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	<title>STADTKIND - hannovermagazin &#187; junges schauspielhannover</title>
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	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
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		<title>neverland</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 22:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[junges schauspielhannover]]></category>
		<category><![CDATA[2010-05]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach der Erfolgsproduktion des letzten Jahres, „Alle kriegen dick und werden Kinder“, laufen nun die Vorbereitungen für das neue Stück auf Hochtouren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Neverland“, so heißt es, das diesjährige Kooperationsprojekt vom jungen schauspielhannover und der Jugendplattform „enercity network“, das am 24. Oktober 2010 seine Premiere feiern wird.</p>
<p>Nach der Erfolgsproduktion des letzten Jahres, „Alle kriegen dick und werden Kinder“, laufen nun die Vorbereitungen für das neue Stück auf Hochtouren. Noch bis zum 2. Mai werden Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren gecastet, die in Auswahlworkshops ein kompetentes Team von ihrer Bühnentauglichkeit überzeugen können. Singen, tanzen und improvisieren werden sie, was das Zeug hält – aber es lohnt sich: Die 25 Besten von ihnen bekommen die Möglichkeit, unter der Betreuung eines professionellen Teams aus Theaterpädagogen, Schauspielern und Musikern einen lebendigen Einblick in das Theatergeschäft zu erhalten und jede Menge Erfahrungen zu sammeln.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/Neverland_72.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-7443" title="Neverland" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2010/05/Neverland_72-300x186.jpg" alt="" width="300" height="186" /></a>Unter Leitung des Regisseurs Robert Lehninger, der sich schon mit Inszenierungen am Wiener Burgtheater und der Volksbühne Hannover einen Namen gemacht hat, werden die Jugendlichen diesmal auf eine Reise ins glitzernde Land des Showbizz&#8217;, der Castingshows und des Jugendhypes geschickt. Ein modernes Popmärchen soll es sein, dieses neue Projekt, das neben den musikalischen Einlagen auch Elemente der Performance, des Tanzes und des Dokumentarfilms beinhalten wird. „Peter Pan meets Jackson Five“ lautet das inhaltliche Motto. Der Held der Kindererzählungen trifft auf eine der ersten Boygroups der Musikgeschichte, gemeinsam erleben sie spannende Abenteuer auf der Insel „Neverland“, dem berühmten Ort der ewigen Jugend, wo es ausreicht, nur an etwas zu glauben, damit es passiert.</p>
<p>Doch die Fantasiewelt voller Nervenkitzel und Glamour birgt Gefahren, die Jugendlichen müssen – wie in der Realität bei Dieter Bohlen – feststellen, dass Träume nicht nur der Motor des Lebens sind, sondern auch verletzlich machen.</p>
<p>Mit „Neverland“ wird nicht nur die nun schon über drei Jahre bestehende Kooperation zwischen dem Schauspiel Hannover und den enercity Stadtwerken fortgesetzt, die Produktion stellt auch den Beginn einer weiteren Phase der Zusammenarbeit dar. Die beiden Institutionen haben sich darauf geeinigt, ihre Kooperation für drei weitere Jahre zu verlängern, mit dem Ziel, die Jugendarbeit und -förderung in der Region weiter voranzutreiben. Seit 1998 unterstützt enercity network bereits Programme, die jungen Leuten neue Impulse für die Zukunftsgestaltung geben und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen sollen. „Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass sich Jugendliche hundertprozentig einsetzen, wenn man ihnen klare und attraktive Ziele setzt“, so begründet Ulrich Klessmann von enercity network dieses