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Gründungsstory Dezember 2023 neuearbeitszeiten

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Gründungsstory Dezember 2023 neuearbeitszeiten


Gute Vorsätze mit neuearbeitszeiten

Hand auf‘s Herz – oft nerven im Job eingefahrene Strukturen und man fühlt sich mit den eigenen Stärken und Bedürfnissen nicht richtig abgeholt. Wenn das zutrifft, wird es Zeit für neuearbeitszeiten von und mit Amelie Kollhoff. Das Unternehmen versteht sich als „Initiative und Netzwerk für ein Bilderbuch-Arbeitsleben“, mit dem nicht nur alle zufrieden sind, sondern auch alle produktiv(er) im Team zusammenarbeiten. Dafür bietet neuearbeitszeiten zahlreiche Tools an, die das Arbeitsleben nachhaltig besser gestalten. Von Design-Thinking über Team-Workshops bis hin zu Vorträgen kreiert Amelie Kollhoff individuelle und maßgeschneiderte Lösungen, um Unternehmen in eine nachhaltige Arbeitswelt von morgen zu führen und auch, um mögliche Generationskonflikte zu lösen. Das Motto dahinter: „Weil gestern nicht mehr heute ist …“

Nach vielen Jahren als Angestellte in der Finanzdienstleistungsbranche hatte Amelie Kollhoff genug davon, zu bestimmten Zeiten auf einem bestimmten Stuhl zu sitzen und statt einer besseren Welt nur Verschlimmbesserungen zu sehen. Sie wollte Arbeit neu denken, frei von gesellschaftlichen Normen, und mit Arbeit einen Mehrwert schaffen. Deshalb hat sie ihren gut bezahlten Job gekündigt und neuearbeitszeiten gegründet. Das Ziel: motivierte Teams, zufriedene Mitarbeiter*innen und eine bessere Arbeitswelt, die allen gefällt.

Ihre Zielgruppe? „Unternehmen, die ähnlich denken wie ich, und die die moderne neuearbeitszeiten-Philosophie teilen. Wichtig ist, ich arbeite ergebnisoffen – einen 10-Punkte-Plan, wie man ihn vielleicht von großen Unternehmensberatungen kennt, wird es bei mir nie geben. Wie die perfekte Arbeitswelt aussieht, muss jeder Mensch und jedes Unternehmen für sich selbst erarbeiten und definieren“, erläutert die Unternehmerin. Zudem arbeitet sie mit Chefinnen und Chefs und deren Teams stets auf Augenhöhe. Das muss man manchmal auch erst einmal zulassen können.

Da man mit der Idee vom Bilderbuch-Arbeitsleben gar nicht früh genau anfangen kann, arbeitet Amelie Kollhoff auch gerne mit Schüler*innen und Studierenden und philosophiert zusammen mit ihnen über ihre Zukunft, lange vor dem Start in die Arbeitswelt. „Bei neuearbeitszeiten denke ich in vier Bereichen, die man neu und anders angehen kann: #allezusammen, #selbermachen, #langfristigdenken, #allezufrieden. #allezufrieden ist dabei der Ausgangspunkt und gleichzeitig auch das Ziel. Wie das Ziel dann am Ende konkret aussieht, zeigt erst die Zeit.“

Ihr Credo: Wir müssen uns auf jeden Fall von starren Strukturen trennen, immer wieder Dinge hinterfragen und auch Bekanntes in Frage stellen, wie zum Beispiel die Kreativität auf Knopfdruck. Wer am Freitag von 13 bis 14 Uhr kreative Ideen erwartet, darf sich aus ihrer Sicht nicht wundern, wenn in dieser Zeit nichts Nachhaltiges dabei rauskommt. Das geht laut Amelie Kollhoff anders – man müsse nur anfangen, neue Wege zu gehen: „Arbeitnehmer*innen können, sollen und dürfen unternehmerisch denken und die Zukunft der eigenen Arbeit und die des Unternehmens aktiv mitgestalten und zum Positiven verändern. Wer auf diesem Weg Hilfe braucht, ist bei mir genau richtig.“

