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Gründungsstory Juli 2026: SprachHorizont-Hannover – Deutsch im Job für Ausbildung und Beruf

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Gründungsstory Juli 2026: SprachHorizont-Hannover – Deutsch im Job für Ausbildung und Beruf


Aus einer spontanen Entscheidung am Tag der Deutschen Einheit wurde ein Unternehmen mit klarer Mission: Menschen sprachlich so zu stärken, dass sie sich im Berufsalltag sicher bewegen können. Manuela Garib und Sevdet Şat haben mit SprachHorizont-Hannover einen Bildungsträger gegründet, der berufsbezogene Deutschkurse für Auszubildende, Fachkräfte und Menschen mit Migrationsgeschichte anbietet. Besonders im Gesundheits- und Sozialwesen unterstützen sie Teams und Auszubildende dabei, sprachliche Hürden im Arbeitsalltag zu überwinden.

Die beiden Gründerinnen bringen langjährige Erfahrung als Dozentinnen für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache mit. In ihrer täglichen Arbeit stellten sie immer wieder fest, dass klassische Sprachkurse oft nicht ausreichen, um die Anforderungen des Berufslebens abzudecken. „Wir haben immer wieder gesehen, wie groß der Bedarf an wirklich berufsnaher Sprachförderung ist – besonders in der Pflege“, berichten sie. Viele Teilnehmende hätten zwar über solide Sprachkenntnisse verfügt, seien jedoch in konkreten beruflichen Situationen unsicher gewesen. „Viele konnten ,Schuldeutsch‘, fühlten sich aber unsicher im beruflichen Miteinander.“

Im Angestelltenverhältnis entwickelten Garib und Şat zahlreiche Ideen, wie Sprachförderung praxisnäher gestaltet werden könnte. Doch nicht immer stießen diese Vorschläge auf offene Ohren. „Oft hieß es jedoch: ,Das reicht so.‘“ Für die beiden war das schließlich der Auslöser, eigene Wege zu gehen. „Am Tag der Deutschen Einheit 2024 haben wir entschieden: Wir gründen selbst.“ Der symbolträchtige Entschluss fiel bei einem Treffen in einem Café und markierte den Startschuss für SprachHorizont-Hannover.
Es folgten Monate intensiver Aufbauarbeit. Die Gründerinnen entwickelten Konzepte, führten erste Kurse durch, knüpften Kontakte zu Einrichtungen und arbeiteten am Qualitätsmanagement ihres Unternehmens. Im August 2025 nahm SprachHorizont-Hannover schließlich offiziell den Betrieb auf. Heute bieten sie berufsbegleitende Deutschförderung online, vor Ort oder hybrid an und trainieren mit ihren Teilnehmenden genau die Sprachsituationen, die im Arbeitsalltag entscheidend sind: Übergaben, Dienstgespräche, Dokumentationen, Telefonate oder Patientengespräche. „Geübt werden nicht nur Strukturen und Grammatik, sondern vor allem das Deutsch, das im Arbeitsalltag wirklich gebraucht wird“, erklären die Gründerinnen.

Unterstützung auf dem Weg in die Selbstständigkeit erhielten Garib und Şat von hannoverimpuls. Nachdem sie verschiedene Anlaufstellen kontaktiert hatten, fühlten sie sich dort von Beginn an ernst genommen. Besonders die individuelle Beratung habe ihnen geholfen, die nächsten Schritte zu strukturieren. Eine Aussage sei ihnen dabei besonders in Erinnerung geblieben: „Sie bringen alles mit, was es für eine Gründung braucht. Machen Sie es richtig – nicht nur nebenbei.“ Diese Ermutigung habe sie durch viele weitere Gründungsschritte getragen.

Auch Sylwia Chalupka, Projektleiterin Gründerinnen-Consult bei hannoverimpuls, sieht großes Potenzial in dem Konzept: „Mit SprachHorizont-Hannover haben Manuela Garib und Sevdet Şat ein Angebot geschaffen, das den Nerv der Zeit trifft: praxisnahe, berufsbezogene Sprachförderung, die direkt im Arbeitsalltag wirkt.“ Besonders die Kombination aus fachlicher Expertise und einem tiefen Verständnis für die Anforderungen von Pflege, Ausbildung und Betrieben mache das Angebot so wertvoll.

