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	<title>STADTKIND - hannovermagazin &#187; varieté extra</title>
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		<title>base &#8211; die neue show im gop</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 14:52:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolke</dc:creator>
				<category><![CDATA[varieté extra]]></category>
		<category><![CDATA[2011-04]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit der Premiere am 1. März sorgt „Base“ für ein volles Haus. Der moderne Mix aus klassischen Varietékünsten wie man sie aus dem GOP kennt, Einflüssen der Jugendkultur, wunderschönem Gesang und Oper, kommt beim Publikum bestens an. Als „eine Mischung aus College-Musical und Frühlingserwachen“ bezeichnet Markus Pabst das Programm.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8230;und ein spannendes konzept:</strong></p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/20-53_April_SK_2011-2_723.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11363" title="20-53_April_SK_2011-2_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/20-53_April_SK_2011-2_723-300x290.jpg" alt="" width="300" height="290" /></a>Berlin, ein Hinterhof in Kreuzberg. Hier beginnt die Geschichte von „Base Berlin“ und damit auch die Geschichte von „Base“, der aktuellen Show im GOP Varieté-Theater. In einem Loft am Paul-Lincke-Ufer gründen der Kultregisseur unter den Varieté-Machern und zwei weltberühmte Artisten gemeinsam eine Art Kaderschmiede. Auf rund 200 Quadratmetern schaffen Markus Pabst und die Caesar Twins, Pierre und Pablo Caesar, im Jahr 2008 mit Base Berlin einen Künstler-Pool – insbesondere zur Förderung junger Ausnahmeartisten, talentierten Newcomern also, die gerade erst von der Schule kommen, die Artistenausbildung beendet haben, und dennoch lange nicht fertig sind. Base Berlin versteht sich als Netzwerk, das Künstler und Kreative verschiedenster Genres zusammenführt und ihnen Möglichkeiten bietet, sich zu entfalten und auszuprobieren. Mit acht jungen Artisten fing es an. Weltweit verstreut wurden sie entdeckt und für das Projekt nach Berlin geholt. Inzwischen läuft es auch andersherum: Künstler entdecken die Base für sich und klopfen schon mal an. Der „Berlin-Stil“ hat sich herumgesprochen, denn die Szene ist vergleichsweise klein – und wurde durch Base Berlin verändert. Das Ganze ist zur Marke geworden, die für Innovatives steht. So sehr das für den Erfolg der Base spricht, sieht Pabst die Sache auch kritisch: „Wir wollen kein Massenprojekt werden“, betont er. Am bewährten Konzept hält man daher fest.</p>
<p>Über den Zeitraum von einem Jahr arbeiten nationale und internationale Talente mit Pabst und den Caesar-Brüdern zusammen, leben teils unter einem Dach. Eine Zeit, in der ganz besondere Ensembles und Darbietungen entstehen – und am Ende auch eine komplette Show: In der Spielzeit 2009/2010 begeisterte „Made in Germany“ das Publikum im GOP. An diesen Erfolg möchte „Base“ nun anknüpfen. Das zweite abendfüllende Programm aus der gleichnamigen Talentschmiede läuft noch bis zum 1. Mai im Georgspalast Hannover. Beide Shows beruhen auf einer wohl einzigartigen Kooperation zwischen Base Berlin und der GOP Entertainment-Group: Als Partner vermittelt die Base dem GOP sozusagen seine Künstler und erhält dafür eine Vermittlungsgebühr, mit der die Räumlichkeiten finanziert werden können. Die Nachwuchsartisten wiederum bekommen mit einer eigenen Show, die gemeinsam im Loft erarbeitet wird, Engagements in den fünf Häusern des GOP, heißt: garantierte Spielpläne, Spielpraxis und Gagen. Eine einmalige Chance, dessen sind sich die jungen Talente bewusst. Als absoluter Newcomer in der ersten Varieté-Liga