Wenn draußen Kälte und Dunkelheit herrschen, wächst die Sehnsucht nach Wärme, Geborgenheit und innerer Ruhe. In Linden-Nord hat Claudia Bödeker genau dafür einen Ort geschaffen: Suraya – eine Oase für Massagen, Yoga und Meditation, die Körper, Geist und Seele wieder in Einklang bringt. „Suraya stammt aus dem Nepalesischen und setzt sich aus den Worten Sonne und Liebe zusammen – genau das, was wir alle, nicht nur im Winter, brauchen“, erklärt die 47-Jährige. Doch ihre Praxis ist mehr als ein klassisches Massage-Studio. Neben der von ihr entwickelten Suraya-Massage, einer Mischung aus klassischer Massage, Reiki, bioenergetischen Techniken und einer in Nepal erlernten ayurvedischen Behandlung, bietet sie auch Yoga- und Meditationskurse für kleine Gruppen bis zu sechs Personen an. „Ich leite einige Kurse selbst, stelle meinen Raum aber auch anderen zur Verfügung, die Angebote für mehr Wohlbefinden einbringen“, erzählt Bödeker. So finden in den liebevoll gestalteten Räumen nicht nur Rücken- oder Kundalini-Yoga statt, sondern auch Kinder-Singen oder der Conscious Breath Circle. Immer wieder entstehen dadurch kreative Workshops mit ganz eigenen Ideen.
Vom Seelenort Nepal nach Linden-Nord
Die Idee für Suraya reifte über viele Jahre. Nach einer langen Zeit als Masseurin führte Bödeker ihr Weg nach Nepal, wo sie die jahrtausendealte Tradition der ayurvedischen Massage erlernte und vertiefte. „Nepal war immer mein Seelenort und meine Inspiration – diese Energie wollte ich weitergeben“, sagt sie. Über die Agentur für Arbeit kam sie schließlich zu hannoverimpuls, wo sich die Chance bot, passende Räume zu übernehmen. „Es passte alles zusammen. Natürlich war die Gründungsphase intensiv, aber auch unglaublich erfüllend“, erinnert sich Bödeker. Besonders hilfreich sei für sie der vierwöchige Intensivkurs „Gründung kompakt“ gewesen. „Ich habe im Schnelldurchlauf alles gelernt, was für eine Gründung wichtig ist. Gemeinsam mit Anke Pawla habe ich meinen Business- und Finanzplan erstellt, um Förderungen beantragen zu können. Das war cool!“
Eine Oase für Mütter und Menschen im Alltagstrubel
Die Zielgruppe von Suraya ist vielfältig – Menschen, die Stress abbauen, zur Ruhe kommen oder sich einfach etwas Gutes tun wollen. „Viele kommen regelmäßig, um eine kleine Auszeit zu genießen. Meine Flexibilität ist dabei ein Vorteil – ob früh am Morgen oder spät am Abend, oft findet sich ein Termin“, sagt Bödeker. Besonders beliebt sind Gutscheine – kleine Urlaube vom Alltag. Ein Herzensanliegen sind ihr außerdem Massagen für werdende und frischgebackene Mütter. Ergänzend bietet sie Elternkurse an, in denen Mütter und Väter lernen, ihre Babys selbst zu massieren. Ab dem kommenden Jahr sollen wieder Baby-Kurse mit Klangschalen und achtsamen Momenten stattfinden – begleitet von Austausch über die vielen Rollen des Frau-Seins.
Unterstützung durch hannoverimpuls
Für Anke Pawla, Projektleiterin Gründung und Entrepreneurship bei hannoverimpuls, ist Bödeker ein Paradebeispiel für eine erfolgreiche Gründerin: „Claudia bringt viel Erfahrung aus unterschiedlichen Bereichen mit – das hat ihr bei der Gründung enorm geholfen. Sie ist stressresistent und hat zugleich die Fähigkeit, Stress bei anderen Menschen abzubauen. Wir haben ihr die nötigen Werkzeuge mitgegeben, um sich ganz auf ihre Profession konzentrieren zu können.“ Bödeker selbst rät anderen Gründerinnen und Gründern: „Unbedingt die Beratung von hannoverimpuls nutzen! Es gibt offene Sprechstunden, in denen man Ideen vorstellen und direkt Feedback erhalten kann. Und: kümmert euch von Anfang an um die Finanzen – zwischendurch kann es auch mal eng werden.“ Wer neugierig ist, kann an jedem ersten Montag im Monat auf Spendenbasis bei Suraya hereinschnuppern. Alle Termine und Buchungen laufen über die Website www.suraya.info
Kontakt:
Suraya by Claudia Bödeker Pavillonstr. 11 30451 Hannover
Abgelegt unter Menschen, Stadtkinder sind mutigKommentare deaktiviert für Gründungsstory November 2025: Suraya – Ein Ort für Sonne, Liebe und Achtsamkeit
Es beginnt mit einer Szene – ein einziger Moment, der Bettina Maaß-Münster nicht mehr loslässt. Kein ausgefeilter Plot, kein Masterplan, nur ein Gefühl. „Ich hatte plötzlich eine einzelne Szene im Kopf, mit einem Funken einer Idee, worum es gehen könnte“, erzählt sie. „Um diese Szene herum ist das ganze Gerüst des Buches entstanden.“ Ihr neuer Mystery-Thriller „Sterben musst du“ führt in die Abgründe der menschlichen Psyche.
