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Der besondere Laden: concept NATURHAUS Küchen

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Der besondere Laden: concept NATURHAUS Küchen


„Was mich schon immer begleitet hat, ist meine Leidenschaft für gutes Design, individuelle Lösungen und vor allem für die Menschen, für die wir unsere Arbeit machen“, strahlt Burkhard Meßelken. Für ihn sind Küchen nicht einfach Möbelstücke, sondern Orte des Alltags. Hier wird gekocht und gegessen, aber auch geredet und gelebt. Eine Küche soll seiner Meinung nach nicht nur schön aussehen und funktionieren – sie soll sich richtig anfühlen.

Seit 30 Jahren begleitet Meßelken Menschen auf ihrem Weg zu genau diesem Gefühl. Im September 1996 beginnt die Geschichte seines Unternehmens zunächst ziemlich überschaubar: zwei Küchen, ein kleines Sortiment ergonomischer Möbel und rund 85 Quadratmeter Verkaufsfläche in den Räumen einer ehemaligen Schmiede in Bemerode. Doch dahinter steckt die Idee, individuelle Küchenplanung nicht als Extra, sondern als Ausgangspunkt zu verstehen.

Heute sitzt concept NATURHAUS Küchen in Kirchrode. Aus einer einfachen Idee ist inzwischen ein traditionsreiches Küchenstudio geworden, das neben Authentizität, Nachhaltigkeit und Kreativität vor allem ehrliche und kompetente Beratung verspricht.

Am Anfang einer solchen Beratung steht das persönliche Gespräch und damit auch die Frage, wie die Menschen wirklich leben. Die Vorstellungen, Gewohnheiten und Wünsche der Kund*innen sollen möglichst genau verstanden werden. Wie wird gekocht? Wie viel Platz wird gebraucht? Was soll verstaut werden? Welche Atmosphäre soll entstehen? Und natürlich: Was darf die neue Küche kosten? „Mein Ziel ist es, gemeinsam mit den Kunden die bestmögliche Lösung für ihre individuelle Küchenplanung zu entwickeln“, so Meßelken. Denn eine Küche „von der Stange“ kann zwar in einen Raum passen, doch ob sie auch zum Leben darin passe, sei eine andere Frage.

Aus genau diesem Grund geht die Planung bei concept NATURHAUS Küchen weit über ein reines Verkaufsgespräch hinaus. Nach einem ersten Austausch folgt ein Aufmaß vor Ort, bei dem Raumaufteilung, Anschlüsse und Lichtverhältnisse unter die Lupe genommen werden. Nur so können das Konzept, die technische Machbarkeit und das Budget aufeinander abgestimmt, Angebote besprochen und schließlich die Umsetzung organisiert werden.

Meßelken erklärt, dass in einer guten Küche die Wege stimmen müssen. Funktionalität gehöre genauso zum guten Design wie die Optik. „In einer perfekt geplanten Küche ist es wichtig, gut kochen zu können und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass die Abläufe stimmen.“ Es geht nicht nur darum, einen Raum einfach mit Küchenmöbeln auszustatten, sondern genauestens zu beachten, wie weit es zum Beispiel von der Arbeitsfläche zum Kochfeld ist oder wo nach dem Kochen das Geschirr landet. So möchte Meßelken gemeinsam mit seinem Team auch aus jedem schwierigen Küchengrundriss das Beste für seine Kund*innen herausholen.

Dass dabei kaum eine Planung der anderen gleicht, ist für den Küchendesigner gerade das Spannende. Nach einem einzelnen Lieblingsprojekt gefragt, muss er deshalb passen. „Die meisten meiner geplanten und umgesetzten Küchen sind mir im Gedächtnis geblieben“, erklärt er. Jede neue Planung bringe eigene Wünsche und Herausforderungen mit. Und seine Kund*innen möchte Meßelken mindestens genauso neugierig auf ihre Küchenplanung machen, wie er es selbst jedes Mal ist. Nach der Montage freut es ihn dann besonders, „zu sehen, wie aus dem Konzept eine fertige Küche entsteht und die Vorstellung der Kund*innen in ihrem Sinne verwirklicht wurden.“

Auch nach 30 Jahren concept NATURHAUS Küchen wird Meßelken von seiner Leidenschaft angetrieben und denkt noch lange nicht ans endgültige Aufhören. Die Zukunft seines Küchenstudios soll gemeinsam mit seinem Nachfolger Robert Becker geschrieben werden und verspricht noch viele individuelle und kreative Küchenkonzepte mehr.

