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	<title>STADTKIND - hannovermagazin &#187; theater extra</title>
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		<title>mots – moderner tanz in schulen</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 22:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[theater extra]]></category>
		<category><![CDATA[2009-08]]></category>

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		<description><![CDATA[Trotz leichter anfänglicher Skepsis und Unsicherheit der Schüler und Lehrer ist MOTS mittlerweile ein großer Erfolg und begeistert vor allem die daran teilnehmenden Kinder.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hannovers Schüler tauchen ein in die Welt des Tanztheaters</strong></p>
<p>Die Anti-Hobby Generation. Viele Kinder beschäftigen sich heutzutage lieber mit dem Fernseher, als zusammen mit anderen etwas zu unternehmen. Statt Bewegung ist Couch-Surfing angesagt und anstelle von sozialen Kontakten macht sich Langeweile breit. Was jedoch, wenn diese jungen Menschen einfach gefordert und auch gefördert werden möchten und nur auf die richtige Unterstützung warten?</p>
<p>Dieser Aufgabe hat sich die Compagnie Fredeweß angenommen und bereits im vergangenen Jahr die Initiative MOTS – Moderner Tanz in Schulen ins Leben gerufen. Insgesamt drei Jahre lang begleitet das Projekt mit professionellen Tänzern und Choreographen dabei fünf Schulklassen und macht sie mit Modernem Tanz vertraut. Trotz leichter anfänglicher Skepsis und Unsicherheit der Schüler und Lehrer ist MOTS mittlerweile ein großer Erfolg und begeistert vor allem die daran teilnehmenden Kinder. Dabei geht es nicht allein um den Modernen Tanz, die Kinder lernen ihre eigene Bewegungsfähigkeit kennen, und ihre musikalischen und sozialen Kompetenzen werden geschult.<br />
Von klassischer Musik bis hin zu HipHop sind der kreativen Bewegungsgestaltung dabei keine Grenzen gesetzt, das wichtigste ist, dass die Kinder trotz geforderter Disziplin den Spaß an Bewegungen entdecken.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-4485" title="Haben sicher nichts zu meckern: die MOTS-Kinder" src="/wp-content/uploads/2009/08/mots_net-300x240.jpg" alt="Haben sicher nichts zu meckern: die MOTS-Kinder" width="300" height="240" />Um dieses Potential und die Freude zu fördern, startet die Initiative in diesem Monat mit ihrem neuen Projekt „Merkur tanzt!“ durch. Hierbei nehmen erstmals 70 Schüler und Schülerinnen einer Grundschule und zweier Förderschulen aus Hannover gemeinsam am Tanzunterricht teil.</p>
<p>Die Kinder lernen unter professioneller Anleitung spielerisch das Stück „Die Abenteuer des Merkur“ von Eric Saties kennen und werden dabei behutsam sowohl an die klassische Musik als auch an die tänzerischen Standards herangeführt.</p>
<p>Tanzen bedeutet zum einen vor allem Bewegung, gleichzeitig soll jedoch ein Erlebnis geschaffen werden. Ein Erlebnis des gemeinsamen Lernens, das weitab und unabhängig von Alter und Lernniveau steht und hinweg über sämtliche Unterschiede den Kindern ihre Gemeinsamkeiten aufzeigt.</p>
<p>MOTS soll den Schülern eine Chance bieten, Wertschätzung und gegenseitige Akzeptanz zu erfahren, anstelle eines Gefühls der Benachteiligung und Intoleranz, welches besonders Förderkindern oftmals entgegengebracht wird. Verantwortung statt Vorurteilen und Hilfsbereitschaft statt Konkurrenz werden den Kindern während und besonders auch durch das gemeinsame Tanzen vermittelt. Jedoch werden nicht nur soziale Kompetenzen innerhalb der Gruppe ausgebaut, die Initiatoren sehen es als ihre Aufgabe, den individuellen Ansprüchen jedes Kindes gerecht zu werden und sowohl schwächere Schüler zu fördern als auch stärkere Schüler zu fordern.</p>
<p>Das Projekt „Merkur tanzt!“ ist in zwei Etappen aufgebaut, die insgesamt ein Schulhalbjahr dauern. In dieser Zeit können die Kinder mit ihren Bewegungen experimentieren, miteinander lernen und Erfolgserlebnisse teilen. Die erste Etappe von „Merkur tanzt!“ beginnt diesen Monat mit einer Aufführung der Compagnie Fredeweß. Und ähnlich wie ein Kind, das zum ersten Mal einen Zaubertrick sieht, wird auch diese Darbietung von Tanzkunst die Kinder faszinieren und zum Mitmachen motivieren. Wenig später, zum Ende des Schulhalbjahres im kommenden Januar, werden es die Kinder selber sein, die ihre Bewegungen, ihre Emotionen und ihr Können auf der Bühne darstellen, um ihr eigenes Publikum zu begeistern.</p>
