Jeremias

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Jeremias, das sind Jeremias Heimbach (Gesang und Piano), Oliver Sparkuhle (Gitarre und Synthesizer), Ben Hoffmann (Bass und Background Vocals) und Jonas Herrmann (Schlagzeug und Background Vocals). Sie spielen „super-nices-dancy-Gedöns“, einen Mischmasch aus 70s und 80s, Funk, Jazz und HipHop. Ihre Devise: die Brücke zwischen classy Jahrzehnten und moderner Mukke schlagen.

„Hey ich will ‘ne Band“, hat Jeremias, Sänger der Band und bis dahin Solo als Singer/Songwriter unterwegs, 2015 zu Olli gesagt. Und fortan war Olli dabei. Die Band formierte sich dann aber erst 2017, und die heutige Bandkonstellation besteht mit Jonas am Schlagzeug erst seit Frühjahr dieses Jahres. Und mit Jonas kam die Gleichberechtigung. Zuvor gab es zum Gesang von Jeremias eher musikalische Untermalung, heute ist die Band eine Einheit, in der alle gemeinsam an neuen Werken basteln. „Wir sind eine glückliche Fügung voller Zufälle“, da sind sich alle Bandmitglieder einig.

2018 war nun DAS Jahr für die jungen Musiker aus Hannover und Region. Bei einem Gig in Helmstedt wurde die Booking-Agentur hndgmcht auf die Band aufmerksam und nahm die Jungs unter Vertrag. Mit der neuen, professionellen Unterstützung gelang Jeremias der Sprung von fünf Gigs im Jahr auf eher regionalen Veranstaltungen zu 15 bis 20 Gigs im Monat, und das deutschlandweit.

Inspiriert ist ihre Musik durch Interpreten wie die Giant Rooks, Faber oder Tom Misch. Beim Schreiben neuer Stücke arbeiten alle Bandmitglieder fest zusammen, einen wiederkehrenden Ablauf gibt es aber nicht. Mal steht schon eine Textzeile, mal eine Akkordfolge oder ein Lick. Viel geht über das Spielen, das miteinander Jammen und Improvisieren. Der Rest entwickelt sich. Bei ihren Texten geht es ihnen nicht nur um den Inhalt. Klar, es muss irgendwie thematisch passen aber besonders viel Wert legen sie auf die Ästhetik der Worte. Ihr Anspruch ist es, die Mitte 50-jährigen, die am Rand in einer Reihe stehen und mit den Füßen wippen, mit ihrer Musik und ihren Texten in die Mitte der Crowd zu ziehen.

Ambitioniert und Ehrgeizig gehen die vier Jungs ihre musikalische Zukunft an. Für sie steht fest: ob es mit der Band bald richtig abgeht oder nicht, sie werden weiterhin gemeinsam Musik machen und ihr Ding durchziehen. Ihr bisher schönstes Erlebnis: Beim PopCamp, einem Nachwuchsförderprogramm für Musiker, haben sie sich von 51 Bewerbern unter die besten Fünf gekämpft und werden jetzt durch Workshops von renommierten Dozenten gefördert. Ihnen ist bewusst, dass gute Musik und Charakter nur die Hälfte ausmachen. Auch Organisation und Durchhaltevermögen sind essentiell, wenn man es nach ganz oben schaffen möchte. Doch trotz aller professioneller Hilfe sind sie sich auch sicher: Ohne die Unterstützung ihrer Familien und Freunde wären sie bestimmt nicht so weit gekommen. Alle stehen hinter ihnen und arbeiten mit ihnen gemeinsam an ihren Visionen.

Die weiteren Schritte in Richtung Erfolg sind bereits in Vorbereitung. Im Herbst produzieren sie ihre erste EP mit fünf Songs. Endlich kann man sie dann auch auf Spotify, Deezer und Apple Music hören. Veröffentlicht wird die EP im Frühjahr 2019, wer nicht so lange warten will kann sich bei Instagram, Facebook, Soundcloud oder auf jeremiasmusik.de über anstehende Gigs informieren und in ihre Musik reinhören.

Annika Lubosch
Foto: Facebook (Quelle)


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