Laura Druselmann

concept NATURHAUS Küchen

Bemeroder Str. 71, xxxxx Hannover

Tel.: 0511 56956348

E-Mail: b.messelken@concept-naturhaus-kuechen.de

www.concept-naturhaus-kuechen.de

Öffnungszeiten:

Di bis Fr: 11 bis 18 Uhr

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Der besondere Laden: PUSH – Prints und Second Hand

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Der besondere Laden: PUSH – Prints und Second Hand


Die Tür fällt ins Schloss, ein leises Glöckchen erklingt und schon wandert Leonas Blick prüfend durch den Raum. „Du suchst eine Hose?“, fragt sie die Kundin, die gerade ihren Laden betreten hat. Wenige Minuten später präsentiert Leona zwei mögliche Modelle, die Kundin verschwindet in der Umkleide und kommt lächelnd wieder heraus – Volltreffer. Genau das ist es, was Leona an PUSH so liebt.

Der Inhaberin geht es nicht darum, mit ihrem Sortiment Trends zu bedienen oder ihren Kund*innen etwas aufzuschwatzen. Sie möchte ihren eigenen Blick auf Mode mit anderen teilen. „Ich sehe die Leute ein bisschen wie leere Leinwände“, erzählt sie und lächelt. Ganz los wird sie ihre künstlerische Ader nämlich nie. Bevor sie PUSH eröffnete, studierte sie Bildhauerei und arbeitete als freischaffende Künstlerin. Darum gibt es in ihrem Laden nicht nur Kleidung, sondern dazu handgefertigte Prints. So wirkt PUSH auch eher wie ein Atelier als wie ein Geschäft. Hier finden sich keine wahllos zusammengestellten Kleidungsstücke, sondern handverlesene Hingucker. Jedes Teil hat Leona selbst ausgesucht. Hochwertige Vintage-Kleidung, außergewöhnliche Stoffe, alte Schnitte und Marken, die viele längst vergessen haben, reihen sich in allen Farben und Formen auf den Kleiderstangen. Qualität steht für die Inhaberin über allem – genauso wie die Geschichten hinter den einzelnen Teilen.

Leona verbringt viel Zeit auf Flohmärkten oder bei Haushaltsauflösungen. Einmal führte sie dieser Weg ins Ihme-Zentrum: Sie lernte einen älteren Mann kennen, dessen Frau einen außergewöhnlichen Kleiderschrank hinterlassen hatte. Feinste Seidenstoffe, aufwendig bestickte Zweiteiler und maßgeschneiderte Ensembles aus den 1980er-Jahren – für Leona etwas ganz Besonderes. Der Witwer kommt inzwischen regelmäßig bei PUSH vorbei, schaut nach den Kleidungsstücken seiner Frau und hat in Leonas Laden einen neuen Anlaufpunkt gefunden. Fast so, als würden die Erinnerungen an seine Frau zwischen den Kleiderbügeln weiterleben. Es sind Geschichten wie diese, die PUSH von einem gewöhnlichen Second-Hand-Laden unterscheiden. Fast jedes Kleidungsstück hat bereits ein Leben hinter sich. Manche wurden auf Familienfeiern getragen, andere auf Reisen oder im Berufsalltag. Umso enttäuschter ist Leona darüber, wie achtlos heute in der Regel mit Kleidung umgegangen wird. „90 Prozent landen auf der Straße oder im Müll“, sagt sie. Jede Haushaltsauflösung ist für sie darum eine kleine Rettungsmission. Sie will der Schnelllebigkeit und Verschwendung von Kleidung entgegensetzen und hat deshalb zum Beispiel auch keinen Onlineshop. Zwar würden manche ihrer außergewöhnlichsten Stücke online sicher schneller verkauft werden, doch das kommt für Leona nicht infrage. „Dieses Eins-zu-eins ist mir viel lieber als dieses unpersönliche Onlinegeschäft“, erklärt sie. Beratung lasse sich nicht verschicken. Man müsse Menschen sehen, ihre Körpersprache wahrnehmen und manchmal auch den Mut haben, ihnen etwas in die Hand zu drücken, das sie selbst niemals ausgewählt hätten. Ein Kunde beschrieb Leonas Laden einmal als seinen „Safe Space“. Das bewegt sie bis heute. „Er meinte, er hätte sich die Sachen, die ich ihm vorgeschlagen habe, selbst nie ausgesucht. Aber ich habe ihm zwei, drei Teile gegeben und plötzlich hat er sich getraut und total wohl darin gefühlt.“ Wer den kleinen Laden wieder verlässt, trägt deshalb oft mehr nach Hause als nur neue Kleidungsstücke: vielleicht ein bisschen Mut, vielleicht das gute Gefühl, etwas gefunden zu haben, das nicht nur schön aussieht, sondern bereits ein Leben hinter sich hat – und nun ein neues beginnen darf.