<p>Ziel und Motivation der Initiative MOTS als auch des Projekts „Merkur tanzt!“ ist es, die Programme für Tanz und Bewegung nicht nur kurzzeitig an Schulen anzubieten, sondern dauerhaft und nachhaltig als festen Bestandteil in den Schulalltag einzubinden, um die Integration unter Kindern zu fördern und ihnen einen Zugang zu Tanz und Musik zu verschaffen.</p>
<p><strong>Pia Pinkawa</strong></p>
<p><strong>Mehr Infos:www.compagnie-fredewess.de</strong></p>
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		<title>tanztheater international</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 22:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[theater extra]]></category>
		<category><![CDATA[2009-08]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 3. bis 12. September bereichert das TANZtheater INTERNATIONAL zum 24. Mal die niedersächsische Hauptstadt um ein kulturelles Highlight.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das TANZtheater INTERNATIONAL bereichert vom 3. bis 12. September zum 24. Mal die niedersächsische Hauptstadt um ein kulturelles Highlight. Zu verdanken ist das nicht zuletzt der Festival-Leiterin Christiane Winter, die seit 1985 um dieses schöne Festival immer wieder auch sehr gekämpft hat. Inzwischen gilt das TANZtheater INTERNATIONAL in ganz Deutschland und darüber hinaus als feste Größe. Das ist Werbung für Hannover. Für dieses Engagement hat sich auch der Freundeskreis Hannover im letzten Jahr bedankt. Christiane Winter wurde für ihre erfolgreiche Arbeit mit dem Stadtkulturpreis ausgezeichnet.</p>
<p>Auch dieses Jahr gibt es wieder renommierte internationale Kompanien für zeitgenössischen Tanz zu sehen – ein hochkarätiges Programm für Bürger und Touristen. Im Rahmen des von der Kulturstiftung des Bundes geförderten Projektes „Canaries in the Coal Mine: Blickpunkt Belgien“ werden hauptsächlich Produktionen aus dem Nachbarland vorgestellt. Warum Belgien? Das Land ist zwar flächenmäßig sehr klein, doch es vereint mit drei Landessprachen die verschiedensten Gegensätze und kann durchaus als das „Mekka“ der internationalen Tanzszene bezeichnet werden.<br />
Hier entstanden Anfang der 80er Jahre bahnbrechende Produktionen für den zeitgenössischen Tanz, die die lebendige freie Tanzszene des Landes nachhaltig beeinflusst haben. Christiane Winter selbst ist von den belgischen Produktionen begeistert. Seit Anbeginn des Festivals war Belgien kontinuierlich vertreten: „Rückblickend kann ich sagen, dass für mein Verständnis von Tanz, für eine neue Sicht auf Tanz und Theater überhaupt, vor allem belgische Produktionen wegweisend waren. Manche haben sich regelrecht eingebrannt in meinen Körper.“</p>
<p>Aus diesem Grund hat sich Winter dazu entschieden, eine ganze Festival-Ausgabe dem multikulturellen Nachbarland zu widmen. Zusätzlich zu den zehn abwechslungsreichen Abendveranstaltungen findet am ersten Festival-Sonntag (6. September) um 16:30 Uhr eine öffentliche Podiumsdiskussion in der Galerie Herrenhausen (Glasfoyer) statt: ExpertInnen aus Belgien und Deutschland (Guy Gypens, Dries Moreels und Madeline Ritter) diskutieren über Rahmenbedingungen für den Tanz sowie über Förderstrukturen und Bedingungen für das künstlerische Schaffen im zeitgenössischen Tanz. Die Moderation übernimmt Franz Anton Cramer. Weniger ernst, dafür aber umso atemberaubender sind die abendfüllenden Shows auf Hannovers Bühnen, jeweils um 20 Uhr:</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-4519" title="Rennen" src="/wp-content/uploads/2009/08/Rennen_net-300x249.jpg" alt="Rennen" width="300" height="249" />Den Auftakt bildet am 3. und 4. September die dynamische Produktion von Ives Thuwis und Gregory Caers von der Kopergietery (Kupfergießerei) in Gent. In dem energiegeladenen Stück „Rennen“ wortwörtlich 21 junge Männer zwischen acht und 31 Jahren um ihr Leben. Der Rausch der Gefühle und die Erschöpfung, die auf der Bühne der Orangerie Herrenhausen deutlich zu spüren sein wird, können als Metapher für das (Männer-)Leben verstanden werden. Die Arbeit thematisiert auf ironische und physische Weise das Konkurrenzverhalten unter Männern sowie das Erwachsenwerden.</p>
