Switch

Vom Hobby zum Lifestyle zum Beruf: Der eigene Skateshop

Jasata Joseph (aka Jasz) und Roman Kaplin (aka Row) haben gemeinsam den Skateshop „Switch“ aufgemacht und sind damit in einer Szene aktiv, die gerade eine regelrechte Renaissance erlebt. Von wegen, das Skateboarden ist ein 90er-Jahre-Phänomen: Bis heute existiert durchgängig eine Szene – und in den letzten Jahren holen sich immer mehr Modeinteressierte ihre Inspiration vom Skateboarding und dem dazugehörigen Lifestyle. Bei „Switch“ gibt es Boards, Equipment und Klamotten, aber auch Anschluss an die Skater-Community.   

Die Idee zum eigenen Skateshop kam ihnen quasi auf dem Board – Jasz und Row skaten beide seit knapp drei Jahren und waren mit dem lokalen Angebot nicht zufrieden. Also haben sie recherchiert, Hannovers Potential erkannt, geplant – und haben es gewagt! Auch wenn es am Steintor mit Titus bereits einen namhaften Konkurrenten gab.  „Wir pflegen ein gutes Verhältnis zu unseren Mitbewerbern, so haben wir vorher Sortimente und Ähnliches besprochen. Das Internet ist der eigentliche Konkurrent, deshalb führen wir Brands, die speziell und rar sind oder lokal“, sagen Jasata und Roman. Sie sind die Sache von vorneherein sehr positiv angegangen, haben sich aber nichts desto trotz viel beraten lassen, z. B. durch hannoverimpuls, um im Voraus schon Probleme aus dem Weg zu räumen. Roman dazu: „Da Jasz und ich beide alles rund um die Unternehmensführung können und beherrschen wollten, haben wir am Fit4Chef-Programm teilgenommen. Was wir dabei gelernt haben, war Gold wert – etwa beim Schreiben des Businessplans. Immer wenn wir im Bekanntenkreis hören, dass jemand gründen will, empfehlen wir hannoverimpuls weiter.“ Und Marcus Rhode, Gründungsberater bei hannoverimpuls, lobt zurück: „Jasz und Row sind in der Skateszene aktiv, dadurch nah an der Zielgruppe und sehr authentisch. Sie haben sich darüber hinaus geschickt Gedanken darüber gemacht, welche Nische am Markt sie bedienen wollen, und ein gutes Alleinstellungsmerkmal erarbeitet. Damit können sie sich sicher eine Stammkundschaft aufbauen.“

Das ist schon ziemlich gut gelungen. Dass der Markt in Hannover durchaus groß genug für zwei Skateshops ist, zeigt sich auch daran, dass in der Ernst-August-Galerie sogar noch ein dritter aufgemacht hat. Die Jungs sind sich sicher: „Jeder hat seine Nische, wir gehen mehr über die Qualität und binden unsere Kunden durch das Movement. Das spiegelt sich in unserem Skate-Team wider.“ Soll heißen; es gibt nicht nur eine außergewöhnliche Auswahl an Boards, Equipment mit Liebe zum Detail und Klamotten zu fairen Preisen sowie Produkte wie Skateboards und Streetfashion der Eigenmarke „switch“. Im Mittelpunkt steht vor allem die individuelle – laut Kommentaren – „Voll-Bock-Beratung“ und der passende Service – in Zeiten des Internetshoppings sehr wichtig. Zum persönlichen Auftrag zählt für Jasz und Row auch, eine kompetente Anlaufstelle für die Skatecommunity zu sein sowie Events und Fahrer zu supporten. Ab Ende März wird das Skate-Team weiter ausgebaut und promotet, und auch weitere Contests und Veranstaltungen, wie eine Wiederholung des internationalen „Go Skateboarding Day“, bei dem die beiden mit einigen Leuten auf Boards durch Hannover gefahren sind, sind in Planung. Na dann: Stay tuned!

Fotos: © Fokuspokus Media 

switch Skateshop
Jasata Joseph & Roman Kaplin
Lavesstr. 6, 30159 Hannover
www.facebook.com/switch.dein.skateshop/
dein.switch.skateshop@mail.de

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