Tag Archive | "2018-09"

Neu in der Stadt im September

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Neu in der Stadt im September


PoggiLittle Looks
Im Herzen von Hannover gibt es ein neues Baby- und Kleinkindergeschäft. Inhaberin Klaudia Poggemann setzt vor allem auf ausgewählte Marken und Liebhaberstücke. Jedes angebotene Teil gibt es nur einmal im Geschäft. Neben Kleinkindermode stehen auch Möbel und Erstlingsaustattungen zum Verkauf. Außerdem lädt sie jeden Samstag Eltern mit ihren Kindern zum gemeinsamen Basteln ein. Der Name Poggi leitet sich übrigens vom Nachnamen der Besitzerin ab. Den fand sie besonders passend, da er vor allem nach „Individualität, Lebensfreude und Einzigartigkeit“ klingt, wie sie betont. Schließlich wollte sie auch einen Laden eröffnen, der harmonisch ist und zum Verweilen einlädt. Klaudia Poggemann, Jakobistraße 56, 30163 Hannover-List. Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 11-14 Uhr (Foto: Frank Rohne)

 

#DreiEck – Linden
Das Bermuda-Dreieck in Linden-Süd, -Nord und -Mitte ist um eine kulinarische Attraktion reicher. Etwa zwei Gehminuten von der Haltestelle Schwarzer Bär entfernt findet man seit Februar das neue Lokal von Davood Moradi und Peyman Emir Firozkohi. Das Konzept: internationale und persische Küche trifft auf Klassiker wie Pizza, Burger und Co. Das hört sich nicht nur interessant an, sondern ist auch sehr vielfältig und lecker. Es wird viel Wert auf die Geschmacksharmonie der Zutaten gelegt. Beim Blick auf die Karte fällt außerdem die große Auswahl an vegetarischen und veganen Gerichten auf. Das Frischeste ist laut Davood Moradi gerade gut genug. So werden die Zutaten täglich frisch gekauft und zubereitet. Pizzateig und Burger-Brötchen können auf Wunsch auch mit Dinkelvollkornmehl bestellt werden. Das #DreiEck – Linden bietet einen täglich wechselnden Mittagstisch mit internationalen Gerichten an, die durch hausgemachte Dips und Soßen ergänzt werden können. Blumenauer Straße 9, 30449 Hannover, Tel. (0511) 67919837.Öffnungszeiten: Mo-Fr 11-22 Uhr, Sa 12-23 Uhr, So 13-21 Uhr. Mittagstisch: Mo-Fr 12-15 Uhr. (Foto: Frank Rohne)

 

Challenge Yourself
„Don‘t wish for it. Work for it!“ Dies ist einer der Leitsätze des Fitnessprogramms, das speziell Frauen ansprechen soll. Laut den Gründern des Challenge Youself werden Frauen von der Fitnessindustie oft allein gelassen, daher bieten sie nun die Bootcamp-Trainings an, die in Kleingruppen von einem Coach betreut werden. Das hochintensive und funktionelle Training soll durch Inspiration und Motivation eine positive Veränderung schaffen und helfen, langfristige Ziele zu erreichen. Begleitend werden Ernährungspläne erstellt, die Ergebnisse garantieren. Gezielt am am Gewicht arbeiten, Beine, Bauchmuskeln und Po straffen und in Form bringen – auf geht’s! Neben der speziellen Bootcamp-Challenge gibt es natürlich weitere Challenges, die man absolvieren kann. Das Training ist insbesondere interessant für Unternehmen, die ihren Mitarbeiterinnen etwas Gutes tun möchten. Im Angebot sind auch Stundenkontingente, die Preise bewegen sich insgesamt meist zwischen 10 bis 19 Euro, je nachdem, ob man eine Einzelstunde bucht, viele oder eher wenige Stunden im Monat investieren möchte oder ob man die Challenge abonniert, statt einen einmaligen Block an Stunden zu kaufen. Limmerstraße 4c, 30451 Hannover, 1 OG., Bei Challenge Yourself anklingeln, 30451@challenge-yourself.eu, 0172 4339 431 (Foto: Challenge Youself)