» Laura Druselmann

PUSH – Prints und Second Hand
Allerweg 29, 30449 Hannover
Tel. 0511 10540660
E-Mail: info@leonaboltes.de, Instagram @push_hannover
Öffnungszeiten: Do & Fr 14 bis 18 Uhr, jeden ersten Sa 12 bis 16 Uhr

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Der besondere Laden: Bodenkleid – rug art

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Der besondere Laden: Bodenkleid – rug art


Beim Betreten dieser ehemaligen Druckerei in Linden liegt der warme, etwas erdige Geruch von Wolle in der Luft. „Herzlich Willkommen“, strahlt Julia Langstein, Gründerin von Bodenkleid. Mitten im Raum steht ihr riesiger Arbeitstisch, darauf Garnrollen, Scheren und Skizzen. An den Wänden drumherum stapeln sich Wollgarne in allen erdenkbaren Farbtönen. Ein Blick um die Ecke verrät schließlich, worum es bei Bodenkleid geht: um Teppiche, die mit viel Zeit und Liebe eigenhändig von Julia entworfen und gefertigt werden.

„Das macht mir einfach richtig Spaß“, sagt sie und lacht dabei herzlich. Seit 2004 führt die Diplom-Textildesignerin nun schon ihr Label. Damals, erzählt sie, habe sie an der Fachhochschule für Design und Medien in Hannover zum ersten Mal mit der Handtuft-Technik gearbeitet, einer Methode, bei der Garn mit einer speziellen Maschine in ein Trägergewebe geschossen wird. „Das hat mich irgendwie nicht mehr losgelassen.“ Während andere Studierende webten oder stickten, vertiefte sie sich in eine Technik, die damals kaum noch jemand nutzte. Heute entstehen daraus in ihrer Werkstatt Teppiche und Wandarbeiten, die sich irgendwo zwischen Kunst, Handwerk und Interior Design einordnen lassen.

Julia versteht ihre Arbeit aber nicht nur als Produktion. Es geht ihr um Materialität, um Qualität und um Herkunft. Schon während des Studiums sei Nachhaltigkeit ein zentrales Thema gewesen. Die Frage damals: Lässt sich ein Teppich herstellen, dessen Produktionswege fast vollständig in Deutschland liegen? Julia begann zu recherchieren, suchte Färbereien, Gewebehersteller und Zulieferer. Heute stammt fast alles, mit dem sie arbeitet, aus Deutschland oder gar direkt aus Niedersachsen. Nur die Schurwolle kommt aus Neuseeland. „Die Schafe dort entwickeln besonders langes und helles Haar“, erklärt die Gründerin. Das habe den entscheidenden Vorteil, dass die Fasern später nicht chemisch gebleicht werden müssen.
Über ihre Werkzeuge – Webstühle, eine Tuftingmaschine und ein Kompressor für dessen Antrieb – spricht Julia mit derselben Begeisterung wie etwa Künstler*innen über ihre Pinsel und Farben. Und über den kreativen Prozess hinter den Teppichen sagt sie: „Das ist wie Malen mit Wolle“. Weil jede Charge leicht anders aus der Färberei zurückkomme, entstünden ganz eigene Verläufe und Nuancen. Genau diese Unregelmäßigkeiten seien gewollt. „Man sieht: Das ist wirklich handmade.“

Julias Teppiche entstehen im ersten Schritt oft als kleine Skizze auf Papier. Diesen Entwurf überträgt sie im Anschluss spiegelverkehrt auf ein großes Grundgewebe, das wie eine Leinwand aufgespannt ist, und erst dann beginnt die eigentliche Arbeit: Mit Druckluft schießt sie die Wollfäden von der Rückseite in den Stoff. Manche Teppiche enthalten mehr als ein Dutzend Farben, andere leben von Reliefs, unterschiedlichen Florhöhen oder organischen Formen.