Konzept, und auch Michael Feist, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Hannover AG, freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Schauspiel Hannover. Dort wird Marc Prätsch, der sonst Regie geführt hat, übrigens ab der Spielzeit 2010/11 die Leitung des jungen schauspiels übernehmen. Der Jugendtheater-Profi schätzt an den Akteuren besonders ihren „Anfängergeist“ und den Mut, sich auf Unbekanntes einzulassen. In der inszenierten Phantasiewelt von „Neverland“ wird erzählt, wie erträumte Lebensentwürfe auf die harte Realität des    Showgeschäfts prallen. In der Realität entdeckt vielleicht der eine oder andere Teilnehmer erst, wohin sein Weg im beruflichen Bereich führen könnte. Und das nicht nur in Bezug auf das künstlerische Metier, auch für die Arbeit hinter der Bühne, für Ton, Licht, Kostüme etc.. werden Jugendliche gesucht. Aber erst mal kommen die Proben: Ab dem 10. Mai trifft sich das junge Ensemble dafür hauptsächlich in den Ferien und an den Wochenenden. Da heißt es dann üben, üben, üben&#8230;<br />
<strong><br />
Swantje Friedrich</strong></p>
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		<title>am ballhof 1 wird gerockt</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 22:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[junges schauspielhannover]]></category>
		<category><![CDATA[2009-09]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Freunde Laszlo und Dario, die sich geschworen haben, keine Kompromisse einzugehen, zieht es ins Leben. Laszlo erlebt sein Coming-Out und sucht entschlossen seinen Weg als Sänger.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><em> </em></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2009/10/jsh-Band_700px1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5289" title="Es wird gerockt" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2009/10/jsh-Band_700px1.jpg" alt="Es wird gerockt" width="560" height="402" /></a><em>Nicolaas van Diepen,Tobias Otto,Roxana Rios,Awa Naghipour</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;">Die fleißig Stadtkind-Lesenden wissen, dass sich hinter dem Titel „Alle kriegen dick und werden Kinder“, dem neuen Stück der Zusammenarbeit des jungen schauspielhannovers mit enercity-network, nicht nur die Geschichte zweier Jugendlicher steckt, die sich mit großen Träumen in die Welt wagen, sondern auch eine besondere Paarung aus Schauspiel und Musik.</p>
<p style="text-align: left;">Die beiden Freunde Laszlo und Dario, die sich geschworen haben, keine Kompromisse einzugehen, zieht es ins Leben. Laszlo erlebt sein Coming-Out und sucht entschlossen seinen Weg als Sänger einer Band.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;">Zusammen mit der musikalischen Leitung von Sebastian Katzer und mit der Unterstützung des Gitarristen und Keyboarders der deutschsprachigen Band „Wir sind Helden“, Jean-Michel Tourette, gelang es Kristo Sagor, seiner neuen Inszenierung eine Band mit eigens für das Stück komponierten Songs an die Seite zu stellen. Die Texte stammen vom Autor und Regisseur, die Kompositionen von Sebastian Katzer und Jean-Michel Tourette.</p>
<p style="text-align: left;">Die Musik begleitet die gesamte Handlung auf einer eigenen Erzählebene: Sie spielt eine Hauptrolle und spiegelt die Entwicklung des jungen Laszlo auf seinem Weg zum Popstar wider. Das Stadtkind durfte bei einer der ersten intensiven Bandproben dabei sein und lauschen. In weißen Shirts mit drei schwarzen Streifen auf dem Rücken füllen sieben junge Männer die Bühne des Proberaums im Ballhof 1: zwei Keyboarder, ein Bassist, zwei Gitarristen, ein Schlagzeuger und ein Sänger.</p>