Die Protagonistin Laura Sands versucht nach einer gescheiterten Ehe voller Gewalt und Missbrauch, ihr Leben neu aufzubauen – doch die Vergangenheit lässt sie nicht los.Als ihr gewalttätiger Ex-Mann aus dem Gefängnis entlassen wird und ein geheimnisvoller Immobilienkunde in ihr Leben tritt, verschwimmen Realität und Bedrohung zu einem Geflecht aus Angst, Verlangen und unheilvoller Vorahnung. „Wenn man authentisch schreiben will, darf man keine Grenzen setzen – denn die gibt es im realen Leben auch nicht“, sagt Maaß-Münster. „Man muss sich bewusst machen, dass es wirklich böse Menschen gibt, die anders denken und fühlen als ‚normale‘ Menschen.“ Beim Schreiben habe sie selbst oft innehalten müssen, um wieder in die eigene Wirklichkeit zurückzufinden – „aber das ist gut so. Das zeigt, wie intensiv das Schreiben ist – und genau das sollen die Lesenden auch spüren.“ Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen: „Die Herausforderung war, dass die Emotionen beider Ebenen ein schlüssiges Ganzes ergeben – wie Zahnräder, die sich gegenseitig antreiben.“ So entsteht ein Erzählfluss, der die Lesenden in Lauras Innenwelt zieht: zwischen Trauma und Neubeginn, zwischen Angst und der Sehnsucht nach Selbstbestimmung. Diese Selbstbestimmung lässt in dem Thriller auch eine feministische Dimension erkennen. „Ich hoffe, dass mein Buch dazu beiträgt, Themen wie häusliche Gewalt und emotionale Abhängigkeit sichtbarer zu machen. Noch immer sind sie oft unsichtbar im Alltag. Viele Frauen erkennen erst spät, dass sie in einer toxischen Beziehung gefangen sind – und wenn sie es begreifen, hindern sie Angst und Scham lange daran, sich zu befreien.“ Ihr Roman will das Bewusstsein schärfen, aber auch Mut machen: „Es gibt Lichter am Ende des Tunnels. Man kann sich ein neues, von Glück erfülltes Leben schaffen.“ Mit Figuren wie dem charmant undurchsichtigen Michael Harris lotet Maaß-Münster die feinen Grenzen zwischen Vertrauen, Anziehung und Gefahr aus. „Er ist eine Figur, die Laura auf die Probe stellt – er zwingt sie, sich mit ihren tiefsten Ängsten, aber auch Sehnsüchten auseinanderzusetzen.“ Auch sprachlich zeigt die Autorin ihre Kunst. Die Atmosphäre ist dicht, sinnlich und beklemmend zugleich: „Ich kann eine Stunde an einem Satz feilen, um das perfekte Wort zu finden. Die Lesenden sollen die Luft im Raum schmecken, den Angstschweiß riechen, zittern, hoffen, fühlen – als wären sie selbst Teil der Geschichte.“ Dass Maaß-Münster zwischen Hannover und Irland pendelt, spiegelt sich in ihrem Schreiben wider. „Diese zwei Welten inspirieren mich ungemein. Sie öffnen meinen Blick – und damit auch den meiner Figuren.“ Am Ende aber bleibt das, was sie antreibt: die Leidenschaft, Emotionen so zu schreiben, dass sie körperlich spürbar werden. „Eine Leserin schrieb mir, sie habe beim Lesen gezittert, geweint, gelacht – und wollte sofort wieder von vorn anfangen. Schöner kann man es kaum sagen.“ Bettina Maaß-Münsters Sterben musst du ist ein eindringlicher Roman über weibliche Stärke, über Angst und Erlösung – und darüber, dass Überleben manchmal der mutigste Akt von allen ist.
Für diese Ausgabe haben wir uns mit Wolf-Rüdiger Reinicke getroffen, einem Mitglied im Freundeskreis seit (fast) der ersten Stunde und eine der Persönlichkeiten, die durch ihre langjährige Mitarbeit den Freundeskreis maßgeblich unterstützt haben und auch heute noch engagiert begleiten. Ein Gespräch über den Freundeskreis, über ganz viel ehrenamtliches Engagement und darüber, dass es wichtig ist, die Dinge auch mal selbst in die Hand zu nehmen.