Mit ihrem Unternehmen möchten die Gründerinnen künftig weitere Branchen erschließen. Ihr Ziel bleibt dabei unverändert: Menschen die sprachliche Sicherheit zu geben, die sie benötigen, um Verantwortung zu übernehmen und erfolgreich im Berufsleben anzukommen. Denn, davon sind Garib und Şat überzeugt, gute Kommunikation ist oft der Schlüssel für mehr Handlungssicherheit im Job.

» AL

SprachHorizont-Hannover
Manuela Garib & Sevdet Şat
Tel. 0511 51524243
info@sprachhorizont-hannover.de
www.sprachhorizont-hannover.de

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Gründungsstory Juni 2026: Nartillus macht Wissenschaft sichtbar

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Gründungsstory Juni 2026: Nartillus macht Wissenschaft sichtbar


Wer mit seiner Familie schon einmal das Niedersächsische Landesmuseum Hannover besucht hat, kennt ihn vielleicht: den animierten T-Rex, der dort seit Jahren als stereoskopischer 3D-Film läuft. Hinter der Animation steckt Arthur Ulmann – damals Student, heute Gründer des hannoverschen Studios Nartillus.

Mit Nartillus spezialisiert sich Ulmann auf die Visualisierung naturwissenschaftlicher Inhalte. Für Museen, Science Center und Forschungseinrichtungen entwickelt er 3D-Animationen, interaktive Exponate und wissenschaftliche Datenvisualisierungen. Sein Ziel: komplexe Inhalte verständlich und erlebbar machen.

„Es geht darum, Dinge sichtbar zu machen, die man sonst nicht sehen kann – und sie so zu erzählen, dass sie hängen bleiben“, sagt Ulmann. Der Grundstein dafür wurde früh gelegt. Parallel zu seinem Kommunikationsdesignstudium arbeitete Ulmann in der Forschung und Entwicklung bei Volkswagen – mit Aussicht auf einen sicheren Berufseinstieg. Gleichzeitig erhielt er vom Landesmuseum Hannover den Auftrag für eine T-Rex-Animation. „Ich habe mich für den T-Rex entschieden. Und damit eigentlich auch für meinen Weg.“

Nach dem Museumsprojekt folgten weitere Anfragen aus dem naturwissenschaftlichen Bereich. Um die Arbeitsweise von Forschenden besser zu verstehen, absolvierte Ulmann zusätzlich ein Biologiestudium und beschäftigte sich intensiv mit Laborarbeit, Datenanalyse und wissenschaftlichen Publikationen. „Heute verstehe ich die Inhalte – und kann sie gleichzeitig so übersetzen, dass sie auch für eine breite Öffentlichkeit nachvollziehbar sind.“

Schon während des Studiums entwickelte er Animationen für Hochschulen und Forschungseinrichtungen, später sammelte er Erfahrungen in Werbung, Film- und Startup-Umfeldern und schärfte dabei sein eigenes Profil. Heute bewegt sich Nartillus nach eigener Beschreibung zwischen dem Vergangenen, dem Verborgenen, dem Unsichtbaren und dem Unerreichbaren – von ausgestorbenen Tieren über biologische Prozesse bis hin zu Molekülen oder fernen Galaxien. „Entscheidend ist nicht nur die Visualisierung, sondern die Reduktion. Ich filtere heraus, was wirklich wichtig ist, und baue daraus eine verständliche Geschichte.“

Zu den Auftraggebern zählen unter anderem das Niedersächsische Landesmuseum Hannover, das phaeno Wolfsburg sowie internationale Einrichtungen wie das Naturalis Biodiversity Center in Leiden oder das Natural History Museum Abu Dhabi. Unterstützung auf dem Weg in die Selbstständigkeit erhielt Ulmann auch von hannoverimpuls – unter anderem bei Businessplan, Positionierung und Netzwerkaufbau. Anke Pawla, Projektleiterin Gründung und Entrepreneurship bei hannoverimpuls, sagt: „Mit Nartillus zeigt Arthur Ulmann eindrucksvoll, wie aus wissenschaftlicher Expertise, kreativer Exzellenz und unternehmerischem Mut ein innovatives Geschäftsmodell entstehen kann.“