<p>Mit „Accords“ zeigt die Kompanie ZOO unter der Leitung des Schweizers Thomas Hauert eine feinsinnige Hommage an die Tanzimprovisation in einer Gruppe. Hauerts jüngstes Gruppenstück bezeugt seine intensive Suche nach tänzerischen Regeln in der Musik – und manchmal auch in der Stille. Das Klang- und Bewegungsfeuerwerk gastiert am Samstag (5. September) in der Hochschule für Musik und Theater.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-4518" title="Porcelain Project" src="/wp-content/uploads/2009/08/Porcelain-Project_net-300x249.jpg" alt="Porcelain Project" width="300" height="249" /> Am Sonntag (6. September) beweist „The Porcelain Project“ der renommierten Needcompany aus Brüssel, dass Porzellan mit Ballett vergleichbar ist. Das zugleich bewegliche und zerbrechliche Bühnenbild in der Orangerie Herrenhausen, von Lot Lemm entworfen, symbolisiert die märchenhafte Stimmung, in der Grace Ellen Barkey ihr Stück angelegt hat.</p>
<p>Der einzige deutsche Beitrag in diesem Jahr ist am Montag (7. September) zu bewundern: Logobi 02. Im Ballhof Zwei zeigen die Regisseurin Monika Gintersdorfer und der bildende Künstler Knut Klaßen eine tänzerisch-erzählerische Auseinandersetzung mit europäischen und afrikanischen Tanztraditionen, die sowohl die Herkunft als auch Inhalt und Methode des Tanzes thematisiert.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-4520" title="Venizke" src="/wp-content/uploads/2009/08/Venizke_net-300x249.jpg" alt="Venizke" width="300" height="249" /> Die erste gemeinsame Arbeit von Ben Benaouisse und Lies Pauwels – „Venizke“ – ist am Dienstag (8. September) im Ballhof Eins zu sehen. Die TänzerInnen und SchauspielerInnen thematisieren darin das Empfinden von Darstellern auf der Bühne und erzählen über die Abgründe der Seele.</p>
<p>Gespannt darf man auf „Origine“ sein, das an gleich zwei Abenden (9. und 10. September) in der Orangerie Herrenhausen aufgeführt wird. Der Regisseur und Glaubensforscher Sidi Larbi Cherkaoui zählt zu den jungen Talenten, zu den Shootingstars der belgischen Szene. Sein jüngstes Tanzstück entführt in eine Welt, in der isländische Feen, japanische Roboter, amerikanischer Überdruss und die afrikanische Mutter Erde sich begegnen. Gekonnt vereint er die verschiedensten Kulturen auf der Bühne.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-4517" title="Lobster Shop" src="/wp-content/uploads/2009/08/Lobster-Shop_net-300x249.jpg" alt="Lobster Shop" width="300" height="249" /> Am Freitag (11. September) begrüßt das Schauspielhaus die Stammgäste des TANZtheater INTERNATIONAL: Jan Lauwers und seine renommierte Needcompany. Das groteske Stück „The Lobster Shop“ erzählt mit viel Tanz, Musik und Schauspiel eine schillernde Geschichte über eine Welt auf dem Siedepunkt. Lauwers Geschichten leben von seinen philosophischen Reflexionen sowie davon, dass er aus der menschlichen Tragödie Ideen für oftmals humorvolle Musicals schöpft.</p>
<p>Den Abschluss des Festivals bildet am 12. September das sprechende Stück „Opening Night“, das Erstlingswerk der Compagnie Les SlovaKs Dance Collective aus Belgien/Slowakei. In der Hochschule für Musik und Theater lassen fünf Tänzer das Publikum an ihrer Liebe zur Slowakei und ihrem getanzten Humor teilhaben. Zu Eröffnung des Abends gleitet der Geiger Simon Thierrée schwerelos zwischen östlicher Volksmusik und klassischen Halbtönen.</p>
<p>Und wenn der letzte Akt getanzt ist, heißt es gespannt warten auf das nächste Jahr. Denn dann wird das TANZtheater INTERNATIONAL sein 25-jähriges Jubiläum feiern.</p>
<p><strong>Gulaim Ahangri</strong></p>
<p><strong><br />
Fotos:</strong><br />
<em><strong> Rennen: Jonah Samyn<br />
Venizke: Phile Deprez<br />
Lobster Shop: Eveline Vanassche<br />
Porcelain Project: Miel Verhasselt</strong></em></p>
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