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Bandporträt Januar 2026: MANTRA

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Bandporträt Januar 2026: MANTRA


MANTRA machen Jazz auf ihre ganz eigene Art. Kürzlich veröffentlichten sie ihr Debütalbum „In Motion“, das die Unruhe und Energie ihrer Generation widerspiegelt.

MANTRA – das sind Valentin Seidl als Songwriter und Pianist, Linus Hutzler am Bass und Dejan Hauch am Schlagzeug.

Valentin und Linus sind beide in Bayern aufgewachsen und haben sich an der Berufsfachschule für Musik in Dinkelsbühl kennengelernt, wo sie beide eine zweijährige Ausbildung zum Ensemble- und Chorleiter absolvierten. 2022 zogen beide nach Hannover, um im Bereich Popular Music der Hochschule für Musik, Theater und Medien zu studieren. Hier trafen sie auf Dejan, der nach einem Vorstudium an der Glen Buschmann Jazz-Akademie in Dortmund ebenfalls an die HMTMH kam.

Die Musik begleitet alle drei seit der Kindheit. Linus begann auf Wunsch seiner Eltern mit Blockflötenunterricht, wechselte später zur Gitarre und zum Bass, nahm zeitweise Geigenunterricht und spielte in der Bigband und im Orchester seiner Schule. Valentin wuchs in einer musikalischen Familie auf, sein älterer Bruder ist Schlagzeuger – gemeinsam machten sie früh Musik. Auch Dejan kommt aus einer musikalischen Familie.

Obwohl sie Popmusik studieren, machen sie gemeinsam Jazz. Oder genauer: Musik, in der Jazz, Pop und Rock zusammenfinden. Ihre Mission sei es, die Welten miteinander zu verbinden. Valentin schreibt gerne „Songs, die diese ganzen Jazzelemente wie Improvisation und das Zusammenspiel haben, sich aber mehr auf Melodien zentrieren als der klassische Jazz.“ Dabei soll Jazz mit Ohrwurm-Potenzial entstehen. „Ich habe jetzt schon mehrfach mitbekommen, dass Leute einen Ohrwurm von unseren Songs hatten, Das hat mich immer extrem gefreut, weil das eigentlich genau das Ziel ist“, sagt er.

Nach zwei Jahren gemeinsamer Arbeit, veröffentlichte das Trio 2024 ihre erste gemeinsame EP „The Quiet Mind“ mit fünf Songs. Im November 2025 folgte nun das Debütalbum „In Motion“. Der Titel „In Motion“ steht dabei sowohl für den Sound und die Art, wie MANTRA Musik macht – kreativ und offen für Neues – als auch für die Lebensphase der drei Musiker. „Ich glaube der Titel ist ein ganz guter Oberbegriff. Unsere Generation ist irgendwie ein bisschen lost und verwirrt, weil einfach so viel passiert, zum Beispiel in der Politik. Außerdem ist die Phase von 20 bis 25 auch eine, in der privat extrem viel passiert. Manchmal merke ich erst nach dem Schreiben, dass ich dieses Gefühl der Verwirrtheit und das Chaos in den Songs ein bisschen verarbeite“, sagt Valentin. „Ich glaube ‘In Motion‘ steht für ganz viele Gefühle und Gegensätze: Durcheinander, Ruhe und vor allem dafür, in dem ganzen Chaos Balance zu finden“, ergänzt Linus.

Ein Highlight ihrer bisherigen Karriere war das Releasekonzert im Jazzclub Hannover. In Zukunft würden sie gerne in weiteren großen Jazzclubs in Deutschland spielen. Doch als junge, selbstorganisierte Band ist das mit viel Arbeit im Hintergrund verbunden. Bisher kümmern sie sich selbst um alles: Bookings, PR, CD-Produktion und ihre Präsenz in den sozialen Medien. Für Proben und Aufnahmen kommt ihnen ihr Studium zugute, denn sie können dafür die Räume der Hochschule nutzen.

Langfristig möchte die Band bei einem Label unter Vertrag kommen, auf Festivals wie der Jazzwoche spielen und offen bleiben für neue Konstellationen: andere Instrumente, Features und vielleicht Gesang.

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Bandporträt Oktober 2025: Sondaschule

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Bandporträt Oktober 2025: Sondaschule


Sondaschule gibt es schon länger als Ronja Malzahn Dreadlocks trägt. Ein ziemlich unsinniger Satz, aber nur auf den ersten Blick: Kulturelle Aneignung wird schon deutlich länger diskutiert als von dem Moment an, in dem Fridays for Future sich an der Frisur einer kaukasischen Musikerin störte. Hardliner und solche, die im Kommisston deklamieren, wer welche Musik machen darf, gab es wahrscheinlich schon immer. Was Ska betrifft, ist die Liste kurz: Man ist entweder Jamaikaner, hat mit Desmond Dekker Kaffee getrunken oder wurde von Laurel Aitken gesegnet. Vielleicht ist man aber auch ein englischer Dockarbeiter. Deutscher Ska? Auf gar keinen Fall!