Für Ulmann ist die Richtung klar: Nartillus soll international weiter wachsen. Denn der Bedarf an verständlicher Wissenschaftskommunikation nehme stetig zu. „Am Ende geht es immer um dieselbe Frage: Wie machen wir Wissen sichtbar?“

» AL

www.nartillus.de
Tel. 0511 53460790

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Gründungsstory Mai 2026: Kosmetik im Einklang mit Natur und Mensch: „echt natürlich“ aus der Wedemark

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Gründungsstory Mai 2026: Kosmetik im Einklang mit Natur und Mensch: „echt natürlich“ aus der Wedemark


In einem kleinen Holzhaus im Garten, umgeben von Natur und fernab vom Trubel klassischer Studios, hat Brit Kayser ihr Kosmetikkonzept verwirklicht. Mit ihrem Studio „echt natürlich“ in der Wedemark bei Hannover verbindet die 46-Jährige moderne Schönheitsbehandlungen mit einem konsequent nachhaltigen Ansatz – und trifft damit den Nerv einer wachsenden Zielgruppe.

„Ich habe im Juni 2025 mein eigenes Studio eröffnet – ein kleines Holzhaus in unserem Garten“, erzählt Kayser. Dort bietet sie Kosmetikbehandlungen, Wellness und Fußpflege an. Ihr Fokus liegt auf Naturkosmetik in Kombination mit moderner Hautpflege. Dabei gehe es ihr um mehr als nur äußere Schönheit: „Entscheidend ist für mich, dass sich meine Kundinnen und Kunden wirklich entspannen können – und darauf vertrauen, dass alles, was ich verwende, ihnen und der Umwelt guttut.“ Der Weg in die Selbstständigkeit war für Kayser kein spontaner Schritt, sondern das Ergebnis langjähriger Erfahrung. Nach ihrer Ausbildung zur Kosmetikerin und dem Friseurmeister wechselte sie zunächst in die Forschung. „Nach der Familienphase und weiteren Stationen im Angestelltenverhältnis war klar: Ich möchte mein eigenes Konzept umsetzen“, sagt sie. Nachhaltigkeit, Qualität und persönliche Betreuung seien dabei von Anfang an die Leitlinien gewesen.

Diese Haltung spiegelt sich auch im gesamten Konzept wider: Das Studio wurde mit regionalen Handwerkern gebaut, besteht aus natürlichen Materialien und wird mit Solarstrom betrieben. Zum Einsatz kommen ausschließlich nachhaltige Produkte – frei von Mikroplastik und verantwortungsvoll produziert. „Mir ist wichtig, dass hinter den Produkten transparente Werte stehen. Ich teste alles selbst und empfehle nur, was ich wirklich überzeugt vertreten kann“, betont Kayser. Ihre Kundinnen – überwiegend Frauen zwischen 35 und 70 Jahren – schätzen vor allem die persönliche Atmosphäre. „Viele sagen, es fühlt sich eher an wie ein Besuch bei Freunden als ein Termin im Studio“, berichtet sie. Die Lage im Grünen verstärke diesen Effekt zusätzlich und biete einen bewussten Gegenpol zum oft hektischen Alltag.

Hilfe auf dem Weg in die Selbstständigkeit erhielt Kayser von hannoverimpuls. „Ich habe von Anfang an viel Unterstützung bekommen – von Coachings über Workshops bis hin zur individuellen Beratung“, sagt sie. Besonders bei Themen wie Businessplan, Finanzierung und Fördermöglichkeiten habe ihr das Angebot geholfen. Auch die Zusammenarbeit beschreibt sie positiv: „Ich hatte nie das Gefühl, allein zu sein.“