Ihr Leistungsversprechen: Es profitieren alle von der Umstellung. Denn es werden ja alle in den Prozess mit einbezogen. Auch wenn die, die den größten Bedarf haben, also die Arbeitnehmer*innen, meist nicht über das Budget bestimmen dürfen, um Amelie Kollhoff zu beauftragen. Da muss die Unternehmerin bei potenziellen Auftraggeber*innen oft noch Überzeugungsarbeit leisten. Den Nutzen soll aber später die gesamte Belegschaft haben. Dafür muss sie es vor allem schaffen, die Angst zu nehmen, anders zu denken und zu handeln. Dabei geht es auch ganz viel um Vertrauen. „Müssen Chefinnen und Chefs wirklich alles kontrollieren? Traut sich bei einer offenen Aussprache wirklich jede*r, das zu sagen, was er*sie wirklich denkt?“ – Nur so lasse sich eine nachhaltige Zukunft kreieren, davon ist Amelie Kollhoff überzeugt.

Ihre Tipps für andere Gründer*innen? „Ich bin in diesem Monat nun schon seit vier Jahren selbstständig und genauso flexibel wie zu Beginn – und ich glaube, das muss beziehungsweise darf auch so sein. Ein Businessplan ist zwar wichtig, aber nicht in Stein gemeißelt. Viel wichtiger ist meiner Meinung nach die innere Überzeugung und vor allem die Leidenschaft“, erklärt die Unternehmerin. Kreativ bleiben und sich anschauen, wie sich die Welt verändert. Mutig sein, aber realistisch: „Lass Dich nicht von der Welt um Dich herum blenden oder negativ beeinflussen. Bleib bei Dir und Deinen Ideen.“

Das Team der Wirtschaftsförderungsgesellschaft hannoverimpuls hat Amelie Kollhoff auf ihrem Weg stets zur Seite gestanden: „Ich habe das Workshop-Angebot von hannoverimpuls mit „Gründung kompakt“ genutzt und vier Wochen lang alle Themen im Schnelldurchlauf durchlebt. So bekommt man in kürzester Zeit viel Input und jede Menge Inspiration – und die eigene Idee wird noch einmal auf die Probe gestellt. Es ist super interessant, aber auch super anstrengend. Zumindest für jemanden wie mich, die jeden Tag neue Ideen, Pläne und Projekte produziert.“ Die Kombination aus Schulung, Trainings und Einzelberatungen sorgt für Abwechslung und der Austausch untereinander hat ihr nach eigener Aussage unglaublich viel gebracht: „An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an die Menschen hinter hannoverimpuls!“

Kontakt:

Amelie Kollhoff

Mobil: 49 151 41 61 60 63

Tel: 49 511 999 71 284

Mail: amelie@neuearbeitszeiten.de

www.neuearbeitszeiten.de

Windthorststraße 3-4, 30167 Hannover

Auch Ute Rebel und Melissa Jung von hannoverimpuls ziehen über die Zusammenarbeit mit Amelie Kollhoff eine positive Zwischenbilanz: „Amelie weiß genau, was sie will und was sie auch nicht mehr will. Trotz ihrer umfangreichen beruflichen Erfahrung hat sie bei ,Gründung kompakt‘ alles mitgenommen. Wir sind sicher, dass sie mit ihren Angeboten zum Thema New Work viele Unternehmen zum Umdenken bewegen wird.“

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Gründungsstory November 2023 El Grafico Design

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Gründungsstory November 2023 El Grafico Design


El Grafico Design setzt Produkte in Szene

Torben Paradiek ist der Mann hinter El Grafico Design. Er bietet vor allem jungen Unternehmen aus dem Food-&-Beverage-Bereich Markenentwicklung von der Beratung über die Namensfindung bis zur Umsetzung an. Dass er genau das hervorragend kann, hat er bereits unter Beweis gestellt: Torben gehört zu den Gründern einer hannoverschen Gin-Marke, die inzwischen weltweit in Bars und Supermärkten steht.

Gefragt nach dem Unterschied zu anderen Werbe- und Marketingagenturen, beschreibt sich Torben Paradiek als Gründer für Gründer*innen: „Ich habe in einer klassischen Werbeagentur gelernt und mich vor gut zehn Jahren zum ersten Mal selbstständig gemacht. Dadurch, dass ich mein eigenes Produkt von A bis Z mit Schwerpunkt Marketing und Vertrieb aufgebaut habe, kenne ich die Herausforderungen und kann dabei helfen, von Anfang an alles richtig zu machen.“ Der Vollprofi weiß, wie Produkte in der Lebensmittelbranche aussehen sollten, wie sie den Weg ins Supermarktregal finden und wie das mit dem Onlinegeschäft funktioniert. Torben Paradiek kann seinen Kund*innen viele Türen öffnen und versteht sich deshalb als Partner auf Augenhöhe.