Nach dem jamaikanischen Ska der 60er und dem britischen Revival mit dem 2-Tone-Ska der 80er-Jahre rollte die dritte Welle heran und mit ihr auch erstmals Ska in deutscher Sprache. Beeinflusst von Punk und New Wave veränderte sich das Klangbild merklich: Ska-Punk war geboren. Und warum auch nicht? In Mülheim an der Ruhr wird es schon den einen oder anderen Zechenmalocher gegeben haben, da ist es nur legitim, wenn eine lokale Band Musik für ihre eigenen Rudeboys spielt. Wenn diese Band sich aber nicht festlegen will und genervt ist von diesen ganzen Old School- und New School- und Wave-Labels, nennt sie sich Sondaschule. Im Gründungsjahr 1999 konnte ja schließlich noch keiner ahnen, dass der Name später mal suggerieren könnte, es handele sich dabei um ein Berliner Gangster-Rap-Trio. Dankenswerterweise spielen Sondaschule aber vergnüglichen Ska-Punk, mit Betonung auf vergnüglich. Wo anderen Genrevertretern allzu oft die Leichtigkeit abhanden kommt, weil die Welt eine schlimme ist, gibt es bei Sondaschule immer ein Augenzwinkern und Spaß. Selbstironisch handelt ein großer Teil ihrer Songs vom selbsterklärten Unvermögen, mit dem Alltag zurecht zu kommen. Nahezu hymnisch widmet man sich mitunter dem übermäßigen Verzehr unterschiedlichster Alkoholika und sonstiger Rauschmittel. Sänger Tim Kleinrensing inszenierte einst ein fiktives Telefonat zwischen seinem Alias Costa Cannabis und Peter von Frosta, in dem die Markteinführung einer Cannabispizza diskutiert wird. Will sagen: Oft ist auch Quatsch dabei, aber herrlicher Quatsch. Haufenweise adoleszente Albernheiten, hier und da gespickt mit erstaunlich hellsichtiger Sozialkritik, untermalt mit den typischen Offbeat-Gitarren und kurzatmigen Bläsersätzen. Wenn man es mit einer solchen Melange dann noch in die Albumcharts schafft, ist das schon etwas Besonderes. So geschehen im Februar 2022, als Sondaschule mit „Unbesiegbar“ auf Platz 2 der Albumcharts landeten. Ein bisschen Balsam auf eine Bandseele, die kurz zuvor einen traurigen Verlust wegstecken musste: Ihr langjähriger Gitarrist starb nach kurzer schwerer Krankheit. Dieser Schicksalsschlag wird auf ihrem gerade erschienenen Album titelgebend verarbeitet: „Wir bleiben wach“ ist nicht nur der Name ihrer Neuerscheinung, sondern auch der Opening Track. Trotz des traurigen Themas ist der Song ein druckvolles, energiegeladenes Versprechen, weiterzumachen. Unterstrichen wird dieses Vorhaben durch die Ankündigung einer Tournee. In zehn deutschen Städten spielen Sondaschule ihre bislang größte Hallen-Tour. Darunter auch in Hannover: Am 29. November um 20 Uhr sind die Ruhrpottler in der Swiss Life Hall zu Gast. Tickets gibt es für 52,60 Euro online und an den bekannten Vorverkaufsstellen.

IH

Foto: Flo Ehlich

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Bandporträt September 2025: Finder

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Bandporträt September 2025: Finder


Jochen Gros ist Lehrer und Musiker. Unter der Woche unterrichtet er Musik und Mathematik an einem Gymnasium – und am Wochenende steht er mit „Finder“ auf der Bühne.

„Ein vielfältiger Sound, der über Genregrenzen hinausgeht“, so bezeichnet sich Finder selbst. Finder, das ist ursprünglich eine klassische Bandformation aus Bass, Schlagzeug, Gitarre und Gesang. Heute ist Finder aber hauptsächlich Jochen Gros, der Sänger und Gitarrist. „Die anderen beiden haben Familien gegründet und sich dann weitestgehend aus dem Bandgeschehen herausgezogen.“ Jochen Gros ist 40 Jahre alt und kommt ehemals aus Soltau. Für das Studium ist er dann nach Kassel gezogen. Seit einigen Jahren lebt er in Hannover und unterrichtet hier an einem Gymnasium, als Musik- und Mathematiklehrer. Doch an den Wochenenden ist er Leadsänger von Finder. Im Sommer hat Finder zwei Songs veröffentlicht: „Schwerelos“ und „Ich kann dich fast schon sehen“ sind bei Spotify nun Finders meistgehörte Lieder. Die Songs gehören zu einem Album, an dem Finder aktuell arbeitet.