<p style="text-align: left;">Bei leichten Hüftbewegungen erklingen die Worte „Text Doppelpunkt“ im Sprechgesang, womit der bizarre aber mitreißende Text des Songs „Er ist das Opfer seines T-Shirts“ beginnt. Im Laufe des Liedes versammeln sich sechs junge Frauen und Männer um ein Mikrofon vor der Bühne und unterstützen die Band als Chor. Während die Sechs in sanften Bewegungen um das Mikrofon kreisen und miteinander flirten, wird Laszlo (Nikolaas van Diepen), der Sänger, ruhiger und beendet den Song mit einem leichten Flüstern des Wortes „Opfer“.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;">Jean-Michel Tourette schreibt der Band nach dieser Performance einen guten Groove und ein ziemlich lässiges Spiel zu, auch wenn er sich musikalisch noch etwas mehr Ruhe wünscht. Uns haben die jungen Schauspieler und Musiker überzeugt, der Text geht ins Ohr, etwas Mitwippen ist auch drin. Doch damit nicht genug: Ein zweiter Song wird bereits angestimmt. Diesmal in einem ganz anderen Setting: Laszlo sitzt am Bühnenrand, sein Mikrofon liegt neben ihm, nur eine Gitarre leitet sachte ein, bevor der Sänger sich mit ruhiger Stimme in den Zeilen der Ballade verliert.</p>
<p style="text-align: left;">Der Bassist und der Schlagzeuger sehen konzentriert in die Ferne, bis sie plötzlich einsetzen, die Gitarre lauter wird und Laszlo zum Mikrofon greift, um seinen Gesang zu verstärken. Die Bude bebt, eine Woge der Musik erfüllt den Raum. Kurz darauf verstummen Bass und Schlagzeug so abrupt, wie sie eingestiegen sind, der Gesang erklingt wieder ohne Mikrofon, in Begleitung der Gitarre, die solo übernimmt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;">Von diesem Auftritt ist Jean-Michel Tourette berührt, er beschreibt die Übergänge in der Ballade als „totales Spannungsding“ und lobt die „heavy Teile“, die super funktioniert haben. Auch wenn er sich hier wünscht, dass die Gitarre dem Gesang noch stärker folgt, fällt ihm dazu nur das Wort „Zucker“ ein.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;">„Er ist das Opfer seines T-Shirts“ ist als Performance auch das Ende des 2. Aktes und erklingt, nachdem Laszlo die junge Hotelangestellte Thea verführt hat. Im ersten Akt soll Laszlo die Ballade als Ständchen im Bett vortragen. Auf diese und drei weitere Weisen werden fünf verschiedene Songs in das Stück integriert.</p>
<p style="text-align: left;">So eindringlich die Klänge der Band sind, das Genre zu fassen erweist sich als ziemlich schwierig, da die Musik in erster Linie die Entwicklung der Figuren spiegeln soll und deswegen viele verschiedene Richtungen aufnimmt. Außerdem stellt Kristo Sagor sich vor, dass die Musik als gezielter Ausnahmezustand auftritt, der bei keiner Performance gleich sein darf, um auf subtile Art und Weise eine Mischung aus Vorbereitung und Moment entstehen zu lassen. Besonders in der Musik sollen die Jugendlichen, die als Schauspieler und Musiker agieren, sich selber mit ihren Talenten einbringen können und die Musik mitgestalten. Bei den Proben wird nicht nur gesanglich einiges ausprobiert, auch bei der Kleidung werden die verschiedensten Stile erprobt:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;">Die weißen Shirts mit den schwarzen Streifen entsprechen nicht zwangsläufig auch den Outfits der Bandmitglieder am 23. Oktober, dem Tag der Uraufführung. Dem Tag, an dem der Ballhof rockt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;"><strong>Text: Anne Quante, Foto: enercity network</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;">
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		<title>alle kriegen dick und werden kinder</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 22:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[junges schauspielhannover]]></category>
		<category><![CDATA[2009-08]]></category>