spielen zu dürfen, obwohl man keine Erfahrung hat, diese Möglichkeit erhält sonst wohl niemand. Vielmehr sieht der Normalfall so aus: 60 Prozent der ausgebildeten Künstler haben ihren Beruf gewechselt, sind vergeblich auf Arbeitssuche oder haben zwar ein Engagement, aber konnten sich nicht verwirklichen und das machen, was sie gern machen würden. An Artistenschulen mangelt es nicht. Doch kaum ist die Ausbildung beendet, stehen die Künstler alleine da. Bei der Base Berlin läuft das anders ab. Hier soll sich jeder neu erfinden und weiterentwickeln dürfen – und diese Entwicklung auch zeigen können. Die Engagements beim GOP geben den Künstlern dafür die notwendige Sicherheit.</p>
<p>Derzeit gehen 16 Leute am Paul-Lincke-Ufer 41 aus und ein, wann immer sie trainieren möchten. Hinzu kommen feste Probenzeiten. Jeder hat seinen eigenen Schlüssel. Doch die Base Berlin öffnet ihnen auch Türen, für die es sonst keinen Schlüssel gibt. Dabei ist sie weder Künstleragentur, noch Schule, noch Produktionsfirma. Verträge mit Artisten gibt es hier nicht. Vertrauen ist die Basis. Das gilt für alle Beteiligten – auch für das GOP. Und Vertrauen erfordert <a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/20-53_April_SK_2011_7211.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11365" title="20-53_April_SK_2011_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/20-53_April_SK_2011_7211-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>bekanntlich Mut. „Wenn es diesen Mut nicht gäbe, wäre Varieté nicht spannend“, sagt Werner Buss. Die erste größere Zusammenarbeit zwischen Markus Pabst und Werner Buss gab es bereits vor acht Jahren. Damals war Buss noch Direktor des Hauses in Hannover. Heute konzentriert er sich ausschließlich auf seine Arbeit als künstlerischer Leiter der GOP Entertainment-Group. Als Chef der Künstleragentur GOP showconcept ist er Kopf des GOP Castingteams und ständig auf der Suche nach den besten Künstlern und außergewöhnlichen Darbietungen – deutschland-, europa- und weltweit. Eine Suche, die ihn mit Pabst verbindet, genau wie die Leidenschaft fürs Varieté, die Leidenschaft, Menschen zu begeistern. In seiner Anfangszeit beim Varieté fand Buss die klassische Art und Weise Varieté zu machen, gar nicht sonderlich verkehrt. Ein Zauberer moderiert und sagt Beiträge an, zwischendurch gibt es ein paar Acts. Das war vor 17, 18 Jahren – und ganz schön, aber eben nicht besonders innovativ. Auf seinen unzähligen Reisen hat er dann viel Neues entdeckt, Dinge, die ihn fasziniert und unglaublich begeistert haben. Allerdings gab es zu dieser Zeit (und mitunter auch bis heute) nur wenige deutsche Regisseure, die mit ihrer Arbeit seinen Ansprüchen entsprachen. Ende der 90er gab es das erste nonverbale Programm, und schon damals konnte Werner Buss feststellen: „Das Publikum lechzt danach, dass klassische Muster durchbrochen werden.“ In Markus Pabst fand er einen Gleichgesinnten, der wie er neue Formen von Ausdruck sucht, sich mit ungewöhnlichen Formaten auseinandersetzt und die künstlerische Qualität in den Vordergrund stellt.</p>
<p>Pabst war der Erste, der in Deutschland BMX-Räder und Breakdancer auf die Varieté-Bühne brachte. Gewöhnliches interessiert ihn nicht. Doch Gewöhnliches ist auch Gewohntes und kann durchaus Liebgewonnenes sein. Birgt es nicht auch ein Risiko, sich von alten Mustern wegzubewegen? „Die Alten von heute sind die, die bei den Rolling Stones die Stühle durch die Gegend geschmissen haben“, so Pabst. Ein Argument, das überzeugt und sich mit Werner Buss&#8217; Denkweise deckt. Eben weil beide das gleiche wollen, funktioniert die Zusammenarbeit so gut und macht das fast blinde Vertrauen möglich.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/20-53_April_SK_2011-3_721.