Für Anke Pawla, Projektleiterin Gründung und Entrepreneurship bei hannoverimpuls, ist das Beispiel „echt natürlich“ ein gelungenes Zusammenspiel aus Erfahrung und Vision: „‚echt natürlich‘ zeigt, wie sich Erfahrung, Familie und persönliche Vision in einer Gründung vereinen lassen. Wir verstehen uns als Partner, der ergänzt und unterstützt – damit aus Ideen konkrete Projekte werden.“ Auch anderen Gründerinnen und Gründern rät Kayser, sich frühzeitig Unterstützung zu holen: „Leidenschaft ist wichtig, aber ein solides Konzept und finanzielle Stabilität sind entscheidend.“ Rückschläge gehörten dazu – doch wer für seine Idee brenne, werde am Ende belohnt.

echt natürlich
Brit Kayser
Eichhornweg 21a, 30900 Wedemark
Telefon: 0151 594 594 58
E-Mail: info@echtnatuerlich.de
Web: echtnatuerlich.de

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Gründungsstory April 2026: HIMMELSFADEN – Wenn Kinderkleidung endlich richtig passt

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Gründungsstory April 2026: HIMMELSFADEN – Wenn Kinderkleidung endlich richtig passt


Kinder wachsen schnell – doch viele Eltern kennen das Problem: Hosen rutschen, Ärmel sind zu kurz oder die nächste Größe ist plötzlich viel zu weit. Für Daniela Schulz aus Hannover wurde diese Erfahrung zum Ausgangspunkt für eine Unternehmensgründung. Mit ihrem Label Himmelsfaden entwickelt die diplomierte Textil-, Mode- und Kostümdesignerin Kindermode, die sich an echten Kinderkörpern orientiert – und nicht an standardisierten Durchschnittsmaßen.

Die Idee entstand aus persönlicher Erfahrung. Schulz ist Mutter eines großen, schlanken neunjährigen Kindes und kennt die Schwierigkeiten schlecht sitzender Kleidung aus dem Alltag. „Ich habe unzählige Hosen gekauft und fast jede geändert: zu kurz, zu weit, falsche Proportionen“, erzählt sie. „Der Markt arbeitet mit Standardmaßen, die kaum einem Kind wirklich gerecht werden.“

Mit Himmelsfaden will sie dieses Problem systematisch lösen. Seit 2025 entwickelt und vertreibt sie Kindermode aus zertifizierten Materialien, deren Kern ein eigenes Maßkonzept für die Größen 104 bis 134 bildet. „Kinder sind keine kleinen Erwachsenen – also brauchen sie eigene, durchdachte Proportionen“, sagt Schulz. Ihre Schnitte sollen deshalb nicht nur besser passen, sondern auch mitwachsen.

Die Entwicklung der Modelle erfolgt vollständig in Hannover: Von der ersten Idee bis zum Prototyp entsteht jedes Kleidungsstück in Handarbeit. Produziert wird anschließend in enger Zusammenarbeit mit einem langjährigen Partner aus der Textilbranche. „Wir kennen uns seit 17 Jahren. Diese gewachsene Vertrauensbasis macht es möglich, hohe Ansprüche an Qualität, Passform und Nachhaltigkeit konsequent umzusetzen“, so Schulz.

Auch die Materialien spielen eine zentrale Rolle im Konzept des Labels. Stoffe, Nähgarn, Knöpfe und Labels sind nach OEKO-TEX® Standard 100 zertifiziert, teilweise werden recycelte Materialien verwendet. Verpackt wird plastikfrei. Gleichzeitig setzt Himmelsfaden bewusst auf langlebige Basics statt auf schnell wechselnde Saisonware. „Wer ein Lieblingsteil findet, kann es dauerhaft nachbestellen – das vermeidet Frust und unnötige Retouren“, erklärt Schulz.

Besonderes Augenmerk legt die Designerin auf die Praxis. Ihre Schnitte entstehen klassisch von Hand und werden im Kita-Alltag getestet. „Und dort wird keine Rücksicht genommen – genau so soll es sein“, sagt sie.

