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Der besondere Laden: TAO Buchhandlung

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Der besondere Laden: TAO Buchhandlung


Die TAO Buchhandlung blickt inzwischen auf eine 35-jährige Geschichte zurück: Schon immer war sie ein Ort, an dem Wissen und Spiritualität aufeinandertreffen, an dem die Kund*innen lernen, sich frei zu entfalten, und wie ihr Alltagsstress zur Nebensache wird. Vor fünf Jahren haben Sandra Thiet und Eva Wellhöner das Geschäft auf der Lister Meile übernommen. Als langjährige Freundinnen und mit ihrer Leidenschaft für spirituelle Lehren verbinden sie seither Tradition mit jeder Menge – wortwörtlich – frischem Wind.

Der Geruch neu gedruckter Bücher und die vielfältigen Aromen einer großen Auswahl an Räucherwerk mischen sich in der Luft. Schon auf der Straße vor dem Geschäft ist der Duft zu vernehmen und lädt zusammen mit liebevoll bestückten Produktaufstellern dazu ein, das Sortiment zu entdecken. Im Laden reihen sich die bunten Farben der Einbände spiritueller Literatur, Edelsteine und Papeterie in großen Regalen, gläsernen Vitrinen und auf kleinen Tischchen aneinander. Aus dem hinteren Bereich des Ladens erhellt der Ton einer Klangschale, die gerade von einer Kundin getestet wird, den gesamten Raum. Die Atmosphäre in der TAO Buchhandlung ist ohne Zweifel besonders.

Strahlend erzählt Thiet, dass sie und ihre Geschäftspartnerin selbst bereits viele Jahre Kundinnen in der Buchhandlung waren, bevor sie sich dazu entschieden, sie zu übernehmen. „Wir haben uns schon immer sehr für all die Themen interessiert, die hier vertreten sind. Als die Buchhandlung dann zum Verkauf stand, haben wir es einfach gewagt und sind ins kalte Wasser gesprungen.“ Die zwei Frauen haben schon zuvor zusammengearbeitet, allerdings in einem vollkommen anderen Bereich. Angetrieben von ihrer Leidenschaft und mit einer klaren Vision haben sie schließlich einen Ort erschaffen wollen, „an dem die Menschen sich wohlfühlen, an dem sie inspiriert und zugleich gut beraten werden.“

Und dieser Anspruch wird hier großgeschrieben. Neben einer umfangreichen Auswahl an Titeln zu Themen rund um Achtsamkeit, Yoga und Philosophie sowie esoterischen Weisheiten und Naturheilkunde zeugen auch die aufmerksamen Mitarbeitenden und ihre Expertise davon. Ob Räucherharz für die Wohnungsreinigung, der passende Stein gegen innere Unruhe oder ein inspirierendes Buch für den Einstieg in die Meditation – das Team weiß, wovon es spricht. Viele Mitarbeitende bringen eigene spirituelle Ausbildungen mit, etwa im Bereich Aromatherapie, Schamanismus oder Klangarbeit. „Wir sind nicht allwissend, aber sehr neugierig. Und was wir nicht wissen, recherchieren wir gern gemeinsam mit unseren Kunden“, lächelt Thiet.

Für Kund*innen, die Interesse daran haben, an Workshops oder Seminaren teilzunehmen, gibt es im Laden außerdem eine Flyerwand. Hier ist von Reiki, über Meditation und Atemtechniken bis hin zu Trommelbau-Kursen alles dabei. Und auch der TAO-eigene Veranstaltungsbereich soll künftig wachsen. Aktuell finden regelmäßig Tarotkartenlegungen und Veranstaltungen zum Thema Tierkommunikation statt. Für die Zukunft ist unter anderem ein Rauhnächte-Seminar geplant, das jene Menschen anleiten soll, die ihr Jahresende bewusst und rituell gestalten möchten. Ein Online-Newsletter und der Instagram-Account der Buchhandlung informieren regelmäßig über anstehende Events wie dieses, aber auch über besondere Produkte und Neuzugänge im Sortiment.

