Tag Archive | "2019-03"

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Hey! Ho! Let’s Go …


Das neue Stadtkind ist da und bietet einen Vorgeschmack auf den Frühling mit all seinen zauberhaften Verlockungen.

Unser Titelthema im März lautet passend dazu Fahrradstadt Hannover – eine Bestandsaufnahme“.

Weitere Schlagworte, die euch dazu verleiten sollen, die Nase ganz tief in euer Stadtmagazin der Herzen zu halten:

*Ein offener Brief an #GerhardSchroeder #Stadtkinder gehen ins #Rembetiko essen *Make climate #Greta again! *Illi schießt und trifft nicht: #SvenjaSchulze *Die Ribérisierung der #Gesellschaft * #Sorgenkind #BrunchFetischisten #Ehrenamtliche in #Hannover: Jürgen Deubeler *Der Chef der #Subkultur #JensKlostermann stellt sich vor *Marc Y. Wandersleben und Holger Bodmann im Gespräch unter Freunden *Said Teriai startet als #Newcomer in Hannover durch #Feldforschung: Unterwegs im High-Heels-Trainingscamp #KlamottenDysfunktion? #Stadtkinder bewältigen den #Alltag …

Mehr zum neuen Heft auch unter:
www.stadtkind-hannover.de/Aktuelles

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Rembetiko

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Rembetiko


Vor zwei Jahren sind wir schon einmal hier gewesen, kurz bevor Kosta Paraskevaidis, kulinarischer Botschafter für die griechische Esskultur, das Rembetiko eröffnet hat – jetzt wollen wir es noch einmal im laufenden Betrieb testen. Und sind sofort begeistert, wie fröhlich das Leben auf dem griechischen Dorfplatz tobt – sowie wenig später auch von dem, was aus der offenen, original Elleniki Kouzina zu uns an den Tisch kommt.

Authentischer kann man es nicht haben – die Atmosphäre an diesem geselligen Sonntagabend ist exakt die einer kleinen Ortschaft in Griechenland, und wen wundert‘s, denn hier stimmt jedes Detail: die Wände, die eine idyllische Dorfkulisse bilden, die Straßenlaternen, die mächtigen Bäume, die typischen Holzstühle, der Steinfußboden, die rot-karierten Tischdecken und passenden Küchenhandtücher als Servietten. Im Rembetiko – benannt nach der Bluesmusik der Rembetes, 1922 im griechisch-türkischen Krieg aus Kleinasien vertrieben, die ihre orientalische Musik mit den griechischen Traditionen vermischten – fließen auch die Gewürze und Rezepte aus den anliegenden Regionen in die griechische Küche mit ein. Hier bereichert das Beste aus den mediterranen bis orientalischen Genusskulturen die griechischen Spezialitäten, die nach überlieferten Rezepten und ohne Fertigzutaten komplett frisch im Haus zubereitet werden. Statt deutsch-griechischer Gerichte wie in Metaxa-Sauce getränkte und mit Käse überbackene Giros-Teller, wird hier die großartige Vielfalt der leckersten Mezédes gefeiert: Tomaten- und Fetawürfel mit einem delikaten Kräuter-Zwiebel-Mix auf geröstetem Brot, zarte Riesenbohnen in einer ebenso reich gewürzten Tomatensauce und herausragende Weinblätter, die, blütenzart und keine Spur bitter, ihre Füllung umhüllen und auf revolutionär cremigem Zaziki ruhen, sind anregende Appetithappen.