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		<description><![CDATA[30 jungen Nachwuchstalente proben derzeit für die Uraufführung am 23. Oktober 2009. Schon am zweiten Tag durfte das Stadtkind Mäuschen spielen und einen Blick auf die Bühne werfen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>ein besuch bei den proben</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Zur Zeit laufen am Ballhof 1 die Proben für eine neue Zusammenarbeit des jungen schauspielhannovers und enercity network auf Hochtouren. In den vergangenen Jahren hat dieses Duo bereits mit den Inszenierungen „Romeo und Julia“ und „HELDEN“ große Erfolge auf die Bretter dieser Welt gezaubert.<br />
Anfang Juni wurde nun wieder ein intensiver Auswahlworkshop veranstaltet, um aus 300 Bewerbern und Bewerberinnen 38 junge Menschen zwischen 14 und 20 Jahren für das neue Stück „Alle werden dick und kriegen Kinder“ von Kristo Sargo auszuwählen. 30 dieser jungen Leute werden als Schauspieler und Musiker auf der Bühne stehen, acht von ihnen hinter der Bühne, im Bereich Technik, Kostüm und Regie, aktiv sein.</p>
<p>Die 38 Theaterbegeisterten lernten sich inzwischen durch Workshops näher kennen und bekamen einen Einblick in die Theaterarbeit, die viel mehr ist, als „nur“ Schauspielerei. Ein Schreibworkshop brachte ihnen die Arbeit von Autoren näher, sie erfuhren mehr über die Tätigkeit der Bühnenbildnerin und der Kostümbildnerin. Für die Schauspielgruppe folgte eine intensive Auseinandersetzung mit dem Drehbuch: Nach dem ersten Lesen des Textes wurden verschiedene Lesarten ausprobiert, bevor Kristo Sargo sich den gnadenlosen Fragen seines Ensembles stellte. Erst nach dieser intensiven Einführungsphase wurde bei einem zweiten Vorspielen entschieden, wer welche Rolle besetzt. Drei bereits erfahrene Schauspieler des Schauspielhauses Hannover komplettieren das Ensemble.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-4458" title="&quot;Alle kriegen dick und werden Kinder&quot;-Ensemble" src="/wp-content/uploads/2009/08/Ensemble_Alle-kriegen-dick_net-300x151.jpg" alt="&quot;Alle kriegen dick und werden Kinder&quot;-Ensemble" width="300" height="151" />Seit dem 16. Juli proben die 30 jungen Nachwuchstalente nun zusammen mit dem Autor und Regisseur Kristo Sargo für die Uraufführung am 23. Oktober 2009. Schon am zweiten Tag durfte das Stadtkind Mäuschen spielen und einen Blick auf die Bühne werfen, während die Proben liefen.<br />
In den ersten Reihen sitzen der Regisseur, an einem kleinen Tisch, in das Drehbuch vertieft, neben ihm, eifrig Anmerkungen schreibend, die Assistentin und einige Akteure, die gerade nicht spielen. Wir schleichen uns in die oberen Reihen und sehen gespannt zu, was auf der Bühne vor sich geht: Dort sitzen sich Roxana Rios (Thea) und Nikolas van Diepen (Laszlo) gegenüber, in einen Dialog verstrickt. Der währt nicht lange, weil Kristo Sargo eingreift und zahlreiche Kleinigkeiten anmerkt, die im nächsten Durchlauf von den jungen Schauspielern aufgegriffen und umgesetzt werden sollen. Wieder und wieder proben die jungen Schauspieler kurze Szenen. Da muss das „auch“ stärker betont werden und dort soll das Knie atmen (eine leichte auf und ab Bewegung der Beine). Dann stimmt das Timing noch nicht und die Pause wird um 0,7 Sekunden verlängert. Das klingt nach Arbeit, und es ist Arbeit. Die jungen Darsteller sind dabei höchst konzentriert, versuchen die Vorstellungen des Regisseurs detailgetreu zu erfüllen, bis jede Körperbewegung, jede Pausenlänge und Betonung sitzt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Als Autor und Regisseur hat Kristo Sargo eine genaue Vorstellung von dem, was während des Spielens in den Köpfen der Nachwuchskünstler stattfinden soll. Eine Rolle ist mehr als auswendig gelernter Text, sie muss gelebt, gefühlt werden. So spart er nicht mit konstruktiver Kritik. Jede Anweisung wird mit lebensnahen Beschreibungen, mit Gestik und Mimik illustriert, bis das Gefühl, das in einem Satz stecken soll, den Raum füllt und für die jungen Künstler beinahe greifbar ist. Dabei sind allerdings auch die Ideen der jungen Schauspieltalente gefragt. Jede Probe steht unter dem Motto „Ich. Jetzt. Hier.“, und so gilt für jeden Akteur, dass er Impulsen folgen soll und darf. Sie werden aufgegriffen und weiterentwickelt.</p>