Am besten stellst du dich zum Einstieg kurz selbst vor.
Ich bin 1944 in Breslau geboren und dann mit meiner Mutter geflüchtet, wir haben meinen Vater hier wiedergefunden. Wir sind zuerst in Bad Salzdetfurth sesshaft geworden und ich habe in Hildesheim mein Abitur gemacht. Die Familie ist dann 1961 nach Hannover gezogen und damals war Hannover für mich eine ganz andere Stadt als heute. Die Hannoveraner waren sehr reserviert. Ich habe das Rathaus gesehen und gedacht: Was ist das für ein Kitsch? Heute ist das Rathaus über 100 Jahre alt und ein Wahrzeichen. Und inzwischen gefällt es sogar mir (lacht). Ich habe dann Jura in Freiburg und Göttingen studiert und in Göttingen über „Landstände im Verfassungsstaat“ promoviert. Das sind die ständischen Vereinigungen auf dem Weg zur Demokratie. Eine ganz spannende Entwicklung. Sie sind heute als Körperschaften des öffentlichen Rechts dem Gemeinwohl verpflichtet und als überkommene heimatgebundene Einrichtungen durch die Landesverfassung geschützt. Sechs der historischen hannoverschen Landschaften sind Träger der Landschaftlichen Brandkasse Hannover und damit der VGH Versicherungen.
Eigentlich war bei mir beruflich alles darauf ausgerichtet, dass ich in die Verwaltung gehe, zum Land oder in eine Kommune. Aber während der Referendarstation bei der Stadt Hannover habe ich die Verwaltung kennengelernt und mich kurzfristig entschlossen, doch einen anderen Weg einzuschlagen. Ich bin innerhalb einer Woche bei der Preussag AG in der Rechtsabteilung angestellt worden und habe mich dort sehr wohl gefühlt. In der Wirtschaft kann man tatsächlich etwas gestalten. Ich war fast 30 Jahre im Konzern, viel im Ausland unterwegs, 12 Jahre als Geschäftsführer von größeren Tochtergesellschaften. Bei der Metaleurop GmbH zur Zeit der Wiedervereinigung mit Aktivitäten in den neuen Bundesländern. Das Unternehmen hatte 18 Betriebe und rund 3.000 Mitarbeitende. Und als Geschäftsführer dieses Unternehmens hatte ich dann auch den ersten Kontakt mit dem Freundeskreis.
Bleiben wir noch kurz bei dir persönlich. Du bist verheiratet …
Ich bin seit 1968 verheiratet und wir haben drei großartige Kinder und drei prächtige Enkelkinder, auf die wir allesamt sehr stolz sind. Meine Eltern haben damals sehr viel in unsere Bildung investiert – ich habe noch zwei Brüder. Und wir haben das fortgesetzt und ebenso gehandelt. Wir haben im Zusammenhalt als Familie eine Menge erreicht, auch den Kontakt mit den Verwandten in der DDR gehalten. Wir haben ja nach dem Krieg alle mit Null angefangen.
Nach der Preussag AG bist du Geschäftsführer beim Industrie-Club Hannover e.V. geworden. Wie kam das?
Die Preussag AG hat sich ja ab 2000 gewandelt zum Tourismuskonzern. Und für mich war damit einfach die Zeit gekommen, noch einmal einen anderen Weg einzuschlagen. So habe ich dann von 2002 bis 2012 die Geschäftsführung beim Industrie-Club übernommen. Eine wirklich schöne Aufgabe, Networking seit 1887. Es ging nun darum, das Netzwerk in Hannover auszubauen, den Unternehmenskreis zu erweitern und die modernisierte Konferenzetage im Haus der Industrie zum Treffpunkt der Entscheider aus der Wirtschaft mit den Spitzen von Politik und Verwaltung zu machen. Und dafür haben wir jeden Monat Hochkaräter zu Vorträgen eingeladen, Arbeitskreise gebildet, Wissenschaft und Kultur eingebunden und auch Exkursionen gemacht. Und ich habe gelernt, dass es gar nicht so einfach ist, die Hannoveraner dazu zu bringen, die Stadt zu verlassen. Selbst Harsum, wo einer der Hidden Champions Förderbänder für Flughäfen herstellt, war manchen zu weit weg. Also, der Hannoveraner bleibt lieber in Hannover – eine wichtige Erkenntnis.
Kommen wir zurück zum ersten Kontakt mit dem Freundeskreis. Wie kam das zustande?
Damals ging es um die 750-Jahr-Feier, die 1991 stattfinden sollte, und der Freundeskreis hat Unternehmen angesprochen, etwas zu tun. Was bedeutete, dass man das Portemonnaie öffnen sollte, wozu wir gern bereit waren.
Und dann bist du dem Freundeskreis beigetreten?