„Mit El Grafico Design habe ich mich ganz bewusst für eine Soloselbständigkeit als „One-Man-Show“ entschieden, um die Kosten für Startups oder kleine Firmen aus der Region so gering wie möglich zu halten. Ich arbeite mit einem großen Team von Freelancer*innen zusammen, die ich erst dann einsetze, wenn sie wirklich gebraucht werden“, erklärt der Unternehmer. So kann er vor allem ganzheitlich arbeiten und seine Erfahrungen der vergangenen 15 Jahre einbringen. Von klassischen Marketingaufgaben über Design bis zur Verpackung kommt bei ihm alles aus einer Hand. Für Startups schnürt er erst einmal kleine Pakete, denn er weiß ja aus eigener Erfahrung, dass es vor allem am Anfang immer etwas eng ist. Für ihn ist die Selbstständigkeit nicht wirklich neu, allerdings startet er mit El Grafico Design nochmal komplett neu durch, mit Erfahrung und Kompetenz, Leidenschaft und vor allem Spaß.

Seine Tipps für andere Gründende: „Nicht zweifeln, sondern machen. Auch, wenn die Idee noch nicht komplett ausgereift ist, der Weg ist das Ziel. Im laufenden Prozess kommen immer mehr Impulse von innen und außen dazu, die die ursprüngliche Idee schon im Entstehungsprozess weiterwachsen lässt. Jedes Gespräch kann helfen. Nutzt Netzwerke und schaut, wer Euch unterstützen kann. Hannover ist in vielen Bereichen ein Mikrokosmos. Da geht ganz viel!“, schwärmt er vom beherzten Tun.

Kontaktdaten:

El Grafico Design
c/o Miss Patty
Deisterstr. 39
30449 Hannover

Tel: +49 (0) 176 2346 5588

E-Mail: hola@elgrafico.design
Web: www.elgrafico.design

Und auch die Zusammenarbeit mit hannoverimpuls war für seinen Erfolg zentral: „Ich habe 2012 mit meiner ersten Selbstständigkeit Kurse besucht, um mich in den Bereichen fit zu machen, die ich nicht so gut auf dem Kasten hatte. Das kann ich jedem nur empfehlen. Das Team ist super und die Inhalte sind wichtig für jede Gründung. Mit hannoverimpuls habe ich angefangen, mein Netzwerk aufzubauen.“ Später hat Torben Paradiek sogar für die Wirtschaftsförderungsgesellschaft gearbeitet und beispielsweise das Branding für Starting Business entwickelt.


Ulrike Radtke, Projektleiterin Unternehmenskommunikation bei hannoverimpuls, ist von der Zusammenarbeit mit Torben Paradiek begeistert: „Ich kenne Torben jetzt seit vielen Jahren. Als Grafiker, als Barmann, als Gründer und Berater. Er versteht es, sich in Aufgaben kreativ hineinzudenken, die Zielgruppe im Blick zu haben und nicht locker zu lassen, bis das angestrebte Ziel erreicht ist.“

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Gründungsstory Oktober 2023 MARCLEY

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Gründungsstory Oktober 2023 MARCLEY


Grüner Strom für Mehrfamilienhäuser

Wie kann man die Flächen von Mehrfamilienhäusern für die Produktion von grünem Strom nutzbar machen? Die Idee dazu kam den Energieexperten Florian Schnipkoweit, Florian Schulte und Friedrich Grimm bei einem Besuch des Berliner Fernsehturms mit dem Blick auf leere Dächer: Heute ermöglichen die drei mit ihrem Unternehmen Marcley Wohnungseigentümern von Mehrfamilienhäusern eine Solarlösung auf dem eigenen Dach – ohne, dass hierfür Investitionen oder Aufwand für die Eigentümer anfallen. Die Bewohner profitieren durch grünen Strom, der sogar günstiger als der vom regionalen Grundversorger ist. Das aufstrebende Greentech-Startup ist seit Dezember 2022 am Markt und hat sich vor Kurzem bereits eine sechsstellige Pre-Seed-Finanzierungsrunde gesichert.