Wären wir Vegetarier, würden bei gegrilltem Gemüse, gebratenen Zucchini-Buletten, Riesenchampignons, gekochtem Endivien-Löwenzahn-Salat und einer paradiesischen Auswahl an Käseleckereien, vom mehlierten griechischen Hartkäse aus der Pfanne bis zu marinierten Halloumi-Gemüse-Spießen, keine Wünsche offen bleiben. Dazu noch Auberginencreme oder pürierte Kartoffeln, beides mit ordentlich Knoblauch, und das köstliche Pita vom Grill, einen frisch-harzigen Retsina aus der hübschen Kupfer-Karaffe eingeschenkt – was braucht das Schlemmerherz mehr?! Um von allen Leckerbissen probieren zu können, empfiehlt es sich, das „Menu Rembetiko“ zu ordern und für 20 Euro pro Person in Buffetform am Tisch wahre griechische Esskultur zu zelebrieren. Wer lieber sein Tellergericht für sich hat, ist mit den Fleischspezialitäten vom Grill (hauchdünnes Giros, Lammkotelette und Hähnchenbrustfilet sowie ein unglaublich würzig-fetakäsiges Bifteki für 13,90 Euro) bestens beraten, muss sich aber dann noch selber zwischen einer Vielzahl an Beilagen (jeweils 3-4 Euro) entscheiden; etwa für Blattspinat aus der Pfanne oder frische frittierte Kartoffelstäbchen. Die Fleischspieße vom Hähnchenbrustfilet (für 6,50 Euro) sind meisterlich butterzart gegrillt und mit ihrem tomatisierten Bulgur und Minz-Joghurt genauso warm zu empfehlen wie auch die saftige Dorade in Knusperhaut vom Grill (mit Salat für 15,90 Euro). Dem Ganzen setzt letztlich das Baklava den Zuckerhut auf, ein Wirklichkeit gewordener Blätterteig-Traum mit Walnussfüllung, auf den man keineswegs verzichten sollte (im Zweifel einpacken lassen!). Kosta, wir kommen wieder – und nicht erst in zwei Jahren!

Text und Fotos: Anke Wittkopp

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Brunch-Fetischisten

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Brunch-Fetischisten


Aus der Rubrik „Randgruppenbeleidigung“

Ihr liebt Brunch. Für euch gibt es nichts Schöneres, als freiwillig aufs Ausschlafen zu verzichten, um mit euren Mädels oder Jungs einen Soja-Flat-White oder eine Bottomless Mimosa zu trinken und dazu haufenweise wilde Frühstückskreationen in euch hineinzuschaufeln, die den größten Hipstern vor ein paar Jahren nicht mal im Traum eingefallen wären. Schon klar. Frühstück und Mittagessen in einem. Tolles Konzept, das passt voll in den Healthy-Diätkultur-Zeitgeist. Ihr seid ganz weit vorne, absolut hip und trendy.

Ihr Lemminge! Ohne Sinn und Verstand machen, was alle machen. Schaut euch mal um, in welcher Gesellschaft ihr euch an den Sonntagen Pancakes, Frühstücksburritos oder Avocados in zehn verschiedenen Zubereitungen reinzieht? Und das kollektiv total cool findet. Fällt euch was auf? Genau, ihr seht euch alle verdammt ähnlich. Ihr Fruchtzwerge! Und dann schön Bildchen knipsen und eilig hochladen. Damit euch alle total super und toll finden. Oder noch besser nice. Ihr ahnt gar nicht, wie mächtig ihr uns mit euren #morningslikethese, #brunchgoals auf die Eier geht. Was soll das?

Wenn ihr wenigstens saufen würdet bei euren Brunch-Happenings, so wie damals die Tennis-Mütter, die literweise Sekt verklappt haben bei solchen Gelegenheiten. Das war mal der einzige nachvollziehbare Grund zu brunchen, dass man sich schon morgens ein, zwei, drei, vier Sektchen reinkippen durfte, ohne gleich hinter vorgehaltener Hand zum Alkoholiker abgestempelt zu werden. Und heute? Trinkt ihr Saft. Oder noch besser Smoothies. Und falls doch mal Alkohol, dann Frühstücks-Bloody-Marys. Aber in Maßen, versteht sich. Man darf ja bei solchen gesellschaftlichen Anlässen keinesfalls aus der Reihe fallen. Sonst fotografiert das noch jemand.

Was ist bloß aus Kippe und Kaffee geworden? Was aus dem Nutella-Toast in einer ansonsten absolut leeren WG-Küche? Warum nicht mehr frühstücken im Bett, ohne mit Menschen interagieren zu müssen, die man nicht mag? Was spricht gegen schlechten Filterkaffee im Schlafanzug? Warum geht niemand mehr ungeduscht zum Bäcker, um bei der Gelegenheit auch  gleich die Zeitung des Nachbarn zu klauen?