Der Freundeskreis ist 1988 gegründet worden und ich bin 1989 beigetreten.
Bevor wir gleich noch einmal auf den Freundeskreis und diese ersten Jahre zu sprechen kommen, noch eine Frage zu deinem ehrenamtlichen Engagement. Das hat in deinem Leben eine ganz zentrale Rolle gespielt, oder?
Ja, das war mir immer wichtig. Das kam durch meinen Vater. Ich habe von ihm gelernt, dass man sich für die Gesellschaft engagieren muss. Nach der Familie ging es daher um die gesellschaftliche Verantwortung. Mein Vater war damals Leiter der Selbstverwaltungsschule Niedersachsen. Die Briten mussten den Deutschen ja erst wieder beibringen, was Selbstverwaltung bedeutet, nach der Zeit des Führerprinzips. Das hat mein Vater erfolgreich gemacht, später auch in der Landeszentrale für politische Bildung. Und ich habe mich dann eben auch ehrenamtlich engagiert.
In sehr vielen unterschiedlichen Bereichen und Funktionen. Vielleicht kannst du mal einen kleinen Überblick geben.
Zunächst mal natürlich in der Schule in verschiedenen Elternräten. Ich war am KWG und der Sophienschule Schulelternratsvorsitzender. Damals war ich auch bei den Wirtschaftsjunioren aktiv. Das ist eine ganz wichtige Vereinigung für selbstständige und angestellte Unternehmer und heute noch der größte Verband seiner Art in Deutschland. Eine für mich prägende Zeit, in der ich sehr viele Kontakte geknüpft habe. Nach den Wirtschaftsjunioren geht es dann ja weiter im Wirtschaftskreis, der alle zwei Jahre den von mir imitierten Hannover-Preis verleiht. Ich bin außerdem seit vielen Jahren im Lions Club aktiv, war Distrikt-Governor und 2018/2019 Governorrats-Vorsitzender. Anschließend habe ich mit Siemens eine vom IS zerstörte Klinik im Irak wieder aufgebaut. 2024 hatten wir den Kongress der Deutschen Lions hier in Hannover mit 1300 Teilnehmenden aus ganz Deutschland und dem Ausland, denen wir gezeigt haben, dass Hannover für uns die schönste Stadt der Welt ist.
Bei der Villa Seligmann bist du ebenfalls engagiert.
Das hat bei mir eine lange Geschichte und Tradition. Wir haben im Elternhaus sehr offen über die NS-Zeit gesprochen und sie wurde auch schon in meiner Schule thematisiert. Ich weiß von anderen, dass das Thema totgeschwiegen wurde. So bin ich 1964 mit einer Gruppe nach Theresienstadt und Auschwitz gefahren und das hat mich wirklich zutiefst erschüttert. Da war das Grauen noch allgegenwärtig. Mir war es immer wichtig, mich für die Existenz jüdischen Lebens in Deutschland zu engagieren, für die jüdische Musik und Kultur. Und so bin ich durch Andor Izsák zur Villa Seligmann gekommen. Eliah Sakakushev-von Bismarck macht dort eine ganz großartige Arbeit. Diese Institution ist eine Kulturperle in Hannover. Ich engagiere mich dort sehr gerne, auch wenn ich mit der israelischen Regierung nicht einverstanden sein kann. Das muss man sehr scharf trennen.
Fehlt noch die Bürgerstiftung …
Dort habe ich mich auch sehr stark eingebracht, das stimmt. Im Jahr 2000 haben wir vom Wirtschaftskreis den mit 10.000 DM dotierten Hannover-Preis an die Bürgerstiftung verliehen. Und sie haben mich dann in den Stiftungsrat geholt, nach zwei Jahren als dessen Vorsitzenden bis Ende 2024. Der Aufbau dieser Stiftung war schwierig, es gab noch wenig Geld und selbst Flyer zu drucken musste überlegt sein. Die Idee einer Stiftung ist ja, Kapital zu sammeln und aus den Erträgen etwas zu unterstützen. Heute hat die Bürgerstiftung über 40 Millionen Euro Kapital einschließlich der Treuhandstiftungen. Damit können im Jahr bis zu einer Million Euro Förderungen ausgeschüttet werden. Das Geld kommt natürlich auch aus Spenden, nicht aus den Erträgen allein. Die Bürgerstiftung ist eine großartige Einrichtung für Projekte in den Bereichen Jugend, Kultur, Soziales, Gesundheit und mehr in der Stadt und Region Hannover. Es gibt eine kleine Geschäftsstelle, aber alle Gremienmitglieder wirken ehrenamtlich und wer sich sonst so einbringen will, ist herzlich eingeladen. Man darf auch spenden und bei Aktionen mitmachen. Die Bürgerstiftung hat beispielsweise anlässlich ihres eigenen 25-jährigen Jubiläums 150 Bänke in der Eilenriede aufgemöbelt, gemeinsam mit Werk-statt-Schule e.V. das Holz poliert und lackiert. Ich habe selbst so eine Bank gesponsert, auf deren Plakette steht „Familie Dr. Reinicke“. Da dürfen sich aber alle anderen auch hinsetzen (lacht).