„Wer bisher in einem Mehrfamilienhaus eine Solaranlage aufs Dach haben wollte, musste sich um alles Mögliche kümmern, Anträge stellen, Handwerker suchen, Preise vergleichen und sogar eine eigene Firma gründen, um Strom ins Netz einspeisen zu dürfen. Nicht alle sind von diesem Aufwand begeistert, schon gar nicht, wenn man erst einmal kräftig investieren muss. Einige können oder wollen das altersbedingt vielleicht gar nicht mehr leisten. Hier setzen wir an und nehmen den Eigentümer*innen den Aufwand und auch die notwenigen Investitionen ab“, erklären die Unternehmer ihr Geschäftsmodell. Die Eigentümer stellen Marcley lediglich ihre Dachfläche zur Verfügung und profitieren dann im eigenen Haus vom grünen Strom. Der Strompreis ist sogar günstiger als beim regionalen Grundversorger. Und dafür müssen sie nicht mal was bezahlen.

Marcley will mit seinem unternehmerischen Konzept die Energiewende beschleunigen. Aktuell profitieren in Deutschland nur 0,2 Prozent der Mehrfamilienhäuser von Solarenergie, bei Einfamilienhäusern sind es immerhin schon 15,4 Prozent. Die drei Unternehmer wollen aber grüne Energie für alle verfügbar machen. Dazu zählen vor allem Eigentumsgemeinschaften, Hausverwaltungen und Genossenschaften mit ihren Mieter*innen. Marcley bietet Lösungen für Mehrfamilienhäuser ab 15 Parteien an und kümmert sich um wirklich alles. Die Solaranlage wird komplett von Marcley finanziert. Dafür bietet das Unternehmen den produzierten Strom den Bewohner*innen günstiger an und überschüssige Energie wird ins Netz eingespeist. Inzwischen sind die drei Gründer mit insgesamt acht Kolleg*innen unterwegs, um von ihrer Idee zu überzeugen, die ersten Anlagen zu planen und umzusetzen.

„Mit hannoverimpuls hatten wir von Anfang an einen starken Befürworter unserer Idee. Wir haben die Plug-&-Work-Förderung gewonnen, waren in diesem Jahr mit unserer Idee für den Startup-Impuls-Wettbewerb nominiert und haben durch diese Kontakte die Pre-Seed-Finanzierungsrunde bekommen. Das sind alles Partner*innen, die an uns und unsere Idee glauben“, beschreiben Florian Schnipkoweit, Florian Schulte und Friedrich Grimm die wichtige Unterstützung durch die regionale Wirtschaftsförderungsgesellschaft hannoverimpuls.

Nach vielen Jahren, in denen die heutigen Unternehmer selbst als Gründungsberater gearbeitet haben und darüber viel Erfahrung sammeln konnten, können sie heute das, was sie damals anderen empfohlen haben, selbst umsetzen. Ihr Tipp für andere Gründungswillige: „Das Allerallerwichtigste ist es, mit möglichst vielen Menschen über die Idee zu sprechen. Habt keine Angst davor, dass die Idee geklaut wird. Es ist sowieso unwahrscheinlich, dass auf eure Idee noch kein anderer Mensch vor euch gekommen ist. Stellt eurer Zielgruppe so viele Fragen wie möglich. Vor allem, wenn ihr ein Produkt verkaufen wollt. Bekommt heraus, wo eure potenziellen Kund*innen Probleme haben und arbeitet weiter an eurer Lösung. Es steckt auch ein bisschen Magie dahinter, nichts Konkretes zu haben und viele Fragen zu stellen. So baut ihr aber eure Idee gleich um die Zielgruppe drumrum und nicht an ihr vorbei. Und noch ein Tipp: Netzwerkt so viel ihr könnt, denn das ist ganz viel wert.“

Auch Marcus Rohde, Bereichsleiter Gründung und Entrepreneurship
hannoverimpuls GmbH, glaubt an den Erfolg vom Marcley-Business-Konzept: „Wir waren von Anfang an von der Idee überzeugt. So einfach sie auch klingt, umso komplexer ist sie in der Umsetzung. Doch bei dem Know-how der Gründer sind wir uns sicher, dass wir schon bald die ersten Solaranlagen von MARCLEY auf Hannovers Mehrfamilienhäusern sehen werden.“