Die Zielgruppe sind Familien mit Kindern im Kindergarten- und frühen Schulalter. Gerade in dieser Phase gehen Körperproportionen stark auseinander, während robuste und bequeme Kleidung besonders gefragt ist. Verkauft wird die Mode über einen eigenen Onlineshop, auf Designmärkten, über erste Boutique-Kooperationen und bei privaten Verkaufspartys. „Das persönliche Erleben der Stoffe und Schnitte ist vielen Kundinnen und Kunden wichtig“, berichtet Schulz.

Bei der Gründung erhielt sie Unterstützung von der Wirtschaftsförderung hannoverimpuls. „Von der ersten Beratung bis zu Workshops, Coachings und konkreter Hilfe bei Businessplan oder Bankgesprächen war der Austausch persönlich, praxisnah und sehr bestärkend“, sagt Schulz. „Ich habe mich nie als Nummer gefühlt, sondern als Teil eines Netzwerks.“

Auch dort sieht man großes Potenzial in der Idee. „Kinderkleidung, die mitwächst, fair produziert wird und gut aussieht – mit Himmelsfaden trifft Daniela den Nerv der Zeit“, sagt Ute Rebel, Projektleiterin Gründerinnen-Consult bei hannoverimpuls. „Qualität wird sich durchsetzen. Dabei unterstützen wir gerne.“

Kontakt

Himmelsfaden
Daniela Schulz

Tel: +491723813376

E-Mail: daniela.schulz@himmelsfaden.de
Web: www.himmelsfaden.de
Instagram: _himmelsfaden_
Facebook: Himmelsfaden

Pinterest: Himmelsfaden 

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Gründungsstory März 2026: Light up! – Wie Tore Padula Events zum Leuchten bringt

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Gründungsstory März 2026: Light up! – Wie Tore Padula Events zum Leuchten bringt


Wenn Tore Padula über Veranstaltungen spricht, leuchten seine Augen fast so sehr wie die LED-Armbänder, die zum Markenzeichen seines Unternehmens geworden sind. Der 34-jährige Veranstaltungskaufmann organisiert, moderiert und konzipiert Events aller Art – von Hochzeiten über Workshops bis hin zu Kongressen und Festivals. Sein Anspruch: Veranstaltungen zu schaffen, die nicht nur funktionieren, sondern in Erinnerung bleiben.

Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal dabei ist das von ihm entwickelte LIGHT-UP!-Konzept. „Mit den LED-Armbändern holen wir das Feeling von Großkonzerten auf kleinere Veranstaltungen“, erklärt Padula. Was bei Coldplay & Co. Zehntausende Menschen synchronisiert, nutzt er heute für Struktur, Orientierung und spielerisches Networking. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: „Bei Hochzeiten sorgen sie für besondere Lichteffekte, bei Workshops helfen sie, Gruppen zu steuern – oder sie regeln ganz pragmatisch, welcher Tisch wann zum Buffet geht. So verbindet man Spaß mit Struktur.“

Die Idee entstand aus einem Schlüsselmoment. „Ich habe bei einem Coldplay-Konzert gesehen, wie 70.000 Menschen über Armbänder synchronisiert wurden – da war mir klar: Das muss auch im kleineren Rahmen funktionieren.“ Inzwischen wächst die Nachfrage stetig. Aktuell prüft Padula sogar, wie sich das Konzept auf Veranstaltungen mit bis zu 10.000 Teilnehmenden übertragen lässt, um es auch regionalen Konzertveranstaltern anzubieten.

Der Weg in die Selbstständigkeit war dabei kein spontaner. Gelernt hat Padula an der Medizinischen Hochschule Hannover, wo er für Tagungen und Kongresse zuständig war. Stationen bei einer Bank und einem Home-Shopping-Sender folgten. „Der Wunsch, Veranstaltungen zu organisieren, war aber schon immer da“, sagt er. 2019 gründete er zunächst im Nebenerwerb. „Ich habe Urlaub genommen, um eigene Projekte umzusetzen. Der Schritt in die volle Selbstständigkeit fühlte sich wie ein Sprung ins kalte Wasser an.“

Dann kam Corona – und stellte vieles infrage. „Da war ich froh, noch angestellt zu sein.“ Heute steht das Unternehmen stabil da: Padula beschäftigt eine Mitarbeiterin, die ihn unter anderem im Social-Media-Bereich unterstützt, und arbeitet mit einem breiten Netzwerk an Freelancern. Sein Ziel ist weiteres Wachstum – auch personell.