Kommen wir zurück zum Freundeskreis. Gegründet hat er sich zur Unterstützung der 750-Jahr-Feier. Wie ging es dann weiter?
Genau, das war der Ausgangspunkt. Die Stadt Hannover hatte Pläne, aber kein Geld. Und darum haben sich einige verdienstvolle Menschen wie Klaus E. Goehrmann, Hermann Eberitzsch und Peter Hansen zusammengetan, um zu helfen. Die 750-Jahr-Feier 1991 war dann eine wirklich großartige Geschichte mit vielfältigen Veranstaltungen im Rathaus, in der ganzen Stadt, im Georgengarten. Und danach gab es natürlich ein Fragezeichen. Was jetzt? Mit der EXPO 2000 kam aber schon bald ein neues, zentrales Thema auf. Das war damals ja sehr umstritten, aber der Freundeskreis hat sich von Anfang an pro EXPO positioniert. Wir haben uns eingebracht in die Vorbereitungen, wir haben diese Idee nach Kräften unterstützt. Und ich finde auch im Rückblick die Entscheidung für die EXPO in Hannover goldrichtig. Dieses Ereignis hat Hannover, hat unsere Gesellschaft positiv verändert. Das hat Hannover gutgetan. Einzig die Entscheidung der EXPO-Gesellschaft, vor dem Beginn nicht zu kommunizieren, was für ein Programm geplant ist, war verfehlt. Man wollte erst am Tag der Eröffnung damit an die Öffentlichkeit gehen. Aber wenn du die Welt einlädst, muss die Welt ein Jahr im Voraus einen Urlaub planen. Wenn die Japaner, Chinesen, Amerikaner jedoch gar nicht wissen, auf was sie sich freuen dürfen, planen die auch keinen Urlaub.
Der Freundeskreis hat sein Programm dann aber über diese Veranstaltungsvorbereitungen hinaus kontinuierlich erweitert.
Ja. Es gab zum Beispiel die Unternehmensbesuche. Das zu organisieren war eine Stärke des damaligen Vorstands. Wir waren z.B. auf dem Telemax und beim Flughafen Hannover. Und dann hatte Erwin Schütterle die Idee mit dem Stadtkulturpreis. Der wurde 1995 zum ersten Mal verliehen. 2000 ging er an die Scorpions. Auch ein Meilenstein aus meiner Sicht.
Zum Jahreswechsel 2011/2012 folgte der nächste Meilenstein.
Mit der Zusammenführung des Hannover Tourismus Service e. V. mit dem Freundeskreis Hannover. Der Verein wuchs auf 1.500 Mitglieder. Da musste natürlich in der Satzung einiges angepasst werden. Auch die Mitwirkungsmöglichkeiten für die Mitglieder wurden erweitert. Seit über 50 Jahren bin ich Anwalt und konnte immer wieder mal beraten, natürlich pro bono. Aus gegebenem Anlass habe ich z.B. dem Vorstand einen Leitfaden für unsere Mitgliederversammlungen geschickt. 2012 hat der Freundeskreis zusätzlich auch zum ersten Mal den Sonderpreis für herausragendes bürgerliches Engagement vergeben, ausgewählt durch das Kuratorium. Das Ziel bei all diesen Aktivitäten ist, nach der Historie nun die Gegenwart in Stadt und Region zu fördern. Man engagiert sich, damit das Leben hier lebenswert ist. Und das ist es. Für mich ist Hannover die schönste Stadt der Welt. Wir sind Messestadt, wir sind Kulturstadt, wir sind ein wichtiger Wissenschaftsstandort.
Kommen wir zum Schluss noch einmal zurück auf dein ehrenamtliches Engagement. Was treibt dich persönlich an?