Im Fokus soll aber grundsätzlich der persönliche Austausch stehen. Thiet und Wellhöner verstehen ihre Buchhandlung nicht nur als ein Geschäft, sondern als einen Ort der Begegnung. In einer Zeit, in der viele Einkäufe möglichst schnell und unkompliziert digital abgewickelt werden, erinnert die TAO Buchhandlung daran, dass ein Einkaufserlebnis auch lebendig sein kann. Hier gibt es noch persönliche Beratung, ehrliche Begeisterung, bewusste Buchempfehlungen – und eine Prise Räucherduft in der Luft.

Laura Druselmann

TAO Buchhandlung

Lister Meile 19, 30161 Hannover

Tel.: 0511 317954

E-Mail: service@tao-buchhandlung.de

www.tao-buchhandlung.de

Öffnungszeiten:

Mo bis Fr: 10 bis 19 Uhr

Sa: 10 bis 16 Uhr / Adventssamstage: 10 bis 18 Uhr

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Editorial 09-2025

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Editorial 09-2025


Liebe Leser*innen

Für diese Ausgabe habe ich Vasco Boenisch getroffen, neuer Intendant am Schauspiel Hannover. Geboren in Berlin, eine Mutter, die gerne und oft mit ihm ins Theater gegangen ist, ein Vater, der ihm ein eigenes Puppentheater gebaut und ihm vorgespielt hat. Ausgebildet an der Deutschen Journalistenschule, Radio, Fernsehen, jahrelang unterwegs als Theaterkritiker, Teil der Theatertreffen-Jury – und dann der Seitenwechsel. Er geht als Dramaturg zur Ruhrtriennale, er wird Chefdramaturg am Schauspielhaus Bochum, dann Künstlerischer Direktor und stellvertretender Intendant. Natürlich habe ich mich und ihn gefragt, wie man das alles in ein Leben zwängt. Wie schafft man das? Und ich nehme seine Antwort mal hier vorweg: Man schafft sehr viel, wenn man phasenweise sehr wenig schläft. Ich bin mir sicher, während ich hier diese Zeilen schreibe, ist er gerade wieder mitten in so einer Phase – in der Vorbereitung seiner ersten Spielzeit am Schauspiel Hannover.

Ich bin wirklich gespannt, wie Vasco Boenisch das Theater in Hannover prägen wird. Seine Biografie erzählt von einem, der zuhören und sehr genau beobachten kann, der den Blick des Publikums kennt. Er will ein nahbares Theater, er versteht sich als Gastgeber, er möchte das Publikum mit offenen Armen empfangen. Das Schauspiel soll ein Ort werden, der die Vielfalt der Gesellschaft spiegelt, sein Theater soll dabei sinnlich, emotional und gerne auch widersprüchlich sein.

„Liebe will riskiert werden“ lautet das Motto seiner ersten Spielzeit. Klingt zuerst gar nicht so politisch. Ist es aber. Während uns in unserer Gesellschaft immer mehr die Empathie abhandenkommt, wir Hass und Hetze gegen Minderheiten erleben, die Menschen wieder egoistischer werden, kälter werden, will Vasco Boenisch mit seinem Theater das Risiko eingehen, ein Gegenentwurf zu sein. Er will Nähe, er will Menschen zusammenzubringen, er will Wärme geben und vielleicht auch Zuversicht. Er will Liebe riskieren. „Für mich steckt in diesem Satz Haltung. Respekt. Menschenliebe“, hat Vasco Boenisch am Ende unseres Interviews über das Motto gesagt.

Das klingt nach einem klaren Kompass. Und es klingt auch kämpferisch. Ich ahne, dass er für sein Theater brennen wird. Energie, Neugier und Ernsthaftigkeit – Vasco Boenisch wird dem Schauspiel in Hannover eine neue, spannende Richtung geben. Ich wünsche im einen richtig guten Start und vor allem ein neugieriges Publikum.

