Ehrenamtliches Engagement
Seit 25 Jahren fördert das Freiwilligenzentrum Hannover (FWZH) bürgerschaftliches Engagement in Stadt und Region. Durch die Kooperation mit 700 gemeinnützigen Organisationen sowie die Initiierung eigener Projekte konnten inzwischen über 10.000 Ehrenamtliche in rund 1.000 verschiedene Einsatzbereiche vermittelt werden. Nun steht ein neues Projekt auf der Agenda: Brücken bauen – Generationen verbinden.

Katja Hohmann, Projektleiterin
Nach zwei Jahren Vorbereitung wird das neue Projekt endlich verwirklicht und es können Brücken zwischen Jung und Alt gebaut werden. Gefördert durch die Bürgerstiftung Hannover und die Deutsche Fernsehlotterie kommen junge Menschen ab 18 Jahren und Senior*innen, die Interesse am generationsübergreifenden Austausch und gemeinsamen Aktionen haben, im Freiwilligenzentrum zusammen. Die Teilnehmer*innen lernen sich vor Ort kennen und bilden Generationen-Tandems, in denen sie fortan zusammen agieren. „Als Basis dienen regelmäßige Treffen und Workshops, zum Beispiel zum Abbau von Voreingenommenheit und Kontaktbarrieren“, erklärt die Projektleiterin Katja Hohmann. „Außerdem denken wir an gemeinsame Unternehmungen: Kino, Theater, Oper und Konzerte oder Museumsbesuche – in den Tandems oder im weiteren Projektverlauf auch in größeren Gruppen“.

Almut Maldfeld, Geschäftsführung
Ziel des neuen Projektes ist es, Jung und Alt zusammenzubringen, Altersgrenzen und Vorurteile zu überwinden und so der Vereinsamung in der Gesellschaft entgegenzuwirken. „Einsamkeit ist etwas, das jüngere und ältere Menschen gleichermaßen betreffen kann. Gerade nach der Pandemie bemerken wir, dass die Menschen nicht mehr so frei aufeinander zugehen, wie sie es mal getan haben“, resümiert Almut Maldfeld, die Initiatorin des Projektes und Geschäftsführerin des FWZH. „Und Einsamkeit macht krank. Menschen brauchen andere Menschen um sich herum, ein soziales Miteinander, den gegenseitigen Austausch und gemeinsame Erlebnisse. An genau diesem Punkt wollen wir mit „Brücken bauen“ jetzt ansetzen“.
Bei diesem Projekt geht es letztlich um vielmehr als einen Senior*innen-Begleit- oder Besuchsdienst: Hier lernen sich Bürger*innen unterschiedlichster Altersklassen, mit verschiedenen Interessen und Lebensrealitäten kennen. „Wir wünschen uns, dass sich die Menschen aufeinander einlassen und dafür offen sind, Einblicke in andere Lebenswelten zu bekommen“, so Hohmann. „Und vielleicht entstehen dann auch echte Freundschaften“. „Mit „Brücken bauen“ bringen wir unter anderem unterschiedliche Meinungen zusammen. Der Austausch miteinander erfordert natürlich eine gewisse Offenheit, aber so soll und kann das gegenseitige Verständnis und letztendlich auch unser demokratisches Gemeinschaftsleben wieder gestärkt werden“, ergänzt Maldfeld. Auf diese Weise bekommen jene, die sich der Mehrheit der Gesellschaft nicht (mehr) zugehörig fühlen, eine Anlaufstelle, wo sie gesehen und gehört werden. „Am Ende ist diese Teilhabe nicht nur ein Stück mehr Lebensqualität, sondern es ist auch eine demokratische Funktion, zu sagen: Ich gehöre dazu, ich bin wichtig, ich darf meine Meinung sagen, meine Fähigkeiten und Talente zeigen“.
Um möglichst vielen Menschen die Teilnahme am neuen Projekt zu ermöglichen, wünschen sich Maldfeld und Hohmann vor allem inhaltliche und räumliche Unterstützung für die Vorbereitungsworkshops sowie für weiterführende Veranstaltungen. Im Verlauf des Projekts suchen sie nach weiteren Referent*innen, die ihr Wissen über die unterschiedlichen Generationen, mögliche Gemeinsamkeiten und Anknüpfungspunkte teilen möchten. „Und es wäre toll, wenn wir einen Raum mit etwa 100 Quadratmetern kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommen könnten, damit wir genug Platz für all die Interessierten haben“.
Darüber hinaus ist jede*r herzlich eingeladen, das Projekt durch kreative Ideen und Impulse mit noch mehr Leben zu füllen. Letztlich sind alle, die zu einem stärkeren Miteinander beitragen möchten, im Freiwilligenzentrum und bei „Brücken bauen“ willkommen. Almut Maldfeld betont, dass gemeinsam vieles möglich gemacht werden kann, also „packen wir es an!“.
● Laura Druselmann
Allgemeine oder projektbezogene Spenden:
Sparkasse Hannover
DE87 2505 0180 0910 2051 16
Freiwilligenzentrum Hannover e. V.
Georgstr. 8A, 30159 Hannover
(1. Etage, Eingang Limburgstraße)
www.freiwilligenzentrum-hannover.de/,
www.facebook.com/freiwilligenzentrumhannover
Almut Maldfeld | Geschäftsführung
Tel. 0511 30034477
E-Mail: almut.maldfeld@fwzh.de
Katja Hohmann | Projektleitung
Tel. 0511 30034485
E-Mail: katja.hohmann@fwzh.de