 

Café V17
Back to the Bean
Anfang September steht im Cafe V17 ein Besitzerwechsel an. Arno Auer und Jannes Kaiser von der Rösterei Wood Grouse Coffee Roasters übernehmen das von Tobias Giese vor drei Jahren gegründete Café in der Deisterstraße. „Wir möchten das V17 erhalten, die Kaffee-Kultur voranbringen und außerdem unseren Stadtteil unterstützen“, so Arno Auer. Die „17“ im Namen steht übrigens für die bevorzugte Menge Kaffee für einen Aufguss, das „V“ für die Form der verwendeten Porzellan-Filter. Der Fokus wird besonders auf Rohkaffees aus Anbauregionen in Afrika gelegt. Neben der hohen Qualität des Kaffees ist es den beiden Röstern ein wichtiges Anliegen, dass die Kaffeebohnen transparent bis zu ihrem Ursprung zurückverfolgt werden können und gleichzeitig mit dem Handel die lokalen Farmer unterstützt werden. Um die bestmögliche Aromenentwicklung des Kaffees zu gewährleisten, wird getreu dem Motto „So viel wie nötig, so wenig wie möglich“ gearbeitet. Es wird eher hell geröstet und versucht, dem Kaffee keine Röstaromen hinzuzufügen, sondern so gut wie möglich die natürlich gegebenen Aromen des Kaffees zu unterstreichen und herauszuarbeiten. Das Café V17 wird damit zum neuen Hotspot der Third-Wave-Coffee-Szene in Deutschland. Die „dritte Kaffeewelle“ ist eine Bewegung, die für die Produktion von hochqualitativem Kaffee aber auch für verantwortungsvollen Genuss steht. Am 15. und 16. September findet die große Eröffnungsfeier statt. Hoch die Tassen! Deisterstraße 49, 30449 Hannover. Öffnungszeiten: Di-Fr: 10-18 Uhr, Sa-So: 12-18 Uhr (Foto: Frank Rohne)

 

Paddler
Die Clubgaststätte im HKC
Im Gebäude des Kanu-Clubs gibt es eine neue Gaststätte. Und natürlich ist hier auch jeder willkommen, der kein Vereinsmitglied ist! Ein Highlight ist die große Sonnenterrasse, die mit ihrer schönen Aussicht und den 50 Außenplätzen perfekt zum Verweilen einlädt. Drinnen warten noch einmal 130 Plätze und ein einladendes, nordisches Ambiente. Das „Paddler“ verspricht eine gemütliche Atmosphäre und frische Lebensmittel aus der Region. „Wir kochen und backen selber“, berichtet Inhaberin Sabine Renkel. „Dazu verwenden wir weitestgehend biologische Zutaten ohne Convenience. Unsere Kartoffeln kommen z.B. vom Kampfelder Hof in Hiddestorf.“ Zusätzlich gibt es hausgemachten Kuchen und saisonale Spezialitäten. Sabine Renkel weiß, wie sie eine Gastronomie zu führen hat, schließlich ist sie nebenbei noch Betreiberin von „Toms Bowling“ sowie der Kegel- und Speisewirtschaft „Hinterholz“, die im September/Oktober eröffnen wird. Es gibt also immer viel zu tun, das „Paddler“ ist seit dem 01. Juli eröffnet. Maschsee, Karl-Thiele-Weg 20, 30169 Hannover. Öffnungszeiten: Mo-Sa 16-22 Uhr, So 11-19 Uhr

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Die Küche. German Made

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Die Küche. German Made


Ein Leben für die gute Küche

Küchengötter und -göttinnen stehen ja bekanntlich eigentlich hinter dem Herd, doch auch Küchenfachberater Dennis Hübner treibt die Leidenschaft für diesen Raum um: Er kann sich ein Leben ohne Küchen nicht vorstellen. Vor drei Jahren hat er sein Startup „Die Küche. German Made“ gegründet und mittlerweile bereits das dritte Studio in Pattensen eröffnet.