Also unbedingt hingehen! In Zeiten, in denen der Ton in unserer Gesellschaft immer härter wird, in denen Polarisierung und Vereinfachung die Debatte bestimmen, in denen wieder der Stärkere Recht hat, in solchen Zeiten braucht es Räume, die das Gegenteil wagen: Dialog, Miteinander, Empathie. Kunst und Kultur können die Spaltung nicht allein heilen, aber sie können immerhin Erfahrungsräume öffnen. Sie laden ein, Perspektiven zu wechseln, Geschichten anders zu hören und zu sehen. Gerade das Theater, live, unmittelbar, ist dafür ein starkes Medium. Wir sollen unbedingt riskieren, demnächst mal wieder ins Theater zu gehen.

Aber natürlich nicht nur ins Theater. Dieser Stadtkind-Ausgabe liegt wieder unser „Kunststück“ bei. Wir haben auf 32 Seiten einige Institutionen, Galerien, und Projekträume versammelt und dazu mit Reinhard Spieler, Direktor des Sprengel Museums Hannover, über die Ausstellung „Niki. Kusama. Murakami: Love you for Infinity“ gesprochen. Wir werden unsere kleine Kunst-Broschüre zum Zinnober-Wochenende am 6. und 7. September auch an vielen Kunstorten auslegen. Gerne mitnehmen!

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Das September-Kind ist da!

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Das September-Kind ist da!


Seine erste Spielzeit läuft unter dem Motto „Liebe will riskiert werden“. Das klingt vielversprechend und nach etwas, das wir durchaus gebrauchen können, wo uns anscheinend die Empathie mehr und mehr abhanden kommt. Vom ausgebildeten Journalisten zum neuen Intendanten am Schauspiel Hannover war es für Vasco Boenisch ein spannender Weg – und es war ein spannendes Interview, das Lars Kompa mit ihm geführt hat. Nachzulesen ab Seite 58 im Heft.

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Ein offener Brief… an die niedersächsischen Finanzämter

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Ein offener Brief… an die niedersächsischen Finanzämter


Liebe niedersächsische Finanzverwaltung, herzlichen Glückwunsch! Es ist so weit: Niedersachsen hat das Faxgerät beerdigt. Am 1. Juli 2025, so hat es die Landespressestelle verkündet, habt ihr euch offiziell von einem der zuverlässigsten Begleiter deutscher Bürokratie getrennt – dem heiligen Rattern, dem Neuigkeiten versprechenden Quieken, dem weißen Rauschen der Verwaltung, der grauen Eminenz zwischen Klammeraffe und Lochverstärker: dem Faxgerät. Dann doch schon …

Man muss es euch lassen – das ist mutig. Denn wer Fax sagt, meint schließlich auch: „Warum einfach, wenn es auch analog geht?“ Für Einfachheit ist ein deutsches Finanzamt schließlich nicht zu haben, weshalb dieser Schritt fast schon progressiv anmutet. Jetzt also seid ihr wild entschlossen, der Zukunft eine Chance zu geben (eigentlich eher der Gegenwart, aber heben wir uns die Spitzfindigkeiten lieber für Anlage S auf). Doch die Welt der Technik reibt sich noch immer verwundert die Augen: Niedersachsen faxt nicht mehr.

Welcher Technikpionier euch auch immer gesteckt haben mag, dass das Internet inzwischen keine Modeerscheinung mehr ist, dass E-Mails kein Hexenwerk sind, dass Menschen heutzutage PDF-Dateien per Smartphone unterschreiben, während sie im Bus sitzen: Danke!

Wir hoffen natürlich, dass ihr keine Entzugserscheinungen bekommen mangels der typischen Faxgerätgeräusche – an dieses hypnotische Piepen, Rattern und Zittern des Papiers kann man sich ja schnell gewöhnen. Klug wird sein, für den Fall der Fälle Seelsorgende bereitzustellen.