Stadträder, E-Bikes und Zubehör – das und vieles mehr gibt es bei Fahrradkontor in der Oststadt. Seit über 40 Jahren steht das Geschäft mit angrenzender Werkstatt für Qualität, kompetente Beratung und Nachhaltigkeit. „Wir wollen in den Menschen die Lust aufs Radfahren auslösen und stärken“, betont Dennis Saß aus der Geschäftsführung.
Betritt man den Laden an der Ecke Kriegertraße/Spichernstraße, wird man nicht nur von dem freundlichen Verkaufsteam, sondern von einer großen Auswahl an Fahrrädern in den unterschiedlichsten Ausführungen empfangen. Auf 340 Quadratmetern Verkaufsfläche finden sich Trekking-, Stadt- und Rennräder, Gravelbikes, Pedelecs und Kinderräder. „Bei uns gibt es all das, was man beim Radfahren im Alltag braucht: selbstverständlich Fahrräder, aber zum Beispiel auch passende Schuhe, Helme, Regenjacken und Sonnenbrillen.“, erklärt Saß. Außerdem umfasst das Fahrradkontor-Sortiment die notwendigen Ersatzteile und Zubehör, „um das Fahrrad selbst in Bewegung zu halten“, darunter Luftpumpen und Schläuche – auch außerhalb der Öffnungszeiten im Schwalbe-Automaten vor dem Laden. „Damit die Radsportlerinnen und Radsportler auch selbst Reparaturen vornehmen können, bieten wir entsprechende Service-Kurse an“.
Für diejenigen, die nicht selbst an ihrem Fahrrad schrauben möchten, für größere Reparaturen und für Wartungen befindet sich direkt nebenan die Werkstatt. In Notfällen können Fahrradkontor-Kund*innen, die ihr Zweirad vor Ort gekauft haben, ohne Terminabsprache in die Werkstatt kommen. Der Service des Mechanikerteams reicht vom Wechseln der Bremsbelege, über Softwareupdates von motorisierten Rädern bis hin zu regelmäßigen Ölwechseln für Fahrräder mit speziellem Getriebe. Saß, der selbst gelernter Zweiradmechaniker ist, lobt: „Unsere zwei Meister in der Werkstatt und ihr Team sind echte Profis“.
Zusätzlich zu der Arbeit im Laden und der Werkstatt, unterstützt das Fahrradkontor drei Radsportvereine aus der Region: die RSG Hannover, den RC Wunstorf und den SV Nienhagen. Letztere werden vor allem finanziell unterstützt, während die RSG Hannover als „Haus- und Herzensverein“, wie ihn Dennis Saß nennt, zusätzlich durch jährliche Räder-Check-Ups und die Ausstattung mit Fahrrädern in der Jugendarbeit unterstützt wird. „Radfahren ist ein teures Hobby und wir möchten es jedem Kind ermöglichen, das Freude daran hat. Hierfür stellen wir einen Pool von Fahrrädern zur Verfügung, aus dem die Kinder und Jugendlichen sich ein passendes aussuchen können“. Neben den drei Vereinen werden auch zwei Rennsportgemeinschaften gesponsert: ein Cyclocross-Team und ein Straßenteam mit jeweils einer Damen- und Herrenmannschaft.
Entsprechend warst du die ganzen Jahre politisch unterwegs, hart rechts, der Beschützer Israels, der mit der garantierten Sicherheit, der mit der Ruhe und dem Wohlstand, aber ohne Frieden, weil es den mit Arabern nicht geben kann. Klare Kante. Nicht so wie damals Yitzhak Rabin, der mit Yasir Arafat diesen irren Osloer Friedensvertrag geschlossen hat, mit dem Ziel einer Zweistaatenlösung. Wie du gehetzt hast seinerzeit, da könnte sich die AfD heute noch eine Scheibe abschneiden. Aber gut, den Rabin hat dann ja ein rechter Extremist erschossen. Wolltest du nicht, klar. Manche reagieren halt über, wenn man ihnen zu viel Hass eintrichtert. Steckt man nicht drin.
In den USA wurde schon so manche fundamentalistisch-evangelikale Kirche nur gegründet, um deren Gottesdienste landesweit im Fernsehen übertragen zu können. Nur so hat man die Möglichkeit, Schwule und Lesben mit möglichst großer Reichweite zu hassen und gleichzeitig über regelmäßige Spendenaufrufe die Luxuswagen-Flotte des jeweiligen Kirchenbosses zu finanzieren. Oder seine 35-Zimmer-Villa. Ich wünschte übrigens, das wäre eine polemische Übertreibung. Nur ein Beispiel: Der Chef der Lakewood-Mega-Church Joel Osteen lebt in einem 1.600 Quadratmeter großen Anwesen, das zwölf Millionen Dollar wert ist. Osteens Vermögen wird auf mindestens 100 Millionen Dollar geschätzt, sein Einkommen beträgt über 70 Millionen Dollar pro Jahr. Soviel zum Erfolg der vermeintlich christlichen Botschaft mit Hilfe der traditionellen Medien.