Eigentlich nur die sehr frühe Erkenntnis, dass wir nicht alles dem Staat überlassen sollten, sondern uns auch selbst um unsere Gesellschaft kümmern müssen. Der Staat hat seine Aufgaben bei der Daseinsvorsorge. Das ist auch gut und richtig. Aber wir dürfen deswegen nicht die Eigeninitiative verlieren. Und darum bin ich ein großer Befürworter bürgerlichen Engagements. Das beginnt mit der Arbeit in der Schule. Man kann dort ruhig mal gemeinsam die Klassenräume streichen. Es gibt überall Mitwirkungsmöglichkeiten. Und gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen, das ist wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ich mag das Gemeckere nicht, diese Erwartungshaltung gegenüber dem Staat und der Politik. Man muss nicht mit allem zufrieden sein. Man darf in Deutschland auch zwei Meinungen haben. Aber man kann damit aufhören, alles schlechtzureden und damit anfangen, etwas beizutragen, um es für alle besser zu machen. Ich muss bei diesem Thema immer an meinen leider schon verstorbenen Freund Madan Arora denken. Der hat das 3 D-Stadtmodell für Blinde initiiert, dessen Fertigstellung ich dann geleitet habe und das jetzt als Geschenk der hannoverschen Lions an ihre Stadt vor der Niki-de-Saint-Phalle-Promenade steht. Madan hat mir klargemacht, dass wir uns nur gegenseitig anschauen müssen, weil wir alle Menschen sind. Um zu erkennen, wie es dem anderen gerade geht. Ob jemand nachdenklich, betrübt oder traurig ist. „Wenn wir es wollen, können wir es sehen“, hat er gesagt. Wir sollten uns also Anderen gegenüber nicht verhärten, sondern stets menschlich bleiben. Ich finde, das ist ein ganz wichtiger Appell.
Interview: LAK
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Seit rund 20 Jahren setzen sich Ira Thorsting und ihr Team mit Herz und Hand dafür ein, dass herzkranke Kinder und ihre Eltern in der MHH nicht in sterilen Räumen, sondern in geborgener Umgebung umsorgt werden. Angeregt von einer persönlichen Erfahrung entstand die Idee zum Verein Kleine Herzen Hannover, der seither Projekte ins Leben ruft, die ihre Wirkung weit über Klinikflure hinaus entfalten.
„Alles war grau und hässlich und überhaupt nicht kindgerecht“, erinnert sich Thorsting an die einstige Kinderherzklinik in der MHH. „Mein Sohn, der vor 40 Jahren mit einem schweren Herzfehler auf die Welt kam, war in diesen trostlosen Räumen untergebracht. Daran musste sich etwas ändern.“ Durch einen Zufallsgewinn auf dem Landespresseball 2006 hatte die Vereinsgründerin einige Jahre, nachdem der Kinderkardiologie Prof. Dr. Kallfelz ihrem Sohn das Leben gerettet hatte, schließlich 40.000 Euro für umfangreiche Renovierungsarbeiten in der Klinik zur Verfügung. „Das war für mich der Startschuss!“. Von einladenden Elefantenstatuen am Eingang, über eine farbenfrohere Einrichtung und Kuscheltiere für die kleinen Patient*innen, bis hin zu Spielzimmern und Ruheräumen wurde die gesamte Station erneuert. „Meine Herzkinder und ihre Eltern sollen nicht vom Krankenhaus abgeschreckt werden, sondern sich dort so wohl wie möglich fühlen.“
Das Wohlfühlen, von dem Thorsting spricht, umfasst weit mehr als Renovierungsmaßnahmen. Der Verein kümmert sich nicht nur um die Gestaltung der Krankenhausräumlichkeiten, sondern vor allem um die emotionale und seelische Betreuung der erkrankten Kinder und ihrer Familien. Kleine Herzen Hannover fungiert als Brückenbauer zwischen der notwendigen medizinischen Versorgung und zwischenmenschlicher Nähe.
Insbesondere Eltern, die nicht in der Nähe der Klinik wohnen und daher nicht rund um die Uhr vor Ort sein können, wollen ihre Kinder in sicheren Händen und einer herzlichen Umgebung wissen. Durch das Engagement des Vereins sind in den letzten Jahren Projekte wie Kunst-, Musik- und Klangtherapie, professionell ausgebildete Clowns und psychologische Beratung fester Bestandteil des Klinikalltags geworden. „So gibt’s ein bisschen Farbe und Freude zurück“, lächelt Thorsting. Sie berichtet von Momenten, in denen augenscheinlich einfachste Mittel für Jung und Alt einen wichtigen Ausgleich in Krisensituationen geschaffen haben.
Eine entsprechend sensible Betreuung der Herzkinder und ihrer Eltern wird außerdem durch ein Projekt des Vereins zur Ausbildung von Krisenbegleiter*innen gewährleistet. Ärzt*innen und Pflegekräfte werden ebenso wie Betreuer*innen und Therapeut*innen seit 2015 psychologisch geschult, um betroffenen Familien in schwierigen Situationen zur Seite stehen zu können. Jene Teams benötigen zudem regelmäßige Fortbildungen, beispielsweise zu Themen wie Selbstschutz und Resilienz, damit auch die Mitarbeiter*innen der Kinderintensivstation mit den seelischen Belastungen ihres Dienstes umgehen können.
