Toilettenpapierverpackungen oder Zahnpastatuben zu befriedigen.

Bisher bin ich davon ausgegangen, dass diese Neigung eher persönlicher Natur sei. Ehrlich gesagt dachte ich bis vor wenigen Tagen, dass ich allein betroffen wäre. Dann aber hat mir eine Bekannte von exakt der gleichen Angewohnheit berichtet und das Phänomen als „ihre Marotte“ bezeichnet. Es scheint also noch mehr Betroffene zu geben.

Vielleicht sind sogar sehr viele Menschen betroffen. Vielleicht sind fast alle Menschen dazu verdammt, auf den Toiletten dieser Welt den Chlorreiniger aus der verdreckten Ecke zu kramen, um zu lesen, dass das Mittelchen für den Verzehr gänzlich ungeeignet ist und besonders in Kindermägen verheerende Schäden anrichten kann. Aber warum? Was treibt mich, die Bekannte und vielleicht viele andere dazu, auf einer Toilettenpapierverpackung nachzulesen, dass das Papier außen superweich und innen superfest ist, dass ich mir mit chlorfrei gebleichtem Zellstoff den Hintern wische und dass die Plastikverpackung kein Spielzeug in Kinderhänden ist, weil Erstickungsgefahr droht. Was mich treibt ist natürlich vordergründig, dass nichts anderes zum Lesen da ist. Für manche Menschen scheint die Klolektüre nicht so wichtig zu sein, sonst würden sie ja einen entsprechenden Vorrat an Zeitschriften bereithalten. Für mich selbst ist ein Toilettengang ohne Lektüre dagegen unvorstellbar. Und dann ist man irgendwo zu Besuch, geht auf die Toilette, und es fehlt das Allerwichtigste. Da bleibt ja nur der Griff zur Zahnpastatube, zum Shampoo oder zur Tagescreme. Und wenn all das sich in Schränken verbirgt, lässt es sich nicht ändern, dann wird dort gestöbert, bis die passende Lektüre gefunden ist. Wer nun unterstellt, der Lektüre-Grund sei nur vorgeschoben, um die Schränke in den Badezimmern meines Bekannten- und Freundeskreises auszukundschaften, der irrt. Es geht wirklich nur um die Lektüre. Es geht darum, etwas zu lesen, egal was. Als ich nun meine Bekannte damit konfrontierte, dass sie mit dieser Marotte nicht allein sei, ich selbst an diesem Zwang leide, und mich fragen würde, was für ein Defekt in meinem Kopf wohl dafür verantwortlich sei, hatte sie für mich nur ein müdes Lächeln übrig. „Mir ist einfach langweilig auf dem Klo. Da erledigt man was, das hat man schon zigtausendmal erledigt, also sucht man sich eine Beschäftigung. Ist doch ganz klar“, so ihre Erklärung.

Ich überlegte, ob mich diese Begründung ausreichend befriedigte. Man will ja als Küchenpsychologe den Dingen wirklich auf den Grund gehen, und sich nicht mit Halbwahrheiten begnügen. Ihre Erklärung befriedigte mich nicht. Denn würde es nur um die Langeweile gehen, dann könnte man ja auch einfach ein Lied pfeifen, und zur Abwechslung jedes Mal ein anderes. Sie und ich pfeifen nicht, wir lesen. Hat das vielleicht etwas mit dem Beruf zu tun? Sie ist Schneiderin, ich schreibe. Kann also eigentlich auch nicht sein. Was schade ist, denn das wäre immerhin nahe liegend gewesen. Hätten wir beide beruflich mit der Schreiberei zu tun, wäre der Hang zur zwanghaften Klolektüre sicher auf die eine oder andere Weise erklärbar gewesen. Aber sie näht den ganzen Tag. Und ich lese den ganzen Tag, wenn ich nicht schreibe. Da könnte ich doch zumindest auf der Toilette mal eine Pause gebrauchen.

Nach reiflicher Überlegung bin ich nun zu der Überzeugung gelangt, dass sich unsere „Marotte“ doch auf ein gemeinsames Problem zurückführen lässt. Wir sind beide selbstständig. Das heißt, wir arbeiten oft bis spät in die Nacht. Und dabei beschleicht uns ständig das Gefühl, irgendwas zu verpassen. Die anderen gehen Bier trinken, gucken Fernsehen, lesen Zeitung – wir arbeiten. Und fühlen uns nicht informiert. Dschungelcamp, was ist das? Wir sind umgeben vom medialen Überfluss und fühlen uns trotzdem chronisch unterversorgt. Und deswegen lesen wir noch in jeder freien Minute alles, was uns in die Finger kommt. So einfach ist das. Auch wenn meine Bekannte nun behauptet, dass mein eigentliches Problem wahrscheinlich irgendwelche Drogen seien.

GAH

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Die Kanakenkinder-Subversion


Migrantenkinder sind vor allem eins: ein lästiges, nerviges Problem.