Nein, stattdessen gebt ihr Brunch-Fetischisten unmenschlich viel Geld für EIN Frühstück aus. Was für eine Verschwendung. Ganz zu schweigen von der beschissenen Öko-Bilanz, denn die Avocado ist bekanntlich der Klima-Teufel Nummer 1. Aber Lifestyle geht natürlich vor. Macht nur so weiter, bruncht euch zu Tode. Uns egal. Wir wanken sonntags nach durchzechter Nacht lieber kurz in die Küche, und ein Nutella-Toast plus Konterbier später wieder zurück ins Bett. Dann drehen wir uns noch mal genüsslich auf die Seite, denken an die vielen Idioten da draußen und sind dankbar, dass wir so klug sind und nicht mitmachen. Und schließlich entschlummern wir sanft und traumlos. Während ihr hoffentlich den Rest des Sonntags Blähungen habt. Und wir kein bisschen Mitleid.

Text: Annika Lubosch

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Opulenta

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Opulenta


„Ich bin nicht perfekt aber trotzdem schön“, das ist das Motto von Anna N‘diaye, Besitzerin von Opulenta. Seit Juni 2018 bekommen Frauen hier ausgesuchte XXL-Damenmode ab Größe 42 aufwärts. Für N‘diaye haben Gewicht und Konfektionsgröße nichts mit der Ausstrahlung und Schönheit eines Menschen zu tun. Und das vermittelt sie auch ihren Kundinnen, die nicht nur wegen der schicken und bezahlbaren Mode, sondern vor allem wegen der ausführlichen und freundlichen Beratung immer wieder gerne einen Abstecher zu ihr in den Laden machen.

Foto: Lisa SchleuterEin eigener Laden war schon immer der Traum der gelernten Pharmareferentin. Nach vielen erfolgreichen Jahren in der Marienstraße eröffnete sie letzten Sommer ihren neuen Laden in Groß Buchholz. In den hellen, stilvoll eingerichteten Räumen bietet N‘diaye hochwertige und außergewöhnliche Kleidung in großen Größen für alle Anlässe. Die nach ihrem Geschmack ausgewählten Kleidungsstücke von Marken wie Labass, AKH oder Luba werden überwiegend aus Naturfasern und in Europa hergestellt. Erweitert wird ihr Sortiment durch verschiedene Accessoires, Kosmetik, eine Bücherecke und einen prall gefüllten Veranstaltungskalender. Bei Modenschauen, Festen und Workshops zur Herstellung eines eigenen Duftes lernen die Kundinnen nicht nur die Besitzerin und ihren Laden kennen – durch Austausch, Gespräche und gegenseitige Beratung bekommen viele Kundinnen wichtige Impulse, die es leichter machen, sich selbst zu akzeptieren und sich (noch) wohler und schöner zu fühlen. Diese intime Beratung, die weit über eine herkömmliche Beratung hinausgeht, hebt Opulenta von den großen Ketten ab.

„Von dem aktuellen Body-Positivity-Trend bekommen wir leider noch nicht so viel mit, sowohl die Selbstakzeptanz als auch die anderer ist noch mehr als ausbaufähig. Ich hoffe, dass sich das in den nächsten Jahren ändern wird, denn jede Frau ist auf ihre Weise schön“, weiß Anna N‘diaye. Sie erzählt, dass das Übergewicht vieler ihrer Kundinnen nicht von ungefähr kommt; manche haben schwere Schicksalsschläge erlebt oder waren erkrankt, sodass sie keine Schuld an ihrem Gewicht tragen. Es liegt ihr besonders am Herzen, diesen Frauen durch ihre Mode ein gutes Gefühl zu geben. „Fühlt man sich wohl in seiner Kleidung, so strahlt man das auch aus. Dann ist es egal, ob du 10 Kilogramm mehr oder weniger wiegst. Das ist mein Ziel.“