Genauso schafft Kleine Herzen Hannover hinsichtlich sprachlicher Herausforderungen Abhilfe. Für Familien mit Migrationshintergrund sowie internationales Klinikpersonal werden in Zusammenarbeit mit dem Ethno-Medizinischen Zentrum Dolmetschdienste in über 50 Sprachen angeboten. „Zum Wohlfühlen gehört schließlich auch, dass alle einander verstehen können“, so Thorsting. Dolmetscher*innen mit medizinischem Hintergrund können über Behandlungen aufklären, Fragen beantworten und in einem fremden Umfeld auf diese Weise für ein Gefühl von Sicherheit sorgen.
Letztlich setzen alle Projekte von Kleine Herzen Hannover auf Austausch, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung. „Gemeinsam schaffen wir mehr“ ist das Credo von Ira Thorsting. Und so ist es kein Wunder, dass in den vergangenen 20 Jahren ein Netzwerk um die Gründerin und ihren Verein entstanden ist, das nicht nur deutschlandweit Anerkennung findet, sondern bereits mehrfach für sein wertvolles Engagement ausgezeichnet wurde. Tagtäglich setzt sich der Verein dafür ein, Kindern mit einer Herzerkrankung und ihren Familien das Leben etwas zu erleichtern. Jedes der Projekte von Kleine Herzen Hannover wird überwiegend durch Spenden finanziert und von zahlreichen, engagierten Menschen an der Seite von Ira Thorsting getragen. „Wir sind sehr dankbar für das Interesse der Öffentlichkeit, unsere tatkräftigen Unterstützer und wir freuen uns über jede Hilfe!“.
Laura Druselmann
Kleine Herzen Hannover e. V.
Lendorfstraße 16, 30974 Wennigsen
Tel.: 0179 5097103
E-Mail: info@ideen-texte-bilder.de
www.kleineherzen.de
www.kleine-herzen-hannover.de
Spendenkonto:
Kleine Herzen Hannover e.V.
Sparkasse Hannover
IBAN: DE82 2505 0180 0900 4504 01
BIC: SPKHDE2HXXX
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„Es ist alles voller Kacknachrichten, immerzu. Wir müssten mal wieder was Positives machen, was Schönes, Leichtes, Versöhnliches.“, sage ich zum Chef. Da die Welt schlimm genug ist, habe ich diesen Glücksbärchi-Gedanken, dass man sich zur Abwechslung mal auf was Fröhliches konzentrieren könnte. Ich recherchiere also ein bisschen; da wird’s ja wohl was geben! Plötzlich lande ich auf der Homepage eines Magazins, das sich ausschließlich mit schönen Dingen beschäftigt. Allerdings nicht mit schönen Dingen nach Art von Makkaroni mit Käse oder Nackenmassagen, sondern mit teurem Luxuskrempel. Auf dem Cover dieses Magazins finden sich gutaussehende und irre erfolgreiche Menschen, Patrick Dempsey, Victoria Swarowski, you name it. Im Heft selbst wird die lesende Person darauf hingewiesen, dass dringend, absolut, sofort die Bar im Ritz Carlton in Wolfsburg getestet werden muss, weil sie zu einer der besten Hotelbars der Welt gekürt wurde. Und wenn man schon mal da ist, kann man auch gleich im „Aqua“ essen gehen, da das drei Michelin-Sterne hat. Aber nur, wenn man sich selbst zuvor mit dem neuesten Wässerchen von Francis Kurkdjian eingerieben hat, das immerhin schon ab 180 Euro für 35ml zu haben ist. Und wenn einem das alles nicht gefällt, fährt man halt kurz mal auf Genussreise nach Lissabon (Top-Hotel für nur 382 Euro pro Nacht). Das Magazin behauptet: „Faszinierende Luxusreisen, ausgezeichnete Sterneküche, innovative Wohnideen, individuelle Beauty- und Pflegetipps sowie aktuelle Lifestyle-Themen – dies alles gibt’s bei uns“. Und ich frag mich: Das sind die Themen, auf die es ankommt? Wirklich? Wollen wir doch mal sehen! Gegendert wird im Heft zum Beispiel nicht, was im Umkehrschluss bedeutet: Feelgood gibt es nur für den binären Menschen. Erster Grund fürs Canceln. Weiter: Jede Art von Wohlfühlmoment ist hier untrennbar mit Konsum verbunden und zwar zu unerhört hohen Preisen. Zweiter Grund fürs Canceln. Im Grunde kann man direkt aufhören zu zählen, es reicht ja so schon für den Preis des unsympathischsten Magazins aller Zeiten. Wenn das Luxus ist, möchte ich keinen, bitte. Schnell weg von dieser Seite, sonst werde ich noch ernsthaft sauer. Auf der nächsten Homepage finde ich ein Magazin, das so ziemlich das Gegenteil von oben Genanntem propagiert: Ganz, wie es derzeit modern ist, mit bunten, naiven