Besonders liebt Julia aber das Tuften von Mustern. „Das Flächefüllen ist eher Pflichtprogramm“, schmunzelt sie. Die Gestaltung dagegen habe wirklich etwas Künstlerisches. Tatsächlich erinnern viele ihrer Arbeiten eher an textile Gemälde als an klassische Teppiche. Julia gestaltet Korallenformen, freie Linien und asymmetrische Flächen, von denen manche verspielt wirken und andere schon fast architektonisch.

Mit ihren Teppichen möchte sie weg vom reinen Einrichtungsgegenstand, hin zum Wandobjekt. Vor allem die Idee des Wandteppichs interessiert sie besonders, auch wegen seiner Wirkung im Raum. „Wolle schluckt Schall, bringt Wärme in Beton- und Glasarchitekturen und verändert die Atmosphäre eines Ortes.“ Schließlich sollen Julias Arbeiten nicht nur Räume schmücken, sondern sie gezielt verändern und die Menschen, die die Teppiche kaufen, glücklich machen.

» Laura Druselmann

Bodenkleid – rug art
Davenstedter Straße 60, 30453 Hannover
Tel.: 0178 2381786
E-Mail: langstein@bodenkleid.de
www.bodenkleid.de

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Der besondere Laden: Nanosfootballjerseys

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Der besondere Laden: Nanosfootballjerseys


Dieses Geschäft in der Deisterstraße ist weit mehr als nur ein Fanshop. Nanosfootballjerseys verbindet jahrzehntelange Fußballgeschichte geballt an einem Ort. Jedes Trikot trägt Erinnerungen, erzählt von Siegen und Niederlagen, vom Mitfiebern, von Verzweiflung. Und mittendrin: Inhaber Manuel, der zufrieden lächelt. „Ich wollte schon immer etwas Eigenes schaffen, mein Hobby zum Beruf machen – und jetzt stehe ich hier in meinem Laden.“

Als Manuel Said klein ist, bekommt er sein erstes Fußballtrikot geschenkt. Wahrscheinlich ahnt damals niemand, dass aus diesem Stück Stoff einmal ein ganzes Geschäft werden würde. Aber irgendwo zwischen spannenden Bundesliga-Wochenenden in seinen Kinderzimmerwänden entsteht etwas, das sicher viele Fußballfans kennen: die emotionale Bindung an ein Trikot. Nicht nur an dessen Verein, sondern an besondere Erinnerungen und Spieler, die damit verknüpft sind.

Heute hängen hunderte dieser Erinnerungen dicht an dicht in Manuels Laden in Linden. Vintage-96-Trikots, internationale Shirts, seltene Spielerflocks, Trainingsjacken und weitere Schätze aus längst vergangenen Saisons füllen etliche Kleiderstangen. Mehr als 500 Vintage-Trikots hängen im Sortiment und lassen Fußballfans sofort nostalgisch werden. Nanosfootballjerseys bietet ihnen ein Erlebnis irgendwo zwischen Fußballmuseum, Sammlerzimmer und Streetwear-Store.

Dabei hatte der 25-Jährige, als er vor ein paar Jahren von Winterberg für sein Studium nach Hannover zog, ganz andere Pläne. Er studierte Informationsmanagement mit Schwerpunkt Online-Marketing und dachte gar nicht daran, einmal auf diese Weise Fußballfans aus ganz Deutschland begeistern zu können.