Kontaktdaten:

MARCLEY GmbH

Walderseestraße 7

30163 Hannover

Tel: 0176 – 176 63668683

E-Mail: info@marcley.de

www.marcley.de  

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Gründungsstory September 2023 Studio Wahoo

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Gründungsstory September 2023 Studio Wahoo


Design aus Linden: Ungewöhnliche Oberflächen und Objekte aus dem Studio Wahoo

Katharina Wahle (38) ist Innenarchitektin und hat bis zum Beginn ihrer Elternzeit im Messebau gearbeitet. Ihre eigentliche Leidenschaft gilt allerdings der Gestaltung von Oberflächen und dem Spiel mit Farben und Materialien. Daraus ist das Studio Wahoo entstanden, ein Designstudio mitten in Linden Süd. Hier entwickelt Katharina für ihre Kund*innen individuelle und maßgefertigte Oberflächen und Objekte, entwirft Unikate und Prototypen für die serielle Produktion einer eigenen Wohnaccessoires-Kollektion und veranstaltet regelmäßig Workshops, bei denen sie ihre Leidenschaft zum Experimentieren mit anderen teilt.

Die Idee zur Gründung eines eigenen Designstudios ist langsam gewachsen. „Ich hatte ja einen tollen Job, bei dem ich unter anderem auch einen Messestand für hannoverimpuls gestaltet habe. Während der Elternzeit konnte ich mich mit meiner Idee intensiver beschäftigten. Und als mir dann auch noch der passende Raum angeboten wurde, habe ich meinen Job gekündigt und mich auf die Gründung fokussiert“, berichtet Katharina Wahle. Im Juni 2023 ist sie mit dem Studio Wahoo offiziell an den Start gegangen.

Farben und Oberflächen spielen eine wichtige Rolle bei der Aufenthaltsqualität in Räumen. Wahle hat angefangen, mit einem Verbundwerkstoff auf Wasserbasis zu experimentieren. Das Material ist unglaublich vielseitig, lässt sich individuell einfärben und kommt ohne Brennofen aus. Funktional vergleichbar mit Gussbeton, zeichnet sich das Material aber durch eine bessere CO2-Bilanz und ein geringeres Gewicht aus. Damit kann sie unterschiedlichste Oberflächen und Muster entwickeln wie etwa Terrazzo, Reliefs, Strukturen oder monochrome Flächen. Es lassen sich außerdem Holzspäne, Steine oder andere Effektzuschläge beimischen. So entstehen ganz nach Wunsch individuelle Flächen für Wände, Möbel und andere Gegenstände, die die Raumwirkung maßgeblich beeinflussen. Die Gestaltung kann eigenwillig, lustig, gewagt oder auch zurückhaltend, edel und ruhig sein, um nur einige Möglichkeiten zu nennen.

In Wahles Studio gibt es viel zu entdecken und den kreativen Raum, der hier entstanden ist, will sie gerne teilen. Deshalb gibt es bei ihr regelmäßig Workshops, wo handgemachte Unikate selbst hergestellt werden können und das ganz ohne Vorkenntnisse.

Beim Thema Zielgruppe ist Katharina Wahle dabei vielseitig aufgestellt: Unternehmen, die ihre Räume oder Messestände individuell gestalten lassen wollen, Messebauunternehmen, aber auch Möbelhäuser, Ladeninhaber*innen, die Gastronomie und Menschen, die das Besondere in den eigenen vier Wänden lieben. Zu ihren Workshops kommen in erster Linie Privatpersonen, die sich ausprobieren möchten, man kann das Studio aber auch für kreative Events buchen.