und proportional uneleganten Illustrationen dekoriert, reihen sich affirmative Kalendersprüche aneinander, hier und da gibt es informative Artikel über die kontemplative Wirkung, die es haben kann, Steine mit Wolle zu umweben und welche Romane man lesen muss, um sich unausweichlich selbst zu finden, sein inneres Sonstwas anzunehmen, zu umarmen und fortan mit sich selbst im Einklang durchs Leben zu gehen. Hm. Na, ob das besser ist? Immerhin haben beide Magazine haufenweise Leser, und zwar deutlich mehr als unser kleines Käseblatt. Die Aussagen darin stehen einander diametral gegenüber. „Kauf dir alles und du wirst glücklich sein“ versus „hör auf, dir auch nur irgendwas zu kaufen, dann wirst du glücklich sein“. Und was davon stimmt jetzt? Nichts. Alles. Für jede*n gibt es eine andere Wahrheit, mit anderen Zielen und anderen Verfahrensweisen. Von Makkaroni mit Käse steht aber nirgends auch nur irgendwas. Dabei kann ich mir keineswegs vorstellen, dass ich die einzige Person sein soll, die bei dessen Verzehr Glück empfindet. Jedenfalls mehr als beim Erstellen eines Moodboards, einem intensiven Zwiegespräch mit meinem Darm oder einer Fahrradtour durch das Alte Land. Aber: Whatever floats your boat. Die alles entscheidende Frage, ob man dafür aber extra ein Magazin braucht (oder gar mehrere), kann aber relativ deutlich mit einem „Nein, zur Hölle, auf gar keinen Fall!“ beantwortet werden.
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Ich hatte einen Blumenkohl. Er war wunderschön. Wunder-, wunderschön. Das geht mir recht oft so, denn ich bin die erste Vorsitzenden des inoffiziellen Blumenkohl-Fanclubs. Aber was soll ich sagen: Ich hatte dieses Mal keine Idee, was ich damit anstellen sollte. Kochen, backen, roh essen, frittieren, flambieren, grillen? Weiß nicht. Nachdem ich ihn bereits auf alle erdenklichen Wege zubereitet hatte, konnte ich mich für keinen davon entscheiden. Und immer, wenn ich an einem solchen Punkt bin, gibt’s ein Curry, so will es das Gesetz. Aber kein scharfes, sondern ein nur leicht pikantes, mundflauschiges Curry mit Kokosnuss und Garnelen. Au ja!
Als Erstes putze ich den Blumenkohl. Ich teile ihn in kleine Röschen, den Strunk und die Blätter hebe ich auf. Brauch ich alles noch. In einer Auflaufform platziere ich die Röschen und begieße sie mit einer Tandoori-Marinade. Man könnte jetzt alle Gewürze dafür abwiegen, mörsern und zusammenrühren, aber es gibt in indischen Gewürzläden so schöne Kräuter- und Gewürzmischungen, die durchdacht und ausgewogen sind, also spar ich mir die Arbeit und nehme einfach einen gehäuften Esslöffel davon. Hinzu kommen zwei EL Essig, ein EL Öl, etwas Salz, Pfeffer und 250g Joghurt. Über Nacht wohnt der Blumenkohl im Kühlschrank und zieht durch.
Am nächsten Tag dann geht er mit Alufolie abgedeckt bei 170°C für eine Stunde in den Ofen, dann noch eine halbe Stunde ohne Folie.
Aber jetzt geht’s ans Curry. Erst mal nehme ich 100g Kokosflocken. Die werden im Ofen geröstet (bei 150°C für etwa zehn Minuten), bis sie aussehen wie Röstzwiebeln und ein fast schon rauchiges Aroma haben. Nun schneide ich den Strunk in kleine Stücke und die Kohlblätter in Streifen. Die etwa 300g tiefgefrorenen Garnelen taue ich auf, schäle und putze sie.
Dann schneide ich eine Zwiebel, etwas Knoblauch und eine Scheibe Ingwer (etwa einen Zentimeter dick) klein und sautiere sie im Topf mit zwei Esslöffen Ghee. Danach kommen 1 EL rote Currypaste dazu, je 1 TL gemörserte Koriandersamen, Kurkuma und Cumin. Das alles röste ich ein bisschen mit an und lösche es dann mit 200ml Wasser ab, bevor ich je einen Esslöffel Tamarindenpaste und Fischsauce sowie den Saft von einer Limette dazu gebe. Aufgegossen mit dem Inhalt einer Dose Kokosmilch, den Kokosflocken, den Blumenkohlblättern und dem Strunk, ist die Sache eigentlich schon fast erledigt. Nach zehn Minuten ist das Gemüse gar, jetzt wird noch kräftig gesalzen. Die Hitze drehe ich ganz klein und lasse die Garnelen im Curry gar ziehen – fünf Minuten maximal.
Jetzt nur noch schön anrichten, ein bisschen Naan dazu und fertig!
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