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11366" title="20-53_April_SK_2011-3_72" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2011/05/20-53_April_SK_2011-3_721-300x298.jpg" alt="" width="300" height="298" /></a>12 Produktionen und 36 Shows laufen allein in diesem Jahr in den Häusern des GOP. Und nichts davon ist miteinander vergleichbar. Bereits bis ins Jahr 2014 stehen die Programme fest. Auch die nächste Show von Base Berlin ist natürlich fest eingeplant, obwohl noch gar nichts steht – zumindest nicht mehr als ein Platzhalter in Werner Buss&#8217; Terminkalender. Es ist also eine Art Blankoscheck, den er der Base Berlin ausstellt – kein geringes Risiko, lebt das GOP doch davon, wie viele Zuschauer letztlich kommen.</p>
<p>Bislang gab der Erfolg ihnen Recht. Und auch diesmal wird das wahrscheinlich nicht anders sein. Seit der Premiere am 1. März sorgt „Base“ für ein volles Haus. Der moderne Mix aus klassischen Varietékünsten wie man sie aus dem GOP kennt, Einflüssen der Jugendkultur, wunderschönem Gesang und Oper, kommt beim Publikum bestens an. Als „eine Mischung aus College-Musical und Frühlingserwachen“ bezeichnet Markus Pabst das Programm. Ist er es eigentlich gewohnt, selbst auf dem Regie-Stuhl zu sitzen, überließ er für „Base“ Pierre Caesar den Posten und steht ihm als Co-Regisseur zur Seite. Aus athletischer Sicht ein kluger Schachzug: Als einer der vielseitigsten Artisten der Welt, weiß Caesar genau, was geht und was nicht. Im Gegensatz zu Pabst, der von der Statur her als klassischer Untermann durchgehen könnte, kann ihm also keiner der Künstler erzählen, dass irgendetwas nicht möglich sei. Eigene Meinungen und Ideen waren trotzdem ausdrücklich erwünscht. Das erforderte auch von den Künstlern Mut: Mut, etwas Neues auszuprobieren, und Mut, auch mal ganz klar „Nein“ zu sagen. Denn die internationalen Newcomer und „jungen Wilden“ aus Berlin bewahren sich ihren ganz eigenen Stil und lassen sich eben nicht verbiegen – es sei denn, Kontorsion ist gefragt.</p>
<p><strong>Manuela Sender</strong></p>
<p>In Hannover ist die Show noch bis zum 1. Mai zu erleben.</p>
<p>Showzeiten: Di-Do 20 Uhr, Fr+Sa 18:30+21:30 Uhr, So 14:30+17:30 Uhr,</p>
<p>am 27.04. zusätzlich um 16 Uhr, Eintritt 15-36 Euro.</p>
<p>Mit dabei sind: Bertan Canbeldek (Jonglage, Komik), David Pereira (Kontorsion, Hula-Hoop), Dennis Mac Dao (Tänzer), Samira Reddmann (Trapez), Chris Myland (Partnerakrobatik, Tänzer), Claudel Doucet (Kontorsion, Vertikaltuch), Katharina Lebedew (Handstandequilibristik, Tänzerin), Pablo Caesar (Partnerakrobatik) und Lina Navakaite (Gesang, Oper)</p>
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		<title>gop – die spielzeit 2009/2010</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 22:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Sender</dc:creator>
				<category><![CDATA[varieté extra]]></category>
		<category><![CDATA[2009-09]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Europas traditionellstes Varietétheater startet in die neue Saison. Vorab gab es im Georgspalast am 10. August die offizielle Vorshow. Werner Buss, Leiter der GOP Entertainment-Group, führte durch einen Abend voll künstlerischer und kulinarischer Highlights und präsentierte dabei zahlreiche Neuheiten vor und hinter den Kulissen. Besonderer Stolz des Hauses: ein GOP-Jingle, geschrieben von Lutz Krajenski. „Schön”, findet der sein musikalisches Werk. „So supergeil, dass man&#8217;s kaum aushält!” findet&#8217;s Buss.</p>
<p>Irgendwie auch supergeil, nämlich <strong>„Einfach tierisch”</strong>, ist die erste von sechs neuen Shows: Schräge Vögel, tierisch gute Musiker, bärenstarke Artisten, Paradiesvögel und Schlangenmenschen machen das GOP vom <strong>2. September bis 1. November</strong> zu einem Käfig voller Narren, darunter auch Alexander Veligosha, Star unter den Handstand-Equilibristen.</p>