Zur Beratung gehören auch Tipps und Tricks zum Kaschieren von kleineren und größeren Problemzonen. Viele Frauen sind erst einmal skeptisch und wollen sich und ihre Körper verstecken. N‘diayes gutes Körpergefühl und Modeverständnis locken sie aus der Reserve und ermutigen sie, Neues zu wagen und sich in ihrem Körper wieder wohlzufühlen. Zweifelnden oder unsicheren Frauen rät sie, sich nicht für ihren Körper zu schämen, zu lächeln, den Kopf hoch zu strecken und auf ihre Ausstrahlung zu vertrauen.

Text: Annika Lubosch und Lisa Schleuter

Fotocredit: Lisa Schleuter

Foto: Lisa SchleuterTermine
09.03.19 Düfte kreieren mit Diana Kunze
16.03.19 ab 12 Uhr Frühlingscafé

Guerickestraße 3, 30655 Hannover, Tel. (0151) 24153726,
info@opulenta-hannover.de, www.opulenta-hannover.de
Öffnungszeiten: Do und Fr 12-18 Uhr, Sa 12-17 Uhr

 

 

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Jens Klostermann

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Jens Klostermann


Geschäftsführer und Gesicht des Ladens Subkultur

Foto: Frank RohneDer rundum tätowierte Charakterkopf (45 Jahre alt, wohnt in der List) treibt die Idee, subkulturelle Musikrichtungen nach Hannover zu bringen, im SubCulture Team schon seit fünf Jahren voran. Im Spätsommer des Jahres 2016 hat er die Gelegenheit bekommen und beim Schopfe gepackt: der Musikclub der Subkulturen wurde im Engelbosteler Damm 87 eröffnet. Beim Tresengespräch erzählt uns Jens Klostermann die Clubgeschichte und vom neuesten Zuwachs der Sub-Familie.

„Die Idee, den Laden Subkultur zu nennen, war meine: Damals hatten die Subkulturen in Hannover schlicht keine Clubs mehr. Natürlich macht das Heinz noch was, die Glocksee, das Lux, die Kopi, der Stumpf – das war‘s aber auch schon. Ich wollte aber auch keinen reinen ,schwarzen‘ Club machen, keinen reinen Rock‘n‘Roll-Laden, sondern einen Laden für alle. Eher in der alten Tradition vom Twilight, Eternity, Index – diesen ganzen alten Sachen, wo wir damals als Psychobillys immer hingegangen sind. Obwohl da nicht unbedingt immer unsere Musik gespielt wurde. Einen Musikklub der Subkulturen eben. Wir spielen alles das, was woanders keine oder kaum eine Chance hat und haben es in den vergangenen zweieinhalb Jahren geschafft, dass die Rock‘n‘Roller, Psychos, Metal Heads, Goths und Waver wieder ihren Laden gefunden haben – das passt gut, auch wenn die nicht die gleiche Musik hören.“

Privat hört Jens „natürlich immer noch den alte Psychobilly, Demented Are Go, The Meteors u.s.w.“, aber er gibt zu: „Ich bin auch der letzte große Unheilig-Fan Hannovers, je nach Stimmung gehört für mich auch ein Unheilig-Song dazu. Man kann sich bei uns im Laden aber darauf verlassen, dass ein Motto den ganzen Abend durchgezogen wird. In anderen Clubs wird das Thema oft umgeschmissen, wenn nicht das passende Publikum kommt, da wird aus einem Johnny-Cash-Abend plötzlich ein Schlagerabend – so etwas machen wir nicht. Und das wissen die Leute auch.“