Gros ist schon früh zur Musik gekommen – aber nicht von Hause aus. „Ich habe als kleines Kind schon sehr viel gesungen. Ich glaube, meine Eltern wussten nicht so richtig, wohin mit mir und haben mich dann erstmal in einen Kinderchor gesteckt. Das fand ich natürlich super.“ Mit neun Jahren hat Gros angefangen Klavier zu spielen. „Dann habe ich später in den ersten Schülerbands gespielt und auch in der Big Band.“ Finder fing vor 10 Jahren als Kneipenband an – und landete dann recht schnell große Gigs: „Wir waren mit Marathonmann, Alex Mofa Gang und Tüsn unterwegs und haben auf Touren gespielt. Durch ganz Deutschland, Österreich und die Schweiz sind wir gefahren.“ 2017 war Finder als „Schrankband“ zu Gast in der Fernsehshow Circus HalliGalli mit Joko und Klaas.

Musikalisch hat Finder keine klare Richtung. „Ich finde eigentlich, dass es in jeder Musikrichtung was Gutes gibt. Ich höre gerne klassische Musik, aber kann auch mit zwei oder drei Schlagersongs etwas anfangen.“ Mittlerweile schreibt Jochen Gros, das, was ihm gefällt. Auf Deutsch, denn da könne er sich am besten ausdrücken.” Die Herausforderung ist, „dass die Texte nicht zu kompliziert werden und keiner weiß, was man will – aber auch nicht zu simpel, damit sie nicht, ich sage mal, schlageresk klingen. Meine Texte sind schon relativ anspruchsvoll. An der einen oder anderen Stelle muss man dann mal ein bisschen genauer hinhören. Aber das finde ich ganz gut.“

Irgendwo zwischen Alternative, Indie-, Punk- und Popmusik hat sich Finder angesiedelt. „Wenn dann auf dem neuen Album eine Klavierballade auf einen Rocksong folgt und danach dann ein bisschen was klassisch-jazziges mit ein paar wilden Akkorden und 80s-Beat-Song kommt, dann ist mir das eigentlich egal. Hauptsache mir gefällt das!“ Auch in Hannover hat Finder schon einige Konzerte gespielt. Zum Beispiel im LUX, auf dem Fährmannsfest und im Pavillon. „Aber wir haben halt den Nachteil, dass Hannover nicht unsere ‚Homebase‘ ist. Deshalb sind wir hier noch nicht so bekannt, wie wir es gern wären.“ Momentan sucht Finder nach einer Bookingagentur, um auch in Zukunft häufiger auf der Bühne zu stehen.

Aber nun geht es erstmal mit dem neuen Album weiter, das voraussichtlich Ende 2025 erscheinen soll. „In den nächsten Monaten kommen immer wieder neue Songs raus. Dann schauen wir mal, wie es so weitergeht.“

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Bandporträt Juni 2025: Terry Hoax

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Bandporträt Juni 2025: Terry Hoax


Falls irgendjemand mal bei Günter Jauch sitzt und die Frage nach dem meistgespielten Video einer deutschen Band auf MTV kommt: Die Antwort lautet Terry Hoax mit „Policy of truth“ im Jahr 1992. Hätten wir das geklärt. Ansonsten muss man Terry Hoax wohl nicht mehr groß vorstellen: 1988 gegründet, 1996 aufgelöst, wiedervereint im Jahr 2008 und einer der großen Rockexporte aus Hannover. Nun erscheint mit „Celebrate Nothing“ ihr neuntes Studioalbum. Darüber haben wir mit Sänger Oliver Perau (OP) und Gitarrist Martin „Matze“ Wichary (MW) gesprochen.

Glückwunsch zum neuen Album! Aber wieso heißt es „Celebrate Nothing“? Denn sowohl der Titeltrack als auch der Rest des Albums klingen, als hätte das Recording großen Spaß gemacht. War das auch so?

OP: Die aktuelle Weltlage bietet wenig Gründe zum Feiern. Es gibt vieles, an dem man verzweifeln könnte. Aber trotzdem darf man sich nicht unterkriegen lassen. Man muss das Leben genießen. Also feiern wir, dass es nichts zum Feiern gibt.

Abgesehen davon, dass Kai Schiering Armin Treptau am Bass ersetzt hat – was ja nun auch schon ewig her ist – seid ihr jetzt wieder der Besetzung, in der ihr damals erfolgreich geworden seid. Ist das nicht auch ein Grund zu feiern?