Neben dem Studium ging er einfach weiter seinem Sammlerhobby nach. Flohmärkte wurden für Manuel zu gezielten Schatzsuchen, Kleinanzeigen zu Handelsplätzen. „Es wurde immer mehr Trikots, immer mehr und mehr“, berichtet er und lacht. „Aber dann kam irgendwann der Punkt, an dem ich gesagt habe, ich möchte doppelte Trikots wieder loswerden und mit anderen teilen.“

Also fing er an, seine Funde auf Instagram zu posten. Dort teilte Nanosfootballjerseys seine Retro-Shirts, seltene Matchworn-Trikots und neue Fundstücke aus ganz Europa. „Ich habe eigentlich nur meine privaten Sachen gezeigt“, erzählt er. Doch immer häufiger fragten Follower*innen, woher die Trikots stammen, ob man sie kaufen könne und wann neue kommen. Also begann Manuel mit ersten Story-Verkäufen: Ein Trikot posten, Preis dazuschreiben und warten, bis sich Interessierte melden. Eine erste Business-Idee war geboren.

Parallel besuchte er Fußballmessen und stellte auch dort fest, dass Vintage-Fußballtrikots längst mehr als Fanartikel sind. Vielmehr sind sie Sammlerstücke, Modeobjekte und Erinnerungsarchive für die Menschen. Die alten Stoffe erzählen von Weltmeisterschaften, Kreisliga-Nachmittagen oder Champions-League-Abenden, die man in der Kindheit miterleben durfte. Und in seinem Laden in Linden kann Manuel mit diesem Nostalgie-Faktor punkten.

Denn letztlich geht es bei den Trikots oft genau darum: um ihre Geschichten. Das weiß der Inhaber längst. Auf die Frage nach seinem Lieblingsstück im Laden muss er nicht lange überlegen, denn auch er verbindet damit eine Geschichte. Es ist ein Spielertrikot von Hannover-96-Legende Altin Lala. „Das habe ich mir von ihm persönlich signieren lassen“, strahlt Manuel. Zum Erreichen seiner ersten 10.000 Instagram-Follower schrieb er den ehemaligen Profi einfach an. „Das war das erste Mal, dass ich von einem Spieler persönlich etwas bekommen habe.“

Und spätestens an diesem Punkt wird deutlich, dass hier kein knallharter Verkäufer hinter dem Tresen steht, sondern ein passionierter Fan, der seine Leidenschaft für den Fußball mit anderen teilen möchte. Während so mancher bei diesem Verkaufserfolg vermutlich längst über Expansion sprechen würden, bleibt Manuel erstaunlich ruhig. „Ich lebe im Hier und Jetzt und schaue, was kommt“, sagt er. Er macht keine großen Fünfjahrespläne oder entwickelt Franchise-Ideen. Manuel will einfach nur Fußballfans glücklich machen.

» Laura Druselmann

Nanosfootballjerseys
Deisterstraße 31, 30449 Hannover
Tel. 0176 42283310
E-Mail: saidjerseys@gmail.com
www.nanosfootballjerseys.com
Instagram @nanosfootballjerseys

Öffnungszeiten
Di. bis Fr. 13 bis 19 Uhr
Sa. 12 bis 19 Uhr

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Der besondere Laden: MalZeit

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Der besondere Laden: MalZeit


Wer die MalZeit in der List betritt, lässt für einen Moment den Trubel der Stadt hinter sich. Geselligkeit und Konzentration erfüllen den Raum zugleich. An den Tischen sitzen Menschen verschiedenen Alters, halten Pinsel in der Hand und betrachten Keramikrohlinge, die darauf warten, gestaltet zu werden. Viele kommen, um sich etwas Gutes zu tun. „Eine schöne Zeit kombiniert mit einem schönen Geschenk – für sich selbst oder für einen lieben Menschen“, so beschreibt Inhaberin Claudia ihr Konzept.

Die Idee zu diesem Ort kam ihr nicht in Hannover. Lange Zeit hat Claudia im Ausland gelebt und dort gemeinsam mit ihren Kindern das Keramikmalen entdeckt. Was als Freizeitbeschäftigung begann, wurde schnell zu weitaus mehr, nämlich zu einer Leidenschaft. Diese Leidenschaft nahm sie mit nach Deutschland und 2014 öffnete die MalZeit schließlich ihre Türen.