<p>Vom <strong>3. November bis 3. Januar</strong> gibt&#8217;s Nachwuchs! Gemeinsam mit den Caesar Twins hat Kult- und GOP-Regisseur Markus Pabst die Base Berlin ins Leben gerufen, um Ausnahmetalenten eine Plattform zu bieten. Künstlern, die gerade die Artistenschule beendet haben – und doch noch nicht fertig sind. „Ich sag immer: Du kannst Stunden auf einem Arm stehen, es interessiert kein Schwein”, so Buss über die Hintergründe des Projekts. Acht junge Künstler beherbergt die außergewöhnliche WG pro Jahr. Eine Zeit, in der nicht nur ein ganz besonderes Ensemble, sondern auch ungewöhnliche Darbietungen entstanden sind – hundertprozentig <strong>„Made in Germany”</strong>.</p>
<p>Es folgen nicht ganz neue <strong>„Bilder einer Ausstellung”</strong>. Für seinen gleichnamigen Klavierzyklus dienten Mussorgsky einst die Bilder Viktor Hartmanns als Anreiz. Für seine zehn neu inszenierten Bilder ließ Regisseur Karl-Heinz Helmschrot sich wiederum von der Musik des russischen Komponisten inspirieren. Vom <strong>19. November bis 3. Januar</strong> verwandeln sich die Leinwand zur Bühne und die Künstler zu Farben, live untermalt von Rolf Hammermüller am Piano. Das Wintervarieté in der Orangerie!</p>
<p>Kleine Kostprobe aus der Show vom <strong>6. Januar bis 28. Februar</strong>: Sex in der Ehe ist wie einkaufen an der Tankstelle: Wenn man morgens um 4 Uhr dringend was braucht, weiß man genau, wo man es kriegen kann. Leider ist die Ware nicht mehr ganz frisch. Ob Chris Kolonko &amp; Joy sowie deren artistisch hochbegabter Tross noch ganz frisch sind? Zu sehen in <strong>„My little Boys”</strong>.</p>
<p><a href="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2009/10/Robeat_500px.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5130" title="Robeat" src="http://www.stadtkind-hannover.de/wp-content/uploads/2009/10/Robeat_500px-159x300.jpg" alt="Robeat" width="159" height="300" /></a>Eine Symbiose aus moderner Artistik und coolem Streetstyle verspricht <strong>„Beatz”</strong>. Vollen Körpereinsatz zeigen die Breakdancer 030. Robeat beschränkt sich auf den Mund, bekommt damit aber alles hin: Kongas, Drums und Didgeridoos, vom gedämpften Klang durch den Kopfhörer bis zum Sound einer ganzen Beat-Box-Band. Maximale Power vom <strong>3. März bis 2. Mai</strong>!</p>
<p>Dass die Männer im Publikum plötzlich wieder mit ihren Frauen reden, bedeutet für Oli Materlik nur eins: Angst. Da wird der Mann im Mai die scheuen Herrschaften doch gleich mal ins Programm integrieren! Matthias Brodowy gesteht, er habe in Zeiten der Finanzkrise in erster Linie in seine Wampe investiert. 90 Tage Dürre halte er durch. Im GOP hält es ihn zumindest den ganzen Juni. Impromaschine Sascha Korf verschlägt&#8217;s bei seiner Moderation im Juli garantiert nicht die Sprache. Verstärkung erhalten <strong>„Die Spaßmacher”</strong> vom <strong>5. Mai bis 1. August</strong> von Artisten der Extraklasse.</p>
<p><strong>„Maybebob &amp; special friends”</strong> leiten nicht nur das Ende der Spielzeit ein, sondern auch eine unsagbar hartnäckige Zwerchfellzerrung. Wo die wiederum endet? Mitten im Herz. „Endlich Authentisch” beteuert jeder Einzelne des Acapella- Quartetts, er sei „Kein Mann für eine Nacht”. Stimmt. Die Boy-Group unter den Kabarettisten gibt es vom <strong>5. August bis 5. September</strong> und damit einen heißen Monat lang zu erleben.</p>
<p><strong>MS</strong></p>
<p><strong>Ausführliche Informationen zu allen Künstlern und Programmen unter www.variete.de.</strong></p>
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