Bei der Frage, wer gerne gesehen ist und wer nicht, wird er deutlich: „Jeder, der sich gut benehmen kann, ist immer gern gesehen, wer aber durch rechte Kleidung oder Äußerungen auffällt, hat in der Subkultur nichts zu suchen. Die Nordstadt ist natürlich ein sehr politischer, linker Stadtteil, als wir hier neu waren, wurde auch ich komisch beäugt. Wir haben schon ein paar kontroverse Konzerte gemacht, aber wer uns kennt, weiß: über die Bands, die hier spielen, habe ich mich ganz klar informiert. Und wir haben das „Love music – Hate racism“-Herz nicht umsonst im Logo. Jemand, der aussieht wie ich, der weiß, wovon er redet, wenn es um Diskriminierung und Ausgrenzung geht. Sobald du anders aussiehst als der Großteil, anders lebst oder dich anders gibst, zeigen die Leute schon mit dem Finger auf dich und holen ihre Klischees aus der Tüte. Darauf habe ich allgemein keinen Bock – mir ist egal, wie jemand aussieht oder wo er herkommt, ich will hier Musik präsentieren, die Leute sollen Spaß haben.“

Und das klappt, die gute Feierlaune, die hier herrscht, zieht immer mehr Publikum und Künstler an, berichtet Jens: „Den ersten Schritt haben wir quasi geschafft, inzwischen melden sich die Bands bei uns, weil es sich rumgesprochen hat, dass hier das Gesamtpaket stimmt. Wir haben jetzt auch einen zweiten Backstage, die Stimmung unter den Künstlern und uns Subs und den Gästen ist super. Trotzdem ist es so, dass man mit einem Laden in unserer Größenordnung von maximal 175 Gästen eingeschränkt ist. Für die Bands, die richtig ziehen, ist der Laden zu klein. Und die kleinen Bands, die gerne spielen würden, die bringen nicht die Zuschauerzahlen, mit denen du den Club halten kannst. Da wir die aber auch unterstützen wollen, lassen wir die vor größeren Bands als Support spielen, machen dann auch noch mal einen zweiten Support, sodass die sich wenigstens kurz präsentieren können. Ich versuche, allen gerecht zu werden, muss aber grundsätzlich an den Laden denken, denn es bringt weder den Bands noch dem Publikum noch mir etwas, wenn der in einem halben Jahr dicht ist.“

Auch, damit der Musikclub der Subkulturen möglichst ewig existieren kann, hat Jens jetzt Erik Gutsche von Living Concerts ins Boot geholt. „Erik kenne ich schon eine ganze Weile und er hat schon immer gesagt, falls ich mich verändern will, dann soll ich Bescheid sagen. Diese Zeit kam jetzt, ich bin auf ihn zugegangen, und wir sind uns einig geworden, dass wir die Subkultur zusammen machen wollen. Erik wird aber nicht so wie ich immer im Laden anwesend sein, sondern er wird sein Know-how und seine Kontakte aus 25 Jahren Musikveranstaltungen einbringen und uns helfen, z.B. Tage zu füllen, an denen der Laden sonst leer geblieben ist. Womöglich auch mit Bands aus anderen Musikrichtungen, die wir bisher nicht bedient haben, aber es wird immer der subkulturelle Bereich sein. Von daher kann das nur eine Bereicherung sein und eine Hilfe, den Club zu halten. Ich sehe das rundum positiv und freue mich darauf, zusammen loszulegen“.

Na dann – alles Gute für die schrecklich nette Sub-Großfamilie und stay subculture!