Seitdem ist viel passiert und doch wirkt der Laden, als sei er schon immer da gewesen. Womöglich liegt das an den Menschen, die immer wiederkommen. „Einige Kundinnen sind seit Tag eins dabei“, lächelt Claudia. Aus Neugierigen wurden über die Jahre Stammgäste, aus kurzen Begegnungen wurden gewachsene Beziehungen. „Manche junge Frauen haben früher ihre Kindergeburtstage hier gefeiert und kommen heute zum Junggesellinnenabschied oder auch mit dem eigenen Nachwuchs.“ Daher kennt die Inhaberin viele ihrer Besucher*innen nicht nur beim Namen. „Ich kenne ihre Lebensgeschichten und begleite sie ein Stück.“

Das zeigt sich auch in den Objekten, die in der MalZeit entstehen. „Jedes Stück hat eine persönliche Geschichte.“ Claudia erinnert sich zum Beispiel an eine Schale, die an der Innenseite die Aufschrift „Du wirst Papa“ trug, gestaltet als Überraschung für einen werdenden Vater. Solche besonderen Momente bleiben in Erinnerung – nicht nur bei den Menschen, die die Keramiken verschenken oder erhalten, sondern auch bei Claudia selbst.

So individuell wie jene Geschichten, ist auch die Gestaltung der verschiedenen Stücke, denn die MalZeit ist kein Ort, an dem Perfektion zählt. „Es geht vielmehr um das Tun, das Ausprobieren, das Abschalten vom Alltag“, erklärt Claudia. Sie und ihr Team begleiten den kreativen Prozess mit Tipps und Tricks und schauen, dass alle mit ihren Ergebnissen glücklich werden. „Du musst nicht malen können, sondern dich einfach darauf einlassen und Schritt für Schritt machen.“ Und so kommt es, dass manche Besucher*innen sich über Jahre hinweg ganze Geschirrsets aufbauen, und andere ganz ohne Plan drauf los malen, einfach, weil sie das Malen lieben.

Die kreativen Ergebnisse können im Schaufenster der MalZeit bestaunt werden, denn hier sind alle Keramiken bis zu ihrer Abholung ausgestellt. Es gibt pastellige Farben und detailverliebte Einzelstücke zu entdecken. Mal filigrane Muster, mal mutige Farbflächen, mal individuelle Schriftzüge.

Wer einen Blick auf das Schaufenster wirft, bekommt außerdem einen Eindruck davon, wie vielfältig Claudias Sortiment ist. Einige der Keramikformen gehören seit Beginn dazu, andere werden immer mal wieder ausgetauscht. Dazu gehören unter anderem Klassiker wie Tassen und Teller in verschiedenen Größen, aber beispielsweise auch Vasen oder Futternäpfe. „Da ist für alle was dabei.“

Kein Wunder also, dass die MalZeit regelmäßig ausgebucht ist. Gruppen, die gemeinsam Zeit verbringen wollen, finden hier einen Rahmen, der persönlicher kaum sein könnte – ganz egal, ob Junggesellinnenabschiede, Geburtstage, Firmenfeiern oder andere Anlässe zum Beisammensein. Und wer doch lieber in den eigenen vier Wänden kreativ wird, kann sich ein Malset mit nach Hause nehmen. Claudia möchte schließlich, „dass alle glücklich sind und eine richtig gute Zeit haben!“

» Laura Druselmann

MalZeit
Podbielskistraße 71, 30177 Hannover
Tel. 0511 54306143
Mail: info@malzeit-hannover.de
www.malzeit-hannover.de
Instagram @malzeithannover

Öffnungszeiten
Do-Fr 14-19 Uhr
Sa 11-14 Uhr und 15-18 Uhr
So 11-14 Uhr

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Der besondere Laden: die schlafzimmerei

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Der besondere Laden: die schlafzimmerei


Keine Rabattschlachten, kein Verkaufsdruck – dafür ein Produkt, das selbst nach Jahren garantiert noch überzeugt. Heiko Huegel bietet in seiner schlafzimmerei nicht nur bedürfnisorientierte und ehrliche Beratung, sondern auch eine Matratze, „die sich an den Menschen anpassen kann“.

Wer die schlafzimmerei in Hannover betritt, merkt schnell, dass hier vieles anders läuft als in klassischen Bettenhäusern. Man sucht vergeblich die endlosen Reihen an Betten und aggressiven Rabattaktionen. Stattdessen gibt es acht Liegeplätze, viel Ruhe und ein Team, das sich Zeit nimmt. „Ein Matratzenkauf ist kein Speeddating“, sagt Heiko und lacht.