„Eine Gründung ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Man braucht Ausdauer und Zeit, dafür kommt man aber Schritt für Schritt nach vorne. Mein Tipp: Holt Euch Unterstützung von außen und bittet um Hilfe. Man muss nicht alles können. Impulse habe ich auch durch Podcasts bekommen und im Netz gefunden“, gibt Katharina Wahle anderen Gründungswilligen mit auf den Weg. Sie selbst hatte Kontakt zu Martina Reuschel von hannoverimpuls, die ihr beim Businessplan sehr geholfen und ihr wichtige Tipps gegeben hat, manchmal noch einmal anders zu denken und sich selbst zu hinterfragen. Damit hat Katharina Wahle ihr Geschäftsmodell unterfüttert: „Das war richtig gut. Sie hat mir auch dabei geholfen, den Gründungszuschuss zu beantragen.“

Auch Martina Reuschel, Projektleiterin Gründung und Entrepreneurship, Projekt Gründerinnen-Consult, hat die Zusammenarbeit mit Katharina begeistert: „Wir haben uns ein paar Mal getroffen und ich konnte ihre unternehmerische Seite stärken. In Katharina stecken so viel Kreativität, Know-how und Energie, das ist jetzt schon ein richtig tolles Studio!“

Kontaktdaten:

Studio Wahoo
Ricklinger Str. 89
30449 Hannover

Tel: +49 177 2780522
E-Mail: info@studiowahoo.de

www.studiowahoo.de

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Gründungsstory August 2023 What a View Studios

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Gründungsstory August 2023 What a View Studios


What a View Studios: Sie machen Podcasts sichtbar

Was mit einer Idee und einer Flasche Wein begann, ist für Rabea Heimberg, Celina Krüger und Tamara Bresler inzwischen erfolgreich Realität geworden. Mit ihrem Startup „What a View Studios“ sind sie Hannovers Content-Studio für Podcasts zum Anschauen. Celina und Tamara kommen aus dem Social-Media- und Content-Bereich, Rabea bringt jahrelange Erfahrung im IT-Projektmanagement und als Salesmanagerin mit. Kennengelernt haben sich die drei Frauen bei einem Festival, inzwischen haben sie mit ihrem Startup schon diverse Preise gewonnen und tolle Kund*innen an Land gezogen.

Ihre Viewcasts sind dabei eine Symbiose aus Videos und Podcasts. Oder kurz gesagt: Das Team will Podcasts sichtbar machen. Dafür haben sie mit ihren Podcast-Kabinen das richtige Setting. Podcasts sind inzwischen so wichtig geworden und ein tolles Medium im Marketingapparat. Doch, wenn man schon einen Podcast produziert, dann sollte man auch gleich das Maximum rausholen, finden die Unternhemerinnen. Deshalb bieten sie den zusätzlichen Videocontent mit dem geeigneten Raum, der passenden Technik, dem richtigen Konzept und der entsprechenden Postproduktion an. Sie wollen, dass sich der Produktionsaufwand richtig auszahlt!

Die Aufnahmeräume sind modular so aufgestellt, dass man vor dem ausgewählten Hintergrund mit der entsprechenden Beleuchtung gleich beides machen kann. Bei der Hintergrundgestaltung bieten sie verschiedenste Möglichkeiten und richten sich natürlich auch nach den Wünschen ihrer Kund*innen. In Zukunft planen sie auch die Zusammenarbeit mit einer Bühnenbildnerin, um noch wandelbarer in der Gestaltung zu sein. Durch ihre Aufträge haben sie festgestellt, dass sie schon viel früher, also lange vor der eigentlichen Produktion von Viewcasts, ansetzen können. Deshalb entwickeln sie jetzt auch Konzepte und bieten unter anderem Workshops zur Ideenfindung an.

Derzeit arbeitet What a View Studios vorwiegend für Business-Kunden und hat auch schon einen großen Konzern für sich gewinnen können. Den haben sie über eine Kalt-Akquise bekommen, als sie sich bei einer hannoverschen Agentur vorgestellt haben. Für die Agentur ergänzen sie das Leistungsspektrum, ohne Konkurrent*innen zu sein. Das Unternehmerinnenteam will aber auch NGO, also unabhängigen, nichtstaatlichen Organisationen ohne Gewinnziele die Möglichkeit geben, ihre Anliegen durch Bild und Stimme sichtbarer zu machen. Das Thema muss allerdings zu den Unternehmenswerten passen. Der Plan für die Zukunft: ein Podcast-Stipendium.