Ein „pain in the ass“ der deutschen Gesellschaft. Das ist zumindest der Eindruck, den das öffentliche Delirieren der um Stimmen bettelnden Politiker und vieler Medien – vom Boulevard bis hin zu vielen seriösen Zeitungen – vermittelt.

An was die Ausländer-Gören nicht alles Schuld sein sollen! Dass einige Bundesländer wieder bei der Bildungsspartakiade „PISA“ versagt haben, liegt etwa nicht an der deutschen Discounter-Schulpolitik und einer Klassen- und Rassensegregation nach der Grundschule, sondern an der Unfähigkeit der kleinen Alis und Fatmas mitzuhalten. Die Jugendkriminalität, das wissen wir seit Roland Koch, entsteht ebenfalls fast ausschließlich im nichtarischen Millieu, und selbst linke und liberale Journalisten tun so, als ob man als Jude oder Schwuler in einer national befreiten Zone in Ostdeutschland weniger gefährlich lebt als im von Orientkids bewohnten Neukölln.

Mit einer Selbstgerechtigkeit sondergleichen inszeniert sich das urdeutsche Deutschland als liberale Zivilgesellschaft, die von den bildungsfernen, kulturell auf Hass und Unterdrückung abonnierten asiatischen Horden bedroht wird. Dieses deutsche Selbstbild, das in den bürgerlichen Vororten und Mittelschichts-Altbau-Vierteln der Großstädte generiert wird, hat natürlich nichts mit der Realität in der sächsischen, niedersächsischen oder oberbayerischen Provinz zu tun, wo oft eine Intoleranz gegenüber jeder Abweichung herrscht, die sich hervorragend mit jedem Islamismus-Irsinn vertragen würde. Aber wen interessiert schon die Wirklichkeit, wenn man auf der Suche nach potentiellen Wahlkampf-Hetz-Themen ist.
Da stürzt man sich doch lieber auf die kleinsten Sündenböcke, deren Hörner – um im Bild zu bleiben – noch zu klein sind, um sich zu wehren. Politisch und medial kleine Orientalen zu mobben, ist eben eine relativ ungefährliche Angelegenheit und erzeugt kaum Widerspruch. Und das, obwohl wir in einer Gesellschaft leben, in der „Kinderfreundlichkeit“ auf einmal einen hohen Propagandawert hat und die Werbung gerne mal mit großen Kinderkulleraugen Geld verdient. Aber der Umstand, dass auch die kleinen Migrantenkinder –­ die ja meist hier geboren, also eigentlich Deutsche sind ­– vor allem eins sind, nämlich Kinder, wird gerne ignoriert. Und diese Kinder sind eben wie alle anderen auch: manche nett, manche pestig, manche klüger, manche döofer. Offensichtlich sind wir schon soweit, dass man solche Selbstverständlichkeiten wieder aussprechen muss. Schon lange schaut niemand mehr auf das Potential dieser Kinder, dass sie  zum Beispiel, um nur das offensichtlichste zu nennen, oft zwei Sprachen beherrschen. Ach was, heißt es da, die könnten ja keine der Sprachen richtig. Darauf kann man nur sagen: Selbst wenn dem so wäre – immerhin! Wie viele Immerschon-Deutsche können noch nicht mal eine Sprache richtig?

Interessanterweise passiert  trotz der zum Teil echten, zum Teil konstruierten Probleme mit den Kanakenkindern jetzt auch in Deutschland das, was man in angelsächsischen Ländern schon länger beobachten kann: Die Kulturlosen entern die Kultur. So wäre eine relevante deutsche Popmusik ohne die Ausländerkinder kaum denkbar und die unsäglichen Castingsshows noch unerträglicher. Hier funktioniert die alte Regel: Wer ansonsten keine Chancen bekommt, der muss es eben im Sport oder Showbusiness schaffen. Aber auch für Literatur, Theater und Film werden die Parias immer wichtiger. Kunst braucht eben Reibung. Dass der erfolgreichste und interessanteste deutsche Filmemacher Fatih Akin türkische Eltern hat, ist kein Zufall, sondern nur konsequent. Und während mancher deutscher Literaturkritiker zwanzig Jahre nach Ende der DDR immer noch gen Osten starrt und auf den großen deutschen Wenderoman wartet, entstehen im Westen auf einmal Bücher, die zum Teil  in der Türkei, zum Teil in Deutschland spielen und grade aus diesem Konflikt großen erzählerischen Gewinn ziehen. Die Autoren, die Namen wie Zaimoglu und Özdogan tragen, sind natürlich deutsche Schriftsteller.

Bleibt nur zu hoffen, dass solche Erfolgsgeschichten auch zur Folge haben, dass immer mehr Migrantenkinder sich weigern, die Berufsvorschläge, die die deutsche Medien-Öffentlichkeit ihnen macht anzunehmen: Man muss kein Drogenhändler, islamistischer Terrorist und keine zwangsverheiratete Massenmutter werden. Nee, man kann auch Filme machen, Bücher schreiben. Oder sich meinetwegen zur Partei-Chefin wählen lassen.

Hartmut El Kurdi

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