Wichtige Impulse erhielt er dabei durch hannoverimpuls. Über eine Beratung zum Gründungszuschuss kam er mit der Wirtschaftsförderung in Kontakt und bewarb sich mit LIGHT UP! beim Startup-Impuls-Wettbewerb. „Auch wenn ich nicht ins Finale gekommen bin – allein die Vorbereitung hat mir enorm geholfen.“ Businessplan, Präsentationen, Schärfung der eigenen Idee: „Das hat meine Selbstständigkeit deutlich stabiler gemacht und mir geholfen, mein Geschäftsmodell klarer zu strukturieren.“

Besonders wertvoll war für ihn die Auseinandersetzung mit Zahlen. „Gerade beim Thema Finanzen hatte ich anfangs Respekt. Aber mit der Unterstützung habe ich gemerkt: Wenn man sich damit auseinandersetzt, ist es machbar.“

Seinen Rat an andere Gründerinnen und Gründer formuliert Padula klar: „Ich würde immer empfehlen, zunächst im Nebenerwerb zu starten. Das gibt Sicherheit und hilft herauszufinden, ob man wirklich der Typ für die Selbstständigkeit ist.“ Und noch wichtiger: Unterstützung annehmen. „Nehmt jedes Beratungsangebot wahr. Es kostet meist nichts außer Zeit – und die investiert man in sich selbst und die eigene Idee.“

Auch bei hannoverimpuls ist man vom Weg des Eventprofis überzeugt. Projektleiterin Anke Pawla sagt über ihn: „Tore bringt viel Erfahrung und große Leidenschaft für Events mit. Er schafft Erinnerungen und entwickelt immer wieder neue Ideen, die er konsequent umsetzt.“ Genau diese Mischung lässt Veranstaltungen mit Tore Padula Eventservices nicht nur gut organisiert, sondern buchstäblich leuchtend in Erinnerung bleiben.

Kontakt:

Tore Padula Eventservices

Tel: 01577 838 1402

Mail: info@padula-event.de

Internet: padula-event.de

Insta: @tp.eventservices

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Gründungsstory Februar 2026: Wohnzimmeratmosphäre im Dinky Café

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Gründungsstory Februar 2026: Wohnzimmeratmosphäre im Dinky Café


Mitten in der Nordstadt, ein paar Schritte abseits vom Trubel, fühlt sich das Dinky Café an wie ein Besuch bei Freund*innen: klein, warm, ein bisschen zusammengewürfelt – und genau deshalb so charmant. Gründerin Lena Mähnß hat sich hier ihren Traum erfüllt: ein Café, das nicht auf Lautstärke setzt, sondern auf Atmosphäre.

Zwölf Plätze gibt es drinnen, sechs draußen – und schon für 2026 sind zusätzliche Sitzplätze im Außenbereich geplant. Der Name passt perfekt zum Konzept: Dinky bedeutet im Englischen „klein“ und „schnuckelig“. Oder wie Lena es selbst beschreibt: „Es ist die Wohnzimmeratmosphäre – das Gemütliche und vielleicht auch das leicht Zusammengewürfelte mit viel Liebe zum Detail.“

Tatsächlich erzählt jeder Winkel im Dinky eine kleine Geschichte. An den Wänden hängt Kunst von lokalen Künstler*innen, auf den Tischen stehen Pflanzen, und sogar die Keramik hat ihren eigenen Ursprung: „Wir verkaufen Keramik aus einem kleinen Studio aus der Südstadt. Dort wurden auch unsere Flat-White-Tassen von Hand getöpfert“, sagt Lena. Dazu kommen kleine Formate, die das Café zu einem Treffpunkt machen – nicht nur für Kaffeefans, sondern für Menschen, die sich nach Gemeinschaft sehnen.