„Wir sehen uns in Hannover und gerne in Halle 96 mit einer starken Infrastruktur. Dort haben wir die Möglichkeit, vorhandene Netzwerke zu nutzen und auch weiter zu wachsen, ohne wieder umziehen zu müssen“, erläutern die drei Unternehmerinnen und haben aus Erfahrung Tipps für andere Gründer*innen: „Ein guter Teamgeist ist wichtig genauso wie Verständnis füreinander. Wir haben uns erst vor einem Jahr kennengelernt und sind jetzt Geschäftspartnerinnen. Wir planen bei jedem Meeting auch Zeit für den privaten Austausch ein, um uns auch so besser kennenzulernen. Für uns sind private Themen genauso wichtig wie die beruflichen. Wir haben alle drei das gleiche Ziel. Wir arbeiten für die Idee. Wir haben aber auch Verständnis für die Bedürfnisse der anderen.“

Was die drei vorangebracht hat, war der Blick von außen durch ein Coaching. „Eine externe Person hat einen ganz anderen Blick auf unser Thema. Wenn wir den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen haben, gab es durch das Coaching viele positive Aha-Erlebnisse.“ Auch haben sich die Unternehmerinnen daran gewöhnt, groß zu denken und ihrem Ziel in kleinen Schritten näherzukommen. Dabei finanzieren sie sich aus eigener Kraft: „Wir wollten keine Investor*innen von außen, die uns möglicherweise vorschreiben, wie und wie schnell wir zu arbeiten haben. So haben wir es selbst in der Hand und investieren unsere Einnahmen gleich wieder in neue Projekte.“

Kontaktdaten:

What a View Studios

Lutherstr. 55
30171 Hannover

Telefon: 0162 7169100

Mail: hello@whataviewstudios.de

www.whataviewstudios.de

Rabea, Celina und Tamara über die Zusammenarbeit mit hannoverimpuls:

„Bei der Gründung haben wir viel Unterstützung im Bereich der Finanzen bekommen. Das hat uns sehr geholfen. Dann gab es den Kontakt zu Marion Grönig in Halle 96. Sie hat uns ermutigt, am Plug-&-Work-Wettbewerb von hannoverimpuls teilzunehmen, den wir jetzt auch gewonnen haben.“

Marion Grönig, Zentrumsleiterin HALLE 96, Zentrum für Kreative bei hannoverimpuls über die Zusammenarbeit mit Rabea, Celina und Tamara von What a View: „Ich habe drei junge Unternehmerinnen kennengelernt, die sehr genau wissen, was sie wollen, engagiert sind und zielgerichtet arbeiten. Ich freue ich mich auf tolle neue Mieterinnen in unserer Halle 96.“

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Gründungsstory Juli 2023 password.link, Philipp Engels

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Gründungsstory Juli 2023 password.link, Philipp Engels


password.link macht Datenversand top-secret

Niemand würde seine Wohnungstür nur mit einem klapprigen alten Schloss sichern, doch bei der Übertragung von sensitiven Informationen im Netz sieht das leider noch ganz anders aus. Der Bedarf an Cyber-Security-Software ist so gefragt wie nie: Philipp Engels hat mit seinem Unternehmen password.link eine Verschlüsselung per Algorithmus erschaffen, mit der sich auch sensible Daten sicher von A nach B übertragen lassen. Security made in Hannover!

Vor rund vier Jahren kam Philipp Engels seine unternehmerische Idee, damals arbeitete er noch im IT-Bereich einer Bank. Mit Erstaunen hatte er festgestellt, dass Passwörter unter anderem in Chats und E-Mails jahrelang ungesichert vorgehalten wurden. Er begann mit der Entwicklung seiner Verschlüsselungstechnologie, mit der sogar PDF-Anhänge sicher verschickt werden können. Mittlerweile rankt sein Unternehmen password.link unter den Top-3 bei der Google-Suche – und Unternehmen aus der ganzen Welt setzen auf die Sicherheitssoftware aus Hannover.

„Das Teilen von Informationen im Netz ist heikel. Niemand will, dass vertrauliche Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten oder PIN offen geteilt werden können oder in ZOOM-, Teams- oder WhatsApp-Chatprotokollen verbleiben. Unser innovatives Sicherheitskonzept: Statt das Passwort selbst zu teilen, generiert die Plattform von password.link per Algorithmus ein verschlüsseltes Passwort, das nur mit dem entsprechenden Link entschlüsselt werden kann“, erläutert der Unternehmer sein Erfolgsrezept. Die Plattform ist einfach zu bedienen und bietet eine Vielzahl von Funktionen, darunter die Möglichkeit, Passwörter mit anderen Nutzern zu teilen, Passwort-Backups zu erstellen und automatisch generierte Passwörter zu verwenden. Derzeit unhackbar, damit sind die Daten top-secret. Die Zielgruppe reicht von der kleinen Marketingagentur bis hin zum weltweit agierenden Riesenkonzern.