Blachura PhotographyMit modernster Technik zum Vermessen ausgerüstet, bringen Dennis Hübner und sein Team die volle Küchenplanung von A-Z nach Hause – zu jeder Tageszeit und an jedem Wochentag. Vor der Beratung wird ein 3D-Laseraufmaß gemacht, sodass die Küchenplaner später keinerlei Überraschungen erleben. Nach der intensiven Bedarfsermittlung wird die auf den Raum abgestimmte Traumküche erstellt. Auch bei kompletten Küchensanierungen kann das Team Raumumbau-und Installations-pläne fertigen, bei der Umsetzung helfen die Partner aus den verschiedenen Gewerken vom Trockenbauer bis hin zum Elektriker. Über den Firmennamen erzählt Dennis Hübner: „Als ich über die Gründung nachgedacht habe, lief gerade überall die VW-Werbung für den Audi. Einfach: ‚Das Auto.‘ Das fand ich klasse. Daraus habe ich für mich ‚Die Küche.‘ gemacht, ein klares Statement. Und ja, ich kaufe nur Komponenten, die auch in Deutschland produziert werden. Qualität geht vor Preis, der aber ist fair. Und: Guter Service ist das A und O.“

Ausgebildet wurde der Küchenfan bei IKEA, wo er den Küchenbau von der Pike auf gelernt und direkt eine Küche mitentwickelt hat, die in Serie gegangen ist. Danach hat er in verschiedenen Unternehmen im Verkauf von Küchen gearbeitet und wurde schließlich von der Industrie abgeworben. Dennis bemerkt: „Da hat mir aber der Kundenkontakt absolut gefehlt, ich brauche das. Bei meiner nächsten Station habe ich den Deal gemacht, dass ich die KüchenverkäuferInnen topfit mache, dafür aber selbst auch ins Management schnuppern kann. Selbstständig angefangen habe ich danach erst einmal mit einem mobilen Küchenservice, bin mit Mustern zu den KundInnen gefahren und habe meine Vorstellungen von gutem Service umgesetzt. So ist bei uns bis heute beispielsweise das erste Aufmaß kostenfrei. Dank der 3D-Visualsierungen kann ein Kunde per VR-Brille virtuell durch seine Wunschküche spazieren.“ Schon Ende 2019 will er ein weiteres Küchenstudio eröffnen und mittelfristig gern sein Konzept als Franchise-Geber anbieten. Das klingt selbstbewusst! Da gibt‘s doch bestimmt schlaue Tipps für andere Gründungsinteressierte? Klar: „Zum einen: Fokussiert euch wirklich auf das, was ihr könnt und bietet genau das an. Und zum andern: Achtet aufs Geld! Denkt in guten Monaten auch an Steuern und Krankenversicherungen, schafft euch unbedingt Rücklagen. Ich habe beispielsweise Kundengelder immer gleich wieder reinvestiert,“ antwortet Dennis. Über die Zusammenarbeit mit hannoverimpuls berichtet er: „Ich konnte mit ‚Fit4Chef‘ mein Wissen ergänzen und das Feedback der Wirtschaftsprofis gab mir das sichere Gefühl, dass mein Businessplan funktionieren kann. Allerdings hielt der Projektleiter ‚Gründung und Entrepreneurship‘ meine sportlichen Wachstumsziele anfangs für zu optimistisch. Ich konnte ihn jedoch vom Gegenteil überzeugen und mittlerweile ist er vom Konzept begeistert.“

Foto: Blachura Photography

Die Küche. German Made
Dennis Hübner
Osterfelddamm 3
30627 Hannover
Südstraße 3
30982 Pattensen
d.huebner@kueche-germanmade.de
Tel. (0511) 544 868 10 / (05101) 855 20 21
Mobil: 0162 9412629
www.kueche-germanmade.de

