Bandporträt April 2026: TECH

TECH – das sind Frontman Carsten Tech (Gesang und Gitarre), Hendrik Vogts am Klavier, Jan Geldmacher (Gitarre und Gesang), Arne Decker am Bass und Clemens Fleischer am Schlagzeug. Seit 2024 spielen die fünf Musiker aus Hannover in dieser Bandbesetzung. Aus vorherigen Zusammenarbeiten in ehemaligen Bands und vor allem durch ihre lange Freundschaft haben sie so zu einer festen 5er-Konstellation zusammengefunden. Am 06.03. haben sie ihre erste gemeinsame EP „Grün & Blau“ herausgebracht.

Carsten, Hendrik, Arne, Jan und Clemens kennen sich schon aus früheren musikalischen Zusammenarbeiten in ehemaligen Rockbands, allen voran quarter to eleven, und teils auch aus der Schulzeit. Sie alle wohnen in Hannover und spielen seit 2024 als feste Band unter dem Namen TECH. Musik ist ihre große Leidenschaft, hauptberuflich sind sie in anderen Gewerken tätig. Alle zwei Wochen trifft sich die Band in ihrem Probenraum, um gemeinsam Musik zu machen, Spaß zu haben und Songs zu produzieren.
So ist im März dieses Jahres ihre erste EP in der jetzigen Besetzung erschienen: „Grün & Blau“ behandelt gesellschaftliche Themen wie Gemeinschaft, Zusammenhalt und Solidarität, lädt die Menschen zum Nach- und Mitdenken ein und ist von einem rockig, rauen Pop Sound geprägt. Das Album ist in seinen Songs so vielfältig, dass man sich gar nicht auf einen Favoriten festlegen kann. Am 18.04. spielt die Band um 20 Uhr ein Release-Konzert im Lux. Der Abend wird eine ganz bunte Mischung, selbstverständlich mit den Songs von der neuen EP, aber auch mit Songs vergangener EPs („Von Wegen“ und „In guter Gesellschaft“). Neu, alt, besinnlich, energisch, emotional, laut und rockig: TECH bringen ein vielfältiges Repertoire und jede Menge Energie mit.
Carsten und Hendrik berichten, dass sie schon vor der festen Bandbesetzung gemeinsam an Songs gearbeitet haben und dass durch die neuen Mitglieder wieder frische Energie in die Band gekehrt sei. „Mit dieser Fünferkonstellation ist seit zwei Jahren wieder richtig Drive zu spüren“, berichtet Carsten. Da sich die Gruppe schon lange kennt und über ihre musikalische Zusammenarbeit hinaus eng befreundet ist, ist die Stimmung innerhalb der Band sowohl musikalisch als auch menschlich sehr harmonisch. Auf die Frage, wie so ein kreativer Prozess von der Idee bis zum fertigen Song aussehen kann, antwortet Carsten: „Primär entwickeln sich die Ideen bei Hendrik und mir, aber zunehmend auch bei Jan, der lange selbst Frontman einer Band war. Meistens bringt einer von uns ein paar Skizzen, Akkordfolgen oder Schemata zur Probe mit und wir spielen erstmal so ins Blaue hinein, wiederholen Abfolgen und überlegen, was stilistisch dazu passen könnte.“ Die Texte schreibe Carsten gerne selbst, da er als Sänger durch die Sprache sehr präsent ist. „In dieser Sache habe ich einen total hohen Anspruch an mich selbst, gerade auch, da wir Songs in unserer Muttersprache schreiben und die Texte für fast alle zu hundert Prozent verständlich sind. Für mich ist das etwas anderes als auf Englisch zu schreiben und ich fühle mich ein Stück weit wohler, wenn ich das zu verantworten habe, was ich da von mir gebe. Und tatsächlich habe ich dadurch auch entdeckt, dass das Schreiben mir richtig Spaß macht.“ Erst durch die gemeinsamen Proben zu fünft erlangen die Songs die richtige Prise TECH. Dadurch, dass jeder sich einbringe, Energie und Rock auf seinem Instrument hinzufüge, bekomme der Song einen ganz eigenen Charakter. „So geht dieser dann seinen Weg, findet seine Färbung, seine Zeit und seinen Raum“, ergänzt Hendrik. „Da wir auch ziemlich gute Zuhörer sind, uns gerne abstimmen, einbringen und auch kritisieren und weiterentwickeln, kommt oft ein sehr vielfältiger Output zustande. Da sind wir alle ganz froh drum, dass es ein sehr buntes Spektrum ist, was hoffentlich durch die neue EP und die Konzerte transportiert wird.“
„Immer für die gute Sache in Bewegung bleiben und dabei nicht leiser werden“ – ist ein Leitspruch der Band. TECH bleibt momentan dafür in Bewegung, jedem Menschen eine Stimme zu geben. Vor allem aber den leiseren, denen, die nicht in privilegierten Machtpositionen stecken und laut entscheiden können. Außerdem wollen sie den Menschen Lust machen, wieder aus ihren Wohlfühlecken und Komfortzonen zu kommen, sich auf das Unbekannte einzulassen. Abschließend möchten sie Offenheit und Bedeutungsspielräume schaffen und erweitern, um auf das Schwarz-Weiß-Denken in dieser Welt aufmerksam zu machen.
Lilly Struckmeyer


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