Im vergangenen Jahr wurde Philipp Engels als „bester Gründer“ beim Startup-Impuls Gründungswettbewerb von hannoverimpuls und der Sparkasse Hannover ausgezeichnet. Seitdem ist viel passiert: Mittlerweile steht hinter dem Produkt ein Team von fünf Mitarbeitenden, in ganz Europa verteilt. „Besonders stolz bin ich darauf, dass password.link quasi mit Gründung gleich die Internationalisierung der Geschäftsidee geschafft hat. Rund 80 Prozent unserer Kundschaft ist international – Unternehmen aller Größenordnungen aus Afrika, Asien oder den USA. Und das ohne jeden Marketingaufwand“, freut sich Philipp Engels über den Erfolg. Auch im Bereich Kommunen und Regierungsämter (europaweit) hat das Unternehmen Zuwachs bekommen und password.link jüngst bei einem Regierungsbezirk in Schweden implementiert.

Für 2023 hat sich der Jungunternehmer vorgenommen, Funktionalitäten im Bereich Mobile hinzuzufügen: „Wir werden QR-Codes integrieren, mit denen sich Nachrichten über mobile Endgeräte öffnen lassen. Zusätzlich werden wir uns dem Zukunftsthema widmen, was kommt nach Passwörtern? PassKey sei hier als Stichwort genannt“, erläutert der Sicherheitsprofi. Zusätzlich sei er derzeit in Gesprächen zur Implementierung von password.link bei zwei weiteren Großkunden, unter anderem mit dem größten Elektronikhändler in den USA sowie Europas größtem Logistikunternehmen. Wachstum steht also auch 2023 wieder auf der Agenda. Sein Tipp für andere Gründer*innen: „Das Produkt ist das Allerwichtigste. Gebt alle Energie in das potenzielle Kundenerlebnis! Euer Angebot muss intuitiv bedienbar sein, hohe Sicherheit bieten – und optimalerweise spürt die Kund*in sofort den Mehrwert, den Euer Produkt schafft. Das Skalieren ist eine weitere Herausforderung. Da braucht man Türöffner mit Expertise, sonst ist es wirklich schwer, beispielsweise größere Konzerne vom Angebot eines jungen Unternehmens zu überzeugen. Einer unserer Kund*innen hat beispielsweise mehr als 100.000 Mitarbeitende weltweit – da braucht man Fürsprecher*innen, bevor das notwendige Vertrauen in ein kleines junges Unternehmen da ist.“

Der hannoversche Unternehmer schwärmt besonders vom Angebot der Wirtschaftsförderung. Das Preisgeld vom Gründungswettbewerb habe ihm sehr geholfen – durch den Sieg konnte er das Team vergrößern und weitere Features in seinem Angebot entwickeln. „Auch die Unterstützung bei Büroräumen finde ich großartig, das haben wir bisher nur noch nicht genutzt, weil das Team so weit verstreut sitzt und arbeitet.“ Die Kooperationen, die Philipp Engels über hannoverimpuls eingehen konnte, will er unbedingt weiter ausbauen.

Kontaktdaten:

password.link
Philipp Engels
Podbielskistrasse 247

30655 Hanover

https://password.link

hello@password.link

Auch Mario Leupold, Bereichsleiter Gründung und Entrepreneurship bei hannoverimpuls, lobt die Zusammenarbeit mit Philipp Engels und password.link: „Datenklau, Industriespionage oder Sabotage: Cyberangriffe sind eine echte Bedrohung – und das Angebot von Philipp Engels liefert einen echten Problemlöser. Philipp hat seinen Erfolg im Startup-Impuls-Wettbewerb hervorragend dafür genutzt, sein Produkt und sein Unternehmen voranzubringen. Ich freue mich, dass der jährliche Wettbewerb immer wieder ein wichtiger Katalysator für viele Gründer*innen ist – egal, ob sie auf dem Siegertreppchen stehen oder nicht.“

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