Interview und Text: Anke Wittkopp

Fotocredit: Frank Rohne

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Neu in der Stadt im März

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Neu in der Stadt im März


Belle KFoto: Frank Rohneokoye
Das Kokoye kennt der eine oder andere vielleicht noch aus Mittelfeld – dort versorgte Lorenzo Smith mit seinem Bruder bereits seine Gäste mit karibischen Köstlichkeiten, und auch das STADTKIND war zum Testessen eingekehrt und hatte sich von den exotisch-schmackhaften Gerichten aus der Karibik überzeugen lassen. Aus dem Kokoye ist nun das Belle Kokoye geworden und dieses nun, zentraler als zuvor, in der Königsstraße zu finden. Neben der typischen Küche Trinidads und Tobagos stehen hier nun auch viele internationale Gerichte auf der Karte. Hausgemachtes Slow Food ist weiterhin Programm, und so lässt man die Saucen auch mal einige Tage ziehen, bis das richtige Aroma erreicht ist. Das farbenfrohe, sehr authentisch wirkende Ambiente lädt zu geselligen Abenden ein und dazu, sich durch die großzügige Rum- und Cocktailkarte zu probieren. Im Belle Kokoye werden durchweg alle Gäste wie alte Freunde behandelt und mit einem Lächeln empfangen – von einem Team, das aus Menschen aus der Karibik, Afrika, Indien und dem Nahen Osten besteht und eine große, internationale Familie bildet. Junge Künstler aus der ganzen Welt sind ganz in diesem Sinne eingeladen, ihre Bilder im Restaurant auszustellen. Super Essen, das außergewöhnlich bunte Ambiente und das herzliche Personal sind doch wirklich genug Gründe für einen Kurztrip in die Karibik! Königstraße 25, 30175 Hannover, Tel. (0511) 79096811, www.bellekokoye.eatbu.com, Öffnungszeiten: Mo – Fr 11:30 – 15 Uhr und 17 – 22 Uhr, Sa 16 – 22 Uhr, So geschlossen, Mittagstisch Mo – Fr 11.30 – 15 Uhr. Foto: Frank Rohne

 

Potenzialentfaltung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Potenziale entfalten! Nadia Vollbracht von den Glückskindern ist nun mit Herz und Leidenschaft für all diejenigen da, die Probleme in der Schule oder Konzentrationsschwierigkeiten haben. Auch Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit ADHS/LRS Symptomatiken werden von ihr auf dem Weg in ein positives, selbstbestimmtes Leben unterstützt. Bereits Anfang Dezember hat sie ihre eigene Praxis in Hannover eröffnet und bietet dort seither Kinder- und Jugendcoaching sowie Reflexintegrationstraining an. Ziel ist es, Konflikte zu erkennen, zu bearbeiten und schließlich lösen zu können, um so auch neue, konstruktive Verhaltensweisen zu entwickeln. Vorhandene Hemmungen, Blockaden und Ängste können durch das Coaching schnell und dauerhaft beseitigt werden. Gerade im schulischen Bereich eine sinnvolle Brücke zwischen Nachhilfe und Therapie. Wer sich mehr über diese Potenzialentfaltung informieren möchte, kann vom 20. bis 27.05.19 den Glückskinderkongress mit dem Titel „Potenzialentfaltung – Vom Geheimnis des Gelingens (Online)“ besuchen. Abelmannstraße 34, 30519 Hannover Tel. (0511) 67950993 oder Mobil (0163) 4552224, info@nadiavollbracht.com, www.nadiavollbracht.com.

 

Foto: Stamme 96Stamme 96
Seit Januar hat sie geöffnet und bietet allen Sportbegeisterten eine Heimat: Die Sportsbar Stamme 96 findet sich im Breitensportzentrum von Hannover 96 an der Stadionbrücke. Das Lokal bietet im Innenraum 90, im Außenbereich bis zu 150 Gästen Platz, um sämtliche Sport-Highlights auf sechs großen Flatscreens zu erleben – im Sommer wird auch der Biergarten mit Bildschirmen ausgestattet. Es werden alle Fußballspiele der 1. und 2. Bundesliga gezeigt sowie die Champions League, Europa League und der DFB-Pokal. Darüber hinaus zeigt das Lokal die Spiele der Recken (sprich des TSV Hannover-Burgdorf) und auch Übertragungen verschiedener anderer Sportarten. Als Nicht-Vereinsmitglied ist man im Stamme96 übrigens natürlich ebenfalls herzlich willkommen und kann sich über die große Auswahl an leckeren Speisen freuen, die von Carpaccio vom Rind über Knoblauchgarnelen, Spare Ribs und Currywurst mit Pommes bis zu Steinpilz-Ravioli mit Trüffelschaum reicht. Beim Bier setzt Inhaber Björn Hensoldt von Gastrotrends auf Gilde und Paulaner. Stadionbrücke 9, 30459 Hannover, stamme96.de, Öffnungszeiten: täglich ab 12 Uhr bis open End. Foto: Stamme 96

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