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Notre Dame Linden

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Notre Dame Linden


Wer das Notre Dame im Backsteinbau an der Ecke Limmerstraße/Offensteinstraße hauptsächlich als Frühstückslokal, Café oder Kneipe kennt, hat damit zwar recht, aber – so wie wir – bisher noch nicht mitbekommen, dass hier inzwischen hausgemachte Spezialitäten der italienischen Küche auf den Tisch kommen. Die Familie Privitera betreibt eigene Anbauflächen auf Sizilien, auf denen sie Getreide anbaut – und lässt daraus in Hannover frische Pasta bei Rossini herstellen. Von den Panini bis zur Pizza werden im Notre Dame Linden alle Teigwaren selbst gemacht, das ebenfalls aus Eigenproduktion stammende Olivenöl rundet die Frühstücksbuffet-, Mittagstisch- und durchgehend angebotenen warmen Speisen vollmundig ab.

Täglich ab 8 Uhr stehen in den Räumen mit den großen Fenstern verschiedene Frühstücksangebote zur Wahl, ab 9 Uhr wartet ein ausgiebiges Frühstücksbuffet. Darauf: frisch aufgeschnittene italienische Spezialitäten. Anschließend werden selbstgebackene Kuchen zum Caffè gereicht, montags bis sonntags locken Getränke-Specials und Cocktail-Happy-Hours. Im Außenbereich bieten Kunststoffstühle in Rattanoptik und stabile Holztische dem Gast bequeme Terrassenplätze, vom Rand aus spenden drei Olivenbäumchen vom Gut der Familie Privitera original Sizilienflair. Das aus den Früchten der großen Baumgeschwister auf der heißen Insel gewonnene Olivenöl kommt mit jeder Bestellung an den Tisch und kann zudem käuflich für zu Hause erworben werden. Auf der Antipasti-Schieferplatte (für 9,40 Euro) kommt das charakterstarke Öl, dessen Säure nicht zu bitter ist, reichlich zum Einsatz: Die Bruschette sind mit frischem Knoblauch zusätzlich geschmacksintensiviert, die Crostini knusprig und die Tomaten süß. Auch die Mini-Melanzana, mit Mozzarella überbackene Aubergine, bringt eine kräftige, würzige Tomatensauce mit. Eine selbstgemachte Grissini-Stange, umwickelt mit gutem Schinken, und die kross-luftigen Panini repräsentieren schön die hauseigenen Produkte. Doch der Star des Hauses kommt erst noch: Die Pasta hat einen goldigen, satten Gelbton, eine feste Struktur und einen eindeutigen Charakter mit Wiedererkennungswert – diese Nudeln gibt‘s nur hier. Aus einer soliden Sauce blanche werden diverse andere Saucen abgeleitet, im heutigen Ravioli-Fall (für 13,30 Euro) eine reichhaltige Walnuss-Sauce. Mit der Konsistenz der Füllung, einer optimalen Balance zwischen schaumig und körnig, dem festen Statement der Hülle, der kräftigen, mit Kräutern verfeinerten Sauce sowie weiteren Walnüssen ist die Speise eine Anpassung des Sizilianers an die hiesigen Klimabedingungen – eher was für kühlere Tage oder den großen Hunger. Aber lecker! Was anderes, jetzt mal für alle: Das ganz und gar Italien-untypische Salatbouquet am Tellerrand, zumal wenn nur aus Eisbergsalat bestehend, ist weder dekorativ noch vonnöten. Einfach mal weglassen! Das auf den Wunschpunkt gebratene Bistecca (für 14,30 Euro) mit den Tagliatelle und gut gemachter Gorgonzola-Sauce ist auch ohne ein schönes Tellergericht. Als lockere Dessertvariation für vermeintlich nochmal sonnige Spätsommertage bietet sich die Joghurt-Panna-cotta an: Ohne feste Haut ist sie löffelfest, zergeht aber zart auf der Zunge und ist, mit einer nicht zu süßen Himbeersauce sowie frischem Obst dekoriert, eine leichte Sünde zum Abschluss allemal wert. A prestu in Notre Dame Linden/Sicilia!

Offensteinstraße 1
30451 Hannover
Tel. (0511) 897 059 09
Öffnungszeiten:
Mo-Fr 8-00 Uhr
Sa & So 9-00 Uhr

Anke Wittkopp

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