Dennoch, alles hat seine Zeit. Und wie sagt man so schön: Wer zu spät faxt, den bestraft das Leben.

Doch nun zur alles entscheidenden Frage: Was plant ihr als nächstes, ihr lieben niedersächsischen Finanzämter? Wird in naher Zukunft vielleicht die Brieftaube als offizielles Kommunikationsmittel abgelöst? Oder wird der Rohrpostschacht im Keller endlich stillgelegt, damit Platz für einen modernen Server entsteht – oder gar, Achtung Vision, für schnelles Internet, das nicht nur werktags zwischen 9 und 10 Uhr sporadisch funktioniert? Wird etwa Heinz-Rüdiger, der in achter Familiengeneration in Hannover das Paternoster bedient, entlassen?

Vielleicht wird alles besser. Vielleicht dürfen wir sogar hoffen, dass Formulare eines Tages digital ausfüllbar sind, ohne dass die Hälfte des Textes beim Abspeichern verschwindet? Und wie steht es um das elektronische Elster-Portal – wird es irgendwann ein Passwortsystem einführen, das nicht aus 17 Hieroglyphen, einer Blutprobe und dem DNS-Code unseres Erstgeborenen besteht?

Gibt es vielleicht sogar Pläne, künftig PDFs hochladen zu dürfen, ohne dass sie „aus Gründen der Sicherheit“ erst ausgedruckt, ausgefüllt, wieder eingescannt, erneut ausgedruckt und dann per Brief geschickt werden müssen (gut, wir sehen ein, das ist nun wirklich zu verwegen)? Bei so viel Fortschritt rechnen wir jetzt natürlich mit weiteren Schlagzeilen, zum Beispiel: „Das Diensttelefon ist jetzt auch außerhalb der Mittagspause besetzt!“, „Antworten auf E-Mails in unter 14 Werktagen!“ oder „Sachbearbeitung durch Menschen statt durch kafkaeske Zufallsgeneratoren!“ Ja, die Spannung steigt. Man spürt direkt: Niedersachsen ist bereit für den digitalen Quantensprung – von 1996 direkt ins Jahr 2012. Wir gratulieren noch einmal, warnen aber auch ausdrücklich: Die Zivilgesellschaft hat das Fax nicht vergessen, rechnet besser mit einer „Initiative zum Erhalt analoger Lebensqualität“. Mit Stickern und allem. „Ich faxe, also bin ich!“ – Widerstandsgruppen mit Thermopapier und Resttinte.

Liebe Finanzverwaltung, bleibt standhaft. Ihr habt ein Zeichen gesetzt. In Sachen Fortschritt ist Niedersachsen jetzt das Kalifornien der Verwaltung. Nur mit weniger Sonne. Und mehr Kopien in dreifacher Ausfertigung. In diesem Sinne: Adieu, Faxgerät, Willkommen, Zukunft! Vielleicht.

Mit zukunftsoffenen Grüßen, die Stadtkinder mit WLAN und Hoffnung.

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Tonträger August 2025

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Tonträger August 2025


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Musikerporträt August 2025: Christian Fahrenheit

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Musikerporträt August 2025: Christian Fahrenheit


Christian Fahrenheit ist Musiker und erklärt Hannover in seinem Debütalbum „Träum doch weiter“ seine Liebe. Die Wahlheimat des Künstlers ist für ihn noch viel mehr als nur sein Lebensraum.

Am 1. Juli erschien Christian Fahrenheits Debütalbum „Träum doch weiter“. Ein musikalisches Potpourri aus 15 Songs, die von Freiheit, Lebensfreude, Liebe, Menschlichkeit und Hannover – Fahrenheits Wahlheimat – erzählen. „Mit dem Album bedanke ich mich sozusagen an Hannover“, sagt der 48-jährige Musiker.