<p>So viel Begeisterung bei der Probenarbeit lässt vermuten, dass der Berufswunsch Schauspieler/in bei den meisten ganz oben auf der Liste steht. Und für den einen oder anderen ist eine Karriere am Theater tatsächlich das große Ziel. Sie nutzen die Möglichkeit als „Extrempraktikum“ und Sprungbrett in die Theaterwelt. Für alle ist es auf jeden Fall eine lohnende Möglichkeit, sich selbst auszuprobieren. Große Anstrengungen und viel Zeit investieren sie in das junge schauspielhannover: Die Proben liegen hauptsächlich in den Sommer- und Herbstferien; von morgens bis abends widmen sich die jungen Darsteller dann dem Theater.</p>
<p>Noch weitere 70 Probentage liegen vor den engagierten Jungschauspielern, 70 Tage bis zur Premiere. Dann werden sie den Zuschauern eine außergewöhnliche Mischung aus Musik und Theater präsentieren, denn in diesem Jahr spielt auch die Musik eine Hauptrolle. Aus der Inszenierung wird eine eigene Band hervorgehen, die eigens für die Aufführung komponierte Songs darbietet.</p>
<p>Zuletzt soll noch geklärt werden, was sich eigentlich hinter diesem ominösen Titel „Alle kriegen dick und werden Kinder“ verbirgt: Zwei Freunde, Laszlo und Dario, ziehen aus der Provinz in die Stadt, bepackt mit den Träumen, Sänger einer Band und Schriftsteller zu werden. Sie sind auf dem Weg der Selbstfindung. Und dabei bekommen sie „dick was ab“ und müssen vorsichtig sein, bei all dem Kinder zu bleiben.<strong></strong></p>
<p><strong>Anne Quante, Foto: Christine Meier</strong></p>
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		</item>
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		<title>romeo und julia haben ernst gemacht</title>
		<link>http://www.stadtkind-hannover.de/2009/07/romeo-und-julia-haben-ernst-gemacht/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 22:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[junges schauspielhannover]]></category>
		<category><![CDATA[2009-07]]></category>

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		<description><![CDATA[Das jugendliche Ensemble, das 2007 gemeinsam von enercity network und dem jungen schauspielhannover ausgewählt wurde, ist flügge geworden...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>eine erfolgsgeschichte</strong></p>
<p>Vorstellung um Vorstellung floss das Gift, stach der Dolch. Es raffte die beiden dahin. Und doch standen sie immer wieder auf, waren zu Beginn der nächsten Vorstellung quicklebendig. 50 Mal sind sie von den Toten auferstanden. Dieser Wahnsinn hat nun ein Ende. Diese Julia und dieser Romeo sind nun fort. Mit der 51. Vorstellung sollte es ein Ende haben.</p>
<p>„Romeo und Julia“ war das Eröffnungsstück des jungen schauspielhannover in Kooperation mit enercity network. In zwei Jahren konnten die jungen Schauspieler 11.000 Besucher in den Ballhof eins locken. Nicht nur in Hannover kam das Stück gut an. Alles begann mit einem Casting mit mehr als 400 Bewerbern. Dann folgten monatelange Proben, in denen den Nachwuchsschauspielern über Improvisationen gezeigt wurde, wie sie die Figuren und ihre Emotionen und Beziehungen darstellen können, es wurden Choreographien einstudiert sowie verschiedene Elemente des Bühnenkampfes (Fechten, Körperkämpfe usw.) kennen gelernt. Weitere sieben Jugendliche waren off stage für Ton, Bühnenbild, Maske, Licht und Musik zuständig. Eine harte, aber erfüllende Zeit – und vor allem ein erfolgreiches Ergebnis: Am 21. September 2007 fand die Premierennacht im Ballhof eins statt. Publikum und Kritiker waren begeistert und feierten das junge Ensemble.