Genau aus dieser Haltung heraus ist die everybody Matratze entstanden. An dem System hat der Inhaber jahrelang gearbeitet und unter anderem Daten einbezogen, die er als Schlafcoach beim VfL Wolfsburg über Jahre gesammelt hat. Seine Idee war eine Matratze, die sich an Körper und Schlafposition anpassen lässt und regelmäßig verändert werden kann, statt komplett ersetzt werden zu müssen. Damit wirkt Heiko einem Problem entgegen, das er aus eigener Erfahrung kennt: „Die Leute liegen Probe, alles fühlt sich super an und zu Hause nach einer Woche merken sie: Das geht gar nicht.“

Die Lösung ist ein modularer Aufbau. Die everybody Matratze besteht aus einem Stahlfederkern und einem Naturlatex-Topper, der in unterschiedlichen Härtegraden erhältlich ist. Alles ist austauschbar und nichts verklebt. „Wir haben kein Stück Schaumstoff und kein Stück Klebstoff in der Matratze“, erklärt Heiko – ungewöhnlich in einer Branche, in der viele Produkte ausschließlich aus verklebten Kunststoffschichten bestehen.

Die einzelnen Komponenten lassen sich anpassen, drehen und auswechseln. Ist die Oberfläche zu hart, kann der Topper verändert werden und ist der Kern zu weich, wird er getauscht. Dadurch bietet die everybody Matratze nicht nur Komfort, sondern auch Nachhaltigkeit. Laut Heiko landen jedes Jahr enorme Mengen Matratzen auf dem Müll. „Was hier in Hannover an Müllbergen entsteht, ist Wahnsinn“, findet er. Dem will er entgegenwirken. Naturlatex und Stahl lassen sich recyceln und Wegwerfen wird in der schlafzimmerei zur Ausnahme.

Dass die schlafzimmerei so konsequent auf Individualität setzt, hat auch mit Heikos beruflichem Hintergrund zu tun. Als gelernter Heilpraktiker und Schlafcoach „war ich bestimmt schon in 12.000 Schlafzimmern“, lacht er. „Irgendwann versteht man, warum Menschen schlecht schlafen und wie man das ändern kann.“

Heute fließt sein Wissen auch in die Beratung ein. Wer in der schlafzimmerei einen Termin vereinbart, bekommt keine schnelle Verkaufsshow, sondern eine einstündige Analyse. „Wir machen erst mal eine Anamnese“, erklärt Heiko. Es werden zum Beispiel Rückenprobleme, Schlafposition und das eigene Lattenrost besprochen, bevor jemand überhaupt auf einer Matratze liegt.

Und das kommt gut an. Obwohl der Laden von außen eher unscheinbar wirkt, kommen viele Kund*innen von weit her – aus ganz Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Ein Grund dafür ist auch der YouTube-Kanal der schlafzimmerei. Dort erklärt Heiko seit Jahren verständlich, wie Matratzen aufgebaut sind und worauf man achten sollte. „Das ist kein Verkaufskanal“, betont er. „Wir wollen einfach aufklären.“

Und auch an neuen Ideen mangelt es nicht. Aktuell arbeitet der Schlafcoach an einem weiteren Patent. Geplant ist ein spezielles Lattenrostsystem. „Du kannst kein Haus auf Sand bauen. Wenn der Untergrund nicht stimmt, bringt die beste Matratze nichts.“

Wer in die schlafzimmerei kommt, kann sich dank dieser jahrelangen Erfahrung und Expertise darauf verlassen, ernst genommen und ehrlich beraten zu werden. „Jeder hier tut so, als ginge es um sein eigenes Bett.“ Heiko und seinem Team liegt es am Herzen, dass jede*r Kund*in in den Genuss von erholsamem Schlaf kommt – körperlich und geistig.

Laura Druselmann

die schlafzimmerei GmbH
Abelmannstraße 3, 30519 Hannover
Tel.: 0511 80093805
E-Mail: kontakt@dieschlafzimmerei.de
www.dieschlafzimmerei.de

Öffnungszeiten:
Mo, Di, Do und Fr: 10 bis 18 Uhr
Mi: 10 bis 13 Uhr
Sa: 10 bis 15 Uhr

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