Christian Fahrenheit heißt eigentlich Christian Rolf. Fahrenheit ist sein Künstlername. Vor mehr als 20 Jahren ist er nach Hannover gezogen: „Und dann bin ich irgendwie hier hängen geblieben“. Ursprünglich kommt Fahrenheit aus dem Weserbergland. Hier ist er, wie er selbst sagt, in einem „kulturfernen Haushalt“ aufgewachsen. „Bei uns hat niemand ein Instrument gespielt oder solche Sachen.“ An der Volkshochschule besuchte Fahrenheit einen Gitarren-Kurs: „Und so bin ich dann langsam zur Musik gekommen. Das hat mich alles immer sehr fasziniert; Musik zu machen und auch selber dazu zu singen.“

Immer der Gitarre treu geblieben, gibt Fahrenheit heute Unterricht – und auch auf seinem neuen Album ist das Instrument sein Mittel der Wahl. Dazu singt Fahrenheit – oder erzählt vielmehr. Denn Fahrenheits Lieder sind kleine Geschichten: aus dem Leben, aus Hannover. Ob abends auf der Limmerstraße klönen („Egal ob Kiosk, oder Spätkauf…“) oder an Hannovers grünen Ufern flanieren („Hannover, hier will ich immer sein”), Fahrenheit schreibt das, was er selbst erlebt. „Für den Limmerstraßen-Song („Egal ob Kiosk, oder Spätkauf…“) bin ich schon vor etwa zwei Jahren auf eine Textzeile gekommen. Da habe ich mir eines Abends gedacht: Mensch, ohne diese Kioskbesitzer und ohne diese Kioskkultur hätten wir gar nicht die Möglichkeit, so lange zusammen zu sitzen und die Nächte so zu verbringen, wie man es in Linden so gerne macht. Und da ist mir diese markante Stelle eingefallen: Egal ob Kiosk, oder Spätkauf, abends bin ich gut drauf.“

Fahrenheit wohnt selbst in Linden-Nord und hat am sogenannten Limmern großen Gefallen gefunden. Ob Kiosk, Büdchen, Spätkauf, Trinkhalle oder Lädchen: „Das sind halt die Orte, wo man sich trifft.“ Aber Hannover ist für ihn noch viel mehr: „Diese Kombination aus Wasser und Grün finde ich hier besonders schön. Da ist einerseits diese Großstadt und gleichzeitig gibt es so viele Rückzugsorte mit einfach Natur um sich herum.“ Auch diese „Kombination“ besingt Fahrenheit in seinem Song „Hannover, hier will ich immer sein.” Hier heißt es zum Beispiel: „Hannover, ja, du bist mein Revier. Und ich lebe mit ganzem Herzen hier.“

Um Christian Fahrenheit gibt es zwar keine feste Band, aber Menschen, die ihn in seinem Schaffensprozess unterstützen. „Ich schreibe selber und produzieren tue ich im Land’s End Studio mit Robby Ballhause zusammen.“ Auch Christian Loh – Fahrenheits Schlagzeuger – „ist immer mit dabei“, bestätigt Fahrenheit. So auch im Februar im Café Erhardt. „Das war sozusagen die Initialzündung. Da habe ich das Konzertprogramm, was ich bisher hatte, das erste Mal vorgestellt.“ Inspiriert, aus diesen Songs überhaupt ein Album zu machen, hat ihn sein Umfeld. „Die haben dann auch gemerkt: Hey, das, was der Christian da macht, das sind irgendwie Ohrwürmer, die bleiben im Kopf. Und dann ging es ins Studio. Das war alles gar nicht so richtig geplant, sondern ist einfach irgendwie passiert.“

Jetzt plant Fahrenheit zwei Musikvideos zu drehen, und schreibt nebenbei schon an weiteren Stücken. Demnächst könnte es also weitere Lobgesänge auf Hannover – und alles, was die Stadt zu bieten hat – aus Fahrenheits Feder geben.

Pia Frenk

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