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="/wp-content/uploads/2009/09/Romeo-und-Julia.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4800" title="Die junge Crew" src="/wp-content/uploads/2009/09/Romeo-und-Julia.jpg" alt="Die junge Crew" width="560" height="755" /></a></p>
<p>Auch für den Regisseur war die Arbeit mit den Jugendlichen eine außergewöhnliche Erfahrung. „Während unserer Probenzeit hat sich das Ensemble in eine Gang verwandelt. Diese Gang hat ihre gesamte Freizeit geopfert, hat mit großer Begeisterung und Leidenschaft sich mit mir und meinem Team an dem Stück abgearbeitet, und hat dieser wunderschönen Liebesgeschichte erfrischend neues Leben eingehaucht. Ich schaue ihnen beim Spielen zu und kann es mal wieder nicht fassen. Dass es so etwas Tolles gibt”, schreibt Marc Prätsch im Programmheft.</p>
<p>Die Erstaufführung war zugleich auch die Eröffnung des jungen schauspielhannover, der neuen Theatersparte am schauspielhannover, die heute als feste Einrichtung Theater für, aber auch mit jungen Menschen bietet. Warum ausgerechnet dieses Stück für die Jugendlichen ausgewählt wurde, erklärt Michael G. Feist, der Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Hannover AG: „Romeo und Julia – ist ganz sicher eine der ergreifendsten Liebesgeschichten der Welt. Und obwohl Shakespeare dieses Liebesdrama vor mehr als 400 Jahren geschrieben hat, ist es noch heute zeitlos und immer wieder modern. Denn das Stück beschreibt nicht nur das Wesen der Liebe, sondern auch zugespitzt den schwierigen Weg junger Menschen in die manchmal konfliktreiche Welt der Erwachsenen.”</p>
<p>Die Inszenierung von Marc Prätsch konnte auch außerhalb von Hannover Erfolge verbuchen. Romeo und Julia lief mehrmals auf dem ZDF Theaterkanal und auf 3sat, gewann einen Preis beim Schüler- und Jugendtheaterwettbewerb „Liebe macht tot(d)“ und wurde zum Theatertreffen in Berlin und Linz eingeladen.</p>
<p>Wie heißt es so schön, man soll gehen, wenn&#8217;s am schönsten ist. Das jugendliche Ensemble, das 2007 gemeinsam von enercity network und dem jungen schauspielhannover ausgewählt wurde, ist flügge geworden. Mit ihren gewonnenen Erfahrungen können sie nun in neue Projekte starten. Sie müssen Platz machen für die Nachfolger.</p>
<p>Weiterhin zu sehen ist „HELDEN! Die Odyssee mit Jugendlichen aus Hannover“ unter der Regie von Marco Štorman, das seit 2008 läuft. Und bald hat auch die neue Crew ausgeprobt und darf dann mit „Alle kriegen dick und werden Kinder“ auf die Bühne. Die Inszenierung von Kristo Šagor ist die dritte Kooperation des jungen schauspielhannover und enercity network, der Jugendplattform der Stadtwerke Hannover. Am 23. Oktober 2009 wird „Alle kriegen dick und werden Kinder“ in einer Uraufführung im Ballhof eins Premiere haben.</p>
<p>Stadtkinder sagen: Ade Romeo, au revoir Julia! Willkommen Laszlo!</p>
<p><strong>Melanie Petersen</strong></p>
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		<title>Helden! Die Odyssee</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 14:53:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Violka</dc:creator>
				<category><![CDATA[junges schauspielhannover]]></category>
		<category><![CDATA[2008-08]]></category>