MW: Als wir die ersten Male wieder gemeinsam im Übungsraum standen und Songideen probiert haben, war bei allen eine ziemliche Euphorie zu spüren. Wir haben etwas wiedergefunden und konnten das dann auch noch weiterentwickeln – das war ein guter Grund zum Feiern.

Wenn man das neue Album hört, denkt man sofort: „Terry Hoax, ganz klar“. Vom Gefühl her könnte man einige der neuen Stücke auch auf älteren Platten verorten. „Welcome to tomorrow“ hat die Art schöner Leichtigkeit, die 1a auf „Freedom Circus“ gepasst hätte, während „Circle of desire“ absolute „Splinterproof“-Coolness hat (zumindest für mich). Anhören und schon fühlt man sich Jahrzehnte jünger. Ist das bewusst geschehen, oder hat sich durch eure Zusammenarbeit dieses Terry Hoax-Lebensgefühl einfach wieder eingestellt?

OP: Ich finde es wunderbar, dass du es so empfindest. Der Grund dafür sitzt neben uns und heißt Martin. Seine Rückkehr tut allen sehr gut. Für mich persönlich hat sich der Kreis geschlossen, denn schließlich hat mit uns beiden alles angefangen.

Was sind eure persönlichen Lieblingsstücke auf dem Album und warum?

MW: „The Last Call“. Ich kann immer kaum abwarten, bis der C-Teil und dann danach die Stelle mit Mirja Panitz kommt, die einen Teil des Refrains singt. Toller Text von Olli. Und „Falling“, weil es tatsächlich nach unseren Anfängen klingt. Und „Meanwhile“ wieder vor allem wegen dem Text. Und „Welcome to tomorrow“, weil die Gitarre am Ende wie im Soundtrack zur Zombieapokalypse klingt. Und „Don’t need somebody“, wegen „I don‘t know what I do, when I do what I do!“ im Text und weil es in dem Song so schön swingt. Einzelne Textstellen von Songs sollten wir vielleicht mal auf T-Shirts drucken. Eigentlich sind alle Songs total super, wir sind sehr froh mit unserer Performance als Band im Studio. Das war früher nicht immer so. Ich erinnere mich an einen Produzenten der sagte: „Willst Du das wirklich so spielen? Klingt, als ob man die Gitarre draußen am Fenster aufhängt und Billardkugeln darauf wirft“. Antwort in eingeschnapptem Tonfall: „Ähh… Ja, das mache ich immer so!“. Inzwischen wissen wir genau, was wir wollen und können und sind daher offener für Ideen von außen, wenn sie songdienlich sind. Wir hatten das Glück, uns beim aktuellen Album mit guten Leuten in guter Umgebung um die Songs und unsere Performance kümmern zu können. Wann immer es terminlich ging, konnten wir ins Peppermint Park Studio. Dort im großen Raum aufnehmen zu können ist heutzutage schon ein echtes Privileg und Inspiration.

Stichwort Fotos: Mit Terry Hoax ging‘s für Olaf Heine damals los und er hatte mittlerweile von Bad Religion über The Killers, Iggy Pop und Chris Cornell bis hin zu Burt Bacharach alles vor der Linse, was Rang und Namen hat. War mit ihm die aktuellen Fotos zu machen eine bewusste Entscheidung, um einen Kreis zu schließen oder hat sich das zufällig so ergeben?

OP: Ich hatte Olaf einen Gefallen getan und daher noch einen gut bei ihm. Das wurde dann die Fotosession mit Terry Hoax. Olaf gehört zu unserer Familiengeschichte, wie wir zu seiner. Diese Verbindung wird es immer geben.

Und jetzt das Wichtigste: Wann geht‘s mit dem neuen Album auf die Bühne?

We celebrate nothing – and everybody‘s here:

20.06. Göttingen, Exil

21.06. Isernhagen, Blues Garage

25.06. Oberhausen, Kulttempel

23.08. Fuhrberg, Fuhrberg rockt OA

12.09. Düsseldorf, Pitcher

13.09. Hameln, Sumpfblume

24.10. Braunschweig, KufA

25.10. Bremen, Lila Eule

30.10. Osnabrück, Rosenhof

13.11. Hamburg, Marias Ballroom

14.11. Hamburg, Marias Ballroom

13.12. Hannover, Capitol

Alle Termine immer aktuell auf www.terryhoax.de

Terry Hoax © Olaf Heine

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Bandporträt Mai 2025: Lautenfeyn

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Bandporträt Mai 2025: Lautenfeyn


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Bandporträt März 2025: Blues Joint Sessions

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Bandporträt März 2025: Blues Joint Sessions


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