Auch das Angebot folgt einer klaren Idee: Qualität, Transparenz – und konsequente Haltung. Der Kaffee stammt aus einer kleinen Rösterei, die Bohnen sind fair gehandelt, die Lieferkette nachvollziehbar, die Herkunft sortenrein von einer einzelnen Plantage. Dazu gibt’s ausschließlich vegane Kuchen und Backwaren – und ein Aushängeschild, das mittlerweile vielen in der Nordstadt ein Begriff sein dürfte: „Lenns selbstgemachte Zimtschnecke“. Ergänzt wird die Karte durch gefüllte Donuts und hausgemachte Quiche. Lenas Zielgruppe? Möglichst alle. „Alle sind herzlich willkommen: Menschen aus der Nachbarschaft, aus der Uni, jüngere und ältere Gäste – alle, die gerne guten Kaffee trinken“, sagt sie. Und auch hier setzt sie einen Akzent, der zum Dinky passt: „Bei uns kostet Kuhmilch einen Aufpreis. So drehe ich den Spieß um und schaffe einen Anreiz für Hafermilch. Und es funktioniert tatsächlich.“

Dass Lena einmal ihr eigenes Café führen würde, war nicht von Beginn an Plan A: „Während meines Studiums habe ich in der Gastronomie in der Küche gearbeitet – und hatte richtig Spaß daran. Außerdem backe ich sehr gerne“, erinnert sie sich. Nach dem Bachelor in Wirtschaftsmathematik wurde aus der Idee schließlich ein echtes Vorhaben: „Die Idee eines eigenen Cafés hat aber erst nach meinem Bachelor richtig Fahrt aufgenommen.“

Mutig war dabei nicht nur die Idee – sondern vor allem das Durchhalten. Denn ursprünglich war das Projekt nicht als Solo-Nummer gedacht. „Anfangs waren wir zu dritt. Als im Februar der Mietvertrag anstand, sind die anderen beiden abgesprungen. Ich wollte es aber unbedingt – und habe es dann allein durchgezogen.“ Heute arbeitet Lena mit einer Teilzeitkraft und drei Minijobberinnen zusammen. Und weil kreative Synergien in der Nordstadt oft nur eine Tür weiter liegen, teilt sie sich die Miete mit einem kleinen Tattoo-Studio im selben Gebäude. Beide Unternehmen sind eigenständig, aber eng verbunden: Tattoo-Kund*innen bekommen Rabatt im Café – und die Kunst der Artists ist im Dinky ausgestellt.

Unterstützung auf dem Weg in die Selbstständigkeit fand Lena auch bei hannoverimpuls. „Ich habe dort alle wichtigen Informationen bekommen, zum Beispiel zum Gründungszuschuss und zu den Voraussetzungen“, sagt sie. Besonders entscheidend sei die Hilfe beim Finanzplan gewesen: „Das Team stand mir bei allen Fragen zur Seite.“ Für Lena war nicht nur das Wissen wichtig, sondern auch das Gefühl, ernst genommen zu werden. „Die respektvolle und persönliche Betreuung war großartig und hat mein Selbstbewusstsein für die Umsetzung meines Traums enorm gestärkt.“

Auch Kristina Ebel, Projektleitung Gründerinnen-Consult bei hannoverimpuls, erinnert sich an den Start: „In Lena spürte ich direkt, dass das Dinky ihr Herzensprojekt ist. Sie ist die Seele des Cafés – und das merken sicherlich auch die Gäste.“ Genau das sei der Kern der Beratung: „Wir unterstützen, vernetzen und stehen mit Rat und Tat zur Seite, um Träume wie den von Lena Wirklichkeit werden zu lassen.“

Lena dazu: „Einfach mal machen – auch wenn es leichter gesagt als getan ist. Geht zu Beratungsstellen wie hannoverimpuls und holt euch Unterstützung. Die wissen, wie es geht.“

Wer im Dinky Café sitzt, eine Zimtschnecke vor sich und die handgetöpferte Tasse in der Hand, merkt schnell: Das hier ist nicht einfach nur ein Geschäftsmodell. Es ist ein Gefühl. Und genau das macht das Dinky so besonders.

AL

Dinky Café
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 10–18 Uhr
An der Lutherkirche 5
30167 Hannover

Instagram: @dinky.cafe

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