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		<description><![CDATA[Helden! Die Odyssee Der Maschsee glänzt in der angenehmen Abendsonne, es weht ein laues Lüftchen, ein Schwan paddelt entspannt vor sich hin und zieht seine Bahnen. Plötzlich stürzen sich vier junge Männer auf das arme Tier, erklimmen seinen Rücken. Nein, diese Vier sind keine Tierquäler. Im Gegenteil, sie sind Helden! Ja, Helden! Genauer gesagt sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Helden! Die Odyssee </strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der Maschsee glänzt in der angenehmen Abendsonne, es weht ein laues Lüftchen, ein Schwan paddelt entspannt vor sich hin und zieht seine Bahnen. Plötzlich stürzen sich vier junge Männer auf das arme Tier, erklimmen seinen Rücken. Nein, diese Vier sind keine Tierquäler. Im Gegenteil, sie sind Helden! Ja, Helden! Genauer gesagt sind sie der große König Odysseus von Ithaka. Gleich vier Hauptdarsteller spielen den König Odysseus im Stück „Helden! Die Odyssee“, eine völlig neue Version Homers großer Versdichtung über die Irrfahrten des Odysseus. Das neue Theaterstück mit Jugendlichen aus Hannover, eine Kooperation zwischen enecity network und dem jungen schauspielhannover, verwirklicht so manche ausgefallene Phantasie.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">„Helden! Die Odyssee“ ist nach „Romeo und Julia“ das 2. Projekt in Kooperation des jungen schauspielhannover und enercity network. In einem einwöchigen Workshop Mitte April wurden 19 Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren aus insgesamt 300 Teilnehmern ausgewählt, um den Homerschen Epos im Ballhof zwei auf die Bühne zu bringen. Der Klassiker wird mit Humor auf die Lebenswirklichkeiten der Jugendlichen projiziert und nicht bloß kopiert. So führen die Irrfahrten des Odysseus durch den „Großstadtdschungel“ Hannovers und nicht über die Weltmeere. Viele bekannte Orte, wie beispielsweise der Schützenplatz und städtische Dönerbuden, sind Schauplätze in dem Stück. Zeus ist eine Frau und die Helden reisen nicht mehr mit dem Schiff sondern mit Bus und Bahn. „Es soll eine Irrfahrt durch die Zivilisation werden“, so Regisseur Marco Stormann. Der ist übrigens sehr gespannt, was sich aus den Improvisationen mit den Laienschauspielern noch so alles ergeben wird. Seine anfänglichen Bedenken über das Arbeiten mit Jugendlichen sind inzwischen in Begeisterung umgeschlagen. Die Arbeit mit den Laiendarstellern findet er faszinierend, weil man unmittelbar die Erfolge und Fortschritte mitbekommt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Dass das Ensemble sich schon jetzt zu einem produktiven Team entwickelt hat und dass die Jugendlichen voll und ganz in ihren Rollen aufgehen, ist deutlich spürbar. Das Ensemble probt seit Ende April einmal wöchentlich und jeweils komplett an den Wochenenden. Man verlangt den jungen Schauspielern also einiges ab. Engagement und Disziplin sind gefragt und gefordert. Dafür bekommen die Jugendlichen professionelle Kostüm- und Maskenbildner zur Seite gestellt und erhalten Stimm- und Sprechbildung. Insgesamt geht es immer auch um die Förderung der individuellen Fähigkeiten. Professionalität wird dabei groß geschrieben. Ulrich Klessmann, Referent für Sponsoring der Stadtwerke, betont, dass es sich zwar um Laienschauspieler handelt, dass es aber um eine professionelle Produktion gehe und nicht um ein pädagogisches Projekt. „Wir versuchen, Leistung mit Vergnügen zu verbinden&#8221;, so Klessmann. Dass das funktioniert, merkt man dem Ensemble an. Es herrscht eine ausgelassene Stimmung. Alle sind motiviert und vor allem gespannt, wohin die Irrfahrten des Odysseus sie noch führen werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Marleen Gaida</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">„Helden“ hat am 19. September im Ballhof zwei Premiere.</p>
]]></content:encoded>
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